31. August 2026: Alle verbleibenden Manifest V2-Erweiterungen werden aus dem Chrome Web Store entfernt.

  • Zitat

    31. August 2026: Alle verbleibenden Manifest V2-Erweiterungen werden aus dem Chrome Web Store entfernt.

    Alle verbleibenden Manifest V2-Erweiterungen werden aus dem Chrome Web Store entfernt. Erweiterungen mit Manifest V2, die in Chrome 138 oder früher installiert sind, bleiben installiert, können aber nicht mehr aktualisiert werden. Wenn sie aus Chrome entfernt werden, können sie auch nicht mehr aus dem Chrome Web Store neu installiert werden.

    Zeitplan für die Unterstützung von Manifest V2

    Dann werden wahrscheinlich auch auf Manifest V2 basierende Ad-Blocker nicht mehr funktionieren.
    In diesem Fall ist Firefox im Vorteil da dieser weiterhin Manifest V2 unterstützen wird wie Sören Hentzschel im folgen Beitrag geschrieben hat:
    Mozilla bekräftigt langfristige Manifest v2-Unterstützung in Firefox

    Zitat

    Mozilla hat noch einmal sein Bekenntnis erneuert, anders als Google und damit stellvertretend auch für andere Entwickler von Chromium-basierten Browsern, parallel zur Unterstützung des Manifest v3 auch Erweiterungen mit dem Manifest v2 langfristig weiter in Firefox zu unterstützen.

  • Ein klarer Pluspunkt für Firefox! 👍️

    Ich beobachte auch interessiert, wie es mit Ungoogled Chromium weitergeht. Das ist mein Zweitbrowser, der - zumindest momentan noch - uBlock Origin in vollem Umfang unterstützt. Das Manifest V3 hat ja - nüchtern betrachtet - nur den Zweck, der Werbeindustrie/Google in die Hände zu spielen, indem AdBlocker massiv eingeschränkt werden... 👿

    Aloha, Uli

    Seit 102.0 wieder mit dem jeweils neuesten 64bit-Fx von tete009 unterwegs.

  • Und das ist leider genau so nicht wahr. Ich denke, gorhill hat sich mit ublock lite (uBoL) in was verrannt, denn Adguard MV3 kann definitiv all das, was ublock origin auch kann/konnte. uBoL ist nicht zwingend schlechter, es ist anders, hat leider fixe Listen, kann aber auch eigene Regeln inzwischen aufnehmen. Aber inzwischen wird auch bei den Autoren auf AMO ganz viel auf MV3 umgestellt, allein schon wegen Chrome und MV3, damit wird die Entwicklung für beide Browsertypen vereinheitlicht. 15 von 56 (über alle Profile verteilt) sind MV3, alle in Edge hier sind schon MV3, darunter auch sowas wie Stylus, das länger gebraucht hat für die Umstellung, aber zu 100% kompatibel mit seinen Daten zu MV2 ist.

    Was Google mal irgendwann von sich gegeben haben, was MV3 kann oder darf, ist inzwischen mehrfach revidiert und erweitert worden. Einige Nutzer haben daher noch Chrome v138, evtl noch etwas neuer, gebunkert, um MV2 noch installieren zu können, und dann das aktuelle Update einspielen.

    Frei nach Einstein: „Zwei Dinge sind unendlich, Marketing und die menschliche Gutgläubigkeit, bei einem bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

    Meine Glückszahl hier: 98.

  • Richtig, beim Manifest v3 geht es definitiv nicht alleine um die Einschränkung von Werbeblockern. Das hat schon auch Vorteile. Ansonsten würde Firefox auch nicht das Manifest v3 unterstützen und Mozilla würde stattdessen einfach jede neue API als Teil vom Manifest v2 implementieren. Das wäre ja auch kein Problem. Was Google für Chrome entscheidet, ist ein ganz eigenes Thema. Daraus sollte man nicht ableiten, dass Manifest v3 generell schlecht wäre. Meine wichtigsten Erweiterungen basieren auch bereits seit mehreren Jahren auf dem Manifest v3 und Nachteile für den Nutzer hatte diese Umstellung definitiv keine.

