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Mozilla veröffentlicht Firefox 1.4 für Apple iOS

Keine zwei Wochen nach Veröffentlichung von Firefox 1.3 für iOS hat Mozilla nachgelegt und Version 1.4 für das iPhone, Ipad und iPod touch veröffentlicht. Die neue Version bringt in erster Linie Anpassungen für den chinesischen Markt sowie Stabilitätsverbesserungen.

Mozilla hat Firefox 1.4 für das Apple-Betriebssystem iOS veröffentlicht. Hauptmotivation für diese Version sind erwartete Anpassungen für chinesische Nutzer, aber auch alle anderen Nutzer sollten ihren Firefox aktualisieren, da Mozilla mit dem Update außerdem mögliche Absturzursachen behebt.

Download Mozilla Firefox 1.4 für Apple iOS

Nachdem die letzten Updates eher wenige Neuerungen gebracht haben und der Fokus vor allem auf der Stabilisierung lag, steht Version 2.0 mit einigen Neuerungen auch schon kurz vor der Fertigstellung. Funktionen, an denen unter anderem gearbeitet wird, sind ein Passwortmanager (seit Version 1.3 werden bereits Drittanbieter-Passwortmanager unterstützt), 3D-Touch-Unterstützung, die Integration in Spotlight, eine bidirektionale Lesezeichen-Synchronisation (bisher nur Lesezugriff) und eine Textsuche für Webseiten.

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Firefox 46 macht aus alten YouTube-Flash-Videos automatisch HTML5-Videos

Eingebettete YouTube-Videos findet man auf unzähligen Webseiten. Wird hierfür noch der alte Embedding-Code aus der Zeit vor dem HTML5-Player verwendet, können die Videos nicht ohne Flash Player abgespielt werden. Ab Firefox 46 schreibt Firefox solchen Embedding-Code intern automatisch um, um den HTML5-Player nutzen zu können.

Wenn heute YouTube-Videos auf Webseiten eingebettet werden, ist der dazugehörige Embedding-Code grundsätzlich kompatibel sowohl für die Flash- als auch für die HTML5-Wiedergabe. Embedding-Code von YouTube aus früheren Zeiten war allerdings noch nicht HTML5-tauglich. Dies bedeutet, dass diese Videos nicht abgespielt werden können, wenn kein Flash Player vorhanden ist. Und bekanntlich wird nur der wenigste Code im Web aktualisiert, wenn er veraltet ist.

Firefox 46 übernimmt diese Aufgabe für YouTube-Videos. Entdeckt Firefox einen alten, nicht HTML5-tauglichen Embedding-Code und der Flash-Player ist außerdem nicht installiert, dann schreibt Firefox diesen Code intern so um, dass Firefox das Video per HTML5 statt gar nicht wiedergeben kann. Der korrespondierende Schalter in about:config heißt plugins.rewrite_youtube_embeds.

Diese Funktion betrifft ausdrücklich nur den alten Embedding-Code, welcher ausschließlich Flash-kompatibel ist. Moderner Embedding-Code ist hiervon nicht betroffen. Hier verwendet Firefox nach wie vor HTML5 oder Flash, je nachdem, was der Nutzer von YouTube ausgeliefert bekommt, Firefox erzwingt also kein HTML5, sondern greift lediglich auf HTML5 zurück, wo ansonsten gar keine Wiedergabe möglich wäre, weil der Flash Player nicht vorhanden ist.

Firefox 46 YouTube-Embedding

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Firefox 46 für Android: Unterstützung von Apple Touch-Icons

Sogenannte Apple Touch-Icons sind ein Quasi-Standard und sollten heute auf keiner Webseite mehr fehlen. Auch Firefox für Android macht ab Version 46 Gebrauch davon.

Durch das Festlegen eines Apple Touch-Icons kann der Entwickler einer Webseite festlegen, wie die Seite auf dem Startbildschirm des iPhones oder iPads dargestellt wird, wenn der Nutzer dort eine Verknüpfung zur Seite ablegt. Auch Firefox für Android bietet die Möglichkeit, Verknüpfungen zu Webseiten auf dem Startbildschirm des Smartphones oder Tablets abzulegen. Ab Firefox 46 verwendet der Mozilla-Browser hierfür das Apple Touch-Icon, sofern eines vorhanden ist.

