Firefox 3.6 ist verfügbar: Hier kostenlos herunterladen!

Firefox 4.0: neue Ideen für die Optik und die Tabs

In unregelmäßigen Abständen habe ich in der Vergangenheit ja über die Konzept-Ideen von Firefox berichtet. Ein Beitrag von Robert erinnerte mich daran, mal wieder im Wiki vorbei zu schauen (im Wiki kann man sich regelmäßig die neuen Design-Ideen zu Gemüte führen).

Wie sich Tabs beim ziehen verhalten könnten zeigt auch dieses Konzeptvideo.

Screenshot aus dem Konzeptvideo. Der Tab wird nicht (wie bisher) als neues und geöffnetes Fenster dargestellt, sondern in einer Art Thumbnail-Modus:

Hier noch einmal die Theme-Mockups (könnt ihr ja mal mit Strata nachbauen):

Mozilla zeigt sich innovativ. Ich persönlich mag die neuen Konzepte und Ideen. Ob und wie dabei von anderen Browsern abgeschaut wurde kann ich nicht beurteilen. Aber was sagte ein Kollege von mir mal: “Einer guten Idee ist es egal, wer sie hat”.

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Weave Sync 1.0 erschienen: Firefox synchronisieren

Gestern erschien die Version 1.0 von Mozilla Weave. Weave ist eine Erweiterung von Mozilla um den Firefox auf verschiedenen Rechnern synchronisieren zu können. Synchronisiert werden können folgende Dinge:Lesezeichen, Passwörter, Verlauf, Einstellungen und die Tabs. Erweiterungen können leider nicht synchronisiert werden, aber vielleicht hat ja jemand Lust Siphon auszuprobieren. Zur Synchronisation muss ein Konto bei Mozilla angelegt werden. Dies könnt ihr im Verlauf der ersten Weave-Einrichtung vornehmen.

Mozilla Weave funktioniert nur mit Firefox (bzw. mit der mobilen Version Fennec). Damit schließt Mozilla (verständlicherweise) andere Browser aus, genau wie es auch Google mit der eingebauten Synchronisation von Chrome macht. Als Benutzer mehrerer Browser empfehle ich weiterhin XMarks. Damit könnt ihr Lesezeichen und Passwörter zwischen allen möglichen Browsern ganz einfach synchronisieren. Weave Sync kann auch mit einem eigenen Server betrieben werden, ebenso wie XMarks BYOS. Sofern ihr synchronisiert: womit?

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Firefox 3.6 und Webvideos

Ist Firefox 3.6 an Ihnen vorübergegangen? Zwischen massiven Sicherheitsproblemen mit dem Internet Explorer und dem Erscheinen von Chrome 4 ist Firefox 3.6 fast unscheinbar veröffentlicht worden. Das liegt sicher auch an dem kleinen Versionssprung. Der ist aber unbegründet, was die Arbeit unter der Haube angeht. Aufgrund der fast nicht existenten Änderungen an der Oberfläche ist der Sprung von .5 auf .6 für Endnutzer wohl doch begründet.

Jedenfalls gibt es viele unscheinbare Verbesserungen. Eine kleine Liste der Neuerungen wurde auf support.mozilla.com übersetzt.

Für mich ist besonders die höhere Reaktions- und Seitenladegeschwindigkeit ein Mehrwert sowie die Formular-Autovervollständigung, die nun wie die intelligente Adressleiste die aktuellsten und häufigsten Eingaben voranstellt und die Suche nach gespeicherten Eingaben wesentlich erleichtert.

Andere Meldungen:

Für das Web wichtig, wie ich finde, ist die Verfeinerung des Theora-Codecs, um freie OGG-Videos in besserer Qualität anzeigen zu können.

