Camp Firefox

Die Firefox-Community

Open-Source-Treffen am 26.2. – OpenOffice 3.2 – Künftige Browser-Innovationen und BYOB Browser Anpassen fuer Unternehmen und Organisationen

Hi,

nochmal eine Erinnerung das am naechsten Freitag am 26.2. ab 18 Uhr das naechste Open-Source-Treffen im Cafe-Netzwerk in Muenchen ist.

opensource meeting !

opensource meeting !

Die Vortraege sind dann von:

-> Florian Effenberger zu Neuerungen in Openoffice.org 3.2
-> Chris Hofmann ueber Künftige Browser-Innovationen und Projecte von Mozilla Labs (https://mozillalabs.com/)
und
-> Kevin Needham ueber das Pilotproject BYOB (Build your Own Browser) (http://byob.mozilla.com) das in Zukunft Anpassungen von Firefox fuer Organisationen und Unternehmungen ermoeglichen soll.

Damit wir die Veranstaltung etwas planen können, bitten wir Euch (falls noch nicht passiert :) uns unter info@opensourcetreffen.de bzw. (auch direkt unter tomcat@mozilla.com )bescheid zu geben ob und mit wie vielen Personen ihr kommen wollt ! Die Anmeldung ist natuerlich kostenlos und unverbindlich ! Natuerlich koennt Ihr diese Einladung auch an andere Interessierte weiterleiten.

Schoenes Wochenende und bis naechsten Freitag !

Carsten

Frischer Design-Wind für den Firefox

In unregelmäßiger Reihenfolge habe ich hier ja Konzept- und Designstudien für den Firefox veröffentlicht. Nach den Beiträgen zum Standard-Theme von Firefox 4.0 hier einmal ohne lange Laberei die Studien für den Add-on Manager (also die Erweiterungen).

Die Konzeptstudien zeigen zwar das Standardaussehen von Firefox unter Mac OS X, die reine Idee dahinter sollte aber unabhängig vom Betriebssystem sein ;)

Auf der entsprechenden Wiki-Seite sind zudem noch einmal die einzelnen Schritte erlärt (also was passiert, wenn man eine Erweiterung deinstalliert):

Im Gegensatz zum Standard-Theme muss ich sagen, dass mir persönlich die Idee zum neuen Erweiterungs-Manager von Firefox irgendwie nicht gefällt. Ich mag den Minimalismus im jetzigen und benötige eigentliche keinen “Erklärbär-rism” wie er zum Beispiel schon jetzt unter “Add-ons herunterladen” zu finden ist. Der Neuling kann allerdings wertvolle Informationen über die von ihm gewählten Erweiterungen erfahren.

Danke für den Hinweis auf die neuen Mockups an Keith.

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Firefox-Erweiterung: Stay-Open Menu

Ich gehöre zu den Leuten, die in ihrem Firefox ganz klassisch oben die Lesezeichensymbolleiste nutzen. Dort habe ich verschiedene Ordner, die wiederum Unterordner enthalten. Eine grundsolide Sammlung aus Lesezeichen also. Vom täglichen Zugriff bis hin zu selten besuchten Tipps & Tricks ist alles dabei. Doch eine Sache störte mich bisher. Rief man ein Lesezeichen auf, so schloss sich der Ordner wieder. Man musste also noch einmal auf den Ordner klicken um weitere Lesezeichen aus dem gleichen Ordner zu öffnen.

Stay-Open Menu heisst dabei die einfache Lösung für dieses Luxus-Problem. Nach der Installation der Erweiterung könnt ihr per Mittelklick die einzelnen Bookmarks aus den Ordner öffnen, ohne dass sich dabei der Ordner wieder schließt.

Die Erweiterung besitzt ein Menü, in dem sich weitere Einstellungen vornehmen lassen.

Wer sich (wie ich) ab und an über diesen Umstand ärgerte, der kann ja mal Stay-Open Menu ausprobieren :)

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Open-Source-Treffen am 26.2. mit Chris Hofmann und Kevin Needham !

Hallo,

wir freuen uns das nächste Open-Source-Treffen in München anzukündigen ! Die Veranstaltung findet am :

26.2.2010 ab 18 Uhr im Cafe Netzwerk (Luisenstrasse 11)  in München statt.

