Defragmentierungs tools

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  • Hi,


    Bigpen hat in dem SSD-Thread geschrieben, dass er Auslogics Disk defrag nutzt. Das nutze ich auch und finde es gut. Besonders weil es deutlich schneller als das Windows interne Defragmentierungsprogramm ist.
    Ich habe aber irgendwo mal gelesen, dass das Windows Defrag nicht ohne Grund langsam ist weil bei hohem Fragmentierungsgrad, die Festplatte bei zu schneller Defragmentierung überhitzen kann (zu schnelle R/W-Operationen). Die Quelle finde ich nicht wieder und werfe deshalb mal die Frage in den Raum:
    ist da was dran ? :?

  • Frage: Willst Du eine SSD defragmentieren? Das solltest Du unterlassen, wenn Du diese Platte noch länger haben möchtest. Defragmentieren ist bei SSDs nicht mehr nötig, da hier ja kein Lesearm mehr vorhanden ist. Dazu findet man viele Infos per Suchmaschine.

    Viele Grüße, MrsPeggy!
    Eine Bitte an die fleißigen Helfer: Ich kann leider kein englisch und würde mich über deutsche Hilfe & Hilfeseiten sehr freuen! ;)



  • Ja, natürlich, wie bei vielen anderen Dingen auch.

    Viele Grüße, MrsPeggy!
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  • Bezüglich der SSD ist die Auswertung der Ergebnisse eine echte Arbeit.


    Man kann zwar Filter für die Suche erstellen, aber man weiß nie welche Artikel, obwohl veraltet, einfach abgeschrieben wurden.
    Gerade bei einer sich rasant verändernden Technologie ist das bedeutsam.


    P.S.
    Bislang gibt es keine Suchmaschine die meinen Anforderungen genügt.

  • Ja, aber es ist klar, daß eine Defragmentierung bei SSD nicht mehr nötig ist.

    Viele Grüße, MrsPeggy!
    Eine Bitte an die fleißigen Helfer: Ich kann leider kein englisch und würde mich über deutsche Hilfe & Hilfeseiten sehr freuen! ;)



  • Man braucht kein Defrag Programmm für SSD.
    Wird nicht schneller,


    1. Die Defragmentierung sorgt bei einer Festplatte dafür, dass logisch zusammengehörige Blöcke einer Datei auch physisch nebeneinander auf der Platte liegen, damit der Schreib-Lese-Kopf nicht hin-und-herspringen muß. Da eine SSD keinen Schreib-Lese-Kopf hat, nützt eine Defragmentierung bei SSD gar nichts. Jede Zelle einer SSD kann gleich schnell gelesen werden, ganz egal in welcher Reihenfolge Zellen angefordert werden.


    2. Da jede Zelle einer SSD nur eine begrenzte Anzahl oft beschrieben werden kann, nutzen SSD sogenannte Wear-Levelling-Algorithmen, die dafür sorgen, dass jede Zelle etwa gleich oft genutzt wird. Eine Defragmentierung steht dem Wear-Levelling komplett entgegen und darf daher nicht durchgeführt werden. Im besten Falle ignoriert der Controller das einfach, im schlechtesten Falle umgeht man das Wear-Levelling und ruiniert sich seine SSD vorzeitig.


    3. Es ist ein großer VORTEIL von SSD, dass keine Defragmentierung nötig ist. Die Defragmentierung behebt nur ein Problem von mechanischen Platten, das SSDs gar nicht erst haben. Also nicht traurig, sondern glücklich sein!

    Windows 10 Enterprise 1809 17751.1 x64 (Fast)RTM. Firefox 63a1, ThunderBird 60 relase, MS Office 365 Personal Abo x64, Nicht vorhandene Viren Per Norton Security Premium v22.14.2.13 Killen. Es Grüßt ein Glücklicher NUR noch 64bit Kompatibler Marc Senn
    Ich Liebe dich Traumfrau Carla.


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    Einmal editiert, zuletzt von EynMarc ()

  • Wenn ich denn mal defragmentiere (HDD's) dann nehme ich O&O Defrag: http://www.oo-software.com/de/…s/oodefrag/index.html?r=n


    Das gibt's öfter im Bundle mit CyberGhost VPN was ich oft nutze. Zusammen gab es das für 19,95€. Da kann man wirklich nicht meckern. 8)


    Das mein Rechner dadurch heißer wird kann ich nicht bestätigen. Und O&O defragmentiert schon ganz schön schnell.

  • Nur bezüglich des Defragmentieren.


    Vor einigen Jahren, als Windows noch in den Windeln lag, machte es Sinn die Datenträger zu organisieren.


    Inzwischen ist das Windows etwas größer und mit verschiedenen Hintergrundprozessen ausgestattet, deren Plattenzugriffen nicht mehr manuell kontrolliert werden können.


