Beiträge von Hooray

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    Ich nehme mir aber dennoch heraus, der Meinung zu sein, dass diejenigen, die sich nicht um Cookies kümmern, etwas nicht verstanden haben, warum auch immer (sie können nicht, sie wollen nicht... ).

    In dem Punkt widerspreche ich entschieden. Ich verstehe das Thema beispielsweise sehr gut und das nicht nur aus Anwendersicht. Ich habe selbst schon Cookie-Hinweise und -Dialoge in unterschiedlichen Formen implementiert. Das ist Teil meines Berufs. Aber eine Abschaltung sämtlicher Cookies käme für mich niemals in Frage. Das hat nichts damit zu tun, dass ich etwas nicht verstehen könnte, und genauso wenig mit verstehen wollen, denn das impliziert ja, dass deine Ansicht die einzig korrekte Einstellung zu dem Thema wäre. Und das trifft definitiv nicht zu. Es ist nur eine Ansicht zu dem Thema. Ich bin an dem ganzen Thema mit dem Browser und seinen Nutzern ja nun schon viele Jahre sehr nah dran und meine Erfahrung ist ganz klar, dass die große Mehrheit vor allem ein Interesse hat: Funktionalität. Der Browser muss funktionieren. Und dazu gehören Cookies. Das stützen übrigens auch die Telemetrie-Zahlen. Laut Firefox 81 Beta-Telemetrie blockieren lediglich 0,01 Prozent aller Firefox-Nutzer sämtliche Cookies. Selbst wenn du argumentieren wolltest, dass einige keine Ahnung von irgendwas haben, kann man das kaum über 99,99 Prozent der Nutzer behaupten. Das würde zu weit gehen, dafür ist die Zahl zu groß. Die Nightly-Population ist vielleicht noch interessant, denn das sind tendenziell mehr erfahrene Nutzer. Dort sind es immerhin 0,08 Prozent. Also auch nicht viel.

    Vorsicht, vorsicht! 8)


    Wo habe ich gesagt, dass ich alle Cookies für Jedermann komplett verbieten will?

    Ich will nur die Optionalität umkehren.

    Daher läuft Deine Argumentation auch in's Leere. Denn - abgesehen davon, dass Du im Wesentlichen auf technischer Ebene argumentiert und soziale, politische, sozialpsychologische, wirtschaftliche Macht reflektierende Aspekte mehr oder weniger außen vor lässt - sie reflektiert nicht meine Aussage: Die jetztige Implementierung der Cookie/Abfrage ist ausgesprochen nervig (und übrigens völlig gegen die von Dir bemühte Funktionalität)!

    Nirgendwo sage ich, dass Cookies verboten werden sollen. Im Gegenteil: ich habe klar gesagt, dass ein "Ein-Klick-Opt-Out" (für mich!) durchaus OK wäre. Und wie Du als technisch versierter Mensch weißt, bedeutet das: "technisch notwendige" Cookies sind akzeptiert...


    Allerdings bin ich der Meinung, dass die heute übliche Implementierung der Cookies weniger die Interessen der Besucher der Webseiten im Blick hat, als diejenigen der Webseitenbetreiber und der dahinter stehenden Konzerne. Diese behaupten, dass sie "wissen, was der User will". Das sehe ich anders und behaupte sogar, dass die "Ver-Tsunamisierung" der Cookie-Abfragen absichtlich so läuft. Denn sonst würde das "Ein-Klick-Opt-Out" Standard sein. DAS nicht zu machen, ist aber keine technische Frage sondern eine Entscheidung auf anderer Ebene, daher unterstelle ich hier auch die Absicht (die mit genau der Trägheit und Interesselosigkeit, dem beschränkten Fassungsvermögen des Publikums rechnet - auch meiner/m Eigenen!).


    Ganz bestimmt gibt es Website-Betreiber, welche die Vorgaben nicht korrekt umsetzen. Ich bitte aber, davon abzusehen, grundsätzlich eine Absicht bei diesem hoch komplexen Thema zu unterstellen oder sämtliche Website-Betreiber in eine Schublade zu stecken.


