Ubuntu - Live-CD ;-)

  • Abends!
    Vielen Dank für die vielen Infos.
    Für heute bin ich ziemlich zufrieden.
    Hauptaufgabe war eigentlich , Platten zu putzen von Live-CD aus.
    Dafür finde ich GParted äußerst angenehm.
    Leider waren für einen (Video)Test im Livebetrieb die Codecs nicht verfügbar.Ne Netzverbindung hat das Teil nicht , sonst hätte die Suche bestimmt geklappt.
    Zur Strafe habe ich der Kiste beim BlackJack ein paar Taler abgeknöpft.
    ;)

    Was ich da letzlich installiere , weiß ich noch nicht so richtig.
    Das Teil ist für eine Bekannte gedacht , die noch nie nicht an einem Rechner gesessen hat...
    Ist vielleicht besser ein OS zu wählen , das ich zumindest ansatzweise kenne.

    :D

    Bis später

    P.

  • Zitat von PvW

    Ist vielleicht besser ein OS zu wählen , das ich zumindest ansatzweise kenne.


    War mein Gedanke bei der Installation meiner Mutter ihren Rechners. Wenn ich support leisten muss, sollte ich mich mit auskennen.

    Zitat von Dr. Evil

    Welchen Sinn hat denn bitte das drehen eines Fensters in 2 Dimensionen?


    Ich hab nicht mal einen produktivitätssteigern Ansatz in 3d irgendwo mal gesehen. Da bist du in deiner Vorstellungskraft schon voraus. Ansonsten volle zustimmung. Genausoviele viele unnütze grafikspielereien wie Vista oder Mac. Ja, sehen 5 Min nett aus, ist doll das sowas geht. Aber braucht keiner.

  • Zitat von bugcatcher

    Ich hab nicht mal einen produktivitätssteigern Ansatz in 3d irgendwo mal gesehen.


    Wenn ein intuitives Verhalten des Desks produktivitätssteigernd ist, dann würde ich den Würfel von Compiz Fusion bei einem Touchscreen als solchen Ansatz ansehen.

    Zitat von bugcatcher

    Ansonsten volle zustimmung. Genausoviele viele unnütze grafikspielereien wie Vista oder Mac. Ja, sehen 5 Min nett aus, ist doll das sowas geht. Aber braucht keiner.


    Sicher? Einige würden ziemlich dumm dastehen wenn plötzlich Panel, Startmenü, Systray, Taskleiste usw. nicht mehr funktionieren, bevor jemand fragt ja dass sind Plasmoids. Eine OS X Dock Kopie als Plasmoid(Peachydock) ist ebenfalls in der Entwicklung.

    Ansonsten ist ein großer Vorteil dass HTML, CSS und Javascript Kenntnisse ausreichen (wird) um Plasmoids zu entwickeln. Jeder etwas Ahnung von Webdesign hat oder zumindest glaubt welche zu haben kann Plasmoids entwickeln, kennen wir ja irgendwo her ;)

    Mozilla/5.0 (X11; U; Linux x86_64; de-DE; rv:1.9.1.1) Gecko/20090702 Firefox/3.5

  • Geht nicht um die Technik hinter den Anwendungen, sondern um die Sinnhaftigkeit der Anwendungen selbst. Und auch Touchscreens sind für vieles nett, intuitiv und unterhaltsam. Produktiv ist aber was anderes. Im Grunde ist das schon wieder mehr Shell-Hacken. Abläufe optimieren, verkürzen. Würfel die 3 Sek. für einen visuellen effekt zum drehen benötigen bis ich weiterarbeiten kann, sind nicht produktiv, sie unterbrechen den Arbeitsfluss. Nett anzuschauen sind sie zwar immer noch, aber produktiv halt nicht. Meist eher das Gegenteil, weil sie zu sehr ablenken und unterbrechen, stören sie mit der Zeit. Der "oh, shiny"-Effekt ist schnell aufgebraucht. Ist wie bei Spielen heutzutage. Dolle Grafik kann nur ein paar Minuten darüber hinwegtäuchen, dass wer vergessen hat ein interessantes Spielkonzept zu entwickeln.

  • Solange du kein Grafiker bist wäre der schnellst mögliche Weg immer über die Shell. Das machen bloß die wenigsten, wieso bloß?

    Mozilla/5.0 (X11; U; Linux x86_64; de-DE; rv:1.9.1.1) Gecko/20090702 Firefox/3.5

  • Ich kann buggy verstehen, es sieht alles schick aus, ist aber nur zum Teil usable.
    Es ist nützlich, wenn man sich nicht vom Desktop entfernt - deswegen sind manche
    Desktops so mit Symbolen überladen. Geht man an die Struktur, muss man über
    eine archaische "Baumansicht" gehen, das ist so öde und ineffektiv.

