IPad Pro - keine Lesezeichenleiste

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  • Guten Abend!


    Die Vorfreude auf das iPad Pro war groß und wurde doch alsbald etwas eingetrübt.

    Von diversen LapTops Microsoft/Apple war ich eine recht einheitliche Ansicht von Firefox gewöhnt.

    Insbesondere Im-Export der Leseteichen (Bookmarks.html) funktionierte immer problemlos.


    Beim iPad Pro ist das mehr als enttäuschend - die Zeile oben Datei - Bearbeiten usw. fehlt ganz.

    Und auch mit Firefox Sync erreiche ich nicht, dass sich linksseitig die Lesezeichenübersicht zeigt.

    Selbst nach Kontakt mit der Hotline von Apple wegen Safari - no way- Lesezeichen bitte händisch

    einfügen - ich glaub das alles nicht.

    Weiß einer von Euch wie ich die von mir gewohnte Ansicht - linksbündig Lesezeichenliste - erstellen kann?

  • Ein Tablet ist kein Desktop-Computer / Laptop mit Desktop-Betriebssystem, sondern eine vollkommen andere Geräteklasse, auf der sich vollkommen unterschiedliche Bedienkonzepte durchgesetzt haben. So leid es mir tut, du wurdest enttäuscht, weil du eine völlig falsche Erwartungshaltung hattest, was sich ganz einfach hätte vermeiden lassen, wenn man sich vor dem Kauf eines iPad Pro - alles andere als ein günstiges Gerät - informiert hätte. ;)


    Was du möchtest, ist nicht möglich.

  • Tja, dann Rückgabe und ein MacBookAir - vielen Dank für die Hilfe.

    Im Grunde kann es programmiertechnisch m.E. nach nicht so schwierig sein. eine Lesezeichenspalte zu

    implementieren - ich seh da keinen Hinderungsgrund.

    Es öffnet sich ja, wenn ich z.B. http://www.google.de eingebe, bzw anfange einzugeben nach unten hin alles was mit "g"

    anfängt.

    Für mich ist das einfach nicht anwenderfreundlich.

    Es ist schlichtweg eine funktionelle Einschränkung und die zu begründen, dass es ja ein Tablet sei und somit ein anderes Bedienkonzept, das ist mir zu schwach.

    Wenn ich Kunden aus dem Bereich Desktop-PC gewinnen will, sollte ich bemüht sein, wenn technisch möglich,

    gewohnte Anwendungen zu übernehmen. Und gerade bei Verwendung eines Browsers, der ja nun tag-täglich

    genutzt wird, ist eine gewohnte Anwendungsumgebung wünschenswert.

  • Im Grunde kann es programmiertechnisch m.E. nach nicht so schwierig sein. eine Lesezeichenspalte zu

    implementieren - ich seh da keinen Hinderungsgrund.


    Darum geht es doch überhaupt nicht. Ein Desktop-System ist ein Desktop-System und ein Tablet ist ein Tablet. Du scheinst zu glauben, dass ein Tablet einfach nur ein kleinerer Desktop-Computer mit berührungsempfindlichem Bildschirm ist. Ist es aber nicht. Wie gesagt handelt es sich dabei um eine vollkommen andere Geräteklasse. Die (Nicht-) Schwierigkeit der Implementierung hat damit wirklich überhaupt nichts zu tun.


    Es ist schlichtweg eine funktionelle Einschränkung und die zu begründen, dass es ja ein Tablet sei und somit ein anderes Bedienkonzept, das ist mir zu schwach.

    Du verwechselst hier etwas Grundlegendes: Du hast dir ein Tablet gekauft, ohne zu wissen, was ein Tablet ist. Der Fehler liegt also ganz klar auf deiner Seite. Du musst jetzt also nicht versuchen, hier jemand anderen als Schuldigen zu finden.

    Wenn ich Kunden aus dem Bereich Desktop-PC gewinnen will, sollte ich bemüht sein, wenn technisch möglich,

    gewohnte Anwendungen zu übernehmen.

    Nochmal: Ein Tablet ist eine ganz andere Geräteklasse. Weder ein Hersteller von Tablets noch ein Hersteller von Software für Tablets ist daran interessiert, "Kunden aus dem Bereich Desktop-PC zu gewinen". Wie kommst du auf sowas? Tablets haben ihre ganz eigene Zielgruppe. Sicher haben die meisten Tablet-Nutzer auch einen Desktop-Computer, aber wäre ein Tablet genau das Gleiche wie ein Desktop-Computer, dann, ganz ehrlich, bräuchte man keine Tablets.

    Und gerade bei Verwendung eines Browsers, der ja nun tag-täglich

    genutzt wird, ist eine gewohnte Anwendungsumgebung wünschenswert.


    Auch hier verwechselst du etwas Grundlegendes: Gewohnte Arbeitsumgebung, ja. Aber anders als du meinst: Jemand, der ein Tablet hat und auch weiß, was ein Tablet ist, erwartet, dass die Software darauf für Tablets optimiert ist. Desktop-Software ist nicht die Referenz für Tablet-Software. Ganz im Gegenteil: Eine Desktop-Oberfläche 1:1 für das Tablet übernommen wäre praktisch kaum benutzbar und würde auf dem Tablet als vollkommen das Ziel verfehlt gelten.


    Was konkrete Features betrifft, muss man natürlich immer im Einzelfall bewerten, ob etwas nicht auch auf dem Tablet Sinn ergeben würde oder nicht. Ich sage also nicht, dass das, was du möchtest, auf gar keinen Fall auf einem Tablet etwas zu suchen hätte. Der Punkt ist der, dass alleine die Tatsache, dass du etwas vom Desktop-Firefox kennst, absolut kein Grund ist, dass es das auch auf dem Tablet geben müsste. Deine Argumentation haut also kein bisschen hin.


