Firefox und Opera sind grundsätzlich schwer zu vergleichen.
Firefox ist ja faktisch nur eine Aufsatz auf Gecko. Und Gecko ist ja eine komplette Entwicklerumgebung, auf die man alles mögliche aufbauen kann. Darum kann man Firefox ja auch recht leicht erweitern. Gecko bietet auch eine API fürs Einbinden in eigene Programme.
Das alles hat Opera nicht. Auch ist Gecko etwas was auf das Betriebssystem oben drauf gesetzt wird, eine Schnittstelle bietet und von dort aus selbst arbeitet. Opera hingegen ist näher am jeweiligen Betriebssystem angelehnt und nutzt eher die vom OS bereitgestellten Ressourcen.
Ist also egal wie man das nimmt. Das ist Vergleichen von Äpfel und Birnen.
Zudem: die Erweiterungen, die Firefox jetzt mitbringt sind weitaus kleiner als man denkt. Das was die Erweiterungen benutzen, damit sie laufen, ist ja eh durch Gecko vorhanden. Das Einzige was dazu kommt, sind die Änderungen am UI (User Interface). Und die sind nur ein paar kb groß, entsprechend sind die Belastungen des Systems. Wenn man den FischerFilter mal deaktiviert, belastet der das System quasi überhaupt nicht mehr. Und wer sich über 100kb mehr download aufregt, ist mit verlaub gesagt, reichlich kleinkarriert.
Allerdings will ich keinen Geheimnis draus machen, dass auch ich mir die aktuelle Lösung von Firefox auch anders vorstelle. Allerdings ist das ein altbekanntes Thema, dass auch noch nach wie vor vernachlässigt wird seitens Mozilla: der Installer. Man könnte es auch so regeln, das vieles was eigentlich nur optional sein müsste, genauso wie Talkback und DOMInspector gehandhabt werden sollte. Man kann sich vor der Installation entscheiden, welche Komponenten man eigentlich alles haben will.
Noch sehe ich aber keinen Grund der Sorge. Die Mühlen mahlen nun mal langsam und Nach Fx1.5 war auch erstmal viel Kleinkram dran, den keiner bei 2.0 bemerkt, weil unter der Haube. Und natürlich mal aufräumen.
Fx 3.0 wird nochmal eine richtig gute Baustelle darstellen und danach soll es auch nochmal richtig an den Kern gehen, um den auszumisten und zu entschlacken.
Immer schön alles im Gesamtkonzept betrachten.