Mozilla VPN in Deutschland und Frankreich gestartet

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Im Sommer des vergangenen Jahres hat Mozilla sein eigenes VPN-Angebot gestartet. Ab heute steht das Mozilla VPN auch für Nutzer aus Deutschland und Frankreich zur Verfügung.

Mozilla VPN startet in Deutschland und Frankreich

Im Juli 2020 ist das Mozilla VPN offiziell gestartet. Nachdem dieses Angebot bislang nur in den USA, Kanada, Großbritannien, Neuseeland, Singapur und Malaysia verfügbar war, fiel vor wenigen Stunden der Startschuss für das Mozilla VPN in Deutschland sowie Frankreich.

Jetzt Mozilla VPN nutzen

Das Mozilla VPN kostet 9,99 Euro für einen Monat. Bei Bindung für sechs Monate beträgt der Monatspreis 6,99 Euro (30 Prozent Ersparnis), bei Bindung für ein Jahr werden 4,99 Euro pro Monat fällig (50 Prozent Ersparnis). Eine Rückerstattung ist innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf möglich.

Mozilla VPN Preise Deutschland

Das Mozilla VPN

Für das Mozilla VPN arbeitet Mozilla mit dem schwedischen VPN-Anbieter Mullvad zusammen und verspricht neben einer sehr einfachen Bedienung eine durch das moderne und schlanke WireGuard-Protokoll schnelle Performance, Sicherheit sowie Privatsphäre: Weder werden Nutzungsdaten geloggt noch mit einer externen Analysefirma zusammengearbeitet, um Nutzungsprofile zu erstellen.

Das Mozilla VPN besteht aus über 400 Servern in mehr als 30 Ländern, hat keine Bandbreiten-Beschränkung und erlaubt die Verbindung auf bis zu fünf Geräten. Es stehen Apps für Windows 10, Apple macOS, Ubuntu, Android sowie Apple iOS zur Verfügung.

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Antworten 45

  • Welchen Mehrwert hat ein Mozilla VPN-Abo im Vergleich zur direkten Nutzung des Mullvad Service ?

    Immerhin hat Mozilla die Preise ,bezogen auf die Monats-Subscription, für Deutschland ja verdoppelt.


    Auch in den USA bekomme ich den Service für 4,99USD$ bei monatlicher Bindung. In Deutschland muss ich mich 12 Monate binden, um auf diesen Preis zu kommen... :/


    Hier noch zwei Tests des (US) VPN Angebots (wie unabhängig die sind, kann ich nicht sagen):

    https://www.vpnmentor.com/reviews/mozilla-vpn/ (aktuell)

    https://www.techradar.com/reviews/mozilla-vpn (Juli 2020)

    Das Fazit ist 'gemischt', was - bezogen auf die Geschwindigkeit und Geoblocking - für Deutschland jetzt noch nichts heißen muss.

    Aber insgesamt gutes Preis/Leistungs-Verhältnis bei monatlicher Kündigung...aber wohl nicht in Deutschland (9,99€). :(


    Ich werde es aber selber mal testen...

  • Ich behaupte mal, dass es kaum jemanden gibt, der sich ein VPN für nur einen Monat holt, zumal man einen Monat auch kostenlos haben kann (30 Tage Geld-zurück-Garantie), eine Verdoppelung des Preises trifft also nur im Ausnahmefall zu. Bei einer langfristigen Bindung ist der Preis identisch (4,99 Euro), bei einem halben Jahr etwas teurer. Auf der anderen Seite ist das Mozilla VPN in den USA mit 4,99 Dollar beispielsweise günstiger als Mullvad.


    Man sollte auch bedenken, dass es bei der Nutzung des Mozilla VPNs nicht ausschließlich darum geht, ein VPN zu nutzen. Neben Mullvad verdient hier auch Mozilla etwas mit. Es geht also auch darum, Mozillas Mission mit zu finanzieren. Man tut mit der Entscheidung für das Mozilla VPN also auch etwas Gutes für das Allgemeinwohl des Internets.


