Firmenchef sieht Zukunft von Mozilla gefährdet

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  • Boykottaufrufe: Firmenchef sieht Zukunft von Mozilla gefährdet


    Was ist denn da los? Habt Ihr davon schon gehört?


    Zitat

    Die Boykottaufrufe gegen Firefox gefährden laut Mozilla-Chef Brendan Eich die Zukunft von Firefox. Er steht unter wachsendem Druck, weil er gegen die Gleichberechtigung homosexueller Paare eintritt. [...] Fast 72.000 Unterstützter hat eine Petition bei Credo, die fordert, dass Eich zurücktritt oder seine Position gegen homosexuelle Eheschließung öffentlich zurücknimmt. Mehrere Mozilla-Mitarbeiter riefen ihren Chef öffentlich zum Rücktritt auf.


    Quelle: http://www.golem.de/news/boyko…faehrdet-1404-105551.html

  • Er tritt (man liest mit: "aktuell") gegen die Gleichberechtigung homosexueller Paare ein klingt schon sehr anders als er hat 2008 für Prop 8 gespendet, letzteres ist der Fall und mehr weiß man überhaupt nicht, weil Eich sein Privatleben privat lässt und mit keinem Stück mit Mozilla in Verbindung bringt. Prop 8 war ein Antrag auf Änderung der kalifornischen Verfassung, um die Eheschließung homosexueller Partner zu verbieten. Das Thema wurde vor zwei Jahren bereits durchgekaut. Eich hat Mozilla gegründet, Eich ist seit 15 Jahren in führender Position bei Mozilla, Eich hatte bereits vor der Ernennung zum CEO eine der höchsten Positionen, die es bei Mozilla gibt, nämlich die des CTO. Darum ist das ziemlich merkwürdig, dass jetzt auf einmal ein Fass aufgemacht wird. Dieser Protest hätte wie gesagt wenn dann vor zwei Jahren kommen müssen und wirklich fast niemanden hats gejuckt. Die Symbolik der Rolle kann es meiner Meinung nach nämlich aus genannten Gründen nicht sein. Bekannt war das, das ist nichts Neues. War ja wie gesagt auch schon 2008 und Prop 8 ist gescheitert, da verfassungswidrig. Auch interessant ist die Tatsache, dass alle erwähnen, dass mehrere Mitarbeiter zum Rücktritt aufgerufen haben, aber keine Seite erwähnt, dass sich die Mehrheit hinter Eich stellt. Die wenigsten können seine persönliche Einstellung zu dem Thema teilen, aber fast jeder, der sich von Mozilla zu dem Thema geäußert hat, sieht Eich dennoch als die beste Wahl für den CEO. Aber das unterschlagen die Medien mit ihrer oberflächligen Recherche.

  • ... man kann es sicher nicht auf die Phrase Mozilla ist Brendan Eich reduzieren.... wenn er diese Meinung vertritt, dann ist das so, das mag nicht jedem gefallen aber nun so ein Gewese deswegen auszurufen...

  • Noch ein Nachtrag:


    Ich teile Eichs Einstellung nicht im Geringsten. Dennoch ist für mich nicht nachvollziehbar, wieso Eich seine persönliche Einstellung zu einem Thema zurücknehmen soll, wo immerhin ziemlich die Hälfte des Staates Kalifornien derselben Meinung wie Eich war. Man darf bitte nicht vergessen, dass Menschen beeinflusst werden, sei es durch Erziehung, durch das persönliche Umfeld, durch regionale Gegebenheiten, durch Religion. Ja, auch die christliche Bibel äußert sich sehr eindeutig was das Thema betrifft. Man kann seine Einstellung zu dem Thema als veraltet betrachten, aber man muss sie ihm auch lassen. Prop 8 ist Geschichte, das Spiel hat er verloren, damit muss gut sein, er hat privates Geld gespendet. Was ich mit meinem Geld mache, geht auch niemanden auf Arbeit etwas an. Ansonsten müssen wir auch über Themen wie Abtreibung oder Kriege zur "Sicherung der Demokratie" sprechen, wo ganz sicher auch einige eine sehr feste Meinung über Richtig und Falsch haben. Man wird bei ausnahmslos jeder Person irgendwelche Einstellungen finden, welche für andere nicht akzeptabel sind, da bin ich mir ziemlich sicher. Darf jemand CEO sein, der gegen Abtreibung ist? Darf jemand CEO sein, der für Abtreibung ist? Aus der Nummer kommt man irgenndwann nicht mehr raus.


