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Programmiersprache: Rust 1.5 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.5 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.4 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.5 bereit. Details zu den Neuerungen gibt es in der offiziellen Release-Ankündigung.

The biggest news with Rust 1.5 is the introduction of cargo install, a new subcommand that installs Cargo application packages on the local system. This tool offers a painless way to distribute Rust applications.

[…]

In addition to these tooling changes, Rust 1.5 sees a large number of library API stabilizations, especially around the interaction of paths and the file system.

Finally, there were a few improvements to compile times, and crate metadata shrunk by about 20%.

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Thunderbird erhält Unterstützung durch Mozilla Foundation

Das Thunderbird-Projekt erhält Unterstützung durch die Mozilla Foundation, um mittelfristig auf eigenen Beinen stehen zu können. Derweil hat Thunderbird einen neuen Nutzer-Rekord erreicht.

Die Entscheidung von Mozilla, die Hauptverantwortung für Thunderbird an die Community zu übertragen, ist nun schon ein paar Jahre her. Nach anfänglichen Problemen mit viel Stillstand konnte man mit Thunderbird 38 im Sommer wieder einen relativ umfangreichen Release (unter anderem mit der Integration der Kalender-Erweiterung Lightning) veröffentlichen. Auch strukturell hat sich im letzten Jahr einiges getan. Damit Thunderbird aber auch langfristig eine gute Zukunft hat, sind weitreichendere Änderungen notwendig.

Damit Thunderbird auf wirklich eigenen Beinen stehen kann, muss das Projekt in der Lage sein, eigene Einnahmen zu generieren. Bislang bestand diese Möglichkeit nicht. Dank der zumindest temporär zugesicherten Unterstützung durch die Mozilla Foundation wird das Thunderbird-Projekt ab 2016 endlich Spenden akzepetieren können. Langfristig soll Thunderbird nicht mehr durch Firefox-Einnahmen finanziert werden. Außerdem soll herausgefunden werden, ob Mozilla auch auf Dauer das perfekte Zuhause für Thunderbird ist oder nicht.

Neben dem finanziellen gibt es auch einen technischen Aspekt. Thunderbird und Firefox sind technisch eng verzahnt, was einen erwähnenswerten Mehraufwand sowohl für Firefox als auch für Thunderbird verursacht. Darum ist es das Ziel, die Release-Infrastruktur für Thunderbird unabhängig von der von Firefox zu machen, wofür Mozilla bereits Hilfe angeboten hat. Langfristig ist davon auszugehen, dass als Folge der rapiden Firefox-Entwicklung (e10s, XUL-Deprecation, Servo) die technische Basis von Firefox und Thunderbird noch stärker auseinandergehen wird.

Nutzerzahl nimmt weiter zu

Das Thunderbird-Projekt konnte außerdem einen neuen Nutzer-Rekord vermelden. Demnach wurden am 30. November erstmals in der Thunderbird-Geschichte 10 Millionen Active Daily Inquiries (ADI) erreicht. ADI steht für die Anzahl der Pings, welche die Mozilla-Server beim täglichen Plugin-Blocklist-Update empfangen. Dies ist nicht dasselbe wie die Anzahl aktiver Nutzer, da nicht jeder täglich Thunderbird nutzt und einige Installationen hinter Firewalls sind. Die Anzahl aktiver Nutzer wird typischerweise als das 2,5-fache der ADI geschätzt, womit weltweit 25 Millionen aktive Thunderbird-Nutzer geschätzt werden.

Thunderbird ADI Dezember 2015

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Firefox OS: Fokus auf IoT und Connected Devices, nicht länger auf Smartphones

Wie Mozilla heute bekannt gegeben hat, wird man den Fokus von Firefox OS nicht länger auf den kommerziellen Launch von Smartphones, sondern stattdessen auf Firefox OS als Plattform für das sogenannte Internet of Things (IoT) und Connected Devices legen.

Seit November ist Ari Jaaksi bei Mozilla als Senior Vice President of Connected Devices beschäftigt. Und heute hatte er bereits eine große Ankündigung zu machen (via techcrunch). Demnach habe Firefox OS die Flexibilität des Webs als Plattform von Low-End-Smartphones bis hin zu Fernsehern zwar beweisen können, man habe aber nicht die bestmögliche User Experience bieten können, weswegen man sich dazu entschieden habe, nicht länger mit Netzbetreibern zusammenzuarbeiten, um Smartphones mit Firefox OS zu vertreiben.

“We are proud of the benefits Firefox OS added to the Web platform and will continue to experiment with the user experience across connected devices. We will build everything we do as a genuine open source project, focused on user experience first and build tools to enable the ecosystem to grow.

