Beiträge von deschen2

    Das Netzteil schaut ganz ok aus. 80 Plus Gold Zertifiziert. Das ist schon recht effizient. Ein besseres würde dich unverhältnismäßig mehr Geld kosten.


    Wie gesagt, nur wenn du eine Grafikkarte nachrüsten möchtest, sollte es um die 500 Watt haben.


    Was die Rechenleistung angeht...auch ohne Grafikkarte sollten 1080p-Videos keinerlei Problem darstellen. Die Videos werden ja über die CPU berechnet. Und mit 3,7 GHZ bist du dicke ausgerüstet. Du kannst dann zwar nicht auf so features wie CUDA zurückgreifen, aber wie gesagt, die Power der CPU reicht allemal.


    Einzig die Kühllösung für die CPU solltest du nochmal überdenken. Diese kleinen boxed-Lüfter sind wirklich verflucht laut. Die sind deutlich hörbar. Was du an der Grafikkarte sparst, solltest du wirklich in einen CPU-Kühler investieren. Wie gesagt 30-40€ machen dich da glücklich. Schau dir doch spaßeshalber mal ein paar Tests an: http://www.tomshardware.de/cpu…stberichte-241070-12.html


    Wenn du dir da mal die Lautstärke-Angaben anschaust, variieren die schon bei den Kühlern um bis zu 15 DB. Ein boxed Kühler ist da nochmal lauter. Das schafft auch kein Dämmgehäuse mehr.


    Ich hab z.B. den hier (glaube ich zumindest): http://www.computerbase.de/art…penfoehn-matterhorn-pure/ Das ist kein High-End-Teil, aber für unter 35€ zu haben.

    Das Netzteil ist für deine Bedürfnisse noch überdimensioniert. Ohne Grafikkarte kommst du niemals über 500W.


    Die Frage ist, ob du ernsthaft planst, da in den nächsten Jahren aufzurüsten, dann ok. Wenn nicht, reicht ein 430W Netzteil (das dann immernoch nur mit 60%) läuft.


    Geh mal auf die bequiet!-Seite. Dort findest du einen guten Rechner für den Stromverbrauch.


    Beim Mainboard: dort wie gesagt mal im Internet forsten, ob der auch alle angeschlossenen Lüfter steuern kann. Bei deinem steht nämlich 2x Lüfter PWM, 4x Lüfter. Ich glaube (bin mir aber nicht sicher), dass das bedeutet, dass du lediglich 2 Lüfter steuern kannst, die anderen (theoretischen) Lüfter laufen dann jedoch mit voller Drehzahl.


    Evtl. findest du ein Mainboard, dass mind. 3-4 Lüfter steuern kann, ruhig auch mal bei ASUS oder MSI schauen.

    Zitat von captain chaos

    deschen2:
    Danke für die Links und deine Erfahrungen!


    Dämmmatten möchte ich nur ungern ausprobieren, da diese ja die Wärme im Gehäuse verstärken.
    Ich probiere lieber von Anfang an geräuscharme Komponenten und Lüfter zu verbauen.


    Um wie viel Grad die Temperatur in dem Gehäuse durch die Matten steigt, kann ich dir nicht sagen. Was ich aber sagen kann, ist:


    - wenn du eh keine Monster-Grafikkarte drin hast (ca. 80°C unter Last),
    - eine tray CPU mit ordentlichem Lüfter nimmst,
    - auf ein Gehäuse mit gut positionierten / großen Lüftern achtest,
    - ein gutes Netzteil einbaust,
    - und auch ein Mainboard mit gescheiter Lüftersteuerung kaufst,


    dann kann es in dem Gehäuse selbst im Hochsommer nicht ansatzweise so heiß werden, dass die Kiste aufgrund der erhöhten Temperatur lauter wird. Mal so als Beispiel. Mein letzer PC kam auch zuerst mit ner boxed CPU. Dann hab ich einen Scythe Mugen oder NInja CPU Kühler verbaut. Danach war die CPU 10°C kühler, auch im Sommer. Dementsprechend auch leiser.


