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Die Firefox-Community

Google Chrome: Support-Ende für Windows Vista und OS X 10.8 im April 2016

Google hat bezüglich seines Browsers Chrome angekündigt, die Unterstützung für Windows XP, Windows Vista, OS X 10.6, 10.7 sowie OS X 10.8 im April 2016 einzustellen. Im Falle von Windows Vista kommt Google damit sogar dem Support-Ende von Microsoft zuvor.

Ursprünglich wollte Google bei seinem Browser Chrome Windows XP nur noch bis Ende 2015 unterstützen – nachdem die Unterstützung bereits verlängert worden war. Nun wird das Support-Ende noch einmal nach hinten geschoben und zwar auf April 2016. Dann geht es aber nicht nur Windows XP an den Kragen, sondern auch Windows Vista, OS X 10.6, OS X 10.7 sowie OS X 10.8.

Chrome wird auf diesen Plattformen zwar auch ab April 2016 von einem technischen Standpunkt aus gesehen noch funktionieren, es wird hierfür aber keine weiteren Updates mehr geben, auch keine reinen Sicherheits-Updates mehr.

Das Überraschendste an dieser Ankündigung ist mit Sicherheit das Support-Ende von Windows Vista, da Windows Vista von Microsoft selbst noch bis April 2017 unterstützt wird.

Seitens Mozilla sind noch keine Pläne bezüglich eines Support-Endes dieser Plattformen für Firefox bekannt. Was Firefox betrifft, ist aber selbst für Windows XP derzeit nicht davon auszugehen, dass es ein baldiges Support-Ende geben wird.

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Mozilla veröffentlicht Firefox OS 2.5 Developer Preview

Mozilla hat heute eine Developer Preview von Firefox OS 2.5 veröffentlicht. Bei der Developer Preview handelt es sich um eine App für Android, welche einfach über das bestehende System drüber installiert wird und die Firefox OS-Experience auf Android bringt. Darüber hinaus gibt es für erste Geräte wie das Alcatel One Touch Fire oder diverse Sony-Smartphones vollwertige Firefox OS-Systeme zum Installieren.

Ab sofort kann die Developer Preview von Firefox OS 2.5 auf der Mozilla-Webseite heruntergeladen werden. Bei der Developer Preview handelt es sich nicht etwa um eine Version von Firefox OS, welche auf ein bestehendes Firefox OS-Smartphone installiert wird, sondern um eine App für Android, welche die Oberfläche von Firefox OS sowie die Firefox OS-Apps auf Android bringt. Der offensichtliche Vorteil: unter der Haube arbeitet nach wie vor Android, womit Apps wie WhatsApp weiterhin funktionieren. Auch muss das Gerät hierfür nicht geflasht werden, man kann Firefox OS also testen und jederzeit wieder zum richtigen Android zurückkehren, ohne dass dies mit Datenverlusten einherginge.

Wer ein vollwertiges Firefox OS nutzen möchte, findet auf der Mozilla-Webseite zumindest für ein paar Geräte Images von Firefox OS 2.5 zum Installieren. Unter anderem wird das Alcatel One Touch Fire, das erste Alcatel-Smartphone mit Firefox OS, damit zu neuem Leben erweckt. Auch Besitzer eines Google Nexus 4 respektive 5 werden hier fündig sowie Besitzer diverser Sony-Smartphones.

Auf einer weiteren Seite finden Interessierte einen Einstiegspunkt, um dabei zu helfen, Firefox OS für weitere Geräte zu portieren.

Firefox OS 2.5 Developer Preview

Firefox OS 2.5 Developer Preview

Firefox OS 2.5 Developer Preview

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Tab-Gruppen sollen in Firefox 45 entfernt werden

Mit den Tab-Gruppen besitzt Firefox ein sehr spezielles Feature zur Tab-Verwaltung, welches interessant ist, aber nicht viele Nutzer hat. Mit Firefox 45 soll es entfernt werden.

Mit den Tab-Gruppen, auch bekannt als Panorama, bietet Firefox ein interessantes Feature, um die eigenen Tabs zu organisieren. Das Feature erlaubt es, beliebige Tabs in Gruppen abzulegen und schnell zwischen den verschiedenen Gruppen zu wechseln, so dass Firefox immer nur die Tabs der jeweiligen Gruppe in der primären Oberfläche zeigt. Damit sind die Tab-Gruppen für diejenigen eine gute Lösung, welche viele Seiten gleichzeitig offen haben und dabei nicht den Überblick verlieren möchten. Ursprünglich integriert wurden die Tab-Gruppen in Firefox 4, nachdem es sich zuvor um ein Add-on für Firefox handelte.

