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Firefox: Mozilla stellt Unterstützung für veraltete Betriebssysteme endgültig ein

  • Sören Hentzschel
  • 18. Februar 2026 um 14:54
  • 554 Mal gelesen
  • 8 Antworten

Mozilla stellt die Unterstützung von Firefox für die veralteten Betriebssysteme Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14 in diesem Monat offiziell ein. Weitere Verschiebungen der Frist soll es nicht geben.

Mozilla stellt die Unterstützung von Firefox für die veralteten Betriebssysteme Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14 in diesem Monat offiziell ein. Weitere Verschiebungen der Frist soll es nicht geben.

Im September 2024 hatte Mozilla die Verlängerung der Unterstützung von Firefox ESR 115 für die Betriebssysteme Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 sowie macOS 10.14 über das ursprünglich geplante Lebensende hinaus bis März 2025 angekündigt. Nach einer ersten Verlängerung bis September 2025 folgte dann nochmal eine weitere Verlängerung der Lebenszeit von Firefox ESR 115, nach welcher kommende Woche, am 24. Februar 2026, mit Firefox ESR 115.33 das finale Update für diese veralteten Betriebssysteme erscheinen wird.

In den entsprechenden Support-Dokumenten für Windows und macOS wurde nun eine kleine, aber entscheidende textliche Anpassung vorgenommen. Hieß es bislang, dass Firefox ESR 115 auf diesen Systemen bis mindestens Ende Februar 2026 unterstützt und die Situation dann neu bewertet werden wird, steht nun geschrieben, dass nach Ende Februar 2026 keine weiteren Updates mehr erscheinen werden.

Firefox 116 und höher kann auf diesen Betriebssystemen nicht genutzt werden. Nutzer müssen also ein aktuelleres Betriebssystem einsetzen, um weiterhin Sicherheits-Updates für Firefox zu erhalten. Natürlich ist schon aus Gründen der Sicherheit des Betriebssystems selbst die Verwendung eines aktuellen Betriebssystems dringend anzuraten.

Nach aktuellem Stand nutzen noch gut acht Prozent der Firefox-Nutzer Windows 7 oder Windows 8. Dies stellt keine signifikante Veränderung gegenüber der letzten Verlängerung der Frist dar. Microsoft selbst hatte die Unterstützung der alten Windows-Versionen bereits im Januar 2020 eingestellt. Firefox-Konkurrent Google Chrome bietet seit Februar 2023 keine Updates mehr für diese Betriebssysteme an.

Lese-Tipp: Release-Termine von Firefox im Jahr 2026

Für Nutzer des E-Mail-Programms Thunderbird hat diese Entscheidung keine Auswirkungen. Thunderbird hat die Unterstützung für Windows 7, Windows 8, macOS 10.12, macOS 10.13 und macOS 10.14 bereits im Jahr 2024 eingestellt.

Der Beitrag Firefox: Mozilla stellt Unterstützung für veraltete Betriebssysteme endgültig ein erschien zuerst auf soeren-hentzschel.at.

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Antworten 8

schlingo
18. Februar 2026 um 17:04

Hallo Sören :)

danke für den Artikel. Darauf habe ich lange, sehr lange, zu lange gewartet. Ich hoffe, dass Mozilla da nicht noch irgendwann einen Rückzieher macht.

Gruß Ingo

Foxxiator
18. Februar 2026 um 17:13

Wird auch Zeit in meinen Augen; Mozilla muss da keine Ressourcen verschwenden, sondern diese sinnvoll platzieren. Die ewig Gestrigen wird es wurmen, aber irgendwann ist eben Schluss mit lustig.....

Sören Hentzschel
18. Februar 2026 um 19:18

Naja, der Ressourcen-Einsatz dürfte überschaubar für Mozilla gewesen sein. Und ich möchte betonen, dass kein Nutzer eines moderneren Betriebssystems irgendeinen Nachteil dadurch hatte. So ehrlich muss man sein. Das wäre etwas anderes gewesen, wenn Mozilla für die Unterstützung der veralteten Betriebssysteme Code in Firefox hätte behalten müssen, der eine Modernisierung des Browsers verhindert. Aber das Problem gab es nicht, weil die Updates auf Firefox ESR 115 basierten und Mozilla sämtliche diesbezüglichen Modernisierungen in Firefox 116 und höher umgesetzt hat.

