Mein Vertrauen in Mozilla schwand [war: schwindet]

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  • naja wenn wir schon bei pest und cholera sind....


    opera ist ja wohl der auf den meisten plattformen verbreiteste browser(z.B. wii, symbian os, linux usw usf...)


    ist es gar eine krankheit das opera jedes OS "infiziert"....oder spricht es für seine "qualität".....zudem meistens kostenpflichtig z.b. wii, symbian...


    frag mich welcher Browser da mehr eine "Krankheit" ist ;)


    n8

  • Das Mozilla sich mit der Wortwahl immer wieder auf die Schnauze legt, sollte bekannt sein. Und selbst wenn Thunderbird das selbe Schicksal erfahren sollte wie die Suite... damit kann ich leben. Ich brauche schon ewig keine zusätzlichen Features mehr. Solang es Sicherheitsupdates gibt, reicht mir auch ein Thunderbird 1.0 ...

  • Genauso seh ich das auch. Zumal es eine Menge anderer Mailclients gibt die das umsteigen von Thunderbird sehr leicht machen. Ich denke nicht das es schwieriger ist mit Mailclients umzusteigen als auf einen anderen Browser.


    Ansonsten kann ich die Sorge mit Google nur teilen, was ich so am Rande mitbekommen hab haben die ja sogar schon einige Leute von Google in ihren Reihen, oder laden die auf Konferenzen ein und sowas. Weiß natürlich nicht wie gewichtig sowas ist, aber wenn man Google hört dann dreht sich ja einem schon irgendwo der Magen rum. Ich frag mich wann die die ersten Menschen mit 'nem Adsense-Chip bestücken. Die dann an roten Ampeln unbewusst dem Nebenmann von empfehlenswerten Versicherungen erzählen.


    Aber das ist wohl ein anderes Thema.


    Ich hoff nur wenn's soweit ist dass der Firefox zum Googlebrowser mutiert, dann hat sich vielleicht ein anderer Browser soweit weiterentwickelt um Ersatz stellen zu können. Man wechselt doch ständig hin und her, wer nutzt schon heute, mit ein paar Ausnahmen (bei mir zb Winamp) die Programme die er schon vor 7 Jahren benutzt hat?

  • Zitat von bugcatcher

    Solang es Sicherheitsupdates gibt, reicht mir auch ein Thunderbird 1.0 ...


    Und genau hier hapert es bei Mozilla seit etwa diesem Zeitpunkt, als man sich in der Chefetage innerlich von Thunderbird verabschiedete.


    Das letzte Release war ein ausserplanmäßiges Quickrelease u.a. wegen diesem Sicherheitsproblem.


    Inzwischen sind Fx 2.0.0.6, Tb 2.0.0.6 und SM 1.1.4 released, aber TB 1.5.0.13 (End of life: 18.10.2007) noch nicht.


    Und das ist nicht das erste Mal, das Mozilla mit seinem Thunderbird dem guten Rober Kaiser mit einem Release hinterhereiert. Wenn dies so bleibt mit Thunderbird, unter welcher Obhut dann auch, ziehe ich mit meinem Profil zu SeaMonkey um.


    Wenn ich aber für Mail die Suite laden muss, brauche ich keinen Firefox mehr, und so wie ich werden viele aus der schweigsamen, aber eingefleischten Thunderbird-community denken. Wie viele wegen im Stich gelassenen Thunderbird wieder zu Suite wechseln und somit auch Firefox den Rücken kehren, ist allerdings Kaffeesatz lesen...


    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/nahrung/c045.gif]

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Die Suite kann nicht das was Firefox kann, da nicht alle Erweiterungen damit laufen. Ist für mich also keine alternative zum Firefox. Für mich ist Thunderbird wirklich nur eine nette Dreingabe. Gibt genug alternativen. Zum Firefox für mich momentan nicht. Und man kann sich sicher sein... ich bin bei leibe nicht mit allem einverstanden oder zufrieden was beim Firefox abgeht.

  • ^
    Zur Zeit sind auf addons.mozilla knapp 120Erweiterungen für SeaMonkey gelistet, das wird mir schon reichen. Außerdem gibt es einen freundlichen Bestellserviceauf MZ :wink:


    Aber ich will hier keinen Flame starten, vielleicht entwickelt sich ja noch alles zum Guten. Im Augenblick aber ist das alles Scheisse mit Mozilla's Thunderbird, und die Verantwortung liegt bei Mozilla, und nicht den Entwicklern.


    Ich erwarte, dass mit 1.5.0.13 End of Life für TB 1.5 vorverlegt und ein Ergebnis dieser Überlegungenverkündet wird.

