Firefox OS 1.3T – Firefox OS für Low-Budget-Smartphones

In Indien werden mittlerweile vier verschiedene Smartphones mit Firefox OS verkauft. Diese haben viele Gemeinsamkeiten, eines ist das Betriebssystem. Auf diesen Geräten ist nicht etwa Firefox OS 1.3 installiert, sondern Firefox OS 1.3T. Was es damit auf sich hat, erklärt dieser Artikel.

Nach dem Start des neuen Firefox OS-Portals haben mich Fragen erreicht, was es bei den neueren Smartphones mit Firefox OS 1.3T auf sich hat und ob es sich dabei eventuell um einen Fehler handle und eigentlich einfach nur Firefox OS 1.3 heißen sollte. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine spezielle Version von Firefox OS 1.3.

Konkret handelt es sich bei den vier Smartphones mit Firefox OS 1.3T um das Intex Cloud FX, Spice Fire One Mi-FX 1, Alcatel One Touch Fire C 2G sowie das Zen 105 Fire. Alle diese nur in Indien erhältlichen Geräte werden vom Spreadtrum SC6821 als SoC angetrieben und besitzen lediglich 128 MB RAM. Firefox OS 1.3T ist für eben jene Hardware optimiert, das T steht dabei für Tarako. Unter dem internen Projektnamen Tarako hat Mozilla für diese Plattform entwickelt.

Damit Firefox OS auf Geräten dieser Leistungsklasse laufen kann, musste der Fuchs vor allem abnehmen. So ist Firefox OS 1.3T grundsätzlich identisch mit Firefox OS 1.3, aber um einige Features reduziert. Es gibt keine Tastentöne, Autokorrektur oder Wortvorschläge, der PDF-Betrachter wurde gestrichen und es gibt keine WebRTC-Unterstützung. Der Firefox Marketplace in Firefox OS 1.3T besitzt keine Login- und auch keine Bezahlmöglichkeit, entsprechend gibt es ausschließlich kostenlose Apps und das Bewerten von Apps ist nicht möglich. USB-Zugriff auf den internen Speicher besteht in Firefox OS 1.3T nicht. Der Download von E-Mail-Anhängen ist auf 1 MB begrenzt. Bilder, welche in der Galerie-App angezeigt werden sollen, sind im Falle von GIF-Bildern auf 1 MB begrenzt, JPEG-Bilder müssen kleiner als 2 MB sein. Das Maximum für MMS liegt bei 300 KB. MMS und SMS werden automatisch als Entwurf gespeichert, wenn die Nachrichten-App geschlossen wird (was aufgrund des geringen Speichers sicher auch mal unfreiwillig passieren kann), Apps können auf der SD-Karte gespeichert werden, außerdem besteht die Möglichkeit, FOTA-Updates für Firefox OS vorher herunterzuladen und dann von der SD-Karte aus zu installieren.

Bei Firefox OS 1.3T handelt es sich also in erster Linie um eine abgespeckte Variante von Firefox OS 1.3 für Low-Budget-Smartphones, welche hierzulande aus Ermangelung solcher Smartphones uninteressant sein dürfte. Für genannte Geräte ist diese Version allerdings Voraussetzung, um überhaupt vernünftig zu funktionieren.

Neues HTTPS-Scanning von Avast behindert Firefox

Einige Avast-Nutzer beklagten zuletzt Probleme in Firefox. Diese stehen in direktem Zusammenhang mit dem neuen HTTPS-Scanning von Avast, welches mehr Probleme bereitet als es nützt.

Avast hat mit der neusten Version seiner Sicherheitssoftware ein neues HTTPS-Scanning an seine Nutzer ausgeliefert, welches von der Natur fast schon an Schadsoftware erinnert, agiert Avast hierbei in “allerbester” MITM-Manier. Das neue Feature soll die Sicherheit erhöhen, macht de facto aber mehr Probleme als Sinnvolles und wird damit zu einem ganz eigenen Sicherheitsrisiko. Probleme macht diese Neuerung nicht nur in Firefox, sondern auch in anderen Anwendungen wie beispielsweise Spotify. Die Top #1-Absturzursache von Firefox 33.0.x ist eine direkte Folge des HTTPS-Scannings, konkret handelt es sich um Abstürze der Natur, dass Firefox unter Umständen nicht mehr korrekt beendet und ein Schließen erzwungen werden muss. Erscheint im Add-on Manager beim OpenH264-Plugin nur die Meldung “Wird in Kürze installiert” ohne installiert zu werden, dann ist dies eine folge des HTTPS-Scannings. Auch die Updates von Firefox Add-ons weiß das HTTPS-Scanning von Avast zu verhindern. Natürlich können auch Webseiten von der Tatsache betroffen sein, dass sich Avast in die SSL-Kommunikation von Firefox einmischt. Die Folge ist dann, dass Ausnahmen für Webseiten hinzugefügt werden müssen, die normalerweise problemlos funktionieren.