Ich stimme zwar zu, dass es irgendwann ein Ende geben musste. Meiner Ansicht nach war es aber trotzdem richtig und wichtig, dass Mozilla länger Unterstützung angeboten hat als Microsoft und Google.

Im Übrigen sprechen wir hier immer noch von Mimimum 16 Millionen Firefox-Nutzern, die Stand heute noch betroffen sind. Der prozentuale Anteil von Windows 7 und Windows 8 seit der letzten Fristverlängerung hat sich, wie im Artikel erwähnt, nicht signifikant verändert, ist tatsächlich aber sogar etwas gestiegen und nicht weiter gesunken (von knapp unter auf knapp über acht Prozent).

StandingBill
19. Februar 2026 um 02:01

Mira_Belle
19. Februar 2026 um 07:02

Ich liebe Menschen, die anderen vorschreiben müssen, was richtig und was falsch ist!

Ich finde es irgendwie Schade, dass diese ESR nun nicht mehr weiter entwickelt wird.
Aber zur Wahrheit gehört auch, dass das schon lange absehbar war.
Wie heißt es so treffend, alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.
Von daher hatten alle Nutzer älterer Windowsversionen die Chance, sich entsprechen vorzubereiten.

Und da es für Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 und Windows Embedded POSReady 7
wohl am 18.12.2025 das allerletzte Update gab, wird es wirklich Zeit etwas zu unternehmen.

Sören Hentzschel
19. Februar 2026 um 09:07

Ich behaupte, dass die allermeisten, die noch ein veraltetes Betriebssystem einsetzen, eine ganz normale Version einsetzen und keine Server- oder Embedded-Version zweckentfremden. Zumal betroffene Nutzer dafür ja eine ganz neue Lizenz hätten erwerben müssen, weil sie wohl kaum von Anfang an darauf gesetzt haben. Gehe also mal davon aus, dass der Großteil derer, die immer noch eines der betroffenen Betriebssysteme einsetzen, bereits seit Jahren keine Sicherheits-Updates mehr erhält. Und die Chance, sich vorzubereiten, hatten die Nutzer schon sehr lange vor dem offiziellen Support-Ende von Windows 7 und Windows 8. Zumindest das Upgrade auf Windows 10 wäre mit Sicherheit in fast jedem Fall möglich gewesen.

Mira_Belle
19. Februar 2026 um 09:57
Zitat von Sören Hentzschel

Ich behaupte, dass die allermeisten, die ...

Denke, da hast Du wohl recht. Und die Nutzer, die sich des Themas bewusst sind, scheren sich nicht um Lizenzen,
ebenso wenig wie MS.
Aber das Resultat ab jetzt gibt es weder für W7 Updates noch für FF ESR.
Jetzt sollten wenigstens jene, die ein gepatchtes W7 nutzten, sich was überlegen und auch handeln,
oder sie gehen ein hohes Risiko ein, ihre Daten zu verlieren. Aber das ist ja nicht das Thema.
Und wenn ich weiter schreibe eskaliert es wieder nur, von wegen Risiko auch für andere usw.

schlingo
19. Februar 2026 um 11:45
Zitat von Sören Hentzschel

Ich behaupte, dass die allermeisten, die noch ein veraltetes Betriebssystem einsetzen, eine ganz normale Version einsetzen und keine Server- oder Embedded-Version zweckentfremden.

Hallo Sören :)

dazu kommt sicher eine gewisse (wohl nicht unerhebliche) Anzahl an Raubkopierern, die ihre Desktop-Version gecrackt haben, um an die Embedded-Updates zu kommen. Entsprechende "Geheimtipps" gibt (gab?) es ja zuhauf.

Gruß Ingo

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