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  2. Sören Hentzschel

Beiträge von Sören Hentzschel

  • Mozilla stellt Pocket und Fakespot ein

    • Sören Hentzschel
    • 24. Mai 2025 um 18:03

    Wobei Pocket ja mehr ist als „nur“ Lesezeichen. ;) Ganz interessant ist, dass der früher ja recht bekannte Lesezeichen-Dienst Digg für dieses Jahr ein Comeback plant und der Chef via X öffentlich kund getan hat, dass er Pocket gerne übernehmen würde. Keine Ahnung, ob sich Mozilla darauf einlassen würde und wie realistisch ein solches Vorhaben wäre. Aber für die Nutzer wäre es sicherlich toll und wenn das noch ein paar Dollar für Mozilla bringen würde, umso besser.

  • Mozilla stellt Pocket und Fakespot ein

    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 22:42
    Zitat von Webmark

    bisher niemand die Einstellung von Pocket bedauert

    Dann fürs Protokoll: Ich bedaure das sehr. ;) Die Ablage-Funktion habe ich zwar selbst kaum genutzt und die Content-Empfehlungen, die für mich wesentlich relevanter sind, wird es weiterhin geben, bloß dann eben von „Firefox“ statt von „Pocket“. Insofern bin ich nicht so negativ davon betroffen wie einige andere Nutzer.

    Allerdings finde ich es schon vor dem Hintergrund bedauerlich, dass Pocket eine der stärkeren Marken von Mozilla nach Firefox und Thunderbird ist. Pocket ist ein relativ bekannter Dienst, vermutlich sogar der bekannteste „Read it later“-Dienst auf dem Markt, und Pocket ist eben auch außerhalb vom „Mozilla-Kosmos“ bekannt. Viele Pocket-Nutzer sind gar keine Firefox-Nutzer. Und so konnte Mozilla Menschen erreichen, die sie nur über Firefox nicht erreichen. Als von Firefox unabhängiger Dienst mit Premium-Modell ließen sich darüber außerdem Einnahmen generieren. Aber offensichtlich haben die Einnahmen nicht (mehr) ausgereicht, um Pocket eine Zukunft zu geben. Tatsache ist eben auch, dass sich die Art, wie Menschen das Internet nutzen, ständig verändert. Was früher viel genutzt wurde, muss heute nicht mehr so viel genutzt werden. Wir haben nicht die Einblicke, die Mozilla hat, was die Entwicklung der Abo-Zahlen in den letzten Jahren betrifft.

    Zitat von Ctwx

    Mich hatte die Pocket-Integration immer gestört und habe sie auch gleich immer deaktiviert.

    Wichtig in diesem Zusammenhang ist: Ja, es gab eine minimale Form der Integration in Firefox*. Aber das ist nur ein ganz kleiner Aspekt dieses Themas. Pocket an sich hat mit Firefox nichts zu tun. Du kannst Pocket mit jedem beliebigen Browser über die Website nutzen, Browser-Integrationen für andere Browser gab es per Erweiterung, du kannst aber auch die Android-App nutzen oder du kannst die iOS-App nutzen. Pocket ist in erster Linie ein Online-Dienst.

    *) Es geht nur um die Funktion zum Speichern von Webseiten in der Pocket-Ablage. Die ebenfalls optionalen Empfehlungen auf der Startseite zählen in dem Zusammenhang nicht, weil dieses Feature bleiben wird.

    Zitat von Ctwx

    Aber von Fakespot habe ich trotz jahrelanger Firefox-Nutzung nie gehört, jetzt hier in der Ankündigung das erste mal.

    Mein gestern veröffentlichter Artikel war die 15. Erwähnung von Fakespot in einem Artikel auf camp-firefox.de und der sechste Artikel, der Fakespot nicht nur erwähnte, sondern als Hauptthema hatte. ;)

    In Firefox wurde die Funktion als „Review Checker“ kommuniziert, wurde für die deutschsprachige Amazon-Website (andere deutschsprachige Online-Shops wurden nicht unterstützt) aber mit Firefox 137 wieder standardmäßig deaktiviert.

  • Firefox – Ein treuer Begleiter, der immer ressourcenhungriger wird

    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 22:10

    Auch Firefox „räumt auf“. Es wird aber nie möglich sein, jedes Megabyte zurückzugewinnen, auch in anderen Browsern nicht. Ein vier Tage geöffneter Chrome hat auch einen höheren RAM-Verbrauch als ein gerade frisch gestarteter Chrome mit den gleichen Tabs. Und es gibt in den meisten Fällen schlicht und ergreifend keinen Grund dafür, dass der Browser offen ist, während man schläft.

