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Verbatim contributors no longer need a committers agreement

The new Verbatim registrationThe new Verbatim registration

Verbatim is probably one of the least known and at the same time one of the biggest L10n tools at Mozilla. If you see localized text on one of the mozilla.org sites or Mozilla campaigns, chances are it was localized with Verbatim. Hundreds of localizers are registered for the various sites and languages that are managed by Verbatim.

Registration was always open at Verbatim, but to commit any localized text, you had to file a bug, print out the committers  agreement, sign it and send it back by fax or traditional mail. That’s quite a barrier, if all you want is just to help localize a mozilla campaign. Some time ago we made that easier by allowing contributors to take a picture of the contributor agreement and email the signature. But still, the agreement had to be processed by someone at Mozilla and only after closing the bug we’d be able to assign you commit rights.

Last week we went one step further and removed the necessity for the contributor agreement altogether. Now we ask you to accept our license agreement upon registration, and locale leaders can request commit access for any registered user. This will reduce the overhead for contributors and Mozilla staff significantly, and it will hopefully lead to more contributions in 2012 and happier localizers overall. Of course we are not done yet, you can see our immediate plans for Verbatim on the Verbatim planning page. One of the next steps now is to allow the management of contributors by locale leaders instead of the Verbatim admins.

Another feature we added last week is acknowledgment of contributors on Verbatim. We now have a page linked from the Verbatim footer that shows each languages with its supported projects and the contributors to each project. The next step for this is to allow individual sites to credit their localizers directly on the sites. And hopefully we can crosslink the names to Mozillians sometime soon, to make it even easier for new contributors to get in touch with our established localizers.

Implementing bureaucratic overhead is usually rather simple, but reducing it is an order of magnitude harder. Especially as organizations grow and people change, it sometimes becomes unclear why a process was put in place and sometimes the process stays even as the world changes and the need for it goes away. That makes it all the more important for each and every one in an organization to constantly re-evaluate existing processes to simplify them and to eliminate the ones that are no longer needed.

In the case of Verbatim registrations several teams at Mozilla helped to lower the bureaucratic overhead needed to contribute as a localizer. I’d like to thank Seth Bindernagel who agreed to start the discussion about that with me, and Gerv, who drove the change to allow camera-pictures as contributor agreements last year; Chris Hofmann and the L10n team, who helped to drive the main discussion on Verbatim and localizer tools forward, the legal team for reviewing our processes and giving us the green light; Mike Morgan and Laura Thompson for assigning the necessary web developer resources to make those changes happen, Peter Bengtsson for the fantastic implementation and finally Stas Malolepszy for his continued support throughout the whole process.

Firefox 11 Aurora ist da und bringt viele Neuerungen

Mit Firefox 11 steht ein Firefox-Release bevor, welcher viele interessante Neuerungen bringt. Eine erste Aurora-Version wurde nun von Mozilla offiziell zum Download freigegeben. An dieser Stelle gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen von Firefox 11.

Die Option im Einstellungs-Dialog um Add-ons beim Automatischen Update mit zu berücksichtigen, wurde zugunsten der Einstellung im Add-on Manager aus der Oberfläche entfernt. Bislang gab es hierfür an zwei verschiedenen Stellen eine Option mit unterschiedlicher Wirkung, deren Unterschied den meisten Anwendern nicht bewusst war. Add-ons können nun außerdem synchronisiert werden, dazu wurde das Sync-Feature um diese Option erweitert.

Umsteiger von Chrome dürfen sich über eine Import-Funktion für Inhalte aus dem Google-Browser freuen. Über diesen können Lesezeichen, Chronik sowie die Cookies übernommen werden. Eine eigentlich kleine Änderung stößt bei mir persönlich auf umso größere Freude: Bislang wurden Dokumente, welche nur aus einer Grafik bestehen, immer links oben auf weißem Hintergrund angezeigt. Dieser Hintergrund wurde durch einen dunkelgrauen Hintergrund ersetzt, die Grafik wird nun in der Mitte des Browserfensters platziert. Das zuletzt gewählte Download-Verzeichnis wird seit Firefox 7 pro Seite individuell gemerkt. Es gibt einige User, welche das nicht mögen. Für diese wurde eine neue Einstellung hinzugefügt, welche dieses Verhalten ändert, so dass sich Firefox nur noch das zuletzt verwendete Verzeichnis global für alle Seiten merkt. Hierfür muss über about:config der Schalter browser.download.lastDir.savePerSite mit dem bool’schen Wert false angelegt werden.

