Firefox 9 ist verfügbar: Hier kostenlos herunterladen!

Zugänglicher Firefox unter OS X – es tut sich was!

Hiermit möchte ich der werten Leserschaft mitteilen, dass das lange Jahre brach liegende Projekt der Zugänglichkeit des Firefox unter Mac OS X in letzter Zeit frischen Wind abbekommen hat und sich im letzten Monat viel getan hat!

Hub Figuière, ein neuer Kollege im Accessibility-Team von Mozilla, der im November bei uns angefangen hat, kümmert sich zur Zeit mit Hochdruck um die Zugänglichkeit und Unterstützung für VoiceOver unter Mac OS X Snow Leopard und Lion. In den nächsten Wochen werde ich auf diesem Blog die Verfügbarkeit einer zum Testen geeigneten Version ankündigen. Diese wird eine Menge Probleme haben. Einige davon dürften uns intern schon bekannt sein, andere jedoch höchstwahrscheinlich nicht, und genau dafür würde ich mich sehr über testende Hilfe aus der Community freuen! Die Builds werden instabil sein, es wird längst nicht alles funktionieren und für einige Zeit noch nicht produktiv einsetzbar sein. Aber mit eurer Hilfe können wir das ändern und haben jetzt auch die Manpower dazu!

Diejenigen, die unsere Community schon kennen, können diesem Meta-Bug folgen, um den Fortschritt zu beobachten.

Alle anderen können gern hier ihre Unterstützung signalisieren, sei es durch testen oder einfach nur moralisch, indem sie unter diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen. Ich würde mich freuen!

Mozilla stellt Support für Firefox 3.6 am 24. April 2012 ein – ESR startet mit Firefox 10

Am 24. April 2012 wird es soweit sein und Mozilla den Support für Firefox 3.6 endgültig einstellen. Konkret bedeutet das, dass ab diesem Zeitpunkt keine Sicherheitsupdates mehr für den Versionszweig 3.6.x erscheinen werden und spätestens dann ein Update auf die aktuellste Version – an jenem Tag erscheint aller Voraussicht nach Firefox 12 – dringend empfohlen ist.

In diesem Zusammenhang relevant ist die Einführung der sogenannten Extended Support Releases (kurz: ESR) ab Firefox 10 (Release: 31.01.2012). Dabei handelt es sich um Versionen, welche extra lang, nämlich ganze 54 Wochen, mit Sicherheitsupdates versorgt werden. Das sind ganze neun Release-Zyklen!

Bildquelle: wiki.mozilla.org

Hintergrund: Seit Einführung des sechswöchigen Release Zyklus bei Mozilla ersetzen die Major-Releases die bisherigen Sicherheitsupdates, so dass mit dem Erscheinen von Firefox 12 bereits Firefox 11 nicht mehr unterstützt wird usw. Für den Endanwender bringt dieses Release-Modell (abseits der Add-on-Problematik, welche mit Firefox 10 weitgehend behoben sein sollte) viele Vorteile, gerade für den Einsatz im Unternehmen hingegen ist das ein riesiges Problem. Genau an dieser Stelle kommen die ESR-Versionen ins Spiel.

(via)

BYOB Website aktualisiert!

Hallo und Frohes Neues Jahr Euch allen!

Wir haben in den letzten Wochen die BYOB Website https://byob.mozilla.com (BYOB steht fuer Build your own Browser und mehr zum BYOB Projekt gibt es hier) aktualisiert und die Seite steht nach einigen Wartungsarbeiten nun wieder zur Verfuegung.

BYOB Main Page

 

Einige Neuerungen in der aktuellen Version von BYOB sind:

Verbesserte/Vereinfachte Erstellung von Lesezeichen Ordnern und Lesezeichen (nun auch mit Unter-Ordnern)

  • Version der erstellen Firefox Versionen auf Firefox 9 aktualisiert
  • BYOB enthaelt nun 63 Locale Version von Firefox von denen bis zu 10 Sprachversionen (z.b. Deutsch, Englisch, Indonesisch etc) ausgewaehlt werden koennen
  • Addon Verwaltung und Auswahl der Search Engines wurde aktualisiert.

Die BYOB-Seite ist allerdings nocht nicht localisiert, steht also derzeit nur in English zur Verfuegung.

