Windows, Linux oder was?

  • Zitat von dbpdw

    In Bezug auf Viren 100%ig.


    Wo keine kritische Masse herrscht, gibts auch keine Viren. Stimmt schon. Zum Glück eigentlich. Sobald man einen Durchschittsnutzer an an Linux setzt, hat man so schnell überall Scheunentore aufgerissen, dass man ohne diese Bedeutungslosigkeit sich wirklich in Gefahr beringen würde. Linux, die Lösung für alle Probleme. *lach*

    Recht hast du aber. Eine Linux vs. die Welt-Diskussion solls nicht werden. Also bist Du doch mit deinen Linux-Empfehlungen hier völlig verkehrt. ; )

  • Zitat von dbpdw


    In Bezug auf Viren 100%ig. Aber bitte jetzt keine Linux vs. Windows Diskussion.
    Das war nur ein Vorschlag von mir, nicht mehr und nicht weniger.


    Ich weiß nur nicht, wie ich das verstehen soll. Meiner Meinung nach ist kein BS völlig gegen Viren geschützt.

    Betriebssystem: Windows 10 Home
    Sicherheitssoftware: avast! Internet Security
    Browser: Mozilla Firefox 43
    Internet: VDSL 25

  • Zitat von bugcatcher

    Sobald man einen Durchschittsnutzer an an Linux setzt, hat man so schnell überall Scheunentore aufgerissen, [...]

    Ist schlicht eine Sache der Kenntnisse und der nicht abtrainierten Gewohnheiten.

    Zitat von bugcatcher

    Recht hast du aber. Eine Linux vs. die Welt-Diskussion solls nicht werden. Also bist Du doch mit deinen Linux-Empfehlungen hier völlig verkehrt. ; )

    Ist nicht verkehrt.

    Ein OS ist doch ein Werkzeugkasten. Wenn dieser Werkzeugkasten für die anfallenden Aufgaben ausreichend ist, nimmt man ihn. Ansonsten greift man zu einer anderen Werkzeugkiste.

    Rational betrachtet gibt es auf dieser Ebene keinerlei Diskussionsbedarf.

  • Zitat

    Sobald man einen Durchschittsnutzer an an Linux setzt, hat man so schnell überall Scheunentore aufgerissen,


    Echt? Konnte mich bei meinen gehversuchen nicht dran erinnern - nur, dass ich mich fast
    überall für irgendwelchen Kleinkram als root anmelden musste - was ja eigentlich nicht
    verkehrt ist. Und als Nicht-Root halte ich Linux sicherer als Windows.
    Trotzdem neige ich eher zum Zocker-OS :P

  • Zitat von .Ulli

    Ist schlicht eine Sache der Kenntnisse und der nicht abtrainierten Gewohnheiten.


    Eben. Linux ist nicht per se sicherer wie Windows, denn der Benutzer ist in der Regel die größere Schwachstelle. Das Menschen die Linux einsetzen in der Regel mehr Technikerfahrung haben spricht nicht für das OS, sondern für die Nutzer. Vorteil der Linuxwelt ist die geringe Desktop-Verbreitung und der geringere "DAU"-Anteil an Nutzern. Auch das ist kein Verdienst des OS selbst. In den "falschen" bzw. in unbedarften Händen ist ein Linux auch keinem Windows überlegen. Bei jeder Hacker-Veranstaltung wird jedes mal klar, dass es mehr Spass macht sich an ein Linux oder an ein Mac-OS zu setzen und dort nach lücken zu suchen, weil man viel einfacher und schneller Ergebnisse zu Tage führt. Windows ist gut gewartet in keiner Weise einem Linux oder Mac-OS unterlegen. Auch ich komm unter Windows ohne Virenscanner aus. Das ganze Linux-Gesuddel ist also nicht nur ein falscher, sondern auch ein fataler Tipp, wenn er in Richtung von Leuten geht, die nach einem Virenscanner fragen und damit schon gleich klar gemacht haben, dass sie eigentlich kaum Kompetenzen für das System aufweisen. Genau diese Leute würden mit Linux auch nicht besser da stehen.

    Zitat von .Ulli

    Ist nicht verkehrt.


    In diesem Thread? Doch.

    Zitat von .Ulli

    IRational betrachtet gibt es auf dieser Ebene keinerlei Diskussionsbedarf.