Bereits vor knapp zwei Jahren war auf diesem Blog zu lesen, dass Mozilla die Tab-Gruppen wieder aus Firefox entfernen möchte. Nun nimmt das Ganze konkrete Formen an, ab Firefox 45 (geplante Veröffentlichung: 8. März 2016) sollen die Tab-Gruppen nicht länger Bestandteil von Firefox sein. Eine Motivation, die Entfernung in Firefox 45 und nicht später vorzunehmen, ist dabei, dass es sich bei Firefox 45 um die Basis für die nächste Major-Version von Firefox ESR nach Firefox ESR 38 handelt.

Die Tab-Gruppen werden von gerade einmal schätzungsweise 0,01 Prozent der Firefox-Nutzer genutzt. Gründe für die Entfernung neben der geringen Nutzerzahl sind die vergleichsweise geringe Qualität der Umsetzung sowie die Tatsache, dass die Tab-Gruppen einen teilweise sehr hohen Mehraufwand für die Entwicklung von Firefox bedeuten.

Trotz der nur geringen Nutzerzahl möchte Mozilla die bisherigen Nutzer der Tab-Gruppen nicht im Regen stehen lassen und arbeitet an einer Migrations-Strategie. Ob diese daraus besteht, die Tab-Gruppen nach dem Update auf Firefox 45 als Fenster zu öffnen, ob sie als Lesezeichen abgelegt werden oder die Lösung anders aussehen wird, steht noch nicht fest. Außerdem plant Mozilla, bereits in Firefox 44 die Nutzer auf das bevorstehende Ende des Features hinzuweisen und gleichzeitig auf diverse Alternativen für das Tab-Management, zum Beispiel in Form von Add-ons, hinzuweisen. In der Nightly-Version von Firefox 45 ist ein solcher Hinweis bereits gelandet. Der finalte Inhalt der im Hinweis verlinkten Seite muss erst noch erarbeitet werden, besitzt aber auch schon einigen Inhalt.

Tab-Gruppen-Entfernung

Schlussbemerkung: Die Entfernung von Features ist nichts Ungewöhnliches in der Softwareentwicklung, denn manchmal müssen einzelne Funktionen zum Vorteil des großen Ganzen weichen. Auch in Firefox ist die Entfernung von Funktionen nichts Neues. Dass Mozilla vorab innerhalb von Firefox auf eine bevorstehende Feature-Entfernung hinweist, ist aber etwas, was man bisher auch in Firefox noch nicht so häufig gesehen hat und durchaus positiv hervorgehoben werden darf, da es den Überraschungseffekt auf Nutzerseite reduziert. Das und auch die Tatsache, dass Mozilla trotz einer geschätzen Nutzerzahl von gerade einmal 0,01 Prozent eine Lösung implementieren möchte, welche in keinem Datenverlust für diese Nutzer resultiert, zeigt, dass Mozilla auch eine solche Nutzer-Minderheit nicht egal ist, auch wenn ein Feature entfernt wird. Dies ist ein Vorgehen, welches Mozilla unbedingt für ähnliche Situationen in der Zukunft beibehalten sollte.

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Plüschtier und neue Kleidung – Mozilla-Shop erweitert Sortiment

Wer Mozilla gut findet und die Stiftung unterstützen willl, hat seit gut einem Jahr die Möglichkeit, T-Shirts und andere Mozilla-Fanartikel im Mozilla Gear Shop zu bestellen. Nun wurde das Sortiment erweitert.

Seit November 2014 können auf gear.mozilla.org Fanartikel von Mozilla erworben werden. Rechtzeitig zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft wurde das Sortiment nun um weitere Kleidungsstücke erweitert. Auch einen Plüsch-Firefox gibt es dort nun zu kaufen.

Firefox Plüschtier im Mozilla-Shop

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WhatsApp für Firefox OS wirft seine Schatten voraus

Mit über 900 Millionen Nutzern gehört das zu Facebook gehörende WhatsApp zweifelsohne zu den wichtigsten Messaging-Apps für das Smartphone. Nachdem es nach wie vor an einem offiziellen Client mangelt, sieht es nun danach aus, als könnte die offizielle WhatsApp-Anwendung bald den Weg auf Firefox OS finden – dank Kompatibilitäts-Layer, welcher Android-Apps auf Firefox OS zum Laufen bringt.

