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Let’s Encrypt: Erstes Zertifikat ausgestellt

Let’s Encrypt ist eine von unter anderem Mozilla, der Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und IdenTrust gegründete Certificate Authority (CA), welche in Zukunft kostenlose TLS-Zertifikate anbieten wird. Nun wurde der nächste Meilenstein erreicht: das erste Zertifikat wurde ausgestellt.

Let’s Encrypt hat sein erstes Zertifikat ausgestellt. Wer https://helloworld.letsencrypt.org aufruft, wird zunächst noch eine Sicherheitswarnung erhalten, weil derzeit noch kein Browser den Let’s Encrypt-Zertifikaten vertraut. Nächsten Monat soll die Cross-Signierung von IdenTrust in Kraft treten, womit die Zertifikate von Let’s Encrypt in jedem gängigen Browser funktionieren sollten. Bis dahin kann das Root-Zertifikat der Internet Security Research Group (ISRG) aber auch direkt im Browser installiert werden. Anträge zur Aufnahme als Root-Zertifikat wurden bei den vier großen Browser-Herstellern Mozilla, Google, Microsoft und Apple eingereicht.

Anmeldung zum Betaprogramm möglich

Wer ein Zertifikat von Let’s Encrypt auf seiner eigenen Webseite einsetzen will, kann über dieses Formular sein Interesse an der Teilnahme des Beta-Tests bekanntgeben. Eine allgemeine Verfügbarkeit ist derzeit für die Woche des 16. November geplant. Ursprünglich sollte es bereits im September soweit sein.

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Projekt Candle: weniger Energieverbrauch für Firefox und Firefox OS

Eine neue Initiative innerhalb von Mozilla hört auf den internen Projektnamen Candle, deren Ziel ein reduzierter Energieverbrauch von Firefox für den Desktop, Firefox für Android sowie Firefox OS ist.

Mit dem Project Candle möchte Mozilla den Energieverbrauch von Firefox für den Desktop, Firefox für Android und Firefox OS reduzieren. Neben besseren Akkulaufzeiten auf mobilen Geräten kann durch Änderungen, welche die CPU-Auslastung reduzieren, auch die Performance der genannten Produkte profitieren.

Interessierte, welche das Projekt verfolgen möchten, erhalten auf der entsprechenden Wiki-Seite weiterführende Informationen wie Links zu Bug-Listen oder der neuen Mailingliste mozilla.dev.power. Der passende IRC-Kanal auf irc.mozilla.org heißt #power.

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Firefox: Mozilla verschiebt Signaturpflicht für Add-ons um zwei Versionen

Add-ons müssen in Zukunft von Mozilla signiert sein, damit sie in Firefox installiert werden können. Mozilla hat die Signaturpflicht nun noch einmal um zwei Versionen verschoben.

Zum Schutz seiner Nutzer führt Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons ein. Für Add-ons, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, sollte sich dadurch nicht viel ändern, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on zur Signierung einreichen. Wie das funktioniert, kann hier nachgelesen werden.

Seit Version 40 zeigt Firefox im Add-on Manager eine Warnung an, wenn ein installiertes Add-on nicht signiert ist. Letzter Stand der Dinge war, dass Add-ons ab Firefox 41 eine gültige Signatur besitzen müssen, um in Firefox installiert werden zu können. Die Option, um die Signaturpflicht zu deaktivieren, sollte mit Firefox 42 entfernt werden.

Mozilla hat nun eine Anpassung des Zeitplans vorgenommen. Gegenüber Firefox 40 wird sich diesbezüglich in Firefox 41 und Firefox 42 nichts ändern. Die Signaturpflicht soll jetzt mit Firefox 43 eingeführt werden, die entsprechende Einstellung zur Deaktivierung mit Firefox 44 entfernt werden. Firefox 44 wird nach aktuellem Zeitplan am 26. Januar 2016 erscheinen.

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Mozilla veröffentlicht Firefox für iOS in Österreich

Fünf Tage nach dem Start von Firefox für iOS in Neuseeland erreicht Mozillas Browser für das iPhone, iPad sowie iPod touch von Apple den deutschsprachigen Raum: ab sofort können auch Nutzer in Österreich Firefox für iOS herunterladen.

