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Firefox 47 kann Artikel vorlesen

Seit Version 38.0.5 besitzt Firefox eine Leseansicht für störungsfreies Lesen von Artikeln. Mit Firefox 47 erweitert Mozilla diese um die Möglichkeit, sich Artikel vorlesen zu lassen.

Mit Firefox 38.0.5 hat Mozilla eine Leseansicht eingeführt. Per Klick auf das Buch-Symbol in der Adressleiste erscheinen Artikel im Web so aufbereitet, dass sie störungsfrei gelesen werden können. Konkret bedeutet dies eine angenehme Farbgebung und Schriftgestaltung sowie keine störenden Elemente wie Werbung. Im Vordergrund steht der Inhalt des Artikels. Der Nutzer kann durch Anpassungen die Leseansicht konfigurieren und hat dabei die Wahl zwischen einer serifen sowie einer serifenlosen Schriftart, kann das Farbschema ändern (Hell, Dunkel, Sepia) und die Schriftgröße anpassen.

Die Leseansicht wurde nun um eine weitere Schaltfläche erweitert, über welche man sich Artikel vorlesen lassen kann. Neben der Auswahl anderer Sprachen (und Stimmen, wenn für die gewünschte Sprache mehrere Stimmen zur Verfügung stehen) kann auch das Lesetempo eingestellt werden und zum nächsten respektive vorherigen Absatz gesprungen werden.

Die dazugehörige Einstellung in about:config, über welche die Neuerung deaktiviert werden kann, ist narrate.enabled.

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Unterschiede zwischen Firefox 45 und Firefox ESR 45

Am Dienstag wird Mozilla Firefox 45 veröffentlichen. Firefox 45 wird gleichzeitig die neue Basis für Firefox ESR sein, die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung. Während Firefox 45 und Firefox ESR 45 grundsätzlich identisch sind, gibt es doch zwei wichtige Unterschiede.

Mozilla wird am Dienstag Firefox 45 und Firefox ESR 45 veröffentlichen. Nutzer von Firefox ESR 38 sollten im Laufe der kommenden zwölf Wochen auf Firefox ESR 45 aktualisieren. Mit dem Erscheinen von Firefox 47 und Firefox ESR 45.2 am 7. Juni 2016 erreicht Firefox ESR 38 sein endgültiges Ende und entsprechende Nutzer erhalten das Update auf Firefox ESR 45.2.

Wie schon Firefox ESR 38 unterscheidet sich auch Firefox ESR 45 von seinem Mainstream-Pendant dadurch, dass Firefox Hello standardmäßig deaktiviert ist. Ebenfalls deaktiviert in Firefox ESR 45 sind die in Firefox 44 eingeführten Service Workers aufgrund zu erwartender Spezifikations- und Implementierungsänderungen.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 2.1 für Apple iOS

Mozilla hat etwas mehr als zwei Wochen nach der Veröffentlichung von Firefox 2.0 für iOS ein Update auf Version 2.1 des Browsers für das Betriebssystem von Apple veröffentlicht.

Mitte Februar hat Mozilla Firefox 2.0 für das iPhone, iPad sowie iPod touch mit vielen Neuerungen veröffentlicht. Nun folgt ein Update auf Version 2.1.

Mit Firefox 2.1 für Apple iOS werden jetzt auch Drittanbieter-Tastaturen unterstützt. Außerdem wurde ein Fehler behoben, der verursachte, dass es unter bestimmten Umständen nicht möglich war, Passwörter zu bearbeiten. Ebenfalls behoben wurde eine mögliche Absturzursache.

Die Veröffentlichung von Firefox 3.0 für Apple iOS ist für zwischen Ende März und Anfang April angepeilt.

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Firefox für iOS bekommt 6-Wochen-Release-Zyklus

Nachdem die ersten Versionen von Firefox für iOS in unregelmäßigen Abständen erschienen sind, bekommt der Mozilla-Browser für das Apple-Betriebssystem nun ähnlich wie die Versionen für Android und den Desktop einen Release-Zyklus, welcher neue Versionen (ungefähr) alle sechs Wochen vorsieht.

Einen Release-Zyklus von sechs Wochen kennt man bereits von Firefox für den Desktop und Firefox für Android, auch wenn dieser kürzlich angepasst worden ist und einzelne Versionen nun auch mal sieben oder acht Wochen nach der jeweils vorherigen Version erscheinen können.