    Dass Eich die bestmögliche Besetzung als CEO ist, steht für mich außer Frage. Ich meine, wer sollte diesen Job denn bitte besser machen? Man sollte sich glücklich schätzen, dass Mozilla einen Eich hat, so jemand ist unersetzbar. Für Mozilla, aber auch für das Web, er ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Webs.

  • Zitat von Sören Hentzschel

    ...so jemand ist unersetzbar.

    Einspruch: Niemand ist unersetzlich.... es kommt immer jemand nach, auch wenn große Löcher zurück bleiben mögen... wenn es so wäre, hätte die Schlagzeile ja recht..

  • Zitat

    eine Petition bei Credo, die fordert, dass Eich zurücktritt


    Ach der Brendan, Nachname Eich. Wie wird "Eich" in der US-amerikanischen Sprache eigentlich korrekt ausgesprochen? Eick? Ihck? Eitsch?


    Sollte Herr Eich Hauptverantwortlicher für diesen Australis-Mist (also was da in Version 29 kommen soll; ist das Australis?) sein, ja, dann bitte schleunigst zurücktreten - danke!

  • Zitat von Steph

    Ach der Brendan, Nachname Eich. Wie wird "Eich" in der US-amerikanischen Sprache eigentlich korrekt ausgesprochen? Eick? Ihck? Eitsch?


    Eick.


    Zitat von Steph

    Sollte Herr Eich Hauptverantwortlicher für diesen Australis-Mist (also was da in Version 29 kommen soll; ist das Australis?) sein, ja, dann bitte schleunigst zurücktreten - danke!


    Damit hat Eich nicht das Geringste zu tun. Und nur weil es dir nicht gefällt, ist es noch lange kein Mist, aber ich glaube, das Thema hatten wir schon. Zum Zurücktreten ist das schon überhaupt kein Grund, was ist das bitte für ein sinnloser Zusammenhang? Der Designer von Australis ist übrigens bereits seit Firefox 1.0 für die Firefox-Designs zuständig. Nichts für ungut. Aber man muss denn wirklich ein vollkommen anderes Thema hier nun einbringen? Das ist doch wirklich unpassend…

  • Wenn man von Äußerungen auf den gesamten Menschen schliessen muss hier im Thema, dann sollte jemand bestimmtes hier ziemlich schnell die Klappe halten...

  • Zitat von Boersenfeger

    ... man kann es sicher nicht auf die Phrase Mozilla ist Brendan Eich reduzieren.... wenn er diese Meinung vertritt, dann ist das so, das mag nicht jedem gefallen aber nun so ein Gewese deswegen auszurufen...


    Genau das!


    Mir geht diese zwanghafte political-correctness-******* schon seit Ewigkeiten gehörig auf den Keks. Entweder es wird immer schlimmer, oder ich immer dünnhäutiger.

    Es gibt keine Auszeichnung für möglichst viel freien Arbeitsspeicher!

  • Na wird er Unersetzliche wohl ersetzt werden müssen :mrgreen:


    P.S.: Ich war übrigens mit dem Abtrennen der Beiträge ausdrücklich nicht einverstanden. Oder wie liest du ein Nein, Herr Zensor?

  • Was daran lustig sein soll, dass Mozilla einen seiner besten Mitarbeiter verliert, erschließt sich mir nicht wirkich. Zumindest nicht, wenn man gerne Mozilla-Produkte wie Firefox nutzt, dann sollte man nämlich eigentlich das beste dafür wollen und der Organisation dahinter nichts Schlechtes wünschen.