Wer im Firefox Marketplace nach WhatsApp sucht, wird die Anwendung nicht finden, denn gelistet wird diese dort noch nicht. Wenn man allerdings die URL kennt und in Adressleiste des Browsers eingibt, findet man seit kurzem tatsächlich einen WhatsApp-Client, welcher verblüffenede Ähnlichkeit mit WhatsApp für Android hat, WhatsApp als Hersteller nennt und auch die Beschreibung 1:1 vom originalen WhatsApp übernommen hat.

Wie ist das möglich? Die Antwort liefert OpenMobile mit dem Application Compatibility Layer, kurz ACL. ACL integriert die Android Application Runtime in Firefox OS, was schließlich die Ausführung von Android-Apps auf Firefox OS ermöglicht. Nicht einmal eine Portierung der Apps durch Entwickler ist nach Angaben von OpenMobile notwendig, Android-Apps sollen sich installieren lassen als wäre es auf einem Android-Gerät.

Android app developers do not have to modify, recompile, or repackage their Android apps in order to work with ACL for Firefox OS. Android apps run just as they would in native Android.

OpenMobile Application Compatibility Layer uses the Android open source project (AOSP) software as the base for ACL. Utilizing the Dalvik virtual machine and all required Android runtime libraries from AOSP, ACL will enable Android apps on any non-Android operating system, including Firefox OS.

OpenMobile ACL

Einen Test können sich neugierige Nutzer zu diesem Zeitpunkt sparen, da ACL vorausgesetzt wird und die derzeitige Version im Firefox Marketplace so nicht funktionieren wird. Nach Informationen von firefoxoscentral.com, welche eine entsprechende Ankündigung bezüglich ACL auf Mozillas View Source-Konferenz (2. bis 4. November) erwarten, wird Firefox OS in Version 2.5 vorausgesetzt. Die relevanten Meta-Tickets in Mozillas Bugtracker Bugzilla, um die weitere Entwicklung zu verfolgen, sind:

Bug 1169474 – tracker for OpenMobile application compatibility layer implementation
Bug 1178983 – (b2g) [tracking] [Open Mobile][ZTE Open C2] WhatsApp issues

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soeren-hentzschel.at 2.0 – die Highlights des neuen Blogs

Genau eine Woche ist vergangen seit dem großen Relauch dieser Seite. Mit diesem Artikel möchte ich auf ein paar Highlights der neuen Seite eingehen.

Mit der Ankündigung des Blog-Relaunch vor genau einer Woche wurde bereits einiges erzählt, ohne auf all die Details einzugehen, welche den neuen Blog ausmachen. Wer unter anderem etwas über das „die Timeline“ genannte Design-Konzept der Seite lesen möchte, sollte diesen Artikel unbedingt auch lesen.

Responsive Design – in beide Richtungen

Das neue Design ist responsive, das heißt, es passt sich dynamisch der Fensterbreite an, was vor allem Nutzern von Smartphones und Tablets zu Gute kommt. Während die meisten Webseiten mit Responsive Designs diese nur in eine Richtung denken, nämlich in Richtung immer kleinerer Bildschirme, wurde bei diesem Design auch in die andere Richtung gedacht: nicht nur Smartphones und Tablets werden immer häufiger genutzt, immer mehr Leute nutzen an ihrem Computer auch große Bildschirme, deren Platz auf gefühlt 99 Prozent aller Webseiten nicht ausgenutzt wird und zu viel leerem Platz links und rechts von der eigentlichen Seite führt. Nicht so hier. Wenn Platz vorhanden ist, wird dieser auch genutzt.

Das Navigations-Konzept

Bestmögliche Ausnutzung des Platzes bedeutet nicht nur eine Anpassung der Dimensionen, es bedeutet auch, bei vorhandenem Platz sinnvolle Informationen anzuzeigen, welche bei nur wenig vorhandenem Platz vermutlich verzichtbar sind. So besitzen in der „Desktop-Version“ die Navigationspunkte zusätzliche Beschreibungen, welche erklären, was einen bei einem Klick darauf erwartet.

