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Mozilla A-Frame: Open Source-Framework für Virtuelle Realität

Mozilla hat ein neues Produkt vorgestellt: A-Frame, ein Open Source-Framework für Virtuelle Realität, entwickelt von Mozillas MozVR-Team.

Unter dem Namen MozVR entwickelt ein Team von Mozilla Lösungen für die sogenannte Virtuelle Realität, oder auch einfach VR. Wikipedia beschreibt den Begriff der Virtuellen Realität wie folgt:

Als virtuelle Realität, kurz VR, wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit und ihrer physikalischen Eigenschaften in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet.

Mit A-Frame wurde nun ein Open Source-Framework vorgestellt, um VR-Experiences über HTML-Markup zu erschaffen, ohne dass wie bisher WebGL-Kenntnisse notwendig wären. Man kann sich A-Frame als eine Sammlung sogenannter HTML Custom Elements vorstellen. Diese Elemente sollen plattformübergreifend im Desktop-Browser, mit Okulus Rift-Brille, auf iOS und bald auch auf Android funktionieren.

Die Dokumentation bietet einen Überblick über die Möglichkeiten der nun veröffentlichten Version 0.1, außerdem gibt es einige Beispiele auf der Webseite.

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New Tab Override 2.2 veröffentlicht – kompatibel mit Firefox 43.0.1

Mit Hilfe des Add-ons New Tab Override kann in Firefox die Seite festgelegt werden, welche erscheinen soll, wenn man einen neuen Tab öffnet. Version 2.2 stellt die Kompatibilität mit Firefox 43.0.1 wieder her und bringt weitere Verbesserungen.

Seit Firefox 41 ist es nicht länger möglich, die Seite anzupassen, welche beim Öffnen eines neuen Tabs erscheint, indem die Einstellung browser.newtab.url über about:config verändert wird. Da diese Einstellung – wie leider viele gute Dinge – in der Vergangenheit von Hijackern missbraucht worden ist, hat sich Mozilla dazu entschieden, diese Einstellung aus dem Firefox-Core zu entfernen (siehe Bug 1118285). Glücklicherweise hat Mozilla nicht einfach nur die Einstellung entfernt, sondern gleichzeitig auch eine neue API bereitgestellt, welche es Entwicklern von Add-ons erlaubt, diese Funktionalität in Form eines Add-ons zurück in Firefox zu bringen.

New Tab Override 2.2

Mit der Veröffentlichung von Firefox 43.0.1 hat New Tab Override leider aufgehört zu funktionieren. Auch wenn das Firefox-Update auslösend für das Problem war, ist Mozilla nicht die Ursache für die plötzliche Nicht-Funktionalität: selbstkritisch gebe ich zu, dass ein kleiner, aber dafür folgenschwerer Fehler in der Erweiterung dafür gesorgt hat, dass die Erweiterung den erst für Firefox 44 vorgesehenen Code-Pfad gewählt hat, welcher in Firefox 43 ganz einfach noch nicht existiert. Dieses Problem wurde mit New Tab Override 2.2 behoben, so dass die Erweiterung nun auch wieder mit Firefox 43.0.1 funktioniert.

Mit about:sync-tabs wird ab sofort eine weitere Seite als vordefinierte Option zur Auswahl angeboten. Dabei handelt es sich um einen Nutzerwunsch. Die Seite about:sync-tabs zeigt für Nutzer, welche Firefox Sync nutzen, die Tabs von anderen Geräten an.

Für die Option, die letzte URL aus der Zwischenablage als Seite für den neuen Tab zu verwenden, ist eine Validierung notwendig, um festzustellen, ob es sich beim Inhalt aus der Zwischenablage um eine URL oder einen anderen Inhalt handelt. Diese Validierung kommt mit der neuen Version auch für URLs zum Einsatz, welche vom Nutzer fest eingetragen werden. Nicht gültige Eingaben sind damit nicht länger möglich. Update 21.12.2015: Diese Änderung wurde in Version 2.2.1 auf zahlreichen Nutzerwunsch hin wieder rückgängig gemacht, da zu restriktiv für viele Anwendungsfälle. Für die Zwischenablage-Option bleibt die Validierung natürlich weiterhin bestehen, weil hierfür eine Validierung zwingend erforderlich ist.

