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Mozilla veröffentlicht Firefox 1.3 für Apple iOS, unterstützt Passwort-Manager

Mozilla hat Firefox 1.3 für iOS veröffentlicht. Neben Stabilitätsverbesserungen und Bugfixes bringt die neue Version auch zwei neue Features.

Das neue Jahr beginnt mit einer neuen Firefox-Version für das iPhone, iPad sowie den iPod touch. Firefox 1.3 für Apple iOS bringt neben Fehlerbehebungen zwei neue Features mit. So können ab sofort Drittanbieter-Passwortmanager auch in Firefox genutzt werden, außerdem kann nun die Desktop-Version einer Webseite angefordert werden, sofern es eine gibt.

Vorausgesetzt wird iOS 8.2 oder höher, für den vollen Funktionsumfang muss iOS in Version 9.0 oder höher installiert sein.

Download Mozilla Firefox 1.3 für Apple iOS

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Mehr Sicherheit: Mozilla aktiviert W^X in Firefox 46 Nightly

Mit W^X (Write XOR Execute) hat Mozilla eine aus OpenBSD bekannte Änderung der Speicherverwaltung der JavaScript-Engine in der Nightly-Version von Firefox 46 aktiviert, welche Firefox sicherer machen soll. Mit W^X sind Speicherbereiche immer nur entweder beschreibbar oder ausführbar, aber nie beides gleichzeitig.

Mozilla hat W^X (Write XOR Execute) in der Nightly-Version von Firefox 46 für JIT-Code aktiviert. Die meisten JIT-Compiler, inklusive derer von Chrome, Safari und bisher auch Firefox, allokieren Speicher mit Berechtigungen zum Lesen, Schreiben sowie Ausführen. Die Engine kann auf diese Weise ohne Performance-Overhead den Code beispielsweise zu Caching-Zwecken zur Laufzeit patchen. Das macht es einfacher, bestimmte Fehler auszunutzen, was letztlich ein Sicherheitsproblem ist. Mit W^X besitzt JIT-Code standardmäßig keine Schreibrechte. Wenn JIT-Code zur Laufzeit gepatcht werden muss, werden Schnittstellen des jeweiligen Betriebssystems genutzt, um die notwendigen Teilbereiche des Codes zunächst beschreibbar und anschließed wieder nur lesbar zu machen.

Dieser zusätzliche Sicherheitsgewinn geht auf Kosten der Leistung. Nach Mozillas Performance-Optimierungen in den letzten Monaten und einem jetzt nur noch geringen Performance-Overhead wurde W^X  nun standardmäßig aktiviert.

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Firefox 46: Pocket-Integration wird zum System-Add-on

Die Pocket-Integration ist ab Firefox 46 ein System-Add-on. Als Teil des Go Faster-Programms entkoppelt Mozilla einzelne Funktionen vom Firefox-Core und integriert diese als gebündelte Add-ons. Firefox Hello wurde in Firefox 45 zum System-Add-on gemacht.

Im Juli hatte Mozilla angekündigt, Features als Add-ons auszuliefern, nämlich als sogenannte System-Add-ons. Diese lassen sich zwar nicht über den Add-on Manager deinstallieren, bieten durch ihre Form der Integration als Add-on aber andere Vorteile. Durch die Entkoppelung vom Firefox-Core können Verbesserungen unabhängig von regulären Firefox-Updates und damit schneller ausgeliefert werden. Kritische Bugfixes könnten den Nutzer innerhalb von Minuten statt von Tagen erreichen wie Dave Camp, seines Zeichens Director of Engineerings von Firefox, erklärte. Auch macht es diese neue Infrastruktur einfacher, Features zum Testen nur an einen Teil der Nutzer auszuliefern. Denkbar ist außerdem, auch wenn es nicht explizit genannt worden ist, dass es das für Firefox-Derivate vereinfacht, den Browser nur mit den gewünschten Funktionen auszuliefern.

Nachdem in Firefox 45 bereits Firefox Hello zu einem System-Add-on gemacht worden ist, trifft dies ab Firefox 46 auch auf die Pocket-Integration zu. Hinweise darauf liefert auch hier wieder neben der Auflistung auf about:support die entsprechende Add-on-Datei im Installationsverzeichnis von Firefox unter /browser/features/. Im Add-on Manager werden System-Add-ons derzeit nicht dargestellt.