Firefox für iOS besitzt bisher keinen festen Release-Zyklus, was sich nun ändert. Mozilla führt auch hier einen sechswöchigen Zyklus ein, wobei sich der Zyklus bei Firefox für iOS auf die Einreichung in den Apple App Store bezieht und Mozilla keine Kontrolle darüber hat, wann die jeweilige Version für die Nutzer letzlich freigegeben wird. So kann es mal ein paar Tage weniger und mal ein paar Tage mehr dauern.

Das Modell sieht eine aktive Entwicklungsphase von sechs Wochen pro Version mit anschließender Stabilisierungsphase von vier Wochen vor, wobei mit Beginn der Stabilisierungsphase einer Version bereits die aktive Entwicklungsphase der nächsten Version beginnt.

Firefox für iOS Release-Zyklus

Die geplanten Release-Termine für Firefox für iOS im Jahr 2016:

Version
Einreichung in App Store
Veröffentlichung

3.0
22. März 2016
29. März – 7. April 2016

4.0
3. Mai 2016
10. Mai – 19. Mai 2016

5.0
14. Juni 2016
21. Juni – 31. Juni 2016

6.0
26. Juli 2016
2. August – 11. August 2016

7.0
6. September 2016
13. September – 22. September 2016

8.0
18. Oktober 2016
25. Oktober – 3. November 2016

9.0
29. November 2016
6. Dezember – 15. Dezember 2016

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Erfahrungsbericht: Microsoft Surface Book und Surface Pro 4 mit Windows 10

Ich werde immer wieder von blinden Lesern gefragt, wie denn Windows 10 so sei, ob sich der Umstieg lohnt, ob danach alles kaputt ist o. ä. Auch kommen immer wieder mal Fragen nach geeigneter Hardware. Ich habe daher vor etwa einer Woche die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen und sowohl das Microsoft Surface Book als auch das Surface Pro 4 einem Test unter Alltagsbedingungen unterzogen. Hier ist mein Erfahrungsbericht.

Im November 2015 stellte Microsoft sowohl das Surface Pro 4 Tablet als auch das erste eigene Notebook der Firma, das Surface Book, vor. Während das Surface Pro 4 recht schnell in Deutschland verfügbar war, mussten Kunden bis zum 18.02.2016 warten, bis das Surface Book auch in Deutschland lieferbar war.

Durch überwiegend positive Rezensionen der amerikanischen IT-Presse neugierig geworden, und weil die allgemeinen Gründe für die bessere Produktivität unter Windows auch mit OS X El Capitan immer noch Bestand haben, fragte ich bei Microsoft Deutschland an, ob ich sowohl ein Surface Pro 4 als auch ein Surface Book zur Ansicht bekommen könnte, um hier im Blog darüber zu schreiben. Dankenswerterweise konnte ein Surface Pro 4 sofort gestellt werden, während ein Surface Book nicht verfügbar war.

Es fügte sich jedoch, dass mein Arbeitgeber mir eines besorgen konnte, so dass ich in der letzten Woche beide Geräte parallel getestet habe.

Ich werde hier nicht die allgemeinen Testergebnisse z. B. der PC-Welt oder der c’t wiederholen, sondern speziell die Zugänglichkeit für Blinde und einige Besonderheiten beleuchten, die mir im Test aufgefallen sind.

Haptik

Beide Geräte sind sehr gut verarbeitet. Das Surface Pro 4 ist etwas kleiner (12,3 Zoll) als das Surface Book (13,5 Zoll Bildschirmdiagonale). Außerdem ist das Surface Pro 4 ein einzelnes Tablet, das durch eine zusätzlich zu erwerbende Tastatur (Type Cover) erweiterbar ist, während das Tablet im Surface Book Bestandteil eines vollwertigen Notebooks ist. Die Tablets liegen gut in der Hand, sind aber nicht ganz leicht (800 g fürs Surface Pro 4 vs. 726 g fürs Surface Book ohne Tastatur). Die Verarbeitung ist solide: Beim festen Anfassen knarzt nichts oder fühlt sich an irgend einer Stelle „wabbelig“ an.

Alleinstellungsmerkmal des Surface Pro 4 ist der Standfuß, der sich an der unteren Gehäuserückseite ausklappen lässt, um das Tablet mit angestecktem Type Cover auf eine plane Fläche wie einen Tisch zu stellen. Das Surface Book wird hingegen direkt auf den Tastatur-Unterbau gesteckt und ist somit der Notebook-Bildschirm.

