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Mozilla, Microsoft und Opera wollen Add-on-APIs standardisieren

Die browserübergreifende Entwicklung von Add-ons könnte einen weiteren Schritt nach vorne machen: Mitglieder von Mozilla, Microsoft und Opera wollen Core-APIs für Browser-Erweiterungen standardisieren.

Firefox: Mozilla macht große Fortschritte mit WebExtensions

Während Firefox bereits einige WebExtensions-APIs unterstützt, soll Firefox 48 den offiziellen Start für die neue Add-on-Schnittstelle markieren. In den letzten Monaten hat sich diesbezüglich einiges getan, darunter mehr unterstützte APIs, Vorteile gegenüber klassischen Firefox-Erweiterungen, verbesserte Portabilität von Chrome, Verbesserungen für Erweiterungs-Entwickler und die Unterstützung von WebExtensions in Firefox für Android.

Mozilla veröffentlicht Firefox 46.0.1

Mozilla hat mit Firefox 46.0.1 ein außerplanmäßiges Update für seinen Browser veröffentlicht und behebt damit mehrere Probleme der Vorgängerversion.

Einige Nutzer hatten nach dem Update auf Firefox 46 von einem Problem berichtet, nach welchem Firefox nicht mehr in der Lage war, Webseiten zu laden. Ursächlich hierfür war einmal mehr sogenannte „Sicherheits“-Software. Mit dem Update löst Mozilla den Konflikt.

Übersicht über System-Add-ons in Firefox

Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Nachdem es in der Nightly-Version von Firefox 49 bereits vier solcher System-Add-ons gibt, soll dieser Artikel einen Überblick verschaffen.

Im Juli 2015 hatte Mozilla angekündigt, Features als Add-ons auszuliefern, nämlich als sogenannte System-Add-ons. Diese lassen sich zwar nicht über den Add-on Manager deinstallieren, bieten durch ihre Form der Integration als Add-on aber andere Vorteile. Durch die Entkoppelung vom Firefox-Core können Verbesserungen unabhängig von regulären Firefox-Updates und damit schneller ausgeliefert werden. Kritische Bugfixes könnten den Nutzer innerhalb von Minuten statt von Tagen erreichen wie Dave Camp, seines Zeichens Director of Engineerings von Firefox, erklärte. Auch macht es diese neue Infrastruktur einfacher, Features zum Testen nur an einen Teil der Nutzer auszuliefern. Denkbar ist außerdem, auch wenn es nicht explizit genannt worden ist, dass es das für Firefox-Derivate vereinfacht, den Browser nur mit den gewünschten Funktionen auszuliefern.

Firefox 49 System-Add-ons

Firefox Hello

In Firefox seit: Firefox 45
Add-on-ID: loop@mozilla.org

Firefox Hello ist seit Firefox 34.0.5 Bestandteil des Mozilla-Browsers und wird seit Firefox 45 als System-Add-on ausgeliefert. Ursprünglich als reine Lösung zur Videotelefonie mittels WebRTC implementiert, liegt der Fokus heute auf dem Co-Browsing, sprich dem Teilen von Bildschirminhalten mit Bekannten. Videotelefonie und Text-Chat unterstützen dies. Firefox Hello hat zwischen der Veröffentlichung von Firefox 45 und Firefox 46 sogar bereits ein Update erhalten, ohne dass Firefox hierfür aktualisiert werden musste.

Pocket

In Firefox seit: Firefox 46
Add-on-ID: firefox@getpocket.com

Seit Firefox 38.0.5 gibt es eine Integration des populären Dienstes Pocket, früher bekannt als Read it Later, im Mozilla-Browser. Per Schaltfläche in der Leseansicht, Schaltfläche in der Hauptsymbolleiste oder Kontextmenüeintrag kann ein Artikel zur Leseliste auf Pocket hinzugefügt werden und steht damit zum späteren Lesen, ebenso von anderen Geräten, zur Verfügung. Auch in Pocket kann die Darstellung konfiguriert werden, die Optionen in der Leseansicht von Firefox sind an die von Pocket angelehnt. Pocket wurde in Firefox 46 zum System-Add-on gemacht.