    Und ich denke, dass technische Kompetenz wichtig und gut ist. Aber sie ist keines Falls ausreichend, um diesem hochkomplexen Thema auch nur annähernd von allen Seiten her gerecht zu werden.
    Daher unterstelle mir nichts, was ich nicht getan habe: ich habe nicht generalisierend sämtliche Webseitenbetreiber kritisiert, sondern konkret all diejenigen, die NICHT das "Ein-Klick-Opt-Out" anbieten.;)


    Was solls, es gibt sicher viele Aspekte, die hier den Rahmen entgültig sprengen würden, daher: ich probiere es mit den benannten AddOns (Danke, ^L^ und StandingBill).

    Und Danke, Sören für die anregende Diskussion ;-)

    Lieber Sören,


    danke für Deine ausführliche Antwort!

    Im Grunde müsste es so sein, dass die Default-Einstellung der automatische (!) Opt-Out ist für sämtliche (!) Cookies


    Das ist ziemlich kurz gedacht. Dann wäre es nicht länger möglich, auf Websites eingeloggt zu bleiben, Einstellungen sitzungsübergreifend zu speichern usw. Für eine Standard-Einstellung wäre das völlig inakzeptabel. Du kannst davon ausgehen, dass die allermeisten Menschen Cookies nutzen wollen - in vielen Fällen wahrscheinlich, ohne zu wissen, was Cookies sind, aber auf die Funktionalität wollen die Wenigsten verzichten.

    Das stimmt aber nicht. Es wäre per default nicht möglich, und jeder, der es NICHT so will ist gerne aufgefordert, genau das zu tun, was wir jetzt alle Nas lang machen müssen: Einstellungen vornehmen. Wenn das die gesetzliche (und eingehaltene!) Vorgabe wäre, dann verwette ich meine Nase, dass das Vornehmen von Einstellungen plötzlich super einfach möglich ist....
    Und wenn wir uns ausschließlich an dem orientieren wollten, was "alle" wollen, dann sind wir schnell in chinesischen Verhältnissen...

    Mein Vorschlag/Wunsch ist ja auch nicht weit entfernt von der eigentlichen Vorgabe (Opt-Out mit einem Click). Und wenn das auf allen Webseiten realisiert wäre, dann würde ich mich auch nicht so aufregen.

    Wenn man - wie jeder vernünftige Mensch - Cookies (mehr oder weniger) deaktiviert hat


    Wer Cookies nicht deaktiviert hat, ist also verknünftiger Mensch? So ein Blödsinn, mit dem du übrigens ziemlich viele Menschen beleidigst…

    Touché, Du hast Recht. Da muss ich mich entschuldigen! Beleidigend will ich nicht sein.

    Ich nehme mir aber dennoch heraus, der Meinung zu sein, dass diejenigen, die sich nicht um Cookies kümmern, etwas nicht verstanden haben, warum auch immer (sie können nicht, sie wollen nicht... ). Dennoch werden auch sie die Folgen tragen müssen.


    Und ich bin der Ansicht, dass es so etwas wie eine Verantwortung der Entscheidungsträger und Handlungsträger gibt, die bei der ganzen Cookie-Geschichte nicht wahrgenommen wird - auf politischer Ebene und noch mehr bei all diesen Webseiten, die GANZ genau wissen, warum sie die Cookie-Abfrage so aufwändig machen. Das ist in hohem Maße respektlos und verächtlich.

    Der Frust darüber treibt mich manchmal zu Sachen, wo ich selber meine Verantwortung nicht angemessen wahrnehme. Dafür möchte ich mich entschuldigen!


    Jetzt ist die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, diese Blockade - am Besten - von Seiten der Programmierung her in den Browser zu implementieren?


    Diese Cookie-Hinweise sind für Website-Betreiber gesetzlich verpflichtend und von der Europäischen Union gefordert. Eine direkte Implementierung einer solchen Option in den Browser kann also keine Option sein. Das muss zwangsläufig durch den Nutzer beispielsweise über eine Erweiterung gelöst werden.


    Vor allem ergibt es gerade bei Firefox überhaupt keinen Sinn, so etwas vorzuschlagen. Denn Sinn und Zweck dieser Hinweise ist ein verbesserter Datenschutz und Mozilla steht wie kaum ein anderer Browser-Hersteller für Datenschutz und Privatsphäre. Ausgerechnet Mozilla soll also Cookie-Hinweise blockieren und damit nicht nur EU-Vorgaben ad absurdum führen, sondern auch die Kommunikation an den Nutzer zwecks Datenschutz unterbinden? Ganz sicher nicht…

    Die gesetzliche Verpflichtung wird - ich erwähnte es im letzten Abschnitt - von den Webseitenbetreibern nicht eingehalten oder sogar missbraucht.