    Bei dem Threadthema besteht da grundsätzlich kein Bedarf.

    Zitat von Brummelchen

    Echt? Konnte mich bei meinen gehversuchen nicht dran erinnern - nur, dass ich mich fast
    überall für irgendwelchen Kleinkram als root anmelden musste - was ja eigentlich nicht
    verkehrt ist. Und als Nicht-Root halte ich Linux sicherer als Windows.
    Trotzdem neige ich eher zum Zocker-OS :P


    Dein Windows hat ja auch einen Virenscanner nötig, richtig? Fachpersonal was weiß was es macht, kommt mit jedem OS klar. Und Windows besitzt genauso wie Linux ein ausreichendes Rechtesystem (auch wenn es viele nicht richtig nutzen). Das schlimme ist viel eher das du nicht nur für jeden kleinkram root spielen musst, sondern das du Configfiles bearbeiten musst. Und da bekommste als Neuling immer nur irgendwelchen unverständlichen Code vorgeworfen, ohne zu wissen was du da machst. Glaub ja nicht, dass das auf Dauer nicht ohne Folgen bleibt, wenn der Nutzer anfängt seine Schutzbarrieren abzubauen, damit X und Y so arbeiten, wie er will.

    Aber da es wohl gerade "IN" ist das ganze mit sachfremden Dingen zu bewerfen: Ich finde man sollte einen Toaster nutzen. Der kommt auch ohne Virenscanner aus. Und jetzt meld ich mal den Thread, denn der ist mal wieder dank "Linux ist besser, aber ich will ja keine Diskussion anfangen"-Einwurf wieder im Eimer. Wieder wieder das selbe...

  • Zitat

    Dein Windows hat ja auch einen Virenscanner nötig, richtig?


    Falsch :P
    Ich erachte es für notwendig, mir eine zweite Kontrollinstanz zu installieren.
    Ohne meine "Spielchen" (nenn ich mal so in der Grauzone) würde ich normal mit
    Hausmitteln absichern und fertich. Keine Firewall, kein residenter AV.
    Aber das Thema hatte ich schon mal anderweitig hier ausgeführt.

  • Siehst du. Auch auf Windows brauchst du keinen Virenscanner. Insofern sind so unreflektierte Einwürfe ala "Nimm Linux, da brauchst du keinen Virenscanner" einfach und platt und sachlich falsch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger wollte ich sagen. : )

  • Jemand, der sich ohne Computerwissen einen Computer kauft/schenken lässt, um damit im Internet zu surfen etc. ist m. M. n. mit einem Linuxsystem völlig überfordert. Nicht jeder hat die Lust, die Zeit und die Muße sich erst tagelang dort einzuarbeiten. Auch wenn dies aus verschiedensten Gründen wünschenswert wäre. Ich erwähne nur ein Sicherheitskonzept...

  • Zitat von Boersenfeger


    Jemand, der sich ohne Computerwissen einen Computer kauft/schenken lässt, um damit im Internet zu surfen etc. ist m. M. n. mit einem Linuxsystem völlig überfordert.


    Jemand ohne Computerwissen ist nicht überfordert, sondern muss sich erst einarbeiten, egal ob es nun Windows, Linux, oder ein anderes OS ist.
    Jemand mit langjährigem Windowswissen, arbeitet sich imho langsamer in Linux ein, als jemand, der sich zum ersten mal an einen PC setzt.


    Zitat von Boersenfeger


    Nicht jeder hat die Lust, die Zeit und die Muße sich erst tagelang dort einzuarbeiten.


    Ist ja Gott sei Dank auch jedem selbst überlassen, in was er sich einarbeiten möchte. :) Jeder nimmt eben das OS, welches für ihn den größten Mehrwert bietet.

    Gruß
    dbpdw

    Ubuntu 21.10Fx snap 99.0.1

  • Moin.

    Hmmrpf.
    Jemand ohne Computerwissen muß sich ohnehin einarbeiten.
    Er ist sozusagen unbelastet von erlernten Routinen eines anderen Systems.
    Du hast Dir ein aktuelles Linux sicherlich schoneinmal angeschaut?
    Was bringt Dich auf den Bolzen,eine Lernkurve wäre schwieriger als anderswo?
    Die meisten von Dir erwähnten Features sind ohne Verrenkung via Point&Klick erreich-und bedienbar.
    Für 0815-Aufgaben ist bleistiftsweise ein Ubuntu gut gerüstet und "Out-of-the-box" startklar.
    Hier nebenbei u.a. ein Dualbootsystem mit XPprof SP3 und Ubuntu 10.41...
    :roll:

    Gruß
    P.