    Mit den oben genannten Tipps wirst du aber auch ohne Dämmmatten einen sehr leisen (wenn auch nicht unbedingt unhörbaren) PC bekommen. Mit den Dämmmatten wirds vielleicht noch ein bisschen leiser. Wegen der Wärme brauchst du dir da keine Gedanken machen.

    Zum Thema Gehäuse Lautstärke...da muss es kein 150€ Gehäuse sein, aber mehr als 30 Euro dürfen es schon sein. Ich hatte mich seinerzeit mal hier informiert und fand das alles ganz hilfreich: http://www.gamestar.de/hardwar…sten_gaming_gehaeuse.html


    Da gibts auch verschiedene Preisklassen.


    Worauf du achten solltest:


    - Lüfterpositionen: ein Lüfter oben im Gehäuse ist z.B. super, weil warme Luft steigt nunmal eh nach oben. Da bläst der die Luft schön effizienz nach draußen.
    - Lüftergröße: diese sollten mind. 12cm im Durchmesser sein (in meinem Ghäuse ist der Deckellüfter z.B. 14cm groß). Je größer, desto weniger Umdrehungen muss der Lüfter machen. Ergo: weniger Geräusche
    - Lüfter schon verbaut: viele Gehäuse bieten zwar "Lüfteranschlüsse", die Lüfter selber muss man dann aber dazu kaufen. Kostet alles wieder Geld. Schau, dass wenigstens 3 Lüfter verbaut sind (vorn, hinten, oben) und nicht mit zu hoher Drehzahl arbeiten.
    - Einschubschächte für Festplatten: in den modernen Gehäusen kann man die Festplatten einfach mit so Schächten einschieben. Da muss dann nix mehr geschraubt werden. Dann klappert/vibriert es auch weniger.
    - Netzteil unten: sollten eigentlich alle gängigen Gehäuse haben: Netzteil unten = Luft ist kühler = weniger Arbeit für den Netzteillüfter = leiser.


    Bei den restlichen Komponenten:


    - beim Netzteil rate ich dir auch zu einem eher guten Netzteil. Muss auch nicht das teuerste sein, aber Preis-Leistung sollte stimmen. Für deine Bedürfnisse brauchst du z.B. kein 500 Watt-Teil, eher ein 300-400W Teil (im Netz gibt es da Seiten, die dir das ausrechnen, einfach mal googeln). Nimm lieber ein kleineres, aber dafür mit hohem Wirkunsggrad. Grund: hoher Wirkungsgrad = weniger Wärme = weniger Lüfterumdrehungen = leiser.


    - Prouzessorlüfter: bei "boxed" Prozessoren sind meist kleine Lüfter (8 cm) verbaut. Dementsprechend schnell drehen die Dinger = laut. Kauf lieber eine "tray CPU" und dann einen vernünftigen CPU-Kühler. Da gibt es eineige Marken, die da topp sind (Scythe, Aplenföhn). Da kann man aber gern mal 80€ ausgeben...muss man aber auch nicht. 30-40€ dürfen es aber schon sein. Aber Achtung: die Montage ist teilweise haarsträubend frickelig und die Dinger sind teilweise so groß, dass Sie kaum ins Gehäuse passen bzw. je nach Mainboard RAM-Schächte blockieren. Da also vorher informieren. Das Internetz weiß da aber über alles Bescheid.


    - Dämmmatten: hab ich selbst noch nicht probiert. Aber es gibt so Matten, die man ins Gehäuse an die Seiten verbastelt, die Schall schlucken. Keine Ahnung, wie viel das bringt, aber man kanns ja mal probieren. ;)


    - Mainboard: schau, dass das eine gescheite Lüftersteuerung mitbringt. Wenn nicht, drehen die Lüfter im schlimmsten Fall permanent mit höchster Drehzahl und du hast eine Flugzeugturbine als PC. Je nach Software zum Mainboard kann man das auch noch individuell einstellen (z.B., dass ein Lüfter erst ab einer best. Temeperatur hinzugeschalten werden soll und dann mit x Umdrehungen pusten soll etc. etc.). Da kann man auch nochmal sehr an der Geräuschkulisse schrauben.