Relaunch Navigation Desktop

Die Navigation in der mobilen Ansicht verzichtet auf die Beschreibungen. Hier kommt ein Konzept zum Einsatz, welches unter der Bezeichnung Off-Canvas bekannt ist: die Navigation befindet sich außerhalb des sichtbaren Bereichs und wird per Klick auf das Menüsymbol in den sichtbaren Bereich geschoben. Sichtbar ist dabei immer nur eine Navigationsebene. Bei Klick auf einen der Menüpunkte wird die darunter liegende Ebene sichtbar – oder per Klick auf den entsprechenden Eintrag wieder die darüberliegende Ebene.

Relaunch Navigation Mobil

Ein weiterer Kniff der Navigation ist der Folgende: Bekanntermaßen spielen nicht nur die Inhalte eine große Rolle, auch der zugrundeliegende Quellcode ist wichtig. Inhalt, der weit oben steht, wird bei der automatischen Verarbeitung, das heißt in erster Linie durch Suchmaschinen, als tendenziell wichtiger angesehen als Inhalt, der weit unten steht. Das ist ein Problem, wenn man die Navigation am oberen und nicht am unteren Fensterrand hat, wo doch der Inhalt das Wichtige ist und nicht die sich auf jeder Seite wiederholenden Links in der Navigation. Auf diesem Blog befindet sich die Navigation fast ganz am Ende des HTML-Codes – und wird dynamisch nach oben gesetzt.

Grafik-Optimierungen auf einem neuen Niveau

Grafiken sind ein wichtiges Element auf Webseiten. Sie veranschaulichen Dinge und machen Webseiten schöner. Der Preis sind entsprechend höhere Ladezeiten, so dass man darauf achten sollte, die Webseite dennoch nicht zu grafiklasting zu gestalten. Zumal die immer größere Verbreitung von HiDPI-Bildschirmen erfordert, Grafiken in mindestens doppelter Größe bereitzustellen, damit Nutzer keinen Pixelmatsch ertragen müssen. Darum wurde auf die entsprechende Optimierung allergrößten Wert gelegt. Hier kommen verschiedene Techniken zum Einsatz.

Grafiken, die keine sind

Eine Technik sind Grafiken, die in Wahrheit überhaupt keine sind. Diese Technik sieht man unter anderem in der Navigationsleiste. Seien es die Pfeile, welche bei geöffnetem Menü zu einem Kreuz werden, das Menü-Symbol in der mobilen Ansicht oder die Lupe – all das sind in Wahrheit überhaupt keine Grafiken, sondern pures CSS. Das ist nicht nur performant, sondern ermöglichte schließlich auch die Animationen bei Klick von einer „Grafik“ in die andere. Auch die Lupe bei in den Artikeln eingebundenen Bildern oder die Ladegrafik beim Klick auf diese Bilder sind reines CSS.

Symbol-Schrift

Eine andere Technik sieht man gehäuft in der Sidebar auf der rechten Seite. Bei den Grafiken dort handelt es sich um keine einzelnen Pixelgrafiken, sondern um eine Symbolschrift, was nicht nur den Vorteil hat, dass es für alle diese „Grafiken“ nur eine einzige Anfrage an den Server benötigt, auch skalieren diese Symbole ohne Qualitätsverlust, das heißt, es werden für HiDPI-Bildschirme keine eigenen Grafiken benötigt, und Dinge wie Farbe oder Größe lassen sich einfach per CSS verändern ohne die Grafiken austauschen zu müssen.

Neueste Webtechnologie

Und schließlich gibt es noch Stellen, wo tatsächlich echte Grafiken zum Einsatz kommen, wie die Kategoriegrafiken auf der linken Seite. Die einfache Lösung wäre es, eine Grafik auf konventionellem Wege einzubinden:

HTML

Firefox

Aber das wäre zu einfach und würde dem Anspruch dieser Seite nicht gerecht werden. Stattdessen werden hier tatsächlich vier (!) verschiedene Versionen für jede Kategoriegrafik ausgeliefert – natürlich an jeden nur die jeweils passende Version: Normale PNG-Grafiken, PNG-Grafiken in doppelter Größe für HiDPI-Bildschirme und für Chrome-Nutzer WebP-Grafiken anstelle von PNG-Grafiken, auch hier wieder normal oder HiDPI je nach Bildschirm. Das Beispiel von oben sieht damit wie folgt aus:

HTML


Firefox

Spürbar gesteigerte Performance

Mehr Geschwindigkeit und weniger Schwerfälligkeit, das war eines der wichtigsten Ziele des Relaunches. Die eben genannten Optimierungen tragen naheliegenderweise einen wesentlichen Teil dazu bei, wie auch die Auswahl einer spürbar leichtgewichtigeren Lightbox für Bilder in den Artikeln. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang auch der Einsatz des Premium-Plugins WP-Rocket, der besten am Markt verfügbaren Caching-Lösung für WordPress-Systeme. Ergänzt zur Bildoptimierung wird dies in Kürze durch Imagify aus dem gleichen Haus.

