FF-Fussball Thread

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  • Da du das DFL-Konzept hervorhebst, lass mich diesbezüglich etwas klarstellen, falls das falsch angekommen sein sollte: Dieses schließt nicht aus, dass es infizierte Personen im Verein gibt. Im Gegenteil ist auch der Umgang damit explizit Teil des Konzeptes. Das DFL-Konzept ist schließlich kein Wundermittel gegen Corona, sonst wäre das Problem weltweit gelöst. Das wäre schön. Das Konzept stellt aber u.a. sicher, dass betroffene Spieler bekannt sind und nicht spielen. Dafür gibt es engmaschige Tests. Durch das Konzept ist sichergestellt, dass die Durchführung von Spielen kein Problem darstellt, u.a. weil nur nachweislich gesunde Spieler dabei sind. Dass man betroffene Personen im Vorfeld findet, ist ein unvermeidbarer Teil des Konzeptes. Das gab es aber auch schon vor dem Start in der 1. und 2. Bundesliga. Wäre das unerwartet, bräuchte es das Konzept und die ganze Diskussion nicht, denn Corona wäre de facto besiegt, wenn es diese Sicherheit geben würde, dass sich Spieler im Alltag nicht infizieren. ;)


    Ich möchte auch noch hervorheben, dass die 3. Liga noch überhaupt nicht stattfindet und das im Mai auch nicht mehr wird. Insofern hat das DFL-Konzept weder für einen Hotel-Aufenthalt noch für die Ausführung eines Spieles jemals in der 3. Liga Anwendung gefunden. Dass man bereits trainiert und sich dort sowie im Alltag am Konzept orientiert, obwohl für die 3. Liga noch gar kein Start-Termin bekannt ist, ist in jedem Fall sinnvoll!

  • Das hier irgend etwas falsch hinsichtlich der Coronakrise ankommt, solltest du bei mir mit meinem beruflichen Umfeld eigentlich ausschließen können.. :)

    Heute wurde übrigens auch in Schottland die Saison abgebrochen.

  • In den Niederlanden und Belgien wurden die Ligen abgebrochen. In Belgien verlang Telenet den Vorschuss für die Fernsehrechte von den Vereinen zurück. In den Niederlanden hat Fox die Fernsehgelder bis zum Ende der Saison freiwillg durchbezahlt.

    Quelle (NL)

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

  • Nach einem 3:0 in Hoffenheim folgte nun ein 4:0 gegen Union Berlin. Das ist auch in der Höhe verdient. Hertha hat nicht einen einzigen Schuss zugelassen, der auf das Hertha-Tor ging. Es gab einige Parallelen zum Hoffenheim-Spiel: 0:0 zur Halbzeit, ein 2:0, welches direkt im Anschluss auf das 1:0 fiel, Ibisevic und Cunha als Torschützen und das Ibisevic-Tor war quasi eine Kopie des Ibisevic-Tores vergangene Woche.


    Und nachdem Jessic Ngankam letzte Woche sein Bundesliga-Debüt feierte, kam nun mit Lazar Samardzic das nächste Riesen-Talent aus der Hertha-Akademie zu seinen ersten Bundesliga-Minuten. Es ist schön zu sehen, dass bei Hertha die Ausbildung weiterhin eine große Rolle spielt - unter Klinsmann und Nouri wurde das leider etwas vernachlässigt. Zugegeben, es ist einfacher, wenn die Ergebnisse passen und man fünf Mal wechseln darf.

  • Drittes Spiel nach dem Re-Start. Nach zwei Siegen nun ein 2:2 in Leipzig, die mit einem Sieg am BVB vorbei auf Platz 2 gerückt wären und dazu sowas wie ein Angstgegner von Hertha sind. Also wieder ein hervorragendes Ergebnis für Hertha. Auch das Spiel war in Ordnung. Die zweite Halbzeit hat mir zwar nicht so gut gefallen wie in den zwei Spielen zuvor, aber der Gegner war ja heute auch nicht irgendwer und Hertha hat so gut wie gar nichts zugelassen. Die Gegentore fielen nach einem Eckball und einem kuriosen De-facto-Eigentors unseres Torhüters. Aber Herthas Tore fielen nach Eckball und Elfmeter, die Leipziger werden da also auch nicht groß was anderes erzählen. Mit dem Unterschied, dass für Hertha der Punkt ein größerer Erfolg als für Leipzig ist.


