Humble Mozilla Bundle: Indie-Spiele direkt im Browser spielen

Humble Bundle hat zusammen mit Mozilla das Humble Mozilla Bundle zusammengestellt – eine Sammlung von Spielen, welche ohne Installation und DRM-frei im Browser laufen, dank asm.js-Technologie in Firefox schneller als in jedem anderen Browser.

Das Humble Mozilla Bundle ist eine Sammlung von Indie-Spielen, welche direkt im Browser laufen. Den Preis bestimmt der Nutzer selbst. Enthalten sind im Paket Super Hexagon, AaaaaAAaaaAAAaaAAAAaAAAAA!!! for the Awesome, Osmos, Zen Bound 2 und Dustforce DX. Wird mindestens der Durchschnittspreis investiert, dann gibt es oben drauf noch Voxatron, FTL: Faster Than Light Advanced Edition sowie noch ein weiteres Spiel, welches in den nächsten Tagen freigeschaltet werden wird. Zusätzlich gibt es noch das Spiel Democracy 3, wenn mindestens acht Dollar bezahlt werden. Mindestens ein Dollar muss investiert werden, damit die Spiele (mit Ausnahme von Voxatron) auch über Steam verfügbar sind. Inbegriffen sind auch einige Soundtracks zu den Spielen. Der Gesamtwert des Bundles beträgt 104 Dollar. Der Käufer kann außerdem entscheiden, wie viel vom Kaufpreis die Entwickler, Humble oder eine von drei Non-Profit-Organisationen, in diesem Fall zum Beispiel Mozilla, erhalten. Mit dem Kauf der Spiele kann Mozilla also direkt unterstützt werden. Alle Spiele können als Vorschauversion vor dem Kauf angespielt werden.

Gemeinsam ist allen Spielen, dass sie auf Mozillas asmj.js-Technologie setzen, was diese Spiele zwar auch spielbar in anderen Browsern macht (wobei nur für Firefox und Chrome Kompatibilität garantiert wird), sie aber in Firefox ganz besonders performant macht. Die Spiele funktionieren direkt im Browser, ohne Plugin, ohne Installation, ohne DRM. Das Bundle kann Stand jetzt noch neun Tage und wenige Stunden erworben werden.

Video auf YouTube ansehen

Behebung der häufigsten Firefox 33-Probleme

Mozilla hat vor wenigen Tagen Firefox 33 mit vielen Neuerungen veröffentlicht. Natürlich kann ein Update immer für einzelne Nutzer Probleme bereiten, für die größten Probleme sollen hier Lösungen angeboten werden.

Firefox nur noch schwarz

Eine der Neuerungen von Firefox 33 ist aktiviertes Off Main Thread Compositing (OMTC) für Windows-Nutzer. Diese Neuerung soll der Reaktionsfreudigkeit von Firefox förderlich sein, kann im schlechtesten Fall Firefox allerdings unbrauchbar machen: So beklagten nach der Veröffentlichung von Firefox 33 zahlreiche Nutzer, dass nach dem Starten von Firefox nur ein schwarzes Fenster zu sehen sei. Von dem Problem betroffen scheinen lediglich Nutzer eines Systems mit bestimmten Grafikchipsätzen von Intel mit veraltetem Treiber zu sein.

Mozilla hat mittlerweile ein Blocklisten-Update veröffentlicht, welches zumindest die meisten betroffenen Treiber blockieren sollte. Wer von diesem Problem betroffen war oder immer noch ist, sollte als erstes schauen, ob es eine neuere Version für die im Computer eingebaute Grafiklösung gibt und diese gffs. installieren. Hilft dies nicht, dann ist bei geschlossenem Firefox die Datei prefs.js im Profilverzeichnis von Firefox aufzusuchen und folgende Zeile zu ergänzen:

user_pref(“layers.offmainthreadcomposition.enabled”, false);

Damit wird OMTC deaktiviert. Auch ein Deaktivieren der Hardwarebeschleunigung wird das Problem lösen, da das Deaktivieren dieser implizit auch OMTC deaktiviert.

