Du hast den Preisvergleich angefangen, demnach solltest du die Leistungen kennen. Ich gehe jetzt mal vor allem auf den Speicher ein, weil das gerade im KI-Zeitalter, in dem Speicher-Hardware knapp und teuer ist, ein sehr relevanter Punkt in einem Preisvergleich ist.
Mailbox hat 10 GB Mail-Speicher, Thundermail hat 30 GB.
Mailbox bietet 5 GB Speicher für Dateien, Thunderbird Send bietet 60 GB.
Aber dann argumentierst du, dass Mailbox nur 2,50 Euro kostet, und Thunderbird Pro 6 Euro. Für 25 GB Mail-Speicher und 50 GB Speicher für Dateien (immer noch weniger als bei Thunderbird Pro) zahlst du bei Mailbox schon 7,50 Euro im Monat, also mehr.
Und ja, Mailbox bietet auch Vorteile, die Thunderbird Pro nicht hat, wie eine „Office”-Lösung oder Familien-Accounts. Und diese Vorteile können natürlich für jemanden auch stärker gewichten als die Vorteile von Thunderbird Pro. Das muss jeder individuell für sich bewerten. Dafür bleibt immer noch der Fakt, dass das, was du bei Mailbox bezahlst, deren einziges Geschäft ist, während es bei Thunderbird Pro auch darum geht, die Entwicklung von Thunderbird zu unterstützen, was den Nutzer nicht einen einzigen Cent kostet. Was Desktop, Android und iOS eingeschlossen im Übrigen drei komplett unterschiedliche Produkte sind.
Der Punkt ist: Du vergleichst Äpfel und Birnen. Du kannst natürlich sagen, dass das, was Thunderbird Pro anbietet, dir keine sechs Euro im Monat wert ist. Das ist vollkommen in Ordnung. Aber du kannst nicht sagen, Mailbox sei alleine deswegen das bessere Angebot, weil es nur 2,50 Euro kostet. Was auch sowieso nur in der günstigen Stufe stimmt, die andere Stufe ist nämlich teurer.
Im Übrigen befindet sich Thunderbird Pro auch immer noch in einer Früh-Phase und vor dem offiziellen Launch, während Mailbox und Posteo schon seit vielen Jahren auf dem Markt sind und am Anfang mit Sicherheit auch noch nicht das Angebot hatten, was sie heute haben. Auch Thunderbird Pro soll in der Zukunft wachsen und mehr können.