Firefox OS proved the flexibility of the Web, scaling from low-end smartphones all the way up to HD TVs. However, we weren’t able to offer the best user experience possible and so we will stop offering Firefox OS smartphones through carrier channels.

We’ll share more on our work and new experiments across connected devices soon.”

Diese Ankündigung sollte nicht als Aus für Firefox OS verstanden werden. Viel mehr möchte man den Fokus von Firefox OS auf das Internet of Things (IoT) sowie auf Connected Devices legen. Dies sei, so Ari Jaaksi, der Anfang, nicht das Ende.

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Focus by Firefox: Mozilla kündigt Content-Blocker für Apple iOS an

Mozilla hat mit Focus by Firefox heute ein neues Produkt für das Apple-Betriebssystem iOS angekündigt, nämlich einen Content-Blocker. Damit möchte Mozilla die Privatsphäre von Nutzern verbessern, welche nicht Firefox für iOS verwenden.

Mozilla hat heute Focus by Firefox angekündigt. Dabei handelt es sich um einen Content-Blocker für Apple iOS 9 und höher. Erwähnenswert sei dabei, dass Focus mit Safari zusammenarbeitet, aber nicht mit Firefox für iOS. Dies hängt mit den Restriktionen seitens Apple zusammen, welche Content-Blocking nur mit Safari erlauben. Sobald es entsprechende Möglichkeiten gibt, soll auch Firefox unterstützt werden.

Focus by Firefox bietet dazu fünf Optionen in zwei Kategorien an. In der Kategorie Privatsphäre gibt es die Möglichkeit, Werbe-, Analyse, Social- sowie sonstige Tracker zu blockieren. Diese vier Kategorien kommen aufmerksamen Lesern dieses Blogs vertraut vor – es sind genau die Kategorien, zwischen denen auch die Desktop-Version von Firefox bald unterscheiden können soll. Hierüber wurde erst letzte Woche berichtet. In der Kategorie Performance steckt schließlich noch eine fünfte Option, nämlich die Option Web-Schriftarten zu blockieren.

Focus by Firefox

Wie im integrierten Tracking-Schutz sowohl der Desktop- als auch der Android-Version von Firefox sowie von Firefox OS handelt es sich auch bei Mozillas neustem Familienzuwachs für iOS um keinen klassischen Werbeblocker, welche jede Werbung blockieren würde, sondern um einen Content-Blocker, der jene Elemente blockiert, welche von bekannten Trackern stammen. Dabei beruft sich Mozilla auf seine im Oktober formulierten Prinzipien für Content-Blocker.

Wie man es von den anderen Mozilla-Produkten kennt, wird auch hier wieder auf eine Trackingliste von disconnect.me zurückgegriffen.

Anbei folgt ein Ausschnitt aus dem dazugehörigen Presse-Artikel, welcher mehr über die Motivation und Hintergründe von Focus berichtet:

Wir sind für ein offenes Web, das die Nutzer respektiert und ihnen die Kontrolle gibt. Zu viele haben das Vertrauen in das Internet verloren, weil sie ihre digitalen Daten nicht mehr kontrollieren können. Dieser Vertrauensverlust kann negative Folgen haben. Content Blocker stellen eine Möglichkeit dar, das Vertrauen wieder aufzubauen, indem sie den Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben. Gleichzeitig ist es wichtig, dass diese Funktionen genutzt werden, um ein gesundes und offenes Web zu schaffen, das kommerzielle Aktivitäten unterstützt. Es ist nicht das Ziel, Branchen oder Inhalte im Netz zu sperren. Deswegen haben wir unsere drei Content Blocking Prinzipien formuliert.

Diese Prinzipien werden jetzt umgesetzt. Focus by Firefox wurde entwickelt, um Verlegern und anderen Anbietern von Inhalten transparent aufzuzeigen, wie sich Blockierlisten zusammensetzen. Denn es geht nicht darum, Inhalte permanent zu sperren. Wir wünschen uns, dass Focus by Firefox eine Diskussion zwischen den Nutzern und Anbietern von Inhalten anregt. Focus by Firefox ist kostenlos – Mozilla verdient nicht an der App.

Viele Content Blocker haben keine klaren Standards und sind nicht transparent. Anbieter von blockierten Inhalten wissen oft nicht, was sie verbessern können, um entsperrt zu werden. Einige Content Blocker entfernen Unternehmen gegen Geldzahlungen von ihrer Sperrliste.