Firefox reagiert nicht mehr auf Eingaben in die Adressleiste

Ein weiteres Problem, welches beim Support etwas häufiger aufgetaucht war, ist das Problem, dass Firefox nicht mehr auf Eingaben in die Adressleiste reagiert. Hiervon waren Nutzer des populären Add-ons Tab Utilities betroffen. Die Antwort darauf lautet: Tab Utilities ist nicht kompatibel mit Firefox 33. Es findet sich auf GitHub allerdings eine gefixte Version, welche nicht vom originalen Entwickler der Erweiterung stammt, welche das Problem aber behebt und Firefox 33 damit quasi wieder repariert. Ob / wann der Fix in die originale Version übernommen wird, ist derzeit unklar. Per Pull Request eingereicht wurde die Änderung zumindest. Ein Deaktivieren des Add-ons hilft natürlich auch.

Mozilla veröffentlicht Firefox 33 mit vielen Verbesserungen

Mozilla hat in dieser Woche neue Versionen von Firefox für Windows, OS X und Linux mit vielen Verbesserungen veröffentlicht.

Download Mozilla Firefox 33 für Windows, OS X und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Am Dienstag ist Firefox 33 für Windows, OS X und Linux erschienen. Auch in dieser Version behebt Mozilla wieder neun Sicherheitslücken, von denen Mozilla drei als besonders kritisch einstuft.

Mit Firefox 33 hat Mozilla die Unterstützung einiger unsicherer TLS-Algorithmen deaktviert, RSA 1023 und schwächere Zertifikate werden aus Sicherheitsgründen ab sofort blockiert.

Verbesserte Adressleisten-Funktionalität

Mit Firefox 33 verbessert Mozilla die Funktionalität der Adressleiste. Konkret verbessert Mozilla die Suche nach Begriffen, die aus nur einem Wort bestehen, sowie nach arithmetischen Ausdrücken. Bislang hat Firefox den Suchbegriff zunächst versucht auf eine URL aufzulösen, im Falle von “1234-5678″ beispielsweise auf “http://1234-5678/” und danach erst eine Suche bei der eingestellten Suchmaschine nach “1234-5678″ durchgeführt. Die Suche nach einer Zahl wie “12345678” hat direkt eine Fehlermeldung produziert. Letzteres konnte bislang durch das Voranstellen eines Fragezeichens, also “?12345678″ umgangen werden.

In beiden Fällen verhält sich Firefox ab Version 33 anders und sendet die Anfrage direkt an die Suchmaschine der Wahl. Gleichzeitig führt Firefox im Hintergrund eine Suche nach lokalen Hosts durch und bietet im Falle eines Treffers die Option an, diesen Begriff als lokalen Host zu speichern, so dass eine Suche danach in Zukunft den lokalen Host anstelle der Suchmaschine aufruft. Wer das Verhalten diesbezüglich vorab über about:config konfigurieren möchte, kann dies durch Anlegen von Boolean-Schaltern nach dem Schema “browser.fixup.domainwhitelist.” plus Hostname machen, im Falle des Hosts “agenedia” zum Beispiel “browser.fixup.domainwhitelist.agenedia” mit dem Wert true”. Der Hostname “localhost” ist bereits automatisch konfiguriert.

Suchvorschläge auf der Startseite und in neuen Tabs

Bislang kann Firefox über die Suche im Suchfeld Suchvorschläge der jeweiligen Suchmaschine anzeigen, nicht aber auf der standardmäßig eingestellten Startseite about:home oder dem Suchfeld auf about:newtab, der Seite, welche standardmäßig beim Öffnen eines neuen leeren Tabs erscheint. In beiden Fällen zeigt Firefox ab sofort auch Suchvorschläge an, sofern die eingestellte Suchmaschine dies unterstützt.

Open Source H.264-Integration für WebRTC

Mit OpenH264 stellt Cisco eine Open Source-Implementierung des H.264-Codecs bereit. Mozilla integriert diese in Firefox 33, aus Lizenzgründen allerdings nicht direkt, stattdessen wird der Codec in Form eines Gecko Media Plugins nach dem Start von Firefox heruntergeladen. Wie die übrigen NPAPI-Plugins (Flash, Silverlight & Co.) kann auch dieses Plugin über den Add-on Manager deaktiviert werden. Click-to-Play steht hier nicht zur Auswahl, da dieser Codec lediglich für WebRTC genutzt werden kann, wofür Click-to-Play nicht relevant ist. Das Gecko Media Plugin läuft in einer Sandbox.