Die Verarbeitung beider Steckmechanismen ist solide, viele magnetische Einrastfunktionen helfen, die Geräte richtig zusammenzustecken, ohne dass es Zweifel über die Ausrichtung gibt. Das gilt auch für den Stecker des Netzteils. Dieser lange, schmale Stecker wird ebenfalls magnetisch angezogen, sobald er in der richtigen Position ist.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass beide Geräte den Kopfhöreranschluss an jeweils einer Ecke der oberen Gehäuseseite haben. Beim Surface Pro 4 ist es die linke, beim Surface Book die rechte obere Ecke. Dadurch hängen Kabel z. B. eines Headsets gern mal an der Seite herunter und können auch in den Weg geraten, wenn man das Surface z. B. per Touchscreen bedient.

Die Tastatur

Gegenüber den Vorgängerversionen wurde das Type Cover für das Surface Pro 4 grundlegend überarbeitet. Waren die Vorgänger lediglich als Versuch einer Tastatur aufzufassen, hat das Type Cover für das Surface Pro 4 diesen Namen auch tatsächlich verdient. Die Tasten sind klar voneinander abgesetzt und haben einen guten Druckpunkt. Man kann sie zweistufig einstellen: Einmal ganz flach und einmal mit einem ca. 1 cm hohen Falz, der sich ans unterste Ende des Tablets heranklappen lässt. Die Tastatur hat so einen leichten Neigungswinkel (Anstieg nach hinten zum Surface Pro hin), der fürs Tippen für meinen Geschmack angenehmer ist.

Einen Nachteil hat diese Konstruktion allerdings: Obwohl die Tastatur gut verarbeitet ist, sorgt das sehr dünne Gehäuse dafür, dass sie doch beim Tippen immer etwas mitschwingt oder nachgibt. Der Nachteil: Durch diese Freischwingung scheppert das Tippen unglaublich laut. Auch ist die Konstruktion empfindlich gegen kleinste Unregelmäßigkeiten in der Tischplatte: Ist sie nicht ganz eben, scheppert zusätzlich der Standfuß des Surface Pro 4 etwas mit. Und wie auch schon im Test der PC-Welt erwähnt, sorgt dieser ausklappbare Standfuß zwar für einen stufenlos verstellbaren Neigungswinkel von ganz steil bis ganz flach, trägt aber nach hinten unheimlich auf, so dass das Surface Pro sehr viel Standfläche benötigt. Das Tippen auf dem Schoß ist somit schon schwierig, wenn nicht sogar ganz unmöglich.

Von diesen Problemen ist die Tastatur des Surface Book nicht betroffen. Sie ist Bestandteil des Notebook-Unterbaus und somit solide ins Gehäuse eingearbeitet. Sie hat ebenfalls einen sehr guten Druckpunkt, und die Tasten haben eine angenehme Festigkeit. Auch das Gehäuse ist leicht nach hinten ansteigend, so dass ein angenehmes Tippgefühl entsteht. Im Gegensatz zum Surface Pro 4 faltet sich das Surface Book nach hinten auf, wenn man den Tablet-Teil hoch klappt. Die Standfläche vergrößert sich somit, je weiter der Winkel geöffnet wird, aber ohne die Notwendigkeit eines Standfußes, der nach hinten gegen Umfallen absichern müsste. Das ganze steht somit auch auf dem Schoß sehr stabil. Die Geräuschentwicklung beim Tippen ist deutlich geringer als beim Surface Type Cover.

Vom Layout her sind die Tastaturen fast identisch. Die Tastatur des Surface Book hat etwas mehr Raum zur Verfügung, so dass ein leicht größerer Abstand zwischen den Tasten besteht. Auch gibt es eine Funktionstaste mehr, nämlich die zweite Taste rechts oben dient zum Entriegeln des Tablet-Teils. Ansonsten haben beide Tastaturen rechts neben der Leertaste neben der Alt-GR-Taste eine Kontextmenü-Taste, etwas, das man heute nur noch selten auf Notebook-Tastaturen findet. Meist wird der Platz durch entweder eine zweite Windows- oder eine STRG-Taste vergeudet. Dieser Umstand macht bei den Microsoft-Tastaturen das Arbeiten mit Kontextmenüs sehr angenehm, da man nicht beide Hände braucht, um das Kontextmenü mit Umschalt+F10 zu öffnen. Die Cursortasten für nach oben und nach unten haben hingegen nur die halbe Höhe, so dass das Cursorkreuz sich nicht wie ein echtes Cursorkreuz anfühlt, sondern wie drei Tasten nebeneinander, von denen die mittlere in der Mitte horizontal zweigeteilt ist.