Am BYOB Projekt wird staendig weiterentwicklet und deshalb ist Eurer Feedback auch sehr wichtig fuer uns z.b. was Euch gefaellt/nicht so gefaellt, was wir verbessern koennen, und was Ihr noch gerne auf der BYOB Seite sehen wuerdet. Ihr erreicht uns ueber den Contact Us Button auf der BYOB Webseite

Vielen Dank geht an meinen Kollegen Kev Needham fuer die Entwicklung und Unterstuetzung vom BYOB Projekt!

Viele Gruesse

- Carsten/Tomcat

Mozilla-Stammtisch im Ruhrgebiet

Der erste Mozilla-Stammtisch im Ruhrgebiet findet morgen, am 3.1.2012, um 19 Uhr, im Essener unperfekthaus statt. Eingeladen ist jeder, der sich über Mozilla, die Idee, die Organization und die Produkte unterhalten möchte. Es ist keine feste Agenda vorgesehen. Anwender, Helfer, Übersetzer und Entwickler sind herzlich willkommen.

Neben Diskussionen über die aktuellen Produkte und die Situation der deutschen Community, wird auch die (Technik-)Welt im allgemeinen Thema sein. Außerdem helfen wir auch gern bei Problemen mit den verschienen Mozilla-Produkten, wie Firefox, Thunderbird oder Seamonkey.

Die Daten im Überblick:

Zeit: Dienstag, 3.1.2012, 19 Uhr

Ort: unperfekthaus. Friedrich-Ebert-Str. 18, 45127 Essen-City

Ihr erkennt uns am Firefox-Maskottchen auf dem Tisch

 

Firefox 11 Aurora ist da und bringt viele Neuerungen

Mit Firefox 11 steht ein Firefox-Release bevor, welcher viele interessante Neuerungen bringt. Eine erste Aurora-Version wurde nun von Mozilla offiziell zum Download freigegeben. An dieser Stelle gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen von Firefox 11.

Die Option im Einstellungs-Dialog um Add-ons beim Automatischen Update mit zu berücksichtigen, wurde zugunsten der Einstellung im Add-on Manager aus der Oberfläche entfernt. Bislang gab es hierfür an zwei verschiedenen Stellen eine Option mit unterschiedlicher Wirkung, deren Unterschied den meisten Anwendern nicht bewusst war. Add-ons können nun außerdem synchronisiert werden, dazu wurde das Sync-Feature um diese Option erweitert.

Umsteiger von Chrome dürfen sich über eine Import-Funktion für Inhalte aus dem Google-Browser freuen. Über diesen können Lesezeichen, Chronik sowie die Cookies übernommen werden. Eine eigentlich kleine Änderung stößt bei mir persönlich auf umso größere Freude: Bislang wurden Dokumente, welche nur aus einer Grafik bestehen, immer links oben auf weißem Hintergrund angezeigt. Dieser Hintergrund wurde durch einen dunkelgrauen Hintergrund ersetzt, die Grafik wird nun in der Mitte des Browserfensters platziert. Das zuletzt gewählte Download-Verzeichnis wird seit Firefox 7 pro Seite individuell gemerkt. Es gibt einige User, welche das nicht mögen. Für diese wurde eine neue Einstellung hinzugefügt, welche dieses Verhalten ändert, so dass sich Firefox nur noch das zuletzt verwendete Verzeichnis global für alle Seiten merkt. Hierfür muss über about:config der Schalter browser.download.lastDir.savePerSite mit dem bool’schen Wert false angelegt werden.

Hilfreich ist, dass dem Panorama-Modus Tooltips spendiert wurden. Der HTML5-Videoplayer hat diverse Verbesserungen erhalten, unter anderem gibt es hier nun einen Button, um in den Fullscreen-Modus zu schalten. Während der Eingabe einer URL erschien ein sich bewegendes Icon in der Adressleiste, welches signalisiert hat, dass die Places-Datenbank nach bereits besuchten Seiten durchsucht wird. Dieses wurde entfernt, da die wahrgenommene Geschwindigkeit hierunter gelitten hat, Firefox fühlte sich langsamer an als er wirklich war. Die Nightly- sowie Aurora-Version von Firefox haben im Info-Dialog des Browsers noch eine zusätzliche Beschreibung erhalten, welche die Version “erklärt”. Benutzer von Mac OS X können Growl ab Version 1.3 wieder benutzen. Mit dem Update auf die neuste Growl-Version hatten die Growl-Benachrichtigungen in Firefox nicht mehr funktioniert. Nutzer von Windows Vista/7 erhalten anstelle des alten Dialoges bei der Auswahl von Verzeichnissen nun einen neuen Dialog, welcher eine neuere Windows-API benutzt.

