Beiträge von doubletrouble

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    Zitat von angelheart

    Öffentliche Hand: meinst Du die Stadtwerke von Gemeinten, Städten?
    Energie Riesen, wie RWE waren doch nie verstaatlicht. Oder ist mir da was Abhanden gekommen?


    ... ich bin diesbezüglich auch kein Spezialist, aber so viel ich weiß, wurde die RWE (um bei diesem Beispiel zu bleiben) Anfang des letzten Jahrhunderts zwar mit privaten Mitteln gegründet, aber schon um 1902 in ein so genanntes "gemischtwirtschaftliches Unternehmen" gewandelt; um die Expansion etwa durch Straßenbahn-Netze usw. zu gewährleisten, wurden nicht nur Verträge mit den Kommunen fällig; die Kommunen wie auch der Staat wurden in Folge zu Anteilseignern mit "Vorzugsrecht". Von einem komplett staatlichen Unternehmen kann also nicht die Rede sein - dennoch ist der Konzern überwiegend durch steuerliche Finanzierung zu einem großen Konzern herangewachsen, wobei mit gutem Recht die Kommunen wie der Staat ein Vorzugsrecht hatten, was insbesondere in den letzten Jahrzehnten sich mehr und mehr aufzulösen begann; 2000 fusionierte die RWE mit der VEW zu einem Giganten, wobei gleichzeitig die Vorzugsrechte der Kommunen erworben wurden - in einer Zeit, in der die Politik sich gar nicht mehr scheute, öffentliches Eigentum zu verscherbeln und zu privatisieren.


    Dass zu den mittelfristigen Zielen der Linken auch die Verstaatlichung der Energieversorgung gehört, ergibt sich aus der Tatsache, dass wir zur Zeit das genaue Gegenteil erleben: die Loslösung sozialer, ökologischer und volkswirtschaftlicher Verantwortung durch Privatisierung, was dazu geführt hat, dass solche Konzerne im Grunde machen können was sie wollen und den wenigen Politikern, die sich noch trauen aufzumucken, regelmäßig die lange Nase zeigen - das ist eine Entwicklung, die sich in's Extrem fortsetzen wird, und solche Konzerne schon heute nicht nur den kleinen Haushalten sondern auch den Unternehmen die Preise diktiert, die Entwicklung erneuerbarer Energien blockiert, unnötige Kohlekraftwerke baut, weil es dabei längst auch um den Export von Energie und nicht mehr nur um den Bedarf geht, die bereits beschlossene Laufzeitbegrenzung der Atomkraftwerke auszuhebeln versucht, weil sich mit den abgeschriebenen Alt-AKW's prächtig Profite anhäufen lassen usw. usw. .... unklar ist dabei nur, wie und wo der Atommüll entsorgt werden soll - klar ist nur, dass dieses Problem auf den "öffentlichen" Schultern abgeladen wird, womit wir wieder bei den öffentlichen Haushalten sind und zwar auch den der folgenden Generationen .....


    "Verstaatlichung" macht oberflächlich betrachtet, einen sperrigen und extremen Eindruck - aber wenn man sich die Realität der Energieversorgung, die ein öffentliches Interesse ist anschaut - eben auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht, sehen wir ein anderes, dem öffentlichen Interesse entgegen wirkendes Extrem, dem es gilt, Einhalt zu gebieten.


    Ich glaube, man kann die Menschen heute nicht mehr damit verarschen, wenn die Politik auf "freiwillige Selbstkontrolle" der Wirtschafts- und Finanzgiganten setzt, wenn man tagtäglich sieht, wie die Politik von der Wirtschaft vor sich her getrieben und vorgeführt wird; bei der "Verstaatlichung" der Kosten durch verlorengegangenes Pokerspiel und Verstaatlichung von Pleite-Banken sind wir nicht so zimperlich - das wird abgetan wie "höhere Gewalt". Das Pokerspiel mit dem Feuer geht unterdessen ungehindert weiter, wenn jetzt beispielsweise die Europäische Zentralbank (EZB) faule Staatsanleihen aus schwächelnden Ländern der Euro-Zone aufkauft und somit die Inflation geradezu provoziert, dann werden die Grashalme sichtbar, an die man sich mittlerweile klammert, und die ganze Ohnmacht wird klar, mit der die Politik vor den Ergebnissen der von ihnen selbst geförderten marktradikalen Gangart steht.


    Ich selbst bin parteilos - also auch kein Mitglied bei den Linken - aber ich glaube, man sollte sich etwas locker machen, wenn's um Forderungen wie die Verstaatlichung von Konzernen geht, von denen quasi unsere Existenz abhängt; ich lasse mich von solchen "Begriffen" nicht abschrecken. Abschreckend ist für mich, dass wir mittlerweile von einem fast undurchschaubaren System abhängen, das niemand mehr unter Kontrolle zu bekommen scheint - ein System, bei dem nur noch auf Zahlen geschielt und spekuliert wird und das nichts mehr mit Menschlichkeit zu tun hat. Abschreckend ist angesichts dieser Tatsache auch, dass die Altparteien noch nicht mal über mittelfristige Ziele verfügen, geschweige denn über irgendeinen Hauch von Zukunftsvision, die ein gesundes soziales Miteinander unter ökologisch gesunden Rahmenbedingungen beinhaltet. Niemand kann sagen, wie's in 10 - 20 Jahren um das "Wachstum" bestellt ist - aber jeder weiß, dass das Perpetuum Mobile auch dann noch nicht erfunden sein wird. Man sollte endlich damit aufhören, auf Illusionen zu spekulieren, statt jenen Weltfremdheit vorzuwerfen, die sich trauen gegen den Strom zu schwimmen.