Mozilla weitet den Test von Firefox für iOS aus: nach dem Start in Neuseeland vergangene Woche wurde der neue Mozilla-Browser für das Apple-Betriebssystem nun auch für Nutzer in Australien und Österreich freigegeben. Mindestvoraussetzung ist iOS 8.0 oder höher.

Firefox für iOS im App Store

Deutschsprachiger Support für Firefox (iOS)

Wer Hilfe zu Firefox für iOS sucht, findet auf support.mozilla.org die bereits ins Deutsche übersetzten Hilfeartikel. Darüber hinaus habe ich heute im deutschsprachigen Firefox-Forum den Bereich für Firefox für iOS eröffnet, wo bei Problemen und Fragen nachgefragt werden kann.

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Mozilla veröffentlicht Vorschauversion von Firefox für Apple iOS

Mozilla hat eine erste öffentliche Vorschauversion von Firefox für das Apple-Betriebssystem iOS veröffentlicht – allerdings erst für Nutzer für Neuseeland. Weitere Länder werden folgen.

Firefox für iOS ist da! Zumindest eine erste öffentliche Vorschauversion für Nutzer in Neuseeland. Mozilla möchte zunächst in einem Land Feedback sammeln, ehe man die Vorschau auf weitere Länder ausweiten wird und dann global veröffentlichen wird. Wer informiert werden möchte, wenn Firefox für iOS in seinem Land verfügbar ist, kann hier seine E-Mail-Adresse hinterlegen.

Features, die Mozilla für diese Vorschauversion hervorhebt, sind die Suchfunktion, welche die Auswahl aus verschiedenen Suchanbietern erlaubt und Suchvorschläge anbietet, sowie Firefox Accounts und damit die Möglichkeit, die Chronik, Passwörter und Tabs mit der Desktop-Version von Firefox zu synchronisieren.

Um Feedback an Mozilla mitzuteilen, kann die direkt in der App integrierte Feedback-Funktion in den Einstellungen genutzt werden.

Systemvoraussetzungen sind ein IPhone, iPad oder iPod touch mit iOS 8.0 oder höher.

Firefox für iOS Preview

Firefox für iOS Preview

Firefox für iOS Preview

Firefox für iOS Preview

Alcatel One Touch Fire 2: Neues, aber nicht unbekanntes Smartphone mit Firefox OS

Auf der Webseite von Alcatel One Touch ist ein neues Smartphone mit Firefox OS aufgetaucht: das Alcatel One Touch Fire 2. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es sich hier um kein wirklich unbekanntes Gerät handelt.

Bei Alcatel One Touch den Überblick zu behalten, fällt mitunter schwer. Dies liegt vor allem an der Benennung der Geräte. So gibt es unter gleichen Marketingnamen teilweise unterschiedliche Modelle, welche sich jeweils in Details unterschieden, mit dem Fire C und dem Fire C 2G gibt es zwei Geräte, deren Name auf eine Variante des jeweils anderen hindeutet, aber eigentlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben, und mit dem Fire 2 taucht nun ein neues Gerät auf der Webseite auf, dessen Name nahelegt, dass es sich um den direkten Nachfolger des Fire handelt, obwohl als direkter Nachfolger wohl bereits das längst erhältliche Fire C gesehen werden konnte.

Nun gibt es also ganz neu das Alcatel One Touch Fire 2. Schaut man sich das Foto sowie die Spezifikationen des Gerätes an, sind die Ähnlichkeiten zum Alcatel One Touch Pixi 3 (3.5) auffallend – und werden mit einem Blick auf die genauen Modellbezeichnungen bestätigt: sie sind identisch, oder bessser: der Großteil der Modellbezeichnungen des Pixi 3 (3.5) wird ebenso für das Fire 2 genannt: 4022X, 4023A, 4023D sowie 4023X.

Alcatel One Touch Fire 2

Auch in Afrika wird eine Variante des Pixi 3 (3.5) verkauft – als Orange Klif. Halten wir also fest: das Alcatel One Touch Fire 2 ist kein unbekanntes Modell, es handelt sich dabei nur um einen von drei verschiedenen Namen, mit denen die 3,5-Zoll-Variante des Alcatel One Touch Pixi 3 vermarktet wird. Unter der Bezeichnung Pixi 3 vertreibt Alcatel One Touch übrigens auch ein paar Modelle mehr – manche mit Firefox OS, manche ohne.