Windows 10

Beide Geräte kommen mit einem vollwertigen Windows 10 Pro. Die abgespeckte, auf der ARM-Prozessorarchitektur basierende, RT-Variante gibt es für Tablets nicht mehr. Das heißt auch, dass beide Surface-Modelle nicht nur moderne Windows-10-Anwendungen, sondern auch herkömmliche Desktop-Anwendungen wie das vollwertige Office 2016 ausführen können.

Die Ersteinrichtung mit Hilfe der eingebauten Sprachausgabe (im englischen Narrator) klappte fast problemlos. Auf dem Surface Book sprachen zwischendurch zwei Dialogfelder nicht, nachdem die Sprache auf deutsch umgestellt woerden war. Dieser Umstand ist leider natürlich sehr störend, weil man so Gefahr läuft, im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln zu sitzen und ohne sehende Hilfe nicht weiter zu kommen. Ab dem dritten Dialogfeld fing die Sprachausgabe dann auf einmal ohne weiteres Zutun wieder an zu sprechen. Äußerst verwunderlich.

Nach der Ersteinrichtung kann man mit Narrator die Grundfunktionalität des Betriebssystems bedienen. Selbst Webseiten kann man einigermaßen gut lesen, wenn man den mitgelieferten Microsoft-Edge-Browser benutzt. Zum Herunterladen eines vollwertigen Screen Readers wie NVDA reicht es allemal.

Screen Reader

Apropos Screen Reader: NVDA läuft auf den Surfaces wie eine Eins. Es ist schnell, spricht alles, der Touch Screen funktioniert einwandfrei. Seit Version 2015.4 ist auch die Grundfunktionalität mit Microsoft Edge hergestellt, allerdings empfehlen sowohl die Entwickler von NVDA als auch ich dringend den Firefox zum Browsen unter Windows 10. Edge ist einfach noch nicht soweit, und viele etwas komplexere Seiten werden es noch aus dem Tritt bringen. Auch ist die Performance aus technischen Gründen mit Firefox deutlich besser.

Selbiges gilt auch für JAWS 17. Auch dieses läuft anständig auf den Surfaces. Allerdings muss zwingend JAWS 17 eingesetzt werden, frühere Versionen sind mit Windows 10 offiziell nicht kompatibel. Es kann einiges funktionieren, muss es aber nicht, und wenn es funktioniert, ist es Zufall. Wer also eine ältere Version hat und Windows 10 einsetzen will, ohne auf NVDA umzusteigen, muss ein Upgrade erwerben.

Window-Eyes, SuperNova und Cobra habe ich nicht getestet, aber für Window-Eyes gilt dasselbe wie für JAWS: Nur die 9.2 oder neuer nutzen, die 8er Generation dürfte mit sowohl Windows 10 und vor allem MS Edge reichlich Probleme haben.

Windows 10 bringt auch den Internet Explorer 11 mit. Allerdings ist dieser relativ versteckt und wird nicht mehr mit neuen Funktionen versorgt. Alle Entwicklung neuer Webtechnologien findet im Nachfolger Edge statt, aber dieser ist, gerade was Screen Reader angeht, wie gesagt, noch nicht für den alltäglichen Einsatz bereit.

Wer NVDA nutzt, sollte sich unbedingt auch das Add-On Windows 10 App Essentials installieren. Dieses behebt einige Probleme im Zusammenspiel mit Windows 10 Systemkomponenten und einigen mitgelieferten Apps, deren Behebung noch nicht in den Kern von NVDA eingeflossen sind.

Alltagsaufgaben

Windows 10 ist im Gegensatz zu Windows 8.1 und vor allem Windows 8 wieder viel vorhersagbarer in der Arbeit geworden. Man merkt kaum noch, ob man sich gerade in einer modernen oder klassischen Desktop-Anwendung befindet. Gerade NVDA, das z. B. überall den Touch Screen unterstützt, ermöglicht das Arbeiten mit Tastatur, Maus und eben dem Touch Screen in allen zugänglichen Anwendungen.

