Firefox: Mozilla verbessert neue Suchmaschinen-Einstellungen

Mit Firefox 34 hat Mozilla eine neue Suchleiste plus neue Suchmaschinen-Einstellungen für Nutzer der englischsprachigen Version von Firefox eingeführt. Bevor die neue Suche an alle Firefox-Nutzer ausgeliefert wird, hat Mozilla die neuen Suchmaschinen-Einstellungen verbessert und liefert die fehlenden Features nach, die mit den letzten Änderungen verloren gingen.

Mit Firefox 34 hat Mozilla eine neue Suchleiste eingeführt, welche die Verwendung mehrerer Suchmaschinen vereinfachen soll – allerdings nur für Nutzer der englischsprachigen Version von Firefox standardmäßig aktiviert. In diesem Zusammenhang wurden außerdem die Suchmaschinen-Einstellungen in die Firefox-Einstellungen integriert. Kritisiert wurde, dass mit diesen Änderungen Features verloren gingen. Diese aus Zeitgründen verloren gegangenen Features liefert Mozilla nun nach.

So war es zwar noch möglich, Suchmaschinen zu deaktivieren, aber nicht mehr zu entfernen. Dies ist ab sofort wieder möglich. Auch kann die Reihenfolge der Suchmaschinen wieder geändert werden, dies geschieht nun per Drag and Drop. Die wohl wichtigste Feature-Rückkehr ist die Möglichkeit, Schlüsselwörter für die Suchmaschinen eingeben zu können. Bereits eingestellte Schlüsselwörter konnten mit der neuen Suche zwar weiterhin verwendet, aber nicht mehr geändert werden, was nun wieder möglich ist.

All diese Änderungen sind ab heute Bestandteil der Nightly-Version von Firefox 37. Mozilla wird die Änderungen in Kürze in die Aurora-Version von Firefox 36 und Beta-Version von Firefox 35 integrieren. Standardmäßig aktiviert für Nutzer aller Sprachversionen von Firefox wird die neue Suche mit Firefox 36.

firefox.html: Mozilla-Entwickler baut Firefox-Oberfläche in HTML

Die Oberfläche von Firefox ist derzeit noch in XUL geschrieben. Ein Experiment von Mozilla-Entwickler Paul Rouget zeigt, dass man die Firefox-Oberläche langfristig auch mit Webtechnologie umsetzen kann.

Als Engineering Manager leitet Mozillas Paul Rouget das Firefox OS Entwicklerwerkzeuge-Team sowie das Firefox Performancewerkzeuge-Team. Sein Projekt firefox.html ist derzeit ein privates Experiment. Damit versucht Rouget, die Oberfläche von Firefox in HTML neu zu implementieren.

Derzeit ist die Firefox-Oberfläche in der von Mozilla entwickelten XML User Interface Language (XUL) geschrieben. XUL in Firefox komplett zu ersetzen wäre eine sehr langwierige Angelegenheit, das Experiment firefox.html kann aber zumindest als Beweis für die technische Machbarkeit dienen. Vor allem möchte Rouget damit die Lücke zwischen Firefox für den Desktop und Firefox OS, dessen Oberfläche in HTML umgesetzt ist, schließen.

Eine interessante Idee ist es ohne Frage, die XUL-Oberfläche durch HTML zu ersetzen, insbesondere da XUL keine wirkliche Webtechnologie ist und mit seinen speziellen Eigenschaften eine Einstiegshürde für neue potentielle Entwickler sein kann. An der Firefox-Oberfläche mit Webtechnologie arbeiten zu können, die jedem Webentwickler bekannt ist, erscheint daher sinnvoll. Besonders interessant ist das Projekt aber vor allem vor dem Hintergrund, dass Mozillas neue Engine Servo XUL nie unterstützen wird. Sollte Servo also irgendwann einmal den Status eines Forschungsprojektes verlassen und Mozilla tatsächlich Gecko durch Servo ersetzen wollen, dann würde es damit ein starkes Argument für die Implementierung der Firefox-Oberfläche in HTML geben.

Die derzeitige Priorität des Experiments liegt dabei, die Basis-Funktionen des Desktop-Browsers zu implementieren und aus firefox.html einen nutzbaren Browser zu machen, um daraus Rückschlüsse ziehen zu können, was auf Plattformebene zur perfekten OS-Integration noch fehlt.

firefox.html

 

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Firefox OS: Deutsche Telekom startet in Montenegro

Nach Telenor startet nun auch die Deutsche Telekom den Verkauf von Smartphones mit Firefox OS in Montenegro.