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  • Ich hab vor ein paar Tagen Vista bei mir aufgespielt und bin noch nicht dazu gekommen, TB zu installieren.
    Bisher verwalte ich meine Mails also über den Browser beim Mailanbieter direkt.


    Und ich muss sagen, ich vermisse TB nicht!
    Irgendwann installiere ich TB bestimmt wieder, um die Mails dann nicht nur auf dem Server zu haben, sondern auch noch lokal auf der Festplatte.
    Allerdings weiß ich nicht so recht, warum.


    Insofern ist mir das ganze mit TB dann doch recht egal.

  • Bei einigen hundert (richtigen) Mails die man pro Woche bekommt, ist es einfacher wenn man ein Clienten benutzt. Von meinen Chefs weiß ich jedenfalls wie hilfreich das sein kann.
    Ich selber arbeite einfach an zu vielen verschiedenen Computern, so dass die Benutzung von Thunderbird etc. etwas sinnlos wäre. Ist aber auch klar wenn jemand, der ein paar Mails pro Woche bekommt und es auch nicht auf die Schnelligkeit der Beantwortungen drauf ankommt, lieber per Webmail arbeitet. Anders wäre es auch schwachsinn.

  • Wir teilen uns hier mit zwei Personen einen Briefkasten, zu dem jeder von uns beiden Zugang hat.
    Wir teilen uns hier mit zwei Personen einen digitalen Briefkasten, zu dem jeder von uns beiden Zugang hat.


    Wenn Briefkästen kaputt geht, weil Schlüssel abgebrochen ist und der Bart noch drinsteckt (analog), können wir keine Post lesen.
    Wenn Profil kaputt ist (digital), können wir keine Post lesen.
    Beides ist Mist.


    Wir haben jeder für unsere Fahrten in unsere kleine Welt ein eigenes kleines Auto (analog).
    Wir haben jeder für unsere Ausflüge in die virtuelle Welt einen eigenen Browser.


    Wenn Auto kaputt ist, nehmen wir das Auto des anderen.
    Wenn Browser kaputt ist nehmen wir den Browser des anderen.
    Wenn Briefkasten kaputt ist, analog oder digital, müssen wir schrauben.


    Darum liebe ich meinen Thunderbird mehr als meinen Firefox...
    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/midi/liebe/a049.gif] *lol*

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Das Thema wird hier ja relativ spät behandelt. ;)


    Ich war auch entsetzt, als ich Bakers Meinung zum Thunderbird-Projekt gelesen habe. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wieso aus dem großen Mozilla-Projekt jetzt bloß noch ein (offizielles) Firefox-Projekt + (inoffizielle) verschiedene Community-Projekte werden soll. Auch verstehe ich nicht, wie man behaupten kann, dass Mailprogramme überflüssig sind und weiter überflüssig werden.


    Erstens stimmt das nicht für alle Privatpersonen. Ich will sicher nicht alle meine Mailkonten über den Browser abrufen - jedesmal zur Seite surfen, einloggen, Mails händisch durchgehen, markieren und aussortieren. Nein danke. Ein Mailprogramm erleichtert einem das Arbeiten mit Mails und bringt Zeitersparnis. Außerdem sind da noch Sicherheitsbedenken und jene wegen der Privatsphäre.


    Das sind auch Gründe, weshalb Firmen immer ein Mailprogramm benutzen werden. Und genau da liegt das Problem von Mozilla: Sie schauen eigentlich nur auf die Wünsche von Privatpersonen, nicht auf jene von Firmenkunden. Denn sonst gäbe es schon längst offizielle MSI/MSP-Pakete (die es nun auch für Firefox 3 nicht geben wird; es wurde kürzlich aus dem Fx3-Fahrplan rausgeworfen!), es gäbe schon längst die Möglichkeit von "group profile policies" für Windows Group Policy Object (GPO) zu erstellen (auch erst kürzlich aus dem Fx3-Fahrplan geworfen). Aber die Einbindung in Microsofts "Vista parental controls" wird implementiert, das zielt ja auf Privatkunden ab.
    Ohne die Wünsche von Firmenkunden zu berücksichtigen, wird Thunderbird nie so ein Erfolg wie Firefox - es fehlt an einem vernünftigeren Adressbuch, der Integration des Sunbird-Kalenders, PDA-Fähigkeit und der Möglichkeit .msg-Dateien öffnen zu können.


    Der Mozilla-Vorstand und die 2 Thunderbird-Entwickler sind intern (!) überein gekommen, dass die Auslagerung des Tb-Codes in eine eigene Firma (keine Unter-Corporation wie die Firefox Corp. innerhalb von Mozilla) braucht, um aktiv weiterentwickelt werden zu können. Ich frage mich, was da der positive Unterschied sein soll zu einer Mozilla-internen Lösung? Klar ist allerdings, dass es nicht so weitergehen kann wie bisher.


