Ich hatte doch geschrieben, dass Mozilla dies anders als Google handhaben will, was ja auch so im CB-Artikel stand:
Allerdings arbeitet Mozilla wohl an einer eigenen, modifizierten Manifest v3-API, welches diese Einschränkungen nicht hat und solange wird dann wohl auch Manifest v2 weiter parallel laufen.
Ist folgender Absatz denn falsch und gibt es was Neues dazu?
[...], zweitens wird diese dann später in Firefox parallel zur WebRequest API und nicht als Ersatz existieren.
Zitat von ComputerBaseAuch die Vorgänger-API WebRequest soll noch so lange erhalten bleiben, bis die Entwickler eine gangbare Lösung in Form einer adäquaten Version von DNR ausgearbeitet haben.
Dort steht ja, dass die WebRequestAPI dann ersetzt wird, wenn man die Funktionalität in die DNR integriert hat, also nicht "ewig" parallel weiter angeboten wird.
Die Fehlinformation seitens ComputerBase beginnt schon damit, dass sie das „Chrome Manifest v3“ nennen. Das heißt einfach nur „Manifest v3“,
Na ja, es wird ja auch im Artikel deutlich gemacht, dass Mozilla eigene Wege geht, von daher halte ich das für verzeihlich.
Mag sein, dass hier nicht deutlich genug zwischen den unterschiedlichen Ansätzen von Google und Mozilla getrennt wurde und auch die Bemühungen Mozillas bezüglich der Einschränkungen bei AdBlockern nicht hervorgehoben wurden, aber als fehlerhaft würde ich den Artikel nicht beschreiben. Ich sah die allgemeinen Einlassungen in dem Artikel über das „Chrome Manifest v3“ und den damit verbundenen Vorbehalten, eher als Grundlageninformation und Ausgangspunkt, um dann auf Mozillas Herangehensweise (zugegebenermaßen kurz) einzugehen, wobei ich nicht weiß, welche konkreten Pläne es dazu schon bei Mozilla gibt, weil ich mich nicht tagtäglich damit beschäftige...