Mit Hyper-Threading hat die Lücke aber nix zu tun sondern mit Speculative Execution und das gibt's seit 1995.
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Da muß ich nochmal nachhaken.
Zitat von hier: http://www.elektroniknet.de/design-elektro…00-Seite-3.html
ZitatGegenmaßnahmen für Spectre Variante 2
Die einzigen wirkungsvollen Maßnahmen sind das Löschen der aktuellen Status der Sprungvorhersage bei jedem Kontextwechsel oder Wechsel der Privilegstufe. Das Problem ist, dass diese Möglichkeit derzeitig wenn überhaupt nur bei einer kleinen Anzahl der betroffenen CPUs implementiert ist. Auch eine komplette Abschaltung von indirekter Sprungvorhersage würde helfen, indem diese durch eine andere Befehlssequenz ersetzt würde. Dies erfordert ein komplettes Recompilieren des Codes.
Hyperthreading (Intel x86) macht die Sache noch komplizierter, da mehrere Threads mit unterschiedlichen Privileg-Stufen auf einer CPU laufen und deren Sprungvorhersage-Ressourcen teilen. Hier hilft nur das Abschalten des Hyperthreading oder eine Überarbeitung des OS-Schedulers, der sicherstellen muss, das zusammen auf einer CPU laufende Threads im identischen User-/Anwendungs-/Sicherheitskontextes laufen.
Zukünftige CPU-Designs sollten darauf angelegt sein, dass jeder Thread eigene Ressourcen zur Sprungvorhersage erhält. Alle beschriebenen Maßnahmen, wenn umsetzbar, führen zu Einbußen der Rechenleistung, die anwendungsabhängig nicht generell quantifizierbar sind.
Damit hat Hyperthreading sehr wohl was mit - zumindest - Spectre zu tun,