    Zum selber bauen: ich hab seinerzeit nach der Anleitung gearbeitet und nach 2 Tagen, vielen Flüchen und ein bisschen Schweiß und Kratzern an der Hand, meinen eigenen PC zusammengehabt: http://www.gamestar.de/hardwar…ele_pc_zusammenbauen.html

    Zitat von Bernd.

    Ich frage mal andersherum: Wer hat Zeit, sich FAZ, Die Zeit und ähnliche bessere vorm Frühstück, in der Mittagspause, so durchzulesen, dass er gegen Feierabend mitreden kann?


    Ganz klare Antwort: Jeder!


    Die Sache ist nur die: es tut keiner. Der Durchschnitts-Deusche schaut am Tag ca. 220min. TV, also über 3 1/2 Std. Durschnittlich Zeitung gelesen wird ca. 30min pro Tag. Also es möge bitte niemand sagen, er hätte keine Zeit dafür. Es geht ja auch nicht darum, morgens so viel Informationen aufzusaugen, um dann abends in Klassenarbeits-Manier über alles Bescheid zu wissen. reicht ja auch, wenn man am nächsten Tag ungefähr Bescheid weiß oder eben langfristig mitreden kann. Natürlich ist Zeitung lesen anstrengender als sich mit der Tagesschau im Schnelldurchlauf berieseln zu lassen. Die Informationstiefe ist dabei aber ungleich geringer.
    Früher gab es mal eine "duty to keep informed". Es gehörte quasi zur Bürgerpflicht, sich über das aktuelle politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Geschehen auf dem Laufenden zu halten. Diese Einstellung geht jedoch immer mehr verloren. Lieber lustige Katzenvideos im Internet. Damit einher geht natürlich dann auch die Änderung, dass die Überschrift im RSS-Feed oder der Dreizeiler bei gmx.net schon reichen würde, um sich zu informieren. Somit verliert "Journalismus" dauerhaft an Wert in unserer Gesellschaft.


    Und auch der Online-Artikel, der "dann und wann Mal" gelesen wird, wurde erstellt und will finanziert werden. Früher haben 1000 Leute die Zeitung gelesen und bezahlt. Heute lesen noch 100 die gedruckte Zeitung und zahlen dafür. 200 weitere lesen den Spaß dann kostenlos im Internet und der Rest will sich gleich gar nicht informieren. Wenn das so weitergeht, stirbt der Journalismus und damit gut recherchierte und aufbereitete Information aus.
    Es gibt Versuche, auch in Zeiten unserer absoluten Geiz ist Geil Mentalität mit Journalismus wieder Geld zu verdienen, siehe z.B. die Paywall der NY Times (oder war es die Washington Post, ich bin mir grad nicht sicher). In Dtl. versucht z.B. die taz im online-Bereich, Ihren Nutzern auf Artikelebene micropayments abzugewinnen. Ich bin aber skeptisch, ob das die Talfahrt stoppen kann. Insofern finde ich es absolut verständlich, dass die Online-Zeitungen nun versuchen, wenigstens Ihre Werbeerlöse zu sichern.


    Meines Erachtens sollte es ja auch für Printmedien einen "Rundfunkbeitrag" geben, denn die Arbeit der Printmedien ist mindestens genauso wichtig wie die des ÖR-Rundfunks. Aber das ist ein anderes Thema.

    Liebe Leute,


    jetzt lasst mich mal mit einigen eurer Argumente aufräumen (als einem, der beruflich in der Medienbranche arbeitet bzw. forscht).