Hilfreich ist, dass dem Panorama-Modus Tooltips spendiert wurden. Der HTML5-Videoplayer hat diverse Verbesserungen erhalten, unter anderem gibt es hier nun einen Button, um in den Fullscreen-Modus zu schalten. Während der Eingabe einer URL erschien ein sich bewegendes Icon in der Adressleiste, welches signalisiert hat, dass die Places-Datenbank nach bereits besuchten Seiten durchsucht wird. Dieses wurde entfernt, da die wahrgenommene Geschwindigkeit hierunter gelitten hat, Firefox fühlte sich langsamer an als er wirklich war. Die Nightly- sowie Aurora-Version von Firefox haben im Info-Dialog des Browsers noch eine zusätzliche Beschreibung erhalten, welche die Version “erklärt”. Benutzer von Mac OS X können Growl ab Version 1.3 wieder benutzen. Mit dem Update auf die neuste Growl-Version hatten die Growl-Benachrichtigungen in Firefox nicht mehr funktioniert. Nutzer von Windows Vista/7 erhalten anstelle des alten Dialoges bei der Auswahl von Verzeichnissen nun einen neuen Dialog, welcher eine neuere Windows-API benutzt.

Es gab auch für Webentwickler wieder tolle Neuerungen. Das größte Highlight ist dabei klar die Integration der Tilt-Erweiterung in die bisherigen Entwickler-Werkzeuge, welche es erlaubt, die DOM-Struktur von Webseiten in 3D zu visualisieren. Dies bietet eine sehr innovative Möglichkeit, Webseiten hinsichtlich ihrer Struktur zu überprüfen, welche so noch kein anderer Browser bietet.


Auch ein Style Editor wurde in Firefox integriert. Über diesen werden alle Stylesheets einer Seite geladen und können zu Testzwecken verändert werden – die Auswirkungen sieht man live im Browser. Auch ist es möglich, Stylesheets mit einem Klick zu deaktivieren bzw. zu aktivieren. Es können außerdem neue Stylesheets angelegt oder importiert werden, veränderte Stylesheets können direkt abgespeichert werden.

Die Web Konsole merkt sich jetzt die einmal getroffenen Filter-Einstellungen auch für die weiteren male. Aber auch die alte Fehlerkonsole hat noch eine nennenswerte Verbesserung erhalten. So zeigt diese nun auch das Datum und die Uhrzeit des entsprechenden Eintrages an. Das JavaScript-Scratchpad wurde optisch überarbeitet, so dass es besser zu den anderen Entwickler-Werkzeugen passt.

Verbesserungen gab es auch unter der Haube zahlreich. Eine hiervon hört auf den Namen ObjShrink und senkt den Speicherverbrauch von JavaScript-Objekten und lässt diese schneller initialisieren. Die Performance von Seiten mit vielen animierten GIF-Grafiken wurde verbessert, außerdem konnte die CPU-Auslastung bei Downloads deutlich (bis zu 50%) reduziert werden. Auch bei der Schriftdarstellung hat Mozilla angesetzt und Graphite2 für eine verbesserte Darstellung insbesondere bei Schriften mit nicht sehr guter OpenType-Unterstützung integriert. Durch die Entfernung des TraceMonkey-Codes, welcher nicht mehr benötigt wird, aus der JavaScript-Engine konnte Firefox außerdem um knapp 70.000 Zeilen Code erleichtert werden.

Natürlich gibt es auch in diesem Release wieder eine verbesserte Unterstützung von Webstandards, unter anderem bei den WebSockets, welche nun ohne Vendor-Prefix nutzbar sind. Ebenso kommt die IndexedDB-Implementierung der Spezifikation nochmal ein ganzes Stück näher und kann jetzt auch Files speichern. Die neue Battery API ermöglicht Web-Applikationen den Zugriff auf den Akkustatus des Gerätes und mit SPDY (sprich: “Speedy”) unterstützt Firefox den von Google entwickelten “Nachfolger” von HTTP. Dieses Protokoll ist standardmäßig in Firefox 11 allerdings noch deaktiviert und muss über about:config aktiviert werden, indem der Schalter network.http.spdy.enabled auf true gesetzt wird. In CSS sind @-rules jetzt auch innerhalb von @media und @-moz-document möglich und auch element.outerHTML wird jetzt unterstützt. Weitere Verbesserungen aus diesem Bereich lassen sich dem dazugehörigen Blog-Eintrag auf hacks.mozilla.org entnehmen.

Firefox 10 Beta ist da

Die erste Beta-Version von Firefox 10 ist erschienen. Gegenüber der ersten Aurora-Version von Firefox 10 gab es noch eine sehr große Änderung im Umgang mit Add-ons. Ab sofort sind bei neuen Firefox-Releases alle Erweiterungen standardmäßig kompatibel, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Weitere Informationen hierzu gibt es in diesem Artikel. Ansonsten liegt der Schwerpunkt neben vielen kleineren Änderungen in diesem Release bei für Webentwickler interessanten Neuerungen.