    Und ich glaube, dass für manche Mozilla auch einfach ein Name ist, dem sie vertrauen, während ihnen Mullvad nicht unbedingt etwas sagt, was technisch natürlich keinen Unterschied macht, aber trotz für den einen oder anderen Nutzer ein Punkt sein könnte, der als Vorteil ausgelegt wird. Rein technisch gesehen sind die Vorteile von Mullvad auch die Vorteile des Mozilla VPNs gegenüber anderen VPNs, zwischen dem Mozilla VPN und Mullvad gibt es technisch kaum relevante Unterschiede.


    Was die verlinkten Artikel betrifft, muss man etwas aufpassen: Der eine Artikel sagt beispielsweise, BBC würde mit dem Mozilla VPN nicht funktionieren, der andere Artikel sagt, das funktioniert. Die von Mozilla in Auftrag gegebene Mitbewerberanalyse (172 Seiten PDF), die mir vorliegt, sagt ebenfalls, dass BBC funktioniert. Dafür sagt der Artikel, der das richtig hat, dass PayPal als Zahlungsmethode nicht unterstützt würde. Ich habe gestern Abend erfolgreich mit PayPal bezahlt. Der eine Artikel findet es auch erwähnenswert, dass mit Stripe ein Drittanbieter Zahlungsinformationen erhält. Aber das ist anders ja überhaupt nicht möglich, Mozilla ist kein Zahlunungsanbieter und damit zwangsläufig auf einen Dritten angewiesen. Ich behaupte mal, dass damit auch kaum jemand ein ernsthaftes Problem haben kann, beim Online-Shopping nutzen wir schließlich permanent Dienstleister, die nichts mit dem Shop an sich zu tun haben und die Bezahlung abwickeln. Ebenso hebt dieser Artikel hervor, dass der Datenverkehr mit Mullvad an einen Drittanbieter gegeben wird - Natürlich, das Mozilla VPN läuft nun einmal über Mullvad. Ohne Mullvad kein Mozilla VPN. Das sind nur mal ein paar Auffälligkeiten, die mir beim Überfliegen ins Auge gesprungen sind.

  • Mozilla unterstützen schön und gut, aber gibt es auch nur einen Grund, warum die Kosten ohne langfristige Bindung in den USA bei der Hälfte liegen?


    Bei der Flexibilität, die das Original bietet, sehe ich aktuell keinen Grund, dieses Angebot zu nutzen.


    Ich unterstütze dann lieber auf einem anderen Weg.

  • Ich wiederhole, was ich bereits im Beitrag direkt über deinem geschrieben habe:


    Ich behaupte mal, dass es kaum jemanden gibt, der sich ein VPN für nur einen Monat holt, zumal man einen Monat auch kostenlos haben kann (30 Tage Geld-zurück-Garantie), eine Verdoppelung des Preises trifft also nur im Ausnahmefall zu. Bei einer langfristigen Bindung ist der Preis identisch (4,99 Euro), bei einem halben Jahr etwas teurer.

  • Das stelle ich auch nicht in Abspruch.


    Dennoch bietet mir das Preismodell von Mullvad mehr Flexibilität.


    Für mich persönlich ist die langfristige Bindung an einen Dienst abschreckend. Ich gehöre dann zu den "kaum jemand". ;)

  • Wenn du das VPN dauerhaft nutzen, aber dich nicht länger als einen Monat binden möchtest, dann musst du eben mehr bezahlen. Das mag bei Mullvad aktuell nicht so zu sein, ist aber grundsätzlich das Standard-Modell und wird von den meisten Diensten in einer vergleichbaren Art gehandhabt. Wobei mir immer noch nicht klar ist, wo das Problem liegt. Ich weiß doch vorher, ob ich es nur testen will, kurzzeitig benötige oder für längere Zeit nutzen möchte. Wenn man sich kein ganzes Jahr binden möchte, sind sechs Monate immer noch ein guter Kompromiss zu einem sehr fairen Preis. Vor allem, wenn du sagst, du würdest Mozilla dann lieber auf einem anderen Weg unterstützen wollen. Wenn du das eh möchtest und auch an einem VPN interessiert bist, dann bietet sich die Kombination doch an. :/ Wenn es dir nur um das VPN geht, du dieses weniger als ein Jahr nutzen möchtest und an einer Unterstützung von Mozilla auch nicht interessiert bist, dann ist Mullvad die bessere Wahl für dich. Wie gesagt, beim Mozilla VPN geht es um mehr als die reine Nutzung des VPNs. Technisch sind das Mozilla VPN und Mullvad austauschbar.