Telenor wurde bereits vor über einem Jahr in Montenegro aktiv und hat in diesem Land den Verkauf des Alcatel One Touch Fire gestartet. Nun legt die Deutsche Telekom nach und verkauft ab sofort den Nachfolger Alcatel One Touch Fire C über die Marke T-Mobile zu einem Preis von 59 Euro.

Firefox Mobile für Android erhält Tracking-Schutz

Nach der Desktop-Version erhält auch die Android-Version des Mozilla-Browsers Firefox einen Tracking-Schutz in der Nightly-Version.

Anlässlich des zehnten Geburtstages von Firefox hat Mozilla am 10. November die neue Privatsphäre-Initiative Polaris gestartet und in diesem Zusammenhang einen Tracking-Schutz in der Nightly-Version von Firefox implementiert. Einen Monat später hält der Tracking-Schutz auch Einzug in die Nightly-Version von Firefox für Android.

Ein Aktivieren über about:config ist im Falle der Android-Version nicht notwendig, hier steht direkt eine sichtbare Einstellung in den Privatsphäre-Einstellungen des Mozilla-Browsers zur Verfügung.

Nach Aktivierung gilt das Gleiche wie in der Desktop-Version: Tracking-Elemente auf Webseiten werden blockiert, die aktuelle Blockliste kommt dabei von Disconnect. Im Falle erfolgreichen Blockierens erscheint ein Schild-Symbol in der Adressleiste. Per Klick darauf gelangt man zur Option, den Tracking-Schutz für die jeweilige Domain zu deaktivieren.

Yahoo! empfiehlt Nutzern anderer Browser Verwendung von Firefox

Yahoo! ist seit kurzem die neue Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA. Und wer einen anderen Browser als Firefox nutzt, bekommt auf der Yahoo!-Webseite nun die Empfehlung, Firefox zu nutzen; ähnlich wie Google Nutzern anderer Browser als Chrome zur Verwendung von Chrome rät.

Wer die englischsprachige Webseite von Yahoo! mit Chrome, Opera, dem Internet Explorer oder dem Yandex Browser besucht, der entdeckt im Kopfbereich der Webseite die Empfehlung, Firefox zu nutzen. Diese Art der Empfehlung ist deutlich weniger penetrant als die vergleichbare Chrome-Werbung auf der Google-Suchseite, interessant ist hier jedoch die Wortwahl: Yahoo! formuliert diesen Hinweis nicht etwa so, dass man mit Firefox einen anderen Browser probieren sollte, stattdessen ist von einem Upgrade auf den neuen Firefox die Rede.

Yahoo Browserempfehlung

Der Hintergrund der Empfehlung ist naheliegend: Yahoo! ist seit der aktuellen Version 34 die neue Standard-Suchmaschine von Firefox in den USA. Und je mehr Nutzer Firefox nutzen, desto mehr potentiellen Such-Traffic erhält Yahoo!. Damit macht Yahoo! nichts anderes als Google mit dem Unterschied, dass Yahoo! keinen eigenen Browser hat, sondern ein natürliches Interesse an der Verbreitung von Firefox hat.

Interessant ist auch die Tatsache, dass Safari-Nutzer diesen Hinweis nicht erhalten. Aber auch hier ist die Erklärung denkbar naheliegend: Die Gerüchteküche brodelt, dass sich nach Mozilla auch Apple von Google abwenden möchte, was die Standard-Suchmaschine des Browsers betrifft. Und neben Bing von Microsoft steht auch hier der Name Yahoo! hoch im Kurs (via Techcrunch).

Firefox Mobile für Android erhält Passwort-Verwaltung

Die Möglichkeit, sich Passwörter zu merken, besitzt Firefox Mobile für Android schon lange. Was bislang noch fehlt, ist eine Passwort-Verwaltung zum Anzeigen, Kopieren und Löschen einzelner Passwörter. Die ersten Teile einer Passwort-Verwaltung sind nun in Firefox Mobile für Android gelandet.

Die Verbesserung des Passwort-Managements ist einer von Mozillas geplanten Schwerpunkten für Firefox in 2015. Passend dazu ist in der Nightly-Version von Firefox Mobile für Android eine erste Version einer Passwort-Verwaltung gelandet. Diese besteht aus der Anzeige aller gespeicherten Passwörter und beinhaltet Favicon, URL, Username sowie Alter des gespeicherten Passworts. Per Klick auf eine entsprechend beschriftete Schaltfläche kann entweder der jeweilige Benutzername oder das dazugehörige Passwort in die Zwischenablage kopiert werden.