    Es gibt seit langem Versuche, Daten als "Hyperbolic Tree" anzuzeigen, weil damit
    nicht nur die gesamte Struktur auf einen Blick erkennbar ist, sondern mit wenigen
    Klicks dort bin, was sonst länger dauert.
    http://hci.uni-konstanz.de/hausarbeiten/s…owser_final.pdf

    Inxight hatte mal ein Program herausgegeben, allerdings beschränkte sich das auf die
    Ordneransicht - also in einem großen Fenster die hyperbolische Struktur, in einem kleinen
    Fenster die Daten. Man konnte sich sehr schnell dadurch navigieren.
    Nachteil - das wars auch schon - keine Dokumentenansicht, -vorschau whatever, wie es
    moderne Explorerersätze haben -> zB DOpus, http://www.gpsoft.com.au/

    Ich selbst habe teilweise mehrere Explorerfenster geöffnet, wenn ich meine Tools schreibe,
    leicht nervig, aber es geht nicht anders, da hilft auch kein noch so toller verkappter TC-Klon
    oder doller Desktopwürfel, weil dieser Kokolores nur Zeit kostet beim Switchen.

  • Zitat von DasIch

    Solange du kein Grafiker bist wäre der schnellst mögliche Weg immer über die Shell. Das machen bloß die wenigsten, wieso bloß?


    Theorie: für die Shell braucht man um effektiv arbeiten zu können beide Hände. Und ein verdammt gutes Gedächtnis für alle Befehle und Parameter. Denn mit nur einer Handvoll von Befehlen kann man gegen eine Maus nicht anstinken und es wäre auch nicht im Sinne der Shell. Hat man die Befehle drauf, ist man Gott, unbestritten. Nur wenn nicht, ist die Shell auch keine Verbesserung.

    Viele Dinge die ich sonst "zwischen" den Programmen irgendwie mache, mache ich zudem mit der Maus, auch vieles in den Programmen selbst. Das ständige Wechsel zwischen beidhändig Tastatur und einhändig Tastatur + Maus, ist im Grunde auch ineffizient. Daher sollte der wechsel nur selten sein und wenn wenn nicht anders möglich. Einhändig Tastatur (für Shortcuts/Umschalttasten) und Maus (bei Maus wollte ich auch noch angemerkt haben, dass diese durch Touchscreens nicht ersetzt werden, da Mäuse viel genauer sind, also dicke Patschefinger) kann höchst effizient sein.

    Mit einer Shell lassen sich viele Mausarbeiten die das arbeiten vereinfachen nicht schneller lösen. Bei einfach beschreibbaren Vorgängen kann die Shell einem enorm viel Zeit sparen, bei sehr selektiven und unterschiedlichen Filterkriterien ist das Rumschieben von Dateien per Maus dennoch schneller. Das Slider und ähnliche Bedienelemente für Skalierungsarbeiten durch eine Maus einfacher zu bedienen sind als durch eine Shell liegt halt auch in deren Sinn begründet.

    Beides ist für eine effiziente Arbeit nötig. Ein Gamepad kann keine Maus ersetzen, aber auch damit kann man viele sehr effektive Bedienkonzepte entwickeln. Im Grunde über Umschalttasten und Shortcuts. Dennoch würde keiner behaupten Egoshooter oder Strategiespiele wären besser auf einem Gamepad als auf einer Maus zu spielen. Die "Dosierung" durch eine Maus ist weitaus feiner und kontrollierter. Hier spielt nicht nur der Faktor "Schnelligkeit" in der Effizienz eine Rolle, sondern auch die "Genauigkeit".

    Selbst Photoshop bietet im Grunde eine Stampelverarbeitung an. Und gerade hier ist die Stärke der Shell. Man kann viel schneller verschachtelte gestapelte Anweisungen rauswerfen. Für visuelle aufgaben ist die Shell hingegen weniger geeignet. Und vieles was der Mensch macht ist Visuell. Nur mit Shell alleine gehts also nicht. Und Maus alleine ist auch nicht effizient genug. ; )

    In solchen bereichen ist also gerade in der Kombination noch viel Potential.

    Aber was die letzten Jahre seinen Weg zu den OS-Systemen geführt hat, ist nicht effizient, es ist viel mehr effektiv. Die Chance das Nutzer überhaupt etwas am Rechner zu Stande bekommen ist gestiegen, da alles vereinfacht wurde (zumindest wurde das versucht). Primär über visuelles Feedback. Man darf z.B. genüsslich zusehen wohin ein Fenster minimiert wird, man sieht wie es sich in einer Bewegung verkleinert, man erkennt visuell was eigentlich gerade passiert ist und kann mit Metaphern leichter den Rechner beschreiben und verstehen.

    Durch dieses visuelle Feedback ist es für Anfänger sicher leichter geworden zusammenhänge zu erkennen. Fortgeschrittene wundern sich hingegen eher, warum das Fenster solange braucht bis es endlich minimiert ist. Man weiß auch so wo das Fenster wieder zu finden wäre, auch ohne Animation. Die Animation kostet hier im Grunde nur Zeit. Das sind nur Sekunden, aber die summieren sich.

    Aber es wurde auch versimplifiziert und damit oft die Möglichkeit für effizientere Bedienelemente genommen, damit Anfänger sich einerseits nicht überfordert sehen und andererseits auch Aufgrund der Optionsvielfalt auch nichts "beschädigen".

    Die meisten neuen Steuerkonzepte sind eher Visionen, die auch erstmal toll klingen, dann aber höchst ineffizient oder nur für bestimmte Vorgänge sinnvoll anwendbar sind.

    Und im Falle von Vista doppelt Ram fressen. ^^