Auch dieses mal freuen wir uns besondere Gäste von Mozilla begruessen zu duerfen.

So ist dieses Mal aus Mountain View, California Chris Hofmann (er arbeitet seit 1996 an fast jeder neuen Mozilla/Firefox Version mit) und aus Canada, Kevin Needham (u.a. Projektleiter fuer Build your own Browser – http://byob.mozilla.com) mit dabei.

Das Programm fuer den 26.2. sieht derzeit 3 Programm Punkte vor:

- Florian von OpenOffice.org über Neuerungen in Version 3.2

- Chris Hofmann “The future of innovation in the browser”  — Studies, experiments, prototypes, and projects going on a labs.mozilla.com
Thanks to the release of Firefox and it’s increasing marketshare over the last 5 years competition in the browser market is alive and well with Microsoft, Google, Apple,  and Opera producing new releases at more rapid rates.  Where will browsers go next.  The talk will explore Mozilla’s approach to research and innovating the browser and how you can participate in shaping the browser of the future. Current labs research projects including Weave, Jetpack, Test Pilot and a variety of others will be explored.

- Kevin Needham Customizing Firefox with Build Your Own Browser (http://byob.mozilla.com)
To date, only a small number of organizations distribute customized versions of Firefox. Build Your Own Browser is a pilot application intended to simplify the process of creating a customized Mozilla browser (including Firefox) for distribution. During his talk, Kev Needham will provide an overview of browser customization and BYOB, why Mozilla thinks it’s an important tool for the community, and what it will evolve into in the coming months.

Kev und Chris stehen Euch zudem selbstverstaendlich natürlich auch zu anderen Fragen rund um das Thema Mozilla gerne zur Verfügung.

Auf der von OpenOffice.org und Mozilla gemeinsam initiierten Veranstaltungsreihe werden Anwender und Macher von freier Software zum Gedankenaustausch zusammengebracht.

Damit wir die Veranstaltung etwas planen können, bitten wir Euch uns unter info@opensourcetreffen.de (oder auch bei mir direkt unter tomcat@mozilla.com) bescheid zu geben ob und mit wie vielen Personen ihr kommen wollt ! Die Anmeldung ist natuerlich kostenlos und unverbindlich !

Viele Gruesse und wir freuen uns auf Euch !

- Carsten

HTML5-Video, Google und Mozilla

Worum es geht

Im weltweiten Netz wird derzeit an vielen Stellen über das Thema Codecs für HTML5-Vodeos diskutiert. Einige Leute unterstellen Mozilla, stur* oder blöd** zu sein. Andere meinen, Google würde mit der Forcierung von H.264 die Freiheit des Internets mit Lizenzen und Patenten untergraben.

* stur, weil sich Mozilla weigere, den angeblich besseren Codec zu implementieren
** blöd, weil Mozilla doch bitteschön die Codecs des Betriebssystems nutzen solle

Mozilla, Opera und Wikimedia unterstützen Ogg/Theora und wollen das Internet und dessen Inhalte lizenz- und patentfrei halten. Auch um den Preis, dass die Nutzer von Opera und Gecko-Browsern die HTML5-Videoplattform von YouTube in ihrer derzeitigen Form nicht nutzen können. (Übrigens: Auch Chromium-Nutzer sind dort ausgeschlossen!) Das ruft natürlich Unmut hervor und führt dazu, dass viel FUD verbreitet wird.

UnFUDing

Mozilla Firefox 3.6 verwendet den verbesserten Theora-Codec in der Version 1.1, weshalb das Argument, H.264 sei so viel besser für Nutzer und Anbieter, nicht mehr gelten kann. Ein Vergleich von YouTubes H.264 und Ogg/Theora zeigt, dass der Normalverbraucher objektiv gesehen kein Format bevorzugen kann nur allein wegen der Qualität.

Würde Google nur ein Jahr Entwicklung und Geld in Ogg/Theora investieren, wie es in der Vergangenheit Wikimedia und Mozilla bei Theora 1.1 getan haben, wären wahrscheinlich auch die letzten Reste Zweifels ausgeräumt.

