Von Windows auf Linux umsteigen

  • Hi,

    Ich würde gerne von Windows auf ein Linux Betriebssystem umsteigen (Vorerst würde ich natürlich auch Windows noch installiert lassen).
    Jetzt wollte ich fragen, mit welchem (Suse, Ubuntu,...) ihr die besten Erfahrungen gemacht habt, und ob dieses Betriebssystem auch zu empfehlen ist.
    Einzige Bedienung ist, dass Photoshop auch darauf läuft. Das sollte aber denke ich kein Problem sein.

    Schon mal DANKE für eure Hilfe!

    Gruß Mace

    Gruß Mace

    Einmal editiert, zuletzt von Mace (6. Februar 2007 um 17:23)

  • Hallo Mace,
    als Linux-Newbie würde ich davon die Finger erst einmal lassen. Lerne erst mal die Architektur deines eventuell neuen Betriebssystems kennen, bevor du ein Programm, dass nicht ad hoc stabil unter wine läuft, mit Hilfe eines "HowTo" in eine völlig neue Umgebung zu installieren.

    Wenn du professionell mit Photoshop arbeitest, belasse es bei der Windows-Umgebung oder nimm einen Apple. Wenn du "nur" ambitionierter Nutzer von Grafik-Programmen bist, reicht gimp vollkommen.

    Edith sagt: Man kann sich natürlich auch Dual-Boot-System mit Linux und Windows installieren.

    BTW: Wine ist wirklich nur ein Krücke!

  • Zitat

    Wenn du "nur" ambitionierter Nutzer von Grafik-Programmen bist, reicht gimp vollkommen.

    Da darf man dann auch berechtigter Weise fragen, wie man sich die Lizenz leisten kann. Ich wundere mich immer über die Scharen von ambitionierten Nutzern, die Photoshop verwenden. Ob da Adobe je einen Cent gesehen hat???

  • boardraider: Klar hat Adobe da mehrer Cent gesehen. Ist eine Schulversion der Creative Suite 2. Natürlich mein Vater bezahlt.
    (Ich gehe in die HTBLA-Kaindorf in den EDVO-Zweig) Kannst du gerne nachprüfen.

    Professionell verwende ich Photoshop natürlich nicht. Nur Hobby mäßig.

    Gruß Mace

  • Du brauchst dich nicht rechtfertigen. Das ist allein deine Sache und ich habe auch kein Interesse das nachzuprüfen ;)

    Ich lese halt immer wieder von Leuten, dass sie das verwenden und angesichts der Preise darf man da schon seine Zweifel anmelden, ob das alles so legal ist. Gerade im Hobbybereich kann ich das auch nicht nachvollziehen. Gibt es doch ein mächtiges und völlig ausreichendes Programm wie Gimp kostenlos, was ich sehr beachtlich bzw. erstaunlich finde.

    Aber wie gesagt, das ist deine Sache und geht mich nix an...

  • Gute Erfahrungen habe ich mit keiner Linuxdistribution gemacht. Die schlechtesten hatte ich mit Ubuntu 5.12, trotzdem fand ich war es das angenehmste, nachdem ich mich wochenlang mit Problemlösungen und der arroganten Community rumgeschlagen hatte.

    Knoppix lief bei mir direkt am Problemfreisten, allerdings ist KDE nicht mein Ding gewesen.

    Mit anderen habe ich mich nicht richtig auseinandergesetzt, du solltest einfach mal ein paar Distris ausprobieren, jeder hat seine Favoriten. Wenn dir deine Windowsprogramme wie Photoshop sehr am Herz hängen, dann solltest du lieber nicht umsteigen, die sogenannten "Alternativen" für Linux sind größtenteils nur billige Abklätsche.

  • Hm also bei Ubuntu 6.10 ("Edgy Eft") lief bei mir alles out-of the-box. TV-Karte/Soundkarte erkannt, Grafikkarte auch, sogar den Monitor (wie auch immer), Netzwerk ebenfalls (okey. das internet musst ich einrichten, ist aber auch kein wunder... wenn ubuntu meine Zugangsdaten kennen würde hätt ich Angst.)

    Bis jetzt hat ich nur ein kleineres Problem mit der TV-Karte/Soundkarte, ansonsten läuft alles rund und stabil :)

    Zitat von vommie

    Wenn dir deine Windowsprogramme wie Photoshop sehr am Herz hängen, dann solltest du lieber nicht umsteigen, die sogenannten "Alternativen" für Linux sind größtenteils nur billige Abklätsche.