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soeren-hentzschel.at – Neuerungen Januar 2016 (Version 1.2)

Keine zwei Wochen sind seit dem letzten Update dieser Seite vergangen, schon steht das nächste Update bereit. Größtes Highlight: die Seite läuft ab sofort über HTTP/2.

Highlights von Version 1.2

Der Fokus lag dieses Mal vor allem auf Verbesserungen unter der Haube (mehr zum letzten Update gibt es hier). Eingesetzte Komponenten wurden aktualisiert, aber auch kleineres Nutzer-Feedback umgesetzt: so wurde die Kompatibilität mit dunklen Betriebssystem-Themes verbessert, nachdem es unter bestimmten Umständen zu einem schwachen Kontrast in Eingabefeldern kommen konnte. Außerdem steht die Rechtschreibprüfung des Browsers nun auch im Kommentar-Editor zur Verfügung. Die Umsetzung von weiterem Nutzer-Feedback wird der Schwerpunkt der für Februar erwarteten Version 1.3 sein.

Die aufregendste Neuerung aus persönlicher Sicht ist allerdings eine nicht auf den ersten Blick sichtbare Änderung, nämlich die Umstellung von HTTP/1.1 auf HTTP/2.0 (übrigens auch auf firefoxosdevices.org).

HTTP/2 auf soeren-hentzschel.at

Changelog

Einen Changelog aller Versionen gibt es hier.

Version 1.2, 12.01.2016
VerbesserungVerwendung von HTTP/2.
VerbesserungRechtschreibprüfung des Browsers im Kommentar-Editor aktiviert.
WartungjQuery von Version 2.1.4 auf Version 2.2.0 aktualisiert.
WartungjQuery Toggles von Version 3.1.5 auf Version 4.0.0 aktualisiert.
WartungVelocity von Version 1.2.2 auf Version 1.2.3 aktualisiert.
Wartung60fps-scroll.js entfernt, da seit Chrome 45 obsolet.
BugfixTextfarbe von manchen Elementen explizit gesetzt für bessere Kompatibilität mit bestimmten Betriebssystem-Designs.

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Mozilla Persona wird am 30. November 2016 abgeschaltet

Persona ist der Name eines Anmelde-Systems von Mozilla, welches Webseitenbetreiber ganz einfach in ihre bestehende Webseite integrieren können. Im Sommer 2011 erstmals eingeführt, hat Mozilla das Projekt vor zwei Jahren in die Hände der Community übergeben. Nun hat Mozilla das endgültige Aus von Persona verkündet.

Im Juli 2011 hatte Mozilla mit BrowserID, wie Persona damals noch hieß, ein dezentrales Authentifizierungssystem vorgestellt. Die Idee hinter BrowserID war es, einen sicheren und einfachen Weg sowohl für Endanwender als auch Entwickler bereitzustellen, um sich auf Webseiten einzuloggen.

Mozilla ist es mit Persona nicht gelungen, die erhoffte Masse zu erreichen. So wurde im März 2014 schließlich die Depriorisierung des Projekts und Übergabe der Verantwortung an die Community bekannt gegeben. Im Oktober 2014 hatte Mozilla eine weitere Bereitstellung von Infrastruktur und Gewährleistung der Sicherheit für 2015 zugesichert, eine Unterstützung darüber hinaus aber bereits unter anderem unter die Voraussetzung gestellt, dass es einen Wachstum an Nutzern gibt.  Sollte diese Entwicklung bis Juni 2015 nicht stattfinden und es auch keinen Plan für die Zukunft geben, sollte Persona am 30. Juni 2016 abgeschaltet werden. Dazu kam, dass sich Mozilla Persona und die später eingeführten Firefox Accounts als vollwertiges Login-System weiter auseinander entwickelt haben und beide Projekte nicht voneinander profitieren konnten.