    Firefox entlädt automatisch Tabs, aber ausschließlich zur Absturzprävention, wenn der RAM tatsächlich knapp wird. Tabs nach einer bestimmten Zeit automatisch zu entladen, wäre als Standard-Funktion ziemlich unerwartet und vermutlich auch zum Ärger vieler Nutzer. Das könnte zum Beispiel zu Datenverlusten in Formularen führen. Das lässt sich aber ganz leicht über ein Add-on realisieren:

    Tab Unloader – Holen Sie sich diese Erweiterung für 🦊 Firefox (de)
    Laden Sie Tab Unloader für Firefox herunter. Unload tabs to free up system resources
    addons.mozilla.org
  • nicht jede Webseite wird nicht jedes mal vollständig übersetzt

    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 21:51
    Zitat von Zitronella

    EDIT: nach ein paar mal Scrollen auf der Seite wurde dann nach 1min ca. auch der Rest übersetzt.

    Das ist schon lange und ging bei mir schneller. Aber die Performance ist, weil es sich um eine lokale Übersetzung ohne Cloud handelt, natürlich auch stark von der Leistung des genutzten Gerätes abhängig. Mich würde interessieren, ob es mit einer aktuellen Nightly-Version schneller bei dir funktioniert. Dort ist nämlich gestern ein größerer Umbau gelandet, der dafür sorgt, dass Inhalte, die sichtbar sind, vor den nicht sichtbaren Inhalten priorisiert werden.

  • Firefox – Ein treuer Begleiter, der immer ressourcenhungriger wird

    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 21:45
    Zitat von TheSheep

    mein ursprünglicher Beitrag war bewusst keine technische Fehleranalyse, sondern eher eine persönliche Beobachtung – mit dem Ziel, ein Gefühl zu teilen, das sich über die Zeit aufgebaut hat.

    Das Gefühl kann ich weder teilen noch sehe ich Fakten dazu. Und du befindest dich in einem Support-Bereich zu Firefox, in dem es darum geht, Probleme lösen. Insofern ist das natürlich erst einmal ungewöhnlich, wenn ein solches Thema erstellt wird, das mehr Erzählung als Hilfegesuch ist.

    Zitat von TheSheep

    Trotzdem bleibt für mich der Eindruck, dass Firefox früher „leichter“ lief – und heute schneller zur Belastung wird. Das mag nicht jedem so gehen, aber ich halte es für legitim, diese Entwicklung zumindest mal anzusprechen.

    Eine allgemeine Entwicklung dahingehend, dass Firefox heute schlechter läuft, gibt es nicht. Im Gegenteil sind Beschwerden über den RAM-Verbrauch von Firefox heute sehr viel seltener als noch vor vielen Jahren. Das hat verschiedene Gründe, wie Browser, die sich im Laufe der Zeit in Sachen Effizienz und Stabilität weiterentwickelt haben, eine mittlerweile besser etablierte Nutzer-Akzeptanz dafür, dass Browser eher mehr als wenig RAM benötigen, und natürlich die Tatsache, dass die Nutzer heute im Durchschnitt auch deutlich mehr RAM als früher haben. Wenn sich heute Nutzer wegen eines hohen RAM-Verbrauchs melden, hat das oft mehr mit Erstaunen über den hohen Bedarf zu tun, weil einem das so nicht klar war, als damit, tatsächlich Probleme zu haben.

    Richtig ist, dass der RAM-Bedarf eines Browsers, nicht nur von Firefox, heute höher ist als früher. Das hängt zum einen an den immer komplexer werdenden Websites. Das sind teilweise hochkomplexe Anwendungen, von denen eine einzige bereits mehrere Hundert MB RAM benötigen kann.

    Teilweise wird ein erhöhter RAM-Verbrauch aber auch seitens Browser ganz bewusst in Kauf genommen. Beispiel: Eine Anwendung, die nur einen einzigen Prozess verwendet, ist natürlich „sparsamer“. Mit Einführung der Multiprozess-Architektur wurde der RAM-Verbrauch höher und seit wirklich für jeden Domain-Ursprung ein eigener Prozess genutzt wird (eine Website kann Frames von beliebig vielen anderen Domains laden), wurde der RAM-Verbrauch nochmal höher. Denn natürlich hat jeder Prozess einen gewissen „Overhead“. Aber dadurch läuft der Browser nicht schlechter, ganz im Gegenteil: Das verbessert die Stabilität und Reaktionsfreudigkeit - und vor allem die Sicherheit enorm. Dafür ist ein erhöhter RAM-Verbrauch ein geringer Preis. Firefox läuft durch den erhöhten RAM-Verbrauch also besser und nicht schlechter.

