"WebExtensions" - wo geht's lang?

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  • Hi FF-Camp-Gemeinde,
    das Thema "WebExtensions" iss' zwar für mich ein "Firefox-Allgemein-Thema", ein paar Leute halten es vermutlich für ein "Smalltalk-Thema" (da bin ich hier ja richtig). Die Entwicklungsschritte nähern sich recht schnell dem Tag X an; und: ich mutmaße mal, dass der derzeitige Ärger um die Version 55.01 u.a. auch mit den angepeilten Zielen in der Entwicklung zusammenhängt!?


    Ich war in den letzten Jahren kaum noch aktiv im Camp, bin also an FF nicht mehr soo nah dran wie früher mal, obwohl ich "himself" fast täglich vor der Nase habe. Es hat mich einigermaßen überrascht, das Thema "WebExtensions" nicht recht "oben" in entsprechenden Themenbereichen vorzufinden. ..... das Thema scheint hier ja kein "Strassenfeger" zu sein!? ... aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. :lol:


    Ich war nie ein Extrem-Nerd; hab' aber viel Zeit in mein Profil investiert - ja - und ich stehe dazu, dies auch mit recht vielen Add-ons realisiert zu haben. Da stellt sich für mich eine ganz grundsätzliche Frage: muss ich mir die Gewohnheiten nahezu gänzlich abschminken und unterm Strich von vorne anfangen? Ich gehe davon aus dass die für mich recht ominösen "WebExtensions" am Tag X nicht massenweise vom Himmel fallen. :lol:


    Es werden sicher einige Add-on Entwickler am Ball bleiben, andere betagte aber tolle Add-ons werden von Leuten gepflegt, die sich dazu erbarmen. ... so sieht's doch aus!?


    Wird die Version 57.01 für mich wie der "blanke Hannes" sein? :-???


    .... vermutlich bin ich mit meinen Vorstellungen "vintage": Firefox, DER Browser, der sich wie kein anderer logistisch wie optisch gestalten lässt!? ..... sorry, das war für mich bislang eines der Hauptmerkmale dieses Browsers. Zählt das bald nicht mehr? Bricht ein neues Zeitalter über uns herein?


    Wie muss man sich den "switch" insbesondere bezüglich der Add-on-Gewohnheiten also vorstellen?


    ..... gut, für Leute, die nichts anderes als Lesezeichen und login-Daten zu integrieren haben, wird sich nichts relevantes ändern.


    Vielleicht zerbricht sich hier im Camp der eine andere ebenso den Kopf zu diesem Thema!? ...... und vielleicht gibt's ja auch Insider-Wissen oder auch Gerüchte!? :mrgreen: .....


    Grüße - doubletrouble

    "Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann." (Francis Picabia)

    3 Mal editiert, zuletzt von doubletrouble ()

  • Schreib mal eine Liste aller Addons auf und was für dich daran wichtig ist, jemand (z.B. ich) kann dir dann sicher sagen ob das a) mit Webextensions überhaupt technisch möglich ist und b) ob es eine entsprechende Erweiterung schon gibt.

  • Hier mal einige Infos zum Thema, damit der Brei nicht wieder "aufgekocht" werden muss ;) :


    https://www.camp-firefox.de/forum/viewtopic.php?t=120376


    https://www.soeren-hentzschel.…ox-57-wie-geladen-werden/


    Bereits erhältliche WebExtensions findest du hier : https://addons.mozilla.org/de/firefox/search/?tag=firefox57


    Ich für meinen Teil arbeite eh mit der Beta DevEdition als Produktivbrowser und inzwischen mehr mit der 57'er Nightly um von den Erweiterungen runter zu kommen bzw. um Alternativen in einem "mehr oder weniger" sauberen Profil zu haben und zu nutzen (testweise).

    Chromebook Lenovo IdeaPad Flex5

    chromeOS 102 (Stable Channel)

    Linux (Beta) Debian Bullseye - Firefox Stable Release Channel

    Android 11 - Firefox Nightly

  • Hallo zusammen,


    bis zur Herausgabe der Version ist das doch mehr oder weniger alles Kaffeesatzleserei.


    Gruß
    Feuervogel

    "Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: 'Das ist technisch unmöglich!'"
    (Peter Ustinov, engl. Schauspieler und Schriftsteller, 1921 - 2004)

  • Wird die Version 57.01 für mich wie der "blanke Hannes" sein? :-???


    Das kann dir mehrere Monate vor Veröffentlichung von Firefox 57 niemand beantworten.


    .... vermutlich bin ich mit meinen Vorstellungen "vintage": Firefox, DER Browser, der sich wie kein anderer logistisch wie optisch gestalten lässt!? ..... sorry, das war für mich bislang eines der Hauptmerkmale dieses Browsers. Zählt das bald nicht mehr? Bricht ein neues Zeitalter über uns herein?


    Nein, das hat nichts mit "vintage" zu tun, das ist einfach überhaupt nicht der Bedarf, den der Großteil der Nutzer hat. Vollständige Themes werden nach letztem Stand von ca. 0,089 Prozent aller Firefox-Nutzer nur genutzt. Mindestens 40 Prozent der Nutzer hat nicht ein einziges Add-on installiert. Und wenn, ist es eher ein Add-on als dass es 100 Add-ons sind.