    Zitat von boardraider

    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,694079,00.html
    http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,654047,00.html
    Wenn man sich betrachtet welche Leute da mit welchem Hintergrund und mit was für Vorstellungen sich als Koalitionspartner anbieten, dann habe ich erhebliche Zweifel an deren klarer demokratischer Haltung.


    Dass es bei einer recht neuen Partei - und das ist die Linke in Westdeutschland - teilweise etwas chaotisch zugeht, will wohl niemand bestreiten - das war bei den Grünen bei ihrer Gründung nicht wirklich anders. Und Patienten gibt's wohl in allen Parteien. Etwa der Lügenbaron Roland Koch, der zudem politisch am rechten Rand der CDU platziert ist und seinen Wahlkampf durch ausländerfeindliche Parolen inszenierte, macht aus der CDU auch keine "rechtsextremistische" Partei, bleibt aber trotz seines offenkundigen rechten und unglaubwürdigen Hintergrunds Ministerpräsident, während Andrea Ypsilanti regelrecht gemobbt wurde - nicht primär wegen ihrer "Wahllüge", sondern weil sie sich wagte, doch ein Bündnis mit der Linken eingehen zu wollen, die auch von Roland Koch als "extemistisch" bezeichnet wird. Sorry, aber die überwiegend unsachliche Kampagne gegen die Linke dürfte mittlerweile jedem denkenden Menschen auffallen und unangenehm aufstoßen.


    boardraider: ... schon der erste Link zu Spiegel-Online führt zu einem Artikel, der gleich mit einer maßlosen Übertreibung eingeleitet wird - ich kann es ehrlich gesagt kaum glauben, dass Du das ernst nehmen kannst:

    Zitat

    Die Linke bietet sich in Nordrhein-Westfalen lautstark als möglicher Koalitionspartner für SPD und Grüne an. Die Genossen wollen endlich in einem westdeutschen Bundesland mitregieren


    .... jetzt mal Hand auf's Herz - ich weiß nicht, inwieweit Du die vielen Statements der Linken in den TV-Sendungen, Talkshows etc. in den letzten Tagen verfolgt hast - immer wurde klar gestellt, dass das primäre Wahlziel der Einzug in den Landtag war - niemand hat bei den Linken bislang lautstark nach einer Regierungsbeteiligung gerufen. So sehr ich selbst den Spiegel als Informationsquelle nutze und allwöchentlich lese - so sehr ist mir schon lange aufgefallen, dass der Spiegel in seiner Berichterstattung bezüglich der Linken das Bildzeitungsniveau der 60er Jahre unterbietet; das ist alles andere als investigativer Journalismus - da schwingt immer eine dünkelhafte und gezielte Diffamierung mit - der Artikel ist das klassische Beispiel dafür. Zudem nimmt die Diffamierungskampagne manchmal groteske Züge an, denn bislang tönte gerade der Spiegel laufend, dass die Linke sich keiner Regierungsverantwortung stellen wollten und nur Protest im Sinn hätte; der Spiegel dreht sich gerade so, wie der Propagandawind die Richtung wechselt. So blöd sind die Linken nicht, dass sie nicht wüssten, auf der Anrufliste bezüglich "möglicher" Sondierungsgespräche auf der letzten Stelle zu stehen.


    Recht auf Rausch? ja und? ... was ist daran verwerflich? ... komisch, dass niemand sich über das Recht auf Konsumrausch aufregt - hilft dieser doch der Konjunktur. Klar passt eine solche Forderung nicht in die angestammten Paradigmen, und man könnte jetzt unendlich darüber spekulieren, was alles unter "Rausch" fällt - aber dass es jede Menge Mittel zur Kompensation des "Alltags" gibt und vermutlich auch geben muss, damit die Leute nicht massenhaft in die Anstalt müssen, wäre dabei sicher noch zu klären. Hier wird nur maßlos aufgebauscht, was oberflächlich betrachtet sperrig erscheint.


    Es ist schon längst offenkundig, dass die fortlaufende Diffamierung gegen Links nur noch durch unsachliche Dummheit getragen wird. Das machte selbst auf dem Wahlzettel nicht Halt: um vermutlich die vermeintlich "extremistische" Linke deutlich zu unterstreichen, war die Spalte der Linken nicht etwa unter der 4. Spalte der Grünen als 5. Position untergebracht - als 5. Position stand auf dem Wahlzettel die NPD, erst darunter auf der 6. Position die Linke. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass das ein Zufall ist, auch wenn so was oberflächlich betrachtet nebensächlich erscheint.


    Ich frage mich die ganze Zeit, was eigentlich an der Linken "extremistisch" sein soll - wobei der Begriff "extrem" im Grunde ohnehin keine Aussage über die Qualität zum Ausdruck bringt, zumal es immer eine Frage der Perspektive ist. Ich könnte doch genauso sagen dass die bisherigen parlamentarischen Altparteien allesamt an einer extremen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Schieflage beteiligt sind; eine extreme Schieflage, die extremer Mittel bedarf. Die Frage, die sich dabei stellt ist, auf welchen Schultern die extremen Mittel, die unweigerlich auf uns zukommen, abgeladen werden. Es ist eine logische Konsequenz, wenn die Linke beispielsweise als mittelfristiges Ziel eine 30-Stundenwoche mit vollem Lohnausgleich anpeilt - übrigens zuerst ausschließlich im öffentlichen Dienst. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Linke ein solches grundsätzliches Ziel, das einer Aufteilung von Arbeit dienen soll, um wenigstens im öffentlichen Bereich Arbeitsplätze zu schaffen ein Ziel wäre, das in vielleicht mögliche Sondierungsgespräche einfließen würde. Die Grünen streben schon seit ihrer Gründung den kompletten Ausstieg aus der Atomenergie an - das war damals auch "extremistisch" und erschien völlig realitätsfern. Was soll das also? Wenn die so genannten Volksparteien schon keine mittelfristigen Ziele mehr zu bieten haben, sollen sich das nun junge Parteien abschminken? Also über was reden wir denn eigentlich hier? Was die Linke im Falle von Sondierungsgesprächen einfordert, deckt sich bezüglich der Bildungspolitik weitestgehend mit den Programmen der SPD und den Grünen. Die Linke macht jedoch einen spürbaren Politikwechsel zur Bedingung, dass beispielsweise auf Landesebene der Sozialabbau und die Privatisierung öffentlichen Eigentums gestoppt wird. Bislang kann ich nichts utopisches an den Bedingungen der Linken für eine Regierungsbeteiligung erkennen.


