Wer kauft eigentlich original Druckerpatronen?

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  • Ja diese Frage treibt mich schon eine Zeit lang um... außer (halb)staatlichen Einrichtungen ist mir noch niemand untergekommen, der diese überteuerten Patronen kauft. Noch nicht mal im großen Büro.


    Alle nehmen Fake-Patronen (sogar Kanister mit Schläuchen hab ich schon gesehen - die haben inzwischen aber Farblaser).
    Ich nutze auch schon seit 15 Jahren die Nachgemachten und hatte nie wirklich Probleme damit.


    Klar, die ein oder andere Patrone wird mal nicht angenommen und vielleicht ist mal ein Reinigungsdurchlauf mehr fällig, aber das lässt sich gut verschmerzen bei einem Fünftel bis Zehntel des Preises. Die allerallerbilligsten verschmieren dann vielleicht noch. Und die Farben sind nicht so brilliant (drucke aber eh 95% schwarzweiß). Da kann man aber auch mal 3€ drauflegen und nicht den letzten Müll bestellen.


    Gut, es kommt natürlich auch auf den Drucker an. Ich kaufe den schon so, dass ich weiß, dass es da "billige" Patronen gibt. Bei neuen Druckern ist der Preisunterschied vielleicht auch nicht mehr so groß.


    Also raus mit der Sprache, wer kauft Originalpatronen und warum?
    Auch bei Fake-Toner für Laserdrucker habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Habe ich zu geringe Ansprüche und viel Glück? Richtigen Fotodruck mache ich nicht privat, das geht im Drogeriemarkt ganz gut.

    Gruß,
    BlackRitus

  • Beim Unternehmen wo ich zuletzt gearbeitet haben wurden gemietete Drucker verwendet (Ricoh) weshalb es hier entweder aus Bequemlichkeit oder aus rechtlicher Sicht keinen Sinn ergab etwas anderes als das Original zu verwenden.


    Allgemeine würde ich schätzen dass sehr wenige richtig grosse Unternehmen etwas anderes als die Original-Patronen verwenden aus mehreren Gründen. Erstens weil sie über entsprechende Verträge sowieso bessere Konditionen erhalten und evtl. sogar eine automatische Lieferung (da der Hersteller den Füllstand auslesen kann) und zweitens weil derjenige in der IT der entscheidet auf Fake-Patronen zu setzen lebenslang das Risiko trägt wenn mal etwas nicht klappen sollte mit den Patronen. Hast du die Original-Teiler kannst du es auf den Hersteller schieben, setzt du dich im Unternehmen für die Fake-Variante ein wirst du gehängt wenn etwas nicht mehr geht...


  • Allgemeine würde ich schätzen dass sehr wenige richtig grosse Unternehmen etwas anderes als die Original-Patronen verwenden aus mehreren Gründen.


    Ich schätze mal, dass dies auch kleinere Unternehmen so machen. Denn schliesslich sind Druckerpatronen und Toner von der Steuer absetzbar. Also warum sollte man sich mit evtl. qualitativ minderwertigen Produkten belasten?
    Ich persönlich nutze inzwischen gar keinen Drucker mehr. Lohnt sich einfach nicht. :)

    Windows 10 | FF 62.0 (64-Bit) / FF 61.0 (64-Bit) / FF 63.0 (64-Bit)

  • Ja, mit so Supportverträgen, das ergibt bei Großunternehmen Sinn. War ja bei den Einrichtungen, die ich gesehen habe, auch so.


    Aber die Dinger, die im Laden hängen... Oma Erna, wenn der Enkel grade nicht guckt? ;-)
    Da kommt schon ein stolzer Literpreis zusammen :mrgreen:


    /edit
    In einem Unternehmen, das eine IT-Abteilung von 4 Personen hatte, haben die statt weniger großer Bürodrucker lieber viele kleine Privatgeräte genutzt und auch Billigtinte. Ich vermute, sie hatten dann einen entsprechenden Vorrat an neuen Druckern da. Rechnet sich ja bald, wenn ein Drucker so viel wie 3x Nachfüllen kostet.

    Gruß,
    BlackRitus

  • Hatte früher auch immer Tintenstrahldrucker in Betrieb. Da ich aber zeitweise wenig bis nichts gedruckt habe und sich der Druckkopf nach einer Weile zugesetzt hat, weil die Tinte getrocknet ist, habe ich einen Laserdrucker. Bin sehr zufrieden damit, u. a. auch, weil das Druckbild besser ist als beim Tintenstrahler.
    Würde ich farbig drucken wollen hätte ich einen Farblaser.