    Wichtig sind auch immer die Gesamtauslastung des Systems, Browser-Erweiterungen und wie viele Tabs geöffnet sind.

    Zitat von TheSheep

    Was mich an der Diskussion oft stört – und das ist allgemein gemeint, nicht persönlich –, ist, dass Kritik an Firefox schnell als Angriff verstanden wird.

    Die Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Um sich angegriffen fühlen zu können, müsste das einen in irgendeiner Weise persönlich betreffen. In diesem Forum arbeitet jedenfalls keiner der aktiven Nutzer für Mozilla.

    Zitat von TheSheep

    Aber er macht es mir aktuell nicht leicht.

    Wenn dem so ist, dann solltest du anfangen, deinen Fokus vom Erfahrungsbericht auf die Ursachenforschung zu verschieben. Mit about:performance und about:memory hast du ja schon zwei Werkzeuge genannt bekommen. Ersteres ist recht anwenderfreundlich, dafür entsprechend ungenau. Aber es hilft als erste Einordnung, welche Tabs wie viel RAM benötigen.

    Um nochmal aus dem Startbeitrag zu zitieren:

    Zitat von TheSheep

    doch spätestens nach drei bis vier Tagen Dauerbetrieb wird Firefox spürbar träge und belastet mein System unnötig. Ressourcen, die ich an anderer Stelle dringend benötige.

    Das ist in jedem Fall Teil deines Problems und hausgemacht. Man lässt einen Browser nicht mehrere Tage im Dauerbetrieb. Es sollte nicht zu viel verlangt sein, den Browser am Ende des Tages zu beenden und am nächsten Tag wieder neu zu starten. Dank Sitzungswiederherstellung ist das überhaupt kein Problem. Natürlich gibt der Browser RAM auch wieder frei, aber man bekommt nie 100 Prozent zurück. Je länger der Browser offen ist, desto höher wird der RAM-Verbrauch. Das ist normal.

    Ansonsten: Kannst du im Fehlerbehebungsmodus von Firefox einen Unterschied feststellen?

    Probleme analysieren im Fehlerbehebungsmodus von Firefox | Hilfe zu Firefox

    Wie wirkt sich eine Reduzierung der Anzahl deiner Tabs aus oder wenn du bestimmte Websites schließt?

  • Mozilla stellt Pocket und Fakespot ein

    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 19:49

    Ich verstehe den Sinn hinter deiner Aussage nicht. Du nennst ein beliebiges und in diesem Zusammenhang völlig irrelevantes Forum, wo ein paar Nutzer äußerten, Pocket nicht zu kennen, sowie dieses Forum, in dem zwei Nutzer geschrieben haben, dass sie Pocket nicht genutzt haben. Was für eine Aussagekraft über Pocket soll das denn deiner Meinung nach bitte haben? Die Nutzerzahlen sowie die überdurchschnittlich große Berichterstattung sprechen für sich, was das öffentliche Interesse betrifft.

    Wenn du „positive Äußerungen“ zu Pocket suchst, kann ich dir welche nennen. Ich habe einen Pocket-Account und auch die App auf meinem Smartphone installiert. Ich wüsste nur nicht, was das bringen soll, weil man jetzt auch niemanden mehr von Pocket überzeugen muss.

  • Mozilla stellt Pocket und Fakespot ein

    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 19:35

    Das von dir genannte Forum ist ja nun wirklich nicht repräsentativ für irgendetwas in Zusammenhang mit Mozilla. :/ Pocket hat über 30 Millionen Nutzer. Das ist alles andere als wenig. Und es berichten auch sehr viel mehr Mainstream-Medien über dieses Thema als über viele andere Mozilla-Themen in der Vergangenheit, was ein weiteres Indiz dafür ist, dass Pocket eine gewisse Relevanz besessen hat. Selten habe ich so viele Google Alerts zu einem einzelnen Mozilla-Thema wie zu diesem erhalten. Auffällig ist dabei auch, dass Mozilla in der gleichen Ankündigung über zwei eingestellte Produkte geschrieben hat und die Mehrheit der Medien ausschließlich über Pocket spricht und Fakespot nicht einmal erwähnt.

  • Mozilla stellt Pocket und Fakespot ein

    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 19:11
    Zitat von .DeJaVu

    ich kann und werde keine Mozilla-Produkte in Anspruch nehmen, schon gar keine bezahlten (auch wenn Pocket rückvergütet wird), wenn ich keine stabile Laufzeit für mich erkennen kann.