    Was die Abtrennung betrifft, hast du unmissverständlich geschrieben, dass du mir die Entscheidung über die Abtrennung überlässt. Wenn du allerdings meinst, weitere beleidigende Äußerungen gegen mich loslassen zu müssen, dann werde ich nicht um Anwendung der Forenregeln drum herum kommen. Und das würde ich sehr gerne vermeiden.

  • Wenn man die Riege zurückgetretener "CEO" (Vorstandsmitglieder) wegen solcher pillepalle Klamotten anschaut... Leider stehen solche Menschen sehr im Rampenlicht und unter Beobachtung, nur damit man an ihnen sägen kann. Das ist nicht mal kriminell wie beim Fall U.H.

  • Sören Hentzschel,


    wer hier wen beleidigt scheint mit ziemlich klar:


    Zitat

    als irgendso ein dahergelaufener Forennutzer


    Was bildest Du Dir eigentlich ein. Ziemlich arrogantes Geschwätz. Auch Du bist ersetzbar. Und nein, falls Du fragst, mir fällt dazu kein Name ein. Halt ich auch nicht für nötig. Um mich mal auf Dein Niveau herabzulassen.


    Ich setz Dich hiernach auf die Ignorelist dann brauch ich mir das langsam immer unerträglicher werdende Gelaber von Dir nicht mehr rein zu tun. Komm mal wieder runter von Deinem geliebten Firefox. Ich mag ihn auch, ich muß aber nicht mit ihm ins Bett gehen.


    EOD


    Boh so ein Mist, jetzt kann ich Dich noch nicht mal auf die Ignorelist setzen als Mod. Jetzt muß ich mir den Müll auch noch weiter anhören/ansehen. Es gibt hier im Forum nämlich genug Leute die wirklich gutes schreiben.


    http://www.spiegel.de/netzwelt…eckgetreten-a-962497.html

  • Natürlich bin ich in vielen Aspekten ersetzbar, etwas anderes behaupte ich von mir erst gar nicht. :)


    Allerdings ist das auch nicht gerade eine feine Art, Aussagen vollkommen aus ihrem Zusammenhang zu reißen. Wenn mich ein Nutzer permanent angreift und dafür sogar in Kauf nimmt, interessante Themen wie dieses zu zerstören, mir dann auch noch unterstellt, er wisse besser, wie ich denke, als ich es selbst weiß, dann ist das absolut richtig und hat nichts mit Arroganz oder sonst was zu tun, wenn man äußert, dass man selbst besser weiß (was ja nunmal ein unbestrittener Fakt ist), was man denkt, als das irgendein Nutzer überhaupt wissen kann, der einen nicht kennt und hier ins Forum dahergelaufen kommt, und falsche Behauptungen über jemanden verbreitet. Insbesondere wenn dies nicht zum ersten Mal der Fall ist. Genau das ist der Zusammenhang, den du gerade unterschlägst, schon klingt das nämlich vollkommen anders. Eines muss nämlich definitiv niemand, auch ich nicht: Falsche Behauptungen über sich unkommentiert stehen lassen. Wer auf Provokationen aus ist, muss damit leben, wenn er Reaktionen erhält.


    Vielleicht liest du, wenn du morgen ausgeschlafen bist, nochmal in Ruhe den Ablauf der Konversation.
    Du musst dich auch nicht entschuldigen, ich bin nicht nachtragend, jeder kann mal derart verbal entgleisen wie du eben. ;)


    Wie wärs, wollen wir nun wieder zum Thema zurückkommen? Meines Wissens geht es hier um Eich und den Posten des Mozilla-CEOs.

  • Zitat von Pseiko

    Mir geht diese zwanghafte political-correctness-******* schon seit Ewigkeiten gehörig auf den Keks. Entweder es wird immer schlimmer, oder ich immer dünnhäutiger.


