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Firefox: Mozilla veröffentlicht API zum Signieren von Add-ons

Add-ons müssen in Zukunft von Mozilla signiert sein, damit sie in Firefox installiert werden können. Nachdem eine Signierung bereits länger über die Mozilla-Webseite möglich ist, hat Mozilla nun auch eine API zum Signieren von Add-ons veröffentlicht.

Zum Schutz seiner Nutzer führt Mozilla eine Signaturpflicht für Add-ons ein. Für Add-ons, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, sollte sich dadurch nicht viel ändern, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on signieren lassen. Zu diesem Zweck kann das Add-on auf AMO hochgeladen werden, ohne dass es öffentlich gelistet werden muss, und man erhält dann in der Folge ein signiertes Add-on zurück.

Um das Leben für Entwickler zu vereinfachen, bietet Mozilla ab sofort auch eine API zur Signierung von Add-ons an. Details zur Benutzung gibt es in einem aktuellen Blog-Eintrag sowie in der Dokumentation der API.

Bislang warnt Firefox lediglich bei der Verwendung nicht signierter Add-ons. Voraussichtlich ab Firefox 43 sind signierte Add-ons zwingend erforderlich, die Einstellung zum Deaktivieren der Signaturpflicht soll nach aktuellem Stand in Firefox 44 entfernt werden.

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LG Fx0 mit Firefox OS für 60 Dollar zu haben (USA)

Das Smartphone LG Fx0 mit Firefox OS ist derzeit für gerade einmal 60 Dollar bei Amazon zu haben. Der Haken: leider nur für Käufer in den USA. Ähnlich sieht es mit einem Angebot über eBay aus.

Das von LG gefertigte Fx0 mit Firefox OS 2.0 war ursprünglich exklusiv in Japan über KDDI zu erwerben. Mittlerweile gibt es das Smartphone auch außerhalb Japans zu einem sehr attraktiven Preis. Während man das LG Fx0 über eBay für 100 Dollar kaufen kann, findet man es bei Amazon für grade einmal 60 Dollar – was sogar einem leichten Preisanstieg entspricht. Vor wenigen Tagen war es bei Amazon noch einmal zehn Dollar günstiger gelistet. Beide Angebote haben allerdings einen nicht kleinen Haken: die Lieferung erfolgt ausschließlich innerhalb der USA.

KDDI Fx0

Bild

Markteinführung:
Dezember 2014

Firefox OS Version:
Firefox OS 2.0

Weitere Informationen

Das LG Fx0 ist nicht nur eines der am besten ausgestatteten Smartphones mit Firefox OS, auch das vom bekannten japanischen Designer Tokujin Yoshioka entworfene Design verdient besondere Erwähnung, denn das Gehäuse des Smartphones ist transparent.

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Aktuelle Änderungen auf soeren-hentzschel.at

Drei Wochen sind seit dem Relaunch von soeren-hentzschel.at vergangen, seitdem gab es basierend auf dem Feedback der Leser einige Änderungen. Zudem gibt es eine neue Changelog-Seite, welche alle nennenswerten Neuerungen seit dem Relaunch auflistet und auch in Zukunft auflisten wird.

Mit dem Relaunch von soeren-hentzschel.at (siehe auch hier und hier) vor genau drei Wochen wurden nicht nur viele Dinge geändert, sowohl offensichtlicher Natur als auch unter der Haube, es wurde auch der Grundstein gelegt, um Neuerungen schneller ausliefern und schneller auf Nutzer-Feedback reagieren zu können.

Update 1

Nach der Ankündigung des Relaunches gab es erwartungsgemäß sehr viel Feedback, welches zunächst einmal gesammelt worden ist. Nach zwei Wochen, am 8.11., wurde dann das erste Update eingespielt.

FeatureAutomatische Optimierung der Dateigröße von Bildern direkt beim Upload in das System.
FeatureChangelog-Seite erstellt und in Navigation verlinkt. Hier werden alle nennenswerten Verbesserungen aufgelistet.
VerbesserungAustausch des StartSSL-Zertifikats gegen ein Zertifikat von Let’s Encrypt.
VerbesserungMaximalbreite für Content festgelegt, so dass Artikel auch auf großen Bildschirmen gut lesbar sind.
VerbesserungZoomen auf Touch-Geräten aktiviert.
BugfixKommentare: Zeilenumbrüche und Absätze wurden bei nicht angemeldeten Nutzern herausgefiltert.
BugfixCookie-Hinweis: Seite war nach oben gescrollt, wenn Hinweis akzeptiert worden ist.
BugfixHorizontale Scrollbalken konnten im Responsive Design erscheinen, weil Silbentrennung nicht aktiviert war.
Update 2

Heute, genau eine Woche später, gab es das zweite Update.