Weniger Aufwand für die Veröffentlichung von Artikeln

Ein Ziel des Relaunches war es, die Veröffentlichung von Artikeln zu vereinfachen. Wenn Artikel in dieser Anzahl veröffentlicht werden, sollte die Hauptarbeit das Schreiben sein und nicht auch noch der Veröffentlichungsprozess viel Zeit beanspruchen. So musste beispielsweise das Artikelbild für jeden Artikel manuell festgelegt werden. Dies ist einer der Schritte, welcher automatisiert worden ist: sei es die Kategoriegrafik auf der linken Seite, das Bild für das Facebook-Sharing oder das Bild für das Twitter-Sharing – dieser Bilder werden nun vollkommen automatisch anhand der primären Kategorie (ein Feature, welches WordPress im Originalzustand übrigens auch nicht kennt) ausgewählt. Dies vereinfacht nicht nur den Ablauf der Veröffentlichung, man liest es bereits: je nach Anwendungfall kommen unterschiedliche Grafiken zum Einsatz. Vorher wurde für all die genannten Zwecke die jeweils gleiche Grafik verwendet, was zur Folge hatte, dass die Bilder für Facebook und Twitter alles andere als optimal waren, sprich sie wurden abgeschnitten angezeigt, was nun der Vergangenheit angehört.

Ein weiteres neues Feature dieses Blogs ist etwas, was für die meisten Blogs selbstverständlich ist: die Anzeige eines kurzen Artikel-Ausschnitts bereits auf der Startseite. Aber auch hier macht es dieser Blog wieder ganz anders als der Durchschnitts-Blog: der übliche Weg funktioniert entweder über eine definierte Länge (zeige die ersten x Wörter oder Zeichen auf der Startseite an) oder durch manuelle Eingabe durch den Artikel-Autor (verwende den Text bis hierhin für die Startseite). Ganz im Sinne des vorherigen Abschnittes wurde für diesen Blog auch dafür eine Lösung entwickelt, welche vollkommen automatisch den gewünschten Textbereich erkennt und für die Anzeige auf der Startseite auswählt. Die Definition fixer Workflows macht’s möglich.

Geschätzte Lesedauer

Automatisch findet auch die Berechnung der geschätzten Lesedauer dieser Artikel statt. Natürlich ist die tatsächliche Lesegeschwindigkeit individuell, nichtsdestominder lassen sich die Angaben in Relation zueinander setzen und so beurteilen, ob ein Artikel eher kurz oder lang ist. Auch wenn es zu diesem Zweck einige bereits fertige Plugins gibt, kommt auch hier wieder eine Eigenentwicklung mit einem eigens entwickelten Berechnungs-Algorithmus zum Einsatz. Dieser Algorithmus basiert auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zur durchschnittlichen Lesedauer eines Menschen und berücksichtigt auch die Einbindung von Bildern und Code-Beispielen auf dieser Seite – etwas, was einem fertige Plugins normalerweise nicht liefern. Diese zählen in der Regel einfach nur die Wörter.

SEO und strukturierte Daten

Auch wenn es in erster Linie um die Benutzer und nicht um Suchmaschinen geht, so lässt sich nicht leugnen, dass der Großteil der Besucher nun einmal über Suchmaschinen den Weg auf diese Seite findet, was die Suchmaschinen-Optimierung zu einer Aufgabe macht, die von existenzieller Bedeutung für diesen Blog ist. Vergangene Updates der Google-Algorithmen haben den Blog teilweise schwer getroffen. Darum war klar, dass auch die SEO-Strategie Teil des Relaunches werden muss. In diesem Zusammenhang wurde das von Sergej Müller entwickelte wpSEO gegen das SEO-Plugin der Suchmaschinen-Experten von Yoast inklusive Google News-Erweiterung ausgetauscht, welches deutlich mehr Möglichkeiten der Optimierung bietet und im Gegensatz zur Vorgängerlösung auch aktiv bei der Content-Optimierung hilft.