    Die Garantie gibt dir kein Unternehmen. Selbst Google mit seinen nahezu unbegrenzten Ressourcen beendet jedes Jahr mehrere Dienste:

    Killed by Google
    Killed by Google is the open source list of dead Google products, services, and devices. It serves as a tribute and memorial of beloved services and products…
    killedbygoogle.com

    Man darf sich generell nicht darauf verlassen, dass Dienste für immer existieren. Das ist keine Besonderheit bei Mozilla.

    Zitat von Boersenfeger

    Wer ist Kevin... muss man den kennen?

    Er meint den Autor bei Dr. Windows.

    Zitat von katzi

    und das nicht-browser-existenziell Nötige Add-On-Entwicklern überlassen?

    Pocket und Fakespot sind ein paar Nummern größer als etwas, was man in ein Add-on packen kann. Hier geht es um Online-Dienste mit damit verbundener Infrastruktur, Websites, Apps für Android und iOS. Die Integration in Firefox, die man vielleicht mittels Add-on erreichen könnte, ist nur ein kleiner Teil.

    Zitat von Boersenfeger

    Wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist, werden dann alle entsprechenden Einträge aus about:config automatisch entfernt oder muss ich mir einen Kalendereintrag machen?

    Mozilla entfernt nicht mehr relevante Optionen. Aber wenn du das in der Datei user.js stehen hast, gilt das nach der Entfernung als selbst angelegte Option und wird dann natürlich nicht entfernt.

  • Mozilla stellt Pocket und Fakespot ein

    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 16:41
    Zitat von .DeJaVu

    Fehlt eigentlich nur noch, dass Mozilla VPN eingestellt wird

    Davon ist aktuell nicht auszugehen. Zum einen wurde von Mozilla kürzlich erst eine neue VPN-Erweiterung für Firefox veröffentlicht (ich kam nur noch nicht dazu, darüber zu schreiben, weil ich das nicht auf meinem Computer testen kann). Zum anderen startet in den USA in Kürze ein neues Angebot, welches Mozilla VPN + Firefox Monitor Plus + Firefox Relay Premium als Paket beinhaltet.

    Darüber hinaus wurde vor vier Tagen erst von einem geplanten Experiment geschrieben, wonach Nutzern drei Monate lang das Mozilla VPN geschenkt wird, wenn sie sich einen Mozilla-Account registrieren. Die Ergebnisse dieses Experiments sollen dann auch als Grundlage für die Überlegung dienen, vielleicht sogar allen Firefox-Nutzern kostenlosen VPN-Zugang zu geben. Das klingt nicht nach Plänen, das VPN einzustellen.

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    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 10:38
    Zitat von Mira_Belle

    Aha, und deshalb muss ich mich verbiegen!

    Wieso musst du dich „verbiegen“, wenn du eine Firefox-Funktion so nennst, wie sie seit fünf Jahren heißt? Mit Verlaub, das ist für mich nicht nachvollziehbar. Vor allem ist das völlig unabhängig vom Grund für die Umbenennung. Mozilla hätte die Funktion auch ohne jeden Grund umbenennen können. Das würde im Ergebnis nichts ändern. :/

    Was deine „Vergleiche“ betrifft: Starke Worte für eine Person, die sich selbst immer wieder sensibel für Geschriebenes zeigt und in der Folge angegriffen fühlt. Mehr will ich dazu nicht sagen.

  • Menü "Einstellungen" erfordert neuerdings Passwort

    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 09:52
    Zitat von BrokenHeart

    Ja, sorry dafür, dass ich nicht jeden Tag interne Diskussionen bei Mozilla mitverfolge.

    Den Zusammenhang zur (ohnehin nicht ernst gemeinten) Entschuldigung verstehe ich nicht. Kein Mensch hat das von dir verlangt geschweige denn dich dafür kritisiert, dass du den Grund nicht kanntest.

    Zitat von BrokenHeart

    Und du hast den Grund für diese Umbenennung genannt, ohne dass jemand danach gefragt hätte

    Logisch, dass eine Frage nicht gestellt werden kann, bevor die Aussage, auf die sich die Frage beziehen würde, nicht existiert. Wieso hätte ich auf diese Frage warten sollen? Ich habe einen Kontext geliefert, wieso der korrekte Begriff verwendet werden sollte, damit von Anfang an gar nich erst der Eindruck entsteht, es würde sich um eine völlig belanglose Korrektur handeln. Haarspalterei (und das wäre es, würde es keinen tieferen Sinn hinter der Umbenennung geben) erzeugt schlechte Stimmung und Haarspalterei war es nicht. Also habe ich die Begründung direkt gebracht und nicht vorenthalten.