FeatureKommentar-Formular merkt sich nun den Namen, die E-Mail-Adresse sowie die URL vom letzten Kommentar.
FeatureVisueller Kommentar-Editor auch in Administration zur einfacheren Überarbeitung von Kommentaren.
VerbesserungVerbesserte Darstellung der Box-Elemente, besserer Kontrast zum Seitenhintergrund.
VerbesserungVerbesserte Darstellung der Autoren-Box.
VerbesserungRahmenfarbe Timeline-Kreise geändert, damit diese besser mit Strahl harmonieren.
VerbesserungSilbentrennung nur bei kleinen Fensterbreiten aktiviert, da es nicht gut aussieht, wenn genug Platz vorhanden ist.
VerbesserungSchönere Darstellung des Changelogs mit farbigen Labels, Anpassungen für kleine Fensterbreiten.
VerbesserungEine weiter verbesserte Darstellung für besonders breite Bildschirme.
VerbesserungTimeline auf linker Seite bei unter 400px Bildschirmbreite deaktiviert, damit der eh schon nur wenig vorhandene Platz besser für den Inhalt genutzt werden kann.
VerbesserungCKEditor von Version 4.5.4 auf Version 4.5.5 aktualisiert.
VerbesserungNeue Kategorie „Google Chrome“ hinzugefügt.
BugfixZufallsgerät mit Firefox OS in der Sidebar zeigt nicht länger Geräte an, welche nicht am Markt erscheinen werden.
Changelog-Seite

All diese Dinge lassen sich auch auf einer neuen Changelog-Seite nachlesen, welche über das Hauptmenü leicht zugänglich ist, genauer im Abschnitt „Dieses Projekt“. Dort werden natürlich auch alle nennenswerten Neuerungen zukünftiger Versionen zu finden sein.

So geht es weiter

Der Fokus der ersten beiden Updates lag auf einer schnellen Auslieferung von Bugfixes und kleinen Optimierungen, teilweise Wünschen von Nutzern, teilweise Feinheiten am Design, teilweise Optimierungen unter der Haube wie eine automatische Komprimierung von Bildern direkt beim Datei-Upload für eine noch schnellere Ladezeit der Seite.

Imagify

Für Dezember wird das erste etwas größere Update auf Version 1.1 angepeilt, welches diverse neue Features und Umsetzungen von Nutzerwünschen bringen wird, es haben aber auch schon Arbeiten für die erste große Sache der Version 2.0 begonnen, welche im Frühjahr 2016 an den Start gehen wird.

Meilensteine

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Firefox: Mozilla bittet um Feedback zur Zukunft von Themes

Firefox hat einen Wandel vor sich. Nicht nur in Bezug auf Erweiterungen wird es große Änderungen geben, auch für Themes wird sich einiges ändern. Mozilla bittet nun um Feedback darüber, wie die Zukunft der Firefox-Themes aussehen soll.

Der Browsermarkt ist sehr hart umkämpft, das hat auch Mozilla in den letzten Jahren verstärkt zu spüren bekommen. Damit Firefox auch langfristig ein großartiges Produkt bleibt, wird sich in den nächsten Monaten und Jahren einiges tun, was auch spürbare Auswirkungen mit sich bringen wird. Aufmerksame Leser dieses Blogs haben darüber bereits in früheren Artikeln gelesen (Mozillas Pläne für Firefox: Features als Add-ons, mehr Fokus auf Qualität, Mozilla kündigt große Änderungen für Entwickler von Firefox Add-ons an).

Während bisher primär die Auswirkungen für Add-ons im Vordergrund standen, geht es nun erstmals auch ausdrücklich um Themes. Nicht um die sogenannten Lightweight Themes, welche quasi nur eine Textur über die Browseroberfläche legen, sondern um die komplexen Themes, welche auch als vollständige Themes bezeichnet werden.

Diese vollständigen Themes, wie wir sie heute kennen, soll es als Konsequenz des im Juli angekündigten internen „Great or Dead“-Programms in Zukunft nicht mehr geben. Entgegen der Berichterstattung mancher übermotivierter Webseite in den letzten Tagen bedeutet dies aber nicht eine ersatzlose Entfernung der Themes, wie mehrfach im Verlauf der daraus entstandenen Diskussion betont worden ist. Stattdessen sollen neue Wege gefunden werden, Firefox in Zukunft anzupassen.

