Camp Firefox

Die Firefox-Community

Firefox: Transparenz mit AeroBuddy

Viele Benutzer passen sich ihr System optisch an. So wie es ihnen eben gefällt. Wer die Optik und Transparenz von Windows 7 mag, der möchte vielleicht seinen Firefox auch ein wenig anpassen. AeroBuddy heisst die Lösung via Erweiterung.  Die Erweiterung basiert auf der bekannten Kreation Glasser, bringt aber eben mehr Features mit.

Nach der Installation wird euer Firefox auf jeden Fall transparenter daher kommen. Zu beachten ist aber, dass solche Erweiterungen nicht mit jedem Theme kompatibel sind.

Wer diese komplette Transparenz nicht mag, der kann in den Einstellungen von AeroBuddy noch einiges einstellen.

AeroBuddy ist nur für Firefox unter Windows zu haben. Vielleicht kann ja einer von euch etwas mit diesem optischen Tweak anfangen :)

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Open to Choice! Welchen Browser wählst Du ? Sag uns Deine Meinung und erhalte eine Eintrittskarte fuer die CeBIT 2010 !

Hi,

diese Woche startet der Browser Auswahlbildschirm und die Wahlmöglichkeit fuer einen oder mehrere Webbrowser.

Aus diesem Grund haben wir auch die „Open to Choice“ Kampagne u.a. mit der Seite opentochoice.org gestartet.

Wir würden gerne erfahren welchen Browser Du wählst und aus welchem Grund. Schreibe uns ein Kommentar hier in diesem Blog Post und erhalte eine kostenlose Tages-Eintrittskarte fuer die CeBIT 2010 (solange der Vorrat reicht – der Rechtsweg ist ausgeschlossen – die kompletten Bedingungen (in english) sind auch hier zu finden ).

Wir sind schon gespannt auf Dein Kommentar, welchen Browser Du wählst und warum!

Viele Gruesse

- Tomcat

Programm für die nächsten OSS-Treffen

Liebe Freunde der Open-Source-Treffen,

das Programm für das Münchener Open-Source-Treffen am Freitag, 26. Februar, ab 18 Uhr steht nun fest (Anmeldungen sind immer noch per email an info@opensourcetreffen.de oder an mich direkt tomcat@mozilla.com moeglich). Diesmal werden wir das Thema freie Software und Markenrecht besonders beleuchten, und einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Browsermarkt wagen.

Anthonia Zimmermann, Rechtsanwältin bei Lovells LLP, wird uns in ihrem Vortrag “Füchschen in der Grube? Mozilla im Kampf gegen rechtswidrige Download-Angebote im Internet” Einblicke in die Markenrechts-Strategie von Mozilla geben und uns zeigen, welche Möglichkeiten auch die Anbieter von freier Software haben, gegen Missbrauchs ihres Namens und ihrer Zeichen vorzugehen. Im Anschluss daran wird Florian ein Update zur Anti-Abzock-Kampagne von OpenOffice.org geben, die seit September letzten Jahres läuft und bei der OpenOffice.org schon auf eine beachtliche Zahl von Rückmeldungen zurückblicken können.

Doch natürlich lässt sich Open Source auch auf legitime Art und Weise unter eigenem Namen weiterverbreiten und anpassen – am Beispiel des Build Your Own Browser-Systems wird uns Kev Needham von Mozilla zeigen, wie man eigene Firefox-Versionen erzeugen und verteilen kann.

Ganz besonders freuen wir uns, mit Chris Hofmann ein “Urgestein” im Browsermarkt begrüßen zu dürfen! Sein Vortrag “The future of innovation in the browser – studies, experiments, prototypes, and projects going on at labs.mozilla.com” wagt einen Ausblick auf das, was künftig zum Surf-Alltag gehören wird.

Auch für die nächsten Open-Source-Treffen am 26. März respektive 30. April stehen schon erste Themen fest. Für den März-Termin konnten wir Bernhard Fröhlich gewinnen, der uns etwas zu “Die CAcert Community – Wer, was, wo?” erzählen wird. Auch der zweite Vortrag befasst sich mit dem Thema Projekte und Organisation, denn Albrecht Günther wird uns eine Einführung in PHProjekt geben. Für den April-Termin freuen wir uns auf das Thema Sicherheit, und hören unter anderem eine Einführung in OpenVPN von Felix Kronlage.

