Immerhin kommen wir uns näher. Wobei natürlich alle gut sind, die versuchen sich an den Standard zu halten und die böse sind, die meinen das wäre nicht wichtig. Natürlich hat kein Browser eine 100%ige Standardunterstützung. Aber ist das ein Grund für Seitenbetreiber sich soweit vom Standard zu entfernen und sich auf die besonderen Eigenheiten irgendenes Browsers einzulassen? Natürlich ist es leicht zu sagen "Der Marktführer bestimmt die Regeln". Aber genau dieser Mist hat uns diesen "Browserkrieg" und den darauf hin auf Grund eines Monopols entstandenen Entwicklungsstillstand geführt. Der IE wurde seit über 3 jahren nichtmehr weiterentwickelt und fällt immer weiter auseinander. Aber dank des Quasimonopols das der IE dank der Webseitenbetreiber (und nur wegen denen) erhalten hat, wird man auch heute noch zu diesem verkrüpelten veralteten und gefährlichen (und das hat nichts mit Rosaroten-Firefox-Brillen zu tun. Das ist ein Fakt!) regelrecht gezwungen.
Darum macht es eben doch sinn, wenn man 854.926.359.625 Seiten auf EINEN Standard anpasst, so brauchen sich die Browser nämlich nur auf EINE Darstellungsart konzentrieren (daher fordern wir auch weniger eine Anpassung an den Firefox, sondern eine "zurückoptimierung" auf einen speziellen Browser und hin zum Standard. Wenn man sich an den standard hält, dann (und nur dann) kann man auch das argument bringen, der browser macht fehler). Was zur zeit im Internet herrscht ist mehr ein raten und rätzeln, was manch ein Webdesigner sich wieder zusammengezimmert hat. Einerseits stotzden die Seiten häufig vor speziellen Browserfunktionen zum anderen verlassen sie sich auf Fehlerkorrekturen. Nur für die Fehlerkorrektur gibt es nichtmal Vorgaben. So korrigiert jeder Browser etwas anders und das ergebnis sieht man: "musst Du halt den IE benutzen, weil das ist der verbreiteste Browser. Basta!"
Die Gründe sich nicht an den Standard zu halten sind sehr sehr wenige, wenn man sie mit denen Vergleicht die dafür sprechen. Und es ist sehr wohl möglich Seiten auf dem kleinsten Nenner der Browser zu entwickeln und dennoch Standardkonform zu sein, ohne gleich auf alles verzichten zu müssen. Wer das als Designer nicht kann, sollte Nachsitzen oder wenn er das nicht will, den Job wechseln. Er hat schlicht versagt. Ansonsten fördert er das bestehende Chaos im Netz nur und ist auf Dauer nur ein Schaden für das Internet als Medium als solches (ja tatsächlich! Webdesigner trage eine Verantwortung!). Der Standard hat aber auch mehr Sinn, als es offensichtlich den Anschein für den ein oder anderen hat. Er ermöglicht auch das leichtere Nutzen von Angeboten für z.B. Blinde. Der Standard ist nicht einfach nur irgendeine dämliche Idee. Und das Internet auch nicht das Tollhaus für bestimmte Browser. Durch dieses missachten des Standards wird das Internet nur zu einer Vielklassengesellschaft. Und das ist mehr als nur eine Schande. Wenn du also mit einer Argumentationsweise von "Guter Browser - Böser Webdesigner" kommst, überdenke das erstmal. Es könnte sein, das Dein Sprung zu kurz war.
Es ist einfach Browserherstellern (egal ob Mozillla.org, MS oder Opera) die schuld zu geben. Aber durch eine "spezielle Browseroptimierung" erreicht man nur eines: Abhängigkeit. Das kann es nicht sein. Ausserdem lässt sich der Kunde ungerne bevormunden, wass die Wahl ihrer Werkzeuge angeht. Vor allem wenn es nicht nötig ist (was es nicht wäre, wenn sich die Webseitenbastler mal nur ein wenig mühe geben würden).
Die Forderung, dass sich die Webseitenbastler an die Regeln halten ist vielleicht vermessen. Wer nur Leute mit einem IE haben will, soll gerne alle anderen Aussperren. Aber zu glauben man könne jemanden seinen Browser vorschreiben, wenn man ihm eine Serviceleistung (die er im Falle der Bank indirekt durch sein Konto bezahlt; lustig das gerade bei dem Bezahlargument mir Dein Einwand mit dem "geschenkten Gaul" einfällt.) verkauft, DAS ist wahrlich vermessen. Man zahlt für eine Leistung und man möchte die Auch nutzen können. Und zu erwarten, dass der Kunde Windows UND IE benutzer ist wahrlich ein Witz.
