Beiträge von Nathan

    @ bugcatcher


    Was hat das mit Gesetzen zu tun?
    Spreadfirefox.com ist nur ein kleines Beispiel.


    Einig sind wir uns doch wohl, dass die MF alleine bis Ende 2005 10% Marktanteil anstrebt (siehe aktuelle c't).


    Daraus resultieren sehrwohl Verpflichtungen, auch gesetzlicher Natur. Wenngleich der aktuelle Fall noch keine gesetzliche Relevanz hat.
    Aber es wäre die moralische Pflicht von MozEu gewesen die User zu informieren...

    Zitat von bugcatcher

    Und wo steht, dass Mozilla.org alles jedem hinterhertragen und vorkauen muss? ; )



    Auf http://www.spreadfirefox.com/:
    Gleich die erste Überschrift: "Firefox for the masses"


    Wenn man mit diesem Ziel an die Öffentlichkeit geht muss man sich auch über die resultierenden Verpflichtungen im klaren sein. Dem Durchschnitts-User brauchst du mit Sätzen wie "kannst ja selbst iM Code nachschauen" garnicht kommen. Damit machst du dich lächerlich.
    Wenn du das nicht begreifen willst...

    Ich warte noch bis The Inquirer, The Register oder Slashdot davon Wind bekommen. In der nächsten c't / iX stehts IMHO sowieso kurz drin. Und ComputerBild & Konsorten melden sowas sowieso aus Prinzip (wenn sie es denn mitbekommen...).


    Viel interessanter ist für mich allerdings das Echo der Community in den nächsten Tagen.


    Gruß,
    Nathan

    Bevor ich mein Statement abgebe möchte ich der Mozilla Foundation und dem Mozilla DE Team hier ausdrücklich für die hervorragende Arbeit danken!


    Ich nutze MF Produkte häufig, promote diese und habe trotz knapper Kasse die deutsche Anzeige für FF gerne unterstützt.


    Nach dem Durchlesen des Threads habe ich jedoch den Eindruck, dass man sich bei der MF (oder eher beim DE Team?) über die Auswirkungen des Projektes respektive der getroffenen Entscheidungen noch nicht ganz im klaren ist. Mit der Mobilisierung der Massen von FF-/OS-Befürwortern für den Kampf gegen den IE hat man sich selbst auf einen "Kampf" eingelassen bei dem klar sein muss wie emotional das Thema von vielen aufgefasst wird.


    Mit diesem öffentlichen Aufruf war auch der Punkt erreicht an dem man sich nicht mehr auf die Rolle des Underdogs zurück ziehen kann.


    Für mich stellt dieser Link-Deal einen ziemlichen Schock dar. Die Erklärungen sind nachvollziehbar und schlüssig, trotzdem werfen sie (zu) viele neue Fragen auf.


    Ich hoffe dieses "Skandälchen" stellt ein einmaliges Vorkommniss dar und macht den Verantwortlichen beim DE-Team/MF klar in welcher Position Sie gegenüber der Öffentlichkeit stehen.


    Gruß,
    Nathan