  • Na super, wenn das - nach Eurer Aussage - alles so tutti bene ist, dann verstehe ich die ganze Aufregung nicht?! 🤔

    Dann werde ich mal abwarten, wie der Werbeterror in Zukunft so aussehen wird - komme gelegentlich auf Euch zurück. 😉

    Aloha, Uli

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  • Die Aufregung bezieht sich überwiegend auf die Einschränkungen, die Chrome im Zuge des Manifest v3 umgesetzt hat, verstärkt dadurch, dass Manifest v2 in Chrome nicht länger unterstützt werden wird und Entwickler damit auch nicht einfach bei der alten Version bleiben können. Mozilla beispielsweise hat nicht alle Einschränkungen implementiert und wird das Manifest v2 weiter unterstützen. Deswegen sollte man da differenzieren, was tatsächlich Manifest v3 und was wirklich nur Google ist – die natürlich ein starkes Interesse an Werbung im Browser haben. Zur Wahrheit gehört auch, dass Google ursprünglich geplante Einschränkungen teilweise aufgeweicht hat und die Situation dadurch gegenüber den allerersten Befürchtungen entschärft sein dürfte. Aber Unterschiede gibt es weiterhin und das Ende vom Manifest v2 bei Google bleibt auch beschlossen.

    Was andere Browser betrifft, die auf Chromium basieren: Die können genauso von Googles Entscheidungen abweichen und machen das teilweise auch. Da ist dann immer die Frage, wie sehr diese vom gemeinsamen Plattform-Code abweichen wollen und ob das dauerhaft so sein wird. Diese Browser setzen ja unter anderem auch deswegen auf Chromium, weil sie keine eigene Engine und Plattform entwickeln wollen. Vielleicht sagen die dann aus Ressourcen-Gründen auch irgendwann, dass sie lieber wieder näher an Chrome sein wollen. Das ist für Mozilla weniger ein Thema, weil Mozilla so oder so alles selbst entwickeln muss. Und Stichwort Kompatibilität, ist es halt auch immer eine Frage, wie die Erweiterungs-Entwickler mit solchen Unterschieden umgehen. Im schlechtesten Fall richtet sich der Erweiterungs-Entwickler nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner.

  • Danke für Eure Ausführungen, man lernt doch nie aus! 👍️

    ...und Firefox bleibt ja sowieso mein Lieblingsbrowser. 🙃

    Aloha, Uli

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  • Für Firefox mach ich mir überhaupt keine Gedanken. Google hält es für Chrome so, Microsoft für Edge anders, Brave will MV2 bis zum harten Ende behalten -> ublock.

    Falls wichtig, hier steht, warum Google überhaupt MV3 haben will

    Erweiterungen / Manifest V3  |  Chrome for Developers

    Für mich geht es daher um Ressourcen und um Sicherheit.

    Ich nutze selbst eine Adaption von Opera als MV2, jetzt von AMO als MV2. Einst war da ein Remote-JS von Google-Servern enthalten, ich hatte das inkludiert, Kleinigkeit. Aber genau das sind die Anwendungsfälle, wo Dateien aus dem Web geladen und genutzt wurden, das ist mit MV3 vorbei. Aus Sicherheitsgründen ist das gut, aber auch wegen Performance und Unabhängigkeit wegen Nachladens war das stets ein Problem.

    Nicht alle Chrome-Erweiterungen als MV3 sind auch Firefox-kompatibel, die sind dann zu speziell für Chrome programmiert worden. Ob oder wie eine KI für eine Umwandlung helfen kann, unbekannt, und selbst dann muss es signiert werden.

    Wie oben beschrieben nutzt Edge schon alles als MV3. Wegen Edge und uBo:
    uBlock Origin - Microsoft Edge Add-ons

    uBo ist offiziell nicht mehr im Chrome-Store zu haben, Nutzer benötigen den direkten Link. Aber Achtung, auch im Chrome-Store hat es massiv Fakes, zB:
    https://chromewebstore.google.com/detail/loulach-ad-blocks/cdjeijkaenbacnboodpgimdfdacileaj

    Deswegen bin ich bei Edge so vorgegangen, dass ich das Pendant auf AMO suche, den Inhalt (=Code) vergleiche, und erst bei identisch installiere. Wobei ich zB für Stylus den Autor berücksichtige und da weniger drüber nachdenke.