Multi-process staged rollout

In Firefox seit: Firefox 46
Add-on-ID: e10srollout@mozilla.org

Unter dem Namen Electrolysis, oder kurz: e10s, entwickelt Mozilla seit mehreren Jahren eine Multiprozessarchitektur für Firefox. In eine finale Version von Firefox hat es e10s noch nicht geschafft, aber zumindest die Betaphase hat e10s schon in Form mehrerer Tests erreicht, ursprünglich als Telemetrie-Experimente und zuletzt bereits als System-Add-on. Auch für die finale Version von Firefox sieht Mozilla zunächst eine schrittweise Auslieferung vor. Für die Aktivierung ist dieses System-Add-on zuständig.

Web Compat

In Firefox seit: Firefox 49
Add-on-ID: webcompat@mozilla.org

Mittels Web Compat möchte Mozilla Änderungen unabhängig von Firefox-Updates ausliefern, welche die Kompatibilität mit Webseiten betreffen. So kann es immer wieder vorkommen, dass ein Firefox-Update ungeplante Auswirkungen auf die Funktionalität von Webseiten hat, was mit diesem System-Add-on adressiert werden soll.

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Firefox: Unterstützung für Apple OS X 10.6 bis 10.8 wird im August eingestellt

Firefox läuft auf dem Apple-Betriebssystem OS X von Version 10.6 bis zur aktuellen Version. Die Unterstützung für die Versionen 10.6 bis 10.8 wird im August eingestellt werden.

Wie bereits Anfang März berichtet, plant Mozilla die Einstellung der Unterstützung für alte Versionen von Apple OS X, ehemals Apple Mac OS X. Genauer soll die Unterstützung für Snow Leopard (10.6), Lion (10.7) sowie Mountain Lion (10.8) eingestellt werden. Apple OS X 10.8 hat sein letztes Update von Apple im September 2013 erhalten und war die letzte kostenpflichtige Version des Betriebssystems aus dem Hause Apple. Seit OS X 10.9 sind Upgrades des Betriebssystems kostenlos. Aktuell ist OS X in Version 10.11. Während für einen Teil der Nutzer ein Upgrade kein Problem darstellen sollte, können Nutzer älterer Geräte unter Umständen auf Grund der verwendeten Hardware (wie PowerPCs) nicht aktualisieren.

Mozilla hat den Zeitplan nun konkretisiert. Demnach soll die Unterstützung für die Versionen 10.6 bis 10.8 im August eingestellt werden. Dies würde mit der Veröffentlichung von Firefox 48 korrespondieren. Nutzer von Firefox ESR können noch bis zum Ende des Supports von Version 45 (voraussichtlich Mitte 2017) Firefox auf diesen alten Versionen von Apples Betriebssystem nutzen.

Betroffen von der Plattform-Einstellung wären nach Stand März 2016 etwa 1,2 Prozent der Firefox-Nutzer auf dem Release-Kanal (OS X 10.6: 0,66 %, OS X 10.7: 0,38 %, OS X 10.8: 0,18 %).

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Die Neuerungen von Firefox 46 (Desktop)

Mozilla hat in dieser Woche Firefox 46 veröffentlicht. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Verbesserungen der neusten Version von Firefox für den Desktop zusammen.

Download Mozilla Firefox 46.0 für Windows, OS X und Linux

Mehr Sicherheit für Firefox-Nutzer

Insgesamt zehn Sicherheitslücken hat Mozilla in Firefox 46 geschlossen, von denen Mozilla eine als besonders kritisch einstuft. Alleine aus Sicherheitsgründen ist daher ein Update auf Version 46 für alle Firefox-Nutzer empfohlen.

Außerdem hat Mozilla mit W^X (Write XOR Execute) eine aus OpenBSD bekannte Änderung der Speicherverwaltung der JavaScript-Engine in Firefox 46 aktiviert, welche Firefox sicherer machen soll. Mit W^X sind Speicherbereiche immer nur entweder beschreibbar oder ausführbar, aber nie beides gleichzeitig.

