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Firefox 2.0 für Apple iOS mit vielen Neuerungen ist da

Gut einen Monat nach Veröffentlichung von Version 1.4 hat Mozilla heute Firefox 2.0 für Apple iOS veröffentlicht. Die neue Version bringt viele Neuerungen wie einen Passwort-Manager, eine Seiten-Suchfunktion, Spotlight-Integration und 3D-Touch-Unterstützung.

Nachdem die ersten Updates für Mozillas neuen iOS-Browser für das iPhone, iPad sowie iPod touch vor allem Fehlerbehebungen und nur wenige Neuerungen brachten, steht nun das erste wirklich große Update auf Firefox 2.0 für iOS bereit.

Bereits seit Version 1.3 unterstützt Firefox für das Apple-Betriebssystem Passwort-Manager von Drittanbietern. Nun bringt Firefox seinen eigenen Passwort-Manager mit. Lokal gespeicherte sowie über den Firefox Account gesicherte Login-Daten können in den Einstellungen durchsucht und geändert werden.

Dank Spotlight-Integration können geöffnete Firefox-Tabs nun direkt über das globale Suchfeld durchsucht werden. Neu ist außerdem die Funktion, auf der Webseite nach Text zu suchen. Die Seiten-Suchfunktion kann entweder per langem Druck auf den Text oder per Teilen-Menü erreicht werden.

Besitzer eines iPhone 6S oder iPhone 6S Plus können sich über die Unterstützung von 3D-Touch freuen. Durch Drücken des Firefox App-Icons öffnet sich ein Menü für den Schnellzugriff zum Aufruf des letzten Lesezeichens oder zum Öffnen eine neuen regulären respektive privaten Tabs. Auch die neuen Gesten Peek und Pop werden unterstützt, wodurch sich Inhalte anzeigen lassen, ohne sie vorher zu öffnen. Dinge wie das Hinzufügen einer Seite zur Leseliste oder das Schließen von Tabs sind nun noch einfacher.

Als nächstes folgt mit Firefox 2.1 für iOS wieder ein Bugfix-Release, ehe mit Firefox 3.0 für iOS das nächste Feature-Update ansteht, dessen Einreichung in den App-Store für den 22. März geplant ist.

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Vorschau auf das neue Design der Add-on-Seite für Firefox und Thunderbird

Seit 2011 kommt das derzeitige Design von addons.mozilla.org (AMO) nahezu unverändert zum Einsatz. Nun steht ein frischer Anstrich bevor. Interessierte können das neue Aussehen vorab per Userstyle installieren.

Das derzeitige Design von addons.mozilla.org (AMO) existiert bereits seit September 2011. In Details hat sich dieses in den Jahren geändert, im Großen und Ganzen ist es aber nach wie vor das Design von damals. Während im Hintergrund an einem größeren Umbau gearbeitet wird, soll zunächst einmal zur Überbrückung das visuelle Erscheinungsbild erneuert werden. Geplant ist das neue Design pünktlich zur Veröffentlichung von Firefox 48 (erwartet für den 13. September).

Wer nicht warten will und bereits jetzt einen Vorgeschmack haben möchte, kann sich den aktuellen und noch nicht ganz fehlerfreien Stand per Stylish Add-on und dem passenden Userstyle installieren.

Amo Restyle 2016

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Neues aus der Mozilla Design-Schmiede #16 – Aktivitäts-Stream

Im neusten Teil der offenen Artikel-Serie „Neues aus der Mozilla Design-Schmiede“ geht es um einen Aktivitäts-Stream, welcher die derzeitige Bibliothek zur Darstellung von Chronik und Lesezeichen in Firefox ersetzen könnte.

Neues aus der Mozilla Design-Schmiede. Unter diesem Titel wird in unregelmäßigen Abständen über aktuelle Mockups, Design-Experimente und Ähnliches berichtet. Manches davon wird in dieser oder ähnlicher Form sicher den Weg in ein Mozilla-Produkt finden, anderes wird vielleicht nie über den Status eines Entwurfes oder Experiments hinausgehen, viele Ideen entwickeln und verändern sich über die Zeit und diese Entwicklungen werden wir in dieser offenen Serie beobachten können.