Wir verfolgen mit Focus by Firefox einen anderen Ansatz. Ein Teil unseres Produktes orientiert sich an der Blockierliste unseres Partners Disconnect unter Nutzung der General Public License. Die öffentliche Liste von Disconnect stellt einen guten Ausgangspunkt dar und zeigt den Wert von Transparenz. Die Liste basiert auf einer allgemeinen Definition von Tracking. Alle Änderungen an der Liste sind jederzeit öffentlich einsehbar, sodass Nutzer und Anbieter von Inhalten die Standards nachvollziehen können. Unternehmen, die Tracking verwenden, haben somit die Möglichkeit, ihre Methoden zu verbessern. Um wieder entsperrt zu werden hat Disconnect einen Prozess aufgesetzt, bei dem Anbieter und Anwender wertvolles Feedback austauschen können.

Focus by Firefox steht ab sofort im Apple Store zum Download bereit. Den Quellcode der Open Source-App finden Interessierte auf GitHub.

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Firefox Hello: keine Kontakte mehr, Fokus auf Co-Browsing

Mit Firefox Hello besitzt Firefox eine direkt im Browser integrierte Möglichkeit zur Videotelefonie. Mozilla speckt diese noch relativ junge Funktion von Firefox ab und setzt den Fokus auf das gemeinsame Betrachten von Webinhalten.

Firefox Hello erlaubt die Kommunikation mit anderen Menschen per Sprache und Bild, ohne dass hierfür eine Drittanbieteranwendung wie Skype oder ein zusätzliches Plugin notwendig wäre. Möglich ist dies über die Webtechnologie WebRTC. In den letzten Monaten hat Firefox Hello einige Verbesserungen und neue Funktionen wie beispielsweise einen Text-Chat erhalten, nun setzt Mozilla den Fokus auf einen sehr spezifischen Anwendungsfall und reduziert gleichzeitig den Funktionsumfang von Firefox Hello.

Die Kontaktaufnahme über Firefox Hello erfolgt bisher auf eine von zwei Möglichkeiten: entweder anonym, indem ein Link an den Gesprächspartner gesendet wird, welcher darüber der Konversation beitreten kann, oder aber ganz klassisch über ein Benutzerkonto, wie man es auch von anderen Diensten kennt. Im Falle von Firefox Hello ist es der Firefox Account, der auch für die Synchronisation von Firefox-Daten verwendet wird.

Kontakte können aus Google importiert werden, es kann eine Telefonnummer hinterlegt werden (Firefox Hello gibt es nämlich auch als App für Firefox OS), Benutzerbilder kommen über Gravatar, sofern der Nutzer diese Funktion aktiviert hat.

Firefox Hello in Firefox 43

Firefox Hello in Firefox 43

In Firefox 44 streicht Mozilla das Kontakte-Feature komplett. Übrig bleibt damit nur die anonyme Kontaktaufnahme über das Versenden eines Links. Ebenfalls streicht Mozilla in Firefox 44 die Option, den eigenen Status auf nicht verfügbar zu stellen, was ohne Kontakte-Funktion auch nicht mehr wirklich viel Sinn gehabt hätte.

Firefox Hello in Firefox 45

Eine weitere große Änderung kommt dann mit Firefox 45. Bisher konnte das Teilen von Tabs optional dazu geschaltet werden. Mit Firefox 45 wird genau das der Fokus von Firefox Hello. Eine Einladung zu einer Hello-Konversation ist dann automatisch gleichbedeutend mit dem Teilen der Tabs. Video-, Sprach- und Text-Chat gibt es weiterhin, aber immer in Kombination mit dem Tab-Sharing, welches allerdings auch pausiert werden kann. Aktuelle Mockups bestätigen den neuen Fokus, denn dort ist explizit von „Firefox Hello Co-Browsing“ die Rede [1], [2].

Firefox Hello in Firefox 45

Schlussbemerkung

Aus welchen Gründen sich Mozilla so entschieden hat, ist unklar. Im Falle des Kontakte-Features wäre vorstellbar, dass nur wenige Nutzer davon Gebrauch gemacht haben. Der Fokus auf das Co-Browsing ließe sich damit begründen, dass es bereits viele Kommunikationsdienste gibt, welche von den Nutzern benutzt werden, und dieser Fokus Firefox Hello erst eine Aufgabe gibt, welche Mozillas Dienst von diesen anderen Diensten unterscheidet, Firefox Hello so also eher einen Mehrwert für Nutzer bieten kann als wenn es nur ein weiterer gewöhnlicher Kommunikationsdienst wäre. Beides sind aber nur Mutmaßungen und müssen nichts mit Mozillas Entscheidungen zu tun haben.