Neuerungen für Webentwickler

Das Speicher-Werkzeug der Entwickler-Werkzeuge wurde um eine Dominator-Ansicht erweitert, das Performance-Werkzeug zeigt nun auch Speicherallokationen sowie Informationen zur Garbage Collection an. Die @media-Sidebar des Stilbearbeitungs-Werkzeugs erlaubt nun per Klick auf einen Media Query die Anzeige im Responsive Design Modus direkt in der entsprechenden Größe.

Verbesserungen der Webplattform

Mozilla hat die Performance und Stabilität der WebRTC-Implementierung verbessert. Die Web Crypto API unterstützt ab sofort HKDF. Außerdem wurde Unterstützung für document.elementsFromPoint() hinzugefügt. Das Rendering von skalierten SVG-Dateien, welche die clip- und mask-Eigenschaft nutzen, wurde korrigiert, ebenso wie das Verhalten von Screenreadern mit Leerzeichen in Google Docs-Dokumenten.

Firefox Hello 1.2

Mozilla hat Firefox Hello von Version 1.1.14 auf Version 1.2.6 aktualisiert, womit die Interaktion noch einmal optimiert worden ist. Der Maus-Cursor des Gesprächspartners ist bereits seit Version 1.1 sichtbar, nun werden auch Mausklicks entsprechend visualisiert. Außerdem ist Firefox Hello nun grundsätzlich kompatibel mit der kommenden Multiprozess-Architektur Electrolysis, oder kurz: e10s.

Pocket ist ein System-Add-on

Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Firefox Hello wurde in Firefox 45 zum System-Add-on gemacht. Ab Firefox 46 handelt sich auch bei der Pocket-Integration um ein System-Add-on.

Pocket als Firefox System-Add-on

Sonstige Neuerungen von Firefox 46

Linux-Nutzer dürfen sich freuen, dass Firefox ab sofort GTK+3 anstelle von GTK+2 verwendet. Der Info-Dialog erhält ab sofort einen Link zu den Release Notes der aktuellen Version. Die Lesezeichen-Verwaltung zeigt standardmäßig nun die unsortierten Lesezeichen an. Unter about:profiles kann eine noch als experimentell zu sehende neue Oberfläche zur Profilverwaltung aufgerufen werden. Das Design von about:networking wurde verbessert.

Firefox 46 emuliert KEINE Webkit-Eigenschaften

Normalerweise sollte ein Artikel über Neuerungen nur Dinge beinhalten müssen, welche die neue Version tatsächlich bereitstellt. Da allerdings zahlreiche Webseiten fälschlicherweise berichten, Firefox 46 würde Webkit-Eigenschaften emulieren, soll an dieser Stelle noch richtiggestellt werden, dass diese Aussage falsch ist. Tatsächlich besitzt Firefox 46 eine solche Emulation, diese ist allerdings nur in Nightly- und Aurora-Versionen aktiviert und nicht in der nun veröffentlichten stabilen Version von Firefox 46. Von Hand aktiviert werden kann die Emulation über about:config, indem der Schalter layout.css.prefixes.webkit per Doppelklick auf true gesetzt wird.

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Die Neuerungen von Firefox 46 (Android)

Mozilla hat Firefox 46 für Android veröffentlicht. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen der aktuellen Version des Browsers für das Google-Betriebssystem.

Download Mozilla Firefox 46.0 für Android

Unterstützung von Laufzeit-Berechtigungen unter Android 6.0+

Wenn Firefox auf einem Smartphone oder Tablet mit Android installiert wird, muss Firefox hierfür eine ganze Reihe von Berechtigungen gewährt werden, damit der Mozilla-Browser alle Funktionen anbieten kann, die möglicherweise irgendwann einmal benötigt werden. Mit Android 6.0 hat Google ein praktisches, neues Feature eingeführt, welches es Anwendungen erlaubt, einzelne Berechtigungen erst dann anzufragen, wenn sie wirklich benötigt werden. Mozilla unterstützt die Laufzeit-Berechtigungen erstmals ab Firefox 46. Links im Screenshot: Installation bis Firefox 45, rechts: ab Firefox 46.