    Einige Add-ons sind bereits WebExtensions, andere werden in jedem Fall rechtzeitig vor Firefox 57 als WebExtension bereitstehen und für wieder andere, die nicht mehr weiterentwickelt werden, gibt es bereits gute Alternativen. Und nicht zu vergessen, die vielen Nutzer, die Add-ons installiert haben und sich dessen gar nicht bewusst sind und ein Fehlen überhaupt nicht bemerken werden. Davon kenne ich selbst mehr als genug Fälle, daher weiß ich, dass das auch ein reales Szenario ist.


    Der Großteil der Nutzer wird also gut genug versorgt sein.


    Wie muss man sich den "switch" insbesondere bezüglich der Add-on-Gewohnheiten also vorstellen?


    Das hängt einzig und alleine davon ab, welche Add-ons du nutzt und wie du Firefox verwendest. Das können wir dir auch nicht wirklich beantworten.


    Du musst halt a) schauen, dass du deine Add-ons immer aktualisiert und b) ggfs. nach Alternativen sehen. Dabei kann man dir in diesem Forum auch helfen, aber das muss nicht jetzt sein, eher kurz vor Veröffentlichung von Firefox 57.


    Für den Fall, dass mit Firefox 57 Add-ons deaktiviert werden, die nicht mehr kompatibel sind und zu denen es Alternativen gibt, zeigt Firefox im Addon-Manager einen Button an, über welchen automatisch Alternativen vorgeschlagen werden.

  • Also ich sehe das genauso wie der Threadersteller. Auch ich habe sehr viel Zeit in die optische und funktionale "Optimierung" des FF gesteckt. Der Wunsch, eine Software nach eigenen Vorstellungen anzupassen, mag - wie Sören immer wieder betont - nur einen kleinen Nutzerkreis betreffen, aber hier mit Statistiken zu argumentieren ("braucht eh keiner") ist nicht zielführend. So könnte man auch sagen, dass der FF seit der expansiven Browserpolitik von Google auf dem absteigenden Ast ist und weltweit nur noch einen Marktanteil von ca. 6% hat. Es steht also fest, dass die "ich brauche eh keine Addons"-User wohl eher Chrome oder Edge benutzen, als sich den FF zu installieren. Wozu auch, wenn man keinen Mehrwert sieht/hat.


    Den Umstieg auf Webextensions und eine saubere API ist absolut nachvollziehbar und ist für die Zukunft (falls es die für den FF noch geben wird) sicher eine gute Sache um Inkompatibilitäten und Entwicklungsaufwand auf allen Seiten zu verringern. ABER: Wenn die Entwickler von FF der Meinung sind, dass es eine gute Entscheidung ist, langfristig aus einem Schweizer-Taschenmesser ein gewöhnliches Brotmesser zu machen, werden sie meiner Meinung nach wohl Schiffbruch erleiden.


    Ich persönlich hab den Wunsch von GUI-Entwicklern, die Oberfläche immer minimalistischer zu gestalten nie verstanden. Man muss ja keine "Gelsenkirchner-Barock-Oberfläche" basteln, aber jeder Pixel und jede optische Aufhübschung ist anscheinend schon zu viel. Da muss man sich wohl dem Mainstream ergeben und die Windows-10-CGA-Kachel-Optik eben auch in seinem Softwareprodukt verewigen. Wenn man dann wenigstens noch selber Hand anlegen könnte (was ja bis jetzt immer noch ging) wäre das alles kein Problem. Aber genau hier soll wohl dem "Wildwuchs" auch ein Riegel vorgeschoben werden...


    Gut, ich weiß nicht wie mächtig die neue API ist und wie die zukünftige Planung für die Webextensions aussieht. Wenn alles nur eine Frage der Zeit ist, bis man wenigstens wieder annähernd die gleiche Funktionalität hat und optisch nachbessern kann, kann ich damit wohl leben. Was mir aber Angst macht: Was will Mozilla aus dem FF Browser machen? Sind die Einschränkungen technischer Natur und vorübergehend oder ist der "Minimalismus" (GUI/Funktionalität) das anvisierte Ziel?


    Gruß JeffWood

  • Der Wunsch, eine Software nach eigenen Vorstellungen anzupassen, mag - wie Sören immer wieder betont - nur einen kleinen Nutzerkreis betreffen, aber hier mit Statistiken zu argumentieren ("braucht eh keiner") ist nicht zielführend.


    Da legst du mir etwas in den Mund, was ich nie geschrieben habe und schon gar nicht "immer wieder". Und sowas mag ich gar nicht. Weder habe ich je von einem "kleinem Nutzerkreis" gesprochen, der Firefox anpassen möchte, noch kam aus meiner Feder in Bezug auf Anpassbarkeit jemals eine Formulierung, die auch nur im Ansatz in die Richtung "braucht eh keiner" geht.


    Und doch, Entscheidungen auf Daten zu begründen ist selbstverständlich sogar sehr viel zielführender als nicht mit Fakten zu argumentieren.


    und ist für die Zukunft (falls es die für den FF noch geben wird)


    Und bei solch dramatischen Formulierungen verlassen wir den Bereich der Sachlichkeit. Der Beitrag fängt ja echt gut an…


    sicher eine gute Sache um Inkompatibilitäten und Entwicklungsaufwand auf allen Seiten zu verringern. ABER: Wenn die Entwickler von FF der Meinung sind, dass es eine gute Entscheidung ist, langfristig aus einem Schweizer-Taschenmesser ein gewöhnliches Brotmesser zu machen, werden sie meiner Meinung nach wohl Schiffbruch erleiden.