Vielleicht will aber Google die aktuelle Verwirrung nur nutzen, um einen eigenen Codec zu präsentieren, der die zerstrittenen Lager gleichermaßen zufrieden stellt. Nach dem Motto: Wenn die einen H.264 nicht wollen und die anderen Ogg/Theora nicht, bieten wir (Google) euch den goldenen Gral für alle – sofern zu 100% keine Patente vermutet/verwendet und keinerlei Lizenzgebühren verlangt werden.

Und was ist mit Nokias Argument gegen Theora, dass noch unbekannte „U-Boot-Patente“ auftauchen könnten, die alle Nutzer und Anbieter aus heiterem Himmel mit Geldforderungen überschütten würden? Irgendwie erinnert mich das an Microsofts nie enden wollende Behauptung, dass der Linux-Kernel mehrere Microsoft-Patente verletzten würde. Gesagt, welche das wären, oder dagegen etwas getan hat Microsoft aber nie. Wird es nicht langsam zu spät dafür?

Viel diskutiert und erklärt bei Mozilla

Da Mozilla einerseits eine Verantwortung gegenüber seinen Nutzern hat, ihnen das bestmögliche Interneterlebnis zu bieten, andererseits Mozilla aber in seinen Statuten festgelegt hat, dass die Förderung und Verteidigung eines freien Internets allen anderen Interessen voransteht, müssen die Mozilla-Verantwortlichen und wichtige Gecko-Entwickler erklären, wieso sie handeln, wie sie handeln, und sie verteidigen sich gegen Anschuldigungen. Hier auszugsweise einige Verweise:

Warum der Video-Codec in den Browser soll

  • Nicht alle Betriebssysteme haben den Codec installiert (z.B. Windows XP-Nutzer gehen leer aus) oder haben den selben Codec installiert.
  • Sicherheitslücken können am schnellsten geschlossen werden, wenn sie die Browserhersteller selbst schließen und nicht warten müssen, bis sich die Nutzer dazu bequemen, auch ihre Codecs zu aktualisieren (was z.B. unter Windows nicht automatisiert passiert).

Warum Ogg/Theora (oder ein anderer lizenz- und patentfreier Videocodec) die einzig richtige Wahl für Mozilla ist

  • Mike Shaver hat es vor einem Jahr in seinem Blog so formuliert: Our commitment to the success of open video on the web requires that we select codecs for Firefox that are usable by everyone, without restriction or licensing fee. To that end, we’ve chosen Theora as the format for Firefox 3.5.
  • Mozilla wird nicht (freiwillig) für H.264 Lizenzgebühren zahlen, auch wenn es theoretisch leistbar wäre. Denn auch wenn die offiziellen Firefox-Versionen damit „geschützt“ wären, wären es nicht die Ersteller von Videos oder Produkte, die von Firefox/Gecko abgeleitet sind, oder Linux-Distributionen.
  • H.264 ist nicht wirklich kostenlos für jeden. Irgend jemand in der Kette vom Videosoftwarehersteller und Browserhersteller bis hinunter zum Videoersteller und Endbenutzer muss Lizenzgebühren zahlen. Siehe Robert O’Callahans Kommentar H.264 Licensing And Free Software.
  • Es existieren bereits Implementierungen von H.264 in freier Software. Aber die befinden sich gesetzlich gesehen in einer Grauzone und sind für Mozilla (und andere Firmen/Organisationen) nicht verwendbar.
  • Auch Videoinhalte sollen wie HTML, CSS und JavaScript frei von jeglichen Lizenzen und Patenten sein, damit jeder Mensch ohne Einschränkung vom Web profitieren und daran teilnehmen kann. Wäre denn das Web heute so frei und vielfältig, wie es ist, wenn z.B. HTML lizenzpflichtig gewesen wäre? Christopher Blizzard hat dazu gesagt: You must be able to implement and deliver that technology without requiring anyone’s permission or license. In reality this means that it should be available on a royalty-free basis and without encumbered documentation. … In the video world, there are some formats that fit the first quality: Some formats are documented, understood and even widely deployed. But more often than not they are subject to to per-unit royalties, large up-front fees and creating content in those formats (the encoders) are often so expensive as to be prohibitive to all but only the deepestpocketed corporations or well-funded startups. And there are very few video formats that meet the second. This is not the kind of decentralization that made the web thrive. It is quite the opposite. … In Firefox 3.5 we’re including support for the OGG container format with the Theora video and Vorbis audio codecs for the
  • Theora erfüllt die Anforderungen der Lizenzbestimmungen des W3C. (Genaueres dazu im dritten Absatz von hjas Blog.)
  • Flash ist auch proprietär, was spricht dann gegen H.264? Antwort: Flash ist nicht im Browser integriert und stellte bis jetzt die einzige Möglichkeit dar, gewisse Effekte und Videos im Web darzustellen. Mit HTML5 ändert sich das (Video-Element, Canvas, SVG, SMIL …). In Zukunft soll es besser laufen als bisher und man sollte die Abhängigkeit zu einem geschlossenen Format nicht auch noch für die Zukunft fest zementieren. Noch dazu ist Flash einer der Hauptgründe für Browserabstürze und Sicherheitslücken, die lange nicht geschlossen werden. Im Browser integrierte Komponenten können besser kontrolliert und abgesichert sowie Probleme schneller behoben werden.
  • Was ist mit den Nachfolgern von H.264? Werden die auch so „günstig“ sein? Man macht sich ja mit dem Codec nicht nur für die derzeitige Version abhängig, sondern auch für alle künftigen Versionen.