Die Bibliothek ist eine im Vergleich zum Rest von Firefox mittlerweile recht altbacken wirkende Oberfläche, welche zudem durch das Öffnen in einem eigenen Fenster auch nicht besonders gut in den Browser integriert ist. Die Bibliothek zeigt Chronik, Downloads, Lesezeichen sowie Schlagwörter an.

Ein Ansatz, wie man die Aktivität des Nutzers modern und funktional erweitert präsentieren kann, zeigen neue Mockups von Mozilla. Interessant dabei ist, dass es sich nicht wie bisher nur um eine einfache Liste von Webseiten handelt. Der kombinierte und im Mockup zu sehende Bereich rückt die Lesezeichen-Funktionalitiät in der chronologischen Ansicht im Vergleich zur aktuellen Umsetzung mehr in den Vordergrund und zeigt teilweise direkt Inhalte an, im Mockup am Beispiel eines Vimeo-Videos zu sehen. Ein eigener Lesezeichen-Bereich ist dem Mockup nach aber nach wie vor vorgesehen.

Aktivitäts-Stream

Ein weiteres Mockup zeigt einmal mehr eine überarbeitete Seite für den neuen Tab. Mockups für diese Seite sind besonders häufig Teil dieser offenen Artikel-Serie, hierfür scheint es besonders viele Ideen zu geben. In diesem Mockup treten die Vorschaukacheln deutlich in den Hintergrund, dafür wird der eben vorgestellte Aktivitäts-Stream prominent integriert, was ein interessantes Konzept ist, da es zum einen durch die konsistente Darstellung eine klare Linie innerhalb von Firefox bringt und zum anderen deutlich mehr Bezug zum aktuellen Surfverhalten besitzt als die aktuelle Seite, auf der sich neben dem Suchfeld nur Vorschaukacheln befinden, welche sich nicht besonders häufig ändern, da es sich dabei um die meistbesuchten Webseiten handelt.

Aktivitäts-Stream

Schließlich zeigt diese dreiteilige Mockup-Sammlung noch eine verbesserte Sharing-Funktionalität, was im Wesentlichem einem Umbau der bereits existierenden Möglichkeiten entspricht plus einer Integration in die Sharing-Funktionalität des genutzten Betriebssystems.

Aktivitäts-Stream

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Mozilla Eir: Firefox OS wird zur medizinischen Plattform

Unter dem internen Codenamen Eir arbeitet Mozilla an einer medizinischen Open Source-Plattform auf Basis von Firefox OS. Eine erster Prototyp soll im Juni gezeigt werden.

Mit der weltweit immer älter werdenden Bevölkerung gibt es auch einen rapiden Anstieg an Patienten, welche an das Bett oder Zuhause gebunden sind. Zwar gibt es bereits einige Apps, welche einen mit persönlichen medizinischen Informationen versorgen, zur Analyse oder zum Monitoring genutzt werden können, welche der Projektbeschreibung nach aber auf Betriebssystemen genutzt werden, welche gerade für ältere Patienten häufig schwierig zu verwenden sind.

Mit Eir (interner Codename; genauso gesprochen wie das englische Wort „air“) möchte man Nutzer erreichen, welche Schwierigkeiten haben, einen Arzt zu erreichen, einen zentralisierten Platz für alle ihre medizinischen Apps haben wollen und die nicht mit den vorhandenen und komplizierten mobilen Betriebssystemen vertraut sind, was sich in einer besonders einfachen und nutzerfreundlichen Benutzeroberfläche wiederspiegeln soll. Firefox OS soll außerdem dafür optimiert werden, Daten von anderen medizinischen oder anderen IoT-Geräten zu empfangen. Die Idee hinter Eir ist ein Cloud-basiertes System, welches den Gesundheitszustand der Patienten überwacht und Ärzte zeitnah mit Daten versorgt. Eir soll Informationen von verschiedenen medizinischen Geräten sammeln, so dass auch der Arzt nur noch eine einzige Quelle benötigt, um weitergehende Diagnosen stellen zu können.