Vollständige Themes erlauben die visuelle Anpassung von Firefox in nahezu jedem Aspekt. Was zunächst gut klingt, ist für die Entwickler von Themes mit teilweise sehr hohem Aufwand verbunden. Gerade die immer schneller werdende Entwicklung von Firefox macht es immer schwieriger für die Ersteller von Themes, überhaupt noch Schritt zu halten. Neue Theme-Ersteller haben es aufgrund vieler spezieller Mozilla-Eigenschaften und verhältnismäßig wenig Dokumentation schwer, den Einstieg zu finden. Auch die langfristig bevorstehende Abkehr von XUL macht Änderungen in Bezug auf Themes notwendig.

Während die derzeitige Form der Themes definitiv keine Zukunft hat, möchte Mozilla auch in Zukunft einen Großteil der Nutzerbedürfnisse in Bezug auf die Anpassung von Firefox abdecken. Womit auch immer die bisherigen vollständigen Themes ersetzt werden, soll aber einfacher zu entwickeln sein und anders als jetzt nicht ständige Anpassungen seitens der Entwickler erfordern. Natürlich ist in Folge dessen davon auszugehen, dass Themes in Zukunft nicht ganz so mächtig sein werden wie heute, dies muss aber nicht unbedingt ein Nachteil sein, wenn dies in einer deutlichen Vereinfachung für die Entwickler resultiert und dadurch unter Umständen sogar viele neue Themes hervorgehen werden. Dies wird sich aber nicht abschließend beurteilen lassen, ehe es nicht einen konkreten Plan zur Zukunft der Themes gibt. Diesen soll es bis zum 1. Dezember geben.

Bis dahin bittet Mozilla im Community-Forum um Feedback zur Zukunft von Themes in Firefox. Besonders hilfreich dürften Informationen darüber sein, welche Aspekte von Firefox angepasst werden sollen. Wem etwas an vollständigen Themes liegt und der englischen Sprache mächtig ist, sollte unbedingt (auf konstruktive Weise) an dieser Diskussion teilnehmen.

Diskussion: Planning the Future of Complete Themes

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Let’s Encrypt: Öffentliche Beta startet am 3. Dezember

Let’s Encrypt ist eine von unter anderem Mozilla, der Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und IdenTrust gegründete Certificate Authority (CA). Anfang Dezember wird die öffentliche Betaphase starten.

Let’s Encrypt macht weiter große Schritte. Nachdem im September das erste Zertifikat ausgestellt worden ist und die Zertifikate von Let’s Encrypt seit Oktober dank Cross-Signierung seitens IdenTrust von allen großen Browsern akzeptiert werden, startet am 3. Dezember die öffentliche Beta-Phase. Seit dem 12. September werden bereits nach und nach neue Beta-Tester eingeladen, ab Anfang Dezember kann dann jeder Let’s Enrypt testen, der möchte. Bisher wurden über 11.000 Zertifikate von Let’s Encrypt ausgestellt.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 1.1 für Apple iOS, weltweite Verfügbarkeit

Mozilla hat heute Firefox für Apple iOS in Version 1.1 veröffentlicht. Neben einem privaten Modus und einer verbesserten Synchronisation ist vor allem die nun weltweite Verfügbarkeit hervorzuheben. Bislang war Österreich das einzige deutschsprachige Land, in welchem es Firefox für iOS gab.

Firefox für iOS war bislang ausschließlich in Österreich, Neuseeland, Australien sowie Kanada zu haben. Mit der Veröffentlichung von Firefox 1.1 für iOS macht Mozilla seinen neuen Browser für Apples Betriebssystem weltweit verfügbar.

Nachdem bereits die erste Version von Firefox für das iPhone, das iPad sowie den iPod touch ein Synchronisationsfeature für die Chronik, Tabs und die Passwörter vorweisen konnte, kann die neue Version nun auch Lesezeichen synchronisieren. Natürlich nicht nur mit anderen iOS-Geräten, sondern auch mit Firefox für den Desktop sowie Firefox für Android.

Darüber hinaus führt Mozilla mit Version 1.1 die sogenannten privaten Fenster ein, die man bereits aus Firefox für den Desktop, Firefox für Android wie auch Firefox OS kennt. In privaten Fenstern merkt sich der Browser keine Chronik und speichert auch keine Cookies.