    1. Werbung zu sehen, heißt nicht, dass man danach völlig hirnlos losrennt und Sachen kauft. Derlei Stimulus-Response-Annahmen aus der Psychologie gelten schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Es geht vielmehr darum, dass die Leute das Unternehmen/Produkt gewissermaßen nicht vergessen. Man spricht davon, dass das Produkt/Unternehmen ins sogenannte "relevant set" kommt. Damit ist gemeint, dass Werbung helfen kann, überhaupt wahrgenommen zu werden. Wenn man sich einen Fernseher kaufen will und gar nicht weiß, dass es Modell X oder Marke Y gibt, wird man es gewiss nicht kaufen. Wenn man aber nun oft genug Werbung zu Produkt X gesehen hat, geht man in den Laden und sagt sich vereinfacht ausgedrückt "nagut, es gibt Modell X, Modell Y, Marke Z usw.". Ob man dann tatsächlich Marke X kauft, sagt auch niemand. Und jeder der behauptet, dass er von Werbung überhaupt nicht beeinflusst wird, hält psychologisch gesehen leider etwas zu viel auf sich selbst. Werbung ist langfristig, kumulativ und oftmals sehr subtil ausgelegt. Wie gesagt, es geht nicht darum, sofort in den Laden zu rennen. Aber eine gewisse Wirkung hat Werbung schon.


    2. (Ausgangspuntk dieses Threads): Es ist aus meiner Sicht völlig legitim und richtig, was die Printmedien derzeit in Sachen Adblocker tun (was nicht heißt, dass ich ihn persönlich deaktiviere). Man sollte als Nutzer mal ein bisschen von diesem paritätischen Verständnis von Wirtschaftsbeziehungen runterkommen. Man nimmt sich selbst ein wenig zu wichtig, wenn man meint, der Website-Betreiber hat einen gefälligst zu fragen, was man will, sonst gehe man nicht mehr auf seine Seite. Wer so denkt, der soll halt einfach nicht mehr auf die Seite gehen. Und es ist schon ganz schön unverfroren zu sagen "Jahrelang hab ich nichts für guten Journalismus gezahlt, weil ich zu gezig bin. Und jetzt, wo ich gebeten werde, den Adblocker zu deaktivieren, na da gehe ich aber auf die Barrikaden!" Es ist mitnichten so, dass die online-Portale vor Jahren gedacht haben: mensch, jetzt locken wir die Leute mal jahrelang mit kostenlosen Angeboten, und dann zocken wir so richtig ab. In den Anfängen der online-Zeitungen war noch überhaupt nicht klar, welche Auswirkungen das Internet haben wird, in jedem Falle aber konnte man noch kein Geld damit verdienen. Also stellte man die Inhalte kostenlos ins Netz, womit man sich leider selbst den Ast absägte, auf dem man saß. Denn damit setzte sich die Kostenlos-Mentalität durch, die gedruckten zeitungen verloren an Auflage und heute ist niemand mehr bereit, auch nur einen Pfennig zu zahlen bzw. regt sich über Werbung auf. Werbung ist aber derzeit die einzige Geldquelle für online-Journalismus, und dabei decken die Werbeerlöse nicht im Mindesten die Kosten der online-Redaktionen. Insofern ist es völlig legitim, dass die Seiten nun diesen Schritt gehen. Ich finde sogar, dass er Lob verdient, denn hier wird nicht mit Gängelung, Zwang oder ähnlichem gearbeitet, sondern (zunächst?) erst einmal mit einem zwanglosen Appell.


    Man sollte das ganze vielleicht auch mal aus einem größeren Blickwinkel betrachten:


    die Öffentlich-Rechtlichen bekommen pro Jahr ca. 7 Mrd. Euro (!) vom Steuerzahler. Das Programm der ÖR ist nun ohne Frage deutlich besser als das der Privaten, aber auch bei den ÖR läuft sehr, sehr viel Schrott. Aber dennoch: 7 Mrd.!
    Und was bekommen Printmedien? Gar nichts. Das ist historisch bedingt, aber damit müssen die Printmedien derzeit leben. Deren Haupt-Einnahmequellen sind die Verkäufe der gedruckten Zeitungen sowie Werbung. Werbung macht je nach Printmedium zw. 40 und 60% der Einnahmen aus. So, und nun stellt euch mal vor, dass niemand sich die Werbung anschaut. Dann können die Zeitungen dicht machen. Na und, wird der ein oder andere sagen. Zeitungen braucht niemand. Bullshit. Zeitungen sind ein Eckpfeiler unserer gesellschaft und Demokratie. Durch Zeitungen wird die Meinungsvielfalt gesichert, Zeitungen überwachen das Geschehen in Politik und Wirtschaft. Man denke nur mal an Herrn Wulff. Wenn diese "Vierte Gewalt im Staate" wegfiele, weil nicht mehr arbeitsfähig, weil kein Geld da ist, dann geht es bergab mit uns. Dann können wir uns schon mal auf Verhältnisse wie vor 80 Jahren gefasst machen. Was wird denn in Politik udn Wirtschaft passieren, wenn die wissen, dass sie von niemandem mehr kontrolliert werden? Das kann sich vielleicht jeder selbst zu Ende spinnen.


    Unter diesen Gesichtspunkten sollte der ein oder andere vielleicht doch nochmal reflektieren, ob es nun so derart skandalös ist, was die Zeitungen machen, oder ob das nicht ein guter, fairer und wichtiger Schritt ist.

    Sören, da stimme ich dir in vielem zu (sachliche Diskussion bringt mehr als Gemecker, Addons für spezielle Nutzergruppen usw.).


    ABER: einige deiner Argumente haben ein gewisses Geschmäckle.


    Es mag zweifelsohne so sein, dass der 64er Fuchs bisher kaum genutzt wird unter Windows. Aber was ist der Grund? Der Grund ist, dass es ihn bisher nicht (serienreif) gibt. Wenn es ihn geben würde, würden mit der Zeit auch immer mehr Nutzer umsteigen. Immer mehr Nutzer würden dann auch für plugin-Entwickler etc. bedeutsam und die Peripherie müsste nachziehen. Solche Argumente wie "es nutzt ja keiner" sind in den allermeisten Fällen Tautologien.
    Und hier bemühe ich auch gern nochmal den Telekom-Vergleich: ich bin mir sicher, dass 99% der Internetnutzer kaum an die 75/200GB-Grenze pro Monat kommen werden. Warum dann also der Aufschrei, wenn es nur eine klitzekleine Minderheit betrifft? Ganz einfach: weil man damit die ZUKUNFT absägt. In 2-3 Jahren wird man diese Datenmengen nämlich dann doch auch als Normal-User benötigen. Ich bemängele ja gar nicht, dass es noch keinen serienreifen 64er Fuchs gibt, aber dessen Entwicklung einstellen zu wollen, weil es JETZT noch keine große Nutzergemeinde gibt (die es nicht gibt, weil es den Fuchs nicht als 64er gibt), das bemängele ich.

    Jungs, nun lasst mal gut sein. Viel lernt man durch euren kleinen Zwist nun nicht grad über den aktuellen Nightly.


    Über Sinn und Zweck von Aufschreien etc. kann man ruhig auch geteilter Meinung sein. Natürlich ist eine sachliche Diskussion immer gut, sofern sie gewollt ist und man gehört wird (pro Sören), allerdings ist es zuweilen auch wichtig, sich erstmal Gehör zu verschaffen, der Zweck heiligt die Mittel (pro klink). Ich fands auch äußerst dämlich von Mozilla, den 64er Fuchs einzustampfen. Bei der Telekom regen wir uns alle fleißig auf, dass die uns zurück in die Steinzeit drosseln will, aber wenn Mozilla weiterhin auf 32 bit setzt, weil ... und ..., und weil: darum halt, dann ist das auch blöde. Punkt. Und Fakt ist auch, dass Mozilla erst nach dem medialen Aufschrei reagiert hat. Man muss auch einfach mal zugeben, dass Mozilla eben nicht immer ein Gehör für die Nutzerinteressen hat, sondern in einer relativ kleinen peer group Meinungen hat, wie das Produkt auszusehen hat. Das ist durchaus legitim, schließlich haben letztlich nur die Entwickler das Recht zu bestimmen, wie der Fuchs zu sein hat. Wenn man allerdings möchte, dass das eigene Produkt der Allgemeinheit dient, sollten man zuweilen auch Entscheidungen treffen, die der eigenen Ansicht entgegenstehen. Manchmal hilft es dabei dann auch, zu sehen, wie sich auf einmal ein nicht unerheblicher Teil der Netzgemeine erhebt und Stunk macht.