    Neulich bekam ich eine Meldung zu "Modify Headers", das fiel exakt zusammen mit der Meldung zu MS Edge und Erweiterungen mit Malware-Verhalten. Allerdings stand jene Erweiterung nicht auf dem Index. Eine kurze Suche über AMO und Edge Store verhalf mir zu einer guten Alternative, wobei ich nicht mehr weiss, welche Einstellung darin wirksam war. Dann ist es meistens Zeit, sich davon zu lösen - so gilt es hier auch für Firefox. Lange nicht mehr genutzt? -> weg.

    Zu ublock Origin und Adguard hatte ich mich hier im ublock-Thema geäußert - zu 99% kompatibel, es gibt geringe Abweichungen für "meine" Regeln/Filter, da ist Adguard mehr wie ABP. Umgekehrt kann uBo die Filter von Adguard.

    Wegen ublock origin aus einem Store. Auf github gibt es immer noch ein "chromium" ZIP für solche Browser.

    Tipp: exportiert eure Einstellungen für uBo regelmässig. Das ZIP lässt sich (nach Entpacken) als entpackte Erweiterung einladen in so ziemlich jeden chromium-basierten, der das (MV2) noch akzeptiert.

    PS Adguard hier, weil gorhill einst uBoL auf AMO den Stecker gezogen hat. Das ist schade, aber bei mir hat es bewirkt, dass ich mich umgeschaut habe, es schadet nicht, den Blick über den Tellerrand zu haben. uBo ist richtig gut, aber Adguard ist genauso gut, es hat exakt alles, was uBo auch bietet. Die Optik weicht ab, aber das ist dann eben so - Optik ist nicht wichtig!

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  • Nach Google fängt auch die Veränderung bei Microsoft Edge an:

    Microsoft Edge: Behutsame Einführung von Manifest v3 beginnt
    Microsoft Edge: Behutsame Einführung von Manifest v3 beginnt von Martin Geuß Wie schon zuvor Google Chrome führt auch Microsoft Edge die Manifest Version 3…
    www.drwindows.de

    Ich kann mich nur selbst zitieren - und bitten, die Scheuklappen abzusetzen, die nur ublock sieht. Und mich selbst zitieren:

    uBo ist richtig gut, aber Adguard ist genauso gut

    Daran hat sich kein Stück geändert. Ich vermisse uBO kein Stück, auch wenn es in einem meiner Testprofile, und als Test in Edge, installiert ist. Ich möchte das Ende mitbekommen, mehr auch nicht, Nutzen hat es schon lange nicht mehr, weil ich nur noch Adguard füttere.

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  • uBo ist richtig gut, aber Adguard ist genauso gut,...

    Sorry, dass ich dir "widerspreche".

    AdGuard ist IMHO besser! Nicht nur, dass er dass er mein gesamtes eigenes Hausnetz und auch sämtliche in meinem großen WireGuard-Netz befindlichen weiteren 8 Hausnetze mit über 50 Clients zuverlässig vor Müll schützt, sondern auch hinsichtlich der hervorragenden Möglichkeiten der Bedienung, Filterung und Analyse. Also, ich vermisse uBO nicht.

    Musste einfach mal gesagt werden.

  • hui. Ich hatte eher Gegenwind erwartet, weil uBo so viele Nutzer hat, die darauf schwören, bis ins Grab :D

    Allerdings kann ich nur für die Adguard Erweiterung sprechen, nicht für das Programm/App. Die App läuft hier unter Android auf zwei Smartphones. uBo und Adguard (als Erweiterung) sind ziemlich ähnlich, allerdings verlangt Adguard einen anderen Sytax bei eigenen Filtern, dazu hatte ich bereits im ublock-Thema geschrieben.

    Wegen uBoL - ist wirklich kein Vergleich zu uBo, da sind Welten zwischen. Ich frage mich, warum gorhill da so verhalten agiert, während Adguard aufzeigt, wie man es anders machen kann, dass zB eigene Listen möglich sind. Ich mag nicht glauben, dass er nicht der Konkurrenz in den Code schaut. uBoL ist ja auch für Firefox zu erhalten, sogar signiert, allerdings ist die Ausgabefrequenz ziemlich mau - sieht man an den Links auf github.

    Ja, ich habe ublock eine Zeit lang vermisst. Das ist ein Jammer bei Chrome und so langsam auch bei Edge. Aber auch auf Edge ist uBo noch installiert, wenn auch deaktiviert zugunsten Adguard. Reine Investigation zur Verfügbarkeit.

