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Firefox 45: Temporäres Laden nicht signierter Erweiterungen

Seit Firefox 43 ist es notwendig, dass Add-on signiert sind, damit sie genutzt werden können. Ab Firefox 45 wird die Signaturpflicht nicht mehr deaktiviert werden können. Entwickler haben ab Firefox 45 die Möglichkeit, ihre nicht signierten Add-ons zu Testzwecken temporär zu laden.

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla in Firefox 43 eine Signaturpflicht für Add-ons eingeführt. Für Add-ons, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, ändert sich dadurch nichts, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on signieren lassen. Dies stellt spätestens seit Anfang Dezember keine Schwierigkeit für Entwickler dar, da die Signierung seitdem vollkommen automatisiert durchläuft und keine manuellen Reviews mehr notwendig sind, wie es vorkommen konnte. Seit November gibt es außerdem eine API zum Signieren von Add-ons, was den Entwicklungs-Prozess vereinfachen kann.

Als weitere Verbesserung für Entwickler führt Mozilla in Firefox 45 das temporäre Laden nicht signierter Erweiterungen ein. Über die Seite about:debugging kann ein nicht signiertes Add-on geladen werden, welches trotz fehlender Signatur funktioniert. Dieses wird nur für die aktuelle Browsersitzung geladen, funktioniert also nicht mehr nach einem Neustart von Firefox – kann dann aber natürlich wieder auf die gleiche Weise temporär geladen werden. Dies erlaubt es Entwicklern, ihre Erweiterungen auch mit Beta- sowie finalen Versionen von Firefox vor der Veröffentlichung ohne Signierungs-Aufwand zu testen. In diesen Versionen kann die Signaturpflicht im Gegensatz zur Nightly-Version sowie Developer Edition ab Firefox 45 nämlich nicht mehr deaktiviert werden. Voraussetzung dafür ist, dass es sich dabei um ein Add-on handelt, welches ohne Neustart des Browsers installiert werden kann.

add-on-temporaer-laden

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Mozilla verteilt mehrere Updates für Firefox 43

Neun Tage ist die Veröffentlichung von Firefox 43 erst her, schon steht das dritte Update auf Firefox 43.0.3 bevor, dazu kommt noch ein Update per Hotfix-Add-on. Dieser Artikel erklärt, was es mit den teilweise bereits vor Veröffentlichung von Firefox 43 geplanten Updates auf sich hat.

Firefox 43.0.1 / Firefox 43.0.2

Das Erscheinen der beiden Versionen 43.0.1 und 43.0.2 stand bereits vor dem Erscheinen von Firefox 43 fest. Diese Updates lassen sich unter der Überschrift SHA-1 Deprecation zusammenfassen. Dies ist notwendig, da Windows ab dem 1.1.2016 keine SHA-1-Signaturen für Software mehr akzeptieren wird. Das erste Update bereitet den internen Updater und Maintenance Service vor, mit dem Update auf Firefox 43.0.2 wird Firefox mit einem SHA-256-Zertifikat signiert.

Darüber hinaus hat Mozilla in Firefox 43.0.2 direkt noch eine Sicherheitslücke geschlossen.

Firefox 43.0.3

Mit dem Update auf Firefox 43.0.3 manipuliert Mozilla den User-Agent für YouTube, damit sich Firefox 43 auf YouTube als Firefox 42 ausgibt. Diese Änderung wird nicht mehr Bestandteil von Firefox 44 sein. Grund hierfür sind aktuelle Änderungen auf YouTube, welche dafür sorgen, dass ein Teil der Firefox-Nutzer nur noch Videos niedriger Qualität erhält, und Google nicht interessiert ist, das Problem noch in diesem Jahr zu beheben. Das Update könnte noch heute erscheinen.

Firefox Hotfix

Per Hotfix-Add-on hat Mozilla die Möglichkeit, bestimmte Änderungen an Firefox-Nutzer per speziellem Add-on auszuliefern, so dass kein Firefox-Update notwendig ist. Nutzer von Firefox 43 erhalten ein Hotfix-Add-on, welches die Einstellung media.fragmented-mp4.gmp.enabled zurück auf den Standard, nämlich auf false setzt. Nutzer, welche in der Vergangenheit zum Erzwingen einer noch nicht unterstützten Video-Wiedergabe mittels Media Source Extensions blind über about:config alle Einstellungen verändert hatten, die damit zu tun haben könnten, und dabei auch diese Einstellung verändert haben, haben seit Firefox 43 Probleme mit der Wiedergabe von Videos auf diversen Videoportalen wie YouTube, die sich dadurch äußern, dass die Videos überhaupt nicht mehr abspielen. Dies betrifft in erster Linie Nutzer von Linux und Windows XP.

