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Programmiersprache: Rust 1.7 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.7 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.6 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.7 bereit.

This release is primarily about library features. While we have several language features cooking for future releases, the timeframe in which 1.7 was developed included the holidays, which means less time for commenting on GitHub and more time for spending with loved ones.

Vollständige Release-Ankündigung zu Rust 1.7

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Servo: Neue Mozilla-Engine deutet beeindruckende Performance an

Mozilla arbeitet an einer neuen Browser-Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Eine aktuelle Demo eines Googles-Mitarbeiters deutet an, welch beeindruckende Performance mit Servo erreicht werden kann.

Mit Servo arbeitet Mozilla seit geraumer Zeit an einer komplett neuen Engine, welche moderne Hardware optimal nutzt und frei von Altlasten und Schwachstellen der aktuellen Gecko-Engine ist. Servo wird nicht etwa in C++, sondern in der ebenfalls neuen Programmiersprache Rust geschrieben.

Mit WebRender arbeitet man an einem experimentellen Renderer für die Servo-Engine, welcher im Grunde wie eine Spiele-Engine arbeitet und für das Rendering von Web-Content optimiert ist. Dabei profitiert die Engine nicht nur von mehreren CPU-Kernen, auch die GPU wird sehr viel stärker als bisher eingebunden.

Servo WebRender

Eine Demo von Google-Mitarbeiter Jake Archibald, der sich beeindruckt von der Performance zeigt, gibt einen Vorgeschmack darauf, welches Potential in Servo und WebRender steckt: kommt die Nightly-Version von Apple Webkit auf gerade mal 5 fps, die Developer Edition von Firefox auf 9 fps und Chrome Canary von Google auf immerhin 15 fps, werden mit Servo in der gleichen Demo 60 fps erreicht.

Video auf YouTube ansehen

Nach wie vor gibt es noch sehr viel zu tun, ehe Servo massentauglich ist, so unterstützt Servo viele Dinge noch gar nicht, welche heutige Engines problemlos darstellen. Dennoch ist es erfreulich, Fortschritte zu sehen, da Servo von grundlegender Bedeutung für die Zukunft von Firefox sein kann. Derweil arbeitet man auch daran, einzele Komponenten von Servo in Firefox zu integrieren. So wird derzeit beispielsweise an der Unterstützung von Servos Style-System innerhalb der Gecko-Engine gearbeitet.

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Warnung vor dem populären Add-on YouTube Unblocker für Firefox

Mit dem YouTube Unblocker hat Mozilla ein Add-on für Firefox gesperrt, welches eine nicht geringe Popularität besitzt. Das Add-on deaktiviert unter anderem Sicherheitsfunktionen des Browsers und installiert ein schädliches Add-on nach.

Der YouTube Unblocker ist ein populäres Add-on für Firefox, um beispielsweise in Deutschland gesperrte YouTube-Videos trotzdem in Deutschland abspielbar zu machen, indem das Video über ausländische Proxy-Server geschickt wird. Nach eigenen Angaben auf der Webseite (auf einen Link zur Webseite wird an dieser Stelle bewusst verzichtet) hat das Add-on mehr als zwei Millionen Nutzer. Die Statistiken auf AMO (addons.mozilla.org) konnten zwar „nur“ eine Nutzerzahl im sechsstelligen Bereich vorweisen, zu den Downloads auf Mozillas Plattform kommen aber auch noch die Downloads über die Webseite des Add-ons selbst.

Nun hat Mozilla das Add-on auf AMO gesperrt, nachdem festgestellt worden ist, dass das Add-on einen Mechanismus besitzt, um über die Webseite des Add-ons eine Konfigurationsdatei für Firefox zu beziehen, welche dazu genutzt wird, Sicherheitseinstellungen von Firefox zu deaktivieren und ein schädliches Add-on zu installieren, was beides einen klaren Verstoß gegen Mozillas Add-on-Richtlinien darstellt. Konkret wird über die Konfigurationsdatei versucht, die Signaturpflicht für Add-ons, die Blockierliste für Add-ons sowie Updates für Add-ons zu deaktivieren. Ebenfalls deaktiviert wird die Telemetrie-Funktion von Firefox, welche Mozilla Informationen wie installierte Add-ons liefern könnte.