Meinung

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Habt ihr weitere Argumente für und wider Ogg/Theora bzw. H.264?

Nachtrag 2010-02-18

Ruft mal die Seite http://translate.google.de/?hl=&ie=UTF-8&sl=en&tl=de#en|de|Why doesn’t Youtube HTML5 support Firefox? (dt.: Warum Untersetützt HTML5-Youtube nicht Firefox?) auf und seht euch die Übersetzung an. Google erlaubt sich dreiste Spielchen. ;-)

Firefox 4.0: neue Ideen für die Optik und die Tabs

In unregelmäßigen Abständen habe ich in der Vergangenheit ja über die Konzept-Ideen von Firefox berichtet. Ein Beitrag von Robert erinnerte mich daran, mal wieder im Wiki vorbei zu schauen (im Wiki kann man sich regelmäßig die neuen Design-Ideen zu Gemüte führen).

Wie sich Tabs beim ziehen verhalten könnten zeigt auch dieses Konzeptvideo.

Screenshot aus dem Konzeptvideo. Der Tab wird nicht (wie bisher) als neues und geöffnetes Fenster dargestellt, sondern in einer Art Thumbnail-Modus:

Hier noch einmal die Theme-Mockups (könnt ihr ja mal mit Strata nachbauen):

Mozilla zeigt sich innovativ. Ich persönlich mag die neuen Konzepte und Ideen. Ob und wie dabei von anderen Browsern abgeschaut wurde kann ich nicht beurteilen. Aber was sagte ein Kollege von mir mal: “Einer guten Idee ist es egal, wer sie hat”.

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Weave Sync 1.0 erschienen: Firefox synchronisieren

Gestern erschien die Version 1.0 von Mozilla Weave. Weave ist eine Erweiterung von Mozilla um den Firefox auf verschiedenen Rechnern synchronisieren zu können. Synchronisiert werden können folgende Dinge:Lesezeichen, Passwörter, Verlauf, Einstellungen und die Tabs. Erweiterungen können leider nicht synchronisiert werden, aber vielleicht hat ja jemand Lust Siphon auszuprobieren. Zur Synchronisation muss ein Konto bei Mozilla angelegt werden. Dies könnt ihr im Verlauf der ersten Weave-Einrichtung vornehmen.

Mozilla Weave funktioniert nur mit Firefox (bzw. mit der mobilen Version Fennec). Damit schließt Mozilla (verständlicherweise) andere Browser aus, genau wie es auch Google mit der eingebauten Synchronisation von Chrome macht. Als Benutzer mehrerer Browser empfehle ich weiterhin XMarks. Damit könnt ihr Lesezeichen und Passwörter zwischen allen möglichen Browsern ganz einfach synchronisieren. Weave Sync kann auch mit einem eigenen Server betrieben werden, ebenso wie XMarks BYOS. Sofern ihr synchronisiert: womit?