    Zu Australis: das stinkt mir auch ein bisschen, dass es da immer weniger Einstellmöglichkeiten geben soll. Auch das mag wiederum berechtigte Gründe haben. Nur eines ist nicht mehr zeitgemäß: das Argument, man könne sich ja dann ein Addon zulegen. Leute, die Zeiten sind vorbei. Das Addon-Prinzip war schön und gut, als der Fuchs eine kleine Clique von Fans hatte, die sich gern mit dem Fuchs beschäftigt und an ihm rumgebastelt haben. Für uns war das ein cooles System, dass der Fuchs so schlank war und man sich alles schön zusammenbasteln konnte. Firefox ist mittlerweile aber erwachsen geworden. Damit einher geht auch die Erwartung , dass der Fuchs alle möglichen Dinge an Bord hat, ohne große Addon-Installiererei. Und dass es allerlei Probleme geben soll, nur weil man z.B. die Möglichkeit hat, zwischen großen und kleinen Symbolen zu wählen, will mir auch nicht so recht einleuchten. Ging 10 Jahre lang und jetzt auf einmal macht's Probleme? Naja...

    Zitat von vincent001

    Ja, davon bin ich bei meinem letzten Frankreich-Aufenthalt auch ausgegangen, und das ist gründlich schiefgegangen. Der Vermieter meiner Ferienwohnung hatte mir gesagt, klar hat er Internet, klar kann ich das den ganzen Tag nutzen. Hat sich dann herausgestellt als Teilhabe an einem öffentlichen WLAN-Hotspot, den er als Kunde von SFR, einem der großen Drei, nutzen konnte. Das Dumme war, zig andere haben diesen öffentlichen WLAN-Hotspot natürlich auch genutzt, und von möglichen 24 Stunden pro Tag hatte ich max. eine halbe Stunde pro Tag überhaupt vernünftiges Internet.


    Nun gut, solche Geschichten hast du aber auch in Dtl. Da kriegst du dann im Hotel WLAN angedreht, das entweder so schnell ist wie 1992 oder aber man darf sich im Telekom-Hotspot für "faire" 6€ die Stunde einloggen.


    Also von derlei Erfahrungen würde ich nicht auf das Vorhandensein vernünftiger prepaid-Karten schließen.

    Ich bin so in Schweden verfahren und in den Niederlanden. Da ich davon ausgehe, dass die zweitgrößte Wirtschaftsnation der EURO-Zone in Sachen Mobilkommunikation nicht mehr in der Steinzeit lebt, gehe ich also davon aus, dass es in FR genauso ist. Vorausgesetzt die Läden haben in FR auch noch Samstagsabend auf, hast du auch dort deine Prepaidkarte innerhalb von Minuten gekauft und aktiviert (es sein denn du machst Urlaub in nem Bergdorf und kommst nicht vorher an 'er großstädtischen Shopping-Mall vorbei). Der Vorteil ist zudem (sofern der olle Franzmann sich auf das Englische herablässt), dass du dem Mobil-Heini genau sagen kannst: ich brauch keine SMS-flat etc., ich will einfach Guthaben, dass ich möglichst vollständig in Datenvolumen investieren kann. Und der Verkäufer vor Ort kann dir sicherlich auch zum besten Netz etwas sagen. Sonst holst du im schlimmsten Fall irgendein Mistzeug mit miserabler Netzabdeckung.