Der Quellcode des Add-ons, welches heimlich durch den YouTube Unblocker installiert wird, soll verschleiert sein, um eine Nachvollziehbarkeit des Codes zu erschweren. Das Add-on blendet sich selbst aus dem Add-on Manager aus, so dass es für den Nutzer unsichtbar ist, und besitzt außerdem Code, um sich bei Deaktivierung automatisch wieder zu aktivieren.

Nutzer des Add-ons YouTube Unblocker sollten am besten ihr Firefox-Profil zurücksetzen, was über die Seite about:support möglich ist, um sicherzugehen, dass keine Rückstände der Erweiterung übrig bleiben. Add-ons müssen hinterher neu installiert werden, auf den YouTube Unblocker sollte dabei verzichtet werden.

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Connected Devices: Mozilla stellt erste vier Projektideen mit Firefox OS vor

Anfang Februar hat Mozilla seine Pläne rund um einen neuen Innovationsprozess hinsichtlich neuer Produkte mit Firefox OS für den Bereich Connected Devices angekündigt. Nun hat Mozilla bekannt gegeben, welche vier Projektideen den Sprung in die nächste Runde geschafft haben.

Der Fokus von Firefox OS liegt nicht länger auf Smartphones, sondern stattdessen auf Firefox OS als Plattform für das sogenannte Internet of Things (IoT) sowie Connected Devices. Ein neuer Produktinnovations-Prozess soll dabei helfen, die Produkte zu bestimmen, welche Mozilla entwickelt. Vier Projekte haben nun die sogenannte Stage 1 dieses Prozesses erreicht.

Prozess-Gates

Projekt Link: Ein persönlicher Nutzerassistent, der versteht, wie der individuelle Nutzer mit seinen Geräten zuhause interagieren möchte und der diese vernetzte Haushaltswelt automatisiert miteinander in Einklang bringt. Der Umgang mit Link und den Geräten soll dabei genauso komfortabel wie sicher sein und jederzeit vollständig vom Nutzer kontrolliert werden können.

Projekt Sensor Web: Wir suchen einen einfachen Weg, um über Sensoren nützliche, frei zugängliche Umweltdaten zu erhalten, diese gemeinschaftlich auswerten zu können und so zum einem umfassenden Verständnis von Umweltbedingungen zu gelangen. Deshalb starten wir ein Pilotprojekt zur gemeinsamen Errichtung eines Feinstaub-Sensor-Netzwerks.

Projekt Smart Home: Smart Home ist als Mittelweg zwischen Komplettangeboten wie dem Apple Homekit und reinen Do-it-yourself-Lösungen wie Raspberry Pi angelegt. Mithilfe modularer und günstiger Hardware, die sich mit einfachen Befehlen steuern lässt, können mit Smart Home ganz individuelle, alltägliche Probleme auf kreative Weise gelöst werden.

Projekt Vaani: Dieses Paket ermöglicht Entwicklern, Geräteherstellern und Nutzern, die ihren Geräten einfach und flexibel ein Sprachinterface hinzufügen möchten, den Schritt ins Internet der Dinge. Unser Ziel ist es, bald erste Interaktionen für zuhause präsentieren zu können und zu zeigen, wie in Zukunft auf bestimmte Services über das Open Web  zugegriffen werden kann.

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Firefox für Android: kleinerer Installer dank nachladbarer Inhalte

Mozilla hat Firefox für Android um die Fähigkeit erweitert, Komponenten später nachzuladen. So wird Firefox für Android in Zukunft beispielsweise ohne bestimmte Schriftarten ausgeliefert, welche stattdessen nachgeladen werden.

Wie bei den meisten Produkten hat auch die Paketgröße von Firefox für Android über die Jahre aufgrund zahlreicher Neuerungen zugenommen. Ein Umstand, der auf dem Desktop vernachlässigbar ist, auf dem Smartphone aber durchaus ein ernsthafter Faktor ist, gerade bei günstigeren Geräten ohne viel Speicherplatz.

Firefox für Android wurde vor kurzem um die grundsätzliche, aber noch deaktivierte Fähigkeit erweitert, Inhalte nachzuladen. In der Nightly-Version von Firefox 47 wird diese neue Fähigkeit nun genutzt, um Schriftarten – sofern der vorhandene Platz dies zulässt – herunterzuladen, welche gleichzeitig nicht mehr direkt mit Firefox für Android ausgeliefert werden. Die Installer-Größe sinkt dadurch um mehrere Megabyte. Dieses Feature ist derzeit noch auf Nightly-Versionen beschränkt, so dass die vorgestellte Neuerung nicht zwangsläufig Teil der finalen Version von Firefox 47 für Android sein muss.