Es gab auch für Webentwickler wieder tolle Neuerungen. Das größte Highlight ist dabei klar die Integration der Tilt-Erweiterung in die bisherigen Entwickler-Werkzeuge, welche es erlaubt, die DOM-Struktur von Webseiten in 3D zu visualisieren. Dies bietet eine sehr innovative Möglichkeit, Webseiten hinsichtlich ihrer Struktur zu überprüfen, welche so noch kein anderer Browser bietet.

Auch ein Style Editor wurde in Firefox integriert. Über diesen werden alle Stylesheets einer Seite geladen und können zu Testzwecken verändert werden – die Auswirkungen sieht man live im Browser. Auch ist es möglich, Stylesheets mit einem Klick zu deaktivieren bzw. zu aktivieren. Es können außerdem neue Stylesheets angelegt oder importiert werden, veränderte Stylesheets können direkt abgespeichert werden.

Die Web Konsole merkt sich jetzt die einmal getroffenen Filter-Einstellungen auch für die weiteren male. Aber auch die alte Fehlerkonsole hat noch eine nennenswerte Verbesserung erhalten. So zeigt diese nun auch das Datum und die Uhrzeit des entsprechenden Eintrages an. Das JavaScript-Scratchpad wurde optisch überarbeitet, so dass es besser zu den anderen Entwickler-Werkzeugen passt.

Verbesserungen gab es auch unter der Haube zahlreich. Eine hiervon hört auf den Namen ObjShrink und senkt den Speicherverbrauch von JavaScript-Objekten und lässt diese schneller initialisieren. Die Performance von Seiten mit vielen animierten GIF-Grafiken wurde verbessert, außerdem konnte die CPU-Auslastung bei Downloads deutlich (bis zu 50%) reduziert werden. Auch bei der Schriftdarstellung hat Mozilla angesetzt und Graphite2 für eine verbesserte Darstellung insbesondere bei Schriften mit nicht sehr guter OpenType-Unterstützung integriert. Durch die Entfernung des TraceMonkey-Codes, welcher nicht mehr benötigt wird, aus der JavaScript-Engine konnte Firefox außerdem um knapp 70.000 Zeilen Code erleichtert werden.

Natürlich gibt es auch in diesem Release wieder eine verbesserte Unterstützung von Webstandards, unter anderem bei den WebSockets, welche nun ohne Vendor-Prefix nutzbar sind. Ebenso kommt die IndexedDB-Implementierung der Spezifikation nochmal ein ganzes Stück näher und kann jetzt auch Files speichern. Die neue Battery API ermöglicht Web-Applikationen den Zugriff auf den Akkustatus des Gerätes und mit SPDY (sprich: “Speedy”) unterstützt Firefox den von Google entwickelten “Nachfolger” von HTTP. Dieses Protokoll ist standardmäßig in Firefox 11 allerdings noch deaktiviert und muss über about:config aktiviert werden, indem der Schalter network.http.spdy.enabled auf true gesetzt wird. In CSS sind @-rules jetzt auch innerhalb von @media und @-moz-document möglich und auch element.outerHTML wird jetzt unterstützt. Weitere Verbesserungen aus diesem Bereich lassen sich dem dazugehörigen Blog-Eintrag auf hacks.mozilla.org entnehmen.

Firefox 10 Beta ist da

Die erste Beta-Version von Firefox 10 ist erschienen. Gegenüber der ersten Aurora-Version von Firefox 10 gab es noch eine sehr große Änderung im Umgang mit Add-ons. Ab sofort sind bei neuen Firefox-Releases alle Erweiterungen standardmäßig kompatibel, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Weitere Informationen hierzu gibt es in diesem Artikel. Ansonsten liegt der Schwerpunkt neben vielen kleineren Änderungen in diesem Release bei für Webentwickler interessanten Neuerungen.

