Beiträge von Sören Hentzschel

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    Alle Fenster? Wie soll das gehen?


    Keine Ahnung, ob es eine Erweiterung gibt, welche diese Funktion hat, ich hab auch die über meinem Beitrag verlinkte Erweiterung nicht getestet. Aber am "wie" scheitert es definitiv nicht. Technisch ist eine WebExtension problemlos in der Lage, das umzusetzen. Eine WebExtension kann Fenster anzeigen, kann Tabs anzeigen, kann eine Sidebar anzeigen, kann Tabs verschieben, auch in andere Fenster, und Drag and Drop ist sowieso eine reine Frontend-Geschichte und benötigt nichts von Mozilla.

    Das altbewährte extensions.htmlaboutaddons.recommendations.enabled auf false bringt keine Änderung mehr.


    Die Einstellung funktioniert sogar in Firefox Nightly noch einwandfrei. Beachte, dass diese Einstellung noch nie dafür war, den Reiter links zu deaktivieren, sondern ausschließlich für die Empfehlungen im Reiter "Erweiterungen" unterhalb der installierten Add-ons. Den Reiter links musst du via CSS ausblenden (dazu wird sicher bald jemand was schreiben).

    Aber wenn ich dich richtig verstehe meinst du, dass es einen Unterschied macht ob ich innerhalb einer Seite ein Video aufrufe oder ob das Video auf eine andere Seite verlinkt ist?


    Ja. Wenn du dich auf einer Seite befindest und ein Video anklickst, signalisierst du Firefox, dass du das Video abspielen möchtest. Ergo wird die Wiedergabe nicht blockiert.


    YouTube war in meinem Beitrag ebenfalls nur ein Beispiel. ;)

    Vielleicht solltest du erklären, wie genau du vorgehst. So erklären, dass wir das reproduzieren können.


    Das Firefox-Feature funktioniert jedenfalls nicht so, dass die Wiedergabe von jedem Video blockiert würde. Klickst du von hier im Forum irgendwo auf einen YouTube-Link, wird die automatische Wiedergabe blockiert. Klickst du dann auf YouTube auf ein anderes Video oder lässt automatisch das nächste Video wiedergeben, wird nichts blockiert, weil dein Drücken auf den Play-Button eine aktive Interaktion mit der Seite war und das Firefox-Feature nur die ungewollte Wiedergabe verhindern soll. Es handelt sich aber um kein "Click-to-Play" auf Pro-Video-Basis.

    Da hast du den Grund:


    Code
    media.peerconnection.enabled: false
    media.peerconnection.ice.default_address_only: true
    media.peerconnection.ice.no_host: true
    media.peerconnection.ice.proxy_only_if_behind_proxy: true


    Was auch immer dich dazu bewegt hat, diese Schalter zu verändern, damit hast du WebRTC de facto abgeschaltet. Setz das alles auf den Standard zurück.

    Bitte teile uns deine Informationen aus about:support mit. Nutze dazu auf about:support den Button "Text in die Zwischenablage kopieren" und in deiner Antwort hier im Forum den Code-Button zum Einfügen (drittes Symbol von rechts (</>) in der Symbolleiste).

    Hallo,


    was genau meinst du mit "abspielen"? WebRTC ist eine Sammlung von Standards, unter anderem für den Zugriff auf deine Kamera oder dein Mikrophon. WebRTC ist aber kein Standard zum Abspielen von Videos.


    Am besten lieferst du ein paar mehr Details. Ich gehe mal nicht davon aus, dass wir Zugriff auf deinen Kurs haben. Aber vielleicht kannst du anhand von Screenshots zeigen, was du siehst und wo es klemmt.

    Es gibt noch eine nicht so geringe Anzahl an Menschen, die auf dem Stand wäre, dass JavaScript nichts Gutes sei. Es wurde tatsächlich in früher Vergangenheit viel in diese Richtung gepredigt. Die Zeiten haben sich seit dem sehr verändert und heute ist JavaScript ein ganz wichtiger Teil der Webplattform. Aber die Meinung darüber hat sich nicht bei jedem geändert. Damit sage ich nicht, dass das für jeden gilt, der NoScript nutzt. Natürlich gibt es auch Nutzer, welche die neue Rolle von JavaScript in der heutigen Zeit durchaus anerkennen und ganz einfach mehr Kontrolle darüber wollen, oder Nutzer mit anderen Motivationen. Es ist nur ein Erklärungs-Ansatz für einen Teil der noch immer relativ vielen NoScript-Nutzer.