    Zitat von BrokenHeart

    Also hast du mit diesem Hinweis den ganzen Sachverhalt erst wieder zum Thema gemacht und nicht ich!

    Dieser Darstellung muss ich vehement widersprechen. Ich habe auf die Verwendung des falschen Begriffes hingewiesen und in einem Nebensatz das Wieso angefügt. Das war insgesamt eine einzige Zeile, mit der das Thema für mich erledigt war. Du hast darauf in mehreren Absätzen und mittlerweile mehreren Beiträgen dein Unverständnis darüber geäußert. Die Diskussion geht ganz eindeutig von dir aus, nicht von mir. Ich gebe lediglich Antworten auf deine Fragen respektive deine Aussagen.

    Von dir selbst stammt auch der Satz „Es sollte immer auf den Kontext ankommen“. Kontext ist auch ein sehr gutes Stichwort dafür, worauf sich meine Aussage bezogen hat, dass du es erst wieder zu einem Thema machst, was durch meine Verwendung der Zitat-Funktion unmissverständlich klar wird. Es ging um deine Aussage: „Man kann solche Dinge auch übertreiben und dadurch den gegenteiligen Effekt erzielen, nämlich dass Menschen jedwede Sprachregelung aktiv ignorieren“.

    Mozilla hat damals kein großes Thema daraus gemacht. Und heute, Jahre nach dieser Änderung, ist es sowieso keines mehr. Wenn deine Sorge ist, dass ein „Effekt“ auf Menschen entsteht, dann sollest du das Thema selbst nicht groß machen. Du hängst das Thema hier ziemlich hoch.

    Zitat von BrokenHeart

    Mir ging es ausschließlich um diese Begründung, die ich in diesem speziellen Fall nicht für stichhaltig halte. Warum sollte ich das in einem OT nicht auch äußern, wenn du das Thema "abwertende Sprache" schon ansprichst? :/

    Mir ist das völlig egal, wie du das findest. Du hast gefragt, ich habe geantwortet. Und dass du das hier nicht äußern dürftest, habe ich nicht geschrieben. Ich habe dir lediglich die Fakten erklärt und geschrieben, dass ich nicht verstehe, wie einen das so beschäftigen kann, wenn es fast niemanden betrifft, es Gründe für die Änderung gab und keine Gründe dagegen.

    Zitat von BrokenHeart

    Die sind aber extrem allgemein gehalten...

    Ich habe keine Ahnung, was du mit diesem Satz aussagen möchtest. Fakt ist: Das sind alles Gründe, die für die Änderung gesprochen haben.

    Zitat von BrokenHeart

    Dann waren aber nicht alle (die meisten?) Firmen sonderlich gründlich, was den Begriff "Master" angeht. Oder sie haben es eben nur da ausgetauscht/vermieden, wo es im Kontext auch sinnvoll erschien!

    Ich weiß nicht, was deine Erwartung ist. Wir sprechen von Unternehmen, die teils hunderte, wenn nicht tausende Projekte und vermutlich Milliarden Zeilen an Code haben. Es ging nie darum, umgehend ausnahmslos alle Vorkommen bestimmter Begriffe auszutauschen. Vor allem ist das in einem Projekt vielleicht schnell getan, während in einem anderen Projekt so viel daran hängt, dass das über Wochen Ressourcen bindet, was so vielleicht auch nicht immer möglich ist. Aber man kann a) einen Anfang machen und b) eine interne Politik festlegen, in Zukunft auf solche Begriffe zu verzichten. Auch Mozilla hat in bestehendem Code teilweise noch Begriffe, die in neuem Code so nicht mehr verwendet würden, zum Beispiel „Blacklist“: teilweise ersetzt, teilweise noch nicht, aber in keinem neuen Code mehr eingeführt.

    Zitat von BrokenHeart

    Hatte ich geschrieben. Muss man nicht unterschreiben...

    Noch so eine Aussage, die ich nicht verstehe. Du sagst, man muss nicht unterschreiben, dass es keinen Grund gegen die Änderung gab. Du nennst aber nicht einen einzigen Grund, der dagegen spricht.

