Windows 10 Backup Software

  • Acronis, aber seit vielen Jahren nur noch als ISO bzw Stick. Mir kommt keine Backup-Software mehr ins Windows. Allerdings will ich auch Macrium umsteigen, auch nur als ISO. Aomei hatte ich mal installiert, weil es hipp war, aber inzwischen ist es wieder runter, das war mir zu frickelig letztlich. Bei Acronis muss man wissen, dass es installiert negativ auf die Core Isolation wirkt, neulich erst wieder gelesen.

    Und immer schön beachten: 3-2-1. 2-1-0 geht auch. Kein Image macht Sinn, wenn es auf der gleichen Festplatte gesichert wird.

    Was ich auch mal las bei einer Umfrage, dass viele gerne ein ISO/Stick nutzen, weil das unabhängig vom System agiert und ausserdem keine aufgeblasene Software wie Acronis ins System muss, mit Funktionen, die man besser sein lassen sollte. Es gibt bessere Software, um Daten regelmässig zu sichern, live, und die performen dann auch nur genau das.

    Wenn du weinen möchtest, bist du falsch hier. Hier gibt es nur Lösungen!

    Oh Herr, wirf Hirn, oder Steine - Hauptsache, du triffst endlich. Das Netz wird dominiert von Goof:ienen:ies und Dullek:innen:s vom Dienst. Schlabokka!

  • Hallo

    Seit Jahren nutze ich für das Backup von Betriebssystempartitionen Acronis True Image 2018 als selbstbootenden Stick.

    Das Tool ist unglaublich schnell und kann volle, differentielle und inkrementelle Backups erstellen.

    Der große Vorteil ist außerdem, dass Images wiederhergestellt werden können, selbst wenn Windows nicht mehr bootet.

    Die ISO ist hier noch verfügbar.

    Grüße

    "Wir fahren diesen Planeten gerade an die Wand"
    Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber

  • Um komplette Laufwerke zu sichern, nutze ich Macrium Reflect 8 Home.

    Reflect v8
    Clone hard drives and SSDs with Macrium's powerful cloning software for Windows, designed to make the process of moving data from one location to another easy…
    www.macrium.com

    Die Home Edition bietet im Gegensatz zur Free Edition einige sinnvolle Sachen, wie z. B. die Möglichkeit, inkrementelle oder differenzielle Backups zu erstellen. Auf meinen beiden Laptops benötige ich diese Funktionen nicht. Deshalb nutze ich dort die Free Edition und auf meinem Desktop Rechner die Home Edition.

    Für das Sichern meiner wichtigen Dateien in verschiedensten Möglichkeiten und auf verschiedene Backup-Speicher nutze ich Syncovery (aktuell in der Version 10).

    File Sync & Backup Software | Syncovery

    Die Software lässt einfach keine Wünsche offen, wenn es darum geht, einzelne Dateien zu sichern. Der Support ist unschlagbar. Es kommen fast täglich neue Versionen, die Bugs beheben und teilweise neue Funktionen einführen.

    In der Vergangenheit habe ich viele verschiedene Lösungen zum Erstellen meiner Backups ausprobiert. Aber irgendwas passte mir immer nicht. Mit den beiden oben erwähnten Programmen bin ich aktuell sehr zufrieden. :)

    Ich brauche keine Signatur ... :S

  • Um komplette Laufwerke zu sichern, nutze ich Macrium Reflect 8 Home.

    ..........


    Die Home Edition bietet im Gegensatz zur Free Edition einige sinnvolle Sachen, wie z. B. die Möglichkeit, inkrementelle oder differenzielle Backups zu erstellen.

    Ich habe mir deswegen auch eine Vierer-Lizenz von Macrium Reflect Home gekauft, gibts ja ab und zu auch im Angebot :)

  • "Inkrementell" wird überbewertet.