Hinweisen möchten wir auch noch auf unseren CeBIT-Vortrag am Samstag, den 6. März, bei dem wir die Open-Source-Treffen vermutlich in Form eines Kochrezeptes vorstellen werden, wie schon auf der FOSDEM. :-)

Bis Freitag, wir freuen uns auf euch,
Carsten und Florian

Firefox auf dem Netbook

Netbooks haben, bedingt durch Bauart und Auflösung, einen begrenzten Platz um Inhalte darzustellen. Deshalb versucht man natürlich den unnützen Kram auszublenden oder Menüelemente zusammen zu fassen.

Ich zeige euch hier einige Dinge, die ein wenig mehr Platz bei der Arbeit mit Firefox auf euren Netbook-Bildschirm zaubern.

Der erste Schritt sollte die Erweiterung foxiFrame sein. Sie entfernt den Rahmen und verlegt die Elemente zu Minimieren, Maximieren und Schließen in die Navigations-Symbolleiste.

In Schritt 2 wird die Statusbar entfernt. Dies wird mit AutoHideStatusbar realisiert. Wer den Ladestatus einer Seite vermisst, der kann diesen mit Fission in die Adresszeile und / oder die Tabs zaubern.

Das verwendete Firefox-Theme heisst Classic Compact. Vielleicht findet ihr ja noch weitere, die ein paar Pixel kleiner sind, ich bevorzuge dieses.

Die Menüleiste könnt ihr ganz einfach ausblenden und stattdessen Personal Menu benutzen. Eure Einstellungen, Lesezeichen und / oder die Chronik findet dort Platz. Alternativ könnt ihr die Menüleiste seit Firefox 3.6 standardmäßig ausblenden und per Druck auf ALT wieder anzeigen.

Ja, so ist das bei den Netbooks – jeder Millimeter zählt. Wie schaut es bei euch aus auf dem Netbook? Firefox irgendwie speziell angepasst?

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Firefox: des Kaisers neue Kleider

Oft haben wir hier schon über die kommenden Design-Änderungen für den Firefox 4.0 gesprochen, seit gestern sind in den Nighlys den Worten Taten gefolgt: Design-Auffrischung beim Firefox. Doch kommt man den wirklich guten Mockups nahe? Schaut selbst und entscheidet:

Gefällt mir persönlich besser als der bisherige Standard, ist aber ganz klar verbesserungswürdig. Aber was solls: ist noch ein ganz früher Entwicklungsstand. Eure Meinung? (danke an Pascal für die Info per Blog & Messenger!)

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Open-Source-Treffen am 26.2. – OpenOffice 3.2 – Künftige Browser-Innovationen und BYOB Browser Anpassen fuer Unternehmen und Organisationen

Hi,

nochmal eine Erinnerung das am naechsten Freitag am 26.2. ab 18 Uhr das naechste Open-Source-Treffen im Cafe-Netzwerk in Muenchen ist.

opensource meeting !

opensource meeting !

Die Vortraege sind dann von:

-> Florian Effenberger zu Neuerungen in Openoffice.org 3.2
-> Chris Hofmann ueber Künftige Browser-Innovationen und Projecte von Mozilla Labs (https://mozillalabs.com/)
und
-> Kevin Needham ueber das Pilotproject BYOB (Build your Own Browser) (http://byob.mozilla.com) das in Zukunft Anpassungen von Firefox fuer Organisationen und Unternehmungen ermoeglichen soll.

Damit wir die Veranstaltung etwas planen können, bitten wir Euch (falls noch nicht passiert :) uns unter info@opensourcetreffen.de bzw. (auch direkt unter tomcat@mozilla.com )bescheid zu geben ob und mit wie vielen Personen ihr kommen wollt ! Die Anmeldung ist natuerlich kostenlos und unverbindlich ! Natuerlich koennt Ihr diese Einladung auch an andere Interessierte weiterleiten.

Schoenes Wochenende und bis naechsten Freitag !

Carsten

Frischer Design-Wind für den Firefox

In unregelmäßiger Reihenfolge habe ich hier ja Konzept- und Designstudien für den Firefox veröffentlicht. Nach den Beiträgen zum Standard-Theme von Firefox 4.0 hier einmal ohne lange Laberei die Studien für den Add-on Manager (also die Erweiterungen).