  • Mullvad macht das seit 10 Jahren so, wenn ich mich nicht irre.


    Aber davon ab liegt meine Kritik weniger an der Vertragsbindung (die bei anderen VPN-Diensten durchaus normal ist) als an dem extremen Preisunterschied zwischen den Ländern.


    Das ist für mich persönlich nicht nachvollziehbar.

  • Ehrlich gesagt kenne ich Mullvad überhaupt erst durch die Partnerschaft mit Mozilla, also noch nicht annähernd zehn Jahre. Insofern mag das stimmen, wenn du sagst, dass die ein solches Preismodell bereits seit so langer Zeit haben. Wenn das eine Art Markenzeichen von ihnen ist, dann ist vermutlich nicht davon ausgehen, dass sich das so bald ändert, und du kannst gedanklich das "aktuell" aus meinem vorherigen Beitrag streichen. ;)


    Preisunterschiede je nach Land sind allerdings vollkommen normal und ganz einfach dadurch erklärbar, dass die Märkte in unterschiedlichen Ländern schlicht und ergreifend unterschiedlich sind. Nicht nur auf VPNs bezogen, sondern auf so ziemlich alles. Und unterschiedliche Preise je nach Land macht wie gesagt ja auch Mullvad, auch andere VPNs. Cyberghost (das habe ich gestern per Test-Option verwendet, um aus Österreich das Mozilla VPN bestellen zu können. :D ) ist beispielsweise in Deutschland auch teurer als in den USA.


    9,99 statt 4,99 Euro ist eine "ordentliche" Preiserhöhung, zugegeben. Ich würde mich da aber echt nicht so auf die Option für einen einzigen Monat versteifen, denn das dürfte wie gesagt eine eher selten genutzte Option sein, und wem es nur um's Testen geht, der kann sein Geld innerhalb dieses Monats zurückverlangen. Und bei der Option mit sechs Monaten Bindung ist der Preis 6,99 Euro statt 4,99 Euro. Das ist kein so extremer Aufpreis, schon gar nicht, wenn Mozilla daran auch noch etwas verdienen soll, und meines Erachtens für ein VPN, welches sein Geschäft nicht im Verkauf von Daten sieht, immer noch ein fairer Preis. Zumal die zwischen Mullvad und Mozilla vereinbarten Konditionen natürlich nicht öffentlich bekannt sind. Es ist ja auch vorstellbar, dass Mullvad weniger Provision für eine kürzere Laufzeit zahlt und dass das durch einen höheren Grundpreis bei kürzerer Laufzeitzeit kompensiert wird. Oder die Preise spiegeln die Marktanalyse und Zahlungsbereitschaft der Nutzer wider, welche in Deutschland durchaus höher sein mag als woanders. Wir hier im Forum können darüber nur spekulieren.

  • Ja, Mullvad hat seit Gründung das Preismodell nicht geändert und bewirbt das auch als Alleinstellungsmerkmal im VPN-Business (neben der Möglichkeit in der kompletten Geschäftsbeziehung anonym zu bleiben). Es gibt dort auch keine Sale-Aktionen oder Abstufungen in der Vertragslänge.


    Aber du hast natürlich recht, wir können nur spekulieren.


    Mal abgesehen von meinen Kritikpunkten bin ich wirklich froh, dass Mozilla einen solchen Dienst anbietet.

  • muss man extra software oder Add-ons installieren für VPN?

    Benutzer und kennwort für VPN freischalten?


    gibt es Scrennhorst?

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