Firefox OS Eir

Die medizinische Plattform soll eine engere Verbindung zwischen Patienten, deren Familienmitgliedern sowie den Ärzten bringen. Zu Beginn wird man sich auf den Austausch von gesundheitlichen und medizinischen Informationen fokussieren.

Firefox OS Eir

Die Plattform besteht aus drei Komponenten: dem Endgerät, dem Internet-Hub sowie dem Datencenter. Unter den Endgeräten werden Geräte verstanden, welche Gesundheitsdaten des Patienten empfangen, wie beispielsweise den Blutdruck. Das Gerät kann, sofern es einen Bildschirm besitzt, dem Patienten direkt Informationen anzeigen, es kann auch als Kommunikationskanal zwischen Patient und Arzt dienen. So könnte das Gerät regelmäßig Informationen zur Diagnose durch den Arzt an das Datencenter senden und der Arzt Vorschläge zurück an den Patienten.

Da nicht alle tragbaren Geräte und medizinischen Instrumente über Internet-Fähigkeiten besitzen, ist die Aufgabe des Internet-Hubs, diese Geräte beispeilsweise über Bluetooth miteinander zu verbinden und die Daten wiederum mit dem Datencenter zu verbinden. Auch die Akkulaufzeit von Geräten kann hier ein Faktor sein, da ein Gerät mehr Strom benötigt, wenn es selbst auf das Internet zugreift.

Schließlich gibt es noch das Datencenter, welches die Daten von Endgeräten und/oder dem Internet-Hub erhält. In der Zukunft wäre auch denkbar, Daten von anderen Krankenhäusern etc. zu erhalten. Das Datencenter soll die Informationen verarbeiten und eine webbasierte Management-Konsole für die Ärzte bereitstellen, welche Dignosen erlaubt. Auch soll es eine Konsole für Patienten und Familienangehörige zur Verfügung stellen, um diese über den Gesundheitszustand des Patienten informieren zu können.

 

Firefox OS Eir

Das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium. Es werden drei Phasen genannt, wovon die erste Phase den Betrieb auf einem Raspberry Pi 2 nennt. In der zweiten (optionalen) Phase wird ein Firefox OS Emulator genannt und schließlich Wearable Devices als Phase 3. Einen ersten Prototyp möchte man im Juni im Rahmen der Mozilla-internen Workweek in London zeigen. Das Team besteht derzeit aus 37 Leuten, dabei arbeitet man mit Hochschul-Absolventen der National Central University in Taiwan sowie Ärzten zusammen.

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Multiprozess-Firefox: Zweites Firefox 45 Beta Experiment startet

Mozilla hat den zweiten Testdurchlauf der kommenden Multiprozessarchitektur Electrolysis, oder kurz: e10s, in der Beta-Version von Firefox 45 gestartet, dieses Mal ausschließlich mit Nutzern, welche keine Add-ons installiert haben.

Unter dem Namen Electrolysis, kurz: e10s, arbeitet Mozilla bereits seit einiger Zeit an einer Multiprozessarchitektur für Firefox. Bislang ist diese ausschließlich in der Nighly-Version sowie Developer Edition von Firefox standardmäßig aktiviert. Nachdem schon in der Beta-Version von Firefox 44 und kürzlich auch in der Beta-Version von Firefox 45 per sogenanntem Telemetrie-Experiment mit einem Teil der Nutzer e10s getestet worden ist, steht nun die zweite Runde des Beta-Tests an.

Wieder nehmen 50 Prozent der Beta-Nutzer am Experiment teil, wobei die Hälfte hiervon zur Kontrollgruppe gehört, bei welcher e10s deaktiviert bleibt. Weiterhin werden dieses Mal alle Nutzer mit installierten Add-ons aussortiert. Ausgehend von den erhobenen Daten vom 2. Februar nutzen 46,2 Prozent der Beta-Nutzer keine Add-ons. Das aktuelle Experiment endet 25. Februar.

