Foxy-Gestures und Nano Gestures...

  • Hallo,


    das ganze betrifft nur FF68esr, unter FF69 geht es!


    Es geht um dieses Erweiterungen:

    - Foxy Gestures

    - Nano Gestures


    seit kurzem (wann genau kann ich nicht sagen) funktioniert bei beiden oben genannten Erweiterungen das Wiederherstellen eines geschlossenen Tabs mittels Geste nicht mehr.


    Bei Foxy-Gestures heißt die Funktion 'Undo Close' bzw. 'Undo Close Tab', bei Nano-Gestures 'last closed Tab'. An der Geste liegt es nicht, die wird von beiden Programmen erkannt. Also muss es die Funktion sein.


    Ich habe folgendes getestet:

    - Alle anderen Erweiterungen deaktiviert

    - userchrome.css und alle User-Scripte umbenannt

    - Neustart


    Aber leider keine Änderung. Kann das vielleicht jemand bestätigen?

  • Hallo BrokenHeart, vorerst nur mal eine kleine Bitte: Verlinke nach Möglichkeit auf die Erweiterungsseite auf addons.mozilla.org. Nicht jeder von uns verwendet bestimmte Erweiterungen und kann sich dann mit einem Klick auf der Seite auf addons.mozilla.org erst einmal sachkundig machen. Danke.

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  • Ich habe mir mal den Text beider Erweiterungen auf AMO durchgelesen. Welche Erweiterungs-Version hast du jeweils. Bei Foxy Gestures steht bei der aktuellen Version 1.2.4:


    Zitat

    Fixed a broken command Undo Close Tab.

    Für beide Erweiterungen gilt, dass sie auf Grund von Einschränkungen der Webextensions APIauf bestimmten Mozilla-Seiten nicht verwendet werden können, z. B. auf den about:Seiten und auf addons.mozilla.org selbst.


    Ansonsten sind die aktuellen Versionen doch schon relativ alt, insbesondere die Version 0.3.7 von Nano Gestures (Mai 2018). Die aktuelle Version von Foxy Gestures ist vom November 2018.

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  • Ich habe die Version 1.2.4.


    Die Geschichte mit dem 'broken command Undo Close Tab' könnte schon was damit zu tun haben ( Nano-Gestures geht allerdings ja auch nicht ??)


    Aber ich stehe momentan sowieso auf dem Schlauch:


    Ich habe zu Testzwecken eine neue portable Version der aktuellen ESR-Version mit neuem Profil aufgespielt. Und da funktioniert es wieder. Also liegt das Problem wahrscheinlich doch in meinem aktuell benutzten Profil begraben. Aber ich hab nicht den geringsten Schimmer, wo ich da mit dem Suchen anfangen soll.:/

  • Folgendes spuckt die Konsole aus, wenn ich die Mausgeste für das Wiederherstellen geschlossener Tabs aufrufe:


    Code
    1. entry is undefined ext-browser.js:902
    2. convertFromSessionStoreClosedData chrome://browser/content/parent/ext-browser.js:902
    3. tabs chrome://browser/content/parent/ext-browser.js:1115
    4. map self-hosted:291
    5. convertFromSessionStoreClosedData chrome://browser/content/parent/ext-browser.js:1114
    6. getRecentlyClosed chrome://browser/content/parent/ext-sessions.js:30
    7. getRecentlyClosed chrome://browser/content/parent/ext-sessions.js:118
    8. AsyncFunctionNext self-hosted:839

    Vielleicht kann ja einer was damit anfangen....

  • Es funktioniert wieder, nachdem ich im Profilordner das Verzeichnis 'startupCache' gelöscht hatte.

    Ja, das ist die Holzhammer-Methode. Wenn du den Inhalt dieses Ordners löschst, wird auch der Skript-Cache gelöscht. Wenn bei der Verwendung von Benutzerskripten mal alles klemmt, ist das die letzte Methode, die hilft. Bei Webextensions ist mir das noch nicht untergekommen, allerdings verwende ich auch kaum welche. Aber letztendlich basieren Webextensions ebenfalls auf JavaScript.

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  • Welche?

    Warum?


    Dass eine portable Version nur dann einen Sinn ergibt, wenn man sie portabel nutzt, d.h. nicht auf einem festen System, steckt ja bereits im Namen: portabel. ;) Ansonsten gibt es in der Nutzung der porgablen Version keinen Vorteil. Gerade auf Windows ist es außerdem ja so, dass die installierte Firefox-Version über den Installer auch ein paar Eintragungen in der Registry macht. Die portable Version macht das natürlich nicht. Ich kann dir jetzt aus dem Kopf nicht sagen, welche Unterschiede sich daraus ergeben, aber schon deswegen ist eine portable Version nicht komplett identisch zur installierten Version.


    Für mich ist der wesentliche Punkt aber ein Sicherheits-Nachteil durch die fehlende Signierung, denn eine portable Anwendung stammt nicht aus offiziell vertrauenswürdiger Quelle. Das ist übrigens der Grund, wieso das Konzept portabler Versionen auf Apple macOS seit Jahren schon gar nicht mehr existiert. Mit den Standard-Einstellungen des Betriebssystems lassen sich nicht signierte Anwendungen dort gar nicht erst öffnen. Darum käme ich gar nicht erst auf die Idee, auf Windows eine portable Version zu nutzen. Ich bin den hohen Sicherheits-Standard gewohnt.