    Wie verbesserter Datenschutz aussieht, ist also durchaus von der Interpretation aus der jeweiligen Position heraus abhängig.

    Verpflichtung ist: Optionen bereitstellen. Wenn ein Ein-Klick-Opt-Out der Standard wäre, würde ich mich auch nicht derart beklagen. Ich denke aber, dass auch eine Standard-Deaktivierung durchaus im Interpretationsrahmen ist, bei gegebener Option einer Aktivierung.

    Es geht auch nicht darum, die Kommunikation zu unterbinden. Im Gegenteil, ein Tsunami an Kommunikation verhindert diese und zwar gezielt...


    Aber: wenn das Ganze Problem - wie es ja möglich scheint - über Erweiterungen lösbar ist, bin ich ja durchaus auch zufrieden.

    Hallo liebe Leute,


    gibt es eine Möglichkeit, dies zunehmend nervigen Cookie-Hinweise generell zu deaktivieren?

    Es ist eine zunehmende Pest und vergällt mir immer mehr das Benutzen des Internet.

    Im Grunde müsste es so sein, dass die Default-Einstellung der automatische (!) Opt-Out ist für sämtliche (!) Cookies und Nachverfolgungs-Gedöns. Und nur wenn man Cookies haben möchte, muss man aktiv werden. Aber ich weiß, dass DAS Schnee in der Sahara von übermorgen ist.


    Wenn man - wie jeder vernünftige Mensch - Cookies (mehr oder weniger) deaktiviert hat, dann kommt ja bei fast JEDER Webseite die Erlaubnisabfrage.

    Ab und zu in einer "One-Click-Opt-Out"-Version (wie sie m.W. gesetzlich vorgesehen ist), aber leider meist in der unterträglichen Version mit vielen bis unendlich vielen Clicks, um abzulehnen.

    Ich bin inzwischen dazu übergangen: mein AdBlocker (AdBlocker Ultimate), ermöglich das Blockieren einzelner Elemente auf Webseiten (auch die - per Overlay? - über der eigentlichen Webseite liegenden Elemente). Das exerziere ich seit ein paar Tagen bei all diesen Seiten durch. Ich weiß aber nicht, ob das längerfristig funktioniert.

    Was aber klappt ist, dass ich beim nächsten Ansurfen dieser Seiten keine Cookie-Abfrage mehr bekomme - es ist also technisch grundsätzlich möglich.


    Jetzt ist die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, diese Blockade - am Besten - von Seiten der Programmierung her in den Browser zu implementieren?

    Oder gibt es andere Möglichkeiten? Vielleicht über die AdBlocker, die ja auch anhand von bestimmten Merkmalen Werbung blockieren? Und in den Cookie-Abfragen gibt es ja eindeutige Elemente, die sie als solche identifizieren... sie müssten also filterbar sein.


    Oder gibt es andere Möglichkeiten, diesen Mist - mehr oder weniger - ein für Alle Male zu verbannen, ohne jetzt selber großartig ins Programmieren einsteigen zu müssen?


    Wäre toll!

    Danke!

    Hoooray

    ich danke euch für eure sachdienlichen hinweise! Sehr nutzbar! soootollehechte....


    ich will aber nicht wissen, ob ihr tolle hechte seid, sondern ob es andere hier gibt, die ähnlichen Erfahrungen gemacht haben

    Hallo liebe Leute,


    ich habe seit den letzten Updates von Firefox immer weniger Lust, mit diesem Browser weiter zu machen. Mir kommen immer wieder irgendwelche, z.T. recht obskure, Gegebenheiten unter, die mich inzwischen zu der Frage führen, ob ich nicht doch gleich mit Safari, Google-Browser oder Opera weitermachen soll und FF (nach bestimmt 15 Jahren als Standard-Browser) den Rücken zu kehren.


    Die Maus-Gesten tun es plötzlich nicht mehr... altes AddOn wird nicht mehr unterstütz. Also ein neues gesucht. Doch plötzlich tun es die Mausgesten schon wieder nicht mehr... doch ich finde das AddOn nicht. Die ganzen Einstellungen sind - mir - nicht mehr eindeutig verständlich...


