Das ist so mit der dümmste Scheiß, den ich je gelesen hab'. Da hat wohl wiedermal so ein gefrusteter Hartz-IV-Empfänger verzeifelt versucht, in Anlehnung an Marx und Engels intelligent zu wirken. Glatt gescheitert möchte ich meinen!!!
ZitatGleichzeitig zahlt die Bundesregierung 23 Milliarden Euro jährlich für Bundeswehr
Und von den den zig Milliarden, die für die Aufrechterhaltung des Sozialstaates ausgegeben werden, ist natürlich nicht die Rede. Ist ja auch logisch, das würde ja wieder nicht ins Konzept "böser, böser Staat" passen.
ZitatIn Wirklichkeit sind die soziale Frage und die Militarisierung zwei Seiten derselben Medaille.
Der Satz ist auch nicht schlecht. Einfach mal zwei Dinge, die absolut nichts miteinander zu tun haben, in einen Topf geworfen und behauptet, nun wäre das alles eins.
Leider kann ich hier kein einiziges Wort finden, das diese unfassbar dämliche Hypothese in irgend einer Weise auch nur ansatzweise zu erklären versucht.
ZitatParallel zur beschleunigten Militarisierung gibt es einen atemberaubenden Abbau demokratischer Rechte.
Anscheinend nicht, denn sonst hätte man jenes Zitat zum Wohle der Menschheit längst zensiert. Noch sind also scheinbar nicht alle demokratischen Grundrechte außer Kraft gesetzt!
ZitatDemnächst sollen auch Inlandseinsätze der Bundeswehr legitimiert werden. Daran sieht man, worauf sich die herrschende Klasse, die Unternehmerseite, vorbereitet.
Auch hier beweist der Autor wieder sein mangelndes Wissen.
Inlandseinsätze der BW sollten eben nicht einfach mal eben legitimiert werden. Sondern es wurde über die Möglichkeiten diskutiert. Wenn der/die Autor(in) so auf den demokratischen Grundrechten beharrt, dann gehört da nunmal auch dazu, dass in einer demokratischen Gesellschaft ein freier Meinungsaustausch über ALLE RELEVANTEN THEMEN der Gesellschaft stattfinden darf. Dazu gehört auch die Diskussion über Inlandseinsätze der BW.
Und im Übrigen sind es Bundestag und Bundesrat, die die Gesetze ändern, nicht die Unternehmer. Aber das passt so natürlich besser in das Verschwörungsbild des Autors, der überall den bösen Kapitalisten als Urheber allen Übels sieht.
In der Süddeutschen Zeitung stand neulich ein sehr schöner Beitrag, wie die Machthaber der Welt die Leute in ständiger Angst vor Terror etc. halten. Dem stimme ich zwar zu, aber unser linker "Alle Macht dem Proletariat" Autor tut auf der anderen Seite genau dasselbe. Den Leuten schön Angst machen, dass wir bald wieder eine Diktatur in Dtl. haben, dass wir Tag und Nacht überwacht werden, keinerlei Rechte mehr besitzen, und von 80 Mio. Deutschen bald 47 Mio. arbeitslos auf der Straße sitzen werden, während die bösen kap. Heuschrecken all das Geld der Erde in ihren Unternehmen horten.
Das nenn' ich mal 'ne richtig scharfsinnige, realistische Einschätzung der Gegenwart/Zukunft.
Aber der Autor hat schon recht. Anfang des 20. Jh. war alle soooo viel besser. Da gab es demokratische Grundrechte noch und nöcher. Da blühte der Sozialstaat. Es gab keine Arbeitslosen, alle waren glücklich. Diktaturen waren ein Fremdwort.
Ich hab' auch Angst vor der Zukunft. Am meisten davor, dass weiterhin so ein Bockmist geschrieben werden darf!