    Um mal ein paar Beispiele aufzuführen: Gimp, Scribus, k3b, Amarok, OpenOffice, Inkscape, Evolution,partimage sind also nur billige "Abklatsche" für (in dieser Reihenfolge) Photoshop, InDesign, Nero (*lach*), Winamp, Word, - , Outlook(?), -
    Gerade die KDE-Programme haben meist 10-Mal so viele Fähigkeiten wie ihre Windows-Pendants. Zudem muss man das Wort "Alternative" kapieren. Linux (und die meisten Programme) wollen nicht wie Windows sein (und damit die Fehler abschauen - abschauen tut Windows selbst schon genug [komm schon. Aeroglas: alter Hut, Mac!; Spracherkennung: Es gibt da so eine gewisse API für Spracherkennung in Linux... 1994 wurde die Entwicklung begonnen, 1997 eingestellt. Die API war voll funktionstüchtig!) .

    Ansonsten mag ich den Satz: Linux ist kein Ersatz für Windows, sondern eine Alternative!

    Gruß HaMF

    Signaturen sind doof.

  • Zitat von HaMF

    Hm also bei Ubuntu 6.10 ("Edgy Eft") lief bei mir alles out-of the-box. TV-Karte/Soundkarte erkannt, Grafikkarte auch, sogar den Monitor (wie auch immer), Netzwerk ebenfalls (okey. das internet musst ich einrichten, ist aber auch kein wunder... wenn ubuntu meine Zugangsdaten kennen würde hätt ich Angst.)

    Bei mir wurd damals nichts davon erkannt. War aber wie gesagt die 5.12 - Der Monitor lief nur auf 60Hz, die Graphikkarte wurd nicht erkannt, musst ich alles extrem umständlich für einen totalen Newbie in der irgendwas.conf ändern. Soundkarte wurd ebenfalls nicht erkannt, dann fehlten die Treiber, und ich konnt nur ein Ton hören - xmms + anderer Sound, zb in Videos, ging nicht, wegen den Soundservern. Codecs gab's auch keine und musst man sich erst auf dubiosen wegen beschaffen. Internet wurde auch nicht erkannt - die Zugangsdaten sind nicht wichtig wenn DHCP eingerichtet ist und die Zugangsdaten im Router stehen. Bis diese Probleme gelöst waren, ging sehr viel Zeit um, mehrere Tage die ich im Wiki gesteckt hab und in diesem unfreundlichen ubuntuusers.de-Forum.

    Zitat von HaMF

    Gerade die KDE-Programme haben meist 10-Mal so viele Fähigkeiten wie ihre Windows-Pendants. Zudem muss man das Wort "Alternative" kapieren. Linux (und die meisten Programme) wollen nicht wie Windows sein (und damit die Fehler abschauen - abschauen tut Windows selbst schon genug)

    Ich habe mich wirklich intensiv nur mit Gnome beschäftigt gehabt. Also GIMP fand ich die Oberfläche schon nicht sehr ansprechend, diese freistehenden Fenster die viel Platz vergeuden. Aber ansonsen ist das Programm schon sehr gut. Stimmt. Die anderen die du aufgezählt hast auch, aber für eMule zb gab es keine richtige Alternative (schon klar, bei Linux ist ja eh alles Bonbonwunderwelt-OpenSource, wozu eMule?), die xmms-Plugin Auswahl war sehr mager, als alter Miranda-User war ich mit GAIM sehr unzufrieden, das kann zb garnicht mit Miranda mithalten. Batch-Tools habe ich garkeine guten gefunden, und Videobearbeitung ebenfalls nicht - für's Ulead Media Studio gab es keine Alternative für Gnome, und VirtualDub ebenfalls nicht. Dieses Programm mit dem man Programme runterladen kann, apt-get oder wie das heißt, war hoffnungslos veraltet, die meisten Programme wurden seit vielen Monaten trotz neuer Versionen nicht in die Datenbank aufgenommen. Da ich aber insgesamt nur ca. 2 Monate in Ubuntu unterwegs war, ist mein harter Satz vielleicht übertrieben - man braucht wohl mehr Zeit sich ganz umzustellen und auf die Linuxprogramme einlassen zu können, nach ~10 Jahren Windows.

    Das Linux Windows nicht kopieren mag, stimmt. Das zeigt sich bereits in der komplizierten Console, der verwirrenden Ordnerstrukturierung und der für Neulinge unbegreiflichen Kompilierung und ... äh... "installation" von Programmen. In Windows kann man sich frei Programme aussuchen, auch als weniger PC-Bewanderter User. In Linux muss man das fressen was man vorgesetzt bekommt, und das auch noch veraltet, außer man arbeitet sich umständlich und ewig lange in Console und Programmierung/Kompilierung ein.