Nun ist das Jahr 2016 angebrochen, die Nutzerzahlen von Persona sind sinkend und nicht steigend. So kam es, wie es kommen musste: Mozilla hat die Abschaltung von Persona angekündigt. Am 30. November 2016 wird Mozilla den Stecker ziehen. Die Domain persona.org wird aus Sicherheitsgründen weiterhin in Besitz von Mozilla bleiben, alle gespeicherten Nutzerdaten werden dann von den Mozilla-Servern gelöscht werden.

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Firefox 46 für Android: Neue vordefinierte Vorschaukacheln

Firefox 46 für Android erhält neue vordefinierte Vorschaukacheln für den Startbildschirm. Dabei handelt es sich um die fünf weltweit am häufigsten besuchten Webseiten gemäß Alexa.

Der Startbildschirm von Firefox für Android zeigt ähnlich wie Firefox für den Desktop auf der Seite, die beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, eine gewisse Anzahl an Vorschaubildern von Webseiten an. Neue Nutzer sehen hier bereits vordefinierte Kacheln, alle anderen sehen an dieser Stelle die meistbesuchten Seiten basierend auf der Browserchronik des Nutzers.

Nachdem die Kachel für den Firefox Marketplace in Firefox 44 entfernt worden ist und es daher nur noch drei vordefinierte Kacheln plus drei leere Kacheln gab, hat Mozilla die Auswahl der Kacheln komplett erneuert und zeigt hier nun die fünf weltweit am häufigsten besuchten Webseiten (ausgenommen Suchmaschinen) gemäß Alexa an. Dabei handelt es sich um Facebook, YouTube, Amazon, Wikipedia sowie Twitter.

Die Kacheln werden bei Nutzung von Firefox durch besuchte Webseiten ersetzt, so dass wirklich nur neue Nutzer die vordefinierten Kacheln überhaupt zu Gesicht bekommen. Diese können aber auch direkt gelöscht oder durch andere Webseiten ersetzt werden, indem die entsprechende Option nach einem langen Druck auf eine Kachel ausgewählt wird.

Firefox 46 für Android Kacheln

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Firefox Nightly: Verbesserte Tracking-Einstellungen, Ausnahmliste

Firefox besitzt seit Version 42 einen integrierten Tracking-Schutz im privaten Modus. Dieser soll in Zukunft auch für reguläre Browsersitzungen zugänglich gemacht werden. Mozilla hat die diesbezüglichen Einstellungen nun verbessert und erlaubt über die Einstellungen auch die Verwaltung von Ausnahmen.

Der seit Firefox 42 in Firefox integrierte und für den privaten Modus standardmäßig aktivierte Tracking-Schutz kann über eine Änderung in about:config bereits auch für reguläre Browsersitzungen genutzt werden. Wer eine Nightly-Version von Firefox 46 nutzt, kann über about:config (privacy.trackingprotection.ui.enabled) auch eine sichtbare Option in den Einstellungen von Firefox aktivieren.

Firefox 46 Tracking-Schutz

In der noch heute erscheinenden Nightly-Version hat Mozilla die Tracking-Einstellungen überarbeitet, so dass sie klarer und weniger verwirrend sind. Statt jeweils eigener Checkboxen für den privaten Modus und reguläre Browsersitzungen gibt es nun eine einzelne Einstellung mit den drei Optionen „Immer“, „Nur in privaten Fenstern“ sowie „Nie“. Die Do-Not-Track-Einstellung wurde hiervon klarer abgegrenzt.

Firefox 46 Tracking-Schutz

Firefox 46 Tracking-Schutz

Außerdem können hier nun bereits gestattete Ausnahmen zentral zurückgezogen werden. Der entsprechende Button befindet sich direkt über dem Button zum Ändern der zu verwendenden Blockieliste.

