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Kostenlose Zertifikate: Let’s Encrypt verlässt Beta-Phase

Let’s Encrypt ist eine von unter anderem Mozilla, der Electronic Frontier Foundation (EFF), Cisco, Akamai und IdenTrust gegründete Certificate Authority (CA). Nun hat man offiziell die Betaphase verlassen.

Let’s Encrypt hat heute offiziell die Beta-Phase verlassen. Seit dem Beta-Start im September 2015 wurden mehr als 1,7 Millionen kostenlose Zertifikate für über 3,8 Millionen Webseiten ausgestellt. Derzeit werden mehr als 20.000 Zertifikate pro Tag ausgestellt. Gut 90 Prozent der ausgestellten Zertifikate werden für Webseiten ausgestellt, welche zuvor nicht über HTTPS erreichbar waren. Laut Telemetrie-Funktion von Firefox finden 43,38 Prozent aller Seitenaufrufe der Nutzer von Firefox 45 über HTTPS statt – eine Zahl, welche das Let’s Encrypt-Projekt gerne bei möglichst 100 Prozent sehen würde.

Let's Encrypt Zertifikate

Außerdem hat Let’s Encrypt angekündigt, dass die Gründer Cisco und Akamai ihr Platinum-Sponsoring jeweils um weitere drei Jahre verlängert haben, dazu wurden noch einige ganz neue Sponsoren bekannt gegeben. Die Sponsoren-Seite umfasst mittlerweile sechs Platinum-, vier Gold sowie 22 Silber-Sponsoren.

Vor wenigen Tagen teilten die WordPress-Macher mit, dass alle bei wordpress.com gehosteten WordPress-Instanzen automatisch auf HTTPS mit Zertifikaten von Let’s Encrypt umgestellt werden.

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Positron & SpiderNode: Electron mit Gecko und node.js mit SpiderMonkey geplant

Mozilla gibt dem Thema Embedding neue Priorität und plant ein Electron mit Gecko anstelle von Chromium als Plattform sowie ein node.js mit Mozillas SpiderMonkey-Engine. Die beiden Projekte laufen unter den Namen Positron respektive SpiderNode.

Browser-Engines sind heute längst nicht mehr nur Bestandteil von Browsern, das Embedding von Engines wird ein immer wichtigeres Thema. Das Framework Electron von GitHub ist derzeit in aller Munde, weil es die plattformübergreifende Erstellung von Desktop-Anwendungen mit Webtechnologien besonders einfach macht. Auch Mozilla nutzt Electron für das Tofino-Projekt.

Electron verwendet die Browser-Engine von Chromium sowie die JavaScript-Engine v8 von Google. Unter dem Namen Positron arbeitet Mozilla nun an einem Projekt, die Electron-API mit der Browser-Engine Gecko sowie der eigenen JavaScript-Engine SpiderMonkey zu kombinieren.

Ebenfalls unter Entwicklern beliebt ist die JavaScript-Runtime node.js, welche auf v8 von Google basiert. Das Projekt SpiderNode bringt SpiderMonkey in node.js.

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Firefox bekommt Unterstützung für Google Widevine CDM

Firefox wird seit Version 38 mit Adobe Primetime ausgeliefert, einem Content Decryption Module (CDM) zur Wiedergabe DRM-geschützter Videoinhalte, zum Beispiel auf Netflix. Zusätzlich wird Firefox in Zukunft das Widevine-CDM von Google unterstützen.

Content-Anbieter haben natürlich auch in der HTML5-Welt ein berechtigtes Interesse daran, ihre Inhalte zu schützen. War dies bislang nur durch Plugins wie Microsoft Silverlight möglich, steht einer NPAPI-pluginfreien Zukunft dank HTML5 und Encrypted Media Extensions (EME) mittlerweile nichts mehr im Wege. Um das Bildmaterial entschlüsseln zu können, benötigt es allerdings noch etwas: ein sogenanntes Content Decryption Module (CDM). Mozilla setzt bislang hierfür auf Adobe Primetime. Das CDM wird nach dem Start von Firefox automatisch heruntergeladen. Natürlich kann das CDM auch deaktiviert werden. Außerdem stellt Mozilla separate Builds („EME-free“) zur Verfügung, welche sich nur dadurch von der regulären Firefox-Version unterscheiden, dass EME hier standardmäßig deaktiviert ist und das CDM entsprechend nicht automatisch heruntergeladen wird.