Pocket als Firefox System-Add-on

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Firefox bekommt teilweise Unterstützung für CSS Webkit-Eigenschaften

Firefox besitzt bereits seit Version 39 ein Feature, um CSS-Eigenschaften mit dem -webkit-Präfix zu emulieren und somit korrekt darzustellen, allerdings nur für ganz bestimmte Webseiten. Mozilla plant nun eine Ausweitung.

Sogenannte CSS Vendor-Präfixe sind, auch wenn die Idee dahinter gut sein mag, oftmals ein Problem. Nämlich dann, wenn Webentwickler die Browser, welche logischerweise die herstellerspezifischen Präfixe der anderen Browser nicht kennen, vergessen oder gar bewusst ignorieren. Die Folge sind Webseiten, welche in den einen Browsern gut aussehen, in anderen Browser aber nicht, obwohl es überhaupt keinen technischen Grund dafür gibt und diese Browser sehr wohl in der Lage wären, die entsprechende Webseite korrekt darzustellen.

Gerade auf Smartphones und Tablets zeigt sich das Ausmaß des Problems, denn dieser Markt wird ganz klar von Webkit-basierten Browsern dominiert, was dazu führt, dass hier besonders gerne andere Browserengines vergessen werden, so dass Firefox sehr viele Webseiten nicht korrekt darstellt, obwohl Firefox von einem technischen Standpunkt aus gesehen wunderbar dazu in der Lage wäre. Letzten Endes interessiert es den Anwender nicht, dass es sich in einem solchen Fall um einen Webseitenfehler handelt, für den Nutzer stellt Firefox entsprechende Webseiten falsch dar, während andere Browser funktionieren.

Für Browser wie Chrome, Opera und Safari ist das überhaupt kein Problem, denn dabei handelt es sich um Webkit-basierte Browser (Googles Blink-Engine unterstützt als Webkit-Fork naheliegenderweise auch die Webkit-Präfixe). Und auch Microsofts neuer Browser Edge unterstützt Webkit-Präfixe.

Firefox besitzt bereits seit Version 39 die Möglichkeit, Webkit-Präfixe zu emulieren. Diese Emulation findet allerdings nur auf ganz bestimmten Webseiten statt, dazu ist eine Whitelist fest in Firefox einprogrammiert, welche überwiegend aus japanischen Webseiten besteht.

Nun möchte Mozilla die Whitelist entfernen und die Webkit-Emulation für wichtige CSS-Eigenschaften flächendeckend verfügbar machen, so dass Firefox-Nutzer weniger kaputte Webseiten sehen. Dies soll in den nächsten Tagen in der Nightly-Version von Firefox 46 aktiviert werden und den Weg in die finale Version von Firefox 46 oder 47 finden. Der korrespondierende Schalter in about:config ist layout.css.prefixes.webkit.

Gleichzeitig wird an einer WHATWG-Spezifikation gearbeitet, die beschreibt, welche Webkit-Eigenschaften Browser-Hersteller mindestens unterstützen müssen, um kompatibel mit dem „De-facto-Web“ zu sein.

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soeren-hentzschel.at – Neuerungen Dezember 2015 (Version 1.1)

Das Jahr neigt sich mit großen Schritten seinem Ende zu. Für die treuen Leser des Blogs gibt es zum Jahresabschluss noch einmal Geschenke in Form von Verbesserungen, welche der Launch von Version 1.1 der neuen Seite bringt.

Am 15. November gab es auf diesem Blog den letzten Artikel über Verbesserungen (Versionen 1.0.1 und 1.0.2) seit dem großen Relaunch im Oktober. In der Folge gab es zwei weitere Updates (Version 1.0.3 am 21.11. sowie Version 1.0.4 am 28.11.) und heute kann schließlich der Launch des ersten größeren Updates auf Version 1.1 verkündet werden.