Auch hat Microsoft sich wieder von völlig unterschiedlichen Bedienkonzepten für moderne Anwendungen vs. klassischer Desktop-Anwendungen verabschiedet. Menüs lassen sich konsistenter bedienen als unter Windows 8.1, und auch andere Kinderkrankheiten gehören endlich der Vergangenheit an. Auch die regelmäßigen App-Updates für vom System mitgelieferte Anwendungen sorgen für eine kontinuierliche Verbesserung der Zugänglichkeit. So sind nach einem Update im Januar 2016 Mail und Adressbuch deutlich besser zugänglich geworden. Man kann damit jetzt tatsächlich ganz gut arbeiten, wenn man nicht Outlook oder Thunderbird nutzen möchte.

Auch Cortana, der Sprachassistent, der in Windows 10 Einzug gehalten hat, ist durchaus nützlich, z. B. zum Anlegen von Terminen, Finden von Dingen o. ä. Eine enge Verzahnung mit den Systemkomponenten und Cloud-Diensten ist allerdings in den meisten Fällen Voraussetzung, dass diese Assistenzfunktionen auch garantiert funktionieren.

Auch neue Funktionen wie die virtuellen Desktops, mit deren Hilfe man sich individualisierte Arbeitsumgebungen für bestimmte Aufgaben erzeugen kann, sind zugänglich. Dadurch, dass Microsoft eine immer besser werdende Bibliothek von Benutzerschnittstellen-Elementen hat und die Zugänglichkeit durch immer bessere UI Automation verbessert, fällt es ihnen auch leichter, solche Funktionen gleich von Anbeginn zugänglich zu machen.

Auf alle Fälle empfehle ich, um wirklich alles aus Windows herausholen zu können, das Studium dieser Liste von Tastenkombinationen. In Windows 10 ist viel dazu gekommen, so dass sich ein Blick auch für diejenigen sehr lohnt, die Windows schon länger kennen.

Windows Hello

Windows Hello ist eine neue Funktion zur Anmeldung per Gesichtserkennung. Diese funktioniert nicht auf jedem Windows-Rechner, aber die Surface-Familie bringt Unterstützung durch die Front-Kamera mit. Anstatt ein Passwort oder eine PIN einzugeben, wird die Echtheit des Benutzers durch biometrische Erkennung der Gesichtsmerkmale durchgeführt. Vergleichbar ist dies entfernt mit dem Fingerabdruck-Sensor im iPhone seit dem 5s und einigen neuen Android-Geräten.

Die Einrichtung ist kinderleicht und auch für Blinde problemlos durchführbar. Man muss lediglich vor dem Surface in normaler Arbeitshaltung sitzen bleiben, wenn die Erkennung läuft. Einmal eingerichtet, kann man das Surface entsperren, ohne ein Kennwort oder eine PIN eingeben zu müssen. Das ist vor allem auch dann praktisch, wenn man irgendwo unterwegs ist und nicht kontrollieren kann, ob und wer einem gerade über die Schulter schaut. Die Gesichtserkennung lässt sich auch nicht austricksen: Andere Personen werden nicht eingelassen, und auch mit einem Foto von sich selbst kann man das System nicht überlisten, weil neben der normalen Kameraoptik auch Infrarotsensoren zum Einsatz kommen, fast wie bei einer Wärmebildkamera.

Die Daten werden nur auf dem Gerät gespeichert. Ich musste, obwohl ich mich auf beiden Geräten mit meinem Microsoft-Konto anmeldete, die Hello-Funktion auf beiden Geräten separat aktivieren und die Gesichtserkennung durchführen.

Regelmäßige Updates

Mit Windows 10 hat Microsoft auch einen Paradigmenwechsel eingeläutet, was die Verteilung und Aktualisierung des Systems angeht. Der Ansatz „Software As A Service“ (Software als Dienstleistung) heißt, dass es nicht nur alle paar Jahre ein neues Betriebssystem mit neuer Versionsnummer gibt, sondern dass in kleineren Abständen größere Systemupdates mit neuen Funktionen und mehr als nur Sicherheits-Bugfixes verteilt werden. So gab es schon im November 2015 ein größeres Update, das u. a. auch viele Zugänglichkeitsprobleme behob.

Auch kann sich heute jede Person, die das möchte, zum Windows 10 Insider Program anmelden, um früh Entwicklerversionen zu testen. Hierfür gibt es dann mehrere Stufen, in denen man Updates erhält, wobei bei dem sogenannten „Fast Ring“ im Moment fast jede Woche eine neue Version kommt, die dann natürlich auch Bugs enthalten kann. Dieser Schritt will wohl überlegt sein, und man sollte auch bereit sein, Microsoft Feedback zukommen zu lassen. Aber allein die Tatsache, dass das geht, ist schon ein ziemliches Indiz dafür, wie sehr bei Microsoft in den letzten Jahren ein Kulturwechsel hin zu mehr Offenheit stattgefunden hat.