Wer eines der beschriebenen Probleme mit Firefox hat oder sich fragt, wieso sich eines seiner anderen Programe nicht mehr wie gewünscht verhält, sollte das HTTPS-Scanning von Avast deaktivieren.

Update 31.10.2014: Nach Angaben von Avast sollten die Probleme sowohl mit dem neusten Update der Virus-Datenbank von Avast sowie mit dem kommenden Update auf Firefox 33.1 behoben sein.

Mozilla fügt DuckDuckGo als Suchmaschine in Firefox hinzu

Mozilla steht wie kein anderer Browserhersteller für den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer, DuckDuckGo besitzt einen ähnlichen Ruf im Bereich der Suchmaschinen. Zusammen, was zusammen gehört, hat man sich wohl bei Mozilla gedacht und integriert DuckDuckGo als Suchmaschine in Firefox.

Nutzer, welche besonderen Wert auf den Schutz ihrer Privatsphäre legen, nutzen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine andere Suchmaschine als Google, zum Beispiel DuckDuckGo. DuckDuckGo wirbt vor allem damit, keine persönlichen Daten seiner Nutzer zu sammeln. Mozilla hat DuckDuckGo nun als Suchmaschine für seinen kommenden Firefox-Release im November hinzugefügt. Dieser Schritt dürfte noch einmal unterstreichen, welchen Stellenwert das Thema Privatsphäre für Mozilla einnimmt.

Mozilla veröffentlicht Firefox 33.0.2

Mozilla hat das zweite außerplanmäßige Update für Firefox 33 veröffentlicht und behebt damit eine mögliche Absturzursache bei Programmstart.

Mit Firefox 33.0.2 veröffentlicht Mozilla die zweite außerplanmäßige Aktualisierung für Firefox 33. Mit dem neuen Update bessert Mozilla noch einmal am Bugfix von Firefox 33.0.1 nach, welcher auf manchen Systemen zu Problemen wie einem Absturz bei Programmstart führen konnte. Firefox 33.0.1 war wenige Tage vorher veröffentlicht worden, um mögliche schwerwiegende Darstellungsfehler auf Systemen mit gewissen fehlerhaften Intel-Grafiktreibern zu korrigieren. Von den in Firefox 33.0.2 betroffenen Problemen sind auch Nutzer mit Grafikchips anderer Hersteller betroffen, insbesondere nVidia, aber nicht nur.

Download Mozilla Firefox 33.0.2

Neues Firefox OS 2.0-Image für T2Mobile Flame veröffentlicht

T2Mobile und Mozilla haben ein neues Basis-Image mit Firefox OS 2.0 für das T2Mobile Flame veröffentlicht. Sofern keine gravierenden Fehler gefunden werden, wird es sich beim ersten FOTA-Update auf dem Releasekanal um diese Version handeln.

Nachdem Mozilla und T2Mobile vor etwas mehr als einem Monat ein neues Basis-Image mit Firefox OS 2.0 auf Android 4.4-Treiberbasis für das T2Mobile (Version 180) veröffentlicht haben, hat man nun ein weiteres neues Basis-Image (Version 188) veröffentlicht. Mit der neuen Version werden die letzten Probleme behoben, unter anderem ein Platzproblem, welches die Installation von Gecko-/Gaia-Updates verhindern konnte. Sollten keine größeren Probleme mehr gefunden werden, dann wird es sich beim ersten FOTA-Major-Update auf dem Release-Updatekanal (derzeit noch Firefox OS 1.3) um diese Version handeln.

Der Download des neuen Basis-Images findet sich für alle, welche die neue Version manuell installieren wollen, wie immer auf der Seite zum T2Mobile Flame im Mozilla Developer Network.