    Als ebenso mittelfristiges Ziel, das auch als utopische Weltfremdheit bezeichnet wird, ist die Vergesellschaftung (Verstaatlichung) der Energiekonzerne. Was ist daran so utopisch? Die Energieversorgung war doch ursprünglich auch in öffentlicher Hand und wir lebten hier nicht im Sozialismus aber immerhin noch in einem Sozialstaat, der im Grundgesetz verankert ist! Da werden Schreckgespenster aufgebaut! Es gibt zahlreiche Gründe dafür, dass die Energieversorgung besser in öffentlicher Hand aufgehoben ist - es ist ein Ammenmärchen, dass staatliche Institutionen, die der Allgemeinheit dienen, nicht wirtschaftlich effizient gemanagt werden können; es fehlte während der Privatisierung solcher Bereiche lediglich der politische Wille dazu. Selbst in Großbritannien hat man beispielsweise die Privatisierung der Bahn größtenteils wieder rückgängig gemacht, und das trotz der neoliberalen Höhenflüge - Großbrittanien ist auch nicht im Kommunismus gelandet. Aber auch die Vergesellschaftung der Energiekonzerne spielt für eventuelle Sondierungsgespräche der Linken zunächst keine Rolle - aber die Linke kann und will sich nicht an weiterem Sozialabbau und Privatisierungsplänen bezüglich öffentlichen Eigentums beteiligen. ..... so zeigten sich alle Statements, die ich in den letzten Tagen zum Thema NRW-Landtag von den Linken vernommen habe. Keiner ruft da lautstark nach einer Regierungsbeteiligung, aber dass eine für den NRW-Landtag neue Fraktion ihre Positionen klarstellt, dürfte doch wohl legitim sein. Die Linke kommt sehr wohl auch in der Opposition zurecht, zumal im Falle einer konkretisierten Koalition die entsprechenden Vereinbarungen von einer Mitgliederbefragung abgesegnet werden muss - so viel Basispolitik sind die anderen nicht gewohnt. Aber all das macht sie angeblich regierungsunfähig. Als unfähig würde sich jedoch Hannelore Kraft entpuppen, wenn es aller Voraussicht nach zu einer großen Koalition kommen würde, denn das Herumgedruckse der Hannelore Kraft bezüglich der vermeintlichen Regierungsunfähigkeit der Linken lässt keine anderen Rückschlüsse zu - und das wissen auch die Linken.

    Hallo Fox-Gemeinde! :D .... dass schwarz/gelb in NRW abgewählt wurde und die Linke in den Landtag zieht, ist in der Tat erfrischend, zumal durch das Wahlergebnis und des nun etablierten 5-Parteien-Parlaments in NRW - das die Altbackenen noch immer nicht wirklich wahr haben wollen - sich nun wiedermal die eigentlich inhaltliche Sinnleere der klassischen Altparteien CDU, SPD und FDP entlarvt. Wenn rot/grün eine Mehrheit bekommen hätte, wäre dies vielleicht als Fortschritt zu verbuchen gewesen, aber so manches würde angesichts der Leichtigkeit wohl wieder unter den Teppich gekehrt, was eigentlich einer klaren demokratischen Haltung bedarf. .... letztere sehe ich zur Zeit lediglich bei den Grünen und den Linken.


    CDU und vor allem FDP setzen weiterhin auf "Schmutzkampagne" gegen links, weil sie ohnehin inhaltlich nichts zu bieten haben, was die Wurst vom Teller reißen könnte, sie nun auch noch den Amtsbonus verloren haben und die FDP nebenbei durch die Euro-Krise die wenigen definierten FDP-Ziele gänzlich vergessen können - ganz ohne die veränderten Verhältnisse im Bundesrat durch die NRW-Wahl.


    Wenn FDP-Pinkwart nun Gespräche mit SPD und Grünen an die Bedingung knüpft, dass diese sich erst mal konkret davon distanzieren sollten, auch mit einer "extremistischen" Links-Partei reden zu wollen, dann zeigt dies bereits das ganze geistige Elend auf, an dem sich die FDP klammert. .... ein populistischer Grashalm, an dem sich auch Rüttgers klammert. Man muss sich doch mal fragen, was Pinkwart und Rüttgers denn inhaltlich überhaupt zu bieten haben, um überhaupt an eine Koalition mit SPD und/oder Grünen denken zu können!? ... außer populistischen Schlagworten war im ganzen Wahlkampf nichts zu sehen - woher sollen denn nun Inhalte bei CDU und FDP kommen? Das ist das selbe Phänomen, an dem auch Westerwelle leidet - solange er mit einem Feindbild Stimmung machen kann, klappt's mit der Rhetorik; geht's um konkrete Inhalte, fällt ihm so gut wie nichts ein. .... so klammert man sich nun weiterhin am Schlagwort "extremistisch" - nach dem Motto: "wenn man selbst nichts zu bieten hat, hat man noch immer den Zeigefinger, den man sinnfrei auf den politischen Gegner richten kann."


