Krass - wann wachsen Bananen wieder auf Grönland?

  • Klimakatstrophe kommt schneller & schlimmer als angenommen!

    Zitat

    Alles arbeitet für den Treibhauseffekt

    Es deutet also alles darauf hin, dass der CO2-Ausstoß dringend weltweit vermindert werden muss. Auch die Verringerung der Globalen Verdunkelung, die den Treibhauseffekt bisher aufhielt, ist ein Problem. Ganz zu schweigen von den riesigen, im Meer und im Eis gebundenen Methanvorkommen, die sich bei Erwärmung freisetzen und die sieben Mal so stark auf den Treibhauseffekt wirken wie das schon gefährliche CO2.

    Die bekannten Folgen, unter denen die Menschheit schon zu leiden beginnt, sind schlimmere Dürren in regenarmen Gebieten, größere Überschwemmungen in Regengebieten, stärkere Stürme in den Tropen, das Schmelzen der Permafrostböden, ein Mittelmeerklima in Mitteleuropa und ein weltweit um einen halben Meter gestiegener Meeresspiegel, gerechnet ohne Rückkoppelungseffekte.
    Mit Quellen von:

    http://www.freenet.de/freenet/wissen…dpol/index.html

    besonders krass, es gab vor Milionen von Jahren in der Arktis tropische Durchschnitts-Temperaturen von 23° :shock: d.h. der CO2 Anteil war damals um einiges höher als heute, aber der CO2 Anteil steigt ja wieder, bes. seit der industriellen Revolution.

  • Zitat von Simon1983

    Globale Erwärmung, pff. Die Wärme geht doch eh durchs Ozonloch raus :lol: .


    Und ich dachte immer, da kommt sie rein :-???

  • Zitat

    alfablot: Nicht bös gemeint, aber kann es sein das du für die BILD arbeitest? Nicht das der Inhalt deiner Posts der BILD ähnelt, aber deine Überschriften sind schon klasse ;)

    ne, ich lese auch keine Bild, aber kann mich ja da mal bewerben :lol:

  • Letzt endlich kann uns das auch egal sein. Zum Höhepunkt sind wir net mehr lebendig.

    Mozilla/5.0 (X11; U; Linux x86_64; de-DE; rv:1.9.1.1) Gecko/20090702 Firefox/3.5

  • So sicher, dass uns das nicht mehr betreffen wird bin ich mir nicht.
    Das kann leider schneller gehen als man denkt, da das Weltklima ein System ist, dass sich bis zu einem gewissen Punkt selbst stabilisiert, sich aber, wenn der Punkt überschritten ist, auch sehr schnell ändern kann.

    Beispielsweise puffern die Weltmeere ja sehr viel CO2 weg - allerdings verringert sich die Menge, die Wasser davon aufnehmen kann, mit steigender Temperatur.

    Anderes Beispiel: die Gletscher in Norwegen und Neuseeland wachsen momentan, weil es wegen der Temperaturerhöhung feuchter wird und somit mehr Schnee fällt. Der Schnee reflektiert viel Licht (hohe Albedo) und bewirkt dadurch eine gewisse Kompensation der Temperaturerhöhung. Wie schnell sich das ganze ändert, sobald der Schnee als Regen fällt, kann sich sicher jeder vorstelle...

    Von solchen Rückkopplungen gibt es noch einen Haufen mehr, und die Zusammenhänge sind viel zu komplex, als das die Wissenschaft sie momentan durchschaut.
    Wer also was für den Umweltschutz tun will, sollte sich beeilen.

    Liebe Grüße von eurer Belly, die jeden Mittwoch eine sehr spannende (und beängstigende) Klimatologie-Vorlesung hört.

    PS: Ihr könnt beispielsweise auch aufhören, Kühe zu essen. Diese erzeugen Unmengen von Treibhausgas Methan.