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    Am Sonntag wurden auf der Mitgliederversammlung ein paar Zahlen zu Herthas Finanzen genannt. Die Saison hätte Hertha eigentlich mit einem Gewinn abgeschlossen, aber durch Corona gehen Einnahmen in "deutlich zweistelliger Millionenhöhe" verloren, wie es hieß, so dass Hertha die Saison leider mit einem finanziellen Minus abschließen wird. Allerdings wurde ja bereits vor der Corona-Krise die finanzielle Situation deutlich verbessert. Das Eigenkapital der KGaA lag am 31.12.2018 noch bei 12,6 Millionen Euro, am 31.12.2019 bei 182,5 Millionen Euro. Herthas Bar-Vermögen wurde in dieser Zeit von 3,2 Millionen Euro auf 109 Millionen Euro erhöht. Vor allem mit Blick auf Corona war das Tennor-Investment ein echter Glücksfall. Noch mehr, wenn die Saison abgebrochen worden wäre. Wer weiß, welche Krisen die Zukunft noch bringen wird. Corona kam unerwartet, hat aber aufgezeigt, wie problematisch es für einige Vereine ist, wenn unerwartet Einnahmen wegfallen und man kein finanzielles Polster hat.


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    Es gab die Tage auch weitere Entscheidungen bzgl. Corona: Die Saison der 2. Frauen-Bundesliga sowie die Junioren-Wettbewerbe werden abgebrochen. Die 3. Liga sowie die 1. Frauen-Bundesliga werden fortgesetzt.

  • Viertes Spiel von Labbadia, dritter Sieg, drittes Spiel zu null, immer noch ungeschlagen, Endergebnis 2:0 gegen Augsburg. Und das trotz einiger Ausfälle. Aber das war in der zweiten Halbzeit ein Spiel mit dem Feuer. Lassen wir die ersten 20 Minuten des Spiels mal als Aufwärmphase außen vor, war das eine klare Überlegenheit von Hertha - bis zum Halbzeitpfiff. In der zweiten Halbzeit beim Stand von 1:0 für Hertha ein komplett anderes Spiel, in dem Hertha fast schon um den Ausgleich gebettelt hat. Einen Punkt hätte Augsburg definitiv verdient gehabt für die zweite Halbzeit. Stattdessen Hertha mit dem 2:0 in der 90. + 3. Minute. Und plötzlich weisen die Journalisten darauf hin, dass es nur noch vier Punkte bis Europa sind satt vom Nicht-Abstieg zu sprechen. So schnell kann's gehen. Aber immer schön auf dem Teppich bleiben. Der nächste Gegner ist der BVB und viele Spiele sind auch nicht mehr. Nach der Saison würde ich mich über einen einstelligen Tabellenplatz freuen und dann muss man nächste Saison mal schauen, wohin die Reise geht.

  • Nach den schönen Ergebnissen gab es jetzt leider die ersten zwei Niederlagen unter Labbadia.


    Zunächst ein 0:1 gegen den BVB, bei dem definitiv mehr für Hertha drin gewesen wäre. De facto war das einzige Tor des Spiels auch so ziemlich der einzige Schuss, den der BVB auf das Tor von Hertha gebracht hat. Vom BVB war das nämlich ein ganz schwachter Auftritt. Darum wäre mehr möglich gewesen. Insgesamt war der BVB schon besser und hat daher auch verdient gewonnen, aber nachdem der BVB das Hinspiel schon unverdient gewonnen hat, hätte es ja im Rückspiel umgekehrt laufen können. Naja, sollte nicht sein.


    Und nun ein 1:4 gegen Eintracht Frankfurt. Das war das erste schlechte Spiel unter Labbadia. Hertha ging in Führung und dann musste erst der Mittelfeld-Stabilisator verletzt raus, dann gab es kurz vor Halbzeitpfiff eine Rote Karte, die vertretbar, aber echt hart war, weil Boyata den Gegenspieler kaum berührt hat. Im Mittelfeld würde das nicht einmal gepfiffen werden, aber beim Versuch, ein Tor zu erzielen, reicht das eben, um einen Spieler aus dem Tritt zu bringen, und weil der Verteidiger der letzte Mann war, ist das nach dem Regelwerk eben eine Notbremse und damit eine Rote Karte. Und da es spielerisch mit unserem wichtigen Mittelfeld-Mann und zu elft schon nicht lief, ist Hertha in der zweiten Halbzeit dementsprechend auseinandergebrochen. Wobei man dazu noch sagen muss, dass das keine Entschuldigung für das 1:2 sowie das 1:3 ist, denn diese Gegentore waren so schwach verteidigt, dass sie in der Bundesliga niemals fallen dürfen, und da waren in beiden Situationen auch genug Spieler zum Verteidigen da. Das waren Geschenke.


