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  • Zitat von gero

    ... schon sehr seltsam das ganze ... passt irgendwie viel zu gut in die aktuelle Diskussion ... :roll:

    Genau. Vor allem deshalb schon, weil die von Herrn Schäuble so dringend gewünschten Methoden gar nicht an diesem Fahndungserfolg beteiligt waren. Einen Großteil der Informationen haben sie z. B. in Internetcafés gefunden. Und dafür soll ich meinen PC zugänglich machen?

  • Man bedenke dabei, das sie die Pflegefälle ein halbes Jahr lang beobachtet haben (aus einem Wohnwagen beim Bauer auf dem Nachbarsfeld!), um jetzt erst zuzuschlagen. Ich frage mich, wofür man n halbes Jahr und ne Menge Kohle braucht, um paar Asis aus dem Verkehr zu ziehen.

  • Zitat von loshombre

    Ich frage mich, wofür man n halbes Jahr und ne Menge Kohle braucht, um paar Asis aus dem Verkehr zu ziehen.

    Frag sie doch mal, sie werden es Dir bestimmt verraten.

  • Die wollen die Hintermänner raus bekommen, ist doch klar. Glaubst du wirklich das da jemand am Haus vorbei gegangen ist ohne das der überprüft wurde?

    Mozilla/5.0 (X11; U; Linux x86_64; de-DE; rv:1.9.1.1) Gecko/20090702 Firefox/3.5

  • Und was nützt es, wenn man die Leute schnappt, aber die Beweise nicht ausreichend sind!?
    Auch wenn es die Onlinedurchsuchung gegeben hätte/hat, muss die Beweislast groß genug sein, sonst bringt es nichts.


    Liebe Grüße
    Menolly

  • Zitat von Menolly

    Und was nützt es, wenn man die Leute schnappt, aber die Beweise nicht ausreichend sind!?
    Auch wenn es die Onlinedurchsuchung gegeben hätte/hat, muss die Beweislast groß genug sein, sonst bringt es nichts.


    Liebe Grüße
    Menolly


    Was für Beweise braucht man denn noch? Glaubst Du die Leute werden festgenommen, ohne ausreichende Beweise? Das hat nichts mit Onlinedurchsuchung und auch nichts mit Telefonüberwachnung zu tun.

    Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64; rv:78.0) Gecko/20100101 Firefox/78.0a1
    Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64; rv:76.0) Gecko/20100101 Firefox/76.0.1, Windows 10 Pro Version 2004 (Build 19041.264)

  • jo, ich bezog mich auf die 6 Monate Beschattung. ;)


    Und eigentlich wollte ich damit auch nur sagen, das Onlinedurchsuchungen dies mit Sicherheit auch nicht verkürzen würde. :roll:


    ( ja ja, ich sollte nicht drei Dinge gleichzeitig machen, besonders nicht schreiben :oops: )


    Liebe Grüße
    Menolly

  • Ich lach mich kaputt.


    Warum sie ein halbes Jahr brauchen ist ganz klar: Wie Menolly schon sagt, erstens bedarf es vieler Beweise, denn eine Verhaftung alleine nützt nichts ohne Verurteilung. Zweitens, wie ebenfalls gesagt, sind die Hintermänner auch gefragt, und auch dazu bedarf es wieder Beweise. Drittens, kann selbst die Polizei nicht einfach ohne viele Beweise einfach jemanden verhaften. Die Vorwürfe hier klingen ja fast schon so, als hätten die nur zwei Tage warten müssen um dann zuzuschlagen. Wenn es so einfach und widerrechtlich möglich wäre, dann wäre unser Forums-Freund Ali wohl schon dutzende Male nur wegen der Ähnlichkeit seines Nicks zu Terrorverdächtigungen verhaftet worden und der Aufschrei zu Recht groß. (Edit: Ich hoffe Du nimmst mir das Heranziehen Deines Nicks nicht übel, aber ich wollte bewußt die Verletzung der Rechte Unschuldiger durch übereiltes Handeln als Beispiel nehmen)