    Bin jedenfalls gespannt, wie es weitergehen wird. Die unzähligen Meldungen besorgter oder entrüsteter Thunderbird-Nutzer haben hoffentlich Eindruck gemacht, dass man eine wichtige Mozilla-Codebasis nicht einfach abschieden kann ...

  • Zitat von Lendo


    Der Mozilla-Vorstand und die 2 Thunderbird-Entwickler sind intern (!) überein gekommen, dass die Auslagerung des Tb-Codes in eine eigene Firma (keine Unter-Corporation wie die Firefox Corp. innerhalb von Mozilla) braucht, um aktiv weiterentwickelt werden zu können.


    Das wird nur dann funktionieren, wenn dahinter ein potenter Sponsor steht, der einen dritten Entwickler bezahlt (der muss ganz einfachen kommen, egal ob mit oder ohne Mozilla) und die PR-Arbeit bezahlt, da hat Mozilla nix dran getan...

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Zitat von Amsterdammer

    Das wird nur dann funktionieren, wenn dahinter ein potenter Sponsor steht, der einen dritten Entwickler bezahlt (der muss ganz einfachen kommen, egal ob mit oder ohne Mozilla) und die PR-Arbeit bezahlt, da hat Mozilla nix dran getan...

    Wenn Mozilla kein potenter Sponsor sein wird, *dann* werd ich anfangen, mir Sorgen zu machen...

  • Zitat von Dr. Evil

    Wenn Mozilla kein potenter Sponsor sein wird, *dann* werd ich anfangen, mir Sorgen zu machen...


    Aber genau das ist doch jetzt von höchster Stelle angekündigt:

    Zitat von Michtell Baker

    Mozilla has been supporting Thunderbird as a product since the beginning of the Foundation. The result is a good, solid product that provides an open alternative for desktop mail. However, the Thunderbird effort is dwarfed by the enormous energy and community focused on the web, Firefox and the ecosystem around it. As a result, Mozilla doesn't focus on Thunderbird as much as we do browsing and Firefox and we don't expect this to change in the foreseeable future. We are convinced that our current focus - delivering the web, mostly through browsing and related services - is the correct priority. At the same time, the Thunderbird team is extremely dedicated and competent, and we all want to see them do as much as possible with Thunderbird.


    We have concluded that we should find a new, separate organizational setting for Thunderbird; one that allows the Thunderbird community to determine its own destiny.


    http://weblogs.mozillazine.org…007/07/email_futures.html


    Es geht um "resources" (=Geldmittel): Die beiden TB-Entwickler haben eine Beschäftigungsgarantie bis mindestens Ende 2008 erhalten (inoffizielle Quellen). D.h. bei Umbrüchen im Wirtschaftsleben meisten "höchstens".


    Und die ganze Begleitung über Mozilla QA und Mozilla IT usw. kostet auch Geld.
    Browser ist wichtiger für Mozilla. Thunderbird hat einen Rückstand von einem halben Jahr (siehe 1.8.1.0 release). Den aufzuholen hätte extra ressources gekostet. Also setzt man die Prioritäten anders und fokussiert auf Firefox.


    Ich kritisiere diese Entscheidung nicht. Wenn Mozilla die Vorherrschaft auf dem Browsermarkt will, muss Mozilla das tun, zusammen mit Google, unter welchen Bedingungen dann auch!


    Aber die Interessen von Mozilla sind nicht meine Interessen. Mozilla wird nie Ressourcen für Thunderbird erhöhen, sondern will sie abbauen. Also muss ein andere Sponsor ran (Sun ist/war (?) im Gespräch), sonst nippelt Thunderbird langfristig ab...

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Zitat von Dr. Evil

    In deinem Zitat lese ich nichts von "resources",

    Ich schon:

    Code
    Mozilla has a range of resources - funds, code, etc. - that can be applied to this problem. We're looking for people with expertise, vision and leadership capabilities. If you are such a person, or know of such people, please let us know.

    Und damit das Kaffeesatzlesen mal aufhört, mache ich mir jetzt mal die Mühe, diesen Abschnitt so genau wie möglich zu übersetzen:

    Code
    Mozilla hat eine Auswahl an Hilfsmitteln (Betriebsmitteln, Reserven) – Geldmittel, Code etc. - die für dieses Problem verwendet werden können. Wir suchen Leute mit Fachkenntnis (Expertise, Expertenwissen), mit Weitblick (einer Vision) und Führungsqualitäten. Wenn Sie eine solche Person sind oder eine solche Person kennen, dann lassen Sie es uns wissen.