Unterstützung für Bildschirm- und Fenster-Sharing via WebRTC

Im Zusammenhang mit WebRTC nennenswert ist auch die Tatsache, dass Firefox ab Version 33 das Teilen des Bildschirm- beziehungsweise Fensterinhalts erlaubt. Relevanter Beispielcode wurde auf diesem Blog veröffentlicht, Talky wäre eine reale Anwendung, welche hiervon Gebrauch machen kann. Derzeit ist es noch so, dass Webseiten, denen diese erweiterte WebRTC-Funktionalität gestattet sein soll, per about:config eingetragen werden muss. Am Beispiel von Talky wird dies in einem gesonderten Artikel beschrieben.

In diesem Zusammenhang hat Mozilla auch den Indikator verändert, welcher anzeigt, dass eine Kommunikation über WebRTC stattfindet. Bislang hat Firefox ein zusätzliches Symbol in der Symbolleiste angezeigt, wenn die Kamera und/oder das Mikrofon aktiviert ist, und dem Nutzer darüber die Möglichkeit gegeben, die Freigabe zu beenden, auch wenn der entsprechende Tab gerade nicht im Vordergrund ist. Mit der Ergänzung um Bildschirm- und Fenster-Sharing war man allerdings besorgt darüber, ob dieser Indikator sichtbar genug ist und hat diesen ersetzt. Anstelle eines zusätzlichen Symbols in der Symbolleiste sehen Windows- und Linux-Nutzer nun am oberen Bildschirmrand fixierte Kontrollsymbole, welche auch sichtbar sind, wenn Firefox nicht sichtbar ist. Nutzer von Mac OS X sehen entsprechende Symbole in der globalen Menüleiste, auch wieder unabhängig davon, ob Firefox im Vordergrund ist oder nicht.

Verbesserte Sitzungswiederherstellung

Mozilla hat auch die Sitzungswiederherstellung von Firefox verbessert und die Wahrscheinlichkeit einer nicht erfolgreichen Wiederherstellerung der letzten Sitzung verringert. Diese Änderung wird auf diesem Blog in aller Ausführlichkeit beschrieben.

Firefox merkt sich kopierte Inhalte Privater Fenster

Hat man bislang in einem Privaten Fenster Text einer Webseite kopiert und das Private Fenster anschließend geschlossen, dann wurde der kopierte Inhalt von Firefox verworfen. Dabei handelte es sich um keinen Fehler, sondern um eine ganz bewusste Entscheidung. Für einige Firefox-Nutzer war dies eher störend, so dass Mozilla das Verhalten in Firefox 33 nun geändert hat und Firefox den Inhalt der Zwischenablage auch nach dem Schließen Privater Fenster nicht mehr verwirft. Gleiches gilt übrigens auch, wenn man Firefox keine Chronik anlegen lässt – bei dieser Einstellung befindet sich Firefox in einer Art permanentem Privaten Modus, welcher sich genauso verhalten hat und von dieser Änderung betroffen ist.

Optimierte String-Kodierung der JavaScript-Engine

Mozilla hat Verbesserungen an der JavaScript-Engine vorgenommen, welche Strings intern statt wie bisher in UTF16 nun als Latin1 speichert, die darum für die meisten Zeichen nur noch einen statt zwei Byte Platz benötigen. Da dies lediglich die interne String-Repräsentation betrifft, verändert sich am Verhalten von JavaScript durch diese Änderung nichts, es wird allerdings weniger Speicher benötigt, was auch zu einer Beschleunigung führen kann. Dies zeigt sich unter anderem im Sunspider-Benchmark für reguläre Ausdrücke, in welchem Firefox 33 um 36 Prozent besser abschneidet.

Off Main Thread Compositing für Windows-Nutzer

In Firefox 33 hat Mozilla das sogenannte Off Main Thread Compositing (OMTC) für Nutzer von Windows standardmäßig aktiviert. OS X-Nutzer haben OMTC bereits aktiviert, die Implementierung für Linux steht kurz vor der Fertigstellung. OMTC soll die Reaktionsfreudigkeit von Firefox verbessern, indem die Zusammenstellung verschiedener Layout-Ebenen aus dem Hauptthread ausgelagert wird. Schlecht geschriebener JavaScript-Code, welche lange zur Ausführung benötigt, wäre ein solcher Fall, der zu Verzögerungen in der Ausführung der Anwendung oder Pausierung von Videos führen kann, was durch OMTC verbessert werden soll.