Android Laufzeit-Berechtigungen

Android Laufzeit-Berechtigungen

Firefox schlägt populäre Webseiten vor

Firefox 46 für Android erhält neue vordefinierte Vorschaukacheln für den Startbildschirm. Dabei handelt es sich um die fünf weltweit am häufigsten besuchten Webseiten gemäß Alexa. Die Kacheln werden bei Nutzung von Firefox durch besuchte Webseiten ersetzt, so dass wirklich nur neue Nutzer die vordefinierten Kacheln überhaupt zu Gesicht bekommen. Diese können aber auch direkt gelöscht oder durch andere Webseiten ersetzt werden, indem die entsprechende Option nach einem langen Druck auf eine Kachel ausgewählt wird.

Firefox 46 für Android Kacheln

Natürlich schlägt auch die Adressleiste von Firefox bei der Eingabe bereits besuchte Webseiten vor. Neue Nutzer haben noch keine Webseiten besucht, können dementsprechend also keine Webseiten vorgeschlagen bekommen. Auch hier liefert Firefox ab Version 46 populäre Webseiten gemäß Alexa als Vorschläge und kann dabei auf eine Liste von 455 Webseiten zurückgreifen.

Unterstützung von Apple Touch-Icons

Durch das Festlegen eines Apple Touch-Icons kann der Entwickler einer Webseite festlegen, wie die Seite auf dem Startbildschirm des iPhones oder iPads dargestellt wird, wenn der Nutzer dort eine Verknüpfung zur Seite ablegt. Auch Firefox für Android bietet die Möglichkeit, Verknüpfungen zu Webseiten auf dem Startbildschirm des Smartphones oder Tablets abzulegen. Ab Firefox 46 verwendet der Mozilla-Browser hierfür das Apple Touch-Icon, sofern eines vorhanden ist.

Signierung von Add-ons erforderlich

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons in Firefox eingeführt. Für Add-ons, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, ändert sich dadurch nichts, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on signieren lassen. Seit Version 43 erfordert die Desktop-Version von Firefox eine Signierung für Add-ons, mit Version 46 zieht die Android-Version nach.

Nicht länger für Android 3.0 verfügbar

Firefox 45 war die letzte Version für Android 3.0 bis 4.0.2. Ab sofort erfordert Firefox für Android mindestens Android 4.0.3 – oder das alte Android 2.3. Allerdings wird ab Firefox 48 auch Android 2.3 nicht mehr unterstützt werden.

Keine Unterstützung von Sync 1.1 mehr

Ebenfalls nicht mehr unterstützt wird Sync 1.1. Mozilla hatte die Sync 1.1-Server bereits im Oktober 2015 zugunsten des mit Firefox 29 eingeführten Sync 1.5 abgeschaltet. Nun wurde die Unterstützung des alten Sync-Protokolls auch aus Firefox für Android entfernt. Wer einen eigenen Sync-Server betreibt, konnte weiterhin Sync 1.1 nutzen, muss spätestens nun aber auf Sync 1.5 migrieren.

Sonstige Neuerungen

Firefox 46 für Android zeigt nach erfolgreichem Herunterladen einer Datei nun eine Snackbar mit einem entsprechenden Hinweis an. Bei Benachrichtigungen über Tabs, welche im Hintergrund geladen werden, werden ab sofort auch die URLs angezeigt. Das Menü wurde um Einträge für die Chronik sowie die Lesezeichen erweitert.

Dazu kommen diverse Plattform-Verbesserungen wie eine verbesserte Unterstützung von Webstandards, geschlossene Sicherheitslücken und Bugfixes.

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Firefox 48 bekommt DOM-Panel aus Firebug

Die Entwickler-Werkzeuge von Firefox haben sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt und machen eine Erweiterung wie Firebug immer weniger notwendig. Nun hat Mozilla auch ein DOM-Panel integriert, wie man es aus Firebug kennt.

Mozilla arbeitet weiterhin mit den Firebug-Machern zusammen, um die direkt in Firefox integrierten Entwickler-Werkzeuge so mächtig zu machen, dass kein Firebug mehr notwendig ist. Seit wenigen Tagen ist sogar das Firebug-Theme direkt in Firefox integriert.