Mozilla wird in Kürze damit beginnen, ein weiteres CDM für Nutzer von Windows sowie OS X in der Nightly-Version von Firefox zu testen, nämlich Google Widevine. Firefox wird das CDM nach dem Start von Firefox heruntergeladen und aktivieren, sobald der Nutzer zum ersten Mal mit einer Webseite interagiert, welche Widevine nutzt. Für Linux-Nutzer gibt es weiterhin keine CDMs in Firefox.

Mozilla bezeichnet dies als wichtigen Schritt, um die Unterstützung für NPAPI-Plugins aus Firefox entfernen zu können. Dies ist derzeit für Firefox 53 geplant, welcher im April 2017 erscheinen soll. Da es sich bei Firefox 52 um eine ESR-Version handelt, wird die Nutzung von NPAPI-Plugins mit einer von Mozilla gepflegten Firefox-Version bis voraussichtlich Mai 2018 möglich sein. NPAPI-Plugins sind eine häufige Quelle für Instabilitäten, Performance-Probleme sowie Sicherheitslücken. Google Chrome und Microsoft Edge unterstützen bereits keine NPAPI-Plugins mehr. Primetime und Widevine laufen in einer speziellen CDM-Sandbox, welche mehr Sicherheit verspricht als Lösungen über NPAPI-Plugins.

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Sicherheitswarnung für Nutzer von Firefox Accounts / Sync

Mozilla hat eine Sicherheitswarnung für Nutzer von Firefox Accounts herausgegeben. Demnach haben Angreifer versucht, Zugang zu Firefox Accounts mit Zugangsdaten zu erlangen, welche auf anderen Seiten gestohlen worden sind. Für Nutzer, welche für alles die gleichen Zugangsdaten verwenden, waren diese Versuche erfolgreich.

Wie Mozilla bekannt gegeben hat, wurden verdächtigte Login-Aktivitäten in die Firefox Accounts festgestellt. Die Firefox Accounts werden unter anderem zur Authentifizierung in Firefox Sync oder für die Add-on-Webseite addons.mozilla.org verwendet.

Es wurde nicht etwa auf Mozillas Servern eingebrochen, stattdessen ist es umgekehrt so, dass versucht wurde, sich Zugang mit Logindaten zu verschaffen, welche von anderen Webseiten gestohlen worden sind. Wenn nun ein Nutzer auf einer Seite, von welcher Daten gestohlen worden sind, und für den Firefox Account die gleichen Zugangsdaten verwendet, konnte sich erfolgreich Zugang verschafft werden.

Dies unterstreicht noch einmal, wie wichtig es ist, überall unterschiedliche Zugangsdaten zu verwenden. Ein gemeinsames Passwort für alle Webseiten bietet keinen ausreichenden Schutz.

Wird der Firefox Account auch zur Synchronisation der Passwörter verwendet, besteht bei erfolgreichem Eindringen natürlich auch Zugang zu allen gespeicherten Zugangsdaten.

Mozilla hat bereits die Passwörter für alle Nutzer zurückgesetzt, bei denen ein Einbruch festgestellt worden ist, und diese informiert. Die Untersuchung dauert noch an, so dass es sein kann, dass Mozilla von weiteren Nutzern die Passwörter zurücksetzen wird.

Auf einer eigenen Support-Seite gibt Mozilla Tipps zur Erstellung sicherer Passwörter.

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Projekt Tofino – Mozilla erfindet den Webbrowser neu

Wie würden Browser heute aussehen, würden diese heute erfunden werden und nicht nach wie vor auf zwanzig Jahre alten Paradigmen basieren? Mit solchen Fragen beschäftigt sich das Tofino-Projekt, in dessen Rahmen Mozilla experimenten und Dinge bewusst anders machen möchte.

Die grundlegenden Konzepte von Webbrowsern haben sich in den letzten 20 Jahren nicht nennenswert verändert. Doch sind diese Konzepte, die aus einer Zeit stammen, in welcher die primäre Aufgabe eines Webbrowsers das Betrachten von Texten war, überhaupt noch zeitgemäß?