  • Tabgruppen als Lesezeichen speichern und reaktivieren

    • Sören Hentzschel
    • 23. Mai 2025 um 08:51

    Beim „nächsten Update“ wird das definitiv nicht möglich sein, denn dann müsste die Funktion jetzt schon in Vorabversionen implementiert sein. Mir ist auch kein Plan in diese Richtung bekannt. Am besten teilst du deinen Wunsch Mozilla mit:

    Help shape the future of Tab Groups in Firefox!
    Hello everyone, My name is Devin Sandoz and I’m a product marketing manager at Mozilla. is the product manager. I'm posting on behalf of the Tab Groups team…
    connect.mozilla.org
  • Firefox – Ein treuer Begleiter, der immer ressourcenhungriger wird

    • Sören Hentzschel
    • 22. Mai 2025 um 22:20

    Hallo,

    mir ist nicht klar, was das Ziel deines Themas ist. Das hat mehr mit dem Erzählen einer Geschichte zu tun, als damit, ein konkretes Problem zu untersuchen.

    Firefox ist nicht dafür bekannt, ressourcenhungriger als Chromium-basierte Browser zu sein. Tatsache ist aber auch, dass ein Browser einen entsprechenden Ressourcen-Bedarf hat, der mit zunehmender Komplexität von Websites auch nicht geringer wird. Wie du selbst schon korrekt gesagt hast, hängt der Speicherverbrauch von verschiedenen Faktoren ab. Es braucht schon ein paar belastbare Daten, um zu deinem Fall etwas Sinnvolles sagen zu können. Da geht es unter anderem um die Anzahl offener Tabs, um die Websites an sich, um die Erweiterungen und um den verfügbaren RAM (der ja dazu da ist, genutzt zu werden!). Man kann unterschiedliche Browser aus dem Grund auch nur bedingt miteinander vergleichen, weil unterschiedliche Browser unterschiedliche Herangehensweisen haben können und RAM-Nutzung daher nicht zwingend ein Problem andeutet. Das kann sein, muss es aber nicht.

    Hilfreiche Tools in dem Zusammenhang sind about:processes und about:memory in Firefox, um überhaupt mal einen Überblick darüber zu erhalten, wofür RAM genutzt wird.

  • Pocket eingestellt

    • Sören Hentzschel
    • 22. Mai 2025 um 21:14

    Ich habe darüber schon geschrieben. Es dauert bis zu eine Stunde, bis die Artikel hier erscheinen. Das ist ein automatisierter Prozess.

  • Mozilla stellt Pocket und Fakespot ein

    • Sören Hentzschel
    • 22. Mai 2025 um 21:00

    Ein neuer Artikel wurde veröffentlicht:

    Zitat
    Mozilla hat heute überraschend angekündigt, seine beiden Dienste Pocket und Fakespot einzustellen.

    Artikel lesen: „Mozilla stellt Pocket und Fakespot ein“

  • Menü "Einstellungen" erfordert neuerdings Passwort

    • Sören Hentzschel
    • 22. Mai 2025 um 13:43
    Zitat von BrokenHeart

    Man kann solche Dinge auch übertreiben und dadurch den gegenteiligen Effekt erzielen, nämlich dass Menschen jedwede Sprachregelung aktiv ignorieren. :/

    Du hast doch jetzt überhaupt erst (Jahre später) die Diskussion darüber gestartet und machst es damit wieder zu einem Thema. Mozilla hat das damals in einem internen Entwickler-Tool besprochen und dann in die Tat umgesetzt, ohne selbst eine große öffentliche Debatte darüber zu führen. Insofern ist dieser Einwand von dir für mich nicht nachvollziehbar.

    Wenn man es objektiv betrachtet, gab es ausschließlich Gründe für die Änderung und keinen Grund dagegen:

    Pro:

    • Der Begriff ist im Software-Kontext belastet und Menschen können sich dadurch angegriffen oder auch nicht angegriffen fühlen. Dazu kann jeder stehen, wie er oder sie will. Aber durch eine Umbenennung umgeht man das Problem komplett.
    • Es geht um einen einzelnen Begriff für ein Feature, welches von 99 Prozent der Nutzer nicht genutzt wird, es betrifft also ohnehin nur einen Bruchteil aller Nutzer.
    • Keinem einzigen Nutzer ist ein Nachteil dadurch entstanden, zumal für Nutzer, die sich nach Jahren immer noch nicht umgewöhnen konnten, der alte Begriff selbst heute noch zusätzlich erwähnt wird und auch für die Suchfunktion der Einstellungen genutzt werden kann.
    • Der alte Begriff war von Anfang an schlecht gewählt, O-Ton Mozilla: „master password never made any sense“. Der neue Begriff ist aussagekräftiger.
    • In dem Zeitraum der damaligen Änderung startete eine große öffentliche Bewegung, auf solche Begriffe in Software zu verzichten. Das war keine Idee von irgendeinem Aktivisten. Daran haben sich viele große Unternehmen und Organisationen beteiligt, einschließlich Microsoft, Apple, Google, Linux, Curl, Rust, Python, Drupal, Oracle uns noch viele mehr. Das Thema war selbst in den Mainstream-Medien sehr präsent. Und Mozilla hatte Inklusivität bereits in seinen Community Participation Guidelines verankert. Wieso hätte also ausgerechnet Mozilla zu diesem Zeitpunkt diese Änderung nicht durchführen sollen?