Besagte Validierung wurde außerdem um die internen about:-Seiten von Firefox erweitert, so dass beispielsweise auch about:config als Seite für den neuen Tab verwendet werden kann. Die vollständige Liste unterstützter about:-Seiten ist wie folgt:

about:
about:about
about:accounts
about:addons
about:blank
about:buildconfig
about:cache
about:config
about:crashes
about:credits
about:customizing
about:debugging
about:downloads
about:healthreport
about:home
about:license
about:logo
about:memory
about:mozilla
about:networking
about:newtab
about:performance
about:plugins
about:preferences
about:privatebrowsing
about:profiles
about:remote-newtab
about:rights
about:robots
about:serviceworkers
about:support
about:sync-log
about:sync-tabs
about:telemetry
about:webrtc

Verwendungsweise

Nach der Installation des Add-ons muss die gewünschte Option in den Einstellungen des Add-ons ausgewählt und ggfs. die gewünschte Webseite eingetragen werden.

Quelltext

Quelltext auf git.agenedia.com

Download

Download auf addons.mozilla.org (deutsche Beschreibung)
Download auf addons.mozilla.org (englische Beschreibung)

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Mozilla testet Multiprozessarchitektur (e10s) in Firefox 44 Beta

Mozilla hat wie geplant damit begonnen, die kommende Multiprozessarchitektur Electrolysis, auch bekannt als e10s, in der Betaversion von Firefox 44 zu testen.

Unter dem Namen Electrolysis, kurz: e10s, arbeitet Mozilla bereits seit einiger Zeit an einer Multiprozessarchitektur für Firefox. Bislang ist diese ausschließlich in der Nighly-Version sowie Developer Edition von Firefox standardmäßig aktiviert. Nun erreicht e10s erstmals die Betaversion von Firefox, nämlich per Telemetrie-Experiment, wie bereits Anfang des Monats berichtet.

Das Telemetrie-Experiment erreicht 15 Prozent der Beta-Nutzer, wobei davon die Hälfte als Kontrollgruppe mit ebenso deaktiviertem e10s zählt, wie e10s auch für alle Nutzer deaktiviert ist, welche nicht Teil des Experiments sind. Effektiv findet also eine Aktivierung von e10s für 7,5 Prozent der Beta-Nutzer statt. Das Experiment endet am 4. Januar 2016.

e10s Beta-Test

Angepeilt für die standardmäßige Aktivierung der Multiprozessarchitektur in einer finalen Version von Firefox wird derzeit Version 46, welche voraussichtlich am 19. April 2016 erscheinen wird – zunächst allerdings nur für Nutzer, welche keine Add-ons installiert haben, und dann schrittweise für Nutzer mit kompatiblen Add-ons bis es schließlich für alle Nutzer aktiviert werden wird.

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Firefox-Nutzer können Netflix nun ohne Silverlight nutzen

Netflix-Kunden können den beliebten Streaming-Dienst ab sofort auch mit Firefox nutzen, ohne auf das Silverlight-Plugin von Microsoft angewiesen zu sein.

Firefox-Nutzer sind nicht länger auf Microsoft Silverlight angewiesen, wenn sie Inhalte auf Netflix konsumieren wollen. Zumindest für den Windows nutzenden Teil der Firefox-Nutzer trifft dies zu (Windows Vista und höher).

Firefox für Windows wird bereits seit Version 38 mit dem Content Decryption Module Adobe Primetime ausgeliefert, welches die Wiedergabe DRM-geschützter HTML5-Videos ermöglicht. Die Wiedergabe ohne Silverlight-Plugin war bislang dennoch nur einem kleinen Testerkreis vorbehalten. Nun liefert Netflix flächenddeckend den HTML5-Player für Firefox-Nutzer aus.