    Wenn du glaubst, dass es dabei nur um die Vermeidung von Inkompatibilitäten und Entwicklungsaufwand gehst, solltest du meher Zeit in die Recherche stecken, denn nur darum geht es bei weitem nicht, das Thema ist viel größer. Wenn du schon von Marktanteilen und Schiffbruch sprichst, die bisherige Architektur von Firefox ist mit ein Grund dafür, wieso Firefox den Anschluss verloren hat. Alles hat zwei Seiten und die Legacy-Architekturen, die du offensichtlich toll findest, sind sicher toll und ein Vorteil von Firefox, aber gleichzeitig auch ein mindestens genauso großer Nachteil.


    Am Ende profitieren von Mozillas Änderungen definitiv mehr Menschen als darunter leiden, das ist sicher. Warum? Gehe von mindestens 40 Prozent Nutzer aus, die gar keine Add-ons nutzen. Von den Add-on-Nutzern sind Nutzer mit nur einem oder nur zwei Add-ons sehr viel häufiger vertreten als Nutzer mit vielen Add-ons. Wer nur wenige Add-ons nutzt, nutzt häufig Add-ons, die prominenter sind, zum Beispiel Werbeblocker. Viele populäre Add-ons sind bereits WebExtensions oder werden definitiv WebExtensions werden. Für einige Add-on gibt es Alternativen und nicht jedes Add-on muss für jeden Nutzer ersetzt werden. Damit ist es die große Mehrheit, die keinen Nachteil hat. Und auf der anderen Seite erlaubt dies Mozilla einen Umbau, der zum Vorteil für jeden ist und Mozilla dazu neue Nutzer bringen kann. Und für Mozilla kann es nicht nur darum gehen, jeden bestehenden Nutzer zu halten, sie müssen auch endlich wieder neue Nutzer gewinnen. Das erfordert nun einmal sehr große Änderungen, denn es ist vollkommen klar, dass Mozilla nichts ändern kann, wenn sie nichts verändern.


    aber jeder Pixel und jede optische Aufhübschung ist anscheinend schon zu viel.


    Die Entwicklung des Photon-Designs widerspricht dieser Behauptung, genauso wie die Entwicklung einer Theming-API, obwohl nur weniger als 0,1 Prozent der Firefox-Nutzer Themes nutzen. Hättest du Recht, würde Mozilla das wohl kaum tun oder wie passt das zusammen?


    Da muss man sich wohl dem Mainstream ergeben und die Windows-10-CGA-Kachel-Optik eben auch in seinem Softwareprodukt verewigen.


    Mainstream heißt: trifft den Geschmack der Mehrheit. Und ja, Firefox sollte nach Möglichkeit den Geschmack der Mehrheit treffen. Wie du eine "Windows 10 Kachel-Optik" mit dem Firefox-Design in Verbindung bringst, weiß ich allerdings nicht. Meine Nightly-Version von Firefox 57 erinnert mich kein bisschen an Windows 10.


    Wenn man dann wenigstens noch selber Hand anlegen könnte (was ja bis jetzt immer noch ging) wäre das alles kein Problem. Aber genau hier soll wohl dem "Wildwuchs" auch ein Riegel vorgeschoben werden...


    Diese Aussage entspricht in dieser Form sicher nicht der Wahrheit. Standardmäßig hat Firefox 57 mehr Anpassungsmöglichkeiten als bisher, WebExtensions und Theming-API erlauben auch diverse Anpassungen. Du tust mit dieser Aussage ja so, als würde Mozilla sämtliche Anpassbarkeit eliminieren.


    Was mir aber Angst macht: Was will Mozilla aus dem FF Browser machen? Sind die Einschränkungen technischer Natur und vorübergehend oder ist der "Minimalismus" (GUI/Funktionalität) das anvisierte Ziel?


    Am besten liest du meinen Kommentar zu dem Thema, denn da erkläre ich einige Hintergründe. Dann solltest du verstehen, dass es um Minimalismus kein bisschen geht, sondern um größere Ziele.

  • Was für eine Reaktion! Ich dachte, wir befinden uns hier in der entspannten "Plauderecke" des Forums...da bekommt man gleich jeden einzelnen Satz in einer Zitatenorgie wieder um die Ohren gehauen.


    Also gut, wenn es der Wahrheitsfindung dient, werde ich es genauso machen:



    Da legst du mir etwas in den Mund, was ich nie geschrieben habe und schon gar nicht "immer wieder". Und sowas mag ich gar nicht. Weder habe ich je von einem "kleinem Nutzerkreis" gesprochen, der Firefox anpassen möchte, noch kam aus meiner Feder in Bezug auf Anpassbarkeit jemals eine Formulierung, die auch nur im Ansatz in die Richtung "braucht eh keiner" geht.


    Du schreibst doch selbst in deiner Antwort zwei Sätze weiter unten, dass nur 40% der FF-Nutzer keine und der Rest wohl höchstens ein oder zwei Add-ons benutzen. Da die Verwendung von Add-ons eine Anpassung an die Funktionalität/Aussehen des FF darstellt kann die einzige Intention dieser Feststellung doch nur sein, dass die allermeisten Nutzer eben kein oder wenig Interesse daran haben, den FF anzupassen. Also sprichst du doch ganz offensichtlich von einem "kleinen Nutzerkreis". Und dass du genau diese Formulierung auch in Bezug auf die vollständigen Designs (<0,1%) anwendest macht die Sache in sich stimmig und die Aussage unmissverständlich. Die Formulierung "braucht eh keiner" war kein Zitat (dann hätte ich die Zitat-Funktion benutzt), sondern die überspitzt formulierte (deswegen die Anführungszeichen) Botschaft , die du in meinen Augen rüberbringen wolltest.