    Du immer Dünnhäutiger!
    Echte political correctness gibt es zumindest in Deutschland gar nicht wirklich. Im Gegenteil, die so genannte "political incorectness" wird immer schlimmer. Political corectness wird immer nur als Totschlagargument hervorgeholt, wenn jemand mal etwas differenzierter auf ein Thema reagiert und nicht immer gleich mit dem Holzhammer zuschlägt.
    Genau das Gleiche mit dem neumodischen "Schimpfwort 'Gutmenschen'". Auch so ein Quatsch.
    In die gleiche Kerbe wie das Schimpfen auf die angebliche political correctness geht die Äußerung, "dass man das doch mal sagen dürfen muss", die ebenso als Ausflucht genommen wird.
    Sehr schön von "quer" persifliert: https://www.youtube.com/watch?v=B1T5QvuX5rg#t=1m57


    Um zum Thema zu kommen: mir persönlich eigentlich egal, ob er zurück getreten ist oder nicht, aber die Empörung kann ich nachvollziehen.
    Das ganze mag zwar schon etwas her sein, aber zum einen werden homophobe Ansichten heute in einer breiten Öffentlichkeit kritischer gesehen als damals, zum anderen steht man erst als CEO im Rampenlicht.
    Wie ich aus dem Beitrag von Sören Hentzschel entnommen hab, dann scheint Eich diese Unterstützung auch nicht zu bedauern und nach wie vor auf dieser Schiene zu laufen, was er zwar vielleicht mit 50% der Bevölkerung Californiens und von mir aus noch unzähligen anderen Menschen gemein hat, was aber auch nichts daran ändert, dass er damit aktiv für die Diskriminierung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe eingetreten ist.
    Da ich es nicht so sehe, dass man, wenn man gerne Mozilla-Produkte nutzt, sich das Beste für Mozilla wünschen sollte (wtf?), ist mir sein Rücktritt herzlich egal und durchaus nicht unrecht.
    Die Forderungen danach kann ich nachvollziehen, dass man ihm seine Einstellung lassen muss, wie hier auch geschrieben, kann ich nicht nachvollziehen. Man kann seine Einstellung nicht ändern, man kann ihn nur darauf aufmerksam machen, was seine Einstellung bedeutet und darauf hoffen, dass er sie selbst ändert. Das schafft man aber nicht, wenn man ihm sagt, dass man trotz seiner Einstellung hinter ihm steht, weil er gute Arbeit leistet.
    In so fern wäre ein Umdenken schöner gewesen, da das offenbar nicht kommt, ist der Rücktritt nur Konsequent.

  • Zitat von Wurstwasser

    Wie ich aus dem Beitrag von Sören Hentzschel entnommen hab, dann scheint Eich diese Unterstützung auch nicht zu bedauern und nach wie vor auf dieser Schiene zu laufen


    Ich habe nichts Derartiges geschrieben. Ich wüsste jetzt nicht, aus welcher Aussage du das herausliest. Eich hat seine privaten Einstellungen immer privat gelassen, insofern ist die Spende von vor sechs Jahren die einzige bekannte Sache. Darüber hinaus habe ich mich nicht geäußert, weil es nicht meine Art ist, Dinge in meinen Artikeln zu behaupten, die ich nicht belegen kann. Das überlasse ich lieber anderen Webseiten. Meinungen werden in meinen Artikeln ganz explizit als Kommentar gekennzeichnet.


    Übrigens hatte sich Eich entschuldigt, Menschen verletzt zu haben. Ich hab davon an mindestens zwei Stellen gelesen: In seinem Blog und in einem Interview mit CNet.


    Zitat von Wurstwasser

    Da ich es nicht so sehe, dass man, wenn man gerne Mozilla-Produkte nutzt, sich das Beste für Mozilla wünschen sollte (wtf?)


    Den Sinn dieser Aussage musst du jetzt aber erklären. Die Produkte einer Firma gerne zu nutzen und ihr gleichzeitig nichts Gutes zu wünschen, das wäre doch vollkommen irrational. Das würde ja bedeuten, dass du eine Verschlechterung des Produktes, welches du nutzt, möchtest. Oder allerbestens Stillstand. Das fällt mir schwer zu glauben. Vielleicht meinst du aber auch etwas vollkommen anderes als da geschrieben steht und hast daher meine Aussage fehlinterpretiert. Ich frage lieber nach.


