FF-Fussball Thread

  • Ich gehe auf deine letzte "Korrektur" nicht ein, da es nichts bringt...

    @ Fußball:

    Nun ja, seit gestern ist klar, das es schwer wird für die Hertha....

    Um über den Sponsor/Miteigentümer noch ein letztes Wort zu verlieren. Wie ich auf Bannern der Fankurve in den Fernsehbildern kurz lesen konnte, ist die Szene ebenfalls nicht erfreut...

  • Es gibt auf Fan-Seite logischerweise immer auch welche, die es nicht gut finden, wenn es einen "Investor" gibt. Konsequenterweise müsste man dann aber jede Form von Sponsoring ablehnen. Aber diese Debatte ist so alt wie der Kommerz im Fußball, auf die Ähnlichkeit zwischen beiden Dingen möchte ich daher gar nicht weiter eingehen. "Naive Fußball-Romantiker", die meinen, man könnte Profi-Sport und wirtschaftliche Strategien strikt voneinander trennen, gibt es in jedem Verein, bei Hertha natürlich ganz genauso. Eine Ablehnung ist jedenfalls kein Stimmungsbild, welches die Fanbasis als Gesamtes repräsentiert. Viele Hertha-Fans finden es auch super. Mich eingeschlossen.


    Man kann nun einmal nicht auf der einen Seite einen größeren Erfolg des Vereins wollen (und dir wird so ziemlich jeder Hertha-Fan sagen, dass er sich nach mehr sehnt als dem Bundesliga-Mittelmaß, in welchem Hertha immer noch steckt), dann aber gleichzeitig das Geld ablehnen, welches zwingend erforderlich ist, um dahin zu kommen, wo andere Vereine mit zehn Mal mehr Geld bereits sind. Geld gehört zum Profi-Sport, das ist einfach so. Vor dieser Realität kann sich niemand verschließen.


    Am Ende muss jeder Fan für sich selbst beantworten, ob ihm die Mittelklassigkeit reicht oder er mehr will. Und um in dem Punkt klar zu sein: Beide Einstellungen zum Thema sind legitim. Wer seinen Verein aus "Romantik-Gründen" lieber dauerhaft gegen den Abstieg und vielleicht sogar in der 2. Bundesliga spielen sehen möchte, wenn das die Alternative dazu ist, Möglichkeiten zu nutzen, um schneller größer zu werden, darf das so sehen. Das ist völlig in Ordnung und nichts, wogegen man argumentieren sollte. Genauso muss man aber auch die andere Seite respektieren. Bei mir überwiegt jedenfalls der sportliche Ehrgeiz, sich nach Jahren der Stagnation endlich weiterzuentwickeln und einen echten "Big City-Club" zu formen, der einen Mehrwert für den gesamten Fußball in Deutschland darstellt. Gerade als Hauptstadt sollte Berlin langfristig gesehen einen großen Namen im Fußball haben. Aus meiner Sicht muss das zwingend der Anspruch sein, den man als Nummer 1 in Berlin hat.