Zusätzlich zu den Neuerungen der Aurora-Version können ab der Firefox 10 Beta Hotfixes für den Browser über das Add-on-Update an die Benutzer ausgeliefert werden. So kann Mozilla auf diverse Situationen schneller reagieren, ohne ein ganzes Update veröffentlichen zu müssen. In der Vergangenheit wäre dieses Feature schon so manches mal nützlich gewesen; in welchen Situationen konkret ein Nutzen besteht, wurde in einem gesonderten Artikel behandelt.

Eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen gegenüber Firefox 9 findet sich im Aurora-Artikel zu Firefox 10.

Download Mozilla Firefox 10.0 Beta

MozCamp 2011: Nachruf

Mozilla hat ein kurzes Video zu den 2 vergangenen MozCamps 2011 veröffentlicht: Many voices, One Mozilla!

Dann nutze ich gleich noch die Gelegenheit, ein paar Zeilen zu veröffentlichen, die seit Wochen im Dornröschenschlaf auf ihre Veröffentlichung warteten …

Es geht um ein Thema, das beim MozCamp ganz groß geschrieben wurde: Die Welt ändert sich, das Internet ändert sich, auch Mozilla ändert sich dauernd. Darum sollten sich auch die Mozillianer ändern und sich aufmachen, neue Wege zu beschreiten und neuen Ideen nachzugehen. Um zu ermöglichen, dass man sich neuen Aufgaben zuwendet, müssen natürlich neue Leute gefunden werden, die in die freiwerdenden Fußstapfen treten.

Deshalb mein allgemeiner Aufruf an alle Noch-nicht-Mozillianer:

Mozilla braucht dich!

Mozilla hat die erste Runde gewonnen und Microsoft gezeigt, dass man mit einem Monopol alleine noch keine Zukunft schaffen kann – und Mozilla hat gezeigt, dass Monopole brechen können. Aber wer nun glaubt, dass sich alle, die für ein freies Internet einstehen, nun ausruhen könnten oder dass Microsoft nun zu den Guten gehören würde oder Googles Chrom(ium)e doch ach so freie Software wäre und Mozilla nicht mehr benötigt werden würde, sollten sich vorsehen. Ein Internet, das von Apple, Microsoft, Google und den Inhaltskonzernen (Disney, Warner, Murdoch, Amazon …) dominiert wird, kann das Interesse von keinem sein.

Der „Kampf für ein freie(re)s Internet“ wird nie zu Ende gehen. Manche, die sich jahrelang dafür engagiert haben, werden unterwegs aufhören oder aufgeben. Darum brauchen wir immer neue Unterstützung und neue Menschen, die für die Interessen der Allgemeinheit einstehen. Mozilla und auch die ganze Freie-Software-Bewegung muss wachsen, um mit den sich verändernden und wachsenden Marktverhältnissen klarzukommen. Wer also denkt, dass er nicht gebraucht werden würde, irrt! Jeder wird gebraucht. Auch bei den relativ hohen Marktanteilen, die Mozilla heute in Europa aufweisen kann. Denn gerade in diesen „erfolgreichen“ Zeiten ist es schwer, motiviert zu bleiben und neue Grenzen zu suchen.

Es gibt in (fast) allen Ecken des Mozilla-Universums engagierte, ehrenamtliche Mitarbeiter. Es gibt aber keinen einzigen Bereich, in dem nicht noch Hilfe benötigt wird. Seien es Forenmoderatoren, Chat-Helfer, Software-Spezialisten, Programmierer, Übersetzer (z.B. für SUMO oder SUMOMO), Webentwickler (z.B. für MDN), Fehleraufspürer (bei Bugzilla und der Qualitätssicherung), Designer oder Marketing-Fachleute.

Darum: Jeder kann auf irgend eine Weise helfen. Mischt euch ein, mischt mit, tut einfach was (freie Arbeiten müssen bei Mozilla von niemandem „genehmigt“ werden) und kontaktiert bei Fragen bestehende Mozillianer: KaiRo, Kadir, mich oder andere!

Mozilla veröffentlicht Firefox 9 – rund 30% schnelleres JavaScript

Von Firefox 9.0 steht ab sofort die finale Ausgabe zum Download bereit. Das größte Highlight ist die dank Typinferenz rund 30% schnellere JavaScript-Engine. Weitere Informationen hierzu sowie alle weiteren nennenswerten Verbesserungen gegenüber Firefox 8 lassen sich im dazugehörigen Aurora-Artikel nachlesen.