    Und doch, Entscheidungen auf Daten zu begründen ist selbstverständlich sogar sehr viel zielführender als nicht mit Fakten zu argumentieren.


    Da gebe ich dir recht. Aber man sollte alle Daten zur Entscheidungsfindung heranziehen und sich nicht nur die Zahlen, die die eigene Argumentation unterstützen. Wenn sich der FF, aus Gründen die wahrscheinlich nicht mal in erster Linie Mozillas Schuld sind, seit geraumer Zeit auf dem absteigenden Ast befindet und mittlerweile nur noch einen Anteil von ca. 6% hat, dann würde ich den FF schon jetzt als Nischenbrowser bezeichnen. Und in einer Nische kann man meines Erachtens am besten überleben, wenn ich die wenigen verbliebenen Nutzer davon überzeugen kann, dass man substantiell mehr zu bieten hat als andere. Auch wenn du der Meinung bist, dass Performance das wichtigste ist und der FF hier Aufholbedarf hat, sehen fast alle Leute die ich kenne, die große Anpassbarkeit und das Vorhandensein bestimmter Add-ons als Hauptgrund für die Treue zum FF.
    Viele neue Nutzer zu gewinnen, indem man edge und chrome kopiert und versucht performancemäßig zu diesen Browsern aufzuschließen, halte ich auf Grund der Marktmacht von Microsoft und Google für illusorisch (siehe Opera).



    Und bei solch dramatischen Formulierungen verlassen wir den Bereich der Sachlichkeit. Der Beitrag fängt ja echt gut an…


    wenn du auf deiner Homepage

    Zitat

    "Wieso Firefox 57 Mozillas bester Release aller Zeiten wird"

    titeln darfst, dann darf ich im Forenbereich "Smalltalk" auch unsachlich in die Zukunft schauen...



    Wenn du glaubst, dass es dabei nur um die Vermeidung von Inkompatibilitäten und Entwicklungsaufwand gehst, solltest du meher Zeit in die Recherche stecken, denn nur darum geht es bei weitem nicht, das Thema ist viel größer. Wenn du schon von Marktanteilen und Schiffbruch sprichst, die bisherige Architektur von Firefox ist mit ein Grund dafür, wieso Firefox den Anschluss verloren hat. Alles hat zwei Seiten und die Legacy-Architekturen, die du offensichtlich toll findest, sind sicher toll und ein Vorteil von Firefox, aber gleichzeitig auch ein mindestens genauso großer Nachteil.


    Das scheint aber eine Masche von dir zu sein, andern Wissenslücken bei der FF-Thematik vorzuhalten . Ich wäre da vorsichtiger, da ich nie weiß, welchen Hintergrund jemand besitzt...und du darfst mir glauben, dass ich ich mit der Thematik Software-Design/Entwicklung durchaus vertraut bin. Zugegebenermaßen habe ich mir aber den FF-Code noch nie angeschaut...



    Die Entwicklung des Photon-Designs widerspricht dieser Behauptung, genauso wie die Entwicklung einer Theming-API, obwohl nur weniger als 0,1 Prozent der Firefox-Nutzer Themes nutzen. Hättest du Recht, würde Mozilla das wohl kaum tun oder wie passt das zusammen?


    Eine eigene GUI-Schicht (=Theming-API) ist bei einer Client-Anwendung wohl das grundlegendste Entwurfsmuster. Dies dann als Schnittstelle zu exportieren ist bei einem Projekt dieser Größe dann mehr als verständlich und kaum Mehraufwand. Ich glaube die 1 Promille Firefox-Nutzer der bisherigen Themes resultieren wohl hauptsächlich daraus, dass ganz viele Themes unfertig, nach mehreren FF-Updates kaputt oder ohne Funktion waren.



    Mainstream heißt: trifft den Geschmack der Mehrheit. Und ja, Firefox sollte nach Möglichkeit den Geschmack der Mehrheit treffen. Wie du eine "Windows 10 Kachel-Optik" mit dem Firefox-Design in Verbindung bringst, weiß ich allerdings nicht. Meine Nightly-Version von Firefox 57 erinnert mich kein bisschen an Windows 10.


    Also bitte: optisch sind doch alle GUI-Elemente(icons/Tabs/usw...) auf edge(/Chrome)-Linie und gerade edge führt ja die Designsprache von Windows 10 bewusst weiter.



    Diese Aussage entspricht in dieser Form sicher nicht der Wahrheit. Standardmäßig hat Firefox 57 mehr Anpassungsmöglichkeiten als bisher, WebExtensions und Theming-API erlauben auch diverse Anpassungen. Du tust mit dieser Aussage ja so, als würde Mozilla sämtliche Anpassbarkeit eliminieren.


    Na ja, mal schauen. Bis jetzt sind 100% meiner 17 Add-ons mit einem gelben Hinweistext versehen. Wenn sich bis zum 57er Release im November die Quote nicht deutlich verbessert, kann ich das mit den besseren Anpassungsmöglichkeiten nicht ganz glauben. Man wird sehen...



    Am besten liest du meinen Kommentar zu dem Thema, denn da erkläre ich einige Hintergründe. Dann solltest du verstehen, dass es um Minimalismus kein bisschen geht, sondern um größere Ziele.


