Mozilla semi-kommerziell? Zusammenarbeit mit Google?

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  • Frag Google. ; )


    Die Gecko-Engine kann quasi jeder als Basis für einen Browser nutzen. Auch kommerzielle Anbieter. Es gibt schliesslich jetzt schon eine ganze Reihe von Gecko-Browsern, die nicht von Mozilla.org stammen.


    Der T-online-Browser, bzw. der AOL-Browser bauen auch nur auf IE auf. Genauso wie die Aufsätze Crasybrowser oder Advancedbrowser. Die Methode ist alt.


    Neben Gecko wäre evtl. noch KHTML als Browserkern eine Option für Google, sofern die wirklich interesse daran haben ein eigenen Browser an den Start zu bringen. Denn KHTML ist ebenfalls OpenSource und ist bereits im MacSafari im Einsatz. Wobei Gecko die Leistungsfähigere Engine wäre, wenn Google scharf auf WebApplications ist. Stichwort Midas oder XUL.


    Opera wird als komperzieller Browser wohl rausfallen, da Google kaum Lizenzgebühren zahlen will. Und IE als Basis verwenden? Da wird wohl MS kaum mitspielen wollen.


    Ich seh dem Ganzen sehr gelassen entgegen. Gecko ist Gecko. Egal, welcher Name draufklebt oder wie das Interface aussieht. ; )

  • Ja, ist wohl so, dass jeder die engine verwenden kann.. frag mich nur gerade, ob das immer auch GUT ist, wenn irgendwann fragwürdige Anbieter unsere geliebte Gecko-Engine für ihre Zwecke missbrauchen.


    Solange sich Mozilla nicht kaufen / sponsor'n lässt, denk ich, ist die Welt noch in Ordnung...

  • Was soll schlimm daran sein, wenn Google Geld an mozilla.org zahlt, wenn sie deren Technologie nutzen...

    Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.8 ) Gecko/20051025 Firefox/1.5

  • Mozilla.org wird weder die Mozilla-Suite, noch Firefox, noch Camino einstellen, nur weil Google sich auch einen Browser aus dem GeckoCode bauen will. Netscape6/7 sind die besten Beispiele für Browser auf Geckobasis von 3.Anbietern. Und wenn Google dafür Mozilla.org ein paar Mücken rüberwachsen lässt, ist das nur zu begrüssen. IBM, Redhat und co. unterstützen Mozilla.org ja auch finanziell. Oder wer glaubst Du zahlt die Programmierer von Mozilla.org? ; )

  • bin davon ausgegangen, dass es als open source ne art ehrenamtliche tätigkeit ist. ich finde die idee der open source sehr fortschrittlich, intelligent, zukunftsweisend und "political correct".


    habe ich bezüglich mozilla etwas falsch verstanden?


    wenn sich solch ein projekt an sponsoren bindet, dann können diese sponsoren irgendwann, nämlich wenn sich das projekt auf ein festes sponsoring einlässt und personell / materiell einstellt, auch gewissen einfluss ausüben, den man eigentlich mit einem solchen projekt gerade nicht wollte. oder?

  • Nun. Zu glauben, ein Projekt solchen Ausmasses könnte man mal eben nebenher ehrenamtlich regeln, ist schon ein wenig kurz gesprungen, oder? ; )


    Mozilla.org finanziert sich durch Spenden und Sponsoring. Das ist ein nehmen und geben. Aber je mehr Sponsoren vorhanden sind, des do geringer die Abhänigkeit von einem einzelnen und damit auch geringer die Gefahr, dieser Sponsor könne auf das Projekt negativen Einfluss nehmen.


    Bisher hat Mozilla.org sich nicht ins Gehege reden lassen und ich bezeifel dass die sich darauf einlassen würden. Zumindest sofern es mit dem eigendlich Anspruch nicht zu vereinbaren wäre.

  • Wenn Hersteller Open-Source Projekte mit Geld unterstützen, wird dies entweder gemacht, weil sie einfach mal etwas Gutes tun wollen oder weil sie auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind. Ihr Vorteil ist nämlich, dass die Technologie, die sie selbst einsetzen oder mit der sie Geld verdienen wollen, für wenig Geld weiterentwickelt wird und sie nicht selbst Programmier einstellen müssen. Mitspracherecht werden die Hersteller wohl nie bekommen, vor allem nicht bei so großen Projekten wie Mozilla. Die meisten Open-Source Entwickler sind es ja geworden, weil sie die Freiheit wollen, dann werden sie sich ja grade nicht reinreden lassen, was sie tun sollen.

  • hab ich nicht letztens irgendwo gelesen (heise?!), dass google das dementiert? jetzt find ichs aber nicht mehr.. spinn ich komplett oder wie?