Die Surfaces im Alltag

Neben der bereits erwähnten guten Verarbeitung machen die Surfaces auch im täglichen Einsatz eine gute Figur. Sie laufen zuverlässig, in den meisten Fällen geräuschlos und kommen auch mit regelmäßigem Einschlafen und Aufwecken sehr gut zurecht. Da habe ich unter Windows schon echte Horrorszenarien erlebt, die hier sämtlich nicht auftreten. Man merkt deutlich, wie gut die Hardware auf die Software abgestimmt ist. Auch sorgen regelmäßige Updates der Treiber, Firmware o. ä. dafür, dass Kinderkrankheiten ausgebügelt werden, wie z. B. das Problem, das bis Mitte Februar bestand, wo die Surfaces im Standby zuviel Strom verbraucht haben.

Ich ertappe mich auch immer mehr dabei, wie selbstverständlich den Touch Screen zu nutzen. Und im Gegensatz zum iPad mit Tastatur merkt man hier eben auch, dass man ein vollwertiges Desktop-Betriebssystem fährt. Trotz der verbesserten Produktivität in iOS 9 haben die meisten Anwendungen längst keine so gute Unterstützung von Tastenkombinationen wie die meisten Anwendungen unter Windows. Auch die Tatsache, dass man unter iOS für jedes Cloud-Dateisystem immer eine eigene App, die eine Erweiterung zum Öffnen von Dateien installiert, braucht und so immer erst nachdenken muss, was man von wo holen muss, hat sich bei mir in der Praxis immer wieder als hakelig erwiesen. Unter Windows braucht man diese Systemdienste zwar auch, aber diese integrieren sich dann ins normale Dateisystem, und man wechselt lediglich in andere Ordner.

Was fehlt?

Ganz klar ein LTE-Modul! Ich bin öfters unterwegs und nutze dann das iPad mit Mobilfunkoption eigenständig, um mit Tastatur und vernünftigem Bildschirm zu arbeiten, ohne dabei gleichzeitig den Akku des iPhones mit leer zu saugen. Jetzt ist man mit sowohl dem Surface Pro 4 als auch dem Surface Book immer auf Tethering mit dem Smartphone angewiesen, d. h., es sind immer zwei Geräte, die schneller Akku verbrauchen, anstatt nur eines. Das ganze relativiert sich nur dadurch etwas, dass das Surface-Netzteil einen USB-Anschluss hat, über den man das Smartphone z. B. im Zug über dieselbe Steckdose mitStrom versorgen kann; aber es ist trotzdem etwas, das zumindest mir störend auffällt und wo ich mir für eine Weiterentwicklung dringend wünschen würde, dass ein Mobilfunkmodul eingebaut und die Surface-Familie so noch netzunabhängiger wird.

Surface Pro oder Book?

Das ist, wie so oft, Geschmackssache. Das Surface Pro 4 gibt es in sechs, das Surface Book in vier Varianten. Man kann wählen zwischen 128, 256 und 512 GB Flash-Speicher, 4, 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher und Prozessoren von Intel Core-i5 oder -i7 der neuesten Generation (Skylake). Das Surface Pro 4 kommt zusätzlich in einer Variante mit dem abgespeckten Intel-Core-m-Prozessor, welcher mit passiver Lüftung auskommt. Dieses Surface ist also immer lautlos, aber eben auch mit deutlich weniger Rechenpower ausgestattet.

In der Praxis habe ich zwischen dem Core-i5 (Surface Pro 4) und dem Core-i7 (Surface Book) in meinen Testgeräten keine großen Unterschiede feststellen können. Je nach Anwendung und Benchmark ist der verwendete Core-i7 zwischen 8 und 15 Prozent schneller als der Core-i5. Was vielleicht für Sehbehinderte interessant sein dürfte: Die dedizierte Grafik im Surface Book (außer der kleinsten Variante) sorgt laut Tests für deutlich bessere Grafik-Performance. Für ein ruckelfreies Erlebnis der bevorzugten Vergrößerungs-Software könnte dies entscheidend sein. Da ich selbst aber blind bin und das daher nicht testen kann, kann ich dies nur vermuten. Ausprobieren müsst ihr das dann ggf. selbst. https://s.w.org/images/core/emoji/72x72/1f609.png" alt="

Mozilla Gear Shop schließt am 31. März, Schlussverkaufs-Rabatt

Im November 2014 hat der Mozilla Gear Shop eröffnet, am 31. März 2016 schließt er seine Pforten. Wer noch den einen oder anderen Mozilla-Artikel käuflich erwerben möchte, sollte jetzt zuschlagen. Bis zur Schließung sind die Artikel um 30 Prozent im Preis reduziert.