Derzeit tobt ja eine Art Krieg zwischen Chrome, Youtube und Videmo, die lizenzpflichtige und patentbelastete Video-Codecs durchsetzen möchten, auf der einen und den Unterstützern von OGG (Mozilla, Wikipedia …) auf der anderen Seite. Robert O’Callahan von Mozilla hat aufklärende Blogbeiträge geschrieben, wieso Mozilla nur freie Codecs unterstützen will und die HTML5-Videos auf Youtube und Vimeo mit Firefox nicht abgespielt werden können/sollen: Video, Freedom And Mozilla, LCA, ActiveX All Over Again. Das Web hat schon einige Qualen durch proprietäre oder lizenzpflichtige Formate erdulden müssen: ActiveX, GIF, Flash. Eigentlich sollten wir daraus gelernt haben …

Wöchentliche Community-Meetings

Seit einigen Monaten halten wir regelmäßige Treffen im IRC ab, um uns gegenseitig darüber zu informieren, was gerade der Stand der Dinge ist. Diese Treffen waren schon immer öffentlich, aber offenbar wenig bekannt, deswegen hier der Hinweis:
Jeden Mittwoch von 21.00 bis 21.30 Uhr finden die Community-Meetings im IRC statt.

Der Chat-Channel ist: irc.mozilla.org #deMeeting
Die Protokolle können hier nachgelesen werden: http://www.firefox-browser.de/wiki/Protokolle

Firefox für Android [Update]

Im wöchentlichen Meeting, das gerade stattgefunden hat, wurde bekannt gegeben, dass Firefox für Android ab dem nächsten Monat in einer ersten benutzbaren Version vorliegen wird. Gearbeitet wird an dem Projekt seit Dezember, inzwischen sind die gröbsten Arbeiten bereits erledigt und Firefox startet als mobile Applikation auf einem Android-Handy, allerdings ist das Surfen noch nicht möglich. Firefox ist bereits jetzt in einer fertigen Version für Nokias Maemo-Plattform, N800 und N900, und in einer Vorabversion für Windows Mobile verfügbar. Da Google's Android derzeit ein großes Interesse von seiten der Hardware-Hersteller erfährt, ist im laufenden Jahr mit vielen weiteren Andoroid-Smartphones zu rechnen. Mit Firefox für Android dürften diese Handys noch ein wenig interessanter werden und vielleicht sogar Apple dazu veranlassen, endlich die iPhone-Plattform auch für andere Browser zu öffnen.

[Update] Da inzwischen einige Seiten schon über eine Betaversion berichten, sei hier noch einmal klargestellt: Derzeit kann nicht einmal eine Internetseite angezeigt werden, nur die Applikation startet auf Android. Es wird noch Monate dauern, bis eine Alpha-Version veröffentlicht werden kann. Nächsten Monat soll es zumindest schon möglich sein, Internetseiten anzuzeigen, sehr rudimentär und nicht für Endanwender gedacht.

Tab Utilities: Tab Management für den Firefox

Viele Benutzer des Firefox haben sich zur Vereinfachung und Anpassung des Tab-Handlings die Erweiterung Tab Mix Plus installiert. Ich selber nutzte auch Tab Mix Plus bis ich im November 2009 auf die schlanke Erweiterung Tabberwocky aufmerksam wurde. Eine weitere Erweiterung um eure Tabs zu managen möchte ich nun vorstellen. An dieser Stelle vielen Dank an Christian, der mir diesen Tipp per E-Mail sandte.

Die Tab Utilities sind eine experimentelle Erweiterung für den Firefox. In ihr sind einige nützliche Dinge für das Handling von Tabs zusammengefasst. Anhand des Screenshots könnt ihr bereits ein Feature begutachten: die History für Tabs.

Weiterhin lassen sich Tabs schützen, anpinnen oder auf ein Favicon reduzieren. Die Option “Hide Tabs” lässt Tabs verschwinden bis ihr sie mit Strg+Alt+H (Mac: CMD+Alt+H) wieder hervorholt.

Hier einmal ein paar Screenshots der Optionen (dann muss ich nicht soviel schreiben ;) ):

Wie ihr seht: viele Optionen um das Verhalten der Tabs zu beeinflussen. Wer die ganzen Features nicht benötigt kann auch die Lite-Version der Tab Utilities ausprobieren.

Wie schaut es bei euch aus? Tab Mix Plus, Tabberwocky oder gar etwas ganz anderes?