In Zukunft könnten unter anderem auch Übersetzungen oder Silbentrenn-Wörterbücher nachgeladen werden.

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Firefox für Android: A/B-Tests und Staged Rollouts

Firefox für Android besitzt eine neue Infrastruktur, welche es Mozilla erlaubt, unterschiedliche Varianten eines Features mit unterschiedlichen Nutzern zu testen, sowie generell Features langsam statt für alle Nutzer auf einmal auszurollen.

Firefox für Android hat Unterstützung für A/B-Tests und sogenannte Staged Rollouts erhalten. Damit können neue Funktionen des Mozilla-Browsers zunächst mit einem Teil der Nutzer getestet werden, oder unterschiedliche Varianten einer Funktion an unterschiedliche Nutzer ausgerollt werden, was Mozilla dabei helfen soll, Funktionen zu optimieren und Entscheidungen zu treffen.

Mozilla verwendet hierfür Mozilla Switchboard, was wiederum auf dem Open Source-SDK Switchboard von KeepSafe basiert. Mittels Telemetrie-Funktion werden Metriken zur Nutzung solcher Experimente an Mozilla übermittelt. Ähnliches kann Mozilla bei Firefox für Desktop-Betriebssysteme mit Hilfe sogenannter Telemetrie-Experimente erreichen.

Wie bei den Telemetrie-Experimenten auf dem Desktop ist auch in der Umsetzung für Android eine aktivierte Telemetrie-Funktion für die Experimente erforderlich, was standardmäßig nur in der Nightly-, Aurora- sowie Beta-Version der Fall ist, nicht in der finalen Version von Firefox für Android. Nicht zuletzt deswegen finden diese Experimente auch in Vorabversionen von Firefox statt.

Anders als bei den Telemetrie-Experimenten wird hier bei einem Experiment die Sieger-Variante per Änderung der Server-Konfiguration für alle Nutzer aktiviert. Details zur Funktionsweise lassen sich im wiederbelebten Mobile-Blog von Mozilla nachlesen. Eine Integration von Switchboard in Firefox für iOS ist bereits geplant.

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Mozilla wird Flash-Player-Ersatz Shumway nicht mit Firefox ausliefern

Shumway ist eine plattformunabhängige Open Source Laufzeit-Umgebung für Flash-Inhalte, welche komplett auf Webtechnologien basiert. Eine bessere Alternative zum Adobe Flash Player zu entwickeln ist allerdings nicht länger eine Priorität für Mozilla und Firefox.

Im November 2012 wurde Shumway erstmals als neues Projekt von Mozilla Research vorgestellt. Ziel war es, eine auf Webtechnologien basierende Alternative zum Adobe Flash Player zu entwickeln, ähnlich wie Mozilla auch den Adobe Reader erfolgreich durch einen auf Webtechnologien basierenden Betrachter für PDF-Dateien ersetzen konnte.

Die Entwicklung auf GitHub ist bereits seit Mitte September fast komplett zurückgefahren, öffentliche Notizen zu den bis dahin wöchentlich stattfindenden Status-Meetings gibt es ebenfalls seit September keine mehr. Was sich in den letzten Monaten also bereits mehr als nur ein wenig angedeutet hat, ist nun mehr oder weniger offiziell: es wird nicht länger das Ziel verfolgt, Shumway als Teil von Firefox auszuliefern. Offene Shumway-Tickets wurden in Mozillas Bugtracker aus der Komponente „Firefox“ in die Komponente „Firefox Graveyard“ verschoben.

Die Bedeutung von Flash ist seit ein paar Jahren stark abnehmend. Googles Entscheidung, im eigenen Werbenetzwerk Flash-Werbung ab dem 2. Januar 2017 komplett zu verbannen, dürfte auch stark dazu beitragen, dass Flash weiter an Relevanz verliert. Bereits ab dem 30. Juni 2016 wird Google keine neue Flash-Werbung mehr akzeptieren. Der Chrome-Browser spielt animierte Flash-Werbung sogar seit September 2015 nicht mehr automatisch ab – in dem Zeitraum wurde auch die Shumway-Aktivität zurückgefahren. Bis dahin sah der Plan von Mozilla so aus, Shumway zunächst für Flash-Werbung zu aktivieren.