Dazu kommen noch diverse Fehlerbehebungen und Optimierungen unter der Haube im Vergleich zur Version 1.0. Vorausgesetzt wird iOS in Version 8.2 oder höher. Für die Nutzung der privaten Fenster muss mindestens iOS 9.0 vorhanden sein.

Firefox 1.1 für iOS

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Google Chrome: Support-Ende für Windows Vista und OS X 10.8 im April 2016

Google hat bezüglich seines Browsers Chrome angekündigt, die Unterstützung für Windows XP, Windows Vista, OS X 10.6, 10.7 sowie OS X 10.8 im April 2016 einzustellen. Im Falle von Windows Vista kommt Google damit sogar dem Support-Ende von Microsoft zuvor.

Ursprünglich wollte Google bei seinem Browser Chrome Windows XP nur noch bis Ende 2015 unterstützen – nachdem die Unterstützung bereits verlängert worden war. Nun wird das Support-Ende noch einmal nach hinten geschoben und zwar auf April 2016. Dann geht es aber nicht nur Windows XP an den Kragen, sondern auch Windows Vista, OS X 10.6, OS X 10.7 sowie OS X 10.8.

Chrome wird auf diesen Plattformen zwar auch ab April 2016 von einem technischen Standpunkt aus gesehen noch funktionieren, es wird hierfür aber keine weiteren Updates mehr geben, auch keine reinen Sicherheits-Updates mehr.

Das Überraschendste an dieser Ankündigung ist mit Sicherheit das Support-Ende von Windows Vista, da Windows Vista von Microsoft selbst noch bis April 2017 unterstützt wird.

Seitens Mozilla sind noch keine Pläne bezüglich eines Support-Endes dieser Plattformen für Firefox bekannt. Was Firefox betrifft, ist aber selbst für Windows XP derzeit nicht davon auszugehen, dass es ein baldiges Support-Ende geben wird.

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Mozilla veröffentlicht Firefox OS 2.5 Developer Preview

Mozilla hat heute eine Developer Preview von Firefox OS 2.5 veröffentlicht. Bei der Developer Preview handelt es sich um eine App für Android, welche einfach über das bestehende System drüber installiert wird und die Firefox OS-Experience auf Android bringt. Darüber hinaus gibt es für erste Geräte wie das Alcatel One Touch Fire oder diverse Sony-Smartphones vollwertige Firefox OS-Systeme zum Installieren.

Ab sofort kann die Developer Preview von Firefox OS 2.5 auf der Mozilla-Webseite heruntergeladen werden. Bei der Developer Preview handelt es sich nicht etwa um eine Version von Firefox OS, welche auf ein bestehendes Firefox OS-Smartphone installiert wird, sondern um eine App für Android, welche die Oberfläche von Firefox OS sowie die Firefox OS-Apps auf Android bringt. Der offensichtliche Vorteil: unter der Haube arbeitet nach wie vor Android, womit Apps wie WhatsApp weiterhin funktionieren. Auch muss das Gerät hierfür nicht geflasht werden, man kann Firefox OS also testen und jederzeit wieder zum richtigen Android zurückkehren, ohne dass dies mit Datenverlusten einherginge.

Wer ein vollwertiges Firefox OS nutzen möchte, findet auf der Mozilla-Webseite zumindest für ein paar Geräte Images von Firefox OS 2.5 zum Installieren. Unter anderem wird das Alcatel One Touch Fire, das erste Alcatel-Smartphone mit Firefox OS, damit zu neuem Leben erweckt. Auch Besitzer eines Google Nexus 4 respektive 5 werden hier fündig sowie Besitzer diverser Sony-Smartphones.

Auf einer weiteren Seite finden Interessierte einen Einstiegspunkt, um dabei zu helfen, Firefox OS für weitere Geräte zu portieren.

Firefox OS 2.5 Developer Preview

Firefox OS 2.5 Developer Preview

Firefox OS 2.5 Developer Preview

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Tab-Gruppen sollen in Firefox 45 entfernt werden

Mit den Tab-Gruppen besitzt Firefox ein sehr spezielles Feature zur Tab-Verwaltung, welches interessant ist, aber nicht viele Nutzer hat. Mit Firefox 45 soll es entfernt werden.

