Nackter Firefox nach Update

  • Ja, der Programmordner ist auf D:
    Werde jetzt die anderen Profile unter about:profiles löschen nachdem ich sie sicherheitshalber
    von C: gesichert habe.
    Könnte ich die Profile auch auf D: verlagern?

  • Und warum hast du dann die Profile auf C:?

    weil ich nicht wusste dass man die auch woanders hinlegen kann.

    Denke auch eine Neuinstallation bringt vielleicht Besserung.

    Schönen Dank an alle für die Unterstützung, werde morgen nochmal
    eine Neuinstallation machen und berichten.

  • Könnte ich die Profile auch auf D: verlagern?

    Eventuell ist das möglich, aber ich sage Dir voraus, dass es früher oder später wieder zu Problemen kommen wird!

    Und das Prorgam auf einer anderen Partition zu installieren ist auch eine ganz, ganz blöde Idee.

    Mach die Installation am besten von Grund auf neu!!

    Deinstalliere den derzeitigen Firefox.
    Die Installationsdatei vorher von der offiziellen Mozilla Seite downloaden.

    Die Profilordner vorher sichern:!:

    Nun den Firefox ganz normal in den Grundeinstellungen installieren!


    Schönen Dank an alle für die Unterstützung, werde morgen nochmal
    eine Neuinstallation machen und berichten.

    Wir sind da!
    Viel Glück.

    Mit <3lichem Gruß

    Mira

    Einmal editiert, zuletzt von Mira_Belle (9. September 2026 um 19:08) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Mira_Belle mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Dann wird die Systempartition nicht so zugemüllt und lässt sich auch handlicher Sichern.

    .......

    Die Systempartition ist eine SSD mit 500 GB, auch die werden schnell voll wenn man
    alles dort installliert.

    Das halte ich für ein Gerücht. Meine SSD (Partition C:\) hat eine Nettokapazität von 465 GB. Davon sind im Moment nur 179 GB belegt. Und bei mir sind Betriebssystem, alle Programme und alle persönlichen Dateien auf dieser SSD gespeichert. Diese SSD wird übrigens regelmäßig mit Hasleo Backup Free gesichert.

    Dann bleiben immer noch 286 GB frei, und das ist doch weit entfernt von "schnell voll".

  • Dennoch bleibt die Frage offen, warum Firefox plötzlich auf C statt auf D installiert wird. Sören hat es jetzt doch mehr als einmal betont, das sowas NIE passieren wird. Das passiert nicht mal bei Portables. Sowas passiert nicht mal, wenn man direkt in Firefox-Dateien pfuschen würden, da wird nur mehr heruntergeladen, aber ändert auch nicht den Pfad. Was auch immer hier passiert ist, wenn der Nutzer es nicht nachvollziehen kann, wird es ganz sicher erneut vorkommen. Und wer das nicht für seine Systeme einschätzen kann, hat definitiv die Kontrollen über sein Betriebssystem verloren - und das war noch NIE von Vorteil!

    Was die 500GB SSD angeht, war mal zeitlich ok, inzwischen sind 1TB eher Standard. Wobei die aktuellen SSD-Preise seit Monaten explodiert sind, da kauft man nicht. Allerdings muss man das schön "können", 500GB allein für Windows und Software voll zu bekommen. Selbst mit Spielen hätte ich das nicht geschafft. Da stecken Gedanken hinter, die hier nicht publiziert wurden, aber die Tendenz ist da nicht gutzuheißen. Da wäre ein weiteres Speichermedium, sei es intern der extern, sehr angeraten.

    Windows mit einigen Programmen kommt hier mit <100GB aus, bei einer 1TB SSD gibt es ganz sicher weitere Partitionen für andere Daten, aber mein Server kann auch 6TB++ zugreifen und, auch das wird langsam knapp, Zeit für weitere 4TB. Externe Speichermedien haben zudem den Vorteil, dass Ransomware-sicher und vor allem sicher vor allen anderen Problemen, die man mit einem Betriebssystem nicht zwingend erwartet. Meine Daten sind für diverse OS (u.a. Linux) verfügbar. Wenn die eingebaute SSD versagt beim Nutzer hier versagt, ist so ziemlich alles futsch, falls kein Backup auf externen Medien vorliegt. Irgendwo sollte da zwingend die Strategie geändert werden.