    Auffallend ist jedoch auch, dass Hannelore Kraft Pinkwarts populistische und zudem antidemokratische Bedingung als "Zeichen" der Gesprächsbereitschaft deutet. Die SPD ist auf dem besten Weg, in die selbe Falle zu tappen, wie die Hessen-SPD. Hannelore Kraft hat noch nicht mal den Mut oder vielleicht auch gar nicht den Willen, zu sagen, auch mit den Linken zu reden, um inhaltliche Schnittmengen sondieren zu wollen, wie es Andrea Ypsilanti damals in Hessen wenigstens in Aussicht gestellt hatte. Sie vollführt einen Eiertanz, der nichts gutes ahnen lässt. Die Grünen sagen wenigstens, dass sie sich von Pinkwart nichts vorschreiben lassen und reden bereits mit der Linken. Hannelore Kraft scheint sich bereits in den Spinnweben rechtskonservativer Propaganda verfangen zu haben, über die auch Andrea Ypsilanti gestolpert ist. So viel ich weiß, stammt Hannelore Kraft aus dem "Seeheimer Kreis" - sprich: dem rechten Flügel der SPD - sie wurde ja auch einst von Wolfgang Clement entsprechend gefördert. Nun wird sich zeigen, ob sie wirklich einen Politikwechsel in NRW anstrebt, denn ein solcher wäre angesichts des Wahlergebnisses nur mit rot/rot/grün zu verwirklichen. Ich traue ihr diese Konsequenz nicht zu, und auch den Grünen traue ich nicht wirklich diese Konsequenz zu, auch wenn sie sich wenigstens nicht so sehr ins Spinngewebe rechtskonservativer Propaganda einfangen lassen.


    Bei Hannelore Kraft wird sich noch zeigen, wie viel "Clement" in ihr steckt - denn diesbezüglich wäre eine große Koalition naheliegend. Das wäre für die Sozialdemokraten auf jeden Fall das größere Desaster, und die "noch" linken Wähler der SPD würden sich wohl wieder verraten fühlen und es wird unweigerlich mit der SPD weiter abwärts gehen. Dass Hannelore Kraft die Kraft aufbringt, sozialdemokratisch zur Besinnung zu kommen und somit der Hexenjagd auf die Linke ein Ende zu bereiten, daran habe ich erhebliche Zweifel. Die einzige Hoffnung wäre, dass die Grünen diesen Schritt auf die Reihe bekämen und genügend Einfluss auf die Entscheidung der SPD hätten. Bei einer großen Koalition würden sich die Grünen wie auch die Wähler, die sich für rot/grün entschieden haben, von der SPD vorgeführt sehen.

    Vor 100 Jahren starb Mark Twain - "Tom Sawyer & Huckleberry Finn" dürfte vermutlich den meisten bekannt sein; bei mir hat er das Interesse an Büchern geweckt - er war bereits zu Lebzeiten eine Legende und ist bezüglich der US-Literatur nach wie vor eine Ausnahmeerscheinung - wie würde er wohl über die heutige USA denken? Weniger bekannt ist, dass Mark Twain zeitweilig auch mit Reden sein Geld verdiente und auch in Europa eingeladen wurde, weil man sich bei diversen Events auch schon im späten 19. Jhd. gerne mit geistreichen Menschen zu schmücken suchte. Bei Zeit-Online habe ich eine der kuriosen Reden gefunden, die Mark Twain zu einem solchen Anlass in Paris vortrug, und die angesichts des späten 19. Jahrhunderts auch heute noch zum Schmunzeln anregt:


    Leute - bei dem "Song Contest" geht es doch um Pop-Musik! Ich mache selbst Musik, und Pop ist nun wirklich auch für mich nicht das Leib- und Lieblingsgenre; gemessen am "Genre Pop" war ich dennoch über die recht hohe und eigenständige Qualität überrascht, die die Teilnehmer/innen bei der Raab-Show zum besten gaben. Im Vergleich zur Bohlen-Show "DSDS" war bei der Raab-Show doch wenigstens eine spürbar größere individuelle Authentizität bei den Teilnehmern im Spiel. Es wurde auch kein Zicken-Wettkampf bei den Teilnehmern provoziert, was bei DSDS ja bereits mit der maßlosen Übertreibung des Begriffs "Superstar" einhergeht - ein Musiker, der etwas Grips im Kopf hat, würde sich doch auf so etwas gar nicht einlassen. Ich habe mir als Alternative die Raab-Show zum "Song Contest" also tatsächlich paar mal angeschaut, weil die Dummheit da nicht so zum Himmel schrie wie bei DSDS und ich den Teilnehmern abkaufen konnte, dass es ihnen primär um Spaß am Musik machen geht - da ging's eben nicht nur um Retorten-Musik, obwohl die Hörgewohnheiten der stimmwilligen Zuschauer für ihr Voting wohl immer eine Rolle spielt. Die ausgeschiedenen Teilnehmer der Raab-Show - zumindest die aus den letzten Runden - werden vermutlich alle weiterhin Musik machen, weil sie es ohnehin tun und Bock drauf haben - für sie ist keine Welt zusammengebrochen - sie sind Musiker.