Firefox 46 Tracking-Schutz

Ob sich die Tracking-Einstellungen genau so oder anders in einer finalen Version zeigen werden, bleibt wie immer bei Neuerungen in der Nightly-Version abzuwarten, in diesem Fall jedoch besonders, denn wenn man einen Blick auf die Titel der Tickets in Mozillas Bugtracker wirft, welche diese Änderungen zum Inhalt haben, fällt bei all diesen das Wort „Experiment“ am Anfang auf. Auch ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar, für welche Firefox-Version dies geplant ist. Die sichtbaren Einstellungen abzüglich des Tracking-Schutzes für den privaten Modus sind derzeit per Code auf Nightly-Versionen limitiert.

Update 18.01.2016

Die sichtbaren Einstellungen sind nun standardmäßig sichtbar und das in allen Release-Kanälen. Die bisherige Einstellung browser.polaris.enabled gibt es nicht mehr.

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Mozilla entfernt WebRuntime (WebRT) aus Firefox für Desktop & Android

Mittels WebRuntime (WebRT) können Web-Apps auf dem Desktop oder auf Android installiert und genutzt werden, als wären es native Anwendungen. Nachdem sich dieses Konzept nicht durchsetzen konnte, plant Mozilla nun die Entfernung aus Firefox.

WebRT, namentlich nicht zu verwechseln mit der Kommunikationstechnologie WebRTC, steht für WebRuntime und ermöglicht die Ausführung von Web-Apps auf Windows, OS X, Linux und Android. Einmal über Firefox installiert, integrieren sich diese in die entsprechende Plattform als wären es native Apps, beispielsweise unter Windows mit Eintrag im Startmenü und in der Systemsteuerung unter den installierten Programmen. Installiert werden können diese beispielsweise über den Firefox Marketplace, der nicht nur Apps für Firefox OS bereitstellt.

Ursprünglich 2011 von den ehemaligen Mozilla Labs eingeführt, seit 2012 vom Desktop-Firefox und seit 2013 vom Android-Firefox unterstützt, wurden von Mozilla seit dem so gut wie keine Ressourcen mehr in WebRT investiert. Um die Web-Apps so zu verbessern, dass sie eine wirklich gute User Experience bieten, müssten allerdings nennenswert Ressourcen in das Projekt gesteckt werden, was aber nicht geplant ist. Stattdessen soll die WebRuntime vollständig aus Firefox entfernt werden ([1], [2]).

Ab welcher Firefox-Version die WebRuntime nicht mehr unterstützt wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar. Zumindest befindet sich bereits ab Firefox 44 keine Verknüpfung zum Firefox Marketplace mehr in der Menüleiste, den optionalen Schaltflächen für die Symbolleisten respektive das Firefox-Menü sowie auf about:home ([1], [2], [3]).

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Add-on Stylish funktioniert nicht in Firefox 46 Nightly? Lösung!

Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 46, die außerdem das Add-on Stylish nutzen, werden unter Umständen nach der Installation des heutigen Firefox-Builds festgestellt haben, dass Stylish nicht mehr funktioniert. Wer nicht auf ein Update warten will, kann das Problem bis dahin selbst lösen.

Stylish ist ein beliebtes Add-on für Firefox mit über einer halben Million Nutzern, welches es erlaubt, Webseiten oder Firefox selbst per CSS nach eigenen Wünschen anzupassen. Mit der heute erschienenen Nightly-Version von Firefox 46 funktioniert Stylish allerdings nicht mehr. Grund für die Nicht-Funktionalität ist die Verwendung sogenannter Array Comprehensions in Stylish. Dabei handelt es sich um einen Nicht-Standard, der in der verwendten Form ab Firefox 46 nicht mehr verwendet werden kann.

Man kann davon ausgehen, dass es ein Update für Stylish geben wird. Wer aber nicht darauf warten will, weil so viele überlebenswichtige Anpassungen vorgenommen worden sind, kann Stylish bis dahin selbst wieder reparieren.