Zu den Spezifikationen: in dem Gerät ist ein ARMv7 Cortex A7-Chip von MediaTek verbaut (Modell MT6572), bestehend aus einer Dual Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz und ARM Mali-400MP1 GPU. 256 MiB RAM und 512 MiB interner Speicher sind vorhanden, die Displaygröße beträgt 3,5 Zoll, die Auflösung ist HVGA (320 × 480 Pixel). Dazu kommt eine 2-Megapixel-Kamera und je nach Modell noch eine VGA-Frontkamera oder nicht. Vom exakten Modell hängt auch die Dual-SIM-Fähigkeit sowie die Akkukapazität (1150 / 1300 mAh) ab.

Alcatel One Touch Fire 2: Neues, aber nicht unbekanntes Smartphone mit Firefox OS

Auf der Webseite von Alcatel One Touch ist ein neues Smartphone mit Firefox OS aufgetaucht: das Alcatel One Touch Fire 2. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass es sich hier um kein wirklich unbekanntes Gerät handelt.

Bei Alcatel One Touch den Überblick zu behalten, fällt mitunter schwer. Dies liegt vor allem an der Benennung der Geräte. So gibt es unter gleichen Marketingnamen teilweise unterschiedliche Modelle, welche sich jeweils in Details unterschieden, mit dem Fire C und dem Fire C 2G gibt es zwei Geräte, deren Name auf eine Variante des jeweils anderen hindeutet, aber eigentlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben, und mit dem Fire 2 taucht nun ein neues Gerät auf der Webseite auf, dessen Name nahelegt, dass es sich um den direkten Nachfolger des Fire handelt, obwohl als direkter Nachfolger wohl bereits das längst erhältliche Fire C gesehen werden konnte.

Nun gibt es also ganz neu das Alcatel One Touch Fire 2. Schaut man sich das Foto sowie die Spezifikationen des Gerätes an, sind die Ähnlichkeiten zum Alcatel One Touch Pixi 3 (3.5) auffallend – und werden mit einem Blick auf die genauen Modellbezeichnungen bestätigt: sie sind identisch, oder bessser: der Großteil der Modellbezeichnungen des Pixi 3 (3.5) wird ebenso für das Fire 2 genannt: 4022X, 4023A, 4023D sowie 4023X.

Alcatel One Touch Fire 2

Auch in Afrika wird eine Variante des Pixi 3 (3.5) verkauft – als Orange Klif. Halten wir also fest: das Alcatel One Touch Fire 2 ist kein unbekanntes Modell, es handelt sich dabei nur um einen von drei verschiedenen Namen, mit denen die 3,5-Zoll-Variante des Alcatel One Touch Pixi 3 vermarktet wird. Unter der Bezeichnung Pixi 3 vertreibt Alcatel One Touch übrigens auch ein paar Modelle mehr – manche mit Firefox OS, manche ohne.

Zu den Spezifikationen: in dem Gerät ist ein ARMv7 Cortex A7-Chip von MediaTek verbaut (Modell MT6572), bestehend aus einer Dual Core CPU mit 1,0 GHz Taktfrequenz und ARM Mali-400MP1 GPU. 256 MiB RAM und 512 MiB interner Speicher sind vorhanden, die Displaygröße beträgt 3,5 Zoll, die Auflösung ist HVGA (320 × 480 Pixel). Dazu kommt eine 2-Megapixel-Kamera und je nach Modell noch eine VGA-Frontkamera oder nicht. Vom exakten Modell hängt auch die Dual-SIM-Fähigkeit sowie die Akkukapazität (1150 / 1300 mAh) ab.

Mozilla, Microsoft, Google, Netflix, Amazon, Cisco und Intel gründen Allianz für lizenzfreien Videocodec

Mozilla, Microsoft, Google, Netflix, Amazon, Cisco und Intel haben sich zu einer Allianz mit dem Ziel eines lizenzfreien Open Source Videocodecs für das Web zusammengeschlossen.

Die Alliance für Open Media (AOMedia), bestehend aus Mozilla, Microsoft, Google, Netflix, Amazon, Cisco und Intel, hat als erstes Projekt das Ziel einen Videocodec der nächsten Generation zu standardisieren und eine Open Source-Implementierung zu veröffentlichen, welche ohne Lizenzgebühren genutzt werden kann. Weitere Mitglieder sollen in der Zukunft folgen. Ein Teil der Mitglieder arbeitet bereits seit geraumer Zeit an Videocodecs: Mozilla an Daala, Google an VP10, Cisco hat vergangenen Monat Thor vorgestellt.