„When you think of a browser today, you’re probably thinking of tabs, a location bar and perhaps a bookmarking system. But are those still the best tools for the jobs we are aiming to accomplish on the web? Maybe they are. Maybe they are not. We want to find out.“

Das Projekt Tofino beschreibt eine Serie von Experimenten, macht sich dabei frei von bestehenden Paradigmen und soll frische Ansätze liefern.

Tofino

Der Tofino-Browser basiert nicht etwa auf Gecko und XUL, sondern auf Electron und React, ist damit de facto also ein Chromium-basierter Browser, was sich aber ganz einfach damit erklären lässt, dass Electron hervorragend für Prototyping geeignet ist und es beim Tofino-Projekt genau darum geht. Bei Tofino dreht es um UX-Fragen, nicht etwa um eine technologische Plattform, welche idealerweise eines Tages Servo sein wird.

„What is it going to look like? We don’t know yet! That’s why we see Project Tofino not as a single product, but rather as a series of experiments. We will use it as a platform to explore radical new ideas that go beyond any existing browser.“

Weitere Informationen:

Tofino-Blog: Browsers, Innovators Dilemma, and Project Tofino
Tofino-Blog: Designing a Browser that isn’t a Browser
GitHub: mozilla/tofino

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Die Neuerungen von Firefox 45.0.2

Mozilla wird in Kürze mit der Verteilung von Firefox 45.0.2 beginnen. Dieser Artikel beschreibt die Neuerungen des zweiten außerplanmäßigen Updates für Firefox 45.

Mit dem Update auf Firefox 45.0.2 schafft Mozilla mehrere Probleme aus der Welt, nachdem vor wenigen Tagen die Verschiebung von Firefox 46 bekannt gegeben worden ist. Die Verteilung des Updates wird in Kürze beginnen. Behoben werden in erster Linie Probleme mit der Webseiten-Kompatibilität, zu schließende Sicherheitslücken gibt es keine.

Firefox 45 hatte ein Problem mit der Copy & Paste-Funktionalität im Zusammenspiel mit Anwendungen, welche auf einer älteren Gecko-Version basieren, zum Beispiel Thunderbird oder KompoZer. Außerdem behoben wurde das Problem, dass Firefox keinen Content-Type-Header bei Formularen mit leerem input[type=file]-Feld mehr sendete. Darüber hinaus gab es für Nutzer mit deaktivierten Drittanbieter-Cookies Probleme auf Webseiten, welche XHR-Requests von Web Workers aus sendeten, wovon unter anderem Google Inbox betroffen war. Ebenfalls behoben wurde ein Fehler in Zusammenhang mit dem srcset-Attribut von image-Elementen, welches zahlreiche Webseiten betroffen hat. Komplettiert wird das Update durch eine behobene Absturzursache beim Abspielen von Videos in Zusammenhang mit Media Source Extensions.

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Firefox 48: Neues Design für Adressleisten-Vorschläge

Mozilla hat in der aktuellen Nightly-Version von Firefox 48 ein neues Design für die Vorschläge in der Adressleiste implementiert.

Die Adressleiste gehört zweifelsohne zu den wichtigsten Komponenten eines Browsers. Nach Jahren ohne nennenswerte Änderungen an der Optik der Vorschläge bei Benutzung der Adressleiste hat Mozilla den Vorschlägen nun einen Facelift spendiert. Nutzer einer Nightly-Version von Firefox 48 können die neue Optik ab sofort testen. Weiterer Feinschliff an dieser Neuerung wie die Erhöhung der standardmäßig ohne Scrollleiste angezeigten Einträge von sechs auf zehn können im entsprechenden Meta-Ticket und seinen Abhängigkeiten in Mozillas Bugtracker verfolgt werden.

Firefox 48 Adressleiste

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Mozilla verschiebt Firefox 46, Firefox 45.0.2 in Kürze

Mozilla hat die ursprünglich für den 19. April geplante Veröffentlichung von Firefox 46 verschoben. Dafür wird es in Kürze ein Update auf Firefox 45.0.2 geben, mit welchen die kritischsten Fehler der aktuellen Version in der Zwischenzeit behoben werden.