    Habe ich gelesen. Hat mich jetzt aber nicht vom Hocker gehauen, was da bejubelt wird.
    - "Statisches"(!) Hauptmenu
    - Ein(!) dunkles und ein(!) helles Theme
    - Ein Symbol um zusätzliche Symbole/Einträge in die Symbolleiste zu bekommen
    - Flexible Abstände "kehren zurück"(!)
    - New Tab override (ok, klingt nicht schlecht,muss man sich mal anschauen...)


    Die größeren Ziele scheinen nach deiner Aussage also


    - Performance
    - Stabilität
    - Sicherheit


    Ich denke, dass sind sehr gute Ziele. Aber wenn man sich das langfristig damit erkauft, dass man das einzige Alleinstellungsmerkmal aufgibt welches der FF gegenüber anderen Browsern hat, dann bin ich mir sicher, wird das eine Fahrt ins Ungewisse...


    Gruß Jeff Wood

  • Ich habe gerade die Erklärung des Entwicklers von All-In-One-Sidebar gelesen, warum er die Entwicklung abbricht.


    Und da fand ich es bezeichnend, dass er Legacy-Addons als USP von Firefox bezeichnet, zugleich aber zugibt, Chrome zu benutzen.
    Wenn er Chrome nutzt, der nicht mal native Sidebars unterstützt, geschweige denn andere Formen der UI-Modifizierung, kann dieser USP nicht so wichtig sein, wie er ihn darstellt und Mozilla tut das Richtige, indem sie die Basis von Firefox ändern und Legacy-Addons verlassen.


    Im Grunde entkräftet er sein Argument mit seiner eigenen Geschichte. Und das ist bezeichnend für die ganze Debatte um WebExtensions für Firefox...

  • Also ich stelle schon auf Vertigo Tabs um, das unterstützt bereits "Web pages scanner" und natürlich sich selbst. Dürfte auch nicht schwer sein die Downloads da wieder mit unterzubringen. Mehr braucht man da eigenlich nicht. Das Multipanel kann man sich auch als Lesezeichen anlegen.

  • Merke, auch im Smalltalk kann es ganz unentspannt zugehen :roll:
    doubletrouble und JeffWood
    Also ich kann euch verstehen.

    Bricht ein neues Zeitalter über uns herein?


    Strahlend wird das Zeitalter, strahlend ... gülden und glänzend :mrgreen:


    Vielleicht zerbricht sich hier im Camp der eine andere ebenso den Kopf zu diesem Thema!?


    Sicherlich etliche. Aber du siehst selbst hier im Smalltalk wirst du auch mit nicht bierernster Meinung, Kritik oder Anmerkungen vom Bollwerk des anrollenden fantastischen das Web, die Welt und die Browserlandschaft verändernden Firefox 57 zugesch...


    Okay, hier mal mein Ist-Zustand und wie es derzeit mit Webextensions (WE) aussieht (Stand irgendwas Anfang Juni).
    eine der wichtigsten Optionen ist die Möglichkeit eines schnellen Restarts ohne viel Geklicke: bisher via Button aus dem Classic Theme Restorer -> WE: bis dato keine.
    Ein ganz großes Thema: Cookies: bisher via CookieMonster (mittlerweile auf AMO gelöscht), ersatzweise CookieController -> WE: eine unüberschaubare Anzahl wobei mich noch keine überzeugt hat. CookieMonster war hier beispielhaft: alles verweigert bis auf Ausnahmen oder zulassen einzelner Seiten. Ich denke im unüberschaubaren Dickicht wird sich da was finden lassen. Allein es kostet Zeit, Zeit und Nerven.
    Zwischenablage und markieren via Maustaste: schon jetzt ein Krampf. Was ich will: markieren eines Textes oderwasauchimmer ohne eine zusätzliche (Maus)Taste drücken zu müssen und dann ohne Gehampel irgendwo einfügen können. Ob nun in der URL-Leiste, Suchleiste, in Word ... -> WE: es ist mir noch keine funktionierende Erweiterung untergekommen.
    Suchen innerhalb der Webseite; ein wesentliches Werkzeug für mich: bisher über Findbar Tweak. Funktioniert aber seit ein, zwei Versionen nicht mehr ganz korrekt -> WE: bisher nix
    Maustastennavigation: bisher Firegestures -> WE: ich fange an mich an Gestify zu gewöhnen.
    Suche via Kontextmenü: bisher Context Search. Es war schon schwierig genug sich daran zu gewöhnen das die multiple Suche wegoperiert wurde, allein dafür ... na egal -> WE: bisher nix gefunden
    Zwei ganz wesentliche Erweiterungen die mir das arbeiten sehr erleichtern: Scroll Up Folder: einfach mit der Maus in die URL-Leiste und scrollen bis man hat was man will. DAS ist effektiv. Das könnte von Apple sein -> WE: bis dato nix gefunden. Stay Open Menu: ich kann mehrere Lesezeichen öffnen ohne dass das Menü gleich wieder verschwindet. Super. Auch ein Produktivitätstool vor dem Herrn -> WE: bisher nix gefunden.
    Von den ganzen "Kleinigkeiten" will ich gar nicht reden :traurig:


  • Was für eine Reaktion! Ich dachte, wir befinden uns hier in der entspannten "Plauderecke" des Forums...da bekommt man gleich jeden einzelnen Satz in einer Zitatenorgie wieder um die Ohren gehauen.