Wann mit einer Unterstützung für Nutzer von Apple OS X, Linux und Windows XP zu rechnen ist, ist nicht bekannt. Im Mozilla-Blog wird lediglich 2016 als Zeitraum für weitere Betriebssysteme genannt.

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Erste Rust- und Servo-Komponenten ab 2016 in Firefox

Mozilla arbeitet an einer neuen Engine, welche auf den Namen Servo hört und in der neuen Programmiersprache Rust geschrieben wird. Erste Servo-Komponenten könnten bereits im kommenden Jahr den Weg in Firefox finden.

Mit Servo arbeitet Mozilla seit geraumer Zeit an einer komplett neuen Engine, welche moderne Hardware optimal nutzt und frei von Altlasten und Schwachstellen der aktuellen Gecko-Engine ist. Servo wird nicht etwa in C++, sondern in der ebenfalls neuen Programmiersprache Rust geschrieben.

Wie das Rust-Team im Rahmen des Mozilla-Events Mozlando vergangene Woche in Orlando über Twitter bekannt gegeben hat, sollen noch 2016 erste Rust- und Servo-Komponenten mit Firefox ausgeliefert werden.

Mozilla experimentiert bereits mit einem in Rust geschriebenen MP4-Parser in der Nightly-Version von Firefox, um zunächst die Rust-Integration in Firefox sowie die damit zusammenhängenden Entwicklungs-Workflows zu testen. Ist dies erfolgreich, könnte der neue MP4-Parser die für Sicherheitslücken anfällige Stagefright-Bibliothek vollständig ersetzen. Bugzilla-Tickets existieren außerdem bereits für einen in Rust geschriebenen URL-Parser sowie eine Neu-Implementierung der OS.File-API in Rust.

Servo – Mozilla experimentiert mit neuer Engine für Firefox

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Mozilla investiert 500.000 Dollar in sieben Open Source-Projekte

Mozilla hat die ersten sieben Open Source-Projekt bekannt gegeben, welche eine finanzielle Förderung durch Mozilla erhalten. Insgesamt schüttet Mozilla dabei 503.000 Dollar aus.

Ende Oktober hatte Mozilla MOSS angekündigt. MOSS steht für Mozilla Open Source Support. Über dieses Programm möchte Mozilla Open Source-Projekte durch finanzielle Zuschüsse fördern. In einer ersten Runde werden sieben Projekte von Mozilla unterstützt. Gemeinsam ist all diesen Produkten, dass sie von Mozilla selbst eingesetzt werden.

Insgesamt steht im Rahmen von MOSS zunächst eine Million Dollar zur Unterstützung von Open Source-Projekten zur Verfügung. Damit sind noch 497.000 Dollar zur Unterstützung weiterer Projekte übrig. Die Bewerbung hierfür ist bereits offen.

Buildbot, 15.000 Dollar

Bei Buildbot handelt es sich um ein Continuous Build & Integration System. Die Förderung soll genutzt werden, um die Bezeichnung „Slave“ aus allen Dokumentationen, APIs und Tests zu entfernen sowie für Verbesserungen, damit Buildbot besser in der Amazon EC2-Cloud funktioniert.

CodeMirror, 20.000 Dollar

CodeMirror ist auf Webtechnologien basierter Quellcode-Editor, welcher in den Entwicklerwerkzeugen von Firefox integriert ist und außerdem als Editor in Mozilla Thimble verwendet wird. Mit der Unterstützung sollen RTL-Sprachen (also Sprachen, in denen von rechts nach links geschrieben wird) sowie komplexe Scripteingaben verbessert werden.

Discourse, 25.000 Dollar

Discourse ist der Name einer Forensoftware, mit welcher unter anderem das Mozilla Community-Forum betrieben wird. Das Ziel hier ist es, Verbesserungen bei den E-Mail-Funktionen zu bringen.