Um Suchmaschinen die Inhalte noch begreiflicher zu machen, setzt diese Seite auf strukturierte Daten. Während für den Leser dieser Seite sofort klar ist, was Artikel-Inhalt, was Kommentar usw. ist, ist das für Suchmaschinen alles andere als eine triviale Aufgabe, denn diese besitzen (noch) nicht die notwendige Intelligenz, das zu erkennen. Dank strukturierter Daten wissen nun auch Suchmaschinen ganz genau, womit sie es zu tun haben. So sehen Suchmaschinen beispielsweise nicht nur den Zeitpunkt der Veröffentlichung eines Artikels, wie wir es lesen können, sondern bekommen dieses gleichzeitig auch in einem standardisierten Format mitgeteilt, welches es eindeutig macht, dass es sich a) um das Veröffentlichungsdatum und nicht um ein anderes Datum handelt und b) wie das Datum zu verstehen ist. Auch ist es nun eindeutig aus dem Quellcode interpretierbar, was Artikel und was Kommentare sind und noch exakter, was beispielsweise der Verfasser des Kommentars und was der Kommentar-Inhalt ist. Das sieht zum Beispiel so aus:

HTML


  • Sören Hentzschel


    schrieb am


    :

    Der Inhalt des Kommentars.

  • Bessere Code-Beispiele

    Nicht nur die Darstellung von Code-Beispielen wurde spürbar gegenüber dem alten Blog verbessert, sondern auch funktional erweitert. So ist es nun nicht mehr nur möglich, Code-Beispiele farblich hervorzuheben, sondern auch zu benennen und bestimmte Zeilen hervorzuheben. Diese Neuerung dürfte sich als sehr praktisch erweisen, wenn es in Zukunft wieder neue Tutorials zur Entwicklung von Add-ons auf diesem Blog gibt. Beispiel? Siehe Abschnitt darüber.

    Integration von Inhalten von firefoxosdevices.org

    Nachdem firefoxosdevices.org bereits die News von soeren-hentzschel.at integriert, war für den Relaunch des Blogs sowie firefoxosdevices.org 2.2 auch der umgekehrte Fall ein Schwerpunkt: die Integration von Inhalten von firefoxosdevices.org auf soeren-hentzschel.at.

    Einer der neuen Integrationspunkte ist die Anzeige eines zufällig ausgewählten Gerätes in der Sidebar des Blogs. Angezeigt werden hier die neben dem Namen des Gerätes und einem Bild außerdem der Zeitpunkt der Markteinführung sowie die Version von Firefox OS. Mit einem Klick gelangt man zur Detailansicht auf firefoxosdevices.org. Die Farbe der Boxen ist abhängig vom Typ des Geräts und entspricht exakt der Farbgebung von firefoxosdevices.org.

    firefoxosdevices.org

    Ein weiterer Integrationspunkt betrifft einzelne Artikel. Dazu sehr ähnlich gehaltene Infoboxen können direkt in den Artikel integriert werden. Auch wird berücksichtigt, ob es sich dabei um ein Gerät handelt, welches es nicht auf den Markt geschafft hat.

    firefoxosdevices.org

    Die Integration ist für den Autor des Artikels denkbar einfach: das entsprechende Gerät muss einfach nur aus einer Liste ausgewählt werden, fertig. Der Rest geschieht automatisch.

    firefoxosdevices.org

    Anpassbarkeit durch den Benutzer

    Um dem Nutzer mehr Kontrolle zu geben, kann dieser diverse Aspekte der Oberfläche anpassen. Das kann bedeuten, bestimmte Elemente wie die geschätzte Lesedauer auszublenden oder das sanfte Scrollen zugunsten eines normalen Scrollverhaltens zu deaktivieren. Für die Speicherung der Einstellungen kommt die Local Storage-Technologie zum Einsatz.

    sh-einstellungen

    Neuer Kommentar-Editor

    Um dem Leser mehr Komfort beim Schreiben von Kommentaren zu geben, kommt hier nun ein richtiger Texteditor zum Einsatz, welcher grundlegende Formatierungen erlaubt und diese direkt so anzeigt, wie sie später im Beitrag erscheinen.

    Relaunch Kommentar-Editor

    Mehr Konsistenz im Design

    Konsistenz im Design ist ein wichtiger Punkt für ein gutes Design. Und während die Social Media-Grafiken in der Vergangenheit zusammengewürfelt waren und überhaupt keine Konsistenz vorweisen konnten, ist dies nun anders.

