Zitat von Cosmodaß es vermutlich strategische Gründe sind (die letztlich zu Marketing-Aspekten gehören).
Eine so enge Bindung sehe ich da nicht. Es gibt durchaus strategische Erwägungen, die sich nicht unmittelbar in Marketing-Geheul gießen lassen. Davon hatte ich einige oben genannt.
ZitatAus dieser hohen Bedeutung ergibt sich dann auch die Notwendigkeit der Pflege mit ebenso hoch bemessenem Aufwand; das aus Verantwortung gegenüber dem eigenen Produkt, den involvierten Entwicklern der Add-Ons und der Benutzer.
Das kann man so stehen lassen!
ZitatAngefangen damit, daß man Downloads, die aus Kapazitätsgründen nicht ausreichend geprüft werden können (wenn das Problem, das ja nicht wegzuleugnen ist, daher rühren sollte)
Das habe ich nicht so gelesen (und du wohl auch nicht). Es scheint mir eher mit der Anzahl und Auswahl der Scanner zusammenzuhängen. Da kann es eigentlich auch ernsthaft kein Problem geben. Die Frequenz der eintrudelnden Erweiterungen und Updates kann da kein System wirklich überfordern.
Zitatoder den Scannerpark entsprechend erhöht
Das scheinen sie ja umzusetzen. Dass dies nicht schon zuvor passiert ist, das kann man Mozilla durchaus ankreiden, aber bei solchen Sachen wird man eben meist erst aus Schaden klug.
ZitatIch auch nicht. Es waren andere (auf Seite 1), die meinten, daß experimentell auch Schadware-belastet und nicht getestet bedeuten würde.
Darauf wollte ich hier nicht hinaus. Sondern auf deinen so von mir verstandenen Vorschlag die experimentellen Erweiterungen dem Zugriff der Massen zu entziehen. Das kann ich im Kontext dieses Falles nicht nachvollziehen, da es hier unter Sicherheitsaspekten keine Trennung geben sollte.
ZitatUnd nein: Ich mache daraus nicht den mir ebenfalls unterstellten Rundumschlag.
Den habe ich so nicht von dir erkennen können. Insbesondere bist du in deiner Kritik an Mozilla recht stetig und thematisch eng gefasst. Das habe ich afair immer als sachlich empfunden.
ZitatWas soll daran konstruiert sein, wenn ich die relevante Quelle (Mozilla) unverändert als Beleg nehme?
Auf den zitierten Seiten (über deren Marketinggehalt sind wir wohl einer Meinung) ist allerdings nicht die Rede von den üblichen und gewöhnlichen Sicherheitsupdates. Dort wird eine abstrakte, theoretische oder metaphysische Sicherheit zitiert. Das Bereitstellen von Sicherheitsupdates wird dort nicht als Argument unmittelbar verwendet. Das in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Marketing zu stellen, das wirkte auf mich konstruiert, nicht die Referenzseiten an sich - die sind zur Veranschaulichung gut gewählt.
ZitatUnd ich glaube uns darin einig, daß wir das (den gegenteiligen Effekt für Firefox) nicht wollen.
ich hatte ja oben schon den Lerneffekt aus solchen Ereignissen erwähnt. Insofern wünsche ich mir natürlich nicht, dass solche Sachen zur Regel werden, auch wünsche ich mir, dass Mozilla in der Folge und für die Zukunft geeignete Maßnahmen ergreift. Aber manchmal habe ich den Eindruck, dass der "Organismus" Mozilla von Zeit zu Zeit wie in einem evolutionären Prozess quasi Fehler machen muss, um wieder den Fokus auf wichtige Aspekte zu richten, die allzu leicht von anderen überblendet werden. Daher können auch negative Schlagzeilen und Entwicklungen die Entwicklung voran bringen und in gewisse Bahnen lenken. Mir rutschte daher in dem Zusammenhang beinahe ein "Gut so!" über die Lippen.
Zitatich glaube aber (einige der wenigen Glauben, die ich noch habe), daß Diskussionen wie sie hier und auch an anderer Stelle geführt werden nicht wirklich völlig geräuschlos an Mozilla vorbeigehen
Von hier aus halte ich den Effekt für quasi nicht existent. Allerdings empfinde ich einige Themen hier durchaus als wertvoll und im Entwicklungsprozess des Forums wichtig. Auch der eigene Horizont erweitert sich doch das eine oder andere mal, wenn man es zulässt.