In Anbetracht der abnehmenden Bedeutung von Flash für das Web ergibt die Entscheidung Mozillas viel Sinn, die ohnehin begrenzen Ressourcen nicht weiter in ein Projekt zu investieren, welches Flash als Technologie unterstützt.

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Kennst du schon…? Interessante, aber weniger bekannte Mozilla-Projekte #1

Die meisten kennen Mozilla durch Firefox, einige vielleicht auch noch durch Thunderbird und Firefox OS. Dann aber hört es oft schon auf. Dabei macht Mozilla so viel mehr, was vielen gar nicht bewusst ist. In dieser Artikel-Serie sollen andere Mozilla-Projekte kurz vorgestellt werden, welche nicht so populär wie Firefox, aber nicht minder spannend sind. In der heutigen Ausgabe werden vorgestellt: Knight-Mozilla OpenNews, Coral-Projekt, Hive Learning Networks.

Knight-Mozilla OpenNews

Die Knight Foundation ist eine Stiftung, welche Projekte fördert, die dem Journalismus zu mehr Qualität verhelfen und Medien-Innovationen voranbringen. Gemeinsam mit Mozilla betreibt man nun schon seit 2011 das Projekt OpenNews. Über sogenannte Fellowships werden Entwickler und Journalisten jährlich für einen Zeitraum von jeweils 10 Monaten zusammengebracht, um Open Source-Projekte zu entwickeln, beispielsweise Werkzeuge für datenjournalistische Recherchen. Unterkunft sowie Lebenshaltungskosten werden in diesem Zeitraum von OpenNews übernommen. Die Partner im Jahr 2016 sind Correct!v (Berlin), Coral Projekt (siehe unten, New York), Frontline (Boston), Los Angeles Times Data Desk (Los Angeles), NPR (Washington D.C.) sowie Vox Media (Austin, New York oder Washington D.C.).

Mark Surman, Executive Director der Mozilla Foundation, sagte dazu im Jahr 2011:

„Nachrichten und das Web sind heute miteinander verwoben. Beide sind unverzichtbar für die Fortentwicklung unserer Demokratien, unserer Volkswirtschaften und unserer Gesellschaft. Wir sind heute darauf angewiesen, dass die kreativsten, innovativsten Köpfe aus der Nachrichtenbranche und aus dem Netz zusammenarbeiten, um die Zukunft der Medien aktiv zu gestalten.”

Webseite besuchen: opennews.org

Knight-Mozilla OpenNews

Coral-Projekt

Auch das Coral-Projekt ist im Bereich Journalismus angesiedelt, mit einem etwas anderen Fokus. Es handelt sich dabei um eine Zusammenarbeit des Knight-Mozilla OpenNews-Projekts, der New York Times sowie der Washington Post. Hier geht es darum, Open Source-Lösungen für News-Seiten zu schaffen, um letzten Endes eine bessere Beziehung zwischen Publisher und Community zu bilden. Das Coral-Projekt beschäftigt sich unter anderem mit der Diskussionskultur im Web und alltäglichen Themen wie Internet-Trollen und wie man eine bessere Diskussionskultur durch die richtigen Werkzeuge fördern kann.

Webseite besuchen: coralproject.net
Forum besuchen: community.coralproject.net

Coral-Projekt

Hive Learning Networks

Bei Hive handelt es sich um ein Bildungsprojekt in Zusammenarbeit mit der MacArthur Foundation, bei welchem unter anderen mit Bibliotheken, Museen und Schulen zusammengearbeitet wird. Die Hive Learning Networks sind in den USA angesiedelt, von Januar bis Dezember 2014 gab es aber auch ein Hive Learning Network in Berlin in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin und Wikimedia Deutschland, welche das Projekt wie folgt beschrieben haben:

„Das Hive Berlin Lernnetzwerk ist ein Zusammenschluss von Einzelpersonen und Organisationen, mit dem Ziel, neue Lernumgebungen für Jugendliche, außerhalb schulischer Bildungsangebote, zu schaffen. Dazu werden gemeinsam Projekte entwickelt, die durch innovative Ideen und kreative Ansätze Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihren Fähigkeiten nachzugehen und neue Potentiale zu entdecken. So entsteht ein neuer Ort in der Bildungslandschaft: Das Hive Lernnetzwerk.”

