Mal wieder: SuSE und WLAN

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  • Ich krieg schon wieder zuviel hier!


    Nachdem ich ubuntu nicht ganz dazu überreden konnte, doch bitte auf meinem Desktop-PC zu laufen, wollte ich Linux mal wieder ne Chance geben, und da SuSE 10.1 ganz frisch war, eben dies.


    Heruntergeladen hab ich mir die CD-Version, weil's vor ein paar Tagen noch keine DVD-Version gab.


    Problem, was ich mit SuSE 9(!) nicht hatte: WLAN will nicht und wird nicht erkannt. ARRRRRRGHHHH!!!


    Warum bitte nicht? Ist ein Atheros-Chipsatz... unter SuSE 9.2 (oder so) problemloses Erkennen und Konfigurieren, und 10.1 will nicht.... GRRRR!


    Ist das (also madwifi) vielleicht auf der DVD-Version drauf? Und wenn nicht, was dann? Die madwifi-Seite ist absolut unübersichtlich und nichtssagend, die hilft mir absolut nicht weiter.


    Hab schon wieder Lust, den ganzen Scheiß zu löschen... aber ich will Linux noch eine Chance geben.


    Wäre für Tipps sehr dankbar. Und bitte nicht «geht über Software installieren». Geht eben nicht, da ist kein madwifi.

    Quis custodit custodes?

  • Mit ubuntu 6 beta2 schon Probiert?
    Linux ist halt etwas für Leute die selber Basteln wollen.
    wenn dazu keine Geduld da ist oder Ansporn sollte man entweder sich sein Linux vom Fachhändler installieren lassen(der compiliert dann auch passend zur Hardware aber das kostet eben Geld)
    Oder muss halt die 130,-€ für Win XP ausgeben.


    Geschenkt gibts auf dieser Welt fast nichts.
    MfG Carsten

  • Zitat von Henne

    Edit: http://en.opensuse.org/Bugs:Most_Annoying_Bugs
    Dort steht übrigens warum die nicht mehr enthalten sind.


    Ndiswrapper, naja, immerhin etwas :?
    Danke für den Link!


    dzweitausend: Es geht nicht ums Basteln, damit habe ich kein Problem. Es geht darum, dass WLAN-Support, den ich eigentlich als Grundvoraussetzung eines einigermaßen modernen OS sehe, bei Linux immer noch nur mit Hängen und Würgen machbar ist. Irgendein Problem gibt's immer. Und das, wo Internet-Zugang doch so elementar ist.

    Quis custodit custodes?

  • Zitat von wupperbayer

    dzweitausend: Es geht nicht ums Basteln, damit habe ich kein Problem. Es geht darum, dass WLAN-Support, den ich eigentlich als Grundvoraussetzung eines einigermaßen modernen OS sehe, bei Linux immer noch nur mit Hängen und Würgen machbar ist. Irgendein Problem gibt's immer. Und das, wo Internet-Zugang doch so elementar ist.


    Da sollte man eher den Herstellern die Schuld geben. Windows unterstützt ja von Haus aus auch keine WLAN-Karten, der Hersteller liefert halt Treiber mit. Würden die das endlich auch mal für Linux machen (wie sie es ja für OS X schon tun), sähe das Ganze erheblich anders aus.

  • Zitat von wupperbayer

    Ndiswrapper, naja, immerhin etwas :?


    Kannst ja auch die Lösung des ersten Links versuchen :)

  • Zitat von wupperbayer

    dzweitausend: Es geht nicht ums Basteln, damit habe ich kein Problem. Es geht darum, dass WLAN-Support, den ich eigentlich als Grundvoraussetzung eines einigermaßen modernen OS sehe, bei Linux immer noch nur mit Hängen und Würgen machbar ist. Irgendein Problem gibt's immer. Und das, wo Internet-Zugang doch so elementar ist.


    Mich stört es auch extrem das z.b. ein WLAN Chipsatz ala RT2500 der in millionen von billig wlan karten verbaut ist immernochnicht richtig funktioniert.
    z.b. ubuntu geht der integrite rt treiber nur mit wep oder ohne abernicht mit wpa...


    wie soll das nur etwas werden wenn wp2 usw usf sich als standards durchsetzen.
    Ich hoffe das die Hardwarehersteller in Zukunft sich mal ein Beispiel an made in germany ala AVM nehmen.
    Deren Produkte und deren Linux Treiber laufen astrein(wenn es gar einen linux treiber gibt).