    Ob man nun das ausgewählte Stück gut oder schlecht findet, hängt halt vom Geschmack eines jeden einzelnen ab; und in Oslo hängt's vom scheinbar "repräsentativen" Geschmack der Zuschauer aller beteiligten Länder ab - also Zuschauer, die zudem bereit sind, für ein Voting dort anzurufen - ein Geschmack, der wie aus den vergangenen Veranstaltungen bekannt ist, doch in den Ländern erheblich auseinander gehen kann - ich glaube nicht, dass man da den Grad an Erfolg ernsthaft vorab einschätzen kann - man kann jedoch in gewisser Weise einschätzen, was Pop-Qualität mit sich bringt und ob der Interpret oder die Interpretin der Nummer einen eigenen Charakter - einen eigenen Charme geben kann, und das ist bei Lena Meyer-Landrut durchaus gegeben. Zum Glück sitzt da kein Dieter Bohlen, der versuchen könnte, ihre gesangliche Eigenart verbiegen zu wollen. Witzig war beim Raab-Wettbewerb, dass wenn Lena Mayer-Landrut irgendwelche Stücke von bekannten Musikern interpretierte, es unmöglich war zu sagen, dass sie falsch singen würde - weil sie die Stücke komplett auf ihre eigene Weise vortrug und sich somit jeglichem Vergleich entzog - und sie macht das durchaus überzeugend und auf angenehme Weise. Ich persönlich hatte für Oslo ein anderes Stück favorisiert, dass ihre pfiffige Eigenart noch mehr zum Vorschein brachte und meiner Meinung nach nicht nur für Deutschland "hitverdächtig" gewesen wäre - das Publikum hat jedoch anders entschieden. Was ich gut finde ist, dass die Medienfritzen sie offenbar so lassen wie sie ist und beim Song-Contest diesmal eine No-Name-Interpretin für Deutschland antritt, die allemal besser ist, als die letzten bereits "bekannten" Musiker, die für Deutschland angetreten sind - ich halte es für einen Segen, dass wir nicht weiter mit "Ralph Siegel Nummern" gequält werden, Leute allá Dieter Bohlen zur Zeit beim Song Contest vermutlich "noch" keinen Fuß in der Tür haben und ausgelutschter Kommerz dort nicht weiter derart die Schmerzgrenze überschreitet.


    Last but not least kann man auch nicht erwarten, dass beim Song Contest Musik-Geschichte allá Elvis oder Beatles geschrieben wird. Woher sollen denn neue Impulse kommen? Es sollte viel mehr für die Musikförderung bei jungen Menschen gemacht werden, ohne sie in bekannte Muster zwängen zu wollen, nur weil ein Produzenten-Heini sich daran orientiert, was sich derzeit gut verkaufen lässt. Diesbezüglich wirken sich Medienspektakel wie DSDS geradezu kontraproduktiv und hinderlich für jegliche Kreativität aus. Da könnte sich Deutschland mal ein Beispiel an Finnland nehmen - fast in jedem etwas größeren Kaff stehen dort den Jugendlichen Instrumente, Verstärkeranlagen, Proberäume, Musik- und Produktionsunterricht etc. zur Verfügung - fast jeder finnische Jugendliche spielt irgendein Instrument, weil der Staat dies fördert und finanziert und im Gegenzug Musik machen wiederum Bildung und soziale Integration fördert, was dem Staat in jeder Hinsicht zugute kommt; DSDS wirkt im Vergleich wie ein geistiges Armutszeugnis für Deutschland, weil es in den hiesigen Köpfen fast ausschließlich nur um Markt geht - in Deutschland ist man offensichtlich zu blöd zu erkennen, dass eine gesunde gesellschaftliche Basis mehr braucht als nur Marktwirtschaft mit ausschließlich entsprechend vor- und/oder wiedergekauten Medien - hier geht's ausschließlich nur um Konsum einschließlich der darin innewohnenden geistigen Verelendung. In den meisten Schulen hier wird noch nicht mal mehr Blockflöten-Unterricht erteilt - da man damit bei Jugendlichen schon damals nicht gerade die Wurst vom Teller reißen konnte, gibt's heute kurzerhand fast gar keinen Musikunterricht mehr, wenn man nicht gerade ein Gymnasium besuchen darf.


    Bei der Auswahl an Musikern für den Raab-Wettbewerb für "Oslo" fiel im Gegensatz zu DSDS auf, dass die Teilnehmer"innen" alle aus "bürgerlichen" Familien mit entsprechendem Bildungsgrad stammten (war auch im Spiegel zu lesen) - musische Ausbildung ist in bürgerlichen Familien, die sich's leisten können, fester Bestandteil der Bildung - die breite Masse darf sich hingegen DSDS geben und möglichst häufig dort anrufen, damit Bohlens Kasse klingelt - sie dürfen bestenfalls vom "Superstar" träumen, Luftgitarre spielen, für Einschaltquoten sorgen und anschließend Bohlen-Ramsch für den iPod kaufen. :roll: .... auch wenn Lena Mayer-Landrut, die aus einer bürgerlichen Familie stammt, nicht repräsentativ für das durchschnittliche Bildungs-Deutschland ist, wird sie doch somit zumindest keinen weiteren peinlichen Auftritt beim Song Contest hinlegen - sie hatte das Privileg, sich musikalisch frei entwickeln zu dürfen und wird bei einem Erfolg nicht trotzdem befürchten müssen, letztlich bestenfalls am Ballermann zu stranden. Das Problem ist nur, dass es bei einem solchen Contest um eine gewünschte Ikone für Deutschland geht, Lena Mayer-Landrut aber keineswegs repräsentativ für Deutschland ist - repräsentativ ehrlicher wäre wohl ein ausgelutschtes DSDS-Ergebnis!? :-??

    Zitat von xwishmasterx

    Genau so schauts bei mir auch aus !!!


    Hat jemand einen Tipp?


    ..... einfach abwarten und öfter mal bei Adobe rein schauen, ob's tatsächlich ein konkretes Update gibt - überprüfen kann man das anhand der Versionsnummern, die unter Plugins (Firefox 3.6) korrekt angezeigt werden. Du hast also das zur Zeit aktuelle Plugin installiert.