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Bitte nicht auf Abzocker reinfallen

Ich habe Mozilla bereits vor einem dreiviertel Jahr über die betrügerische Seite mozilla.at in Kenntnis gesetzt. Zwischenzeitlich gab es dort andere Software im Angebot. Ich dachte, das Thema wäre für Firefox nun erledigt. Dem ist aber anscheinend immer noch nicht so, denn die Seite ist wieder mit Firefox auf Kundenfang und sogar die österreichische Tageszeitung derStandard.at berichtet darüber.

Mozilla geht schon lange gezielt gegen solche Betrügerseiten vor, die dem Ruf von Mozilla und freier Software allgemein schaden. Ich hoffe, die Rechtsabteilung verlangt die Übergabe der Domains an Mozilla und dass dies auch gelingt. Mozilla.de konnte auch erst nach langem von Mozilla übernommen werden.

In der Zwischenzeit kann man nur warnen: Holt euch Programme nur von der Seite des Originalherstellers! Und sagt und zeigt dies auch euren Freunden und Verwandten!

Viele freie Programme sind z.B. auf SourceForge beheimatet wie das FTP-Programm FileZilla oder das Programm PDFCreator zum erstellen von PDF-Dateien unter Windows. Andere Projekte haben ihre eigenen großen Portale wie OpenOffice.org, Gimp, Inkscape – oder Firefox und Thunderbird.

Im Zweifel kann man die Suchmaschine seiner Wahl befragen. Die Herstellerseiten werden meistens weit oben gelistet.

Wie alle bekannten Open-Source-Projekte hat neben Mozilla besonders auch OpenOffice.org mit Betrügern zu kämpfen. Auf der eigens erstellten Seite OpenOffice.org und Abofallen klären sie darüber auf. Wir können auch ihnen nur alle Gute im Kampf gegen diese Betrüger wünschen.

Warum sehen Seiten im Firefox anders aus als im IE?

Nein, dies ist kein weiterer Artikel, der einem Webdesigner zu erklären versucht, warum es so umständlich ist, für den Internet Explorer zu programmieren. ;) In diesem Artikel geht es vielmehr darum, warum manche Webseiten bzw. Teile davon von Bildschirmleseprogrammen für Blinde unterschiedlich dargestellt werden, abhängig davon, ob der Anwender die Seite im Internet Explorer oder dem Firefox aufruft.

Anstoß für den Artikel gab diese Bemerkung von Heiko Kunert aus Hamburg, in der er bemerkte, dass es immer noch Seiten gibt, die im Firefox mit einem Bildschirmleseprogramm anders aussehen als im IE. Auf meine Nachfrage hin führte Heiko aus, dass er versuchte, den Play-Schalter beim Anschauen des Hamburg-Journals in der NDR Mediathek zu finden und dass JAWS 8.0 diesen zwar mit dem IE, aber nicht mit dem Firefox finden würde.

Zur Erklärung dieses Phänomens kommen in diesem Fall mehrere Faktoren zusammen:

Zum einen ist da natürlich der verwendete Browser. Im Idealfall wird HTML-Code in beiden Browsern gleich interpretiert, egal ob es jetzt um die visuelle Anzeige für Sehende oder die Darstellung durch das Bildschirmleseprogramm für Blinde geht. Jeder, der schon mal mit beidden Browsern unterwegs war, dass es selbst in JAWS 10 und 11, oder auch bei Verwendung des NVDA, immer mal wieder den einen oder anderen subtilen Unterschied gibt.

Zum anderen ist da in diesem Fall der Faktor Flash. Die NDR Mediathek verwendet eine Adobe Flash-Anwendung zur Anzeige des Videomaterials und auch zur Steuerung der Wiedergabe. Der von Heiko gesuchte Play-Schalter befindet sich also nicht im eigentlichen HTML, sondern in dieser Flash-Anwendung. Hier gibt es gerade mit älteren JAWS-Versionen teils gravierende Unterschiede in der Handhabung zwischen dem Internet Explorer und dem Firefox. Der Grund ist, dass das Flash-Plugin für den Firefox erst im Jahr 2008 von Adobe zugänglich gemacht wurde, das Plugin für den IE aber schon seit 2002 Zugänglichkeit unterstützt. Da liegen also mal lockere 6 Jahre zwischen.