Änderung von about:newtab

In Firefox 33 hat sich das Design von about:newtab ein wenig verändert und damit auch das Verhalten bei kleinen Fenstern. Bisher war es so, dass Firefox die Vorschaubilder bei Bedarf verkleinert und sich strikt an die beiden Einstellungen browser.newtabpage.columns sowie browser.newtabpage.rows zur Festlegung der Anzahl an Vorschaubildern gehalten hat. Ab einem gewissen Punkt musste auf dieser Seite gescrollt werden, um alle Vorschaubilder zu sehen. Firefox 33 sieht diese Werte nur noch als Maximalwerte, verkleinert die nun minimal größeren Vorschaubilder nicht mehr und zeigt weitere Vorschaubilder gar nicht erst an, wenn der Platz nicht ausreichend ist. Gescrollt muss auf dieser Seite durch diese Änderungen nun unter keinen Umständen mehr.

WebIDE kann getestet werden

Die WebIDE soll den App Manager ersetzen. Dies geschieht zwar noch nicht in Firefox 33, doch kann diese in Firefox 33 erstmals per about:config-Schalter (devtools.webide.enabled) aktiviert werden. Während sich der App Manager in einem Tab öffnet, ist die WebIDE ein eigenständiges Fenster, welches neben der bisherigen Funktionalität des App Managers auch das Erstellen neuer Apps erlaubt, hierfür werden sogar bereits Vorlagen mitgeliefert. Über den Options-Schalter devtools.webide.templatesURL kann die URL konfiguriert werden, von welcher die Vorlagen bezogen werden sollen. Auf diese Weise ist es möglich, ganz eigene App-Vorlagen zu benutzen und anderen bereitzustellen. Der dazugehörige Editor bietet Syntax Highlighting, Code-Vervollständigung und Inline-Dokumentation, womit dieses Feature dem Begriff IDE gerecht wird. Auch das App-Manifest wird direkt in der WebIDE validiert.

Weitere Verbesserungen für Webentwickler

Auch sonst haben die Entwickler-Werkzeuge natürlich wieder einige Neuerungen erhalten. Erwähnt sei hier ein “ev”-Schriftzug in der HTML-Ansicht des Inspektors, wenn ein Event Listener mit diesem DOM-Element verknüpft ist. Per Kontextmenü kann bei den CSS-Regeln im Inspektor ein neuer Regelblock für das ausgewählte Element hinzugefügt werden, was besonders dann praktisch ist, wenn dieses Element noch keine CSS-Regeln besitzt und darum bislang noch kein Selektor angezeigt wird, welcher dieses Element anspricht. Ebenfalls bearbeitet können hier nun auch @keyframes-Regeln werden. Auch die Selektoren selbst können nun in der Regeln-Ansicht bearbeitet werden, sofern der neue Selektor ein gültiger Selektor für das ausgwählte Element ist, andernfalls wird die Änderung verworfen. Per Rechtsklick auf eine Farb-Eigenschaft können jetzt Farbwerte kopiert werden. Ein Cubic Bezier Editor erlaubt das Bearbeiten von CSS-Animationen. CSS Transformationen werden nun beim Herüberfahren mit der Maus über das Element so dargestellt, dass neben dem transformierten Element auch die originale Position eingezeichnet und beides über Linien verbunden wird.

Die Entwickler-Einstellung zum Deaktivieren des Caches merkt sich Firefox nun auch, wenn die Entwickler-Werkzeuge zwischenzeitlich geschlossen waren. Die Entwickler-Toolbar (Shift + F2) hat neue Kommandos erhalten: inject erlaubt das Einbinden von Bibliotheken (z.B. inject jQuery), highlight erlaubt das Hervorheben aller Elemente mit einem bestimmten Selektor, folder erlaubt das Öffnen eines Ordners auf dem Dateisystem; folder openprofile öffnet das Profilverzeichnis von Firefox. Die Einstellungen der Entwickler-Werkzeuge bieten nun außerdem eine Reihe von Editor-bezogenen Einstellungen wie die Tabulator-Größe, ob Klammern automatisch geschlossen werden sollen oder welche Tastaturkommandos gelten sollen (Firefox Standard, Vim, Emac, Sublime).