Zunächst muss die Add-on-Datei entpackt werden. Add-on-Dateien für Firefox sind gewöhnliche ZIP-Archive mit der Dateiendung .xpi. Im Unterverzeichnis components befindet sich eine Datei mit dem Namen stylishStyle.js. Diese muss geöffnet werden. Anschließend wird die folgende Code-Stelle gesucht:

components/stylishStyle.js

return [toHexString(hash.charCodeAt(i)) for (i in hash)].join("");

Diese wird durch folgenden Code ersetzt:

components/stylishStyle.js

return Array.from(hash, (c, i) => toHexString(hash.charCodeAt(i))).join("");

Anschließend das Add-on neu als ZIP-Archiv mit der Dateiendung .xpi packen und in Firefox installieren. Stylish funktioniert wieder. Eventuell muss die Signaturpflicht zur Installation über about:config zuvor deaktiviert werden (xpinstall.signatures.required) oder man signiert die angepasste Version (dann muss auch die ID des Add-ons in der Datei install.rdf geändert werden) – oder man wartet einfach auf das offizielle Update von Stylish. :)

Update 17.01.2016

Ab Stylish 2.0.5b1 ist dieser Workaround nicht länger notwendig.

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Mozilla veröffentlicht Firefox 43.0.4

Mit der Veröffentlichung von Firefox 43.0.4 behebt Mozilla diverse Probleme. Unter anderem erlaubt Mozilla mit dem Update temporär wieder SHA-1-Zertifikate. Außerdem wird ein zweites Hotfix-Add-on für Firefox 43 verteilt, welches den in Firefox 43.0.3 eingeführten YouTube-Workaround rückgängig macht.

Firefox 43.0.4

Nachdem das Update auf Firefox 43.0.3 die letzten Tage auf Grund des G Data-Problems deaktiviert war, hat Mozilla nun Firefox 43.0.4 veröffentlicht und die Updates wieder aktiviert. Mit Firefox 43.0.4 sollten die Abstürze auch unabhängig von den Signatur-Updates für die Software von G Data nicht mehr auftreten.

Seit dem 1. Januar 2016 akzeptierte Firefox 43 keine SHA-1-Zertifikate mehr, wenn diese nach dem 1. Januar 2016 ausgestellt worden sind. Normalerweise sollte dies kein all zu großes Problem sein, doch führte dies dazu, dass einige Nutzer seit dem überhaupt keine Seiten mehr über HTTPS aufrufen konnten. Schuld hieran konnten beispielsweise Schadsoftware oder auch sogenannte „Sicherheitssoftware“ sein, welche in allerbester Schadsoftware-Manier in den HTTPS-Verkehr eingreift, wie es leider mittlerweile üblich zu sein scheint. Wird hierfür ein SHA-1-Zertifikat verwendet (die Ironie ist unverkennbar, wenn „Sicherheitssoftware“ dafür das unsichere SHA-1 verwendet), legte dies den kompletten HTTPS-Verkehr lahm. In Firefox 43.0.4 hat Mozilla nun die SHA-1-Unterstützung temporär wieder aktiviert, bis man ein genaueres Bild darüber hat, wie viele Nutzer davon betroffen sind.

Darüber hinaus behebt das Update noch ein Linux-spezifisches Problem in Mehr-Nutzer-Umgebungen, wo unter Umständen das temporäre Downloadverzeichnis nicht korrekt angelegt werden konnte.

Zweites Hotfix-Add-on für Firefox 43

Firefox 43.0.3 hat an YouTube einen manipulierten User-Agent ausgeliefert, damit sich Firefox 43 auf YouTube als Firefox 42 ausgibt. Grund hierfür waren Änderungen auf YouTube, welche dafür sorgten, dass ein Teil der Firefox-Nutzer nur noch Videos niedriger Qualität erhielt, und Google nicht interessiert war, das Problem zeitnah zu beheben. Da dieser Workaround nicht länger notwendig ist, deaktiviert Mozilla diesen per Hotfix-Add-on.

Update 09.01.2016

Mozilla wird für Firefox 43 noch ein drittes Hotfix-Add-on ausliefern, welches den SafeBrowsing-Schutz wieder aktiviert. Dieser wurde in Firefox 43 versehentlich deaktiviert.

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