    Es ist aber auch nicht völlig überraschend. Hertha kriecht derzeit auf dem Zahnfleisch. Es stehen kaum noch gesunde Spieler zur Verfügung, so viele Ausfälle hat Hertha. Alleine am Tag des Frankfurt-Spiels wurde die Verletztenliste wieder um gleich mehrere Spieler größer. Und es mussten sogar Spieler spielen, die zuvor verletzt waren und noch gar nicht fit genug waren, um unter normalen Umständen wieder zu spielen. Weil es teilweise wirklich gar keine Alternativen mehr gab. Und morgen geht's ja schon wieder weiter. Das Beste an der Situation ist definitiv, dass es für Hertha um nichts mehr geht. Absteigen können sie nicht mehr und das internationale Geschäft nur noch rechnerisch erreichen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist gering genug, dass sich da niemand Hoffnungen machen braucht.


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    Nachtrag: Und gegen Freiburg hat es die nächste Niederlage gesetzt. Unverdient, denn Hertha war die bessere Mannschaft, aber erst ein Torhüter-Patzer (mal wieder!) und dann noch ein viel größerer Patzer ausgerechnet von Darida, einem der zuverlässigsten Spieler. Wirklich überflüssig, diese Niederlage.

  • In einer soeben zu Ende gegangenen Pressekonferenz hat der niederländische Premierminister Rutte zahlreiche Erleichterungen von Corona-Beschränkungen per 1.Juli angekündigt, da die Entwicklung der Fallzahlen dies zulasse. Dazu gehört, daß zu Fußballspielen wieder Zuschauer zugelassen werden. Es gibt aber erhebliche Auflagen:

    • 1.5 m Abstand in alle Richtungen zwischen den Stühlen,
    • Keine Tröten, Megaphone, Fanfaren etc
    • Keine Gesang und Sprechchöre
    • Keine Schreierei

    Wie die letzten zwei Dinge zu organisieren und kontrollieren sind, weiß niemand. Der Premier hat gesagt, wenn das nicht funktioniert, ist die Erleichterung genauso schnell wieder weg wie sie heute vorgestellt wurde.


    Die Ligavereine waren vorab informiert und haben schon reagiert. So sollen in den beiden größten Stadien mit 51.000 - 54.000 Zuschauern, De Kuip und Arena , ca. 9.000 - 13.000 coronakonforme Sitzplätze eingerichtet werden können. In Rotterdam steht man dem gelassen gegenüber, in Amsterdam rauft man sich die Haare, weil Ajax schon 40.000 Dauerkarten verkauft hat und man noch nicht weiß, wen man zulassen kann oder abweisen muß. Heerenveen mit 26.000 Stadionplätzen hat schon abgewunken, da wegen der Kosten ein Spiel mit eingeschränktem Zuschaueranteil mehr Verluste einbringt als ein Spiel ohne Zuschauer.


    Im Prinzip profitieren hier ab 1. Juli nur die Zuschauer von kleinen Amateurvereinen, da die Vereine des bezahlten Fußball eine neue Konzession beantragen müssen. Bearbeitungszeit ca. sechs Wochen. In der Praxis wird man hier erst gegen Mitte August starten können. Auf Grund der alten Coronaverordnung sollte der Profifußball am 1. Oktober starten, wird wohl jetzt Anfang September.

    "Krieg ist ein zu ernstes Geschäft, als daß man ihn den Generälen überlassen dürfte." Georges B. Clemenceau (1841-1929), Französischer Journalist und Politiker/Ministerpäsident

    Einmal editiert, zuletzt von Amsterdammer ()

  • Wie man "Kein Gesang und Sprechchöre" sowie "Keine Schreierei" umsetzen möchte, ist mir ein Rätsel. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktionieren kann. Dafür ist Fußball zu sehr mit Emotionen verbunden und gerade Fußball-Fans sind in der Regel… wie sag ich das… auch eher nicht Opern-Publikum. ;) Insofern sollte man diese Regeln meiner Meinung nach komplett kippen und Fans im Stadion erst dann zulassen, wenn das nicht mehr als Problem erachtet wird, selbst wenn es bedeutet, dass erst später wieder Fans zugelassen werden können. Vor allem, wenn das eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Vereine bedeutet. Klar ist es doof im Stadion komplett ohne Fans, da fehlt was. Aber abgesehen davon, dass so auch kaum richtig Stimmung aufkommen kann, war ein wichtiger Punkt bei der Fortsetzung in Deutschland ja der finanzielle Aspekt für die Vereine. Das sollte man in den Niederlanden auch bedenken. Wenn man damit den Vereinen finanziell mehr schadet als ohne Fans, dann sehe ich den Sinn dahinter nicht. Die Prioritätensetzung ist für mich ganz klar 1. Gesundheit 2. Wirtschaftlichkeit und dann erst 3. Fans.