Neu ist auch die Ergänzung der Farbe Rebeccapurple. Im Debugger werden JavaScript-Dateien, welche auf .min.js enden, nun automatisch stummgeschaltet, was sich per Einstellungsmenü allerdings deaktivieren lässt. Im Responsive Design Modus kann jetzt außerdem eine beliebige Größe direkt eingegeben werden. Die Webkonsole hebt Zeilen beim Herüberfahren mit der Maus nun hervor.

Verbesserte Unterstützung von Web-Standards

Zu den nennenswertesten Neuerungen an der Front der Webstandards gehören in Firefox 33 die Implementierung der CSS3 Counter Styles Spezifikation sowie des DOMMatrix-Interfaces. Mit Draft 13 wird ein neuerer Entwurf des kommenden HTTP/2.0-Standards unterstützt (standardmäßig noch deaktiviert; network.http.spdy.enabled.http2draft). Firefox unterstützt nun  , allerdings funktioniert dies noch nicht für Links, welche via Kontextmenü geöffnet werden. Experimentell unterstützt wird das neue -Element (dom.image.picture.enabled). Die alte Nicht-Standard-Implementierung der Content Security Policy (CSP) wurde aus Firefox entfernt (Firefox unterstützt natürlich weiterhin den offiziellen Standard), ebenso entfernt wurden nicht standardisierte window.crypto-Funktionen und -Eigenschaften. Deren Funktionalität soll mittelfristig durch die Web Crypto API ersetzt werden, an deren Implementierung Mozilla derzeit noch arbeitet. Die Media Source Extensions unterstützen MP4, wenn neben aktiviertem media.mediasource.enabled auch noch der Boolean-Schalter media.mediasource.ignore_codecs mit Wert true angelegt wird. Im Mozilla Developer Network finden sich Informationen zu weiteren nicht länger unterstützten Nicht-Standards sowie unterstützten Standards ab Firefox 33.

Sonstige Neuerungen von Firefox 33

Firefox 33 erkennt nun fehlerhaft übertragene HTTP 1.1-Dateiübertragungen, was den Fehler behebt, dass unvollständige Downloads unter Umständen als vollständig angezeigt werden konnten, was auch das Fortsetzen betroffener Downloads verhinderte. Wie in jeder neuen Firefox-Version hat auch der integrierte PDF-Betrachter Verbesserungen erhalten, wobei in Firefox 33 vor allem erwähnt sei, dass dieser nun spürbar weniger Arbeitsspeicher bei der Anzeige von PDF-Dateien benötigen soll.

Der Abschnitt “Sicherheitsinformationen für diese Website” wurde aus dem Reiter “Allgemein” des Seiteninfo-Dialogs entfernt, da es einen ganz eigenen Sicherheits-Reiter gibt und dieser Abschnitt damit redundant ist. Beim Kopieren von Inhalten, die mit “javascript:” beginnen, in die Adressleiste entfernt Firefox automatisch das “javascript:”. Das Kontextmenü der Tab-Auflistung am rechten Ende der Tableiste bei vielen geöffneten Tabs besitzt einen neuen Eintrag, um das Schließen eines Tabs rückgängig zu machen. Die Seite about:support zeigt jetzt auch gesperrte Einstellungen an. Der Button mit der Aufschrift “Standard wiederherstellen” in der Ansicht zum Anpassen der Browseroberfläche platziert Buttons von Add-ons bei den nicht in der Oberfläche platzierten Buttons. Neu ist auch die Unterstützung der Verbindung zu HTTP-Proxies über HTTPS.

Firefox OS Smartphones bei MediaMarkt, weitere Geräte angekündigt

Firefox OS ist weiter auf dem Vormarsch und das auch im deutschsprachigen Raum: ab sofort können Smartphones mit Firefox OS auch bei MediaMarkt in Deutschland und Österreich erworben werden. Außerdem wurden weitere Smartphones angekündigt.