    Aber sich den Kram vorher umständlich im Internet zusammenrecherchieren, dann auch noch bestellen, damits rechtzeitig ankommt, womöglich noch Versandkosten. Das kannst du dir sicherlich alles sparen.

    Zitat von Sören Hentzschel

    Die Adressleistensuche fällt nicht weg, sondern die Einstellung, um den Suchnabieter für die Adressleistensuche ohne Nachfrage zu überschreiben, wie es in den letzten Monaten immer schlimmer von Drittanwendungen missbraucht worden ist (Suchmaschinen Hijacking). Mozilla hat die verschiedenen Suchmaschinen-Einstellungen nun vereint, so dass es für den Nutzer auch klarer ist, welche Suche er verwendet.


    Ok, das ist ne feine und gute Sache. ;)

    Nochmal zum Verständnis. keyword.url half mir doch, wenn ich z.B. "haus" in die Adressleiste eintippte, dass jenes Wort dann bei google gesucht wurde? Das fällt nun weg? Wenn ja, wäre das großer Mist!

    Und "gleich" noch ein Test hinterher.


    Spart euch Assassins Creed III. Eine derbe Enttäuschung. Die positiven Tests kann ich in keiner Weise nachvollziehen.


    Hier mal meien Mängelliste:


    - öfter mal die bekannten Grafikfehler, wo man in der Luft schwebt oder die Polygone deutlich zu sehen sind (z.B. das Pferd mit seinem Kopf in der Hauswand steckt).
    - absurd unnötige Distanzen. Da wird man in der Story gern mal von einem Kartenende zum nächsten geschickt, nur um irgendwas abzuholen. Und da die Landschaft überall gleich aussieht, ist das jetzt auch kein grafisch sonderlich berauschendes Erlebnis
    - früher gab es mal ne Story, jetzt gibt es langweilig aneinandergereihte Missionen. Die Story lässt so derbe viele Lücken, dass man sich bei jeder zweiten Mission fragt, warum man jetzt gerade so handelt, wie man handeln soll
    - In AC III kann man einfach drauflosmetzeln. Mit Assassinen im Schleichmodus hat das nichts mehr zu tun. Gipfel der Absurdität. Es gibt 7 Forts zu entdecken, in denen man den Hauptmann erledigen und das Munitionslager anzünden muss. Früher durfte man bei derlei Missionen nicht entdeckt werden. Nun läuft man einfach frontal rein in das Fort, metzelt alles nieder. Fertig. Anspruch dabei ? NULL.
    - Nebenmissionen: früher hatten die auch irgendwie Sinn gemacht und wurden noch mit einer Story unterlegt? Jetzt muss man einfach Briefe einsammeln? Warum? Keinerlei Erklärung. Wo man früher Rom mit diversen Gebäuden "aufrüsten" konnte und die Stadt dadurch schöner anzusehen wär, muss man nun eine Siedlung jenseits der meisten Hauptschauplätze wieder aufbauen. Bringt einem dsa was? Nöö. Warum? Nun, in der Siedlung leben versch. Handwerker, die einem zeuch herstellen können. Je mehr man die Siedlung ausbaut, desto mehr kann man herstellen und geld verdienen. Braucht man dieses Geld aber? Nein, Geld gibt es relativ schnell im Überfluss? Zudem ist das Herstellungsprinzip für'n Arsch. Man will ein Schwert herstellen...geht nicht, weil man Metall braucht. Also will man zunächst das metall herstellen. Geht nicht, weil man dafür Feuersteine braucht. Also muss man erstmal Feuersteine kaufen. Das ganze muss man mit jeweil zig Klickorgien einzeln machen. Soll heißen, 2 Schwerter herzustellen bedeutet, den ganzen Weg zweimal zu durchlaufen.
    - Auch einen irgendwie gearteten Spielfortschritt vermisst man. Es gibt für euren Assassinen nichts zu lernen. Wo man in den früheren Teilen neue Fähigkeiten und Ausrüstungsgegenstände erst im Lauf des Spiels erarbeiten musste, hat man jetzt gleich alles parat. Der Langzeitmotivation hilft das nicht gerade.
    - Was mich mittlerweile auch nervt, ist, dass das halbe Spiel aus Zwischensequenzen und Quicktime Events besteht. Wenn ich einen Film schauen möchte, schau ich einen Film. Aber von einem Computerspiel erwarte ich eigentlich, dass ich die meiste Zeit auch spielen darf anstatt nur zuzuschauen.