    Lediglich beim "Plugin Check" - also beim Abgleich der verfügbaren aktuellen Version bei Adobe mit der installierten Version - funktioniert offenbar der Abgleich nicht, wie es pcinfarkt schon erwähnte. Da dieser Abgleich selbst bei dem "Download Manager" von Adobe, der neuerdings offenbar zu diesem Zweck bei einem Online-Update des Flashplayers mit installiert wird, ebenfalls nicht funktioniert und dieser ein "Update" ansagt, das es de facto nicht gibt - liegt offensichtlich das Problem eindeutig bei Adobe. Sprich: wenn deren eigener Abgleich nicht klappt, klappt vermutlich auch nicht der Abgleich durch Firefox, weil Adobe selbst den korrekten Abgleich blockiert. Es würde vermutlich klappen, wenn Adobe dazu zu bewegen wäre, die Versionsnummer dem Namen des Installers hinzuzufügen, statt nur in den Eigenschaften.


    Der ominöse "Adobe-Download Manager" wird übrigens nicht in der Systemsteuerung angezeigt und lässt sich folglich auch nicht dort deinstallieren - es reicht vermutlich nicht, die dll zu löschen, die PvW bereits erwähnte - denn es ist eher so, dass diese dll auch noch an anderen Orten abgelegt wurde, weil dieses Plugin anders wie das für den eigentlichen Flashplayer schließlich für alle Browser installiert wird - somit auch für den IE - denn "Shockwave for Director" wird nicht gesondert für netscape und IE installiert - bei "Shockwave Flash" sind hingegen Versionen für den IE (aktive x) wie für die "netscape-Basis" verfügbar und notwendig, wenn das Plugin in beiden Browsern funktionieren soll.


    Der "Adobe Download Manager" wirkt zum Abgleich der Versionen über den Systemstart (Autostart) - also völlig autark vom Start eines Browsers - vielleicht wird er mit deinstalliert, wenn die Flash-Versionen deinstalliert werden!? Und wie gesagt, vermute ich, bzw. hoffe ich, dass man sich dieses Teil bei der Offline-Installation nicht mit installiert oder wenigstens abwählen kann.


    "Shockwave for Director" war ursprünglich eine Plattform von Macromedia, bevor Macromedia von Adobe übernommen wurde und unterscheidet sich für den normalen User primär deshalb, weil das eine nicht das andere Plugin ersetzt und beide Plattformen im Netz weit verbreitet sind - das heißt, das eine in einer Webseite eingebettete "Shockwave for Director"- Applikation nicht mit "Shockwave Flash" dargeboten werden kann und andersrum eben auch nicht. Man bekommt aber den Eindruck, dass "Shockwave for Director" bei Adobe eher ein lästiges Anhängsel ist, dass sie notgedrungen supporten müssen, was aber - wie man sieht - nicht wirklich ohne Verwirrung zu stiften funktioniert.

    Zitat von pcinfarkt

    doubletrouble,
    es ist bekannt, dass dieser Check *hinkt*. Meine Worte: Das Vergleichsnormal wird nicht gepfegt!
    http://www.camp-firefox.de/for…cff4f21bfb03831be#p631279


    Hi pcinfarkt - "bekannt" ist "bekanntlich" relativ. :wink: ... ich wusste, dass ich darüber hier irgendwo gelesen hatte, nur nicht mehr in welchem Thread. Für jemanden, der hier diesbezüglich eine Anfrage gestellt hat, waren die Antworten eher noch verwirrender - da ist es doch einleuchtender zu sagen: "das ist bei mir und vermutlich bei allen anderen auch so - der Plugin Check funktioniert noch nicht so ganz wie er soll."


    Bei mir war beispielsweise die Verwirrung komplett, als ich vorgestern in meinem Adminkonto (unter Win 7) mit einem Hinweis begrüßt wurde, dass es ein Update für einen Flashplayer gäbe - also vermutlich nicht von Firefox, sondern eher von Adobe!? Einen solchen Hinweis hatte ich zuvor noch nie gesehen, und im eingeschränkten Benutzerkonto, mit dem ich arbeite, schon gar nicht. Ich hab' zu voreilig den Button "Nicht installieren" angeklickt, weil ich es bevorzuge, so was manuell zu installieren - hab aber auch nicht so genau hingesehen, ob's sich dabei um den "Flashplayer" oder um den "Shockwave Flash for Director" gehandelt hat. Bei mir war's also dieser Hinweis, der beim Start des Adminkontos erschien und die Verwirrung auslöste und mich beim Versuch, die aktuellen Versionen nachzusehen oder zu downloaden, in's Leere laufen lies. Ich gehe davon aus, dass das eigentliche Problem wiedermal bei Adobe liegt!? Von Transparenz konnte da noch nie die Rede sein.

    Beim Plugin-Check unter Firefox wird auch bei mir die installierte Version als "Outdatet Version" gekennzeichnet, obwohl es mittels direktem Download-Link nur "Adobe Shockwave Player Version 11.5.6.606" gibt - also die Version, die bereits installiert ist. Dachte erst, die Adobe-Seite würde u.U. nicht die korrekte Versionsnummer anzeigen - aber der zu downloadende "Shockwave Player (for Director)" ist definitiv die Version 11.5.6.606, dessen man sich bei Adobe auch nur sicher sein kann, wenn's installiert wurde.


    Im Firefox-Plugin-Check wird die Version auch nur als 11.5 bezeichnet - warum steht da nicht die ganze Versionsnummer?


    Die Frage, die sich hier stellt ist doch, ob auch bei allen anderen Usern im Firefox-Plugin-Check der "Shockwave for Director" als "Outdatet Version" gekennzeichnet ist, und wenn nicht, woran es dann liegt? Vielleicht könnt Ihr einfach mal nachschauen, es bestätigen oder nicht bestätigen!?


    Grüße - doubletrouble

    Zitat von urgixgax

    Der DirectX Download ist lediglich ein Link, bei dem ich eben das Problem habe, dass Firefox und DTA einfriert.