    I.a.W. vor dem Defrag lagen die Dateien falsch und nach dem Defrag liegen sie woanders falsch.
    Man muss nur das profane menschliche Empfinden ausschalten.

  • Ich meinte nicht das defragmentieren von SSD-LW. Das ist ja sogar verboten, sondern dass von normalen HD-LW.


    Das Defragmentierung erforderlich ist, sollte eigentlich klar sein. Die technischen Bedingungen haben sich ja nicht verändert.
    Wenn die HD stark fragmentiert ist, dann benötigt der Lesekopf mehr Zeit um sich zu positionieren und das hat irgendwann Leistungseinbußen und auch höheren Verschleiss zur Folge. :!:



    Die Frage war hauptsächlich, ob dass Windowstool den Tools von Drittanbietern vorzuziehen ist, da es offenbar so ausgelegt ist, dass es nicht durch zu schnelle R/W-Operationen die HD durch Überhitzung beschädigen kann. :?
    Irgendjemand hat das irgendwo mal geschrieben. :-??

  • Zitat von Darklord666

    Ich meinte nicht das defragmentieren von SSD-LW. Das ist ja sogar verboten


    Wenn es so wäre wüssten es sicherlich auch die Entwickler von O&O-Defrag, trotzdem wird eine Option angeboten:

    Zitat

    Herstellerunabhängige Optimierung für Solid State Drives (SSDs)


    Quelle: http://www.oo-software.com/de/products/oodefrag/features


    Zitat

    ob dass Windowstool den Tools von Drittanbietern vorzuziehen ist, da es offenbar so ausgelegt ist, dass es nicht durch zu schnelle R/W-Operationen die HD durch Überhitzung beschädigen kann


    Ich benutze O&O-Defrag seit ich meinen PC nutze ( 2005 ), meine HDD wird durch die Defrag nicht überhitzt und läuft immer noch wie eine " Biene " !

  • Zitat von Darklord666

    Die Frage war hauptsächlich, ob dass Windowstool den Tools von Drittanbietern vorzuziehen ist, da es offenbar so ausgelegt ist, dass es nicht durch zu schnelle R/W-Operationen die HD durch Überhitzung beschädigen kann. :?
    Irgendjemand hat das irgendwo mal geschrieben. :-??


    Auf das Ding von Microsoft würde ich verzichten, das war vor vielen Jahren mal einiger Maßen mal gut. 0&0-Defrag ist ein guter Ansatz, das beste Tool hierfür war aber mMn das gute, alte Norton Speed Disk (und ist es wohl auch heute noch)!

  • Zitat von Darklord666

    Das Defragmentierung erforderlich ist, sollte eigentlich klar sein.

    Ein hartnäckig gepflegter Aberglaube.
    Auch wenn die Freiraumverwaltung mancher Dateisystem nicht optimal ist, manche Fundstellen im Web reflektieren uralte Zeiten wie unter DOS und Windows 1.x.


    Unter modernen OS kann kein Programm mehr optimal liegen, da die im Hintergrund laufenden Prozesse definitiv nicht berücksichtigt wurden.

  • Zitat von .Hermes

    Ein hartnäckig gepflegter Aberglaube.


    Sehe ich auch so. Bei Fat oder FAT32 war das noch ok, bei NTFS sehe ich da auch kaum noch Sinn drin. Darum mache ich es auch höchstens 2 Mal/Jahr.


    Hab übrigens mal Google bemüht zu dem Thema und muß feststellen das es eine Glaubensfrage ähnlich 'Sinn und Unsinn von Personal Firewalls' ist.

  • O&O Defrag taugt nichts auf einem normalen Benutzerrechner. Interessant für Windows-Server, mehr auch nicht. Denn O&O konnte eines noch nie - freien Speicher konsolidieren bzw Daten so anordnen, dass eine oder mehrere größe Lücken zwischen den Hauptblöcken entsteht.


    Für mich optional: Defraggler, wenn es denn gefällt, Auslogics DiskDefrag, Vopt - schnellstes, keine Freeware. Puran, wenn gefällt. Raxco Perfect Disk ist rundum ausgewogen, keine Freeware, wenn der Treiber einwandfrei läuft - ist aber in den letzten Versionen nach v7 schlichtweg arschlahm.

  • Zitat von .Hermes

    Vor einigen Jahren, als Windows noch in den Windeln lag...

    Und auch reingemacht... :D


    Als ich noch HDDs benutze, habe ich nach dem Defrag schon gemerkt, dass der Bootvorgang etwas beschleunigt war. Und auch so hatte ich den Eindruck, dass alles etwas schneller war. Jetzt habe ich 2 SSD verbaut, die natürlich nicht defragmentiert werden. Habe noch eine portable 2,5" Platte, die ich hin und wieder mal defragmentiere.

  • Zitat von Bernd.

    O&O Defrag taugt nichts auf einem normalen Benutzerrechner.


    Woher nimmst Du diese Weisheit, eigene Erfahrung ?