    Aber wenn zumindest so ein Plan schon besteht, dann bin ich ja mal gespannt, ob in den Niederlanden nicht sogar schon eher wieder Fans in den Stadien sind als in Deutschland, obwohl hier alles viel früher losging. Denn meines Wissens gibt es für Deutschland noch keine Pläne diesbezüglich und innerhalb der Vereine scheint mir die Annahme zu sein, dass die Spiele auch kommende Saison zumindest noch eine Weile ohne Zuschauer sein werden.


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    Erfreuflich für die Vereine in Deutschland ist, dass die TV-Rechte für 2021/22 bis 2024/25 vergeben sind, weil die Vereine nun besser planen können. Zuvor gab es ja 15 Umsatzrekorde in Folge und jetzt wird es erstmals wieder weniger Geld geben. Aber in Anbetracht der Situation und den wirtschaftlichen Folgen daraus ist das ein hervorragender Vertrag und die Bundesliga hat keinen Grund, sich zu beklagen, möchte ich meinen. Nur mich als Konsument ärgert es, dass DAZN neben den Freitags- jetzt auch die Sonntags-Spiele hat. Für die paar Freitags-Spiele von Hertha konnte ich bequem, abhängig vom Spielplan, das DAZN-Abo mehrfach kündigen und wiederaufnehmen. Wenn DAZN jetzt die Freitage und die Sonntage hat, wird das vermutlich auf zusätzliche Monate hinauslaufen, die ich DAZN benötige. Und wenn sie dann noch den Preis erhöhen… Die müssen das Geld ja auch wieder reinbekommen und in einem kicker-Interview zu dem Thema wurde die Antwort auf die Frage nach einer Preiserhöhung elegant umgangen. DAZN ist vom Preis-Leistungs-Verhältnis eh nicht schlecht, nur interessiert mich halt nur eine Hand voll Fußballspiele und der Rest von DAZN überhaupt nicht. Und dann ist es halt doch ärgerlich, wenn man dauerhaft Sky + DAZN braucht.


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    Dafür Erfreuliches von Hertha: Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gab es endlich wieder einen Sieg und den sogar wieder zu null. Das gegen Bayer 04 Leverkusen, die Hertha damit vermutlich aus der Champions League gestoßen hat und das mit zwölf (!) Ausfällen. Im Spiel gab es erneut einen Verletzten und eine fünfte gelbe Karte, ins letzte Saisonspiel geht es dann also sogar mit 14 Ausfällen…


    Jedenfalls war Cunha endlich wieder von Anfang an dabei und schon lief's. Er war es auch, der den Sieg mit einem Traumtor eingeleitet hat. Klarer Fall, welcher Name nächste Saison auf meinem Trikot stehen wird. :love: (Wenn nicht Piatek, das wird eine enge Kiste).



    Aber wieder zwei so dicke Patzer von Jarstein… Ich bin so froh, dass sich Hertha zur neuen Saison nach einem neuen Torhüter umsieht. Denn ein guter Torhüter sichert einem Verein mindestens ein paar Punkte pro Saison. Und das hat Jarstein auch mehrere Jahre lang für Hertha getan, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Nur Fakt ist auch, dass er Hertha diese Saison einige Punkte gekostet hat und das kann sich Hertha nächste Saison nicht mehr leisten.

  • @ Rechte: Die Telekom hat wohl nicht mitgeboten, heißt das jetzt, das die Kunden via Magenta-TV keinen Liga-Fußball mehr gucken können obwohl sie das im Vertrag haben?


    BTW: Ich träume vom Aufstieg... :love:

  • Beinhaltet denn den Vertrag noch die übernächste Saison und darüber hinaus? Ich vermute stark, dass der Vertrag nicht derart langfristig ausgelegt ist, weil man ja nur verkaufen kann, woran man Rechte besitzt. Die kommende Saison bleibt noch alles, wie es ist. Die neuen Verträge gelten erst für 2021/22 und folgende Jahre. Aber ja, die Telekom darf ab dann keine Bundesliga mehr zeigen.