Read the Docs, 48.000 Dollar

Bei Read the Docs handelt es sich um einen Hoster für Dokumentationen, welche online erstellt werden. Die Förderung soll dazu genutzt werden, Read the Docs so zu erweitern, dass Dokumentationen durch Code generiert werden können, um so das Erstellen von Dokumentationen für komplexe Projekte zu erleichtern.

Mercurial, 75.000 Dollar

Mercurial ist ein Versionskontrollsystem, welches ähnlich wie Git intensiv von Mozilla genutzt wird. Die Förderung soll eine bessere Unterstützung für das „blame“-Feature bringen, welches anzeigt, wer zuletzt einen bestimmten Teil des Codes verändert hat, sowie eine bessere Weboberfläche.

Django, 150.000 Dollar

Django ist ein Python-Framework, welches für einige von Mozillas Webseiten genutzt wird. Durch die Förderung soll Django geeignet als Backend für Web-Apps gemacht werden.

Bro, 200.000 Dollar

Bro ist der Name einer Netzwerk-Monitoring-Software. Durch Mozillas Unterstützung soll das Comprehensive Bro Archive Network gebildet werden, ein öffentliches Repository für Module und Plugins für Bro.

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Programmiersprache: Rust 1.5 steht bereit

Rust ist eine neue Programmiersprache, in welcher die ebenfalls sich in Entwicklung befindliche neue Rendering-Engine von Mozilla geschrieben wird, die auf den Namen Servo hört. Ab sofort steht Rust 1.5 bereit.

Für die neue Programmiersprache Rust, in welcher auch Mozillas kommende Engine Servo entwickelt wird, ist ein Release-Zyklus vorgesehen, den man ähnlich auch von Firefox kennt: alle sechs Wochen erscheint eine neue Version und gleichzeitig eine erste Betaversion des Nachfolgers der neuen Version. Nachdem vor sechs Wochen Rust 1.4 erschienen ist, steht nun erwartungsgemäß Rust 1.5 bereit. Details zu den Neuerungen gibt es in der offiziellen Release-Ankündigung.

The biggest news with Rust 1.5 is the introduction of cargo install, a new subcommand that installs Cargo application packages on the local system. This tool offers a painless way to distribute Rust applications.

[…]

In addition to these tooling changes, Rust 1.5 sees a large number of library API stabilizations, especially around the interaction of paths and the file system.

Finally, there were a few improvements to compile times, and crate metadata shrunk by about 20%.

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Thunderbird erhält Unterstützung durch Mozilla Foundation

Das Thunderbird-Projekt erhält Unterstützung durch die Mozilla Foundation, um mittelfristig auf eigenen Beinen stehen zu können. Derweil hat Thunderbird einen neuen Nutzer-Rekord erreicht.

Die Entscheidung von Mozilla, die Hauptverantwortung für Thunderbird an die Community zu übertragen, ist nun schon ein paar Jahre her. Nach anfänglichen Problemen mit viel Stillstand konnte man mit Thunderbird 38 im Sommer wieder einen relativ umfangreichen Release (unter anderem mit der Integration der Kalender-Erweiterung Lightning) veröffentlichen. Auch strukturell hat sich im letzten Jahr einiges getan. Damit Thunderbird aber auch langfristig eine gute Zukunft hat, sind weitreichendere Änderungen notwendig.

Damit Thunderbird auf wirklich eigenen Beinen stehen kann, muss das Projekt in der Lage sein, eigene Einnahmen zu generieren. Bislang bestand diese Möglichkeit nicht. Dank der zumindest temporär zugesicherten Unterstützung durch die Mozilla Foundation wird das Thunderbird-Projekt ab 2016 endlich Spenden akzepetieren können. Langfristig soll Thunderbird nicht mehr durch Firefox-Einnahmen finanziert werden. Außerdem soll herausgefunden werden, ob Mozilla auch auf Dauer das perfekte Zuhause für Thunderbird ist oder nicht.