    Contra:

    • ?

    Ich verstehe beim besten Willen nicht, was einen in Anbetracht dessen so daran beschäftigen kann. Das war ein absoluter „No-Brainer“, wie der Lateiner sagt.

  • Menü "Einstellungen" erfordert neuerdings Passwort

    • Sören Hentzschel
    • 22. Mai 2025 um 11:46
    Zitat von BrokenHeart

    OT: Hat Mozilla das wirklich so kommuniziert, dass es sich bei einem "Master Password" um abwertende Sprache handelt? Ehrlich gesagt kann ich mir die Begründung "abwertende Sprache" beim besten Willen nicht vorstellen. Vielleicht hat man das eher unbenannt, weil "Primary Password" inhaltlich besser passt. :/

    Ja. Es gibt ein eigenes Meta-Ticket für abwertende Sprache:

    1643142 - (derogatory-language) [meta] No derogatory language
    NEW (nobody) in Firefox - General. Last updated 2022-10-24.
    bugzilla.mozilla.org

    Die Umbenennung von „Master-Passwort“ in „Hauptpasswort“ erfolgte als Abhängigkeit davon:

    1644807 - Replace all user-facing instances that refer to "master" password
    RESOLVED (mozilla+bmo) in Toolkit - Password Manager. Last updated 2022-02-24.
    bugzilla.mozilla.org

    Das war der einzige Grund für die Umbenennung.

    Zitat von BrokenHeart

    Bei dem Begriff "Master/Slave" kann ich die Begründung noch einigermaßen nachvollziehen, aber dass jetzt auch schon allein das Wort "Master" abwertend sein soll, entzieht sich meinem Verständnis von Sprache.

    Im Kontext von Software kommt der „Master“-Begriff aber genau daher. Aus dem gleichen Grund heißt zum Beispiel auf GitHub ja auch der Standard-Branch seit ein paar Jahren nicht mehr „master“, sondern „main“.

    Zitat von BrokenHeart

    durch so einen Quatsch werden dann wirklich abwertende und auch abwertend gemeinte Begriffe ins Lächerliche gezogen.

    Es ist kein Quatsch, wenn genau das, was du genannt hast, tatsächlich der Wortursprung ist. Ich kann nichts dazu sagen, ob es beim Master-Abschluss einen anderen Wortursprung gibt oder ob das in dem Umfeld von denen, die das zu entscheiden haben, als egal betrachtet wird. Mozilla macht sich in solche Dingen aber nicht davon abhängig, was in einem völlig anderen Umfeld geschieht. Im Software-Bereich, nicht nur bei Mozilla, gab es in den letzten Jahren eine große Bewegung, auf solche Sprache zu verzichten. Und Tatsache ist eben auch: Es geht hier um einen einzelnen Begriff und den einfach auszutauschen, tut niemandem weh. Zumal er ja auch nicht schlechter ist. Das ist, um im Bereich der „sensiblen Sprache“ zu bleiben, eine ganz andere Geschichte als zum Beispiel beim „Gendern“, was die komplette Sprache verändert.

  • Cookies von Webseiten automatisch löschen

    • Sören Hentzschel
    • 22. Mai 2025 um 09:21
    Zitat von fanboy

    Bin inzwischen da angekommen, dass ich für Windows weder einen privacy guard noch eine vpn (beides von CyberGhost) laufen lasse.

    Was ja auch vollkommen normal so ist. Ersteres braucht kein Mensch. Es ist eine beliebte Strategie von Unternehmen im „Sicherheits-Segment“, zunächst Ängste beim Nutzer zu schüren und damit Probleme künstlich zu erzeugen, um dann ein Produkt dagegen verkaufen zu können. Ich habe Screenshots von den Optionen des Privacy Guards gesehen. Das zielt schon sehr darauf ab, ein ganz bestimmtes Narrativ zu bedienen und gar keine andere Interpretation zuzulassen, als dass man das alles abschalten müsste, weil es ja sooo böse ist, wofür dann, oh Wunder, CyberGhost gegen Bezahlung helfen kann.