Die Anzahl an Händlern, die Smartphones mit Firefox OS im deutschsprachigen Raum vertreiben, wächst: MediaMarkt Deutschland bietet ab sofort das Alcatel One Touch Fire C in den Farben Schwarz und Weiß zu einem Preis von 89,99 Euro an. MediaMarkt in Österreich hingegen bietet zu einem Preis von 149,99 Euro das Alcatel One Touch Fire E in den Farben Slate (Grau) und Orange an. Vor kurzem hat auch der deutsche Online-Shop CW Mobile das Alcatel One Touch Fire E ins Angebot aufgenommen, welches mit Vertrag auch bei Congstar und O2 zu erwerben ist. In Österreich ist Hartlauer eine weitere Option, wo es das ZTE Open C gibt.

Es sind bereits 16 Smartphones mit Firefox OS erschienen und Mozilla hat heute die baldige Verfügbarkeit weiterer Geräte bekannt gegeben. So soll noch in diesem Monat das bereits vierte Smartphone mit Firefox OS in Indien erscheinen, nämlich von Zen Mobile. Ab Dezember soll schließlich KDDI ein neues Smartphone mit Firefox OS in Japan vertreiben. Es gibt Hinweise darauf, dass der Hersteller dieses Gerätes LG sein wird. Darüber hinaus wurden weitere baldige Marktstarts bereits bekannter Geräte in weiteren Ländern angekündigt.

Firefox 35 erscheint eine Woche später

In wenigen Tagen erscheint Firefox 33, aber die Planung ist natürlich schon etwas weiter. Und so steht nun fest, dass die Veröffentlichung von Firefox 35 um eine Woche nach hinten verschoben wird.

Auf Mozillas Veröffentlichungs-Zyklus von Firefox ist Verlass: alle sechs Wochen am Dienstag erscheint ein neuer Major-Release mit neuen Features. Aber eine Ausnahme gab es die letzten Jahre immer und so auch dieses Jahr: die erste Version nach Weihnachten erscheint später und damit auch alle darauffolgenden Versionen, die Entwicklung wird quasi um eine Woche verlängert, weil auch bei Mozilla über die Weihnachtsfeiertage naturgemäß weniger passiert als sonst. Konkret bedeutet dies eine Verlängerung der Nightly-Phase von Firefox 37, der Aurora-Phase von Firefox 36 sowie der Beta-Phase von Firefox 35, dessen finale Ausgabe statt am 6. Januar 2015 demnach voraussichtlich am 13. Januar 2015 erscheinen wird. Zunächst erscheint am kommenden Dienstag aber erst einmal Firefox 33.

Firefox OS jetzt auch in Australien

Die Verbreitung von Firefox OS nimmt weiter zu. Nun kann auch in Australien ein Smartphone mit Firefox OS gekauft werden.

JB Hi-Fi ist der erste australische Händler, welcher ein Smartphone mit Firefox OS ins Angebot aufnimmt. Dort gibt es ab sofort das ZTE Open C für einen Preis von 99$ zu erwerben.

Beim ZTE Open C handelt es sich um ein Smartphone mit 4 Zoll Bildschirmdiagonale und WVGA-Auflösung (480 × 800 Pixel). Als Prozessor kommt eine Qualcomm Snapdragon 200 Dual Core CPU (Modell 8610) mit 1,2 GHz Taktfrequenz und Adreno 302 GPU zum Einsatz. Das Gerät besitzt 512 MB RAM, 4 GB internen Speicher und kann via MicroSD-Karte um bis zu 32 weitere GB Speicherkapazität erweitert werden. Die Auflösung der Kamera beträgt 3 Megapixel, die Kapazität des Akkus 1.400 mAh. Firefox OS ist in Version 1.3 installiert.

Mozilla entfernt Plugin Finder Service aus Firefox

Mozilla entfernt den Plugin Finder Service aus Firefox. Damit bietet Firefox bei fehlendem Plugin nicht länger von selbst die Installation des entsprechenden Plugins an.