    ... schon klar, deshalb von mir bloß mein Testergebnis mit dta 1.1.8 - Firefox 3.6 auf Win7 prof (32 bit), und damit klappt bei mir der Download ohne Probleme. Da es sich bei dem o.a. Download um eine 64bit-Version von directX handelt, gehe ich davon aus, dass Du mit einem Win7 64bit arbeitest!? Ich sehe im Vergleich mit den anderen, bei denen der Download ebenfalls funktioniert, momentan keine andere Besonderheit an Deinem System. Vermutlich wird's auf anderen Test-Systemen normal laufen - vermutlich selbst dann, wenn Du auf einem anderen 64bit-System testest.


    Es kommt jedoch vor - zwar selten - dass nach einem fehlerhaften Upgrade von Firefox eine komplette Neuinstallation nötig wird, wenn die Ursache nicht selektiv gefunden werden kann. Das bedeutet, dass Firefox wirklich sauber deinstalliert wird - mit samt Profilordner etc. .... um einzelne Sachen später wieder zurückzusichern, empfiehlt es sich, zuvor vom Profilordner ein Backup zu machen, oder den Profilordner zum selben Zweck umzubenennen. In einem solchen Fall folgendes Wiki durchlesen:


    http://www.firefox-browser.de/…nstallation_unter_Windows

    .... vielleicht hat hier auch die so genannte "gelbe Gefahr" (Norton) die Finger im Spiel. So viel ich weiß, lässt sich Norton nicht wirklich deaktivieren und sollte möglichst komplett entfernt werden. Wäre nicht das erste mal, dass es damit so seltsame Probleme gibt.


    http://norton-removal-tool.softonic.de/


    ... vielleicht alternativ lieber zu Avast-Free greifen, verträgt sich mit Fritz, Fritz Protect etc. - hab' hier noch nie solche Probleme gehabt.


    http://www.avast.com/download-software#tab2
    (Registrierung erforderlich)

    Angeregt durch einen anderen Post hier eine Frage, die mich schon länger beschäftigt:


    Wenn man wie ich bewusst und quasi ausschließlich mit einem eingeschränkten Benutzerkonto im Netz unterwegs ist, lässt sich beispielsweise ein Firefox-Update nur mit Adminrechten ausführen, was ja auch Sinn macht. Aber wenn ich mich nicht dauernd informieren würde, bekäme ich gar nichts von einem Update mit, weil Firefox in einem eingeschränkten Benutzerkonto eben auch nicht an ein Update erinnert und ich nur in Ausnahmefällen mal als Admin ins Netz gehe.


    Wenn ich es richtig verstanden habe, soll mit Firefox 3.6 auch auf nicht aktuelle Plugins hingewiesen werden - nun vermute ich, dass auch dies in einem eingeschränkten Benutzerkonto nicht funktionieren wird.


    Habe ich in den Jahren, in denen ich nun Firefox benutze, diesbezüglich irgendwas verpennt oder nicht verstanden? Oder führen die Leute, die bewusst mit eingeschränktem Benutzerkonto unterwegs sind, auch für die Firefoxentwickler ein zu vernachlässigendes Schattendasein. :roll:


    Grüße - doubletrouble

    @Wawuschel:
    mit Firefox 3.6
    bei mir läuft die Version 1.2.7.
    die Einstellungen der Erweiterung lassen sich ohne Probleme öffnen.
    nach dem Symbol im Add-ons-Manager muss ich jetzt mal nachschauen, das Add-on läuft bei mir in einem anderen Fox-Profil.


    Das Add-on war aber bereits vor dem Upgrade 3.6 installiert; habe es mit Hilfe von MR. Tech in der Kompatibilität angepasst - und in die Einstellungen der Add-ons gehe ich gewohnheitsgemäß ebenfalls über den von MR. Tech angelegten Eintrag im Extras-Menü, deshalb muss ich jetzt nochmal explizit im Add-ons-Manager nach dem Symbol schauen.


    Da ich "Save Image in Folder" recht häufig verwende, kann ich nur sagen, dass ich nach der Kompatibilitätsanpassung in der Funktionalität bislang keinerlei Einschränkung sehen konnte.


    P.S: das Symbol wird im Add-ons-Manager angezeigt.


    ... aber wenn der eine oder andere Fehler bemerkt, ist wohl eine überarbeitete Version 1.3 die bessere Lösung!?

    Hallo Endor! Vielen Dank! .... die sage++ Version scheint weitestgehend wie gewohnt zu funktionieren - damit kann ich arbeiten! :) ... ein kleiner Haken ist, dass sich die alten css-scripte nicht einbinden lassen, und statt dessen bei der Einstellung "Use Custom Script" > Browse > "javascript" (.js) erwartet wird. :-??? - da muss ich mich wohl noch schlau machen, wie ich aus dem noch vorhandenen css-script ein javascript "schrauben" kann, um die Ansicht im geöffneten Tab wieder so hinzubiegen wie zuvor - dabei wird's wohl nicht reichen, einfach die Endung zu ändern!?


    P.S. hab's jetzt auch mit dem css-style wieder hingekriegt - hatte nur einen Moment wegen des englischs Tomaten auf den Augen. Bei der standardmäßigen zweispaltigen Darstellung der einzelnen News bekommt man einen Silberblick; bin froh, dass ich's wieder mit meinem modifizierten Style hinbekommen habe. Also alles bestens! Vielen Dank nochmal! Zum Glück schrauben da immer noch paar Leute an Sage weiter! :klasse:


    Grüße - doubletrouble

    Hallo Rosenfreund, den Link hatte schon "endor" vorgeschlagen - dort lässt sich jedoch keine wirkliche "xpi-Datei" downloaden - die Datei hat letztlich eine mp3-Endung - lässt sich auch nicht entpacken, um mal reinzuschauen, was das eigentlich ist.