    Für ein VPN lassen sich schon eher sinnvolle Anwendungsfälle finden. Aber Anwendungsfälle ist hier das entscheidende Wort. Für die meisten Nutzer ergibt es wenig Sinn, permanent über ein VPN verbunden zu sein. Das setzt man eher situativ ein.

    Zitat von fanboy

    Ich bin also ein ziemliches Trackopfer in der Internetserengeti.

    Ich weiß nicht, was du für Vorstellungen hast. Aber abgesehen davon, dass seitenübergreifendes Tracking bei Firefox-Nutzern ohnehin schon schwierig ist (insbesondere mit dem strengen Schutz vor Aktivitätenverfolgung), sollte dir, wenn Tracking eine so große Sorge von dir ist, daran gelegen sein, in der Masse möglichst unterzugehen und nicht durch eine sehr spezielle Konfiguration aufzufallen. Denn das macht dich de facto leichter trackbar.

    Wobei man auch das Thema Tracking für dich vielleicht etwas einordnen sollte. Letztlich geht es beim Tracking auf Websites fast immer darum, dass man dir Werbung anzeigen kann, die tendenziell eher deinen Interessen entspricht, als irgendwelche Werbung. Und Werbung blockierst du ohnehin. So gesehen weiß ich nicht, welches Ziel du noch verfolgst.

    Zitat von fanboy

    Überhand nehmende Schnüffelei und User Gängelungen in seinen Alternativen sind echt Gift

    Okay, jetzt wird mir einiges klar. Aus der Ecke kommst du. Die Schwurbler von Kuketz, Privacy Handbuch & Co. lassen grüßen.

    Zitat von fanboy

    die Webseiten Cookies nicht mehr ablehnen. Vielleicht liegt es ja daran.

    Logisch. Login-Informationen wurden schon immer auf den allermeisten Websites in Cookies gespeichert.

    Zitat von fanboy

    Wobei ich dachte, dass "angemeldet bleiben" ein essentielles Cookie ist, die ich ja natürlich auch akzeptiere.

    Ich bin mir nicht sicher, worauf du dich hier beziehst. Browser kennen kein Konzept von essentiellen und nicht essentiellen Cookies. Und du kannst auch manuell keine Ausnahme für einzelne Cookies festlegen, nur für die komplette Website. Verwechselst du das vielleicht mit Cookie-Dialogen von Websites? Die haben nichts mit dem Browser zu tun. Wenn du über einen Cookie-Dialog essentielle Cookies akzeptierst, werden diese natürlich trotzdem gelöscht, wenn du deinen Browser explizit dazu anweist, Cookies zu löschen.

    Zitat von fanboy

    Auf mittlere Frist werde ich umsteigen auf Linux.

    Das kannst du machen, das wird aber gar nichts in Bezug auf dieses Thema ändern. Linux-Nutzer sind nicht besser als Windows-Nutzer geschützt.

  • nicht jede Webseite wird nicht jedes mal vollständig übersetzt

    • Sören Hentzschel
    • 21. Mai 2025 um 21:06

    Wird bei mir übersetzt. Man muss der Übersetzungsfunktion ein bisschen Zeit geben.

  • Erledigt = PDF anzeigen und bearbeiten mit Libre Office frage.

    • Sören Hentzschel
    • 21. Mai 2025 um 20:39
    Zitat von schlingo

    die App gibt es im MSFT Store (siehe den Link).

    Firefox gibt es auch im Microsoft Store. Und Firefox ist keine UWP-App.

    Zitat von schlingo

    Solche bezeichne ich als UWP Apps

    Das ist dann aber ein Fehler deinerseits.

    Zitat von schlingo

    Generell scheint UWP sogar weiterentwickelt zu werden, siehe z.B.

    In dem Artikel steht sogar ausdrücklich und in einer farbigen Box, dass UWP zwar noch unterstützt, aber nicht aktiv weiterentwickelt wird und man stattdessen das Windows App SDK und WinUI 3 verwenden soll. Ebenfalls steht in dem Artikel, dass es bei der dort besprochenen Unterstützung von UWP für .NET 9 einerseits darum geht, einen Migrationspfad bereitzustellen, um den Umstieg weg von UWP über mehrere Schritte zu vereinfachen, und andererseits darum, Abhängigkeiten entfernen zu können, falls keine Migration erfolgen kann. Die Information, dass UWP veraltet ist, steckt wirklich mehrfach in diesem Artikel.

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