    Dass Microsoft irgendwann nachziehen würden, war unausweichlich. Brave will es so lange wie möglich hinauszögern. Ich kann das nachvollziehen. Wenn man 10 oder mehr Jahre mit uBo gearbeitet hat, quasi auswendig kennt, ist ein Wechsel richtig schwer. Auch für mich. Ja, Adguard bietet keine Matrize mit X and O's, ähnlich uMatrix. Aber das ist irgendwo unwichtig geworden, solange der Rummel vernünftig am Laufen ist. Inzwischen hab ich Probleme, die Filter von Adguard auf uBo zu übertragen, genau andersrum wie am Anfang. ublock Einstellungen bekommen hier aber auch kein Update mehr, ich habe auch meinen Mod aufgegeben.

    Ich sag mal so - die meisten Firefox-Nutzer werden bei ublock origin bleiben, solange gorhill es aktualisiert. Persönlich sehe ich das als Stillstand, auch deswegen, aber auch, weil ich in den letzten 3 Jahren etliche Erweiterungen ausgetauscht habe - wegen MV2 auf MV3. Während einige hier ihre Energie in CSS und Scripte entladen können, bin ich darauf erpicht, alle Browser hier bedienen zu lönnen - was nicht nur dem Blick über den Tellerrand geschuldet ist, den ich hier so mancherorts vermisse. Firefox ist defakto eine Insel im Browserpool, so jede Browserstatistik. Was nicht heissen muss, dass man es ignorieren sollte. Firefox hat auch für mich als Teil einer Minderheit Vorteile, allerdings ist Optik und zusätzliche Buttons/Funktionen kein Schwerpunkt hier, sondern Usability. Firefox ist hier kein Leben, sondern eine Option. Auch deswegen ist uBo hier komplett der Usability untergeordnet und daher austauschbar!

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  • Wenn man 10 oder mehr Jahre mit uBo gearbeitet hat, quasi auswendig kennt, ist ein Wechsel richtig schwer.

    Für die meisten wohl eher nicht, behaupte ich. Egal, welche Erweiterung dieser Art – Ich habe immer mit den Standard-Einstellungen gearbeitet und noch nie etwas anderes benötigt, weil das normalerweise völlig ausreichend ist. Wer intensiv alle Einstellungen nutzt, hat mit Sicherheit mehr Gründe für die eine und gegen eine andere Erweiterung. Und dafür ist es dann auch gut, dass es Alternativen gibt. Dass spezielle Einstellungen verändert werden, betrifft aber ehrlicherweise eher eine Nische und ist für die Masse ziemlich irrelevant. Für einen Großteil der Nutzer wäre der Werbeblocker daher vermutlich relativ beliebig austauschbar, ganz egal, wie lange dieser schon genutzt wird.

    Persönlich sehe ich das als Stillstand, auch deswegen, aber auch, weil ich in den letzten 3 Jahren etliche Erweiterungen ausgetauscht habe - wegen MV2 auf MV3.

    Als Erweiterungs-Entwickler bin ich der Meinung, dass du damit der Manifest-Version viel zu viel Gewicht gibst. Zumal das browserübergreifend sowieso nur bedingt vergleichbar ist. Mozilla hat beispielsweise nicht alles vom Manifest v3 implementiert und dafür Dinge, die in Chrome exklusiv für das Manifest v3 sind, auch für das Manifest v2 zurück portiert. Aus Nutzersicht könnte die Manifest-Version gar nicht mehr egal sein. Das ist ein Implementierungsdetail, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ich habe meine Erweiterungen größtenteils auch umgestellt – weil ich zeitliche Ressourcen dafür hatte und es für mich keinen Grund gab, es nicht zu tun. Aber als Nutzer gezielt darauf zu achten und sich auf dieser Grundlage für oder gegen eine Erweiterung zu entscheiden, ergibt für mich gar keinen Sinn. Aus Nutzersicht sollte alleine entscheidend sein, ob die Erweiterung das tut, was sie tun soll. Und das kann jede Erweiterung grundsätzlich sowohl mit MV2 als auch MV3. Für Firefox gilt das noch mehr als für andere Browser, da Mozilla wie gesagt das MV2 nachträglich aufgebohrt und MV3 weniger restriktiv implementiert hat. Aber selbst für Chromium-basierte Browser braucht man nicht meinen, dass man mit einem MV3-Werbeblocker überall Werbung sehen würde.