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Firefox 3.6 und Webvideos

Ist Firefox 3.6 an Ihnen vorübergegangen? Zwischen massiven Sicherheitsproblemen mit dem Internet Explorer und dem Erscheinen von Chrome 4 ist Firefox 3.6 fast unscheinbar veröffentlicht worden. Das liegt sicher auch an dem kleinen Versionssprung. Der ist aber unbegründet, was die Arbeit unter der Haube angeht. Aufgrund der fast nicht existenten Änderungen an der Oberfläche ist der Sprung von .5 auf .6 für Endnutzer wohl doch begründet.

Jedenfalls gibt es viele unscheinbare Verbesserungen. Eine kleine Liste der Neuerungen wurde auf support.mozilla.com übersetzt.

Für mich ist besonders die höhere Reaktions- und Seitenladegeschwindigkeit ein Mehrwert sowie die Formular-Autovervollständigung, die nun wie die intelligente Adressleiste die aktuellsten und häufigsten Eingaben voranstellt und die Suche nach gespeicherten Eingaben wesentlich erleichtert.

Andere Meldungen:

Für das Web wichtig, wie ich finde, ist die Verfeinerung des Theora-Codecs, um freie OGG-Videos in besserer Qualität anzeigen zu können.

Derzeit tobt ja eine Art Krieg zwischen Chrome, Youtube und Videmo, die lizenzpflichtige und patentbelastete Video-Codecs durchsetzen möchten, auf der einen und den Unterstützern von OGG (Mozilla, Wikipedia …) auf der anderen Seite. Robert O’Callahan von Mozilla hat aufklärende Blogbeiträge geschrieben, wieso Mozilla nur freie Codecs unterstützen will und die HTML5-Videos auf Youtube und Vimeo mit Firefox nicht abgespielt werden können/sollen: Video, Freedom And Mozilla, LCA, ActiveX All Over Again. Das Web hat schon einige Qualen durch proprietäre oder lizenzpflichtige Formate erdulden müssen: ActiveX, GIF, Flash. Eigentlich sollten wir daraus gelernt haben …

Wöchentliche Community-Meetings

Seit einigen Monaten halten wir regelmäßige Treffen im IRC ab, um uns gegenseitig darüber zu informieren, was gerade der Stand der Dinge ist. Diese Treffen waren schon immer öffentlich, aber offenbar wenig bekannt, deswegen hier der Hinweis:
Jeden Mittwoch von 21.00 bis 21.30 Uhr finden die Community-Meetings im IRC statt.

Der Chat-Channel ist: irc.mozilla.org #deMeeting
Die Protokolle können hier nachgelesen werden: http://www.firefox-browser.de/wiki/Protokolle

Firefox für Android [Update]

Im wöchentlichen Meeting, das gerade stattgefunden hat, wurde bekannt gegeben, dass Firefox für Android ab dem nächsten Monat in einer ersten benutzbaren Version vorliegen wird. Gearbeitet wird an dem Projekt seit Dezember, inzwischen sind die gröbsten Arbeiten bereits erledigt und Firefox startet als mobile Applikation auf einem Android-Handy, allerdings ist das Surfen noch nicht möglich. Firefox ist bereits jetzt in einer fertigen Version für Nokias Maemo-Plattform, N800 und N900, und in einer Vorabversion für Windows Mobile verfügbar. Da Google's Android derzeit ein großes Interesse von seiten der Hardware-Hersteller erfährt, ist im laufenden Jahr mit vielen weiteren Andoroid-Smartphones zu rechnen. Mit Firefox für Android dürften diese Handys noch ein wenig interessanter werden und vielleicht sogar Apple dazu veranlassen, endlich die iPhone-Plattform auch für andere Browser zu öffnen.

[Update] Da inzwischen einige Seiten schon über eine Betaversion berichten, sei hier noch einmal klargestellt: Derzeit kann nicht einmal eine Internetseite angezeigt werden, nur die Applikation startet auf Android. Es wird noch Monate dauern, bis eine Alpha-Version veröffentlicht werden kann. Nächsten Monat soll es zumindest schon möglich sein, Internetseiten anzuzeigen, sehr rudimentär und nicht für Endanwender gedacht.

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