Das Mozilla Fundraising-Team hat die Schließung des Mozilla Gear Shops für den 31. März 2016 angekündigt. Wer beispielsweise ein T-Shirt oder Plüschfuchs käuflich erwerben möchte, muss dies sehr bald tun. Als Gründe für die Schließung werden nicht erfüllte Umsatzerwartungen genannt, was letztlich einen zu hohen Arbeits- und Zeitaufwand bedeutet, um den Shop weiter zu betreiben, die zweifache Akquisition des Shop-Betreibers in den vergangenen Monaten sowie die Tatsache, dass internationale Bestellungen nicht so erschwinglich umgesetzt werden konnten wie erhofft.

Nun soll das Lager ausverkauft werden. Darum bietet Mozilla ab sofort alle Artikel mit einer Preisreduzierung von 30 Prozent an (Versandkosten nicht eingeschlossen). Am 31. März wird der Online-Shop schließen, der Kunden-Support endet am 30. April.

Mozilla Gear Shop besuchen

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Programmiersprache: Rust 1.7 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.7 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.6 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.7 bereit.

This release is primarily about library features. While we have several language features cooking for future releases, the timeframe in which 1.7 was developed included the holidays, which means less time for commenting on GitHub and more time for spending with loved ones.

Vollständige Release-Ankündigung zu Rust 1.7

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Servo: Neue Mozilla-Engine deutet beeindruckende Performance an

Mozilla arbeitet an einer neuen Browser-Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Eine aktuelle Demo eines Googles-Mitarbeiters deutet an, welch beeindruckende Performance mit Servo erreicht werden kann.

Mit Servo arbeitet Mozilla seit geraumer Zeit an einer komplett neuen Engine, welche moderne Hardware optimal nutzt und frei von Altlasten und Schwachstellen der aktuellen Gecko-Engine ist. Servo wird nicht etwa in C++, sondern in der ebenfalls neuen Programmiersprache Rust geschrieben.

Mit WebRender arbeitet man an einem experimentellen Renderer für die Servo-Engine, welcher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet und für das Rendering von Web-Content optimiert ist. Dabei profitiert die Engine nicht nur von mehreren CPU-Kernen, auch die GPU wird sehr viel stärker als bisher eingebunden.

Servo WebRender

Eine Demo von Google-Mitarbeiter Jake Archibald, der sich beeindruckt von der Performance zeigt, gibt einen Vorgeschmack darauf, welches Potential in Servo und WebRender steckt: kommt die Nightly-Version von Apple Webkit auf gerade mal 5 fps, die Developer Edition von Firefox auf 9 fps und Chrome Canary von Google auf immerhin 15 fps, werden mit Servo in der gleichen Demo 60 fps erreicht.

Video auf YouTube ansehen

Nach wie vor gibt es noch sehr viel zu tun, ehe Servo massentauglich ist, so unterstützt Servo viele Dinge noch gar nicht, welche heutige Engines problemlos darstellen. Dennoch ist es erfreulich, Fortschritte zu sehen, da Servo von grundlegender Bedeutung für die Zukunft von Firefox sein kann. Derweil arbeitet man auch daran, einzele Komponenten von Servo in Firefox zu integrieren. So wird derzeit beispielsweise an der Unterstützung von Servos Style-System innerhalb der Gecko-Engine gearbeitet.

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Warnung vor dem populären Add-on YouTube Unblocker für Firefox

Mit dem YouTube Unblocker hat Mozilla ein Add-on für Firefox gesperrt, welches eine nicht geringe Popularität besitzt. Das Add-on deaktiviert unter anderem Sicherheitsfunktionen des Browsers und installiert ein schädliches Add-on nach.