Plugins sind ein auslaufendes Konzept im modernen Web. Einmal mehr deutlich wird dies durch eine aktuelle Änderung in Firefox 35, die sich dadurch zeigt, dass Firefox nicht länger die Installation eines fehlenden Plugins anbietet, wenn dieses nicht gefunden wird. Der sogenannte Plugin Finder Service (PFS) wurde aus Firefox entfernt, alle offenen Bugs der Komponente Toolkit::Plugin Finder Service in Mozillas Bugtracker geschlossen und die Komponente deaktiviert. Damit liegt es an der Webseite selbst, sollte ein Plugin notwendig sein, gegebenenfalls zur Installation aufzufordern. Mit Mozillas Plugin-Check hat dies nichts zu tun, dieser funktioniert auch weiterhin wie gewohnt.

Plugin Finder Service
Bildquelle: support.mozilla.org

Firefox Marketplace: Firefox Accounts ersetzen Mozilla Persona

Im Firefox Marketplace melden sich Nutzer bislang über Mozilla Persona an. Dies wird sich bald ändern, dann erfolgt der Login stattdessen über den Firefox Account.

Mozilla plant noch in diesem Monat die Umstellung von Mozilla Persona auf Firefox Accounts im Firefox Marketplace. Bestehende Nutzer müssen lediglich dieselbe E-Mail-Adresse für den Firefox Account wie für Mozilla Persona nutzen, damit abgesehen von der Login-Methode alles beim Alten bleibt. Wer noch keinen Firefox Account besitzt, kann sich in der Zwischenzeit schon einmal kostenlos einen registrieren. Der Firefox Account wird für verschiedene Mozilla-Dienste genutzt, unter anderem Firefox Sync, Firefox Hello und Find My Device.

Firefox Marketplace: Firefox Accounts ersetzen Mozilla Persona

Im Firefox Marketplace melden sich Nutzer bislang über Mozilla Persona an. Dies wird sich bald ändern, dann erfolgt der Login stattdessen über den Firefox Account.

Mozilla plant noch in diesem Monat die Umstellung von Mozilla Persona auf Firefox Accounts im Firefox Marketplace. Bestehende Nutzer müssen lediglich dieselbe E-Mail-Adresse für den Firefox Account wie für Mozilla Persona nutzen, damit abgesehen von der Login-Methode alles beim Alten bleibt. Wer noch keinen Firefox Account besitzt, kann sich in der Zwischenzeit schon einmal kostenlos einen registrieren. Der Firefox Account wird für verschiedene Mozilla-Dienste genutzt, unter anderem Firefox Sync, Firefox Hello und Find My Device.

Firefox OS: KDDI kündigt Open Web Board an

Das japanische Telekommunikationsunternehmen KDDI hat die sogenannte Creative Platform, bestehend aus dem Open Web Board genannten Stick sowie der Software Gluin, angekündigt.

Die Creative Platform erlaubt die Verbindung verschiedener elektronischer Geräte mit Hilfe von Webtechnologie. Die Kombination besteht aus einem Firefox OS-Stick, dem Open Web Board, sowie einer Software, die auf den Namen Gluin hört. Das Open Web Board verbindet verschiedene elektronische Geräte, Gluin ist das dazugehörige Entwicklungswerkzeug für den Desktop-Browser. Der Stick bietet Unterstützung für Near Field Communication (NFC), Bluetooth Low Energy (BLE) und ein Zigbee-Modul, welches die Verbindung mit einer Reihe von Geräten mit eingebetteten Systemen erlaubt.

KDDI wird ab Ende Oktober auf Entwickler-Events kostenlos Open Web Boards zur Verfügung stellen. Am 5. Oktober soll eine Webseite an den Start gehen, auf welcher kommende Entwickler-Events angekündigt werden und auf der Entwickler Ideen austauschen können. Mozilla Japan wird die Creative Platform im Rahmen des Mozilla Open Web Days am 5. Oktober in Tokio demonstrieren.

KDDI Creative Platform

Update 06.10.2014: Das Open Web Board hat folgende Spezifikationen: Eine Rockchip RK3066 Dual Core CPU (ARM Cortex A9), 1 GB Arbeitsspeicher, 8 GB interner Speicher, Firefox OS 1.4. Die Abmessungen betragen 97 × 33 × 6mm.

Update 13.10.2014: Video ergänzt:

Inhalt abgleichen