Zusätzlich zu den Neuerungen der Aurora-Version können ab der Firefox 10 Beta Hotfixes für den Browser über das Add-on-Update an die Benutzer ausgeliefert werden. So kann Mozilla auf diverse Situationen schneller reagieren, ohne ein ganzes Update veröffentlichen zu müssen. In der Vergangenheit wäre dieses Feature schon so manches mal nützlich gewesen; in welchen Situationen konkret ein Nutzen besteht, wurde in einem gesonderten Artikel behandelt.

Eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen gegenüber Firefox 9 findet sich im Aurora-Artikel zu Firefox 10.

Download Mozilla Firefox 10.0 Beta

MozCamp 2011: Nachruf

Mozilla hat ein kurzes Video zu den 2 vergangenen MozCamps 2011 veröffentlicht: Many voices, One Mozilla!

Dann nutze ich gleich noch die Gelegenheit, ein paar Zeilen zu veröffentlichen, die seit Wochen im Dornröschenschlaf auf ihre Veröffentlichung warteten …

Es geht um ein Thema, das beim MozCamp ganz groß geschrieben wurde: Die Welt ändert sich, das Internet ändert sich, auch Mozilla ändert sich dauernd. Darum sollten sich auch die Mozillianer ändern und sich aufmachen, neue Wege zu beschreiten und neuen Ideen nachzugehen. Um zu ermöglichen, dass man sich neuen Aufgaben zuwendet, müssen natürlich neue Leute gefunden werden, die in die freiwerdenden Fußstapfen treten.

Deshalb mein allgemeiner Aufruf an alle Noch-nicht-Mozillianer:

Mozilla braucht dich!

Mozilla hat die erste Runde gewonnen und Microsoft gezeigt, dass man mit einem Monopol alleine noch keine Zukunft schaffen kann – und Mozilla hat gezeigt, dass Monopole brechen können. Aber wer nun glaubt, dass sich alle, die für ein freies Internet einstehen, nun ausruhen könnten oder dass Microsoft nun zu den Guten gehören würde oder Googles Chrom(ium)e doch ach so freie Software wäre und Mozilla nicht mehr benötigt werden würde, sollten sich vorsehen. Ein Internet, das von Apple, Microsoft, Google und den Inhaltskonzernen (Disney, Warner, Murdoch, Amazon …) dominiert wird, kann das Interesse von keinem sein.

Der „Kampf für ein freie(re)s Internet“ wird nie zu Ende gehen. Manche, die sich jahrelang dafür engagiert haben, werden unterwegs aufhören oder aufgeben. Darum brauchen wir immer neue Unterstützung und neue Menschen, die für die Interessen der Allgemeinheit einstehen. Mozilla und auch die ganze Freie-Software-Bewegung muss wachsen, um mit den sich verändernden und wachsenden Marktverhältnissen klarzukommen. Wer also denkt, dass er nicht gebraucht werden würde, irrt! Jeder wird gebraucht. Auch bei den relativ hohen Marktanteilen, die Mozilla heute in Europa aufweisen kann. Denn gerade in diesen „erfolgreichen“ Zeiten ist es schwer, motiviert zu bleiben und neue Grenzen zu suchen.

Es gibt in (fast) allen Ecken des Mozilla-Universums engagierte, ehrenamtliche Mitarbeiter. Es gibt aber keinen einzigen Bereich, in dem nicht noch Hilfe benötigt wird. Seien es Forenmoderatoren, Chat-Helfer, Software-Spezialisten, Programmierer, Übersetzer (z.B. für SUMO oder SUMOMO), Webentwickler (z.B. für MDN), Fehleraufspürer (bei Bugzilla und der Qualitätssicherung), Designer oder Marketing-Fachleute.

Darum: Jeder kann auf irgend eine Weise helfen. Mischt euch ein, mischt mit, tut einfach was (freie Arbeiten müssen bei Mozilla von niemandem „genehmigt“ werden) und kontaktiert bei Fragen bestehende Mozillianer: KaiRo, Kadir, mich oder andere!

Mozilla veröffentlicht Firefox 9 – rund 30% schnelleres JavaScript

Von Firefox 9.0 steht ab sofort die finale Ausgabe zum Download bereit. Das größte Highlight ist die dank Typinferenz rund 30% schnellere JavaScript-Engine. Weitere Informationen hierzu sowie alle weiteren nennenswerten Verbesserungen gegenüber Firefox 8 lassen sich im dazugehörigen Aurora-Artikel nachlesen.