  • Mir gehts so wie Fox2Fox. Bin auch sehr zufrieden mit meinem Laserdrucker und selbst farbige Drucke haben ein für mich sehr gutes Ergebnis.

    Hilfe auch im deutschsprachigen Matrix-Chat möglich oder im IRC-Chat
    Meine Anleitungstexte dürfen gerne "geklaut" und weiter verwendet/kopiert werden
    ;)


  • ......Rechnet sich ja bald, wenn ein Drucker so viel wie 3x Nachfüllen kostet.


    Ich hab für 25€ einen neuen Ricoh Laser SP112 im Supermarkt mitgenommen. Mit der Kartusche sollen 500 Seiten drin sein, die schaff ich nie mehr. Schaut mal was eine Austausch Kartusche kostet :D

  • Etwas mit einem Tintenstrahldrucker zu drucken ist genauso out wie CDs oder DVDs zu brennen.


    Bei mir werkelt schon seit 4 Jahren ein abgeleaster Lexmark Laserdrucker im Netzwerk und will nicht leer werden.
    Die zwei 500 Blatt Papierkassetten werde ich sicher nie mehr leer bekommen :D

    Gruß Rainer

  • Laserdrucker waren mir immer zu teuer ( Herb Nur 25€?? :shock: Die brauchbaren gingen sonst immer so bei 200€ los) und mein momentaner Tintenstrahler zu Hause hält schon so lange wie keiner zuvor - 6 Jahre. Ich bin aber auch schlauer geworden und achte darauf, mindestens 1x im Monat farbig oder überhaupt etwas zu drucken.


    Das sind dann hauptsächlich Rechnungen zum Nachweis, Briefe, Auszüge aus Anleitungen (die man vor Ort braucht - bin tabletfrei) oder was für's Rezeptbuch.


    Auch CDs brenne ich ab und an noch zur Weitergabe von Bildern an Personen, wo ich mir sicher bin, dass ich den Stick das nächste halbe Jahr nicht mehr sehen würde. Und ich habe nur 2 große, dafür richtig gute. Diese ewig langsamen 4gb Werbegeschenk-Sticks kommen mir nicht ins Haus und Downloads sind nicht jedem zuzumuten.

    Gruß,
    BlackRitus

    Einmal editiert, zuletzt von BlackRitus ()

  • Hier arbeitet der 3. Multifunktions-Drucker, seit dem ich Computer nutze (1989) bzw. es diese Mehrzweckgeräte gibt und bislang habe ich, außer den mitgelieferten Originalpatronen, immer Billigtinte genutzt. Noch nie ist hierbei was schief gegangen... Ich drucke pro Jahr ungefähr, weniger werdend, ca 300 Seiten.... sollte dieser Drucker irgendwann mal nicht mehr funktionieren, würde ich mir vermutlich wieder einen Tintenstrahldrucker zulegen, da neben dem höheren Preis die Gesundheitsauswirkungen von Laserdruckern besorgniserregend sein können, vor allem, wenn man sich im betreffenden Zimmer länger aufhält...
    ...
    http://www.t-online.de/digital…drucker-und-kopierer.html
    https://www.haufe.de/arbeitssc…blematisch_94_320704.html
    ...
    Es ist schlussendlich nicht bewiesen, das Tonerstaub gesundheitsgefährdend ist, ich möchte mich diesem Risiko aber nicht aussetzen, da ich auf der Arbeit schon damit behelligt werde.
    Ich will hier über das Für und Wider von Laserdruckern keine Diskussion eröffnen, wollte aber auf das Problem aufmerksam machen... jeder sollte das für sich selbst entscheiden, dazu sollten entsprechende Informationen aber vorhanden sein..

  • Hierzu schließe ich mich Boersenfeger an, und halte meinen ollen Epson XP Drucker hoch.
    Die Patronen, seit Kauf der zweite Satz, den ich getauscht habe, waren bei Amazonas bestellt:
    12 Euronen für drei bunte und vier schwarze Patronen (keine Originale). Geiz ist nicht geil, aber günstig :)


  • Etwas mit einem Tintenstrahldrucker zu drucken ist genauso out wie CDs oder DVDs zu brennen.


    Eine seltsame Meinung.
    Wenn z.B. Fotos gedruckt werden, dann geht kein Weg vorbei an einen Tintenstrahler, der eben für Fotodruck besonders geeignet ist.


    CD und DVD brennen ist out? Kommt ja darauf an, was der betreffene Mensch machen möchte.
    Welche Alternativen hättest du denn für eine CD bzw. DVD?
    Für Musik brauche ich nach wie vor CDs und für Filme DVDs.