Neben dem finanziellen gibt es auch einen technischen Aspekt. Thunderbird und Firefox sind technisch eng verzahnt, was einen erwähnenswerten Mehraufwand sowohl für Firefox als auch für Thunderbird verursacht. Darum ist es das Ziel, die Release-Infrastruktur für Thunderbird unabhängig von der von Firefox zu machen, wofür Mozilla bereits Hilfe angeboten hat. Langfristig ist davon auszugehen, dass als Folge der rapiden Firefox-Entwicklung (e10s, XUL-Deprecation, Servo) die technische Basis von Firefox und Thunderbird noch stärker auseinandergehen wird.

Nutzerzahl nimmt weiter zu

Das Thunderbird-Projekt konnte außerdem einen neuen Nutzer-Rekord vermelden. Demnach wurden am 30. November erstmals in der Thunderbird-Geschichte 10 Millionen Active Daily Inquiries (ADI) erreicht. ADI steht für die Anzahl der Pings, welche die Mozilla-Server beim täglichen Plugin-Blocklist-Update empfangen. Dies ist nicht dasselbe wie die Anzahl aktiver Nutzer, da nicht jeder täglich Thunderbird nutzt und einige Installationen hinter Firewalls sind. Die Anzahl aktiver Nutzer wird typischerweise als das 2,5-fache der ADI geschätzt, womit weltweit 25 Millionen aktive Thunderbird-Nutzer geschätzt werden.

Thunderbird ADI Dezember 2015

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Firefox OS: Fokus auf IoT und Connected Devices, nicht länger auf Smartphones

Wie Mozilla heute bekannt gegeben hat, wird man den Fokus von Firefox OS nicht länger auf den kommerziellen Launch von Smartphones, sondern stattdessen auf Firefox OS als Plattform für das sogenannte Internet of Things (IoT) und Connected Devices legen.

Seit November ist Ari Jaaksi bei Mozilla als Senior Vice President of Connected Devices beschäftigt. Und heute hatte er bereits eine große Ankündigung zu machen (via techcrunch). Demnach habe Firefox OS die Flexibilität des Webs als Plattform von Low-End-Smartphones bis hin zu Fernsehern zwar beweisen können, man habe aber nicht die bestmögliche User Experience bieten können, weswegen man sich dazu entschieden habe, nicht länger mit Netzbetreibern zusammenzuarbeiten, um Smartphones mit Firefox OS zu vertreiben.

“We are proud of the benefits Firefox OS added to the Web platform and will continue to experiment with the user experience across connected devices. We will build everything we do as a genuine open source project, focused on user experience first and build tools to enable the ecosystem to grow.

Firefox OS proved the flexibility of the Web, scaling from low-end smartphones all the way up to HD TVs. However, we weren’t able to offer the best user experience possible and so we will stop offering Firefox OS smartphones through carrier channels.

We’ll share more on our work and new experiments across connected devices soon.”

Diese Ankündigung sollte nicht als Aus für Firefox OS verstanden werden. Viel mehr möchte man den Fokus von Firefox OS auf das Internet of Things (IoT) sowie auf Connected Devices legen. Dies sei, so Ari Jaaksi, der Anfang, nicht das Ende.

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Focus by Firefox: Mozilla kündigt Content-Blocker für Apple iOS an

Mozilla hat mit Focus by Firefox heute ein neues Produkt für das Apple-Betriebssystem iOS angekündigt, nämlich einen Content-Blocker. Damit möchte Mozilla die Privatsphäre von Nutzern verbessern, welche nicht Firefox für iOS verwenden.

Mozilla hat heute Focus by Firefox angekündigt. Dabei handelt es sich um einen Content-Blocker für Apple iOS 9 und höher. Erwähnenswert sei dabei, dass Focus mit Safari zusammenarbeitet, aber nicht mit Firefox für iOS. Dies hängt mit den Restriktionen seitens Apple zusammen, welche Content-Blocking nur mit Safari erlauben. Sobald es entsprechende Möglichkeiten gibt, soll auch Firefox unterstützt werden.