  • Zitat von Boersenfeger

    [...] um damit im Internet zu surfen etc. ist m. M. n. mit einem Linuxsystem völlig überfordert.[...]

    Probiere doch bitte mal das dir empfohlene Ubuntu.

    Allein die für die Installation der Software verantwortliche Paketverwaltung ist schon eine Hängematte für den verwöhnten / faulen Benutzer. Z.B. die Plugins für den Fx kommen immer aktuell frisch frei Haus.

  • Zitat von Brummelchen

    [...] - nur, dass ich mich fast überall für irgendwelchen Kleinkram als root anmelden musste - [...]

    Kann ich schwerlich nachvollziehen. Das hiesige System wird unter der Prämisse, es wären tausende von Benutzern aktiv, gewartet.

    D.h. booten ist nicht und die Eingriffe in das System sind minimalistisch.

  • Ich empfand das nicht sonderlich nachteilig - eine Option zum Merken des Passwortes wäre schön gewesen ^^
    Arbeiten an sich verlief ja so zufriedenstellend.

  • Zitat von Brummelchen

    eine Option zum Merken des Passwortes wäre schön gewesen

    Es wird für einen Zeitraum gemerkt. Diesen kann man ändern, nur diese Stelle hat mich nie interessiert.

  • Zum Thema Sicherheitskonzept:
    Ich bin froh, dass ich über Weihnachten zu Besuch bei meinen Eltern an eine Xubuntu-Live-CD gedacht habe, denn bisher habe ich mich auf deren verseuchtem Rechner ganz bewusst nie irgendwo eingeloggt. So wars kein Problem, von CD gebootet und Spass gehabt.
    (Ok, Bios-Kram mal aussen vor)

    Zum Thema "als root anmelden müssen":
    Also, ich muss das fast nur am Anfang bei der Einrichtung des Systems und danach nur noch bei Updates bzw. kleineren Optimierungen. Dabei stelle ich einiges ein, über die andere Leute gar nicht stolpern, insofern ist die "root-Anmelde-Belastung" bei denen viel geringer. Und ob ich mich nun als root unter Linux oder Admin unter Windows anmelde - als eingeschränkter User arbeiten wir doch alle, oder? :)

  • Zitat von Miccovin

    eingeschränkter User arbeiten wir doch alle, oder? :)


    Nö, seit ich meinen PC habe arbeite/surfe ich mit meinem Adminkonto und das völlig problemlos. 8)

  • Zitat von Miccovin

    als eingeschränkter User arbeiten wir doch alle, oder? :)

    Nein, ein absolutes Nein. Hier wird ganz normal als User gewerkelt.

    Was du da nennst, ist ein psychologischer Fehlgriff der Firma Microsoft.

  • Nein, ein User ist ein User, aber das musst du historisch sehen.

    Bei einem *X-System gab es immer nur die Administratoren, d..h. die Truppe die das System pflegte, und die Benutzer die von deren Arbeit profitierten,

    Bei einem W*-System gab es anfänglich keine dergestaltete Trennung. Mit der Erkenntnis der Notwendigkeit einer Trennung musste auch ein neuer Begriff gefunden werden. Klar war nur, die Rechte des Benutzers waren jetzt nicht mehr global, sondern im Gegensatz zu früher limitiert. Diese Schranke wurde psychologisch gesehen verbal schlecht umgesetzt.

    Es gab bei den *X-Systemen nie einen User "ohne" sondern nur User "mit" besonderen Rechten.

  • Man muss auch feststellen, dass alle Versionen vor Vista was die Trennung von Rechten angeht, extrem umständlich und unkomfortable gelöst war. Unter XP helfe ich mir mit SuRun. Sonst würde ich auch nur mit Adminrechten unterwegs sein (und auch das habe ich immer virenlos hinbekommen. Ist also keine Unmöglichkeit. Man arbeitet dann halt nur ohne Sicherheitsnetz. Wer sich des Risikos bewusst ist und es bereit ist in Kauf zu nehmen, kann mit entsprechender Kompetenz damit auch virenfrei fahren).