  • Fox2Fox


    Das sehe ich genau so :)
    CD/DVD ist bisher das langlebigste und sicherste Medium, für den Standard-mäßigen Nutzer.

  • Wenn ich auf dem 25€ Billig-Laser mal eine Seite drucke schalte ich ihn erst ein, ansonsten ist er immer aus. Das Angebot gab es bei Digros in Holland und die hatten Berge davon rumstehen, hätte man sich eindecken können.

    Anders ein asbach-uralt HP3200-Multifunktions-Dingenskirchen, die Scans sind Spitze, die Kartusche ist leer, müßte eh eine neue Belichtungseinheit kriegen, aber er macht noch fast täglich. Faxen kann er auch noch, aber ich hab keinen passenden Anschluß.


    Täglich nutze ich jedoch einen Brother Thermotransfer Label-Printer, leider sind die nicht lichtecht und müssen nach ca 6 Monaten erneuert werden.

  • Nach einer Phase der Tinte, die immer wieder eintrocknete, griff ich wieder zum Laser, ich stehe dabei auf HP. Der erste Drucker musste entsorgt werden, weil ich keine Kartuschen mehr bekam. Jetzt habe ich Farbe und die Ausdrucke erfüllen die Qualität "wie gedruckt", etwas was ich mit Tinte nie erreichen konnte.


    Bei den Kartuschen nutze ich nur Originale, bei meinem Druckvolumen halten die eh Jahre.


  • Ein Hobbyfotograf druckt höchstens mal etwas aus wenn es schnell gehen muss, es geht nichts über eine richtige Entwicklung im Labor.


    Und das mit den CDs und DVDs hab ich mehr auf mich bezogen, aber auch bei meinem Kumpel im Elektronikladen gingen in den letzten Jahren die Verkaufszahlen von Rohlingen immens zurück.


    Bei guter Musik bin ich wieder zurück zur Vinyl-Schallplatte, der Rest Mp3 und was Filme betrifft bevorzuge ich für das wenige was ich schaue Blu-ray :D

    Gruß Rainer


  • Ein Hobbyfotograf druckt höchstens mal etwas aus wenn es schnell gehen muss, es geht nichts über eine richtige Entwicklung im Labor.


    Kann ich nachvollziehen.


    Zitat

    Und das mit den CDs und DVDs hab ich mehr auf mich bezogen...


    Sorry, ich wollte auch nicht an deiner Meinung kratzen. Aber ursprünglich las es sich "ein wenig" allgemeingültiger.


    Zitat

    ...aber auch bei meinem Kumpel im Elektronikladen gingen in den letzten Jahren die Verkaufszahlen von Rohlingen immens zurück.


    Das führe ich unter anderem aber auch auf den Preisunterschied zwischen Onlinehandel und lokalen Händlern zurück.
    Hast du mal die Preise verglichen?


    Zitat

    Bei guter Musik bin ich wieder zurück zur Vinyl-Schallplatte, der Rest Mp3 und was Filme betrifft bevorzuge ich für das wenige was ich schaue Blu-ray :D


    Habe noch ca. 200 Original-CDs. Aber es ging ja um Rohlinge.
    Vinyl ist wieder im Kommen und der Klang ist durch nichts zu ersetzen. Das sehe ich auch so. Außer durch einen CD-Player, der nahezu im 5-stelligen Bereich liegt, was die Anschaffungskosten anbelangt. Dann muss der Rest aber auch dazu passen.
    Ich schweife ab...


  • Das führe ich unter anderem aber auch auf den Preisunterschied zwischen Onlinehandel und lokalen Händlern zurück.
    Hast du mal die Preise verglichen?


    Das hat nichts mit den Preisen online vs. lokal zu tun, sondern ist ein seit Jahren anhaltender Trend, der das Medium unabhängig vom Distributionskanal betrifft. Dafür gibt es auch ganz naheliegende Gründe:


    - Musik wird immer mehr nur digital erworben oder gar nur gestreamt, Spotify lässt grüßen. Ergo gibt es auch immer weniger Kopien von Musik-CDs.
    - CDs und DVDs werden immer weniger als Backup-Lösung eingesetzt zugunsten von Cloud-Diensten und Festplatten.
    - immer mehr Computer besitzen überhaupt kein optisches Laufwerk mehr (ich habe auch schon seit Jahren keinen Computer mit CD- oder DVD-Laufwerk mehr).
    - Computer-Spiele und die illegale Vervielfältigung davon waren früher auch ein großes Thema. Aber heute sind Spiele ja an Plattformen wie Origin oder Steam geknüpft, da bringt einem die Kopie einer CD auch nichts mehr.