    Wer Assassins Creed mag, sollte bei den vorhergehenden Teilen um Ezio Auditore aufhören und AC III meiden. Ich hab mich die meiste Zeit des Spiels mehr geärgert als dass es mir Spaß gemacht hätte. Absolute Geldverschwendung!

    Nach über einem Jahr mal wieder 'ne neue Zusammenfassung:


    FAR CRY 3.


    Ich kann mich da den Kritiken in verschiedensten Portalen und Fachzeitschriften nur anschließen: großartiger Shooter.


    Das liegt vor allem an der Story, die den derzeitigen Terroristen-Shootern um Längen voraus ist. Ohne groß zu spoilern, spielt man storytechnisch im Prinzip den Film "The Beach" und unser Protagonist hat sogar die Synchronstimme von Leonardo DiCaprio. Im Gegensatz zu manch anderen Spielen ist die Synchronisation einfach nur topp. Und im Verlauf der Story kann man unserem Alter Ego dabei zusehen, wie er vom verängstigten Großstadtschnösel zum durchgeknallten Psychoheini im Dschnugel mutiert.


    Das Spielprinzip macht Laune, da es viel Freiheiten bietet, ein bisschen was von Assasins Creed hat (Türme erklimmen, um die Karte freizuschalten) und nicht nur eine gescriptete Mission an die andere reiht.


    Auch was die Spieltaktik angeht, bietet das Spiel wohl sehr viel Freiheiten. Ob man nur drauf losstürmt, alles von der Ferne wegsnipert oder sich irgendwo anschleicht, alles mit C4 pflastert und dann komplett hochjagd, steht einem meistens frei. Ich hab die C4-Variante jedoch nie benutzt, da ich dann doch eher nen Shooter als Splinter Cell spielen wollte. Wobei ich aber auch sagen muss, dass die Freiheit manchmal dann doch etwas unbalanced ist. Scharfschützengewehr + Schalldämpder + Präzisionsfernrohr, ab auf nen Hügel und dann in aller Seelenruhe die Gegner wegsnipern, ohne dass es irgendjmd. bemerkt. Das hat's mir als Gelegenheitsspieler etwas einfacher gemacht, manchmal aber eben auch etwas zu einfach.


    Grafisch ist das Spiel, die entsprechende Hardware vorausgesetzt, auch großes Kino, ebenso weiß die Vertonung zu überzeugen. Wenn man in der finalen Mission zu Wagners Walküre am MG sitzt, dann ist das um Längen unterhaltsamer als die üblichen Action-Drama-Pathos-Soundtracks anderer Shooter.


    Ganz klare Kaufempfehlung von mir, vor allem, wenn man keine Lust mehr hat, die Welt zum gefühlt 137. mal vor Terroristen zu retten.

    @ Sören: wie gesagt, dass der Doorhanger momentan noch nicht so läuft, sei ja akzeptiert. Die Frage ist doch aber, warum der Doorhanger langfristig nicht auf das Verhalten des alten DL-Fensters getrimmt werden kann? Sprich ohne Zwischenklicks die Downloadhitorie darzustellen. Der Doorhanger fügt sich ja nun optisch allemal besser in die gängigen Designs als das alte, kleine DL-Fenster.

    Sagt mal, wurde das Mozilla eigene pdf plugin wieder deaktiviert? Bei mir öffnen sich im aktuellen nightly (kann leider nicht reproduzieren, seit wann) pdfs wieder mit Adobe?!