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Firefox 45: Schneller Zugriff auf Tabs von anderen Geräten

In Firefox 45 hat Mozilla einen neuen Button implementiert, welcher Nutzern von Firefox Sync einen schnellen Zugriff auf die Tabs von anderen Geräten gewährt.

Einen Sync-Button hat Firefox bereits, allerdings kann dieser nur dazu genutzt werden, die Synchronisation manuell anzustoßen. Auch ein Zugriff auf die Tabs von anderen Geräten ist bereits möglich, entweder über den entsprechenden Eintrag im Chronik-Menü oder per Eingabe von about:sync-tabs in die Adressleiste.

In Firefox 45 kombiniert Mozilla den Sync-Button mit der Funktionalität des Menüeintrags und ermöglicht so den einfachen Zugriff auf die Tabs von anderen Geräten per Button, welcher in der Symbolleiste, Tableiste oder auch im Menü beliebig platziert werden kann.

Tabs von anderen Geräten

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Mozilla gibt Status-Update zu WebExtensions für Firefox

Mit den sogenannten WebExtensions arbeitet Mozilla an einem neuen Standard für Firefox-Add-ons. Nun hat Mozilla ein Status-Update gegeben, wo man mit der Entwicklung steht.

Im August hat Mozilla die WebExtensions erstmals offiziell angekündigt. WebExtensions sind kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur von Firefox und bieten viele API-Übereinstimmungen mit dem Erweiterungssystem von Google Chrome, was die browserübergreifende Entwicklung von Add-ons für Chrome, Opera, Firefox und möglicherweise in Zukunft auch Microsoft Edge deutlich vereinfachen soll.

Mit der Veröffentlichung von Firefox 45 im März 2016 werden die folgenden APIs vollständig untersützt: alarms, contextMenus, pageAction und browserAction. Die folgenden APIs werden teilweise unterstützt: bookmarks, cookies, extension, i18n, notifications, runtime, storage, tabs, webNavigation, webRequest sowie windows. Eine erste stabile WebExtensions-Unterstützung ist derzeit für Firefox 48 (geplante Veröffentlichung: Juli 2016) geplant.

Mozillas Add-on-Webseite addons.mozilla.org soll ab dem Erscheinen von Firefox 44 die Veröffentlichung von WebExtensions unterstützen. Im Mozilla Developer Network findet man schon einige Dokumentation sowie Beispiele, was im Laufe der kommenden Monate weiter ausgebaut wird. Außerdem gibt es eine Liste mit derzeitgen API-Unterschieden zu Chrome und Opera sowie mit arewewebextensionsyet.com eine Informationsseite über den Status der einzelnen APIs.

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Mozilla A-Frame: Open Source-Framework für Virtuelle Realität

Mozilla hat ein neues Produkt vorgestellt: A-Frame, ein Open Source-Framework für Virtuelle Realität, entwickelt von Mozillas MozVR-Team.

Unter dem Namen MozVR entwickelt ein Team von Mozilla Lösungen für die sogenannte Virtuelle Realität, oder auch einfach VR. Wikipedia beschreibt den Begriff der Virtuellen Realität wie folgt:

Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.

Mit A-Frame wurde nun ein Open Source-Framework vorgestellt, um VR-Experiences über HTML-Markup zu erschaffen, ohne dass wie bisher WebGL-Kenntnisse notwendig wären. Man kann sich A-Frame als eine Sammlung sogenannter HTML Custom Elements vorstellen. Diese Elemente sollen plattformübergreifend im Desktop-Browser, mit Okulus Rift-Brille, auf iOS und bald auch auf Android funktionieren.

Die Dokumentation bietet einen Überblick über die Möglichkeiten der nun veröffentlichten Version 0.1, außerdem gibt es einige Beispiele auf der Webseite.

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New Tab Override 2.2 veröffentlicht – kompatibel mit Firefox 43.0.1

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Version 2.2 stellt die Kompatibilität mit Firefox 43.0.1 wieder her und bringt weitere Verbesserungen.

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override 2.2

Mit der Veröffentlichung von Firefox 43.0.1 hat New Tab Override leider aufgehört zu funktionieren. Auch wenn das Firefox-Update auslösend für das Problem war, ist Mozilla nicht die Ursache für die plötzliche Nicht-Funktionalität: selbstkritisch gebe ich zu, dass ein kleiner, aber dafür folgenschwerer Fehler in der Erweiterung dafür gesorgt hat, dass die Erweiterung den erst für Firefox 44 vorgesehenen Code-Pfad gewählt hat, welcher in Firefox 43 ganz einfach noch nicht existiert. Dieses Problem wurde mit New Tab Override 2.2 behoben, so dass die Erweiterung nun auch wieder mit Firefox 43.0.1 funktioniert.