    ..and some might argue that the earth is flat
    ..and some might argue that smoking is not harmful
    ..and some might argue that even Windows XP has become stable

  • alfablot

    ich bewege mich jetzt mal ein wenig OFFTOPIC, aber es interessiert mich einfach:

    sag mal, warum machst Du das, was Du machst ? Ich meine Deine Offtopic-Beiträge .... etwas reiserisch, natürlich sehr provokativ, mit teilweise auch realen Aspekten, aber doch denke ich mir immer: irgendwie steht er nicht hinter dem, was er sagt. Das soll keine Kritik sein, die Postings sind ja wirklich nett und ich "mosere" ja auch immer ein wenig mit, aber bei jedem Deiner Artikel (in dieser Art) frage ich mich immer wieder: was ist Deine Motivation dazu ?
    Bin von Natur aus neugierig (wie alle Franken) und deswegen wollte ich das einfach mal fragen. Wenn Du es nicht sagen willst, auch gut, aber: wer nicht frägt, bekommt selten Antworten ;)

    Und zum Thema:
    ich denke, hätte wir (die Menschheit) das Ganze Geld, die ganze Energie die wir mit der Erfindung und Perfektionierung von Waffen, biol. Kampfstoffen und und und vertan haben, für wirklich zukunftsweisende Forschung genutzt, wir hätten heute wahrscheinlich nur sehr wenige noch tötliche Krankheiten, eine Luft wie im Paradies und bestimmt auch keine verhungernden Leute. Und ich für meinen teil habe den Glauben verloren, dass sich das jemals ändern wird. Also: vielleicht ist das Ozonloch mit all seinen schrecklichen Auswirkungen dann letztendlich doch die "irgendwo und irgendwann" versprochene Erlösung .....

    Meine aktuell benutzte Konfiguration !
    Nicht der Wind bestimmt die Richtung, sondern das Segel ! (Lao Xiang, China)
    Wandel und Wechsel liebt, wer lebt ! (Richard Wagner, Bayreuth)
    Seit wann sind wir dem Wähler - und nicht nur Gott - Rechenschaft schuldig ?! (CSU, München)

  • Also das Ozonloch schließt sich jetzt langsam wieder und hat mit dem CO2-Problem und dem Treibhauseffekt gar nicht mal so viel zu tun.

    Das sich diese Problem nicht weiter ausgebreitet hat, liegt daran, dass beim FCKW vor 20 Jahren das erste (und einzige) Mal wirksamer Umweltschutz in Form eines schnellen Verbots betrieben wurde. Diese Verbindungen nehmen jetzt eben langsam in ihrer Konzentration ab.

    Aber wie gesagt - die CO2-Baustelle (und damit die Bananen auf Grönland) ist eine andere und da ist noch gar nichts gelöst.


    ..and some might argue that the earth is flat
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  • Zitat von Scott63

    Was passiert nun, wenn der Golfstrom zum Erliegen gekommen ist und die für unsere nördliche Hemisphäre so überlebenswichtige Heizung plötzlich aus ist? Salz in den Atlantik kippen ist natürlich Unsinn. Die benötigte Menge an Salz findet sich auf den gesamten Landmassen nicht. Trotz der allgemeinen Klimaerwärmung wird es dadurch eben nicht zu einer weiteren Erwärmung kommen, sondern es kommt zu einer drastischen Abkühlung. Die Klimaerwärmung wird den Ausfall des Golfstroms bei weitem nicht kompensieren können. Die Folgen des Ausfalls dieser Golfstrom-Heizung kommen nämlich viel schneller zum Tragen, als die Folgen der (atmosphärischen) Klimaerwärmung. Als Folge wird es zu einer raschen Vereisung kommen, eine neue Eiszeit wird eintreten. Schlittschuhlaufen am Mississippi-Delta und Iglu-Bauen in München sind nur die lustigen Folgen dessen.


    Im Grunde genommen schön beschrieben, Scott, aber hier muss ich einfach mal »STOPP« rufen.