Zen 105 Fire: Viertes Smartphone mit Firefox OS für Indien, ausverkauft innerhalb von 90 Minuten

Dass sich die Billig-Smartphones mit Firefox OS in Indien gut verkaufen, das lässt sich spätestens daran erkennen, dass vor wenigen Tagen der bereits vierte Hersteller den Verkauf eines Smartphones mit Mozillas Betriebssystem gestartet hat. Dessen erste Einheit wurde innerhalb von 90 Minuten ausverkauft.

Nach Intex, Spice und Alcatel One Touch ist Zen Mobile Hersteller Nummer 4, welcher Firefox OS für den indischen Markt für sich entdeckt hat. Das Zen 105 Fire ist sehr ähnlich ausgestattet wie die anderen Geräte und kostet auch in etwa gleich, womit die Entscheidung für das Smartphone der Wahl in Indien noch schwerer fallen dürfte. Die erste Einheit von 15.000 Smartphones hat HomeShop18, der Shop, über welchen das Gerät exklusiv vertrieben wird, innerhalb von 90 Minuten ausverkaufen können, mittlerweile ist das Smartphone wieder verfügbar.

Genau wie seine drei Konkurrenten setzt auch das Zen 105 Fire den Spreadtrum SC6821 SoC ein, was eine ARMv7 Cortex A5 Dual Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz und ARM Mali-400MP1 GPU bedeutet. Keine Unterschiede auch beim RAM (128 MiB) sowie internen Speicher (256 MiB), auch die Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll sowie die HVGA-Auflösung (320 × 480 Pixel) sind identisch, ebenso wie die Tatsache, dass es sich um ein Gerät mit Dual SIM-Unterstützung handelt und als Betriebssystem Firefox OS 1.3T installiert ist.

Die Unterschiede liegen im Detail, so besitzt das Zen 105 Fire eine Hauptkamera, welche mit zwei Megapixeln auflöst, sowie eine 0,3 Megapixel-Frontkamera und einen Kamera-Blitz. Die Kapazität des Akkus beträgt 1 200 mAh, die Abmessungen des Gerätes betragen 110,7 × 60,2 × 10,1 mm. Der Preis beträgt 1.999 INR, also umgerechnet unter 25 Euro.

Firefox OS: Spezifikationen des Alcatel One Touch Fire S

Mit dem Alcatel One Touch Fire S wird bald ein neues Smartphone mit Firefox OS erscheinen, welches leistungstechnisch die Spitzenposition unter den Smartphones mit Firefox OS einnehmen wird.

Das Alcatel One Touch Fire S wurde erstmals auf dem Mobile World Congress im Februar angekündigt. Auf der Webseite des Herstellers gibt es seit kurzem eine eigene Seite für das neue Firefox OS-Flaggschiff, welche die Spezifikationen verrät.

Während das Smartphone zunächst als Gerät Quad Core CPU angekündigt und diese Angabe im Februar durch die Presseagentur auf Dual Core korrigiert worden war, scheint es sich nun doch zu bewahrheiten, dass das Alcatel One Touch Fire S eine Quad Core CPU besitzen wird; eine Angabe, welche die Webseite mehrfach nennt. Die Taktfrequenz wird 1,2 GHz betragen, an RAM sind 1 GiB verbaut, interner Speicher 4 GiB vorhanden. Eine widersprüchliche Angabe gibt es bezüglich der Hauptkamera, für welche auf der Webseite an einer Stelle 8 Megapixel und an anderer Stelle 5 Megapixel genannt werden, die ursprüngliche Ankündigung sprach auch von acht Megapixeln. Die Frontkamera löst mit zwei Megapixeln auf, Kamera-Blitz ist vorhanden. Das Display besitzt eine Bildschirmdiagonale von 4,5 Zoll und löst mit qHD-Auflösung auf (540 × 960 Pixel). Eine weitere Besonderheit des Smartphones ist die Unterstützung von LTE. NFC-, A-GPS- und Bluetooth 4.0-Unterstützung sind ebenfalls dabei. Die Kapazität des Akkus beträgt 2 000 mAh, die Abmessungen des Geräts betragen 129,5 × 63,5 × 8,5 mm, das Gewicht 126 g. Firefox OS ist in Version 2.0 vorinstalliert, ein FOTA-Update auf Firefox OS 2.1 wird bereits in den Spezifikationen erwähnt.

Alcatel One Touch Fire: Update auf Firefox OS 1.3 wird verteilt

Lange hat es gedauert, nun ist es endlich da: Das Update auf Firefox OS 1.3 für das mittlerweile doch betagte Alcatel One Touch Fire.