  • Unter Windows hat eine Installation den Vorteil, dass diverse Netzprotokolle mit Firefox verknüpft werden und sich auch als Standardbrowser einstellen lässt. Wenn man sich damit auskennt, könnte man die wichtigsten Einträge auch auf eine Portable übertragen, vor allem auf den Starter. Die Autoren der Portable mussten in letzter Zeit wieder nachbessern (dedizierte Profile).


    Nächster Nachteil wäre, dass die portablen Profile zwar durchsuchbar sind für ein Antivirus, aber zB AdwCleaner es nicht finden kann, des kann nur profiles.ini. Meine Firefox sind nicht installiert, nutzen aber keinen Starter, aber die profiles.ini und werden auch damit aufgerufen (also mit der Profilangabe). Und bei Bedarf kann ich das Profil auch portabel nutzen. Zwitter. Dafür ist Firefox in diversen Programmen auch in der aufzurufenden Form hinterlegt, zB in meinem Mailer, alle anderen laufen ins Leere (IE) mit einer Sandbox. Aber das ist Teil einer andere Thematik.


    Was Firefox angeht als portable Version, so muss der Starter doch eine Menge können, aber genau das, was wichtig wäre, kann es nicht. Zu Starter hatte ich mich mal ausgelassen, der Quellcode ist ziemlich komplex und dennoch beschränkt aufgrund der genutzten Scriptsprache. Findest du alles hier im Forum.


    Was startupcache hier angeht, so wird dort u.a. in einer urlcache userChrome und userContent eingelagert und zwar mit absoluten Pfaden. Auch eine addonstartup.json.lz4. In 12mb lässt sich viel ablegen.

  • @Sören:


    Was Firefox alles in die Registry einträgt kann ich mangels Installation auch nicht sagen, aber ich vermute, es werden in erster Linie bestimmte Dateitypen/Protokolle registriert, die Firefox öffnen kann. Das lässt sich allerdings auch alles problemlos bei der ersten Nutzung festlegen. Man muss bei mehreren portablen Installationen ein paar Einstellungen (nicht in der Registry) vornehmen, damit die gewünschte FF-Applikation als Standard z.B mit Outlook geöffnet wird. Sonst verhalten sich meine FFs genau so wie ich es erwarte und brauche.


    Portabel heißt für mich in erster Linie, dass ich dass Programm eben auch portabel nutzen kann, es aber nicht sinnlos wird, wenn ich es nicht tue. Geländewagen-Besitzer fahren ja auch nicht ständig querfeldein, sondern viele nutzen ihr Gefährt in erster Linie auf normalen Straßen.


    Meine Installationsdateien für die 'Portable Version' stammen alle von der Mozilla-Webseite und sind mit den Nicht-Portablen Versionen identisch. Daher sehe ich da keine Sicherheitsprobleme.

  • Portabel heißt für mich in erster Linie, dass ich dass Programm eben auch portabel nutzen kann, es aber nicht sinnlos wird, wenn ich es nicht tue. Geländewagen-Besitzer fahren ja auch nicht ständig querfeldein, sondern viele nutzen ihr Gefährt in erster Linie auf normalen Straßen.

    Vorsicht Glatteis, bei der SUV-Diskussion derzeit! ;-)

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  • Zitat von BrokenHeart

    Portabel heißt für mich in erster Linie, dass ich dass Programm eben auch portabel nutzen kann, es aber nicht sinnlos wird, wenn ich es nicht tue.

    Das hat auch niemand geschrieben, sondern

    Zitat von .DeJaVu

    Dauerhaft genutzte Firefox Portables machen mMn auch keinen Sinn.

    Streich jetzt "Firefox". Viele haben Portable-Wahn "muss portable sein, sonst taugt es nichts". Es gibt nur kaum echte Portables, die Starter tragen irgendwas in die Registry ein, kopieren irgendwelche Nutzdaten, und löschen später wieder alles. Das ist "pseudo-portable", weil das eigentliche Programm ohne nicht arbeiten kann, die meisten eh nicht ohne Adminrechte. Danach verhalten sich diese Programme wie installierte Versionen und haben somit Null Mehrwert, ganz im Gegenteil.


    Bis auf die Profilangabe ist Firefox 99% portable (*ab v67 mit den dedizierten Profilen bedingt). Man kann Firefox so nutzen, macht dauerhaft jedoch keinen Sinn.

  • @.DeJaVu


    Ich hatte auch nicht dir geantwortet, sondern Sören. Dass DU das geschrieben hast, habe ich ja auch nicht behauptet.


    Erst ab FF67 gibt es dedizierte Profile, die die gleichzeitige Installation mehrerer FF-Versionen vereinfacht und auch sicherer macht ( vorausgesetzt, dass man für jede Installation auch wirklich ein eigenes Profil möchte). Vor FF67 musste ich dafür ein neues Profil für die zusätzliche Installation auswählen und '-no-remote' bei gleichzeitiger Nutzung mehrerer Instanzen. Für mich ist es mittlerweile einfacher und auch sicherer, für jede Installation ein eigenes Verzeichnis anzulegen und dort die FF-Dateien zu entpacken. Dann gibt es garantiert keine Probleme mit (versehentlich) gleichzeitig genutzten Profilen und mit Löschen des Verzeichnisses ist alles weg. Ich habe mich sehr an dieses Prozedere gewöhnt und damit gute Erfahrungen gemacht. Die von dir erwähnten Nachteile ("Null Mehrwert, ganz im Gegenteil") kannst du ja mal näher ausführen...