Die Möglichkeit, einzelne Passwörter zu löschen, fehlt in dieser ersten Implementierung noch. Auch gibt es bislang keine sichtbare Schaltfläche zum direkten Zugriff der neuen Passwort-Verwaltung, derzeit muss noch about:passwords in die Adressleiste eingegeben werden. Beides wird aber sicher noch kommen, Mozilla hat zudem eine ganze Reihe weiterer Ideen für die Passwort-Verwaltung. Vorgeschlagen wird unter anderem die Erkennung schwacher Passwörter, gleicher Passwörter auf unterschiedlichen Domains oder gespeicherter Passwörter auf kürzlich gehackten Webseiten, die Generierung von Passwörtern nach dem Login auf Webseiten oder ein automatischer Login.

Migration vom alten Sync auf neues Sync beginnt ab Firefox 37

Firefox besitzt seit Version 4 die Möglichkeit, Lesezeichen, Chronik sowie andere Daten zwischen mehreren Geräten zu synchronisieren. Mit Firefox 29 hat Mozilla eine neue Version des Synchronisationsfeatures eingeführt, welche nicht abwärtskompatibel ist. Ab Firefox 37 beginnt Mozilla die Migration bestehender Sync-Nutzer auf das neue Sync.

Im April hat Mozilla Firefox 29 veröffentlicht und damit das alte Synchronisations-Feature durch ein neues ersetzt. Der wichtigste Unterschied aus Nutzersicht ist, dass sich der Nutzer nun einfach mit E-Mail-Adresse und Passwort anmelden kann und es nicht länger notwendig ist, Codes einzugeben, um weitere Geräte zu verbinden.

Eingeführt wurde dieses neue Sync bislang nur für Firefox-Nutzer, welche zuvor noch kein Sync eingerichtet hatten. Alle anderen nutzen weiterhin das alte Sync – sofern sie nicht manuell auf das neue Sync umgestiegen sind, was möglich ist (Anleitung).

Um die noch vorhandenen Nutzer des alten Syncs auf das neue Sync zu bekommen, wird Mozilla ab Firefox 37 mit der Migration beginnen. Diese wird dabei nicht durch die Installation von Firefox 37 ausgelöst, sondern serverseitig angestoßen. Der genaue Zeitpunkt ist daher unklar, aber es wird mindestens Firefox 37 benötigen, damit eine Migration möglich ist. Nutzer älterer Versionen sollten stattdessen einen Hinweis sehen, dass sie Firefox aktualisieren müssen, um auf das neue Sync zu migrieren.

Der Plan sieht so aus, dass Mozilla zunächst um die Migration zu testen nur bei einen Teil der Nutzer von Vorabversionen von Firefox 37 eine Migration anbieten wird, und dabei nur bei Nutzern, die mit nur einem einzigen Gerät verbunden sind. Gibt es damit keine Probleme, wird die Migration für alle Nutzer mit nur einem verbundenen Gerät aktiviert. Sobald Firefox 37 als finale Version erhältlich ist – wann genau ist nicht definiert -, wird Mozilla die Migration für Nutzer unabhängig von der Zahl der verbundenen Geräte aktivieren, aber wieder nur für einen Teil der Nutzer. Basierend auf Telemetrie-Daten und serverseitigen Statistiken wird man dann die Drosselung langsam zurücknehmen, bis schließlich allen Nutzern des alten Syncs eine Migration auf das neue Sync angeboten wird.

Mit der Migration der Nutzer des alten Syncs auf das neue Sync nähert man sich auch der Abschaltung der alten Sync-Server. Es war immer klar, dass die Server für das alte Sync nicht für immer parallel zum neuen Sync laufen werden. Aber für die Abschaltung der alten Server gibt es noch keine konkreten Pläne zu verkünden.

Mozilla und Telenor gründen WebRTC-Kompetenzzentrum in Norwegen

Mozilla hat bekanntgegeben, gemeinsam mit der norwegischen Telefongesellschaft Telenor ein WebRTC Kompetenzzentrum in Oslo zu gründen.

Die norwegische Telefongesellschaft Telenor vertreibt Smartphones mit Firefox OS in Ungarn, Serbien, Montenegro und Bangladesch, ist Mitglied des von Mozilla ins Leben gerufenen Open Web Device CRB und hat vor zwei Wochen bekannt gegeben, an einer Always-on Kamera auf Basis von Firefox OS zu arbeiten. Nun hat Mozilla den nächsten Schritt in der Partnerschaft mit Telenor angekündigt: Gemeinsam gründet man ein WebRTC Kompetenzzentrum in Oslo.