Focus by Firefox bietet dazu fünf Optionen in zwei Kategorien an. In der Kategorie Privatsphäre gibt es die Möglichkeit, Werbe-, Analyse, Social- sowie sonstige Tracker zu blockieren. Diese vier Kategorien kommen aufmerksamen Lesern dieses Blogs vertraut vor – es sind genau die Kategorien, zwischen denen auch die Desktop-Version von Firefox bald unterscheiden können soll. Hierüber wurde erst letzte Woche berichtet. In der Kategorie Performance steckt schließlich noch eine fünfte Option, nämlich die Option Web-Schriftarten zu blockieren.

Focus by Firefox

Wie im integrierten Tracking-Schutz sowohl der Desktop- als auch der Android-Version von Firefox sowie von Firefox OS handelt es sich auch bei Mozillas neustem Familienzuwachs für iOS um keinen klassischen Werbeblocker, welche jede Werbung blockieren würde, sondern um einen Content-Blocker, der jene Elemente blockiert, welche von bekannten Trackern stammen. Dabei beruft sich Mozilla auf seine im Oktober formulierten Prinzipien für Content-Blocker.

Wie man es von den anderen Mozilla-Produkten kennt, wird auch hier wieder auf eine Trackingliste von disconnect.me zurückgegriffen.

Anbei folgt ein Ausschnitt aus dem dazugehörigen Presse-Artikel, welcher mehr über die Motivation und Hintergründe von Focus berichtet:

Wir sind für ein offenes Web, das die Nutzer respektiert und ihnen die Kontrolle gibt. Zu viele haben das Vertrauen in das Internet verloren, weil sie ihre digitalen Daten nicht mehr kontrollieren können. Dieser Vertrauensverlust kann negative Folgen haben. Content Blocker stellen eine Möglichkeit dar, das Vertrauen wieder aufzubauen, indem sie den Nutzern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben. Gleichzeitig ist es wichtig, dass diese Funktionen genutzt werden, um ein gesundes und offenes Web zu schaffen, das kommerzielle Aktivitäten unterstützt. Es ist nicht das Ziel, Branchen oder Inhalte im Netz zu sperren. Deswegen haben wir unsere drei Content Blocking Prinzipien formuliert.

Diese Prinzipien werden jetzt umgesetzt. Focus by Firefox wurde entwickelt, um Verlegern und anderen Anbietern von Inhalten transparent aufzuzeigen, wie sich Blockierlisten zusammensetzen. Denn es geht nicht darum, Inhalte permanent zu sperren. Wir wünschen uns, dass Focus by Firefox eine Diskussion zwischen den Nutzern und Anbietern von Inhalten anregt. Focus by Firefox ist kostenlos – Mozilla verdient nicht an der App.

Viele Content Blocker haben keine klaren Standards und sind nicht transparent. Anbieter von blockierten Inhalten wissen oft nicht, was sie verbessern können, um entsperrt zu werden. Einige Content Blocker entfernen Unternehmen gegen Geldzahlungen von ihrer Sperrliste.

Wir verfolgen mit Focus by Firefox einen anderen Ansatz. Ein Teil unseres Produktes orientiert sich an der Blockierliste unseres Partners Disconnect unter Nutzung der General Public License. Die öffentliche Liste von Disconnect stellt einen guten Ausgangspunkt dar und zeigt den Wert von Transparenz. Die Liste basiert auf einer allgemeinen Definition von Tracking. Alle Änderungen an der Liste sind jederzeit öffentlich einsehbar, sodass Nutzer und Anbieter von Inhalten die Standards nachvollziehen können. Unternehmen, die Tracking verwenden, haben somit die Möglichkeit, ihre Methoden zu verbessern. Um wieder entsperrt zu werden hat Disconnect einen Prozess aufgesetzt, bei dem Anbieter und Anwender wertvolles Feedback austauschen können.

Focus by Firefox steht ab sofort im Apple Store zum Download bereit. Den Quellcode der Open Source-App finden Interessierte auf GitHub.

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