Mit about:sync-tabs wird ab sofort eine weitere Seite als vordefinierte Option zur Auswahl angeboten. Dabei handelt es sich um einen Nutzerwunsch. Die Seite about:sync-tabs zeigt für Nutzer, welche Firefox Sync nutzen, die Tabs von anderen Geräten an.

Für die Option, die letzte URL aus der Zwischenablage als Seite für den neuen Tab zu verwenden, ist eine Validierung notwendig, um festzustellen, ob es sich beim Inhalt aus der Zwischenablage um eine URL oder einen anderen Inhalt handelt. Diese Validierung kommt mit der neuen Version auch für URLs zum Einsatz, welche vom Nutzer fest eingetragen werden. Nicht gültige Eingaben sind damit nicht länger möglich. Update 21.12.2015: Diese Änderung wurde in Version 2.2.1 auf zahlreichen Nutzerwunsch hin wieder rückgängig gemacht, da zu restriktiv für viele Anwendungsfälle. Für die Zwischenablage-Option bleibt die Validierung natürlich weiterhin bestehen, weil hierfür eine Validierung zwingend erforderlich ist.

Besagte Validierung wurde außerdem um die internen about:-Seiten von Firefox erweitert, so dass beispielsweise auch about:config als Seite für den neuen Tab verwendet werden kann. Die vollständige Liste unterstützter about:-Seiten ist wie folgt:

about:
about:about
about:accounts
about:addons
about:blank
about:buildconfig
about:cache
about:config
about:crashes
about:credits
about:customizing
about:debugging
about:downloads
about:healthreport
about:home
about:license
about:logo
about:memory
about:mozilla
about:networking
about:newtab
about:performance
about:plugins
about:preferences
about:privatebrowsing
about:profiles
about:remote-newtab
about:rights
about:robots
about:serviceworkers
about:support
about:sync-log
about:sync-tabs
about:telemetry
about:webrtc

Verwendungsweise

Nach der Installation des Add-ons muss die gewünschte Option in den Einstellungen des Add-ons ausgewählt und ggfs. die gewünschte Webseite eingetragen werden.

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)

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Mozilla testet Multiprozessarchitektur (e10s) in Firefox 44 Beta

Mozilla hat wie geplant damit begonnen, die kommende Multiprozessarchitektur Electrolysis, auch bekannt als e10s, in der Betaversion von Firefox 44 zu testen.

Unter dem Namen Electrolysis, kurz: e10s, arbeitet Mozilla bereits seit einiger Zeit an einer Multiprozessarchitektur für Firefox. Bislang ist diese ausschließlich in der Nighly-Version sowie Developer Edition von Firefox standardmäßig aktiviert. Nun erreicht e10s erstmals die Betaversion von Firefox, nämlich per Telemetrie-Experiment, wie bereits Anfang des Monats berichtet.

Das Telemetrie-Experiment erreicht 15 Prozent der Beta-Nutzer, wobei davon die Hälfte als Kontrollgruppe mit ebenso deaktiviertem e10s zählt, wie e10s auch für alle Nutzer deaktiviert ist, welche nicht Teil des Experiments sind. Effektiv findet also eine Aktivierung von e10s für 7,5 Prozent der Beta-Nutzer statt. Das Experiment endet am 4. Januar 2016.

e10s Beta-Test

Angepeilt für die standardmäßige Aktivierung der Multiprozessarchitektur in einer finalen Version von Firefox wird derzeit Version 46, welche voraussichtlich am 19. April 2016 erscheinen wird – zunächst allerdings nur für Nutzer, welche keine Add-ons installiert haben, und dann schrittweise für Nutzer mit kompatiblen Add-ons bis es schließlich für alle Nutzer aktiviert werden wird.

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Firefox-Nutzer können Netflix nun ohne Silverlight nutzen

Netflix-Kunden können den beliebten Streaming-Dienst ab sofort auch mit Firefox nutzen, ohne auf das Silverlight-Plugin von Microsoft angewiesen zu sein.

Firefox-Nutzer sind nicht länger auf Microsoft Silverlight angewiesen, wenn sie Inhalte auf Netflix konsumieren wollen. Zumindest für den Windows nutzenden Teil der Firefox-Nutzer trifft dies zu (Windows Vista und höher).

Firefox für Windows wird bereits seit Version 38 mit dem Content Decryption Module Adobe Primetime ausgeliefert, welches die Wiedergabe DRM-geschützter HTML5-Videos ermöglicht. Die Wiedergabe ohne Silverlight-Plugin war bislang dennoch nur einem kleinen Testerkreis vorbehalten. Nun liefert Netflix flächenddeckend den HTML5-Player für Firefox-Nutzer aus.