  • Zitat von Henne


    Kannst ja auch die Lösung des ersten Links versuchen :)


    Hmm, stimmt, wenn's klappt, umso besser. Ne native Lösung ist mir dann doch lieber als so ein herumgewurstel mit Windows-Treibern.


    Dann darf ich die Anleitung also ausdrucken und alles Benötigte auf nen USB-Stick ziehen. Oh Mann, ist man ohne I-Net arm dran :roll:

    Quis custodit custodes?

  • ...

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous ()

  • wie bereits erwähnt wurde liefert SUSE ab der aktuellen Version aus lizenzrechtlichen Gründen keine Binärtreiber mehr mit, das Problem ist also nicht, die Erkennung, sondern der Treiber selber. Mit Suse kenne ich mich als Debianer aber schlecht aus, da solltest du vielleicht mal auf Linux-club.de schauen.


    Zitat von dzweitausend


    Ich hoffe das die Hardwarehersteller in Zukunft sich mal ein Beispiel an made in germany ala AVM nehmen.
    Deren Produkte und deren Linux Treiber laufen astrein(wenn es gar einen linux treiber gibt).


    Ich hoffe, die Herrsteller werden sich in Zukunft ein Beispiel an Zydas nehmen, die entwickeln freie (!) Treiber für Linux und die laufen ebenfalls alstrein.

  • Die ndiswrapper hat, wie zu erwarten war, natürlich nicht funktioniert. Hat es bei mir aber noch nie, seltsames Programm.


    Und zu madwifi: Die Anleitung ist zwar ganz nett, aber «madwifi-*.src.rpm Paket von OpenSuSE Mirror saugen» scheitert schon daran, dass ich a) keinen OpenSuSE Mirror finde und b) wenn ich mal einen Server finde, auf dem was SuSE-artiges liegt, so weiß ich nicht, wo ich madwifi da suchen soll.


    Irgendwie scheine ich mit Blindheit geschlagen. Aber daran, dass unter Linux die Dinge nicht da liegen, wo man sie erwartet, bin ich auch schon gewöhnt. :roll:

    Quis custodit custodes?

  • So, Hennes Lösung hat jetzt mehr oder weniger funktioniert. Danke schon mal für den Link!


    Installiert habe ich madwifi jetzt also.


    WLAN geht aber immer noch nicht.


    Ich habe nach der Installation (die mich wie üblich mehrere Stunden und viele Nerven kostete) über YaST eine WLAN-Karte eingefügt, diese »wlan0« getauft und als Modul madwifi eingetragen. Dummerweise tut sich aber ± gar nichts, SuSE findet kein Netzwerk, bzw. vielleicht noch nichtmal die Netzwerkkarte, wer weiß das schon so genau (der Network Manager zeigt ja nicht an, ob er ne WLAN-Karte findet)?


    Hat jemand nen Tipp?

    Quis custodit custodes?

  • Gibts beim laden des Moduls irgendwelche Meldungen? Poste am besten mal deine dmesg, nachdem das Modul geladen wurde (Konsole: modprobe madwifi oder wie das heißt, dmesg und dann kopieren). Ansonsten kannst du mal schauen, ob das Ding aktiv ist, einfach "ifconfig" als in die Konsole, falls es nicht aktiv ist kannst du mal "ifconfig wlan0 up" versuchen.


    Anmerkung: Das alles muss als root ausgeführt werden, mit yast kenne ich mich leider 0 aus.

  • Danke für die Tipps, Hoshpak. Dadurch bin ich noch näher ans Verzweifeln gekommen.


    Denn:


    Laut SuSEs Zen-Installer ist madwifi eindeutigst installiert. »modprobe madwifi« fördert aber zutage, dass dem nicht so sei. Warum auch immer.


    Genauso verhält es sich netterweise mit der WLAN-Karte: Laut YaST installiert und konfiguriert, laut »ifconfig« nicht vorhanden.


    Darf echt nicht wahr sein....

    Quis custodit custodes?

  • hm, ich sehe auch gerade, dass das Modul garnich madwifi heißt, sondern es verscheidene gibt, am besten schaust du mal auf madwifi.org, dort ist eigentlich eine recht gute Anleitung, ansonsten wie gesagt, linux-club.de, die Leute dort werden sich sicherlich besser damit auskennen.