Firefox 48 DOM-Panel

Firebug gehört zu den populärsten Erweiterungen für Firefox und ist bei Webentwicklern sehr beliebt. Da es nur wenig Sinn ergibt, zahlreiche Funktionen zu duplizieren, die Firefox mittlerweile selbst hat, und der Aufwand enorm wäre, Firebug kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur von Firefox (Electrolysis / e10s) zu machen, arbeitet man daran, bestimmte Dinge, welche Firebug den in Firefox integrierten Werkzeugen noch voraus hat, direkt in Firefox zu implementieren.

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Firefox 47: Amazon-Videos können ohne Silverlight abgespielt werden

Nutzer von Firefox 47 können auf Amazon ab sofort Videos ohne Zuhilfenahme des Silverlight-Plugins von Microsoft ansehen. Möglich ist dies durch HTML5 und den Webstandard Encrypted Media Extensions.

Bereits vor zwei Wochen wurde auf diesem Blog berichtet, dass Mozilla das Widevine-CDM von Google in die Nightly-Version von Firefox 48 integriert hat. CDM steht für Content Decryption Module und wird zur Entschlüsselung DRM-geschützter Videoinhalte in HTML5 benötigt. Zu diesem Zweck wird Firefox bereits seit Version 38 mit dem von Netflix verwendeten Adobe Primetime ausgeliefert.

Adobe Primetime ermöglicht allerdings keine Wiedergabe von Amazon-Videos, da Amazon Widevine von Google verwendet. Mozilla hat die notwendigen Änderungen nun direkt in die Developer Edition von Firefox 47 integriert, was bedeutet, dass Widevine bereits die finale Version von Firefox 47 erreicht, welche nach aktuellem Plan am 7. Juni erscheinen soll.

Nutzer der Developer Edition von Firefox 47 können bereits jetzt Videos auf Amazon ganz ohne Microsoft Silverlight ansehen. War vor zwei Wochen zusätzlich zur Verwendung einer Nightly-Version von Firefox 48 auch noch eine Manipulation des User-Agents auf den von Chrome notwendig, funktioniert dies nun auch mit dem originalen User-Agent von Firefox.

Dies ist ein wichtiger Schritt für eine NPAPI-freie Zukunft. NPAPI-Plugins wie Microsoft Silverlight sind eine häufige Quelle für Instabilitäten, Performance-Probleme sowie Sicherheitslücken. Google Chrome und Microsoft Edge unterstützen bereits keine NPAPI-Plugins mehr. Primetime und Widevine laufen in einer speziellen CDM-Sandbox, welche mehr Sicherheit verspricht als Lösungen über NPAPI-Plugins.

Widevine steht derzeit nur für Nutzer von Windows Vista und höher sowie Apple OS X zur Verfügung.

Firefox 47 Google Widevine

Firefox 47 - Amazon Video ohne Silverlight

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Firefox: Mozilla und Canonical verlängern Ubuntu-Partnerschaft

Mozilla und Canonical haben heute die Verlängerung ihrer Partnerschaft angekündigt. Damit wird Firefox auch in Zukunft der Standard-Browser von Ubuntu sein. Außerdem wird Mozilla ab diesem Jahr Firefox-Versionen im neuen Snap-Format ausliefern.

Canonical hat Ubuntu 16.04 LTS Xenial Xerus veröffentlicht. Firefox bleibt auch nach über zehn Jahren weiterhin der Standard-Browser der beliebten Linux-Distribution. Dies haben Mozilla und Canonical heute bekannt gegeben.

Mozilla möchte außerdem in diesem Jahr damit beginnen, Firefox im neuen Paketformat Snap für Nutzer von Ubuntu auszuliefern.

„Ubuntu version 16.04 will include the introduction of the snap infrastructure. With the snap format, we will be able to continually optimize Firefox on Ubuntu. Like our rapid engineering release cycle, snap format will allow us to provide Linux users the most up-to-date features, in particular security patches, even after major Operating System ship dates.

Previously, a static version of Firefox would ship with each new Operating System version for the lifecycle of that OS. With the snap format, new features can be released to users of older OS versions too. Later this year, we will offer Firefox in snap format making it easier to push the browser directly to users rather than relying on an intermediary to accept updates before they reach users.“

 

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