    Beschwerst du dich jetzt tatsächlich darüber, dass ich auf das eingehe, was du schreibst? Dann darfst du keinen Beitrag in diesem Forum schreiben, wenn du keine Antworten willst. Vor allem dann, wenn du Dinge schreibst, die förmlich danach schreien, beantwortet zu werden.


    Du schreibst doch selbst in deiner Antwort zwei Sätze weiter unten, dass nur 40% der FF-Nutzer keine und der Rest wohl höchstens ein oder zwei Add-ons benutzen. Da die Verwendung von Add-ons eine Anpassung an die Funktionalität/Aussehen des FF darstellt kann die einzige Intention dieser Feststellung doch nur sein, dass die allermeisten Nutzer eben kein oder wenig Interesse daran haben, den FF anzupassen. Also sprichst du doch ganz offensichtlich von einem "kleinen Nutzerkreis".


    Und doch habe ich das, was du mir in deinem vorherigen Beitrag in den Mund gelegt hast, nie auch nur ähnlich gesagt. Meine Aussage unterscheidet sich davon deutlich. Zu sagen, dass 40 Prozent der Firefox-Nutzer kein Add-on nutzen, ist eine Tatsache und impliziert nicht einmal im Ansatz, dass nur wenige Nutzer ihren Browser anpassen wollen. Diese Interpretation ist vollkommen an den Haaren herbei gezogen. Abgesehen davon ist Anpassbarkeit auch nicht auf die Installation von Add-ons beschränkt, das beginnt bereits mit den Funktionen, die Firefox von Haus aus anbietet.


    Die Formulierung "braucht eh keiner" war kein Zitat (dann hätte ich die Zitat-Funktion benutzt), sondern die überspitzt formulierte (deswegen die Anführungszeichen) Botschaft , die du in meinen Augen rüberbringen wolltest.


    Ich weiß, dass das kein Zitat war. Und nein, diese Botschaft wollte ich nie rüberbringen und habe ich nie rübergebracht. Man muss nicht unbedingt Dinge dazu interpretieren.


    Da gebe ich dir recht. Aber man sollte alle Daten zur Entscheidungsfindung heranziehen und sich nicht nur die Zahlen, die die eigene Argumentation unterstützen.


    Erst legst du mir Dinge in den Mund, die ich nie gesagt habe, und jetzt machst du mit so einer unverschämten Unstellung weiter. Grandios.


    Wenn sich der FF, aus Gründen die wahrscheinlich nicht mal in erster Linie Mozillas Schuld sind, seit geraumer Zeit auf dem absteigenden Ast befindet und mittlerweile nur noch einen Anteil von ca. 6% hat, dann würde ich den FF schon jetzt als Nischenbrowser bezeichnen.


    Komisch. Gerade hast du selbst noch geschrieben: "Aber man sollte alle Daten zur Entscheidungsfindung heranziehen und sich nicht nur die Zahlen, die die eigene Argumentation unterstützen" - und einen Satz später redest du nur davon, dass sich Firefox ja auf einem absteigenden Ast befinde, kein Wort davon, dass der Marktanteil innerhalb des letzten Jahres nach einer populären Marktanteils-Statistik um mehrere Prozentpunkte wieder gestiegen (!) ist und dass es mehrere Monate am Stück (!) aufwärts und nicht abwärts ging. NetMarketShare spricht übrigens von zwölf Prozent. Aber ist für dieses Thema ja auch vollkommen egal, Marktanteile sind hier gar nicht das Thema, es geht hier um WebExtensions. Wenn du über Marktanteile sprechen willst, findest du in diesem Forum genug andere Themen. Man muss wirklich nicht die gleiche Diskussion in fünf verschiedenen Themen führen.


    dann würde ich den FF schon jetzt als Nischenbrowser bezeichnen. Und in einer Nische kann man meines Erachtens am besten überleben, wenn ich die wenigen verbliebenen Nutzer davon überzeugen kann, dass man substantiell mehr zu bieten hat als andere.


    Einen Browser mit einer dreistelligen Millionenzahl an Nutzern als Nischenbrowser zu bezeichnen, ist schon sehr gewagt. Und ganz ehrlich, das ist deine Lösung? Wenn der Marktanteil nicht so hoch ist, wie er sein sollte, nur schauen, dass der Rest um jeden Preis bleibt? Diese Strategie ist zum Scheitern verurteilt. Wachstum funktioniert nur, wenn man neue Anwender gewinnt. Alles andere ist bloß die Verhinderung eines weiteren Abstiegs. Und weil man eh nicht jeden halten kann, verliert man dadurch am Ende noch mehr.


    Auch wenn du der Meinung bist, dass Performance das wichtigste ist und der FF hier Aufholbedarf hat, sehen fast alle Leute die ich kenne, die große Anpassbarkeit und das Vorhandensein bestimmter Add-ons als Hauptgrund für die Treue zum FF.


    Wen du kennst, ist aber für Mozilla überhaupt nicht relevant. Es gibt Daten und diese Daten sind Fakten, nach denen sich Mozilla richten muss, um die nun einmal nur begrenzt vorhandenen Ressourcen sinnvoll einzusetzen.


    Viele neue Nutzer zu gewinnen, indem man edge und chrome kopiert und versucht performancemäßig zu diesen Browsern aufzuschließen, halte ich auf Grund der Marktmacht von Microsoft und Google für illusorisch (siehe Opera).