Highlights von Version 1.1
Neue Einstellungsmöglichkeiten für Benutzer

Eines der Highlights des Relaunches im Oktober war die Einführung von Optionen, welche es dem Leser ermöglichen, den Blog den eigenen Wünschen entsprechend anzupassen, und das ganz ohne Anmeldung. Ab sofort gibt es zwei weitere Optionen. Bei den beiden neuen Optionen handelt es sich um Dinge, welche von Lesern des Blogs gewünscht worden sind. Zum einen kann eine kleinere Schriftgröße für die Artikel eingestellt werden. Die Verwendung einer deutlich größeren Schrift als zuvor war ein vielfacher Nutzerwunsch in den vergangenen Jahren, aber nicht jeder mag es so groß. Die andere Option erlaubt es, die Fixierung der Navigationsleiste aufzuheben. Normalerweise ist die Navigationsleiste permanent sichtbar. Nach Kippen des entsprechenden Schalters scrollt diese mit und verschwindet beim Scrollen aus dem sichtbaren Bereich.

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Optische Kennzeichnung von Artikel-Updates

Immer wieder kommt es vor, dass Artikel mit neueren Erkenntnissen aktualisiert werden müssen. Solche Artikel-Updates werden nun optisch deutlich hervorgehoben.

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Einbetten von Artikeln auf anderen Webseiten

Ganz am Anfang eines Artikels neben der Anzahl an Kommentaren zu diesem Artikel befindet sich ein neues Symbol, über welches man einen Code erhält, um Artikel auf anderen Webseiten einzubetten.

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Auf einer anderen Webseite eingebettet kann dies dann zum Beispiel so aussehen:

G Data BankGuard Browserschutz lässt Firefox 43.0.3 abstürzen

Plattfomspezifische Anpassungen

Mit diesem Update gibt es diverse plattformspezifische Anpassungen. Darunter fallen beispielsweise Apple Touch Icons, damit die Seite durch ein passendes Symbol auf den Homescreen vom iPhone oder iPad dargestellt wird, wenn die Seite angepinnt wird, ein Microsoft TileImage sowie eine dazu gehörende Farbe, was auf Windows 8 und höher verwendet wird, aber auch in Firefox für Android, Android Chrome Icons, ein sogenanntes Mask Icon, welches als Symbol für angepinnte Tabs im Safari-Browser von Apple verwendet wird, sowie die Definition einer Theme-Farbe, welche zum Beispiel in Chrome für Android oder auch von Firefox OS zur Einfärbung des Browsers verwendet wird.

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Grundlage für Neuerungen im Jahr 2016

In Vorbereitung auf geplante Neuerungen im kommenden Jahr wurde der gesamte Registrierungs- und Login-Flow von WordPress durch eine eigene Implementierung ersetzt, welche maximale Flexibilität für die Implementierung neuer Funktionen bietet. Auch wenn hieraus noch kein direkter Nutzervorteil entsteht, da die Registrierung derzeit nicht aktiviert ist, so ist dies doch zumindest unter der Haube ein wichtiger Schritt.

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Changelog

Hier noch einmal die vollständigen Veröffentlichungsnotizen zu den Versionen 1.0.3 bis Version 1.1. Eine Übersicht über alle Versionen gibt es hier.