    Ich fand jedenfalls keinen einzigen Benutzerfreundlichkeitsvorteil in Ubuntu gegenüber Windows.

  • Zitat von vommie

    als alter Miranda-User war ich mit GAIM sehr unzufrieden, das kann zb garnicht mit Miranda mithalten.


    OK, das kann ich nachvollziehen.

    Zitat

    Batch-Tools habe ich garkeine guten gefunden,

    Was sind Batch-Tools?

    Zitat

    Dieses Programm mit dem man Programme runterladen kann, apt-get oder wie das heißt, war hoffnungslos veraltet, die meisten Programme wurden seit vielen Monaten trotz neuer Versionen nicht in die Datenbank aufgenommen.


    Das kann man als Problem ansehen. Allerdings ist dann nicht apt-get veraltet, sondern die Onlinedatenbank.

    Zitat

    Das Linux Windows nicht kopieren mag, stimmt. Das zeigt sich bereits in der komplizierten Console,


    Viel komplizierter als die DOS-Konsole ist die ja garnicht. Ist ja sogar "fast" abwärtskompatibel. Und Vorteile sind selbst für absolute Newbies da. Was ist praktischer als Ordner- und Dateinamen einfach mit nem <Tab> vervollständigen zu können?

    Zitat

    der verwirrenden Ordnerstrukturierung


    Was ist daran verwirrend? Das es keine Laufwerksbuchstaben gibt? Einfach Gewöhnungssache.

    Zitat

    und der für Neulinge unbegreiflichen Kompilierung und ... äh... "installation" von Programmen.


    Bei Linux kannst/sollst du halt lernen wie du Programme selbst kompilierst.

    Zitat

    In Windows kann man sich frei Programme aussuchen, auch als weniger PC-Bewanderter User. In Linux muss man das fressen was man vorgesetzt bekommt, und das auch noch veraltet, außer man arbeitet sich umständlich und ewig lange in Console und Programmierung/Kompilierung ein.


    Es ist eher andersrum. In Windows musst du fressen, was bestimmte Firmen dir vorsetzen, während du bei Linux hunderte verschiednene Programme hast und diese sogar einfach über eine Paketverwaltung downloaden kannst. Du kannst die Programme auch verändern, selbst die grafische Oberfläche kann man austauschen, man kann einfach eigene Themes schreiben usw.

    Zitat

    Ich fand jedenfalls keinen einzigen Benutzerfreundlichkeitsvorteil in Ubuntu gegenüber Windows.


    Na und? Linux soll ja gar nicht benutzerfreundlich sein.

  • Nja zusammenfassend sehen wir's wohl gleich, nur das wir halt verschiedene Ansprüche haben.

    Übrigens: Linux mag von mir aus nicht mit Benutzerfreundlichkeit werben, aber Ubuntu tut das sehr exzessiv. Und ich finde es nicht Benutzer- und Umsteigerfreundlich sich in Console und Kompilierung einarbeiten zu müssen, um das zu bewerkstelligen was in Windows mit 2 Klicks gemacht ist.

    Für Programmierer und Tüftler ist Linux sicher 'ne Klasse Sache, für Anwender die Spiele spielen oder viel mit Graphik/-Videobearbeitung zu tun haben eher (noch) weniger. Ich versuch mich übrigens trotz allem in ein paar Tagen wenn ich eine neue Platte habe nochmal an Ubuntu, auch wenn ich ganz nicht umsteigen werde, solang es keine DriveCrypt Plus Pack Alternative für Linux gibt.

  • Zitat von vommie

    Übrigens: Linux mag von mir aus nicht mit Benutzerfreundlichkeit werben, aber Ubuntu tut das sehr exzessiv.

    Ubuntu ist ja auch relativ benutzerfreundlich. Einheitliche Oberfläche, einfache Paketinstallation, keine komplizierten Fragen nach Partitioniereung (wenn man es nicht will). Ubuntu ist in 6 Klicks installiert und danach sofort lauffähig. Und du musst ja auch nicht in der Konsole rummachen. Wenn du willst, kannst du auch alles über die grafische Oberfläche machen und Software nur über deb-Dateien, ähnliches und die Paketverwaltung installieren. Klappt alles hervorragend. Dafür, dass eventuelle Geräte nicht laufen oder Programme nicht reibungslos klappen, dafür kann Ubuntu nichts. Zum Beispiel geben viele Hardwarehersteller ihre Spezifikationen nicht frei. Software aus dem Paketmanager klappt übrigens so gut wie immer, Probleme gibts nur dann wenn man versucht sich selbst welche zu kompilieren oder von sonstwo runterzuladen.