    Diese Unterstellung des Kopierens geht schon wieder sehr ins Trollartige. Dabei bietet Firefox bei den WebExtensions (und die sind hier das Thema!) schon jetzt teilweise Möglichkeiten, die Chrome nicht bietet, einige aktuelle Firefox-Neuerungen hat Chrome erst nach Firefox geliefert, ja sogar bei der Oberfläche hat Chrome kürzlich ein Detail aus Firefox übernommen. Manches hat Chrome zuerst, manches Firefox. Das ist vollkommen normal. Aber zu behaupten, Firefox würde kopieren (und kein Wort davon, dass die anderen es auch tun!) ist unwahr und unsachlich. Wer A sagt, muss auch B sagen.


    wenn du auf deiner Homepage
    > "Wieso Firefox 57 Mozillas bester Release aller Zeiten wird"
    titeln darfst, dann darf ich im Forenbereich "Smalltalk" auch unsachlich in die Zukunft schauen...


    Erstens ist dieser Artikel ganz deutlich und unmissverständlich als Kommentar und Meinung gekennezeichnet. Zweitens ist an diesem Artikel überhaupt nichts unsachlich, sondern ganz im Gegenteil: ich begründe meine Meinung sehr detailliert mit Fakten und Hintergründen. Diesen Artikel als Unsachlichkeit abzuwerten, lässt dich deine Glaubwürdigkeit in diesem Forum verlieren. Du kannst sagen, dass du meinen Schlussfolgerungen nicht zustimmst, du musst es nicht einmal begründen (obwohl das schon sinnvoll wäre…), aber du kannst nicht sagen, dass der Artikel unsachlich wäre, denn Unsachlichkeit sieht ganz anders aus. Du kannst nicht behaupten, dass irgendendwas davon auf einer Lüge oder schlechter Recherche basieren würde. Das wäre gelogen und das weißt du.


    Das scheint aber eine Masche von dir zu sein, andern Wissenslücken bei der FF-Thematik vorzuhalten . Ich wäre da vorsichtiger, da ich nie weiß, welchen Hintergrund jemand besitzt...und du darfst mir glauben, dass ich ich mit der Thematik Software-Design/Entwicklung durchaus vertraut bin. Zugegebenermaßen habe ich mir aber den FF-Code noch nie angeschaut...


    Und deine nächste haltlose Unterstellung. Und bei allem Respekt, aber wenn du allgemein mit dem Thema Software-Design und Entwicklung vertraut bist, bringt dir das für dieses Thema absolut gar nichts. Es geht hier um Firefox und entweder kennst du dich da aus oder nicht. Du hast den Vorteil von WebExtensions auf auf die Vermeidung von Inkompatibilitäten und Entwicklungsaufwand reduziert und das zeigt nun einmal, dass dir der Hintergrund hier offensichtlich fehlt. Ich verstehe wirklich nicht, wie man sowas als Angriff werten kann, denn daran ist überhaupt nichts schlimm. Man kann immer dazu lernen.


    Eine eigene GUI-Schicht (=Theming-API) ist bei einer Client-Anwendung wohl das grundlegendste Entwurfsmuster.


    Eine GUI-Schicht ist nicht gleichbedeutend mit einer API für Erweiterung, ergo ist das Gleichheits-Zeichen falsch.


    Dies dann als Schnittstelle zu exportieren ist bei einem Projekt dieser Größe dann mehr als verständlich und kaum Mehraufwand.


    Und damit liegst du ja mal sowas von falsch. Diese Aussage lässt sehr starke Zweifel daran aufkommen, dass du verstehst, wie ein Browser funktioniert. Dann tu aber bitte auch nicht so.


    Ich glaube die 1 Promille Firefox-Nutzer der bisherigen Themes resultieren wohl hauptsächlich daraus, dass ganz viele Themes unfertig, nach mehreren FF-Updates kaputt oder ohne Funktion waren.


    Es gibt immer noch ca. 60 funktionierende vollständige Themes, was nicht wenig ist. Ist ja nicht so, dass diese im Übermaß genutzt würden.


    Aber ja, wenn ich dir in einer Sache zustimme, dann das das "kaputte Theme-System" natürlich nicht förderlich dafür ist, dass Themes viel genutzt werden. Aber dennoch, das macht den Kohl am Ende auch nicht fett. Sogenannte Lightweight Themes, die wirklich fast gar nichts können, treffen einfach viel mehr den Bedarf der Masse. Viele wollen nicht mehr als das. Eine schöne Textur drüber legen, erfüllt mehr Menschen mit Zufriedenheit als die meisten komplexen Themes.


    Also bitte: optisch sind doch alle GUI-Elemente(icons/Tabs/usw...) auf edge(/Chrome)-Linie und gerade edge führt ja die Designsprache von Windows 10 bewusst weiter.


    Ja, alles von Chrome und Edge kopiert und inspiriert. Ist klar.


    Na ja, mal schauen. Bis jetzt sind 100% meiner 17 Add-ons mit einem gelben Hinweistext versehen. Wenn sich bis zum 57er Release im November die Quote nicht deutlich verbessert, kann ich das mit den besseren Anpassungsmöglichkeiten nicht ganz glauben. Man wird sehen...


    Lies, was ich geschrieben habe. "Standardmäßig hat Firefox 57 mehr Anpassungsmöglichkeiten als bisher" - Firefox. Da geht es überhaupt nicht um Add-ons. Firefox ist der Name des Browsers. Um Add-ons ging es erst wieder im Satz danach.