    Das stimmt so pauschal nämlich nicht.

    Ich habe in der letzten (oder vorletzten) Ausgabe von »Spektrum der Wissenschaft« einige sehr interessante Dinge über den Golfstrom gelesen. Leider sind wir bisher weder so weit, sagen zu können, was ihn eigentlich genau auslöst, noch, was er genau bewirkt, noch, was ihn stoppen könnte.

    Der Golfstrom könnte durch das Abschmelzen der Gletscher Grönlands gestoppt werden. Das weiß aber keiner so genau, vor allem nicht, wieviel Süßwasser dafür wirklich notwendig ist. Es kann auch sein, dass der Golfstrom nur verlangsamt wird und eben nicht einfach kippt.
    Wir wissen zwar, dass es mehrere abrupte Klimawechsel gegeben hat - dummerweise kann man die bis heute nicht direkt in Verbindung mit dem medial so gehypten Golfstrom bringen.

    Ein zweiter Punkt ist, was denn wirklich passieren würde, wenn sich der Golfstrom verlangsamen würde bzw. wenn er ganz zum Stillstand käme. Auch das ist nicht geklärt.
    Zumal der Golfstrom natürlich für Ostasien erstmal nicht so wichtig ist, deswegen auch nicht »die nördliche Hemisphäre«.
    Wissenschaftler vermuten nämlich (laut Artikel), dass der Golfstrom zwar ein wichtiger Bestandteil des milden Klimas in Europa ist, aber nicht essentiell. Das heißt: Ohne ihn wird's schon ein bisschen kälter, aber eben nicht so sehr, dass das die Klimaerwärmung kompensieren würde, bzw. genau kompensieren würde.

    Es kann aber genauso gut sein, dass ohne den Golfstrom tatsächlich das Klima in Europa und im Osten Nordamerikas kippt - wobei das natürlich wieder ungeahnte Folgen für den Rest der Erde haben könnte, positiv wie negativ.

    Zum Beispiel könnte durch die Klimaerwärmung zunächst der Grad der Versteppung in Afrika zurück gehen, wenn sich die Windsysteme ändern würden.

    Der Punkt ist einfach: Wir wissen es nicht. Darum sollten wir um so vorsichtiger sein, was das Verändern des Klimas angeht. Wenn eine neue Eiszeit bevor steht, schön und gut - dann wüsste man wenigstens, was uns bevor steht. Wir wissen es aber nicht. Es gibt Indizien, mehr leider bisher nicht.

    Quis custodit custodes?

  • @ Scott63

    Unabhängig davon, dass wir die 100-prozentige Gewissheit über die Folgen der Klimaveränderung erst dann erlangen, wenn unsere Füße abgefroren sind oder uns das Wasser bis zum Halse steht oder..., finde ich deinen Beitrag sehr lesenswert, da viele Faktoren bez. Klimabeeinflussung komprimiert angesprochen werden. [Blockierte Grafik: http://www2.incredimail.com/english/images/order/smiley.gif]

    Gruß
    graubaer

    *** "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden ..." (Amtseid der Bundesminister/-innen - Auszug)***

    Einmal editiert, zuletzt von graubaer (7. Juni 2006 um 18:59)

  • Ich finde eure Beiträge verständlich und wirklich informativ. Sie haben mich auch zum grübeln gebracht.
    Aber um etwas dagegen zutun müsste man [fast] die gesamte Menschheit wachrütteln um etwas dagegen zu unternehmen, allerdings ist das IMO quasi unmöglich, leider.

    BTW: Das erinnert mich nicht gering an The Day After Tomorrow...

  • Zitat von TooT

    BTW: Das erinnert mich nicht gering an The Day After Tomorrow...


    Ja, allerdings dürfte die echte Abkühlung nicht in Tagen, sondern Jahrzehnten, wenn nicht Jahrhunderten vonstatten gehen, so sie denn kommt.

    Quis custodit custodes?