Webseite besuchen: hivelearningnetworks.org

HIVE Learning Networks

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Firefox für Android: Unterstützung für Android 2.3 wird eingestellt

Ab Version 46 wird Firefox für Android nicht länger Android 3.0 bis Android 4.0.2 unterstützen. Ab Firefox 48 wird auch die Unterstützung für Android 2.3 eingestellt. Ab dann ist Firefox für Android nur noch für Android 4.0.3 und höher verfügbar.

Mozilla unterstützt mit seinem Android-Browser bislang alle Android-Versionen durchgehend ab der im Dezember 2010 veröffentlichten Version Android 2.3 „Gingerbread“. Dabei gibt es zwei verschiedene Firefox-Versionen: eine für Android 2.3 und eine für Android 3.0 und höher. Das wird sich bald ändern.

Wie bereits im Dezember berichtet wird Mozilla die Unterstützung für Android 3.0 bis Android 4.0.2 mit Firefox 46 für Android einstellen. Nutzer dieser Android-Versionen werden mit dem Update auf Firefox 45 auf diesen Umstand hingewiesen. Firefox 46 wird voraussichtlich am 7. Juni erscheinen.

Entsprechendes ist nun auch mit der Version für Android 2.3 geplant. Nutzer dieser Android-Version erhalten einen Hinweis in Firefox 47, Firefox 48 wird nicht mehr für Android 2.3 erscheinen. Die Veröffentlichung von Firefox 48 ist derzeit für den 13. September geplant.

Damit wird ab Mitte September die am 16. Dezember 2011 veröffentlichte Version Android 4.0.3 oder höher zum Betrieb von Firefox vorausgesetzt.

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Debian: Iceweasel soll wieder zu Firefox werden

Firefox existiert auch für Debian, dort allerdings seit vielen Jahren unter dem Namen Iceweasel, genauso wie Thunderbird unter Debian Icedove und SeaMonkey Iceape heißt – jeweils mit eigenen Logos. Nun soll Iceweasel sein originales Firefox-Branding zurückerhalten.

Seit Veröffentlichung von Debian 4.0 Etch werden die Produkte Firefox, Thunderbird und SeaMonkey, an denen Mozilla die Markenrechte hält, mit einem anderen Namen sowie Logo ausgeliefert. Hintergrund ist Mozillas Politik hinsichtlich des Schutzes der eigenen Marken, was einschließt, dass der Name Firefox nur mit dem Firefox-Logo verwendet werden darf. Die Lizenzierung der Logos widersprach aber den Debian Free Software Guidelines (DFSG). Hätte Debian den Browser mit Firefox-Logo ausliefern wollen, hätte Firefox unter Debian als unfreie Software klassifiziert werden müssen. Außerdem müssten Änderungen am Quellcode Mozilla zur Überprüfung eingereicht werden, was man seitens Debian als kritisch erachtete. Aus diesen Gründen entschied man sich zur Umbenennung.

Nun haben sich nun Vertreter von Mozilla und Debian erneut an einen Tisch gesetzt, mit dem gemeinsamen Ziel, Iceweasel wieder zu Firefox zu machen. Das Firefox-Logo steht mittlerweile unter einer Lizenz, welche kompatibel mit den DFSG ist. Hinsichtlich Debian-spezifischer Anpassungen erkennt Mozilla an, dass diese die Qualität von Firefox nicht negativ beeinträchtigen, und akzeptiert diese.

Iceweasel & Firefox

Da Debian-Versionen einen längeren Lebenszyklus haben als die ESR-Version von Firefox, deren Lebenszyklus bei unter einem Jahr liegt, erklärt sich Debian damit einverstanden, nach Ablauf eines ESR-Zyklus den jeweils nächten Major-Release von Firefox ESR über die Paketquellen als Stable-Paket bereitzustellen.

Der Plan sieht vor, Iceweasel mit dem nächsten Major-Release von Debian, Debian 9.0 Stretch, in Firefox umzubenennen. Bezüglich Thunderbird und seinem Icedove-Pendant haben Gespräche begonnen, hier ist die Diskussion allerdings noch weniger konkret als Firefox und Iceweasel der Fall.

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