Die Konzeptstudien zeigen zwar das Standardaussehen von Firefox unter Mac OS X, die reine Idee dahinter sollte aber unabhängig vom Betriebssystem sein ;)

Auf der entsprechenden Wiki-Seite sind zudem noch einmal die einzelnen Schritte erlärt (also was passiert, wenn man eine Erweiterung deinstalliert):

Im Gegensatz zum Standard-Theme muss ich sagen, dass mir persönlich die Idee zum neuen Erweiterungs-Manager von Firefox irgendwie nicht gefällt. Ich mag den Minimalismus im jetzigen und benötige eigentliche keinen “Erklärbär-rism” wie er zum Beispiel schon jetzt unter “Add-ons herunterladen” zu finden ist. Der Neuling kann allerdings wertvolle Informationen über die von ihm gewählten Erweiterungen erfahren.

Danke für den Hinweis auf die neuen Mockups an Keith.

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Firefox-Erweiterung: Stay-Open Menu

Ich gehöre zu den Leuten, die in ihrem Firefox ganz klassisch oben die Lesezeichensymbolleiste nutzen. Dort habe ich verschiedene Ordner, die wiederum Unterordner enthalten. Eine grundsolide Sammlung aus Lesezeichen also. Vom täglichen Zugriff bis hin zu selten besuchten Tipps & Tricks ist alles dabei. Doch eine Sache störte mich bisher. Rief man ein Lesezeichen auf, so schloss sich der Ordner wieder. Man musste also noch einmal auf den Ordner klicken um weitere Lesezeichen aus dem gleichen Ordner zu öffnen.

Stay-Open Menu heisst dabei die einfache Lösung für dieses Luxus-Problem. Nach der Installation der Erweiterung könnt ihr per Mittelklick die einzelnen Bookmarks aus den Ordner öffnen, ohne dass sich dabei der Ordner wieder schließt.

Die Erweiterung besitzt ein Menü, in dem sich weitere Einstellungen vornehmen lassen.

Wer sich (wie ich) ab und an über diesen Umstand ärgerte, der kann ja mal Stay-Open Menu ausprobieren :)

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Open-Source-Treffen am 26.2. mit Chris Hofmann und Kevin Needham !

Hallo,

wir freuen uns das nächste Open-Source-Treffen in München anzukündigen ! Die Veranstaltung findet am :

26.2.2010 ab 18 Uhr im Cafe Netzwerk (Luisenstrasse 11)  in München statt.

Auch dieses mal freuen wir uns besondere Gäste von Mozilla begruessen zu duerfen.

So ist dieses Mal aus Mountain View, California Chris Hofmann (er arbeitet seit 1996 an fast jeder neuen Mozilla/Firefox Version mit) und aus Canada, Kevin Needham (u.a. Projektleiter fuer Build your own Browser – http://byob.mozilla.com) mit dabei.

Das Programm fuer den 26.2. sieht derzeit 3 Programm Punkte vor:

- Florian von OpenOffice.org über Neuerungen in Version 3.2

- Chris Hofmann “The future of innovation in the browser”  — Studies, experiments, prototypes, and projects going on a labs.mozilla.com
Thanks to the release of Firefox and it’s increasing marketshare over the last 5 years competition in the browser market is alive and well with Microsoft, Google, Apple,  and Opera producing new releases at more rapid rates.  Where will browsers go next.  The talk will explore Mozilla’s approach to research and innovating the browser and how you can participate in shaping the browser of the future. Current labs research projects including Weave, Jetpack, Test Pilot and a variety of others will be explored.

- Kevin Needham Customizing Firefox with Build Your Own Browser (http://byob.mozilla.com)
To date, only a small number of organizations distribute customized versions of Firefox. Build Your Own Browser is a pilot application intended to simplify the process of creating a customized Mozilla browser (including Firefox) for distribution. During his talk, Kev Needham will provide an overview of browser customization and BYOB, why Mozilla thinks it’s an important tool for the community, and what it will evolve into in the coming months.

Kev und Chris stehen Euch zudem selbstverstaendlich natürlich auch zu anderen Fragen rund um das Thema Mozilla gerne zur Verfügung.