Und damit kommen wir zum dritten Faktor, der verwendeten Version eines Screen Readers (unabhängig vom hersteller). Die hier verwendete Version von JAWS war die Version 8.0, die in den USA zuerst Ende 2006 veröffentlicht wurde. Die Veröffentlichung der deutschen Version fand irgendwann 2007 statt. Also wurde diese Version von JAWS ein bis zwei Jahre vor einer zugänglichen Version des Flash-Plugins für den Firefox veröffentlicht und ist somit gar nicht darauf eingestellt, dass es im Firefox überhaupt ein zugängliches Flash-Plugin geben könnte. Berechtigter Kritikpunkt: man hätte auch vorausschauend in JAWS die Möglichkeit bereits vorsehen können. Jeder, der aber schon mal mit Microsoft Active Accessibility gearbeitet hat, weiß ein Lied davon zu singen, dass auch das strikte Folgen der Dokumentation nicht immer zum gewünschten Ergebnis führt, ohne noch weitere kleine Veränderungen vornehmen zu müssen, damit es tatsächlich für den Anwender rund läuft. Dasselbe Rechenspiel gilt natürlich auch für Window-Eyes, die Flash ebenfalls von Anfang an im IE unterstützten (ich glaube sie waren sogar die ersten), mit dem Flash-Plugin in Firefox aber auch erst richtig umgehen lernen mussten, als es dann endlich mal in einer zugänglichen Version erschien. Und solche Verbesserungen werden von den kommerziellen Herstellern von Bildschirmleseprogrammen nur in den seltendsten Fällen auf ältere Versionen zurückportiert.

Wer den gerade erschienenen Firefox 3.6 einsetzt, wird übrigens schnell feststellen können, ob er eine aktuelle und damit zugängliche Version des Flash-Plugins installiert hat. Firefox weist jetzt auf veraltete Versionen des Flash-Plugins hin und fordert zur Aktualisierung auf. Auch wegen bekannter Sicherheitsprobleme ist so ein Schritt unbedingt zu empfehlen!

Beim Testen habe ich das beste Ergebnis übrigens mit der neuartigen Herangehensweise des NVDA an das Interagieren mit Flash-Inhalten erzielt. NVDA sieht nicht nur sämtliche Schalter sondern liest auch von allen Schaltern die Beschriftungen vor, erkennt die bereits abgelaufene und noch verbleibende Zeit und ermöglicht ein vollständiges Bedienen des NDR-Mediathek-Players.

Es ist also leider tatsächlich so, dass ein Bildschirmleseprogramm Inhalte von Webseiten unterschiedlich darstellen kann abhängig davon, mit welchem Browser die Seite aufgerufen wird. Seiteninhalte sind in diesem Fall aber eben nicht nur HTML-Inhalte, sondern auch externe Quellen wie Flash. Und dies erhöht die Variabilität und Fehleranfälligkeit der Anzeige.

Ich hoffe, mit diesem Artikel ein wenig Licht in das Dunkel des teilweise doch verwirrenden und komplexen Zusammenspiels der verschiedenen Komponenten gebracht zu haben! Fragen und Kommentare sind natürlich immer herzlich willkommen!

Firefox 3.6 & Portable Firefox 3.6 für Windows und Mac OS X

Euch Netzmenschen ist es sicherlich nicht entgangen dass heute die finale Version von Firefox 3.6 erschienen ist. Nun geht es also in großen Schritten auf die Version 4 zu. Ich bin mal gespannt was uns in Zukunft alles erwartet. Ich selber sehe die größten Innovationen aus dem Hause Mozilla und Google kommen. Allerdings gebe ich auch zu, dass ich es mir momentan schwer vorstellen kann, wie man das Thema “Browser” an sich verbessern und vielleicht sogar revolutionieren kann. Bin sehr gespannt wie sich in einem eigenen Prozess laufende Tabs beim Firefox machen.

Über die Neuerungen der Firefox-Version 3.6 konntet ihr in diesem beschaulichen Blog ja eigentlich alles lesen. Was alles neu ist könnt ihr aber nicht nur über die Blogsuche herausfinden. Ihr könnt euch auch zwei Minuten Mike Beltzner, seines Zeichens Director of Firefox Develepment anschauen. So könnt ihr nun zum Beispiel standardmäßig ohne Erweiterung die häufig erwähnten Personas nutzen. Einfach deren Seite besuchen und mal schauen :) .