Einen Browser auszusperren und dass noch als guten Dienst des Seitenbetreibers zu bezeichnen würde ich sogar noch gelten lassen. Wenn diese Aussperrung aus sicherheitstechnischen Gründen tatsächlich gegeben ist. Bei vielen anderen Banken scheint dieser Vermutung allerdings unbegründet. Insofern würde ich meine eigene Politik überdenken, devor ich kleinere Fehler die weder Sicherheit noch generelle Funktionalität in Frage stelle und damit indirekt dem Browser ein schlechtes Zeugnis ausstelle. Ein guter Dienstleister such Fehler IMMER zuerst bei sich selber. Was kann ER machen, damit der Kunde auch wirklich König ist. Denn sonst ist er vielleicht weg. Und sein königliches Geld auch. Und das wäre doch sehr Schade, oder?
Für mich ist eine browsersperrung sicherlich kein Qualitätsmerkmal. Es zeigt eher eine gewisse art Hilflosigkeit. Man hat das Problem erkannt, ist aber nicht in der Lage oder Willens es zu lösen.
Ich bezeifle das Opera, Safari und der Konqueror (beides KHTML) oder Mozilla, Firefox und Netscape6/7 (alles Gecko!) so unsicher sind, das man mit ihnen keine Überweisung regeln kann. Die sind schliesslich allesammt sicherer und neuer als IE (falls die Seite mit irgendeinem der Browser geht, nehm ich den raus, jeder der fehlt ist aber schon zuviel).
Wenn man hofft, dass der kleine Bug der das Problem behebt noch behoben wird (ist ja ein legetimes Anliegen), dann kann man sich darauf berufen, es aber nicht so formulieren, als sei der Browser unsicher und schwerwiegend defekt. Ausserdem... der IE ist voll von macken... bei dem könnte man SEHR SEHR lange auf korrektur warten. Also... was machen die leute? Sie umgehen das Problem Webseitenseitig. Wenn die Seite generell nur in wenigen Browsern läuft solle man eh mal überlegen ob das Seitenkonzept zu was taugt.
Zumal ich mir recht sicher bin, dass Firefox einen Seitenentwickler nicht mit jeder Version neue Probleme bereitet, so das bei jeder Version eine Anpassung von nöten wäre. Genauso wie es bei anderen Browsern wohl auch kaum der Fall wäre.
Übrigens haben Gecko-Browser eine erstaunlich hohe Verbreitung. Zumindest im europäischen und besonders im Deutschen raum. Bei Spiegel(de) sind sogar mehr als 20% der Browser Geckobrowser. Und der wert wird steigen. Mit Netscape ist schon lange nichtmehr die nummer 2 am Markt. Das sind Geckobrowser, wie Firefox. Und gerade der erfreut sich wachsender Beliebtheit. Insofern sollte man ihn nicht ignorieren. Nicht als Dienstleister der Geld von seinen Kunden will. Und auf Statisiken von Seiten, die bestimmte Browser aussperren, würde ich wenig geben........ nur so am Rande. ; )
Da Du ja selber Firefoxuser sein willst, wirst du wissen, warum Firefoxuser kaum lust auf die benutzung vom IE haben. Und demzufolge auch ungehalten sind, wenn man uns bevormunden will. Andere Banken bieten auch OnlineBanking... das auch mit Firefox funktioniert.... also ... überlegt es euch gut, was ihr macht. Keiner würde einem Seitenanbieter einen Strick draus dehen wollen, wenn er bekannt gibt, durch einen Bug im Browser würde sie nicht gehen, eine anpassung wäre aber zu aufwändig, wodurch man hoffe, der browserbug werde in der kommenden version behoben. Psychologie gehört immer beim Kundenumgang dazu. : )
Schon mal dran gedacht, Mozilla.org zu kontakttieren und denen das problem zu erörtern? einer kleinen spende wären die sicherlich nicht abgeneigt, wodurch der bug sicherlich eine höhere prioriät erhalten würde *g*
Ich schreib zuviel. Ich mach besser schluss. Liesst sich ja eh keine durch.
PS: ich gehe mal davon aus, dass du mit verantwortlich an der seite bist. falls dem nicht so ist, ignoriere die anspielungen, die ich evtl. hier und da hab fallen lassen, ok? soll in jedem fall kein persönlicher angriff sein. es geht halt um viel grundsätliches und mozilla steht (gerade für seine fans) halt für grundsätzliche Werte. ist ja auch kein unternehmen, sondern opensource... das wofür im grundsatz auch das internet steht bzw. stehen sollte.
PSS: nochmal danke wegen der linkverkürzung.