Auf der von OpenOffice.org und Mozilla gemeinsam initiierten Veranstaltungsreihe werden Anwender und Macher von freier Software zum Gedankenaustausch zusammengebracht.

Damit wir die Veranstaltung etwas planen können, bitten wir Euch uns unter info@opensourcetreffen.de (oder auch bei mir direkt unter tomcat@mozilla.com) bescheid zu geben ob und mit wie vielen Personen ihr kommen wollt ! Die Anmeldung ist natuerlich kostenlos und unverbindlich !

Viele Gruesse und wir freuen uns auf Euch !

- Carsten

HTML5-Video, Google und Mozilla

Worum es geht

Im weltweiten Netz wird derzeit an vielen Stellen über das Thema Codecs für HTML5-Vodeos diskutiert. Einige Leute unterstellen Mozilla, stur* oder blöd** zu sein. Andere meinen, Google würde mit der Forcierung von H.264 die Freiheit des Internets mit Lizenzen und Patenten untergraben.

* stur, weil sich Mozilla weigere, den angeblich besseren Codec zu implementieren
** blöd, weil Mozilla doch bitteschön die Codecs des Betriebssystems nutzen solle

Mozilla, Opera und Wikimedia unterstützen Ogg/Theora und wollen das Internet und dessen Inhalte lizenz- und patentfrei halten. Auch um den Preis, dass die Nutzer von Opera und Gecko-Browsern die HTML5-Videoplattform von YouTube in ihrer derzeitigen Form nicht nutzen können. (Übrigens: Auch Chromium-Nutzer sind dort ausgeschlossen!) Das ruft natürlich Unmut hervor und führt dazu, dass viel FUD verbreitet wird.

UnFUDing

Mozilla Firefox 3.6 verwendet den verbesserten Theora-Codec in der Version 1.1, weshalb das Argument, H.264 sei so viel besser für Nutzer und Anbieter, nicht mehr gelten kann. Ein Vergleich von YouTubes H.264 und Ogg/Theora zeigt, dass der Normalverbraucher objektiv gesehen kein Format bevorzugen kann nur allein wegen der Qualität.

Würde Google nur ein Jahr Entwicklung und Geld in Ogg/Theora investieren, wie es in der Vergangenheit Wikimedia und Mozilla bei Theora 1.1 getan haben, wären wahrscheinlich auch die letzten Reste Zweifels ausgeräumt.

Vielleicht will aber Google die aktuelle Verwirrung nur nutzen, um einen eigenen Codec zu präsentieren, der die zerstrittenen Lager gleichermaßen zufrieden stellt. Nach dem Motto: Wenn die einen H.264 nicht wollen und die anderen Ogg/Theora nicht, bieten wir (Google) euch den goldenen Gral für alle – sofern zu 100% keine Patente vermutet/verwendet und keinerlei Lizenzgebühren verlangt werden.

Und was ist mit Nokias Argument gegen Theora, dass noch unbekannte „U-Boot-Patente“ auftauchen könnten, die alle Nutzer und Anbieter aus heiterem Himmel mit Geldforderungen überschütten würden? Irgendwie erinnert mich das an Microsofts nie enden wollende Behauptung, dass der Linux-Kernel mehrere Microsoft-Patente verletzten würde. Gesagt, welche das wären, oder dagegen etwas getan hat Microsoft aber nie. Wird es nicht langsam zu spät dafür?

Viel diskutiert und erklärt bei Mozilla

Da Mozilla einerseits eine Verantwortung gegenüber seinen Nutzern hat, ihnen das bestmögliche Interneterlebnis zu bieten, andererseits Mozilla aber in seinen Statuten festgelegt hat, dass die Förderung und Verteidigung eines freien Internets allen anderen Interessen voransteht, müssen die Mozilla-Verantwortlichen und wichtige Gecko-Entwickler erklären, wieso sie handeln, wie sie handeln, und sie verteidigen sich gegen Anschuldigungen. Hier auszugsweise einige Verweise:

Warum der Video-Codec in den Browser soll

  • Nicht alle Betriebssysteme haben den Codec installiert (z.B. Windows XP-Nutzer gehen leer aus) oder haben den selben Codec installiert.
  • Sicherheitslücken können am schnellsten geschlossen werden, wenn sie die Browserhersteller selbst schließen und nicht warten müssen, bis sich die Nutzer dazu bequemen, auch ihre Codecs zu aktualisieren (was z.B. unter Windows nicht automatisiert passiert).

