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Firefox 56: Erweiterungen laufen in einem eigenen Prozess

Die Multiprozess-Architektur von Firefox erreicht ihre nächste Phase: ab Firefox 56 werden Add-ons in einem eigenen Prozess ausgeführt.

Mozilla entwickelt unter dem Namen Electrolysis, kurz: e10s, bereits seit mehreren Jahren eine Multiprozess-Architektur für Firefox. Vereinfacht beschrieben soll dadurch die Stabilität, Reaktionsfreudigkeit sowie Sicherheit von Firefox verbessert werden. Eine Trennung zwischen Browser und Content findet dabei erstmals seit Firefox 48 für einen Teil der Nutzer statt. Mit Firefox 53 kam ein eigener Grafikkarten-Prozess dazu, was die Stabilität von Firefox weiter verbesserte. Seit der aktuellen Version 54 kommen neben dem Browser-Prozess erstmals mehre Content-Prozesse statt nur einem einzigen für die Darstellung von Webseiten zum Einsatz. Mit Firefox 55 führt Mozilla für eine verbesserte Sicherheit einen eigenen Prozess für den Zugriff auf lokale Dateien ein. Und mit Firefox 56 kommt ein weiterer Prozess dazu.

Dann nämlich laufen alle Erweiterungen, bei denen es sich um sogenannte WebExtensions handelt, in einem eigenen gemeinsamen Prozess, getrennt vom Content und auch vom Browser selbst. Ältere Erweiterungs-Architekturen werden ab Firefox 57 sowieso nicht mehr unterstützt.

Diese Änderung betrifft zunächst nur Windows. Ob Firefox für Apple macOS und Linux ebenfalls in Firefox 56 oder erst später gleichziehen, ist derzeit noch nicht bekannt.

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