Download Mozilla Firefox 9.0

Firefox 11 synchronisiert auch die Add-ons

Das Sync-Feature von Firefox ist eine tolle Sache – hiermit lassen sich Chronik, Lesezeichen, Tabs, Passwörter sowie Einstellungen auf mehreren Geräten synchron halten. Mit Firefox 11 lernt Sync dazu und synchronisiert ebenfalls die installierten Erweiterungen.

Der korrekte Status – ob aktiviert oder deaktiviert – wird selbstverständlich synchronisiert. Da es große Unterschiede bei den Erweiterungen für Desktop und Android gibt, besteht diese Verbindung zwischen Desktop und Desktop beziehungsweise mobilen Gerät und mobilen Gerät, nicht aber zwischen Desktop und mobilen Gerät. Eine weitere Einschränkung derzeit ist, dass nur Erweiterungen und Themes synchronisiert werden können, welche auf addons.mozilla.org gehostet werden. Die Erweiterungen müssen außerdem im Profilverzeichnis installiert sein (was in der Regel der Fall sein dürfte) und müssen explizit vom Anwender, also nicht durch Dritt-Software, installiert worden sein.

Der erste Screenshot zeigt die neue Option in den Sync-Einstellungen, der zweite Screenshot den Add-on Manager, welcher zum Neustart des Browsers nach der Installation von Erweiterungen eines anderen Gerätes auffordert.

Firefox kann ab Version 10 Browser-Hotfixes via Add-on-Update ausliefern

Update 12.01.2012: Diese Neuerung ist nun auch im Beta-Zweig von Firefox gelandet. Damit wird dieses Feature bereits Teils von Firefox 10 sein.

Ab Firefox 11 wird Mozilla in der Lage sein, Hotfixes für den Browser über die Add-on Update-Funktion bereitzustellen, ohne eine komplett neue Firefox-Version erstellen und ausliefern zu müssen.

Dabei wird es eine hardgecodete Add-on ID in Firefox geben, nach welcher bei der Suche nach neuen Updates für Erweiterungen ebenfalls gesucht wird. Sofern ein Update hierfür gefunden wird, wird ein sogenanntes Hotfix Add-on installiert. Alte Hotfixes werden mit dem Erscheinen eines neuen Major-Releases obsolet.

Mozilla nennt hierzu einige Anwendungsfälle, wovon manche einem vertraut vorkommen dürften, da hierfür in der Vergangenheit komplette Browserupdates notwendig waren.

Solche Fälle aus der Vergangenheit sind beispielsweise, wenn einer Zertifizierungsstelle das Vertrauen entzogen werden muss (Firefox 6.0.1 / 6.0.2) oder ein Erneuern der Add-on Metadaten erforderlich ist (Firefox 7.0.1). Auf diese Weise ist man in der Lage innerhalb von 24 Stunden zu reagieren, ohne den kompletten Browser updaten zu müssen.

Ein weiteres Einsatzgebiet sind Probleme, welche nur die Builds einer bestimmten Sprache betreffen, in diesem Fall könnten Hotfixes nur an Benutzer einer betroffenen Sprachversion ausgeliefert werden. Weiters könnten problematische Plugins auf diese Weise auf die Blocklist gesetzt oder A/B-Tests durchgeführt werden, sprich ein Hotfix für x% der Anwender einer Beta-Version ausliefern, welcher eine bestimmte Einstellung anders setzt als für die anderen, oder eine Einstellung temporär verändert. Auch auf Änderungen, welche auf sehr negative Resonanz stoßen, könnte man so schnell reagieren, um das alte Verhalten wiederherzustellen, zumindest sofern sich dieses über eine Einstellung umschalten lässt.

Neben der mit Firefox 10 eingeführten standardmäßigen Kompatibilität von Erweiterungen und dem vermutlich mit Firefox 12 kommenden Silent Update ist dies eine weitere sehr sinnvolle Maßnahme, um dem Anwender keinen Grund zu geben, bei veralteten Browserversionen zu bleiben und ihn dabei nicht mit Update-Aufforderungen zu belästigen.