In einer offiziellen Pressemeldung von Mozilla heißt es:

„Gemeinsam mit dem Partner Telenor gründet Mozilla ein WebRTC (Web-Real-Time-Communications)-Kompetenzzentrum in Oslo. Ziel des Zentrums ist es, den Mozilla WebRTC Software-Stack weiterzuentwickeln und die Standardisierung zusammen mit führenden Branchenvertretern voranzutreiben.

Neben Fachwissen bringen die Technologieexperten auch Software Engineering und andere Ressourcen mit ein. Somit wird sichergestellt, dass WebRTC in Zukunft Betreibern und App-Entwicklern zur Verfügung steht, um innovative Kommunikationslösungen zu entwickeln.

WebRTC ist eine komplexe Echtzeit-Kommunikationstechnologie für alle Web-Nutzer. Es verändert die Art, wie Menschen über das Internet kommunizieren. Entwickler können mit WebRTC leichter Echtzeitkommunikationsfeatures auf Websites, in mobilen Web-Anwendungen oder Videokonferenzen integrieren. Das wird die Entwicklung neuer Kommunikationsdienste vorantreiben und den Nutzern noch mehr Auswahl bieten.“

Weitere Informationen (engl.)
Mozilla Blog: Mozilla and Telenor Announce WebRTC Competency Center to Advance WebRTC and Help Standardization
Andreas Gal: It takes many to build the Web we want

Gerücht: LG L25: Spitzenmodell unter den Firefox OS Smartphones

Dass LG ein neues Smartphone mit Firefox OS für den japanischen Markt veröffentlichen wird, ist kein Geheimnis. Aktuellen Gerüchten zufolge handelt es sich dabei ein Gerät, welches die Spitzenposition unter den bisher erhältlichen Smartphones mit Firefox OS einnehmen dürfte.

Nachdem das japanische Telekommunikationsunternehmen KDDI im Oktober bereits ein neues Smartphone mit Firefox OS anteaserte ([1], [2]), will der auf Leaks spezialisierte und dafür bekannte @upleaks die ersten Spezifikationen des von LG gefertigten Gerätes kennen, welches auf den Namen LG L25 hören soll. Gedacht ist das Gerät vorerst nur für den japanischen Markt. Ob es das Smartphone später auch in anderen Ländern geben wird, ist nach derzeitigem Stand nicht bekannt, aber bereits das erste Smartphone von LG mit Firefox OS, das LG Fireweb, war nur in einem einzigen Land erhältlich, nämlich in Brasilien.

Sollten sich die Spezifikationen bewahrheiten, dann darf LG mit dem L25 den Anspruch auf den Thron unter den Firefox OS Smartphones erheben. So soll das Smartphone von einem Qualcomm Snapdragon 400 ARMv7 Cortex A7 SoC, Modell MSM8926, angetrieben werden, was gleichbedeutend mit einer 1,2 GHz Quadcore-CPU und Qualcomm Adreno 305 GPU ist. Arbeitsspeicher soll das Gerät ganze 1,5 GiB besitzen, interner Speicher sollen 16 GiB verbaut sein. Als Größe des Displays werden 4,7 Zoll genannt, als Auflösung HD (720 × 1280 px). Das Gerät kommt @upleaks zufolge außerdem mit einer 8-Megapixel-Hauptkamera mit Blitz sowie einer 2,1-Megapixel-Frontkamera. Auch LTE unterstützt das Gerät. Als Abmessungen werden 139 × 70 × 10,5 mm genannt, das Gewicht soll 148 Gramm betragen.

Dass das kommende LG-Gerät mit Firefox OS 2.0 laufen wird, darf als sicher gesehen werden, genauer vermutlich Firefox 2.0M. Unter dem Projektnamen Madai haben Mozilla und LG in den letzten Monaten gemeinsam an Features für die Kamera-App gearbeitet. Dass LG dabei vor allem auch für sein eigenes Smartphone gearbeitet hat, dürfte naheliegend sein. Mit Firefox OS 2.0M wird es ähnlich wie schon mit Firefox OS 1.3T eine auf der Hauptversion basierende Variante geben, welche sich von der Hauptversion unterscheidet.