Wann mit einer Unterstützung für Nutzer von Apple OS X, Linux und Windows XP zu rechnen ist, ist nicht bekannt. Im Mozilla-Blog wird lediglich 2016 als Zeitraum für weitere Betriebssysteme genannt.

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Erste Rust- und Servo-Komponenten ab 2016 in Firefox

Mozilla arbeitet an einer neuen Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Erste Servo-Komponenten könnten bereits im kommenden Jahr den Weg in Firefox finden.

Mit Servo arbeitet Mozilla seit geraumer Zeit an einer komplett neuen Engine, welche moderne Hardware optimal nutzt und frei von Altlasten und Schwachstellen der aktuellen Gecko-Engine ist. Servo wird nicht etwa in C++, sondern in der ebenfalls neuen Programmiersprache Rust geschrieben.

Wie das Rust-Team im Rahmen des Mozilla-Events Mozlando vergangene Woche in Orlando über Twitter bekannt gegeben hat, sollen noch 2016 erste Rust- und Servo-Komponenten mit Firefox ausgeliefert werden.

Mozilla experimentiert bereits mit einem in Rust geschriebenen MP4-Parser in der Nightly-Version von Firefox, um zunächst die Rust-Integration in Firefox sowie die damit zusammenhängenden Entwicklungs-Workflows zu testen. Ist dies erfolgreich, könnte der neue MP4-Parser die für Sicherheitslücken anfällige Stagefright-Bibliothek vollständig ersetzen. Bugzilla-Tickets existieren außerdem bereits für einen in Rust geschriebenen URL-Parser sowie eine Neu-Implementierung der OS.File-API in Rust.

Servo – Mozilla experimentiert mit neuer Engine für Firefox

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Mozilla investiert 500.000 Dollar in sieben Open Source-Projekte

Mozilla hat die ersten sieben Open Source-Projekt bekannt gegeben, welche eine finanzielle Förderung durch Mozilla erhalten. Insgesamt schüttet Mozilla dabei 503.000 Dollar aus.

Ende Oktober hatte Mozilla MOSS angekündigt. MOSS steht für Mozilla Open Source Support. Über dieses Programm möchte Mozilla Open Source-Projekte durch finanzielle Zuschüsse fördern. In einer ersten Runde werden sieben Projekte von Mozilla unterstützt. Gemeinsam ist all diesen Produkten, dass sie von Mozilla selbst eingesetzt werden.

Insgesamt steht im Rahmen von MOSS zunächst eine Million Dollar zur Unterstützung von Open Source-Projekten zur Verfügung. Damit sind noch 497.000 Dollar zur Unterstützung weiterer Projekte übrig. Die Bewerbung hierfür ist bereits offen.

Buildbot, 15.000 Dollar

Bei Buildbot handelt es sich um ein Continuous Build & Integration System. Die Förderung soll genutzt werden, um die Bezeichnung „Slave“ aus allen Dokumentationen, APIs und Tests zu entfernen sowie für Verbesserungen, damit Buildbot besser in der Amazon EC2-Cloud funktioniert.

CodeMirror, 20.000 Dollar

CodeMirror ist auf Webtechnologien basierter Quellcode-Editor, welcher in den Entwicklerwerkzeugen von Firefox integriert ist und außerdem als Editor in Mozilla Thimble verwendet wird. Mit der Unterstützung sollen RTL-Sprachen (also Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird) sowie komplexe Scripteingaben verbessert werden.

Discourse, 25.000 Dollar

Discourse ist der Name einer Forensoftware, mit welcher unter anderem das Mozilla Community-Forum betrieben wird. Das Ziel hier ist es, Verbesserungen bei den E-Mail-Funktionen zu bringen.

Read the Docs, 48.000 Dollar

Bei Read the Docs handelt es sich um einen Hoster für Dokumentationen, welche online erstellt werden. Die Förderung soll dazu genutzt werden, Read the Docs so zu erweitern, dass Dokumentationen durch Code generiert werden können, um so das Erstellen von Dokumentationen für komplexe Projekte zu erleichtern.

Mercurial, 75.000 Dollar

Mercurial ist ein Versionskontrollsystem, welches ähnlich wie Git intensiv von Mozilla genutzt wird. Die Förderung soll eine bessere Unterstützung für das „blame“-Feature bringen, welches anzeigt, wer zuletzt einen bestimmten Teil des Codes verändert hat, sowie eine bessere Weboberfläche.

Django, 150.000 Dollar

Django ist ein Python-Framework, welches für einige von Mozillas Webseiten genutzt wird. Durch die Förderung soll Django geeignet als Backend für Web-Apps gemacht werden.

Bro, 200.000 Dollar

Bro ist der Name einer Netzwerk-Monitoring-Software. Durch Mozillas Unterstützung soll das Comprehensive Bro Archive Network gebildet werden, ein öffentliches Repository für Module und Plugins für Bro.

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