    Um mal konkrete Zahlen einzuwerfen: 2006 wurden in Deutschland 857 Millionen CD- und DVD-Rohling verkauft. Zehn Jahre später waren es nur noch 133 Millionen.


    [attachment=0]infografik_2474_absatz_von_cd_und_dvd_rohlingen_in_deutschland_n.jpg[/attachment]


    siehe https://de.statista.com/infogr…rohlingen-in-deutschland/

  • Vinyl ist wieder im Kommen und der Klang ist durch nichts zu ersetzen. Das sehe ich auch so. Außer durch einen CD-Player, der nahezu im 5-stelligen Bereich liegt, was die Anschaffungskosten anbelangt. Dann muss der Rest aber auch dazu passen.


    Kann dir dazu diesen Link empfehlen:
    http://wiki.hydrogenaud.io/index.php?title=Myths_(Vinyl)
    Der erste und zweite Punkt decken dabei eigentlich schon das Wichtigste ab (zumindest sind das die Punkte, worauf meiner Meinung nach ein besserer Vinylklang - falls vorhanden - beruht).



    Ich kann hier keine großen Preisunterschiede bei Rohlingen lokal vs. online feststellen, die über das übliche Maß bei Techniksachen hinausgehen.
    Das mit dem Streaming würde ich allgemein auf die Leitungsgeschwindigkeit erweitern:
    - Heute schickt man viel eher mal was durch's Netz, anstatt es zu brennen
    - Sämtliche Software (nicht nur Spiele) kommt eigentlich nur noch aus dem Netz. Keine Treiber-CDs, keine Windows-CD, keine Patches oder Antivirensoftware.


    - Die optischen Laufwerke sterben nicht nur an PCs aus, sondern auch bei den Abspielgeräten wie dem Autoradio. Das ist aber nicht eine Folge von weniger CD-Verkäufen, sondern umgekehrt.

    Gruß,
    BlackRitus

  • Hallöchen,


    der Boom in Sachen Audio-CDs selbst brennen dürfte so gegen Ende der 90er-Jahre gewesen sein. Ich bin durch meinen Job beim Hörfunk leicht an Originale rangekommen und brannte sehr viel, schrottete mehrere Brenner, weil der Brennlaser am Ende war. Allerdings sind mittlerweile so einige Rohlinge tot, also nicht mehr abspielbar oder sie springen und produzieren sehr viele Fehler. Es gab mal eine Serie von Verbatim mit blauem Dye, davon kann ich die meisten heute noch hören, wenn ich überhaupt mal eine CD einlege. Das wird immer seltener. Auch beim Rundfunk dienen CD-Player nur noch für den Notbetrieb, ansonsten kommt die Musik von Festplatten.


    Als ich in der 80ern beim Hörfunk anfing wurde noch vieles von Vinyl gespielt, im Studio hatten wir dazu die legendären EMT-Abspielmaschinen, siehe hier. Mehr kann man aus den schwarzen Scheiben nicht herauskitzeln. Ich kann allerdings eine 1:1 auf CD gebrannte Schallplatte blind nicht vom Original unterscheiden. Wir machten im Studio so einige Hörtests mit guten Aufnahmen. Gemeinerweise liefen beide Maschinen, wenn man die Augen öffnete :-??


    CDs muss man anders mastern als eine Schallplatte, anfangs klangen sie eher dünne, weil man die Mastertonbänder für Vinyl nahm und falsch entzerrte. Dann machte man wieder einen Fehler, es wurde vieles im U-Musikbereich sehr laut aufgenommen und bei der Endabmischung der Spuren totkomprimiert, so dass jegliche Dynamik fehlt. Bei Schallplattenaufnahmen muss man sich viel mehr Mühe geben, wenn sie gut klingen sollen und einiges beachten. Das beherrscht heute kaum noch jemand. Dazu stammen heutige Schallplattenpressungen ausschließlich von digitalem Quellmaterial. Es gibt nur noch sehr wenige Schallplatten-Schneidemaschinen.


    Ahso, zu eigentlichen Thema :wink: Ich verwende für meinen schon älteren Epson Stylus DX 4000 keine Originalpatronen. Verwende ihn auch nicht dazu, um hochwertige Bilder auszudrucken. Das lasse ich im Drogerie-Markt machen.


    Gruß, Nobby

    Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. (Friedrich Nietzsche)
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