    Das einzige, was diese Situation bewirkt ist, ist die OD wirklich nötig wenn es, wie man sieht, mit herkömmlichen Methoden geht. Aber allem Anschein nach wurde auch bei denen eine OD durchgeführt. Zumindest hörte es sich zwischen den Zeilen bei einem Focus-Artikel, in dem Schäuble sich äußerte (Artikel hieß irgendwas mit Brieftauben), so an.
    Aber auf jeden Fall wird es auch für die Befürworter ein Pro-Argument aus dieser Situation geben:
    Wir hätten nicht so lange gebraucht um das zu beweisen. Und diese Dauer kann beim nächsten Mal zu lange sein.


    Persönlich denke ich auch, wenn die OD Personen gezielt umgesetzt werden kann, dazu ein richterlicher Beschluß nötig ist, dann ist es ok. Man könnte eine Ausnahme setzen, die es ermöglicht bei dringendem Handlungsbedarf den Beschluß zu umgehen. Um keinen Mißbrauch zu ermöglichen, muß lediglich der Verantwortliche in der jeweiligen Situation persönlich haftbar gemacht werden, falls Unbeteiligte betroffen sind.

  • Wer überprüft den das kein Missbrauch statt findet? So eine Reglung ist lächerlich wenn man sie nicht durch führt.

    Mozilla/5.0 (X11; U; Linux x86_64; de-DE; rv:1.9.1.1) Gecko/20090702 Firefox/3.5

  • Das ist nicht nur lächerlich, das ist ne große Scheiße hier! Früher in der Ostzone wären solche Arschlöcher von einem Tag auf den anderen ganz zufällig beim Kippen holen von der Bildfläche verschwunden! Aber hier haben solche Drecksäcke mehr Rechte, als die Opfer, die sie demnächst womöglich weg gesprengt hätten!

  • Zitat von gero

    ... schon sehr seltsam das ganze ... passt irgendwie viel zu gut in die aktuelle Diskussion ... :roll:


    Dir Recht geb. G.W. brauchte sein 9/11, der Rolli brauchte auch dringend was.


    [/Spekulation]

  • DasIch:
    Lächerlich bezüglich der Prüfung? Wenn rein gar nichts passiert ist, wird es nicht auffallen. Wenn was passiert, ist der Nutzer hellhörig und spätestens dann, wenn er wegen irgendetwas verklagt werden sollte, ists da.
    Mal abgesehen davon, daß die OD schon praktiziert wurde und Genehmigungen bedarf. Wer prüft die. Ist schon ziemlich naiv wenn man glaubt, daß existente Überprüfungen funktionieren, zukünftige aber nicht. Mal ganz davon abgesehen, wenn Kommissar X eine OD in Eigenverantwortung anordnet, bedarf er Spezialisten dafür. Und die wissen dann auch, daß sie zur Rechenschaft gezogen werden würden. Je mehr Personen dann zur Rechenschaft gezogen werden würden, umso größer ist die "Gefahr", daß ein Mißbrauch aufgedeckt wird und jemand deswegen sagt nein Danke. Da bedarf es nicht einmal viel Arbeit der internen Abteilungen.


    loshombre:
    Ähm, in der Ostzone wären solche Leute groß in der Stasi rausgekommen und garantiert nicht von der Bildfläche verschwunden. Der Staatsapparat hat in Sachen Übberwachung erschreckend gut funktioniert.

  • Ich denke manchmal wäre es gut, sich mit den Regeln eines Rechtsstaates zu befassen, anstatt puren Aktionismus zu verbreiten.


    loshombre; Richtig, Attentäter wären schnell einkassiert worden, aber, Menschen die sich öffentlich negativ zum System geäußert haben auch!