  • Nach einem verdienten 2:0 gegen Champions League-Anwärter Bayer 04 Leverkusen gab es am letzten Spieltag eine ebenso verdiente 1:2-Niederlage gegen Gladbach, die dadurch statt Leverkusen nächste Saison in der Champions League spielen werden. Es war kein gutes Spiel von Hertha und die Niederlage hätte höher ausfallen können, aber das bewerte ich bei all den Ausfällen (Heute musste Hertha sogar mit einem Nicht-Verteidiger auf der rechten Verteidiger-Position sowie dem dritten (!) Torhüter spielen), dem Gegner (nächste Saison Champions League) und der Tatsache, dass es für Hertha gar nichts mehr zu holen gab, auch nicht über. Endlich ist diese eigenartige Saison durch. :)

  • Glückwunsch zum Aufstieg!


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    Thema Aufstieg, den hat der HSV in der 2. Bundesliga ja mal gründlich vermasselt. Mit der Mannschaft in der 2. Bundesliga darf es nur um Platz 1 oder 2 gehen und wie schon letzte Saison hat es am Ende nur für Platz 4 gereicht. Platz 15 (!) in der Rückrundentabelle. Das hat natürlich Folgen. Nicht nur, weil es weniger Fernsehgelder gibt. Hauptsponsor Emirates hat von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch gemacht, Ausrüster Adidas ist weg, Investor Kühne ist weg, der bisher für die Namensrechte des Stadions bezahlt hat. Möglicherweise muss sich der HSV darauf einstellen, in Zukunft dauerhaft nur noch Mittelmaß der 2. Bundesliga zu sein.


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    Finanziell schwierig wird es auch für Schalke. Bereits vor Corona hatte Schalke 200 Millionen Euro (!) Schulden. Sowas passiert, wenn man unter anderem innerhalb von vier Jahren drei Mal das internationale Geschäft verpasst, aber fest mit Einnahmen daraus kalkuliert. Aber bei den Schalkern läuft ja auch sowieso einiges schief. Hätten sie jetzt auch noch ausgerechnet Tönnies um weiteres Geld angepumpt - und sie waren kurz davor -, wäre das eine besondere Pointe gewesen. Nun hilft das Land NRW wohl mit einer Bürgschaft aus.


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    Auf der anderen Seite Hertha geht es Hertha finanziell richtig gut. Die letzte kommunizierte Zahl waren über 180 Millionen Euro Eigenkapital Stand vor einem halben Jahr. Diese Saison wurde wegen Corona Minus gemacht, die Zahl ist jetzt also etwas geschrumpft, aber es sieht noch gut aus. Jetzt wurde offiziell gemacht, dass Tennor noch einmal 50 Millionen Euro im Juli und dann noch einmal 100 Millionen Euro im Oktober überweisen wird.


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    Hertha investiert jetzt auch in den Fraußen-Fußball. Konkret ist man mit Turbine Potsdam eine Partnerschaft eingegangen. Neben Kooperationen nicht näher genannter Art wird Hertha Turbine Potsdam auch finanziell unterstützen.


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    Jetzt gilt es in der Relegation nur noch den Bremern die Daumen zu drücken, obwohl ich Heidenheim den Aufstieg echt gönnen würde. Aber bei einem Bremer Abstieg müsste Selke zurück zu Hertha. Ich mag Selke ja, aber a) würde das bedeuten, dass Ibisevic vermutlich keine Vertragsverlängerung bekommt und der hat eine Verlängerung wirklich verdient und b) ist Bremen dazu verpflichtet, Selke für zwölf Millionen Euro zu kaufen - aber nur, wenn sie diese und nächste Saison die Klasse halten. Nun ist es leider so, dass Selke im vergangenen Jahr sowohl bei Hertha als auch bei Bremen absolut gar nichts gerissen hat. Eine Chance auf die Stamm-Elf hat Selke bei Hertha absolut keine. Und durch sein schwaches Jahr wird Hertha keinen anderen Verein finden, der auch nur ansatzweise bereit ist, diese Ablösesumme zu bezahlen. Nach Corona schon gar nicht. Zwölf Millionen sind völlig überteuert. Aber aus Hertha-Sicht eben ein herausragendes Geschäft, welches durch einen Bremer Abstieg kaputt gehen würde.

  • Werder bleibt in der ersten Klasse der Bundesliga. Endstand 2:2 und davon hat Werder nur ein einziges Tor erzielt. Drei hat Heidenheim gemacht. Gleich in der dritten Minute zum 1:0 für Werder per Eigentor. Werder bleiben die Duelle gegen den HSV aus Hamburg erspart und gegen die anderen Nordclubs. Eigentlich irgendwie Schade ^^8o