Nach derzeitiger Planung soll Electrolysis erstmals mit Firefox 46 in einer finalen Version von Firefox ausgeliefert werden. Allerdings nur für Nutzer ohne Add-ons, für Nutzer ohne aktivierte a11y-Features (dazu zählen neben Screenreadern oder einer Bildschirmlupe unter anderem auch Geräte mit Touch-Bildschirmen, virtuelle Maschinen oder Anwendungen, um den Computer aus der Ferne zu steuern) und nicht für Nutzer, die Firefox in einer Sprache nutzen, in welcher von rechts nach links geschrieben wird.

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Mozilla veröffentlicht Sicherheitsupdate Firefox 44.0.2

Mozilla hat ein Sicherheitsupdate auf Firefox 44.0.2 veröffentlicht. Daneben wird noch eine mögliche Absturzursache behoben. Auch die Firefox-Version mit Langzeitunterstützung erhält ein Sicherheitsupdate, und zwar auf Firefox ESR 38.6.1.

Nur drei Tage nach dem Update auf Firefox 44.0.1 hat Mozilla ein weiteres Update außer der Reihe veröffentlicht und reagiert damit auf eine gemeldete und als kritisch eingestufte Sicherheitslücke in Zusammenhang mit Service Workers und NPAPI-Plugins. Darüber hinaus behebt das Update eine mögliche Absturzursache.

Firefox 44.0.2 für Android behebt das Problem, dass Verknüpfungen vom Startbildschirm nicht korrekt funktioniert haben, sowie ein Problem mit dem Adjust SDK, welches zu statistischen Zwecken eingesetzt wird.

Ebenfalls veröffentlicht wurde ein Update auf Firefox ESR 38.6.1, welches eine andere kritische Sicherheitslücke schließt. Firefox 44 ist hiervon nicht betroffen, da Firefox 44 bereits die Version von Graphite 2 nutzt, auf welche Firefox ESR 38 nun aktualisiert worden ist.

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Firefox: Zusammenlegung der integrierten Entwickler-Werkzeuge und Firebug 3

Firebug gehört zu den populärsten Erweiterungen für Firefox und ist bei Webentwicklern sehr beliebt. Seit bereits mehr als einem Jahr arbeitet das Firebug-Team am von Grund auf neu entwickelten Firebug 3, welches die Entwickler-Werkzeuge von Firefox erweitert statt sie zu ersetzen. Nun folgt der nächste logische Schritt: die vollständige Zusammenlegung.

Im November 2014 hat das Firebug-Team eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht und bekannt gegeben, dass Firebug in Zukunft die direkt in Firefox integrierten Entwickler-Werkzeuge erweitern und nicht dazu in Konkurrenz treten wird. Mittlerweile ist Firebug 3 Beta 3 verfügbar.

Firebug hatte vor einigen Jahren das Leben für Webentwickler sehr viel angenehmer gemacht, als Browser noch nicht mit umfangreichen Entwickler-Werkzeugen ausgestattet waren. Mittlerweile gehören Werkzeuge für Webentwickler zum Standard-Repertoire jedes nennenswerten Browsers. Vieles, was Firebug bereits seit langer Zeit anbietet, ist mittlerweile direkt in Firefox integriert.

Da es nur wenig Sinn hat, zahlreiche Funktionen zu duplizieren, die Firefox eh schon hat, und der Aufwand, Firebug kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur von Firefox (Electrolysis / e10s) zu machen, hatte man sich dazu entschlossen, die vorhandenen Entwickler-Werkzeuge zu erweitern statt außerordentlich viel Aufwand für wenig echten Mehrwert zu betreiben.

Wie man nun verkündet, ist man bereit für den nächsten Schritt. Viele Firebug-Features sind bereits Teil von Firefox, andere Features stehen vor der Integration. Dazu zählen neben dem XHR-Inspektor und dem DOM-Panel auch das Firebug-Theme, so dass sich Firebug-Nutzer gut integriert fühlen dürften. Firebug 3 dient damit also in erster Linie als Test-Wiese, bevor Features direkt in Firefox integriert werden.

