OK, dann verrate ich mal, dass ich auch keine Passwörter (mehr) im Fx direkt speichere, sondern in Kwallet.
Das ist der Passwortmanager für KDE unter Linux, und die Kompatibilität zum Fx wird mit dem Add-on "KDE wallet Password integration" sichergestellt. Ich sehe darin zwei Vorteile:
1.) Es ist systemweit "alles schön zusammen", und
2.) Es gibt solche Features, wie ein automatisches Schließen (verschlüsseln) des Speichers nach xx Minuten oder wenn kein Programm mehr darauf zugreift. (Aber das können andere PW-Manager auch.)
Unabhängig davon trifft das, was ich am 08.02. geschrieben habe, auch weiterhin zu. Egal, ob mit Blowfish, AES oder 3DES verschlüsselt, alles kann mit einem BrutForce-Angriff entschlüsselt werden - irgendwann ... .
Und so lange will wohl keiner wegen unserer unwichtigen PW warten. Die bekommt man aus der Übertragung (Sniffing), mit Hausbesuch+Keylogger oder auch durch Auswertung der parasitären Abstrahlung leichter heraus.
Ich betrachte die im Fx und im TB integrierte PW-Speicherung als ausreichend sicher und für die Masse der Nutzer als komfortabel genug.
Was ich persönlich ausgezeichnet finde, ist das Add-on "SecureLogin". Das PW wird erst dann freigegeben, wenn ICH es will.
ZitatWurde gerade wieder gezwungen ein Jahresupdate für Roboform abzuschließen- habe einige Hundert PW hinterlegt und wäre aufgeschmissen wenn ich dort nicht mehr ran käme.
Aber es hat dir doch wohl niemand verboten, eine schnöde Textdatei mit allen deinen PW und sonstigen "geheimen" Daten anzulegen, diese meinetwegen mit Truecrypt oder GnuPG zu verschlüsseln und dann auf eine CD zu brennen und außerhäusig zu lagern?
Eine Super-Lösung für die Freunde der WinDOSe ist auch das gute Programm "Locknote" von Steganos! Ein einfacher, kleiner Texteditor, der sich nach dem Schließen komplett mit seinem Inhalt "selbst verschlüsselt" und erst nach Eingabe des PW wieder als solcher zu sehen ist. Einfacher geht es nicht!
MfG Peter