Ich denke auch, dass der TE irgendetwas an seinem Linux-Fenstermanager so angepasst hat, dass jetzt die Abgrenzung zum Hintergrund nicht mehr gegeben ist oder dies der Standard für den gewählten Desktop ist, was auf jeden Fall nicht gut gelöst ist.
Ein Dialog-Schatten umschließt normalerweise alle vier und nicht nur zwei Seiten. Es geht dabei ja darum, eine Abgrenzung zu den dahinter liegenden Elementen zu schaffen, wobei ein Schatten halt „sanfter“ ist als eine durchgezogene Linie.
Unter Windows 10 ist der umlaufende Schatten bei Fenstern und Dialogen so transparent, dass ich es hier als reines Designelement betrachte. Zumal die Sichtbarkeit des Schattens bei einem Hintergrund, der eine etwas dunklere Farbe hat, gegen Null geht. Jedes Fenster unter Windows hat einen dünnen Rahmen (1px) in der gewählten Akzentfarbe. Dieser sorgt letztendlich für die notwendige Abgrenzung zum Hintergrund. Genauso ist es auch bei Menü-Popups (dort ist auch ein recht kräftiger Schatten unten/rechts) und anderen "schwebenden" Elementen. Unter MacOS ist der Schatteneffekt bei Dialogen größer, dort würde ich auch davon ausgehen, dass es in erster Linie als Hervorhebung und Abgrenzung fungiert.
Es ist ja sowieso müßig darüber zu diskutieren, wie ein Schatten um den Dialog aussehen müsste, da es sich eben nur mittels innen liegenden Rahmen lösen lässt. Aber auch hier könnte man wohl ohne größeren Aufwand einen Transparenz-Gradienten in den Rahmen einbauen, sodass das Ergebnis wie eine sanfter Schatten aussieht.![]()