Einstige Firebug-Erweiterungen, also Firefox-Erweiterungen, welche ein installiertes Firebug vorausgesetzt hatten, wurden vom Firebug-Team mittlerweile zu Firefox-Erweiterungen portiert, welche kein Firebug mehr benötigen und kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur sind. Dazu gehören Pixel Perfect, FireQuery und HAR Export Trigger (ehemals NetExport), mit dem WebSocket Monitor gibt es noch ein neues Add-on der Firebug-Macher.

Ein über addons.mozilla.org verteiltes Update auf Firebug 3 ist nur für den Fall geplant, dass Firefox noch wichtige Features vermissen lässt, sobald die Multiprozessarchitektur standardmäßig aktiviert und Firebug 2 nicht mehr funktionieren wird. Ansonsten ist der Plan, alle wesentlichen Funktionen direkt in Firefox integriert zu haben.

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Mozilla veröffentlicht Bugfix-Release Firefox 44.0.1

Mozilla hat das erste außerplanmäßige Update für Firefox 44 veröffentlicht und behebt mit der neuen Version Firefox 44.0.1 diverse Probleme der Vorversion.

Mit dem Update auf Firefox 44.0.1 behebt Mozilla eine ganze Reihe von Problemen. So konnte es unter bestimmten Umständen nach dem Update auf Firefox 44 zum Verlust gespeicherter Passwörter kommen. Opus- und Vorbis-Audio wird mit dem Update in H.264-Videos deaktiviert, nachdem es bei einigen YouTube-Videos zu Bild-Audio-Synchronisationsproblemen kommen konnte. Auch werden mit dem Update zwei mögliche Absturzursachen bei Programmstart behoben, wovon letzterer nur Linux-Systeme betrifft.

Leerzeichen in Cookie-Namen sind ab sofort wieder erlaubt, womit ein wesentlicher Teil einer Änderung in Firefox 44 rückgängig gemacht wird, die Firefox strikter an den Standard RFC 6265 halten ließ. In der Praxis führte diese Änderung zu größeren Kompatibilitätsproblemen im Web, wo sich häufig nicht an Standards gehalten wird. Auch die Verwendung von WebSockets in Service Workers wurde in Firefox 44.0.1 korrigiert.

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Mozilla ändert Release-Zyklus von Firefox

Mehr als vier Jahre nach Einführung des Rapid-Release-Modells führt Mozilla eine Anpassung des Release-Zyklus von Firefox durch und ersetzt den bisherigen 6-Wochen-Zyklus durch einen variableren Zyklus.

Seit der Einführung des Rapid-Release-Modells, welcher Firefox nun schon mehrere Jahre begleitet, wird alle sechs Wochen ein neues Feature-Update von Firefox veröffentlicht, einzelne Verschiebungen ausgenommen. Nun hat Mozilla neue Release-Termine für 2016 bekannt gegeben, welche einen variableren Zyklus zeigen. Demnach werden neue Firefox-Versionen nicht mehr fix alle sechs Wochen veröffentlicht, sondern alle sechs bis acht Wochen. Außerdem wird im Dezember anstelle eines Feature-Updates lediglich ein Bugfix-Release mit Änderung der Versionsnummer an dritter Stelle erscheinen.

Die neuen Release-Termine Firefox 2016

8. März 2016 / 6 Wochen nach Firefox 44
Firefox 45, Firefox ESR 45

19. April 2016 / 6 Wochen nach Firefox 45
Firefox 46

7. Juni 2016 / 7 Wochen nach Firefox 46
Firefox 47

2. August 2016 / 8 Wochen nach Firefox 47
Firefox 48

13. September 2016 / 6 Wochen nach Firefox 48
Firefox 49

8. November 2016 / 8 Wochen nach Firefox 49
Firefox 50

13. Dezember 2016 / 6 Wochen nach Firefox 50, nur Bugfixes
Firefox 50.0.1

24. Januar 2017 / 6 Wochen nach Firefox 50.0.1
Firefox 51

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Mozilla macht weitere Ankündigung zur Zukunft von Firefox OS und Firefox Marketplace

Vor knapp zwei Monaten hat Mozilla angekündigt, den Fokus von Firefox OS nicht länger auf den kommerziellen Vertrieb von Smartphones zu legen, sondern stattdessen auf Firefox OS als Plattform für das sogenannte Internet of Things (IoT) sowie Connected Devices. Nun folgte eine Ankündigung mit weiteren Details zur Zukunft von Firefox OS und dem Firefox Marketplace.