    Der Vergleich Linux/Windows hinkt sowieso. Linux ist ein Betriebssystem dass von Bastlern und erfahrenen Programmierern größtenteils für den Eigenbedarf gemacht wird. Man wird keine DAU-sichere Oberfläche einbauen, weil man selbst kein DAU ist, niemand etwas davon hätte (außer vielleicht der DAU), und das eh nur unnötiger Aufwand wäre. Die Software ist dagegen Benutzerfreundlich zu erfahrernen Benutzern, die dann mit wenigen kryptischen Tastendrücken Dinge ganz schnell erledigen können. Will ich unter Windows 2 (binäre) Dateien aneinanderreihen muss ich, wenn ich nicht über cmd.exe gehen will, mir irgendwelche Tools und Hex-Editoren runterladen und dann darin wild rumklicken. Unter Linux gebe ich in mein Terminal einfach
    cat teil1 > datei
    cat teil2 >> datei
    EDIT: Natürlich geht auch: cat teil1 teil2 > datei
    ein und ich bin fertig. Natürlich ginge das auch über cmd.exe unter windows (mit type statt cat), aber da hab ich z.B. nicht die Automatische Dateivervollständigung, keine Tabs im Terminal-Fenster usw. Linux ist also in dem Punkt benutzerfreundlicher.

  • Ich denk mal das das mit Batch-ausführungen auch ohne Drittprogramme auch unter Windows möglich ist. Aber mit sowas kenn ich mich nicht wirklich aus, ich finde es grade unter Windows spannend unter der Vielfalt an Programmen aussuchen zu können.

    Linux an sich wollt ich auch garnicht angreifen - ich find's nur Schade das es eben nicht Richtung DAU geht, sondern bewusst für den Otto-Normal-User nichttransparent gehalten wird. Ein kostenloses Betriebssystem ist einfach klasse, aber der Preis sich über Wochen durch bücherlange Anleitungen kämpfen zu müssen wenn man mehr will als ein Fließbandsystem wird mit Sicherheit für immer für die meisten Benutzer mehr abschrecken als ein paar Kröten für Win oder ein paar KB/s für Raubkopien davon zu verschleudern.

    Ubuntu ist da auf dem richtigen Weg -> es geht in die Mitte für User wie mich, die keine Programmierer sind aber sich trotzdem mit Computern und Programmen auseinandersetzen und alles gern ein Tick Individueller haben. Drum kommt's mir auch wieder auf die Platte, vlt ist die 6er ja besser geworden mit der Hardwareerkennung. Zumal ich mir WINE noch nie angeschaut habe - vielleicht geht damit ja Miranda und andere wichtige Tools.

    Ist halt doof und ermüdend wenn man keinen Ansprechpartner hat der sich mit Linux auskennt und es ist für Anfänger unmöglich nicht über 100 Probleme die Stunde zu stolpern, ob das jetzt die Schuld von Herstellern oder Linuxprogrammierern ist ist da unrelevant.

    Kennst du eigentlich eine andere Ubuntucommunity als ubuntuusers.de?

  • Ich bin vor rund 20 Monaten auf Linux umgestiegen, zuerst auf SuSE 9.3, dann vergangenen September auf Ubuntu 6.06. Wer ein Windoof-ähnliches BS haben will, sollte sich ruhig mal mit einer SuSE befassen, die z.B. von jemandem, der außen steht, zurechtgeschneidert wurde. Ich persönlich bin aber von SuSE mehr als enttäuscht. Schlechte Hardware-Erkennung (z.B. wurde mein Grafikchip nicht als 3-D-fähig erkannt, obwohl er das ist), viele Soundprobleme, eine miserable SuSE-Version des OpenOfficeorg (die auf einer Alpha-Version beruhte!), schlechte Dokumentation durch den Hersteller usw. Unter Ubuntu kenne ich _keines_ dieser Probleme. Es läuft und läuft und läuft. Die Unterstützung durch ubuntuusers.de läuft super; allerdings sollte man sich immer auch durchs Wiki lesen, das übrigens für meine Begriffe durchaus gut und umfassend aufgebaut ist. Ich habe dort noch nie (wie in vielen anderen Linux-Foren üblich) ein "RTFM" oder so zu lesen bekommen. Alles in allem bin ich mit Ubuntu sehr zufrieden, kann aber jedem, der sich nicht ein wenig reinknieen will, nur raten, die Finger von Linux zu lassen. Es ist eben kein BS für DAUs.

    Gruß, Astrid
    Ubuntu MATE 19.04 - Firefox 70.0

  • Zitat von Honigbärchen

    (...) Alles in allem bin ich mit Ubuntu sehr zufrieden, kann aber jedem, der sich nicht ein wenig reinknieen will, nur raten, die Finger von Linux zu lassen. Es ist eben kein BS für DAUs.