    Hi eXXile, Danke für die Downloadmöglichkeit für Sage-Too 2.0 - die xpi hatte ich jedoch hier noch archiviert und ist ohnehin wieder installiert. Hatte die Kompatibilität bereits mit MR. Tech Toolkit angepasst; läuft im Grunde auch - aber es lassen sich in der Sidebar weder Ordner einrichten noch vorhandene Ordner öffnen. Momentan habe ich nur die für mich wichtigsten Feeds einzeln in einen Hauptordner gepackt, weil's sonst zu viele wären und das ganze - so ohne Ordner - zu unübersichtlich wird. Das Problem an "Sage-Too 2.0" ist, dass sich eben keine Unterordner verwenden lassen - aber was ich jetzt noch versuchen werde ist, ob dies vielleicht an Charamel (Theme) liegt, bzw. ob's mit dem default-Theme funktioniert. .... fällt mir gerade erst ein, dass ich dies mal testen sollte. (P.S. am Theme liegt's auch nicht - gerade getestet.)

    Erstmal vielen Dank an alle!


    suomi: ... war wohl ein Missverständnis, die feeds als Übersicht werden, wenn gewünscht, mit "Brief" ebenso wie mit "Sage-Too" in einem neuen Tab angezeigt. Die Übersicht der gesammelten Feed-URL's, die sich standardmäßig in einem Ordner in den Lesezeichen befinden, wird oder sollte jedoch in der Sidebar dargestellt werden; auch das macht "Brief" - jedoch unter Verwendung von "All-In-One Sidebar" öffnet "Brief" noch eine weitere Sidebar, so dass man dann eben zwei Sidebars hat, was nicht im Sinne des Erfinders sein kann. Brief lässt sich nicht in All-In-One Sidebar integrieren.


    XtC4UaLL: das experimentelle "Sage 1.4.4" leidet unter Firefox 3.6 an einem ähnlichen Phänomen wie "Sage-Too", zeigt die Ordner, in denen sich die URL's befinden als unbrauchbare Icons an - sprich: sie lassen sich nicht öffnen. Außerdem ist's offensichtlich nicht kompatibel mit dem Charamel-Theme.


    Endor: das war zwar ein Hoffnungsschimmer - mir wäre auch eine englische Version recht - aber Dein Link führt auf eine japanische Seite, und der vermeintliche Download-Link auf dieser Seite führt nicht zu einer echten xpi, sondern zu einem MPEG Layer. Wenn Du eine Downloadmöglichkeit für Sage++ in englischer Version kennst, würde ich das gerne testen.


    Grüße - doubletrouble

    Hi suomi, vielen Dank, aber Brief funktioniert nicht wirklich mit "All-In-One Sidebar" zusammen, in der ich zwischen Lesezeichen, ScrapBook etc. und eben auch RSS-Feeds (mit Sage-Too) umschalten kann. Irgendeine Sidebar ist somit bei mir meistens immer offen; ist beispielsweise die LZ-Sidebar offen und klicke dann den "Brief-Button", öffnet sich neben der geöffneten LZ-Sidebar (in AiOS) noch eine zweite Sidebar von "Brief", weil sich Brief eben nicht in AiOS einfügt, was ich schade finde aber auf Dauer zu nervig ist.


    Der RSS-Reader sollte also auf jeden Fall auch mit All-In-One Sidebar funktionieren und über eine ähnliche Funktionsweise wie "Sage-Too" oder "Brief" verfügen. Oder kennt vielleicht jemand einen Trick, wie man "Brief" in "AiOS" implementieren kann?


    Grüße - doubletrouble

    bejot: Vielen Dank für den Tipp, der indirekt zur Lösung geführt hat! Hab' gleich mal nachgeschaut, wo sich bei mr. tech die Einstellungen zurücksetzen lassen könnten, und siehe da: es gibt eine Einstellung im toolkit , mit der sich der Kompatibilitätstest ein- und abschalten lässt: seltsamerweise war er dort abgeschaltet. :shock: .... keine Ahnung, wie das passiert ist - hab' seit Monaten nicht mehr in die Einstellungen von mr. tech geschaut - der Haken war weg! Das Zurücksetzen aller Einstellungen war also nicht mehr nötig - Problem gelöst! Danke! ;)

    Sage und Sage-Too werden offenbar leider nicht mehr weiter entwickelt - für mich persönlich echt ein Jammer!


    Nach dem Firefox-Upgrade 3.6 funktioniert leider Sage-Too gar nicht mehr wirklich - konnte zwar die Kompatibilität anpassen, aber die Feeds, bzw. RSS-Adressen lassen sich nicht mehr in Ordner sortieren. Da ich zudem "All-In-One Sidebar" benutze, sprich: alles über die Sidebar mache und diese eigentlich fast immer geöffnet ist, funzt auch das Add-on "Brief" nicht wie gewünscht, dieses öffnet dann neben der bereits geöffneten Sidebar noch eine weitere, was unnötiges Geklicke zur Folge hat und nervt.


    Ich suche also eine adäquate Alternative für Sage-Too mit möglichst ähnlicher Funktionalität: Übersicht aller RSS-Adressen in Themen-Ordnern sortiert in der Sidebar, kompatibel mit AiOS, Übersicht der gesamten Feeds einer RSS-Adresse nach Klicken der Adresse im Fenster ....


    .... zudem wäre es hifreich, wenn der gegebene Sage-Feeds-Ordner in den Lesezeichen mit samt Unterordnern weiterhin gebraucht werden kann.


    Vielleicht hat der eine oder andere eine Vorstellung davon, wie Sage-Too funktioniert hat und hat einen Tipp für eine adäquate Alternative!? Viel Auswahl gibt's ja komischer Weise nicht mehr - und einige sind noch nicht mit FF 3.6 kompatibel.


    Grüße - doubletrouble