Warum Ogg/Theora (oder ein anderer lizenz- und patentfreier Videocodec) die einzig richtige Wahl für Mozilla ist

  • Mike Shaver hat es vor einem Jahr in seinem Blog so formuliert: Our commitment to the success of open video on the web requires that we select codecs for Firefox that are usable by everyone, without restriction or licensing fee. To that end, we’ve chosen Theora as the format for Firefox 3.5.
  • Mozilla wird nicht (freiwillig) für H.264 Lizenzgebühren zahlen, auch wenn es theoretisch leistbar wäre. Denn auch wenn die offiziellen Firefox-Versionen damit „geschützt“ wären, wären es nicht die Ersteller von Videos oder Produkte, die von Firefox/Gecko abgeleitet sind, oder Linux-Distributionen.
  • H.264 ist nicht wirklich kostenlos für jeden. Irgend jemand in der Kette vom Videosoftwarehersteller und Browserhersteller bis hinunter zum Videoersteller und Endbenutzer muss Lizenzgebühren zahlen. Siehe Robert O’Callahans Kommentar H.264 Licensing And Free Software.
  • Es existieren bereits Implementierungen von H.264 in freier Software. Aber die befinden sich gesetzlich gesehen in einer Grauzone und sind für Mozilla (und andere Firmen/Organisationen) nicht verwendbar.
  • Auch Videoinhalte sollen wie HTML, CSS und JavaScript frei von jeglichen Lizenzen und Patenten sein, damit jeder Mensch ohne Einschränkung vom Web profitieren und daran teilnehmen kann. Wäre denn das Web heute so frei und vielfältig, wie es ist, wenn z.B. HTML lizenzpflichtig gewesen wäre? Christopher Blizzard hat dazu gesagt: You must be able to implement and deliver that technology without requiring anyone’s permission or license. In reality this means that it should be available on a royalty-free basis and without encumbered documentation. … In the video world, there are some formats that fit the first quality: Some formats are documented, understood and even widely deployed. But more often than not they are subject to to per-unit royalties, large up-front fees and creating content in those formats (the encoders) are often so expensive as to be prohibitive to all but only the deepestpocketed corporations or well-funded startups. And there are very few video formats that meet the second. This is not the kind of decentralization that made the web thrive. It is quite the opposite. … In Firefox 3.5 we’re including support for the OGG container format with the Theora video and Vorbis audio codecs for the
  • Theora erfüllt die Anforderungen der Lizenzbestimmungen des W3C. (Genaueres dazu im dritten Absatz von hjas Blog.)
  • Flash ist auch proprietär, was spricht dann gegen H.264? Antwort: Flash ist nicht im Browser integriert und stellte bis jetzt die einzige Möglichkeit dar, gewisse Effekte und Videos im Web darzustellen. Mit HTML5 ändert sich das (Video-Element, Canvas, SVG, SMIL …). In Zukunft soll es besser laufen als bisher und man sollte die Abhängigkeit zu einem geschlossenen Format nicht auch noch für die Zukunft fest zementieren. Noch dazu ist Flash einer der Hauptgründe für Browserabstürze und Sicherheitslücken, die lange nicht geschlossen werden. Im Browser integrierte Komponenten können besser kontrolliert und abgesichert sowie Probleme schneller behoben werden.
  • Was ist mit den Nachfolgern von H.264? Werden die auch so „günstig“ sein? Man macht sich ja mit dem Codec nicht nur für die derzeitige Version abhängig, sondern auch für alle künftigen Versionen.

Meinung

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Habt ihr weitere Argumente für und wider Ogg/Theora bzw. H.264?

Nachtrag 2010-02-18

Ruft mal die Seite http://translate.google.de/?hl=&ie=UTF-8&sl=en&tl=de#en|de|Why doesn’t Youtube HTML5 support Firefox? (dt.: Warum Untersetützt HTML5-Youtube nicht Firefox?) auf und seht euch die Übersetzung an. Google erlaubt sich dreiste Spielchen. ;-)

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