    Social Media-Grafiken

    Sonstige Verbesserungen

    In diesem Relaunch steckt so viel Liebe zum Detail, dass gar nicht alles genannt werden kann. Ein paar Dinge wollen aber einfach noch erwähnt werden. Dazu gehört, dass die Suchfunktion nun wieder die Ergebnisse nach Datum sortiert. Standardmäßig sortiert WordPress Artikel seit einigen Jahren nach einer kalkulierten Relevanz, mit deren Ergebnis ich überhaupt nicht zufrieden war. Auch erwähnt sei, dass es nun eine brauchbare Druckansicht gibt. Im alten Design war die Druckansicht nicht nur schlecht, sie war schlicht und ergreifend nicht funktional.

    Mehr Funktionalität & dennoch weniger Drittanbieter-Plugins

    Obwohl der neue Blog deutlich mehr Funktionalität bietet, kommen weniger Drittanbieter-Plugins als im alten Blog zum Einsatz. Ein Ziel des Relaunch war es, die Abhängigkeit von Drittanbietern zu verringern und mehr Funktionalität selbst bereitzustellen. Das macht Updates der Software weniger zu einem Glücksspiel, da Abhängigkeiten von anderen immer ein gewisses Risiko mit sich bringen. Wo Drittanbieter-Plugins eingesetzt werden, wurden diese teilweise durch andere ersetzt, welche eine aktivere Entwicklung vorweisen können.

    Zukunftssichere Basis

    Fast am Wichtigsten ist die Tatsache, dass mit diesem Relaunch eine solide und zukunftssichere Grundlage geschaffen worden ist, welche es erlaubt, Änderungen schneller ausliefern zu können. Anders als bis zu diesem Relaunch wird es bis zum nächsten Update keine drei Jahre dauern.

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    Programmiersprache: Rust 1.4 steht bereit

    Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.4 bereit.

    Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.3 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.4. Details zu den Neuerungen gibt es in der offiziellen Release-Ankündigung.

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    firefoxosdevices.org 2.2 online!

    Keine Woche nach dem großen Blog-Relaunch gibt es schon wieder Neuerungen: ab sofort ist Version 2.2 von firefoxosdevices.org mit neuen Features online.

    Nur vier Tage nach dem Relaunch von soeren-hentzschel.at wird hiermit die Aktualisierung auf firefoxosdevices.org 2.2 bekannt gegeben.

    Mehr Datenschutz-Transparenz

    Wie schon auf soeren-hentzschel.at wird nun auch auf firefoxosdevices.og ein Hinweis am unteren Fensterrand eingeblendet, welcher auf die Verwendung von Cookies aufmerksam macht. Die Datenschutzhinweise dieser Seite sind von dort nur einen Klick entfernt. Einen aktivierten Local Storage vorausgesetzt (Standard in jedem modernen Browser), kann dieser Hinweis vom Nutzer auch dauerhaft ausgeblendet werden.

    firefoxosdevices.org

    Angekündigte Geräte, welche nicht erscheinen werden

    Mitunter kann es vorkommen, dass ein Gerät mit Firefox OS angekündigt wird, welches dann doch nicht erscheint. So geschehen beispielsweise mit dem Geeksphone Peak+, dem Alcatel One Touch Fire S oder dem MatchStick. Bislang waren in einem solchen Fall die einzigen Optionen, die dazugehörige Seite unverändert online zu lassen oder komplett zu entfernen. Ab sofort bietet das System die Möglichkeit einer entsprechenden Markierung, womit bei Aufruf der Seite sofort klar wird, dass es dieses Gerät nicht auf den Markt geschafft hat, und bereits bestehende Verlinkungen auf diese Seite werden dadurch nicht ungültig. In der Auflistung aller Geräte auf der Startseite tauchen diese Geräte nicht auf.

    firefoxosdevices.org

    Integration auf soeren-hentzschel.at

    Nachdem firefoxosdevices.org bereits die News von soeren-hentzschel.at integriert, war für den Relaunch des Blogs sowie firefoxosdevices.org 2.2 auch der umgekehrte Fall ein Schwerpunkt: die Integration von Inhalten von firefoxosdevices.org auf soeren-hentzschel.at.