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  • Na ja, ich finde, dass das schon einen Unterschied macht, ob ich jedes Mal ein Full-Backup mit knappen 70 GB oder inkrementelle Backups erstelle, die dann immer nur einige GB groß sind. Ich erstelle regelmäßig volle Backups und dann je nach Bedarf einige inkrementelle Backups, bevor ich dann wieder ein volles Backup erstelle.

    Ich brauche keine Signatur ... :S

  • Und genau das ist der auch der Nachteil:

    Methoden der Datensicherung und ihre Unterschiede

    Unterschied zwischen voller-, inkrementeller- und differenzieller-Datensicherung
    Jede der drei Varianten hat unterschiedliche Vor- und Nachteile und sollten bei der Planung einer Sicherungsstrategie berücksichtigt werden. Welche?! Das…
    www.qotec.com

    Mag schneller sein, verschwendet letztlich aber mehr Platz als ein Vollbackup. Dann besser gezielt (siehe oben) extra Daten sichern.

    Daher erstelle ich Vollbackups und lösche das vorletzte, wenn es nicht das erste einer Reihe ist. Und ganz ehrlich? 70GB bei 1TB Platz ist witzlos. Ein Backup hier hat 50GB, alle anderen 10GB oder kleiner. Das liegt u.a. daran, dass ich sonstige Daten nicht auf C ablege. Dokumente und andere wichtige Daten (systemunabhängig) machen dann nämlich schon >= 25GB aus. Wenn mein System spinnt, muss ich nicht erst "alle wichtigen Dateien sichern", weil die schon sicher sind. Ein Image ist hier weder noch ein Verlust. Hat auch "nur" 20 Jahre gedauert bis dahin ^^

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  • Acronis True Image 2018

    Hallo :)

    wir wissen ja, dass Du auf alte Versionen stehst. Passt zu Dir. Gegenüber Deinem angestaubten Windows 7 ist das sogar noch taufrisch.

    Mag schneller sein, verschwendet letztlich aber mehr Platz als ein Vollbackup.

    Wie in Deinem Link erwähnt, gibt es daneben auch noch differentielle Backups.

    Gruß Ingo

  • Mag schneller sein, verschwendet letztlich aber mehr Platz als ein Vollbackup.

    Dem stimme überhaupt nicht zu. Das wäre nur dann ein Punkt, wenn man regelmäßig aus seinem Backup eine Wiederherstellung vornehmen müsste. Aber unter der Prämisse, dass eine Wiederherstellung ein ungeplantes Notfall-Ereignis darstellt, spart man selbstverständlich mit der inkrementellen Sicherung sehr viel Platz.

    Der Screenshot zeigt jetzt nicht Windows, sondern Backups für camp-firefox.de:

    Wieso zeige ich das? Weil es schön kompakt meine Strategie zeigt: Vollständige Backups gibt es im Wochen-Takt, dazwischen wird inkrementell gesichert. Und mit einem Windows-Screenshot kann ich sowieso nicht dienen, weil ich Windows nur in einer VM laufen habe und da nichts gesichert wird.

    Für mich ist der Speicherplatz übrigens sehr wohl ein Thema. Aus zwei Gründen: Erstens wegen der Umwelt. Weniger sinnlos verschwendeter Speicherplatz bedeutet weniger CO2-Emissionen. Natürlich muss man irgendwo immer Kompromisse eingehen. Auf eine Dauer von 30 Tagen nur inkrementell zu sichern, bringt auch wieder Herausforderungen. Daher einmal pro Woche vollständig.

    Zweitens Kosten. Mit dem neuen Jahr kommen eh schon wieder erhöhte Hosting-Kosten auf mich zu, auf Grund der gestiegenen Energie-Kosten. Ich gehe aktuell von mindestens 10 Euro mehr pro Monat aus. Würde ich jetzt auch noch täglich vollständige Backups durchführen, hätte ich einen ganz anderen Bedarf in meinem Backup-Storage, was auch wieder mit größeren Kosten verbunden wäre.