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Firefox 45: Firefox Hello ist nun ein System-Add-on

Firefox Hello ist ab Firefox 45 ein System-Add-on. Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Als nächstes folgt die Entkoppelung der Pocket-Integration.

Im Juli hatte Mozilla angekündigt, Features als Add-ons auszuliefern, nämlich als sogenannte System-Add-ons. Diese lassen sich zwar nicht über den Add-on Manager deinstallieren, bieten durch ihre Form der Integration als Add-on aber andere Vorteile. Durch die Entkoppelung vom Firefox-Core können Verbesserungen unabhängig von regulären Firefox-Updates und damit schneller ausgeliefert werden. Kritische Bugfixes könnten den Nutzer innerhalb von Minuten statt von Tagen erreichen wie Dave Camp, seines Zeichens Director of Engineerings von Firefox, erklärte. Auch macht es diese neue Infrastruktur einfacher, Features zum Testen nur an einen Teil der Nutzer auszuliefern. Denkbar ist außerdem, auch wenn es nicht explizit genannt worden ist, dass es das für Firefox-Derivate vereinfacht, den Browser nur mit den gewünschten Funktionen auszuliefern.

Wer eine Nightly-Version von Firefox 45 nutzt, hat Firefox Hello bereits als ein solches System-Add-on integriert. Im Add-on Manager taucht es nicht auf, doch gibt es dafür zwei andere Belege. Zum einen wird Firefox Hello als Add-on unter about:support aufgelistet.

Firefox Hello System Add-on

Zum anderen befindet sich im Installationsverzeichnis von Firefox ein neuer Ordner /browser/features/, in welchem sich die Add-on-Datei befindet.

Firefox Hello System Add-on

Das nächste Feature, welches vom Firefox-Core entkoppelt und zu einem System-Add-on gemacht werden wird, ist die Integration von Pocket. Entsprechende Patches existieren bereits.

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Mozilla wird keine Werbung mehr in Firefox anzeigen

Mozilla hat beschlossen, die gesponsorten Kacheln auf der Seite, die standardmäßig beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, nicht fortzuführen und in Zukunft wieder komplett auf Werbung innerhalb von Firefox zu verzichten.

Wer einen neuen Tab in Firefox öffnet, sieht standardmäßig eine gewisse Anzahl an Kacheln mit Vorschaubildern von Webseiten. Dabei handelt es sich üblicherweise um bereits vom Nutzer besuchte Webseiten. Neue Nutzer sehen hier von Mozilla vordefinierte Kacheln, überwiegend für Mozilla-eigene Seiten, manche Kachel ist aber auch gesponsort.

Wie Mozilla nun bekannt gegeben hat, wird man in Zukunft keine Werbung mehr innerhalb von Firefox anzeigen. Einerseits betrachtet man das Experiment als erfolgreich, weil Mozilla damit bewiesen habe, dass Werbung möglich ist, welche die Privatsphäre der Nutzer respektiert. Auch ist man der Meinung, dass Werbung in Firefox ein gutes Geschäft sein kann. Allerdings ist man zu dem Schluss gekommen, dass es derzeit nicht das richtige Geschäft für Mozilla ist. Stattdessen möchte man sich auf die Kernerlebnisse für die Nutzer fokussieren und wie Nutzer neue Inhalte entdecken können, welche für sie relevant sind. Um dies richtig zu machen, wird man in Zukunft auf Werbung verzichten. Noch bestehende Vereinbarungen wird man natürlich noch erfüllen, so dass die Anzahl der gesponsorten Kacheln im Laufe der nächsten Monate schrittweise sinken wird, bis es schließlich keine Werbung mehr in Firefox gibt.

Mozilla hatte die gesponsorten Kacheln im November 2014 mit Firefox 33.1 eingeführt – also in dem Monat, in welchem der Suchmaschinen-Vertrag mit Google ausgelaufen war. Insofern ist es sehr gut vorstellbar, dass durch eine Reduzierung der Abhängigkeit von Suchmaschinen eine weitere finanzielle Sicherheit geschaffen werden sollte. Vor wenigen Tagen hat Mozilla seinen Finanzbericht für das Jahr 2014 veröffentlicht. In diesem Zusammenhang hatte Mozillas Chief Financial Officer Jim Cook angedeutet, dass die finanzielle Situation für Mozilla mit den neuen Suchmaschinen-Vereinbarungen noch besser aussehen soll, was die Entscheidung gegen Werbung in Firefox mit Sicherheit nicht schwerer gemacht haben wird.