Hier gleich einmal ein kleiner Tipp von mir: YouTube-Videos werden standardmäßig mit dem Flash-Player dargestellt. Wer nun mit HTML 5 abrocken möchte, der kann hier direkt bei YouTube HTML5 als Beta nutzen. Funktioniert mit Safari und Google Chrome mittlerweile schon recht gut.

So, lange Rede kurzer Sinn. Eure portablen Versionen könnt ihr selbstverständlich automatisiert aktualisieren lassen wenn das Auto-Update kommt oder natürlich per Hand. Letzteres ist ganz einfach: portable Version herunterladen und den alten Profilordner einfach über den der Firefox-Version 3.6 schieben. Fragen zur portablen Version könnt ihr selbstverständlich in den Kommentaren hinterlassen, als generelle Anlaufstelle für deutschsprachige Nutzer empfiehlt sich das Firefox-Forum, welches ihr unter Camp Firefox finden könnt. Mich trifft man dort auch gelegentlich an ;)

Übrigens: Firefox 3.6 hat ein andere Verhalten bezüglich des Öffnens von Tabs. Diese werden nicht wie früher am Ende der Tab-Leiste geöffnet sondern direkt neben dem aktiven. Dieses Verhalten könnt ihr ganz leicht abstellen, indem ihr unter about:config den Wert browser.tabs.insertRelatedAfterCurrent per Doppelklick auf false setzt. Benutzer von Tabberwocky können das natürlich per Menü bewerkstelligen.

Download Portable Firefox 3.6 deutsch für Windows

Download Portable Firefox 3.6 deutsch für Mac OS X

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Firefox und KeePass verheiraten

Gestern Abend habe ich einen Tipp via Kontaktformular bekommen, den ich euch nicht vorenthalten will. Es geht dabei um die automatisierte Nutzung einer KeePass-Datenbank in Verbindung mit dem Firefox. Wer der Meinung ist dass er den im Firefox integrierten Passwort-Manager (eventuell mit Master-Passwort) nutzen will, der sollte bereits jetzt mit dem Lesen aufhören. KeeFox ist eine relativ neue Erweiterung für den Firefox welche mittels einem KeePass-Plugin (KeeICE) Benutzernamen und Passwörter aus einer KeePass-Datenbank ausliest und diese in die benötigten Felder einsetzt. Ich stelle euch das mal vereinfacht hier vor, der Interessierte wird sich sicherlich in die entsprechenden Quellen einlesen.

Alles beginnt natürlich mit der Installation der Erweiterung KeeFox. Nach einem Neustart des Firefox werdet ihr durch den weiteren Prozess geleitet.

Wer KeePass als portable Variante benutzt oder volle Kontrolle über den Installationsprozess haben möchte, der sollte die erweiterte Installationsvariante vorziehen:

Im Anschluss wird KeeICE automatisiert heruntergeladen und man wird aufgefordert das Programmverzeichnis von KeePass anzugeben.

Danach wird man aufgefordert sich in seine standardmäßige KeePass-Datenbank einzuloggen.

Von nun an werden URLs und Passwörter nicht mehr im Firefox gespeichert sondern direkt in KeePass. Selbstverständlich werden bereits vorhandene Benutzernamen / Passwörter ausgelesen sofern ihr in KeePass die Login-URL hinterlegt habt. Besucht ihr eine Seite, die ein Login benötigt (und ihr habt Login-Daten) so verändert sich das Symbol des Schlüssels in der Symbolleiste (bzw. verfärbt sich rot).

Im Infofeld des Fensters findet ihr dann auch das mögliche Login (in URL-Form) für die besuchte Seite. Auch lassen sich sämtliche Kategorien eurer KeePass-Datenbank über das KeePass-Symbol in der Symbolleiste aufrufen. Wer sich an den Icons stört kann diese ja über die Anpassung der Symbolleiste entfernen.

Alles in allem eine interessante Nutzung für KeePass-Extremnutzer oder Firefox-Passwortverwaltung-Verweigerer. Wer Fragen oder Probleme hat, der kann ja auch im KeeFox-Forum aufschlagen und um Rat fragen.

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