Download Mozilla Firefox 9.0

Firefox 11 synchronisiert auch die Add-ons

Das Sync-Feature von Firefox ist eine tolle Sache – hiermit lassen sich Chronik, Lesezeichen, Tabs, Passwörter sowie Einstellungen auf mehreren Geräten synchron halten. Mit Firefox 11 lernt Sync dazu und synchronisiert ebenfalls die installierten Erweiterungen.

Der korrekte Status – ob aktiviert oder deaktiviert – wird selbstverständlich synchronisiert. Da es große Unterschiede bei den Erweiterungen für Desktop und Android gibt, besteht diese Verbindung zwischen Desktop und Desktop beziehungsweise mobilen Gerät und mobilen Gerät, nicht aber zwischen Desktop und mobilen Gerät. Eine weitere Einschränkung derzeit ist, dass nur Erweiterungen und Themes synchronisiert werden können, welche auf addons.mozilla.org gehostet werden. Die Erweiterungen müssen außerdem im Profilverzeichnis installiert sein (was in der Regel der Fall sein dürfte) und müssen explizit vom Anwender, also nicht durch Dritt-Software, installiert worden sein.

Der erste Screenshot zeigt die neue Option in den Sync-Einstellungen, der zweite Screenshot den Add-on Manager, welcher zum Neustart des Browsers nach der Installation von Erweiterungen eines anderen Gerätes auffordert.

Firefox kann ab Version 10 Browser-Hotfixes via Add-on-Update ausliefern

Update 12.01.2012: Diese Neuerung ist nun auch im Beta-Zweig von Firefox gelandet. Damit wird dieses Feature bereits Teils von Firefox 10 sein.

Ab Firefox 11 wird Mozilla in der Lage sein, Hotfixes für den Browser über die Add-on Update-Funktion bereitzustellen, ohne eine komplett neue Firefox-Version erstellen und ausliefern zu müssen.

Dabei wird es eine hardgecodete Add-on ID in Firefox geben, nach welcher bei der Suche nach neuen Updates für Erweiterungen ebenfalls gesucht wird. Sofern ein Update hierfür gefunden wird, wird ein sogenanntes Hotfix Add-on installiert. Alte Hotfixes werden mit dem Erscheinen eines neuen Major-Releases obsolet.

Mozilla nennt hierzu einige Anwendungsfälle, wovon manche einem vertraut vorkommen dürften, da hierfür in der Vergangenheit komplette Browserupdates notwendig waren.

Solche Fälle aus der Vergangenheit sind beispielsweise, wenn einer Zertifizierungsstelle das Vertrauen entzogen werden muss (Firefox 6.0.1 / 6.0.2) oder ein Erneuern der Add-on Metadaten erforderlich ist (Firefox 7.0.1). Auf diese Weise ist man in der Lage innerhalb von 24 Stunden zu reagieren, ohne den kompletten Browser updaten zu müssen.

Ein weiteres Einsatzgebiet sind Probleme, welche nur die Builds einer bestimmten Sprache betreffen, in diesem Fall könnten Hotfixes nur an Benutzer einer betroffenen Sprachversion ausgeliefert werden. Weiters könnten problematische Plugins auf diese Weise auf die Blocklist gesetzt oder A/B-Tests durchgeführt werden, sprich ein Hotfix für x% der Anwender einer Beta-Version ausliefern, welcher eine bestimmte Einstellung anders setzt als für die anderen, oder eine Einstellung temporär verändert. Auch auf Änderungen, welche auf sehr negative Resonanz stoßen, könnte man so schnell reagieren, um das alte Verhalten wiederherzustellen, zumindest sofern sich dieses über eine Einstellung umschalten lässt.

Neben der mit Firefox 10 eingeführten standardmäßigen Kompatibilität von Erweiterungen und dem vermutlich mit Firefox 12 kommenden Silent Update ist dies eine weitere sehr sinnvolle Maßnahme, um dem Anwender keinen Grund zu geben, bei veralteten Browserversionen zu bleiben und ihn dabei nicht mit Update-Aufforderungen zu belästigen.

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