    *unterschreib* :klasse:

    Nach dem Motto:

    Zitat

    Du hast es so gewollt, da hast Du's - Man muß natürlich wissen, was man will. 8)

    Aloha, Uli

    Seit 102.0 wieder mit dem jeweils neuesten 64bit-Fx von tete009 unterwegs.

  • Zitat von Honigbärchen

    Wer ein Windoof-ähnliches BS haben will, sollte sich ruhig mal mit einer SuSE befassen

    Oh man, das Honigbärchen läßt wieder Honig ab :roll:

    Erstens heißt das OS Windows! und es gibt keinen Grund, nur weil man es vielleicht nicht mehr benutzt, es schlecht zu reden. Zweitens ist ein SuSE Linux nicht windowsähnlicher als ein Ubuntu Linux - welches von beiden hat doch Deine Hardware sofort erkannt? Drittens und das habe ich Dir an anderer Stelle schon mal gesagt, es gibt auch Für SuSE und für all die anderen Linux Distributionen Foren, Wikis etc. Es gibt demnach keinen Grund, ständig gegen SuSE zu wettern und Ubuntu zu favorisieren, nur weil es Dir windowslike alles schön von allein erkannt/eingerichtet hat, da hättest Du auch bei Windows bleiben können.

    Mozilla/5.0 (X11; U; Linux i686; de; rv:1.8.1.14) Gecko/20080410 SUSE/2.0.0.14-1.1 Firefox/2.0.0.14

  • Ich hab mir's die ganze zeit verkniffen hier noch was zu kommentieren (dabei hatt ich den post schon einmal in aller ausführlichkeit fertig... hab ihn dann aber doch nich abgeschickt.)

    Nur eins:

    Zitat

    Ich denk mal das das mit Batch-ausführungen auch ohne Drittprogramme auch unter Windows möglich ist. Aber mit sowas kenn ich mich nicht wirklich aus, ich finde es grade unter Windows spannend unter der Vielfalt an Programmen aussuchen zu können.

    Linux an sich wollt ich auch garnicht angreifen - ich find's nur Schade das es eben nicht Richtung DAU geht, sondern bewusst für den Otto-Normal-User nichttransparent gehalten wird. Ein kostenloses Betriebssystem ist einfach klasse, aber der Preis sich über Wochen durch bücherlange Anleitungen kämpfen zu müssen wenn man mehr will als ein Fließbandsystem wird mit Sicherheit für immer für die meisten Benutzer mehr abschrecken [...]

    Batch unter Windows ist möglich. Allerdings mit Einschränkeungen. (zur komplizierten Konsole noch kurz: Du weißt, das Windows Vista eine "Power-Shell" (o.ä.) mit sich bringt?)
    Ansonsten ist die Vielfalt an Programmen unter Linux imho größer als unter Windows. Das geniale an Linux-Programmen ist zudem, das sehr viele platformunabhängig geschrieben ist. Kurzes Beispiel: Ich entwerfe ein Design für ne Zeitschrift mit Scribus, geh dann zu jemand anderem aus dem Team um dort weiterzuarbeiten, der hat jedoch nur windows. Dann ist es kein Problem Scribus auch da zu verwenden.
    Ich versteh nicht, warum man sich (gerade bei Ubuntu) durch bücherlange Anleitungen kämpfen muss. Wer das nicht will kann GANZ ohne die Konsole auskommen. Es hat sich übrigens in dieser Hinsicht bei ubuntu im letzten Jahr viel getan. Ich will nur auf gDebi hinweißen. die Codecs die du angesprochen hast, die man "kompliziert" installieren muss werden im Übrigen ab Ubuntu 7.03 in den Quellen und vmtl sogar vorinstalliert sein.

    Ich persönlich finde Linux sehr wohl DAU-Tauglich. (Eine gewisse Grundintelligenz mal vorausgesetzt). Und wenn man nicht weiter weiß, dann kann man einfach die große Community befragen, die ich im Ürigen nicht unfreundlich finde. Nur den irc-channel find ich unübersichtlich...

    Es ist aber reine Ansichtssache. Genauso wie es Ansichtssache ist, welchen Desktop-Manager man werwenden soll: Gnome oder KDE. (Mein Glaube: ein Mittelweg. Schlichtes Aussehen und übersichtlichkeit von Gnome und funktionalität von KDE)

    So.

    Können wir den Glaubenskrieg nun beenden? (Wobei ich gerne einem von euch das letzte Wort überlass...)

    Signaturen sind doof.