Die Nutzung des H.264-Codecs beispielsweise ist bereits mit Lizenzgebühren verbunden. Die Bereitstellung des OpenH264-Codecs, der unter anderem in Firefox genutzt wird, kostet Cisco jährlich 6,5 Millionen Dollar. Und man geht davon aus, dass die Kosten für den Nachfolger H.265 noch höher sein werden. Für den AOMedia-Codec (noch ohne Namen) sollen keine Lizenzgebühren anfallen.

Randnotiz: Microsoft hat mit dem Beitritt in die Alliance for Open Media auch den Entwicklungsstatus der Audio-Codecs Vorbis (mittlere Priorität) sowie den von Mozilla mitentwickelten Codec Opus (hohe Priorität) auf „in Erwägung“ und den Entwicklungsstatus des Video-Codecs VP9 sowie des Containerformats WebM auf „in Entwicklung“ für den Edge-Browser geändert.

Weitere Informationen:
Mozilla Blog: Forging an Alliance for Royalty-Free Video
AOMedia: Alliance for Open Media Established to Deliver Next-Generation Open Media Formats

Mozilla, Microsoft und Google entfernen RC4-Unterstützung Anfang 2016

Mozilla, Microsoft und Google haben gestern gemeinsam die geplante Nicht-Unterstützung der als unsicher geltenden RC4-Verschlüsselung in ihren Browsern für Anfang 2016 angekündigt.

Der als unsicher geltende Verschlüsselungsalgorithmus RC4 wird ab Anfang 2016 nicht länger von den größten Browserherstellern unterstützt. Dies haben Mozilla, Microsoft und Google gestern angekündigt. Nur seitens Apple gibt es kein Statement zu den Plänen bezüglich RC4.

Mozilla hat als einziger Browserhersteller ein konkretes Datum genannt, und zwar soll die Unterstützung in Firefox 44 aus dem Produkt entfernt werden, welcher am 26. Januar 2016 erscheinen wird. Für Chrome hat Google als ungefähren Zeitraum Januar bis Februar angegeben. Microsoft will die RC4-Unterstützung für Nutzer von Windows 7 und höher „Anfang 2016“ aus dem Internet Explorer und Edge entfernen. Abweichungen von den genannten Zeitpunkten sind natürlich nicht ausgeschlossen.

Firefox: Finale 64-Bit-Version für Windows erscheint später

Wer auf eine finale 64-Bit-Version von Firefox für Windows wartet, muss sich noch ein wenig gedulden. Aufgrund von Problemen mit der Plugin-Sandbox wird Mozilla nicht wie bislang angenommen Firefox 41 als finale 64-Bit-Version für Windows veröffentlichen.

Windows-Nutzer, die auf eine finale Version von Firefox 64-Bit warten, müssen sich noch ein bisschen länger gedulden. Nachdem zunächst Firefox 40 als Ziel angepeilt war, hatte Mozilla die Veröffentlichung auf Firefox 41 verschoben, um die 64-Bit-Version gemeinsam mit Verbesserungen wie dem Plugin-Whitelisting (Adobe Flash wird als einziges NPAPI-Plugin unterstützt) und der NPAPI-Sandbox auszuliefern. Genau diese Sandbox ist es nun, die für eine weitere Verschiebung sorgt.

Mit aktivierter NPAPI-Sandbox kann es zu Hängern bei Flash-Inhalten kommen, was eine Auslieferung in einer finalen Version von Firefox unmöglich macht. Und ohne NPAPI-Sandbox wird Mozilla die 64-Bit-Version nicht als finale Version veröffentlichen. Hintergrund: Die 32-Bit-Version des Flash Players hat den sogenannten Protected Mode, kommt also mit einer eigenen Sandbox-Implementierung. Die 64-Bit-Version des Flash Players besitzt diesen Protected Mode nicht, darum soll hier Mozillas eigene Sandbox-Implementierung zum Einsatz kommen, da Firefox ansonsten komplett auf den Sandbox-Schutz für den Flash Player verzichten müsste. Dies möchte Mozilla aus Sicherheitsgründen nicht.

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