    Vom Umbiegen von bestimmten und mögliche Pfaden mit Windows-Optionen rate ich eh seit Jahrzehnten ab. Das bringt nur mehr Ärger als Nutzen, da passen seltenst bis gar nicht irgendwelche Windows-Informationen zur installierten Software zusammen. Solche Konstrukte sehe ich immer wieder scheitern. Nett gemeint, aber für Daten der komplette Super-Gau.

    Frei nach Einstein: „Zwei Dinge sind unendlich, Marketing und die menschliche Gutgläubigkeit, bei einem bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    Meine Glückszahl hier: 98.

  • .DeJaVu Sensei hatte laut seiner Aussage, den Updateprozess noch gar nicht richtig abgeschlossen,
    und den Rechner einfach heruntergefahren!
    Das kann Windows schon mal aus dem Tritt bringen und wenn dann beim wieder Hochfahren die Setup.exe aus dem
    Temp ein wiederholtes Mal neu gestartet wird und Einträge in der Reg nicht mehr passen, ist's 'ne Neuinstallation.

    Ist aber nur ein Erklärungsversuch und lässt sich natürlich nicht mehr nachvollziehen, was der wirkliche Grund war!

    Und weil so etwas wieder passieren könnte, der Rat an Sensei einfach den Fuchs selber machen lassen!
    Neuinstallieren.

    Mit <3lichem Gruß

    Mira

  • Nur mal so:
    Ich habe seit Urzeiten alle Programme, die benutzerdefiniert installieren können, unter dem Laufwerksbuchstaben H gespeichert. So auch Firefox und Thunderbird. Die Profile für beide befinden sich aber unter c:\Users\Ich\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\ bzw. \Thunderbird

    Dies läuft seit Jahren problemlos. Eine Aussage wie "völliger Murks" oder "Völliges Durcheinander ist das" halte ich für nicht zielführend.

    Dass der Computer während einer Neuinstallation von Firefox heruntergefahren wurde, scheint mir hier ursächlich zu sein. Die Frage ist, wie man das heilen kann. Wenn die Bearbeitung und Löschung der alten Profile via profiles.ini bei geschlossenem Firefox nicht erfolgreich ist, sollte man tatsächlich an eine saubere Neuinstallation denken.

  • Nun, vor (gefühlten) 30 Jahren, als ich selbst noch Windows 3.x, 95 oder überhaupt noch WinDOSen betrieben habe, hatte ich auch noch Programme auf eine andere Partition wie das Betriebssystem installiert. Aber warum das jemand heutzutage noch machen soll, kann ich mir nicht erklären. Vermutlich: "Weil ich das immer so gemacht habe".

    Das einzige in dieser Richtung, was ich heute immer noch (auf meinen Linux-Rechnern) mache, ist das Speichern der Nutzerdaten auf einer eigenen SSD. So könnte ich, wenn ich mein System wirklich einmal neu installieren würde, die System-SSD formatieren und mein /home einfach wieder einbinden. Aber diesen Fall hatte ich, Dank eines Rolling-Release seit bestimmt 15 oder 20 Jahren nicht mehr.

    Glück Auf!

    Peter

  • Wenn man den Installationsort und/oder das Profilverzeichnis verschiebt, sollte man auf jeden Fall prüfen, dass die neuen Verzeichnisse vergleichbar konfiguriert sind, was bei einfach erstellten Ordnern vermutlich nicht der Fall ist. Es hat ja Gründe, wieso es Standard-Ordner gibt. Da geht es vor allem darum, die Rechte entsprechend einzuschränken, um gewisse Rahmenbedingungen für die Sicherheit zu schaffen.

  • Aber warum das jemand heutzutage noch machen soll, kann ich mir nicht erklären. Vermutlich: "Weil ich das immer so gemacht habe".

    Wenn hier mal ein neues System beschafft wird, werde ich es dann auch nicht mehr machen.