    Also was ist mir wichtig? Der Überwachungsstaat oder ein Rechtssystem das seine Macken hat, aber mir meine Privatsphäre lässt!?
    Mal zu den Amis rübergeschaut; Wenn meine Cousine mich von da anruft, werden wir abgehört! Einfach mal so, nur weil sie ins Ausland Telefoniert!


    Nichts ist Perfekt und schon gar nicht sicher, aber es müssen auch Grenzen eingehalten werden, sonst haben wir keinen Rechtsstaat mehr!


    Liebe Grüße
    Menolly

  • Halte das alles für 'ne schlechte Inszenierung ... zu viele Fragen ... aber mit den Deutschen kann man mittlerweile alles machen ... die wehren sich nicht ... soviel ist sicher ... ! 1984 !


    Einmal editiert, zuletzt von gero ()

  • Ich finds echt lustig wenn die immer von akuter Terrorgefahr und so weiter reden. Eine Gefahr ging von denen während der Überwachung bestimmt nicht aus.

    Mozilla/5.0 (X11; U; Linux x86_64; de-DE; rv:1.9.1.1) Gecko/20090702 Firefox/3.5

  • Zitat von DasIch

    Ich finds echt lustig wenn die immer von akuter Terrorgefahr und so weiter reden. Eine Gefahr ging von denen während der Überwachung bestimmt nicht aus.


    Da kann man nur zustimmen. Allerdings ist Dein Satz genau ein Argument der Überachungsbefürworter, und nicht einmal zu Unrecht innerhalb der Satzlogik, wenn sie konsequent weitergedacht wird.
    Dann könnte man auch sagen, wenn sie nicht überwacht worden wären, dann hätten wir eine Gefahr gehabt. Und genauso werden die "unabhängigen" Umfragen im Vorfeld erklärt, daß im unseren speziellen Fall mit den PCs, die PC-Laien oder weniger versierten, keine Gefahr in der Ausdehnung der Überwachung sehen.


    Ich weiß, Du meinst die herkömmliche Überwachung.


    So mal nebenbei kam mir gerade eine Gedanke zu der Frage, wie wollen die "den Trojaner" auf genau nur den einen Rechner bringen? eMail halte ich für eher unwahrscheinlich, da man im Allgemeinen schon durch SPAM sensibilisiert ist und echte Terroristen das bestimmt noch mehr.
    Ein Gedankenmodell als Beispiel, beliebig auf andere Dinge übertragbar:
    Person A ist verdächtigt und soll per OD überwacht werden. Person A ist demnach namentlich bekannt. Daraus kann zumindest folgendes ermittlet werden: Banken und Lohnsteuer. Zumindest im Falle der Banken könnte, sofern online-banking betrieben wird, diese Umstände genutzt werden (bei elektronischer Lohnsteuer könnte es schwieriger werden). Ermittler kontaktieren Banken und es wird für den Nutzer spezifisch nach Login eine Umleitung auf eine identisch aussehende Seite bewirkt. Mit dieser Umleitung könnte der Trojaner per JS eingeschleust werden. JS muß bei Banken ja eh immer aktiv sein. Das könnte, mit einem bestimmten Aufwand, geschehen, ohne daß der Nutzer etwas merkt und seine Tätigkeiten auf der Seite sogar normal ablaufen.


    Wahlweise kann das auch mit Amazon oder ebay und ähnlichem geschehen. Dazu muß man sich nur zurückerinnern, daß die Vorratsdatenspeicherung durch Provider verpflichtend wurde. Mit einem gewissen Aufwand lassen sich damit die besuchten Seiten des zu überwachenden Nutzers ermitteln.


    Ich weiß, da steckt Aufwand hinter, aber der wurde auch nie verneint. Aber es wurde keine Antwort auf die Frage gefunden, wie wollen die Ermittler gezielt einen bestimmten Rechner infizieren. Das Gedankenmodell könnte die Frage beantworten.