    Aber um die Zahl etwas in Relation zu setzen: NoScript gehört zwar zu den beliebtesten Erweiterungen (Platz 7, wenn man alle Add-ons berücksichtigt), aber uBlock Origin kommt auf fast sechs Millionen aktive Nutzer, Adblock Plus sogar auf fast zehn Millionen aktive Nutzer. Und selbst das ist gemessen an der Gesamtzahl aller Firefox-Nutzer kein sehr hoher Anteil. Die meisten Menschen nutzen immer noch gar keine Add-ons und wenn, dann eher eines als viele. Und die zwei erstplatzierten Erweiterungen sind Werbeblocker, mit ganz großem Abstand zu allem anderen. Direkt nach NoScript folgen in der Rangliste übrigens schon wieder drei Erweiterungen, welche Werbung blockieren. Also das Thema scheint für die Nutzer wirklich relevant. Addierst du deren Nutzerzahlen kommst du auf ca. das Zehnfache von NoScript. Und da sind die ganzen Werbeblocker, die es sonst noch gibt, noch gar nicht mit einberechnet, sondern wirklich nur die Top-Erweiterungen.

    Ich war bei der Entscheidungsfindung nicht dabei, daher schildere ich das aus meiner Sicht / wie ich das interpretiere.


    Der Fokus von Mozilla liegt auf Erweiterungen, welche Teil von Mozillas Programm empfohlenener Erweiterungen sind. Das sind derzeit genau 100 Erweiterungen. Nicht alle davon ergeben für Android Sinn, haben (schon) die notwendigen Erweiterungs-Schnittstellen auf Android oder nutzen Schnittstellen, welche Mozilla als Nächstes implementieren möchte. Unter anderem Lesezeichen- oder Tab-Erweiterungen fallen momentan einfach raus. Wie viele Erweiterungen dann noch übrig bleiben, weiß ich nicht.


    NoScript hat fast zwei Millionen, HTTPS Everywhere fast eine Million Nutzer, beide Erweiterungen haben also eine vergleichsweise große Zielgruppe (Plätze 4 und 8 nach Nutzerzahlen unter den empfohlenen Erweiterungen, uBlock Origin war Platz 1, Privacy Badger ist Platz 6). Man macht damit also viele Nutzer glücklich. Auch wenn ich den Vorteil von NoScript und HTTPS Everywhere für nicht riesengroß halte, bewegen sich diese Erweiterungen thematisch im Bereich Sicherheit und Privatspähre. Und das Thema ist für Mozilla gut. Weil sie erstens genau dafür stehen, zweitens weil sich das super vermarkten lässt, dass man populäre Erweiterungen für Sicherheit und Privatsphäre unterstützt.


    Insofern sind das am Ende aus meiner Sicht für Mozilla recht naheliegende Erweiterungen, um diese als Nächstes zu unterstützen. Und so wenig ich mit diesen Erweiterungen persönlich auch anfangen kann (von NoScript würde ich sogar eher abraten als es zu empfehlen), so sehr ist diese Wahl gleichzeitig aber auch in meinen Augen eine sinnvolle Wahl.

    Es sind trotzdem 2000 Zeilen, kleiner wird es nur, wenn ich komprimiere, also Elemente nur eine Zeile, keine Leerzeichen usw.


    Auf eine Minimierung würde ich verzichten. Das ist nicht viel CSS. Eine Website hat in der Regel deutlich mehr. Firefox kann damit also gut umgehen. Der Vorteil, den du bekommst, ist mit Glück mess-, aber sicher nicht spürbar. Und du erschwerst die Wartbarkeit extrem.


    Es wäre etwas anderes, wenn du einen Präprozessor nutzen würdest. Sprich du schreibst alles in ihrer gewohnten und organisierten Form und lässt dann automatisiert alles minimieren. Dann hättest du die Vorteile guter Wartbarkeit und optimaler Performance vereint. Hast du so ein System eingerichtet, hast du dadurch keinen Mehraufwand. Aber wenn nicht, überwiegen die Nachteile.