    PS: Ich hoffe, ihr bedenkt auch alle, dass Backups an einem physisch anderen Ort aufbewahrt werden sollten. Im Fall der Fälle ist das Backup ansonsten wertlos. ;)

  • dass ich sonstige Daten nicht auf C ablege. Dokumente und andere wichtige Daten (systemunabhängig) machen dann nämlich schon >= 25GB aus. Wenn mein System spinnt, muss ich nicht erst "alle wichtigen Dateien sichern", weil die schon sicher sind.

    So handhabe ich das seit Jahren. C ist nur für das OS. Alle Daten liegen auf anderen Platten. ;)

    Danke für deinen Link. Werde mir den in einer ruhigen Minute mal zur Brust nehmen. Aktuell fahre ich mit meiner Strategie recht gut. Voll-Backup, dann 4 - 5 inkrementelle Backups und von diesen Sicherungssätzen 5 Stück aufheben. Da ich sehr häufig System-Backups erstelle und diese dann wegen "Experimenten" wieder zurückspiele, habe ich so schon viel Zeit und Nerven gespart. ;)

    Ich brauche keine Signatur ... :S

  • Weniger sinnlos verschwendeter Speicherplatz bedeutet weniger CO2-Emissionen.

    Kannst du auf einem PC knicken, alles andere als relevant. Du speicherst vermutlich in der Cloud, alle bisher hier angesprochenen Programme sichern lokal auf einer lokalen Festplatte. Ob die nun extern ist, was ja auch CO2 reduziert, oder auf einer Festplatte intern, die eh permanent mitläuft, spielt dabei echt nur eine untergeordnete Rolle. Dass Cloud und Internet irgendwo bei 5% liegen, ist unumstritten, vermutlich besser als jeder Heimcomputer. Dass deine Forenkosten anders gelagert sind als meine, sollte klar sein.

    Um nochmal Vollbackups hier anzusprechen, ja, regelmäßig, aber sich sicherer weitaus mehr Daten lokal und öfters, vor allem für Firefox. Da ich zwei Rechner nutze, deren Datenbestand außerhalb Windows kongruent ist, gibt es eine gewisse Redundanz neben den Backups.

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  • Kannst du auf einem PC knicken, alles andere als relevant. Du speicherst vermutlich in der Cloud

    Wie gesagt: Backups am gleichen physikalischen Ort zu haben wie das, was gesichert wird, hilft dir im schlechtesten Fall nicht. Sicherungen sollten immer an einem anderen Ort liegen. Ob volllständig oder inkrementell, oder welche Software genutzt wird, das sind interessante Fragen, hilft am Ende aber nichts, wenn das Backup beschädigt oder nicht zugänglich ist. ;)

  • Das ist richtig, daher auch oben die 3-2-1 Regel, wobei das bei hier auch mal 4-1-0 sein kann. Meine Rechner halten gegenseitig Backups parat. Cloud ist nicht meines dabei, deswegen die 0. Ernsthaften Datenverlust hatte ich nie. Zwei Seagate, dann auf den Modus "Sie-Geht-Nicht" umgeschaltet haben, haben sich aber angekündigt.

    Warum ich von Acronis weg will, ist der Umstand, dass es in der Kombination jetzt Nerven gekostet hat. Es ist wohl alles jetzt da, wo sein soll, aber Acronis hat dafür eine Nacht benötigt und auch einmal falsch gemacht. Aber das steht IMO auch einem anderen Thema. Backups sind toll, aber auch mal auf die Hardware achten, stimmen die Temperaturen, generell Temperaturen im Case, Airflow. Wenn die Hardware versagt, dann hilft ein Backup auch nur für nach dem Neukauf. Und wenn man Backups öfters als notwendig heranziehen muss, wäre empfehlenswert, was zu ändern.

    Beschädigte Backups hatte ich bei Acronis auch schon, von einer Partition auf eine andere kopiert, defekt, obwohl Acronis bei einem test OK sagte, also das ist keine Garantie. Aber das ist ganz viele Jahre (>10) her. Deswegen halte ich immer mindestens 3 Images von jedem Windows.

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