    Zitat von Wurstwasser

    Die Forderungen danach kann ich nachvollziehen, dass man ihm seine Einstellung lassen muss, wie hier auch geschrieben, kann ich nicht nachvollziehen.


    Werte wie Religionsfreiheit sind leider nicht für jeden nachvollziehbar. Aber gut, Mozillas neuer CEO darf demnach auf keinen Fall Katholik sein. ;)


    Zur Klarstellung dieser Aussage: Ist Eichs Einstellung religiös motiviert? Keine Ahnung. Spielt für mich an dieser Stelle aber keine große Rolle, weil der Punkt der ist, dass dies für nicht wenige Menschen ein Grund ist, anders darüber zu denken als man selbst. Religion und all die anderen Faktoren, die einen in seinem Leben beeinflussen. Du denkst ganz genauso nur so, wie du denkst, weil du in deinem Leben beeinflusst worden bist, durch deine Erfahrungen, durch deine Erziehung, durch andere Menschen, durch Gesetze. In einigen Teilen der USA ist die gleichgeschlechtliche Ehe nach wie vor verboten und damit vollkommen normal für die Menschen. Dieses nennen wir es fortschliche Denken hat sich noch längst nicht überall auf der Welt durchgesetzt und ist nach wie vor ein kontroverses Thema und keine Selbstverständlichkeit. Und Menschen, welche anders aufgewachsen sind, halte deine und meine Einstellung für verkehrt. Es ist durchaus legitim - und das ohne homosexuelle Menschen gleich zu hassen! - die Ehe als Institution im Sinne der Fortpflanzung zu sehen und die gibt es nur zwischen Mann und Frau. Es gibt nicht die eine richtige Einstellung, die für alle Menschen auf der Welt gilt. Wenn du willst, dass man deine Einstellung respektiert, dann musst du auch andere Einstellungen respektieren. Und ich respektiere den Umstand, dass das eigene Denken durch äußere Faktoren beeinflusst ist und jemand nicht gleich ein schlechter Mensch ist nur weil dieser eine komplett andere Meinung zu diesem Thema hat als ich selbst. Wer soll denn nun als nächstes zurücktreten, wenn diejenigen anfangen zu protestieren, die Mozillas explizite Unterstützung der LGBT-Gemeinschaft nicht für gut heißen? Man darf die Dinge nicht immer nur einseitig betrachten, das Leben ist so viel komplexer und es gibt so viele entscheidende Einflussfaktoren in unserem Leben, von denen wir uns wahrscheinlich nur über die wenigsten selbst bewusst sind, aber sie sind da. Ich hab übrigens auch einige Mozillians gelesen, die vor dem Rücktritt geäußert haben, dass sie Mozilla nicht länger unterstützen können, wenn Eich aufgrund des Shitstorms zurücktreten muss. Mozilla zu einem politischen Schauplatz zu machen ist einfach vollkommen unangebracht und schädlich. Mozilla verliert einen der wichtigsten Mitarbeiter und das PR-Team muss überlegen, ob der Firefox 29 Release nicht vielleicht sogar verschoben werden muss aufgrund der Schlagzeilen (ist tatsächlich ein Thema). Der Shitstorm ist ein Desaster und weit schlimmer für Mozilla als Eichs persönliche Einstellung, die nie auch nur den geringsten Einfluss auf Mozilla hatte - wie Mozillas homosexuelle Mitarbeiter, die es natürlich gibt, sogar selbst sagen.

  • ... wie auch immer, er hat den Hut genommen, den ihm andere, warum auch immer, zu weit machten...
    Bleiben für mich die Fragen:
    Wer kommt nach?
    Ist das Projekt Mozilla nun am Ende?
    Angenommene Antwort zu 1: Jemand, der Mozilla weiter nach vorn bringen möchte...
    Angenommen Antwort zu 2: Nein...
    BTW: Persönliche Animositäten in Foren finde ich immer blöd und Kinderkram, allerdings möchte jeder auch mal Kind sein... :P