    Plötzlich ist Auto-Update aktiv... (d.h.: bei einem Update, das ich frei gegeben habe, werden irgendwelche Einstellungen, die ich explizit gemacht habe (Update herunterladen und für's Installieren fragen) aus irgendwelchen, mir fast appletypisch anmutenden Besserwissereien überschrieben)....


    ... plötzlich fängt ein Video beim Aufruf einer Webseite an zu spielen - obwohl ich das automatische Abspielen von Videos nirgendwo freigegeben habe beziehungsweise (zumindest in YT) explizit deaktiviert habe... Um das abzustellen muss ich erst eine Internetrecherche machen, die mir die Ursache valide macht (media.autoplay in about:konfig). Statt das solche elementaren Sachen in den "Einstellungen" klar zugänglich sind: ich bin kein IT-Profi und will nicht nach jedem Update erst Informatik studieren, um meine Einstellungen wieder herzustellen!


    ...liebe Mozillas: geht's noch?!? Da kann ich wie gesagt gleich mit Apple oder Google weitermachen!
    Wenn Ihr wollt, dass mein Browser auch in Zukunft noch Mozilla heißt, dann nur, wenn nach dem nächsten Update nicht wieder irgendwelche Überraschungen auf mich warten!!!


    Geht es Anderen auch so?!? Oder bin ich einfach nur alt?!? :oops:


    Es gibt durchaus Seiten die einen Rechtsklick bewusst verhindern. Insofern wäre es gut wenn du uns die betreffende Seite mal nennen könntest.


    https://www.gearnews.de/die-be…on-folgen-und-reaktionen/
    - im Firefox auf Windows ging der Rechtsklick erst nicht (später ging er),
    - im Firefox auf MacOS ging der Rechstklick
    - im IExporer geht der RK,
    - in Safari auf MacOS geht der RK...


    ich hatte auch erst gedacht, dass es an der Seite liegt. Auf den Seiten von Thomann (http://www.thomann.de) ist mir das auch öfters passiert (jetzt z.B.: gerade ging es nicht, jetzt plötzlich geht es wieder...).
    Eine Idee ist auch: Adblock Plus? Ghostery? (hab beide im FF installiert - aber es ist das selbe Verhalten, wenn ich beide mal deaktiviere...)
    bin etwas ratlos...

    Hallo liebe Leute,


    ist Euch auch aufgefallen, dass beim Firefox in unregelmäßiger Weise der Rechtsklick mal geht und mal nicht funktioniert?
    Und nach meiner Wahrnehmung ist das 1. Betriebssystemunabhängig und 2. nur beim Firefox der Fall: Ich habe Windows 7 und ich habe MacOS Sierra. Auf beiden ist das beschriebene Verhalten unregelmäßig zu beobachten. Auf beiden geht der Rechtsklick in anderen Browsern (Internet-Explorer, Safari) problemlos.


    Auf beiden Systemen ist der aktuelle FF 52.0.1 (64-Bit) installiert.


    Hooray


    Hast du Cmd wirklich ausprobiert? Denn das ist definitiv die richtige Taste. Grundsätzlich ist Cmd in den meisten Fällen das korrekte Pendant zu Strg/Ctrl auf Windows, das gilt auch für viele andere Tastenkombinationen.


    Definitiv ausprobiert. Ich bin aber inzwischen etwas schlauer - das Problem taucht bei ebay-kleinanzeigen.de auf. Dort möchte ich die Liste von Kleinanzeigen beibehalten, daher möchte ich Links in neuem Tab öffnen (also mit Klick+CMD). Das geht definitiv nicht. Andere Links auf dieser Seite gehen aber mit Klick+CMD so, wie es dann erwartbar ist.
    Es ist also die Frage, ob ebay-kleinanzeigen.de das irgendwie unterbindet (und: warum machen die das, und vor Allem: wie kann ich das anders umgehen...).

    Hallo liebe Leute,
    wenn ich auf Windows in meinem Firefox einen Link per Klick bei gedrückter CTRL-Taste öffne, dann wird der Link in einem neuen Tab geladen. Wenn ich das auf MacOS (Sierra) mache, geht das nicht; auch nicht mit anderen Tastenkombinationen, die ich ausprobiert habe (ALT, CMD). Kann man das auf MacOS doch irgendwie hin bekommen? Der Weg über Kontextmenü/öffnen in neuem Tab ist umständlicher...
    Vielen Dank,
    Hooray