Bildquelle: @upleaks

Mozilla veröffentlicht Firefox Mobile 34 für Android

Mozilla hat vergangene Woche nicht nur Firefox für Desktop-Systeme in Version 34 veröffentlicht, sondern auch Firefox Mobile für Android.

Download Mozilla Firefox Mobile 34 für Android

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Wie in der Desktop-Version behebt Mozilla auch in der Android-Version diverse Sicherheitslücken und deaktiviert die Unterstützung des veralteten TLS-Standards SSL 3.0 als Konsequenz aus der Sicherheitsproblematik rund um die als Poodle bekannt gewordene Sicherheitslücke in SSL 3.0. Ebenso wie auf dem Desktop verwendet Firefox auch auf Android ab sofort eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung für Wikipedia-Suchen.

Außerdem unterstützt Firefox Mobile 34 das auf dem Desktop bereits in Version 32 eingeführte Public Key Pinning. Beim Public Key Pinning geht es darum, beim Besuch einer verschlüsselten Webseite zu überprüfen, ob das verwendete Zertifikat von einem vertrauenswürdigen Herausgeber stammt. Genauer gesagt erlaubt das Public Key Pinning die Definition, welche Zertifizierungsstelle gültige Zertifikate für eine bestimmte Webseite ausstellt, statt jedes beliebige Zertifikat zu akzeptieren, welches mit dem Browser ausgeliefert wird. Dies soll das Risiko von Man-in-the-middle-Attacken durch fälschlich ausgestellte Zertifikate reduzieren, wie es sie in der Vergangenheit schon öfter gab.

Kindersicherung

Auf dem Desktop in Version 31 eingeführt wurde der sogenannte Prefer-Safe HTTP-Header, den Mozilla auf Android in Version 34 einführt. Prefer:Safe bezeichnet einen HTTP-Header, welcher Webseiten mitteilt, dass die Kindersicherung auf Betriebssystem-Ebene aktiviert ist. Das Konzept kann ähnlich wie das des Do-not-Track-Headers verstanden werden: Die Webseite erhält eine Empfehlung; was sie damit macht, bleibt ihr überlassen. Anwendungsfall für Prefer:Safe kann die Auslieferung von kindgerechten Inhalten oder auch Einschränkung von Funktionen für Kinder sein, sofern dies sinnvoll ist.

Verbesserte Chromecast-Unterstützung

In Firefox Mobile 33 für Android hat Mozilla die Unterstützung von Chromecast und Roku implementiert. In Version 34 erweitert Mozilla die Chromecast-Unterstützung um die Möglichkeit, Tabs auf den Fernseher zu streamen.

Überarbeitetes Theme und Tipps auf der Startseite

Mozilla hat das Aussehen von Firefox Mobile für Android überarbeitet, was sich unter anderem durch eine leicht veränderte Farbpalette und veränderte Abstände zeigt sowie durch eine überarbeitete Kurve im Kopfbereich, welche näher an der Kurve der Australis-Tabs vom Desktop sein soll. Die Startseite zeigt nicht länger das Firefox-Logo, sondern eine Lupe als Favicon, die Beschriftung “Suchen oder Adresse eingeben” passt in der deutschen Version nun vollständig in die Adressleiste, ohne abgekürzt werden zu müssen, die Adressleiste selbst ist nun wesentlich weniger rund.

Die Startseite kann am unteren Fensterrand nun außerdem Hinweise anzeigen und dadurch Tipps geben oder auf neue Features hinweisen.

Willkommens-Bildschirm

Neue Firefox-Nutzer werden ab Version 34 mit einem Willkommens-Bildschirm begrüßt, welcher einem die Möglichkeiten gibt, entweder Firefox Sync einzurichten oder einfach loszulegen.

Sonstige Verbesserungen

Mit Firefox Mobile 34 funktioniert die Wiedergabe von MP4-Videos wieder unter Android L. Noch nicht unter Android L funktioniert die MP3-Wiedergabe sowie die Unterstützung für Adobe Flash.

In Gastsitzungen ist es nicht länger möglich, Dateien herunterzuladen oder Add-ons zu installieren.

Plattform-Verbesserungen

Dazu kommen zahlreiche Verbesserungen der Gecko-Plattform, von denen nicht nur die Desktop-, sondern auch die Android-Version profitiert, als da unter anderem die Implementierung von HTTP/2.0 Draft 14 und ALPN wäre, ECMAScript 6 WeakSet, JavaScript Template Strings, zusätzliche CSS3 Font Features sowie weitere WebCrypto-Funktionen.

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