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Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser, Teil 3

Unter dem Namen Fenix arbeitet Mozilla an einem neuen Browser für Android. Die ersten Bilder von Fenix gab es zuerst auf diesem Blog zu sehen. Nun gibt es Nachschlag. Die neuen Bilder zeigen die Schnellzugriffs-Leiste, das außergewöhnliche Tab-Konzept und Teilen von Sitzungen, die Lese-Ansicht, Custom Tabs sowie Berechtigungen.

Der neue Android-Browser Fenix ist der Grund, wieso es um Firefox für Android derzeit ruhiger ist. Unter diesem Projektnamen arbeitet Mozilla an einem komplett neuen Browser auf Basis der von Mozilla entwickelten Android Components und GeckoView.

Teil 1: Die ersten Bilder von Mozillas neuem Fenix-Browser
Teil 2: Neue Bilder von Fenix: Privater Modus und Einstellungen

Wie immer ist bei Mockups der obligatorische Hinweis zu bringen, dass diese nicht zwangsläufig das finale Produkt repräsentieren müssen – weder, was das Design betrifft, noch funktional.

Schnellzugriffs-Leiste

Bereits im ersten Teil der Fenix-Vorschau war andeutungsweise zu sehen, wie sich über der am unteren Fensterrand platzierten Toolbar mit Adressleiste und Menü-Schaltfläche eine weitere Leiste befindet, welche in den Vordergrund geholt werden kann, indem mit dem Finger nach oben gewischt wird. Diese zeigt sich nun zum ersten Mal vollständig. So ist zu sehen, dass der Nutzer darüber einen Schnellzugriff auf die Teilen-Funktion, Screenshots, Downloads, Lesezeichen sowie die Lese-Ansicht erhält.

Mozilla Fenix

Lese-Ansicht

Die Lese-Ansicht ist bereits aus anderen Mozilla-Produkten wie Firefox für den Desktop, Firefox für Android, Firefox für Apple iOS sowie Pocket bekannt. In der Lese-Ansicht erscheinen Artikel so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Im Vordergrund steht der Inhalt des Artikels.

Der Nutzer kann Artikel auf eine Lese-Liste setzen und durch Anpassungen die Leseansicht konfigurieren. Dabei besteht die Wahl zwischen einer serifen sowie einer serifenlosen Schriftart, man kann das Farbschema ändern (Hell, Dunkel, Sepia) sowie die Schriftgröße anpassen.

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Das besondere Tab-Konzept von Fenix

Das Tab-Konzept von Fenix unterscheidet sich ganz bewusst von dem anderer populärer Browser, weil Mozilla nicht anstrebt, existierende Browser nachzuahmen. Stattdessen basiert das Konzept von Fenix auf der Hypothese, dass Benutzer ihren Browser mobil anders nutzen und bisherige Browser das Tab-Konzept von Desktop-Browsern einfach nur für einen schmaleren Bildschirm adaptiert hätten, was aber nicht zwangsläufig der beste Weg ist.

Während beispielsweise Firefox einen Startbildschirm mit diversen Funktionen anbietet oder Chrome die Google-Webseite als Startseite hat und beide Browser über einen permanent sichtbaren Button den Zugriff auf einen eigenen Bildschirm für die Tab-Übersicht bieten, wird in Fenix der Startbildschirm durch die Übersicht der Tabs ersetzt und über einen Button in der Adressleiste gelangt man zum Startbildschirm.

Dabei werden die aktuellen Tabs untereinander dargestellt, während nach ein paar Minuten, nachdem man die App verlassen hat, alle bestehenden Tabs zu einer sogenannten Sitzung zusammengefasst werden. Alle Sitzungen werden unterhalb der aktuellen Sitzung dargestellt und können zu einem späteren Zeitpunkt wieder geöffnet werden. Sitzungen können aber auch manuell gespeichert oder archiviert werden, um dauerhaft Zugriff auf eine bestimmte Sammlung von Tabs zu erhalten.

Mozilla Fenix

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Auch soll es möglich sein, ganze Sitzungen mit anderen Nutzern zu teilen. Spannend am Teilen von Sitzungen ist, dass damit nicht nur eine klassische Teilen-Funktion im Sinne von Link-Teilen über Apps wie die E-Mail-Anwendung gemeint ist, sondern auch das Teilen mit über Firefox Sync vernknüpften Geräten sowie das Teilen mit Geräten, die sich in der Nähe befinden.

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Custom Tabs

Bei den sogenannten Custom Tabs handelt es sich um ein Android-Feature, bei welchem Links, die in einer Nicht-Browser-App angeklickt werden, durch den Standard-Browser dargestellt werden, ohne diesen zu öffnen, was Performance-Vorteile bringt. Auch können Custom Tabs durch Apps angepasst werden, indem der Custom Tab die Farbe der App annimmt, aus der heraus man einen Link angeklickt hat.

Während Fenix die Adressleiste und Menüschaltfläche normalerweise unten hat, wird in den Custom Tabs beides oben angezeigt, weil klassische Android-Apps ihre Toolbar typischerweise oben haben und Custom Tabs so gesehen zur Nicht-Browser-App gehören. Das Menü hat weniger Einträge, da es sich nicht um den vollständigen Browser handelt, bietet aber Zugriff auf die Basis-Funktionen Teilen, Textsuche, das Anfordern der Desktop-Version einer Webseite sowie zum Öffnen in Fenix.

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Webseiten-Berechtigungen

Natürlich sind auch Webseiten-Berechtigungen ein wichtiges Thema für einen Browser. Dabei fällt zunächst ein Optimierungs-Modus auf, welcher durch eine Reduzierung der Bildqualität, Drosselung der Bandbreite und weitere Maßnahmen Energie sparen soll. Darüber hinaus gibt es einmal empfohlene Voreinstellungen für die Webseiten-Berechtigungen sowie die Möglichkeit, benutzerdefinierte Einstellungen vorzunehmen, sowie eine Ausnahmeliste.

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In den benutzerdefinierten Einstellungen hat der Anwender dann die Möglichkeit, Einstellungen für die folgenden Bereiche vorzunehmen: Werbung, Video- und Audio-Autoplay, Cookies, DRM, Popups, Tracking, Weiterleitungen, Geräte-Features wie Kamera, Mikrofon, Standort und Benachrichtigungen sowie der Webseiten-Cache, Zugriff auf die Zwischenablage, JavaScript, USB und das Anzeigen von Bildern.

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Ein Blick auf die Ausnahmeliste:

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Die Berechtigungs-Anfragen für Hardware-Features wie Mikrofon oder Standortzugriff sehen wie folgt aus:

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Eine Veröffentlichung von Fenix ist derzeit für Sommer geplant. Nutzer von Firefox für Android werden zu einem späteren Zeitpunkt auf Fenix migriert werden.

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