    Außerdem, würden ganz viele Tablet-Nutzer so denken wie du, dann würde Mozilla das vermutlich auch in Firefox so implementieren. Mozilla priorisiert bei der Entwicklung von Features natürlich auch die Dinge, an denen es einen Bedarf gibt.


    Dir steht es natürlich jederzeit frei, Mozilla vorzuschlagen, was du dir wünschst (ausschließlich in englischer Sprache):

    https://github.com/mozilla-mobile/firefox-ios/issues


    Letztlich ist das erste Schritt, wenn man etwas möchte: Man sagt dem Softwarehersteller, dass man gerne etwas hätte. Wenn du mit Mozilla nicht sprichst, woher sollen sie wissen, was du willst? Alleine (falsche) Erwartungen bringen keine Features in das Produkt.

  • Hallo!


    Jetzt komme ich nochmal zurück zum Thema:

    "ein Tablet ist kein DeskTop PC, und ich würde was verwechseln, hätte da falsche Vorstellung von einem Tablet etc."

    Ich denke ich hab da KEINE falsche Vorstellung.

    Ich habe ganz exakte Vorstellungen von der Funktionalität, Gebrauchsfähigkeit eines Tablets, oder anders,

    nach meiner User Experience ist das iPad Pro, ich sag mal suboptimal.

    Ich hatte zu dem Thema mehrere Telefonate mit der Hotline von Apple, da gab`s ne vorsichtige Zustimmung

    zu meinen aufgeführten "Mängeln".

    Wenn ich ein iPad Pro z.B. beruflich einsetze und Daten nicht von Tablet auf ein anderes

    Medium übrtragen kann - dann ist das bullshit und nichts weiteres.

    Da kannst Du mir x-mal erzählen, ich hätte da eine falsche Vorstellung von einem iPad Pro.

    Jetzt stellt sich nämlich heraus, dass Apple das so langsam auch gecheckt hat, dass das was

    sie da auf dem Matkt haben, marketingmäßig nicht annähernd ausgereizt ist.

    Und siehe da - von den Hotline-Mitarbeitern schon angekündigt, jetzt auch in der

    "MacLife 08/19 S. 42-43" nachzulesen, es wird ein iPadOS geben.

    Ja da schau an - einen Finder auch noch und über USB c können Datenträger angeschlossen werden.

    Tja, wer liegt denn nun falsch??

    Ein kleiner Exkurs in die "Kundendenke" - Kunden vergleichen nicht nur, sie haben Erwartungshaltungen.

    Letztere beruhen, bezogen auf das akt. Thema, auf ihrer User Expirience.

    Natürlich ist ein MacBook Air etwas anderes als ein iPad pro.

    ABER, wenn der Kundenwunsch in Richtung leichter und flexibler in der Handhabung geht, dann ist

    ein iPad Pro ja grundsätzlich nicht falsch.

    Dennoch, und genau da macht Apple ja jetzt was, die Usability sollte sich grundsätzlich nicht so gestalten,

    dass gewisse Dinge "unmöglich" gemacht werden.

    Das Apple das begriffen hat wird ihnen neue Kundenkreise erschließen, nämlich genau die,

    die bisher vor dem Kauf eines iPad Pro aufgrund der Einschränkungen im Vergleich zum MacBook(Air)

    zurückgeschreckt sind.

    Und wenn der werte Admin es als Sakrileg sieht die Unfehlbarkeit von Apple in Zweifel zu ziehen -

    auch Apple lernt dazu.

  • Fakt bleibt aber, das du dich im Vorfeld hättest erkundigen könne, ob das Apfelteil Firefox so präsentiert, wie du das haben möchtest. Wenn ich soviel Geld (imho zuviel, denn gefühlte 60 Prozent zahlst du bei Apple grundsätzlich fürs HipSein) für eine Hardware ausgebe, dann beschäftige ich mich im Vorfeld damit, ob ALLES passt.

    Meine Meinung: Weitere Auseinandersetzungen über das Geschäftsgebaren des Anbieters sind für das Forum wohl eher nicht hilfreich, da eine falsche Erwartungshaltung nicht behoben werden kann. Das Apple nun nachbessern will ist für dich ja schön, für die Masse der Nutzer hier aber völlig unrelevant. :)

  • Dir wurde bereits gesagt, wo du Mozillla Vorschläge unterbreiten kannst. Wenn du deine persönliche Priorität aber lieber darauf legst, hier weiter rumzujammern und nur mit dem Finger auf andere zu zeigen, statt dich konstruktiv zu verhalten und dem Hersteller von Firefox deine Bedürfnisse mitzuteilen, dann trägst du selbst deinen Teil dazu bei, dass es dieses Feature nicht geben wird. Denn ein Feature, nach dem gefragt wird, wird vielleicht nicht implementiert. Aber ein Feature, nach dem gar nicht erst gefragt wird, hat eine deutlich geringere Chance, implementiert zu werden.


    Und wenn der werte Admin es als Sakrileg sieht die Unfehlbarkeit von Apple in Zweifel zu ziehen -


    Mit diesem dummen Satz hast du dich selbst disqualifiziert. Mal ganz davon abgesehen, dass Apple nicht das Geringste damit zu tun hat, was Mozilla in Firefox implementiert - Wenn du meinst, das Thema auf eine persönliche Ebene ziehen und andere anmachen zu müssen, die nichts dafür können, dass die Dinge sind, wie sie sind, kann es nur eine Konsequenz geben: Thema geschlossen.