    Habe ich gelesen. Hat mich jetzt aber nicht vom Hocker gehauen, was da bejubelt wird.
    - "Statisches"(!) Hauptmenu
    - Ein(!) dunkles und ein(!) helles Theme
    - Ein Symbol um zusätzliche Symbole/Einträge in die Symbolleiste zu bekommen
    - Flexible Abstände "kehren zurück"(!)
    - New Tab override (ok, klingt nicht schlecht,muss man sich mal anschauen...)


    Auch hier offenbarst du, dass du entweder nicht gelesen hast, nicht verstanden hast oder es absichtlich anders darstellst. Ein statisches Hauptmenü wird in dem Artikel ganz gewiss nicht bejubelt. Und was mein Add-on New Tab Override damit zu tun hat, weiß ich auch nicht.


    Die größeren Ziele scheinen nach deiner Aussage also


    - Performance
    - Stabilität
    - Sicherheit


    Nö. Das sind die Grundpfeiler eines jeden Browsers neben Webkompatibilität. Das sind permanent Ziele für ausnahmslos alle Browser. Das große übergeordnete Ziel von Mozilla ist es, wieder neue Nutzer zu gewinnen. Und dass das nicht ohne große Änderungen geht, steht außer Frage.


    Ich denke, dass sind sehr gute Ziele. Aber wenn man sich das langfristig damit erkauft, dass man das einzige Alleinstellungsmerkmal aufgibt welches der FF gegenüber anderen Browsern hat, dann bin ich mir sicher, wird das eine Fahrt ins Ungewisse...


    Firefox hat durchaus ein paar mehr Alleinstellungsmerkmale als nur Add-ons. Ansonsten würden viele Firefox nicht nutzen, die Firefox nutzen. Und mir fällt es schwer zu glauben, dass jemand, dem es doch um eine ernsthafte Diskussion und nicht nur Schlechtmacherei geht, keine kennen will. Das fällt mir alleine deswegen schon sehr schwer zu glauben, weil ich so viele wirklich sehr überzeugte Chrome-Nutzer kenne und selbst die anerkennen, dass Firefox ein paar gute Argumente auf seiner Seite hat. Sorry, aber dass Firefox wirklich nur ein einziges Alleinstellungsmerkmal hat… ach, lassen wir das…

  • Ich habe eine interessante Ankündigung, vom 30. Juli 2017, von Alex dem Autor von Clippings gefunden :


    Zitat von Alex von AE Creations

    Clippings will be completely rewritten as a WebExtension. ...


    Quelle : http://aecreations.blogspot.de…lity-with-firefox-57.html


    Allerdings werden wohl einige Features von Clippings, so wie die Farbtags oder die Import/Export nicht als WE umsetzbar sein und somit entfallen in der WE-Version.


    Interessant ist auch, das es ein Migrationsschritt geben wird von Legacy auf WE für bisherige Nutzer der Erweiterung.

    Chromebook Lenovo IdeaPad Flex5

    chromeOS 102 (Stable Channel)

    Linux (Beta) Debian Bullseye - Firefox Stable Release Channel

    Android 11 - Firefox Nightly

  • Ooops ;) Macht ja nix ... da tut sich eh so viel in letzter Zeit, da verliert man schon mal den Überblick, wer was wo schon mal geschrieben hat ;)

    Chromebook Lenovo IdeaPad Flex5

    chromeOS 102 (Stable Channel)

    Linux (Beta) Debian Bullseye - Firefox Stable Release Channel

    Android 11 - Firefox Nightly

  • ja, zumal ich den Beitrag immer nur neu editire, da fällt ne Veränderung nicht auf. Habs nur verlinkt damit man evt. noch andere Hinweise finden kann.

    Hilfe auch im deutschsprachigen Matrix-Chat möglich oder im IRC-Chat
    Meine Anleitungstexte dürfen gerne "geklaut" und weiter verwendet/kopiert werden
    ;)

  • Hi,


    kennt jemand eine Alternative (WebExtension) für https://www.borngeek.com/firefox/colt/?
    Der Autor Jonah Bishop hat auf meine Anfrage bez. einer Anpassung seines Add-ons geschrieben:
    "At the moment, I have no plans to port CoLT. The add-on is open source, however, so patches are welcome."

    Gruß
    graubaer


    *** "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden ..." (Amtseid der Bundesminister/-innen - Auszug)***

    Einmal editiert, zuletzt von graubaer ()

  • Ich persönlich benutze Nightly 57.* nicht als "produktiven" Browser da mir zwei wichtige AddOns fehlen


    Tab Mix Plus
    Dorando Keyconfig

    Wenn es dafür Ersatz (WebExtension) geben würde, würde ich Nightly als Standardbrowser setzen, da mir diese Version zusagt.

    Gruß Micha

    Ich beantworte keine technischen Fragen per PN, ICQ, E-Mail, sondern nur in diesem Forum.

    Mein produktiver Firefox ist die jeweils aktuellste installierte Release-Version.

    Beta und Nightly ebenfalls als portable Versionen zum Testen in VMs.

  • Bei eierlegenden Wollmichsäuen wie Tab Mix Plus ist wichtig, worum konkret es dir geht. Denn das Add-on unterstützt so viele verschiedene Funktionen und es ist klar, dass vieles nicht in WebExtebsions unterstützt werden kann. Die Frage, ob es für dich persönlich einen Ersatz geben kann, hängt davon ab, welche Funktionen davon du nutzt. ;)