Firefox 11 kann Webseiten in 3D visualisieren

Mozilla spendiert Firefox in Version 11 ein neues und absolut innovatives Entwicklerwerkzeug, welches die Visualisierung der Struktur von Webseiten in 3D ermöglicht. Für Webentwickler ist das ein sehr interessantes Feature, da es eine vollkommen neue Sichtweise auf das Document Object Model (kurz: DOM) bietet, die es so bislang noch in keinem anderen Browser gibt. Und für alle anderen ist es zumindest eine lustige Spielerei. ;)

Entwickelt wurde dieses Feature unter dem Namen Tilt und für alle, welche nicht auf Firefox 11 warten wollen, gibt es das auch als Erweiterung. Die in Firefox integrierte Lösung baut praktisch auf dieser auf, harmoniert zusätzlich aber wunderbar mit den bereits vorhandenen Entwicklerwerkzeugen und kommt optisch deutlich weniger überladen daher.

Tilt bildet den Seitenbaum einer Webseite mit Hilfe von WebGL in 3D statt wie aus vergleichbaren Tools bekannt als 2D-Diagramm ab. Dabei werden alle Elemente als Box dargestellt, deren Farbe vom Typ des Elements (div, h1, p, table, …) abhängt. Die Höhe der Boxen hängt vom übergeordneten Element ab, die Basis und damit quasi den “Boden” bildet das body-Element. Dabei kann die Webseite wahlweise über Maus oder Tastatur beliebig gedreht und gezoomt werden, so dass praktisch alle Stellen sichtbar werden. Durch die enge Verzahnung mit den anderen Werkzeugen erhält man schnell den dazugehörigen HTML-Quellcode samt CSS-Attribute.

Diese Art der Darstellung erleichtert den Überblick über die Seitenstruktur ungemein und könnte sich in Zukunft zu einem unverzichtbaren Tool für Webentwickler entwickeln. Fehler in der Seitenstruktur sowie Elemente außerhalb der Seitenstruktur können sich so viel schneller finden lassen.

Gestartet kann die 3D-Visualisierung entweder über das Menü Webentwickler > Untersuchen oder über die Tastenkombination Strg + Shift + I werden.

Wie gut sich Tilt in die anderen Entwicklerwerkzeuge einfügt, demonstriert das folgende Video, welches am besten im Vollbildmodus anzuschauen ist:


Firefox 11 mit SPDY-Unterstützung

Mozilla hat mit dem heutigen Nightly-Build von Firefox 11 die Unterstützung für das SPDY-Protokoll (engl., sprich: “Speedy”) implementiert. SPDY wurde von Google als Nachfolger zu HTTP entworfen, welcher schneller und sicherer sein soll.

Dabei will SPDY HTTP nicht komplett ersetzen, sondern nur Teile davon. Es basiert genauso auf TCP, verschlüsselt allerdings jede Übertragung via TLS (auch bekannt als SSL) und komprimiert diese inklusive der HTTP-Header mit GZIP. Außerdem können beliebig viele Abfragen gleichzeitg übertragen werden, wobei Anfragen auch priorisiert werden können. Desweiteren ist SPDY in der Lage, selber Anfragen an den Client zu senden, was man auch unter dem Begriff “Push” kennt.

Um SPDY in Firefox nutzen zu können ist neben einem aktuellen Nightly-Build derzeit noch das Setzen des Schalters network.http.spdy.enabled über about:config auf true notwendig. Auch Googles Browser Chrome unterstützt SPDY seit Version 11.

MozCamp 2011: Quantität der Übersetzungen

Vito von der slowenischen Übersetzertruppe hat beim MozCamp einen kurzen, aber interessanten Vortrag über den Stand der Arbeiten auf Verbatim (localize.mozilla.org) gehalten. Die Folien dieses Vortrags hat er online zur Verfügung gestellt: Thar she blows – Quantitative Look at Localize.Mozilla.org.

Er hat gezeigt, dass die große Anzahl an Übersetzungen (85) leider viel höher ist als die quantitative Arbeit an diesen Übersetzungen.

Es mag an der schier unschaffbaren Anzahl an aktiven Projekten (335) liegen, die jede Übersetzungstruppe bewältigen muss. Ein anderes Problem besteht in der Anzahl der zu übersetzenden Wörter je Projekt, die bis zu 23.517 Stück bei AMO hinaufreichen.

Ein anderer Vortrag von Vito betraf die Wiederverwendbarkeit von bereits bestehenden Übersetzungen. Mit entsprechenden Programmen ist es so möglich, schneller zu übersetzen. Und Neulinge würden Vorschläge von bestehenden Übersetzungen erhalten und so schneller lernen, wie bisherige Übersetzungen aussehen und sich anpassen. Leider sieht es nicht so aus, als würde Mozilla so ein Werkzeug für Übersetzer zur Verfügung stellen, wobei dann alle Projekte (SUMO, Webseiten, Firefox und Co.) davon profitieren würden. Wenn jemand so ein Webtool kennt oder programmieren kann, sollte er mit Mozillianern in Verbindung treten.

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