Der YouTube Unblocker ist ein populäres Add-on für Firefox, um beispielsweise in Deutschland gesperrte YouTube-Videos trotzdem in Deutschland abspielbar zu machen, indem das Video über ausländische Proxy-Server geschickt wird. Nach eigenen Angaben auf der Webseite (auf einen Link zur Webseite wird an dieser Stelle bewusst verzichtet) hat das Add-on mehr als zwei Millionen Nutzer. Die Statistiken auf AMO (addons.mozilla.org) konnten zwar „nur“ eine Nutzerzahl im sechsstelligen Bereich vorweisen, zu den Downloads auf Mozillas Plattform kommen aber auch noch die Downloads über die Webseite des Add-ons selbst.

Nun hat Mozilla das Add-on auf AMO gesperrt, nachdem festgestellt worden ist, dass das Add-on einen Mechanismus besitzt, um über die Webseite des Add-ons eine Konfigurationsdatei für Firefox zu beziehen, welche dazu genutzt wird, Sicherheitseinstellungen von Firefox zu deaktivieren und ein schädliches Add-on zu installieren, was beides einen klaren Verstoß gegen Mozillas Add-on-Richtlinien darstellt. Konkret wird über die Konfigurationsdatei versucht, die Signaturpflicht für Add-ons, die Blockierliste für Add-ons sowie Updates für Add-ons zu deaktivieren. Ebenfalls deaktiviert wird die Telemetrie-Funktion von Firefox, welche Mozilla Informationen wie installierte Add-ons liefern könnte.

Der Quellcode des Add-ons, welches heimlich durch den YouTube Unblocker installiert wird, soll verschleiert sein, um eine Nachvollziehbarkeit des Codes zu erschweren. Das Add-on blendet sich selbst aus dem Add-on Manager aus, so dass es für den Nutzer unsichtbar ist, und besitzt außerdem Code, um sich bei Deaktivierung automatisch wieder zu aktivieren.

Nutzer des Add-ons YouTube Unblocker sollten am besten ihr Firefox-Profil zurücksetzen, was über die Seite about:support möglich ist, um sicherzugehen, dass keine Rückstände der Erweiterung übrig bleiben. Add-ons müssen hinterher neu installiert werden, auf den YouTube Unblocker sollte dabei verzichtet werden.

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Connected Devices: Mozilla stellt erste vier Projektideen mit Firefox OS vor

Anfang Februar hat Mozilla seine Pläne rund um einen neuen Innovationsprozess hinsichtlich neuer Produkte mit Firefox OS für den Bereich Connected Devices angekündigt. Nun hat Mozilla bekannt gegeben, welche vier Projektideen den Sprung in die nächste Runde geschafft haben.

Der Fokus von Firefox OS liegt nicht länger auf Smartphones, sondern stattdessen auf Firefox OS als Plattform für das sogenannte Internet of Things (IoT) sowie Connected Devices. Ein neuer Produktinnovations-Prozess soll dabei helfen, die Produkte zu bestimmen, welche Mozilla entwickelt. Vier Projekte haben nun die sogenannte Stage 1 dieses Prozesses erreicht.

Prozess-Gates

Projekt Link: Ein persönlicher Nutzerassistent, der versteht, wie der individuelle Nutzer mit seinen Geräten zuhause interagieren möchte und der diese vernetzte Haushaltswelt automatisiert miteinander in Einklang bringt. Der Umgang mit Link und den Geräten soll dabei genauso komfortabel wie sicher sein und jederzeit vollständig vom Nutzer kontrolliert werden können.

Projekt Sensor Web: Wir suchen einen einfachen Weg, um über Sensoren nützliche, frei zugängliche Umweltdaten zu erhalten, diese gemeinschaftlich auswerten zu können und so zum einem umfassenden Verständnis von Umweltbedingungen zu gelangen. Deshalb starten wir ein Pilotprojekt zur gemeinsamen Errichtung eines Feinstaub-Sensor-Netzwerks.

Projekt Smart Home: Smart Home ist als Mittelweg zwischen Komplettangeboten wie dem Apple Homekit und reinen Do-it-yourself-Lösungen wie Raspberry Pi angelegt. Mithilfe modularer und günstiger Hardware, die sich mit einfachen Befehlen steuern lässt, können mit Smart Home ganz individuelle, alltägliche Probleme auf kreative Weise gelöst werden.

Projekt Vaani: Dieses Paket ermöglicht Entwicklern, Geräteherstellern und Nutzern, die ihren Geräten einfach und flexibel ein Sprachinterface hinzufügen möchten, den Schritt ins Internet der Dinge. Unser Ziel ist es, bald erste Interaktionen für zuhause präsentieren zu können und zu zeigen, wie in Zukunft auf bestimmte Services über das Open Web  zugegriffen werden kann.

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