Anfang Dezember hatte Mozilla angekündigt, nicht länger mit Geräteherstellern und Mobilfunkanbietern mit dem Ziel des kommerziellen Vertriebs von Smartphones zusammenzuarbeiten. Stattdessen möchte man mit dem Internet of Things (IoT) und Connected Devices einen neuen Schwerpunkt für Firefox OS finden. Nun wurden weitere Details zur Zukunft von Firefox OS und dem Firefox Marketplace bekannt gegeben.

Das erste Detail betrifft die Entwicklung von Firefox OS für Smartphones. Nachdem die bisherige Ankündigung die weitere Entwicklung für Smartphones nicht ausgeschlossen hat, zum Beispiel um Firefox OS auf Smartphones mit Android zu bringen, lässt die neue Ankündigung nur noch wenig Raum hierfür: demnach wird Mozilla die Entwicklung von Firefox OS für Smartphones nach dem Erscheinen von Firefox OS 2.6 beenden. Ab Mai 2016 wird kein bezahltes Personal mehr in die Smartphone-Entwicklung involviert sein.

Ab dem 29. März wird Mozilla im Firefox Marketplace nicht länger Apps für Android, den Desktop und für Tablets annehmen. Alle Apps, welche nicht Firefox OS unterstützen, werden dann nicht länger öffentlich zugänglich sein. Dies hängt weniger direkt mit Firefox OS zusammen als viel mehr mit der Ankündigung von Januar, die Unterstützung für die WebRuntime (WebRT) aus Firefox für den Desktop und Firefox für Android zu entfernen.

Smartphone-Apps für Firefox OS werden bis wenigstens Mitte 2017 noch im Firefox Marketplace unterstützt. Einen konkreteren Plan gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Unterstützung für Bezahlfunktionen, sowohl für kostenpflichtige Apps als auch für In-App-Käufe, werden entfernt. Die speziellen Einreich-Prozesse für neue Apps sowohl für den chinesischen Markt als auch für Geräte mit nur wenig Speicher werden ebenfalls entfernt. Weiterhin aktiv arbeitet man an der Unterstützung sogenannter Progressive Web Apps, in denen Browserhersteller wie Mozilla, Google und Opera die Zukunft der Web-Apps sehen.

Mozillas neues Connected Devices-Team testet einen neuen Produkt-Innovations-Prozess, um die Produkte für 2016 zu bestimmen. Drei Produktideen hätten das erste „Gate“ („Gate 0“) in diesem Prozess passiert, einige weitere Produktideen seien in der Pipeline. Weitere Details hofft man im ersten Halbjahr kommunizieren zu können. So ist öffentlich bislang nur bekannt, dass SmartTVs mit Firefox OS weiterhin angeboten werden.

Prozess-Gates

Finale Entscheidungsträger in diesem Innovations-Prozess während der Pilot-Phase sind Ari Jaaksi, in Novemer zu Mozilla als Senior Vice President für Connected Devices gewechselt, Chief Finance Officer Jim Cook, Bob Lisbonne aus dem Mozilla Foundation Board sowie Katharina Borchert, im Januar von Spiegel Online zu Mozilla als Chief Innovation Officer gewechselt. Teile des Prozesses sollen noch im ersten Halbjahr offener gestaltet werden.

Das sogenannte „Foxfooding“-Programm wird man beibehalten, welches die Community näher mit einbezieht. Der Fokus wird dabei naheliegenderweise nicht länger auf der Verbesserung der Smartphone-Experience liegen, sondern auf den neuen Produkt-Innovationen. Weitere Details hierzu soll es Ende März geben.

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