Mit den Tab-Gruppen, auch bekannt als Panorama, bietet Firefox ein interessantes Feature, um die eigenen Tabs zu organisieren. Das Feature erlaubt es, beliebige Tabs in Gruppen abzulegen und schnell zwischen den verschiedenen Gruppen zu wechseln, so dass Firefox immer nur die Tabs der jeweiligen Gruppe in der primären Oberfläche zeigt. Damit sind die Tab-Gruppen für diejenigen eine gute Lösung, welche viele Seiten gleichzeitig offen haben und dabei nicht den Überblick verlieren möchten. Ursprünglich integriert wurden die Tab-Gruppen in Firefox 4, nachdem es sich zuvor um ein Add-on für Firefox handelte.

Bereits vor knapp zwei Jahren war auf diesem Blog zu lesen, dass Mozilla die Tab-Gruppen wieder aus Firefox entfernen möchte. Nun nimmt das Ganze konkrete Formen an, ab Firefox 45 (geplante Veröffentlichung: 8. März 2016) sollen die Tab-Gruppen nicht länger Bestandteil von Firefox sein. Eine Motivation, die Entfernung in Firefox 45 und nicht später vorzunehmen, ist dabei, dass es sich bei Firefox 45 um die Basis für die nächste Major-Version von Firefox ESR nach Firefox ESR 38 handelt.

Die Tab-Gruppen werden von gerade einmal schätzungsweise 0,01 Prozent der Firefox-Nutzer genutzt. Gründe für die Entfernung neben der geringen Nutzerzahl sind die vergleichsweise geringe Qualität der Umsetzung sowie die Tatsache, dass die Tab-Gruppen einen teilweise sehr hohen Mehraufwand für die Entwicklung von Firefox bedeuten.

Trotz der nur geringen Nutzerzahl möchte Mozilla die bisherigen Nutzer der Tab-Gruppen nicht im Regen stehen lassen und arbeitet an einer Migrations-Strategie. Ob diese daraus besteht, die Tab-Gruppen nach dem Update auf Firefox 45 als Fenster zu öffnen, ob sie als Lesezeichen abgelegt werden oder die Lösung anders aussehen wird, steht noch nicht fest. Außerdem plant Mozilla, bereits in Firefox 44 die Nutzer auf das bevorstehende Ende des Features hinzuweisen und gleichzeitig auf diverse Alternativen für das Tab-Management, zum Beispiel in Form von Add-ons, hinzuweisen. In der Nightly-Version von Firefox 45 ist ein solcher Hinweis bereits gelandet. Der finalte Inhalt der im Hinweis verlinkten Seite muss erst noch erarbeitet werden, besitzt aber auch schon einigen Inhalt.

Tab-Gruppen-Entfernung

Schlussbemerkung: Die Entfernung von Features ist nichts Ungewöhnliches in der Softwareentwicklung, denn manchmal müssen einzelne Funktionen zum Vorteil des großen Ganzen weichen. Auch in Firefox ist die Entfernung von Funktionen nichts Neues. Dass Mozilla vorab innerhalb von Firefox auf eine bevorstehende Feature-Entfernung hinweist, ist aber etwas, was man bisher auch in Firefox noch nicht so häufig gesehen hat und durchaus positiv hervorgehoben werden darf, da es den Überraschungseffekt auf Nutzerseite reduziert. Das und auch die Tatsache, dass Mozilla trotz einer geschätzen Nutzerzahl von gerade einmal 0,01 Prozent eine Lösung implementieren möchte, welche in keinem Datenverlust für diese Nutzer resultiert, zeigt, dass Mozilla auch eine solche Nutzer-Minderheit nicht egal ist, auch wenn ein Feature entfernt wird. Dies ist ein Vorgehen, welches Mozilla unbedingt für ähnliche Situationen in der Zukunft beibehalten sollte.

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Plüschtier und neue Kleidung – Mozilla-Shop erweitert Sortiment

Wer Mozilla gut findet und die Stiftung unterstützen willl, hat seit gut einem Jahr die Möglichkeit, T-Shirts und andere Mozilla-Fanartikel im Mozilla Gear Shop zu bestellen. Nun wurde das Sortiment erweitert.

Seit November 2014 können auf gear.mozilla.org Fanartikel von Mozilla erworben werden. Rechtzeitig zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft wurde das Sortiment nun um weitere Kleidungsstücke erweitert. Auch einen Plüsch-Firefox gibt es dort nun zu kaufen.

Firefox Plüschtier im Mozilla-Shop

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