Das Alcatel One Touch Fire war eines der ersten verfügbaren Endkunden-Smartphones mit Firefox OS und lief bisher mit Firefox OS 1.1. Ende Januar gab es dann Verwirrungen um die Update-Situation: Das Update auf Firefox OS 1.2 sollte ausgelassen werden, was einige Medien damit gleichsetzten, dass es generell keine Update mehr für dieses Gerät geben würde. Der Hersteller hatte aber angekündigt, das Update nur auslassen und direkt auf Firefox OS 1.3 gehen zu wollen. Unklar war der Zeitpunkt des Updates und nachvollziehbarer Weise haben viele auch nicht mehr an das Update geglaubt, hat es nun nach einigen Verzögerungen bis Ende Oktober gedauert, aber die Auslieferung des Updates hat schließlich vor wenigen Tagen begonnen und Nutzer des Alcatel One Touch Fire sollten nun Firefox OS 1.3 auf ihrem Smartphone nutzen können.

Ob es darüber hinaus noch Updates für das Alcatel One Touch Fire geben wird, ist unbekannt, konkrete Ankündigungen gibt es zumindest nicht. Mit dem Fire C, Fire C 2G, Fire E und bald dem Fire S gibt es einige neuere Smartphones der Alcatel One Touch Fire-Serie mit Firefox OS 1.3 oder höher.

Firefox Nightly: Media Source Extensions standardmäßig aktiviert

Mozilla hat die Media Source Extensions (MSE) in der Nightly-Version von Firefox standardmäßig aktiviert. Die HTMLMediaElement-Erweiterung erlaubt JavaScript die Generierung von Medienstreams, was Features wie Adaptives Streaming oder zeitversetztes Sehen von Livestreams in HTML5-Videos ermöglichen soll. YouTube ist ein prominentes Beispiel für eine Webseite, welche Gebrauch von MSE macht.

Media Source Extensions (MSE) sind ab sofort in der Nightly-Version von Firefox für WebM und VP9 standardmäßig aktiviert. Dies ist besonders für Nutzer von YouTube interessant, da Google auf seinem Video-Portal davon Gebrauch macht und nur mit aktivierten MSE alle Video-Auflösungen zur Verfügung stehen. Die aktuelle Nightly-Version trägt die Versionsnummer 36, dies bedeutet jedoch nicht, dass die MSE in Firefox 36 standardmäßig aktiviert sein werden. Nach aktuellem Stand werden die MSE mit Eintritt in die Betaphase standardmäßig deaktiviert werden.

Die Implementierung der MSE ist noch nicht abgeschlossen. Wer in Zusammenhang hiermit Probleme bemerkt, kann diese über about:config wieder deaktivieren, indem der Schalter media.mediasource.enabled per Doppelklick auf false geschaltet wird, umgekehrt können auf diese Weise MSE aktiviert werden, sofern sie es noch nicht sind, zum Beispiel in einigen Wochen nach Erscheinen der Betaversion von Firefox 36.

Update auf Firefox 33.0.1 behebt Grafikfehler

Als Mozilla Firefox 33 veröffentlicht hat, beklagten in der Folge einige Nutzer Darstellungsprobleme. Schuld waren fehlerhafte Grafiktreiber von Intel bei Nutzern der betroffenen Systeme. Das Update auf Firefox 33.0.1 korrigiert das Problem.

Eine der Neuerungen von Firefox 33 ist das sogenannte Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer. Einige Nutzer mit bestimmten Kombinationen von Intel Grafikchipsätzen und -treibern beklagten seit dem schwerwiegende Grafikfehler, welche Firefox unbenutzbar gemacht haben. Mozilla reagierte mit einem Blocklisten-Update, welches die Hardwarebeschleunigung deaktiverte, auch gab es einen Workaround, um Firefox wieder benutzbar zu machen, normalerweise sollte aber bereits ein Update des Grafikkarten-Treibers ausreichend gewesen sein. Nachdem Mozilla ein besseres Verständnis von diesem Treiber-Bug erlangen konnte, wurde das Blocklisten-Update nun rückgängig gemacht und Firefox 33.0.1 veröffentlicht. Mit dem Update erkennt Firefox vom Treiber-Bug betroffene Systeme zur Laufzeit und kann gezielt darauf reagieren. Die Probleme sollten mit Firefox 33.0.1 nun der Vergangenheit angehören.

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