Die für den 19. April geplante Veröffentlichung von Firefox 46 wurde seitens Mozilla um eine Woche auf den 27. April verschoben. Diverse Probleme hatten zum Ausfall mehrerer Betaversionen geführt, was letztlich ausschlaggebend für die Verschiebung der finalen Version von Firefox 46 ist.

Ein paar Fehler der aktuellen Version 45 sollen vorab mit einem Update auf Firefox 45.0.2 behoben werden. Dieses wird in den nächsten Tagen erwartet.

Auf die Veröffentlichung von Firefox 47 hat die Verschiebung keine Auswirkungen. Ursprünglich sollte Firefox 47 exakt sieben Wochen nach Firefox 46 erscheinen. Der Abstand zwischen beiden Versionen wird auf sechs Wochen gekürzt, womit es bei einer geplanten Veröffentlichung von Firefox 47 am 7. Juni bleibt.

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Firefox 48: Speicher-Entwicklerwerkzeug erlaubt Bearbeiten und Löschen von Cookies, Local Storage etc.

Die Entwicklerwerkzeuge von Firefox besitzen bereits seit längerer Zeit eine Funktion zum Betrachten von Inhalten diverser Speicher wie Cookies, Local Storage oder Indexed DB. Ab Firefox 48 ist es möglich, die Inhalte hierüber auch zu bearbeiten oder zu löschen.

Wer in den integrierten Entwicklerwerkzeugen von Firefox das Zahnrad-Symbol anklickt, kann hierüber ein Speicher-Werkzeug aktivieren. Darüber lassen sich Inhalte aus Cookies, Cache Storage, Local Storage, Session Storage sowie Indexed DB betrachten. In der Nightly-Version von Firefox 48 sind neue Möglichkeiten dazu gekommen, welche das Werkzeug spürbar aufwerten. So ist es per Doppelklick in eine Spalte nun möglich, direkt darüber Inhalte zu bearbeiten. Per Kontextmenüeintrag können gespeicherte Inhalte gelöscht werden.

Firefox 48 Speicher-Inspektor

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Panasonic stellt weitere Fernseher mit Firefox OS vor

Panasonic hat im Rahmen der Panasonic Convention 2016 in Frankfurt am Main zahlreiche neue Fernseher mit Mozilla Firefox OS vorgestellt.

Vor gut einem Monat fand in Frankfurt am Main die Panasonic Convention statt. Nachdem es im Januar auf der Consumer Electonics Show in Las Vegas bereits die Ankündigung der neuen Geräte-Serie VIERA DXW904 mit Firefox OS gab, wurde dort das erweiterete 4K-SmartTV-Lineup für 2016 bekannt gegeben.

Zu den zwei Modellen der DXW904-Serie kommen nun noch drei Modelle der DXW734-Serie, drei Modelle der DXW784-Serie sowie zwei Modelle der DXW804-Serie dazu.

Panasonic VIERA DXW734

Bild

Markteinführung:
März 2016

Firefox OS Version:
Firefox OS 2.5

Weitere Informationen

Panasonic VIERA DXW784

Bild

Markteinführung:
März 2016

Firefox OS Version:
Firefox OS 2.5

Weitere Informationen

Panasonic VIERA DXW804

Bild

Markteinführung:
Mai 2016

Firefox OS Version:
Firefox OS 2.5

Weitere Informationen

Preise & Verfügbarkeit

TX-58DXW904, UVP 3.999 EUR, seit Februar 2016
TX-65DXW904, UVP 4.999 EUR, seit Februar 2016

TX-40DXW734, UVP 949 EUR, seit März 2016
TX-50DXW734, UVP 1.199 EUR, seit März 2016
TX-58DXW734, UVP 1.499 EUR, seit März 2016

TX-50DXW784, UVP 1.399 EUR, seit März 2016
TX-58DXW784, UVP 1.799 EUR, seit März 2016
TX-65DXW784, UVP 2.799 EUR, seit März 2016

TX-50DXW804, UVP 2.099 EUR, voraussichtlich ab Mai 2016
TX-58DXW804, UVP 2.599 EUR, voraussichtlich ab Mai 2016

Offizielle Ankündigungen

4K Innovationen mit Eleganz – Panasonic DXW784 und DXW734
Harmonie trifft Hightech: der Panasonic DXW804

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