    Einer der neuen Integrationspunkte ist die Anzeige eines zufällig ausgewählten Gerätes in der Sidebar des Blogs. Angezeigt werden hier die neben dem Namen des Gerätes und einem Bild außerdem der Zeitpunkt der Markteinführung sowie die Version von Firefox OS. Mit einem Klick gelangt man zur Detailansicht auf firefoxosdevices.org. Die Farbe der Boxen ist abhängig vom Typ des Geräts und entspricht exakt der Farbgebung von firefoxosdevices.org.

    firefoxosdevices.org

    Ein weiterer Integrationspunkt betrifft einzelne Artikel. Dazu sehr ähnlich gehaltene Infoboxen können direkt in den Artikel integriert werden. Natürlich wird auch hier wieder berücksichtigt, ob es sich dabei um ein Gerät handelt, welches es nicht auf den Markt geschafft hat.

    firefoxosdevices.org

    Die Integration ist für den Autor des Artikels denkbar einfach: das entsprechende Gerät muss einfach nur aus einer Liste ausgewählt werden, fertig. Der Rest geschieht automatisch.

    firefoxosdevices.org

    Shopfunktionen entfernt

    Der Shop-Status wie beispielsweise, dass ein bestimmtes Gerät nicht mehr erhältlich ist oder momentan gekauft werden kann, sowie die Links zu Online-Shops, um die Geräte kaufen zu können, wurden von der Seite entfernt. Diese Funktionalität ist mit zunehmender Verbreitung von Firefox OS nicht mehr vernünftig wartbar.

    Sonstige Änderungen

    Der Zähler im Twitter-Button wurde mit der Twitter-Suche verlinkt. Nachdem mit MatchStick der einzige bislang mit Firefox OS angekündigte Streaming-Adapter nicht erscheinen wird, wurde der entsprechende mit firefoxosdevices.org 2.1 erst eingeführte Filter aus der Navigation entfernt. Ebenfalls entfernt wurde das „Neu“-Label vor dem Link zu den News über Firefox OS, einem anderen in Version 2.1 eingeführten Feature. Dazu kommen ein paar Datenaktualisierungen sowie diverse kleinere Verbesserungen unter der Haube.

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    Firefox Add-on: New Tab Override 1.1 veröffentlicht

    Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Nun steht ein Update für die Erweiterung bereit.

    Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

    New Tab Override 1.1

    Ab sofort steht auf addons.mozilla.org Version 1.1 von New Tab Override zum Download bereit. Bisherige Nutzer erhalten das Update bequem über den Add-on Manager von Firefox. Mit dem Update wird die Funktionalität des Add-ons in Firefox 44 und höher wiederhergestellt, nachdem eine Änderung in Firefox Auswirkungen auf die Kompatibilität aller JPM-basierten Add-ons hatte. Außerdem wird die Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, nun ordnungsgemäß auf about:newtab zurückgesetzt, wenn das Add-on deaktiviert oder deinstalliert wird.

    Verwendungsweise

    Einfach die gewünschte URL in den Einstellungen des Add-ons eintragen. Änderungen werden umgehend übernommen. Es ist kein Neustart oder dergleichen notwendig. Wird das Feld leer gelassen, wird automatisch die Standard-Seite about:newtab angenommen.

    Screenshot

    New Tab Override 1.1

    Quelltext

    Quelltext auf git.agenedia.com

    Download

    Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
    Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)

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    Firefox: Mozilla erwägt frühere Nicht-Unterstützung von SHA-1

    Eigentlich war geplant, dass Firefox ab Januar 2017 keine SHA-1-Zertifikate mehr unterstützt. Aus Sicherheitsgründen erwägt Mozilla nun, die Nicht-Unterstützung um ein halbes Jahr vorzuziehen.

    Seit Firefox 38 zeigt Mozillas Browser in der Webkonsole eine Warnung an, wenn das auf der Seite verwendete Zertifikat eine SHA-1-Signatur besitzt. Ab Firefox 43 (geplanter Erscheinungstermin: 15.12.2015) wird Firefox keine entsprechenden Zertifikate mehr akzeptieren, welche nach dem 01.01.2016 ausgestellt worden sind. Schließlich sollten ab Januar 2017 überhaupt keine SHA-1-Zertifikate mehr in Firefox akzeptiert werden.

    Aufgrund aktueller Attacken erwägt Mozilla nun, bereits ab Juli 2016 keine SHA-1-Zertifikate mehr in Firefox zu akzeptieren. Weitere Informationen gibt es auf Mozillas Sicherheits-Blog.

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