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ZTE Open C2 – neues ZTE-Smartphone mit Firefox OS 2.1

Von ZTE gibt es ein neues Smartphone mit Firefox OS, nämlich das ZTE Open C2 mit Firefox OS 2.1. Dieses kann ab sofort über die Telefónica-Marke Movistar in Peru erworben werden.

ZTE hat sein viertes Smartphone mit Firefox OS auf den Markt gebracht. Hießen die ersten Modelle Open, Open C sowie Open II, hört das neue Modell auf den Namen ZTE Open C2. Wie schon die anderen Modelle bedient auch dieses das Einsteiger-Segment. Qualcomm ist man bei diesem Modell nicht treu geblieben, stattdessen kommt ein SoC von Spreadtrum zum Einsatz, nämlich das Modell SC7715. Damit besitzt das Gerät eine Single Core CPU, welche mit 1,0 GHz getaktet ist, und eine ARM Mali-400MP1 Grafikeinheit. Es sind 512 MiB RAM sowie 4 GiB interner Speicher verbaut. Die Größe des Bildschirms beträgt 4,0 Zoll, die Auflösung ist WVGA (480 × 800 Pixel). Mit dabei sind eine 5-Megapixel-Hauptkamera sowie eine 2-Megapixel-Kamera vorne. Die Kapazität des Akkus beträgt 1400 mAh, Firefox OS ist ab Werk in Version 2.1 installiert.

ZTE Open C2

Bild

Markteinführung:
Dezember 2015

Firefox OS Version:
Firefox OS 2.1

Weitere Informationen

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Wann erscheint Firefox mit Multiprozessarchitektur?

Unter dem Namen Electrolysis, kurz: e10s, arbeitet Mozilla bereits seit einiger Zeit an einer Multiprozessarchitektur für Firefox. Bis zu einer standardmäßigen Aktivierung in einer finalen Version von Firefox dauert es noch etwas. Dieser Artikel soll einen Ausblick auf die kommenden Phasen der Aktivierung geben.

Wann erscheint Firefox mit Multiprozessarchitektur? Die kurze Antwort darauf ist: es gibt noch keinen zuverlässigen Termin, der genannt werden könnte. In einer längeren Antwort lassen sich aber die nächsten geplanten Phasen betrachten. Natürlich stellen diese Phasen alle nur aktuelle Planungen dar und können sich im Laufe der kommenden Wochen und Monate wieder ändern.

Jede Firefox-Version durchläuft vier Phasen: Nightly, Aurora (Developer Edition), Beta und schließlich Final. In der Nightly-Version sowie Developer Edition ist e10s bereits standardmäßig aktiviert. Die Beta-Version von Firefox 43 ist seit letzter Woche technisch gesehen in der Lage, e10s zu nutzen. Dies sollte Voraussetzung für ein Telemetrie-Experiment sein, um e10s standardmäßig für einen kleinen Teil der Beta-Population zu aktivieren. Aufgrund von Verzögerungen wurde das Telemetrie-Experiment auf Firefox 44 verschoben und soll nun mit der ersten Beta-Version von Firefox 44 stattfinden, welche am 16. Dezember veröffentlicht werden wird. Im Rahmen dieses Telemetrie-Experiments soll e10s für 7,5 Prozent der Beta-Nutzer aktiviert werden. In der Betaversion von Firefox 45 soll e10s dann für alle Nutzer ohne Add-ons, die außerdem keine a11y-Tools wie Screenreader verwenden, standardmäßig aktiviert werden.

Angepeilt für die standardmäßige Aktivierung von e10s in einer finalen Version von Firefox wird derzeit Version 46, welche voraussichtlich am 19. April 2016 erscheinen wird – zunächst allerdings nur für Nutzer, welche keine Add-ons installiert haben, und dann schrittweise für Nutzer mit kompatiblen Add-ons bis es schließlich für alle Nutzer aktiviert werden wird.

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Weihnachts-Rabatt im Mozilla-Shop

Wer noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist, wird möglicherweise im Mozilla-Shop fündig. Dort gewährt Mozilla kurz vor Weihnachten einen Rabatt von 15 Prozent.

Vergangenen Monat hat Mozilla sein Shop-Sortiment erweitert. Und jetzt legt Mozilla noch einen Rabatt nach. Wer bis zum 15. Dezember bei der Bestellung den Rabattcode lovetheweb angibt, erhält die Bestellung 15 Prozent ermäßigt. Allerdings sollte besser nicht ganz so lange gewartet werden, wenn die Bestellung noch vor den Feiertagen ankommen soll. Der Mozilla-Shop kann unter gear.mozilla.org erreicht werden.

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