Version 1.0.3, 21.11.2015
BugfixDeaktivierung der Twitter Share-Counts in den Artikeln. Twitter hat diese Möglichkeit für Entwickler am 20.11.2015 abgeschaltet.
BugfixFehlerhafte Grafik für das Social Sharing auf Seiten korrigiert (waren in Artikeln korrekt).
Version 1.0.4, 28.11.2015
VerbesserungFavicon optisch optimiert.
VerbesserungDarstellung der Vorschau-Bilder in Artikeln verbessert.
VerbesserungBild-Overlay wird nun auch bei Klick auf beliebige Stelle geschlossen.
VerbesserungCSS und JavaScript versioniert, damit der Browser nach einem Update der Seite keine alten Ressourcen aus dem Browsercache nutzt.
VerbesserungNeues Label „Wartung“ für Changelog.
Wartung(Pre 1.0.4) Tracking, ob optionale Timeline-Animationen bei den Nutzern aktiviert sind oder nicht.
WartungOptionale Timeline-Animationen aufgrund sehr geringer Nutzung entfernt und dadurch den Code vereinfacht.
WartungFont Awesome von Version 4.4.0 auf Version 4.5.0 aktualisiert.
BugfixSuchfeld von Firefox hat nicht angezeigt, dass diese Seite eine OpenSearch-Suche anbietet, falls noch nicht vom Nutzer installiert.
Version 1.1, 30.12.2015
FeatureEmbedding-Feature für Blog-Beiträge.
FeatureOptische Kennzeichnung von Artikel-Updates.
FeatureBenutzer-Option für eine kleinere Schriftgröße implementiert.
FeatureBenutzer-Option für nicht fixierte Navigationsleiste implementiert.
FeatureMask-Icon für angepinnte Tabs in Apple Safari hinzugefügt.
FeatureApple Touch-Icons für iPhones und iPads hinzugefügt.
FeatureAndroid Chrome-Icons und Theme-Color hinzugefügt.
FeatureMicrosoft Tile-Images und -Color für Windows 8+ und Firefox für Android hinzugefügt.
FeatureRegistrierungs- und Login-Flow vollständig durch eigene Implementierung ersetzt (Vorbereitung auf Neuerungen 2016).
WartungCKEditor von Version 4.5.5 auf Version 4.5.6 aktualisiert.
BugfixAuslesen der korrekten Hauptkategorie in Breadcrumbs-Navigation korrigiert. Diese konnte unter bestimmten Umständen von der Kategorie abweichen, welche an anderen Stellen verwendet wird.

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Firefox für Android: Unterstützung für Android 3 wird eingestellt

Firefox 45 für Android wird die voraussichtlich letzte Version sein, welche auf Smartphones und Tablets mit Android 3 läuft. Mozilla stellt die Unterstützung für den Android-Versionszweig ein, der sein letztes Update im September 2011 erhalten hat.

Mozilla bietet für Android zwei verschiedene Firefox-Versionen für ARM-Geräte an: Firefox für die Android API-Levels 9-10, dies entspricht Android 2.3 (Gingerbread), sowie Firefox für die Android API-Levels 11 und höher, also Android 3.0 (Honeycomb) und aufwärts. Nutzer von Firefox 45 für Android erhalten bei Verwendung von Android 3 eine Benachrichtigung, dass die Unterstützung für Android 3 eingestellt wird, Firefox 46 für Android soll auf diesen Systemen bereits nicht mehr laufen. Android 3 hat einen Anteil von weniger als 1,6 Prozent unter den Firefox nutzenden Android-Nutzern.

Für Mozilla bereiten die Android 3-Versionen Schwierigkeiten, weil die meisten Entwickler keine Testmöglichkeiten besitzen, was zu Fehlern führt. Durch die Nicht-Unterstützung von Android 3 soll der Code einfacher und die Installationsdateien kleiner werden und vor allem die Entwickler weniger Zeit für das Beheben von Fehlern investieren müssen, welche nur den kleinsten Teil der Nutzer betreffen, so dass mehr Zeit für die Entwicklung von Dingen ist, welche allen Nutzern zu Gute kommen.

Die Unterstützung von Android 2.3 ist hiervon nicht betroffen, Android 2.3 wird zunächst weiterhin unterstützt werden. Dies begründet Mozilla damit, dass Android 2.3 nach wie vor um den Faktor 20 häufiger genutzt wird als Android 3. Ab voraussichtlich Firefox 46 wird Firefox also nur noch Android 2.3 (API-Levels 9-10) sowie Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) und höher (ab API-Level 14) unterstützen. Im September 2014 hatte Mozilla mit Firefox 32 die Unterstützung für Android 2.2 (Froyo) eingestellt.

Update 02.01.2016

Diese Änderung betrifft ebenso Mozillas B2GDroid-Projekt, welches Firefox OS auf Smartphones mit Android bringt. Hier wird nun mindestens Android 4.0 vorausgesetzt (B2GDroid unterstützt kein Android 2.3). Für x86-Geräte wird sogar API-Level 15 vorausgesetzt, das heißt mindestens Android 4.0.3.

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G Data BankGuard Browserschutz lässt Firefox 43.0.3 abstürzen

Nutzer von G Data Sicherheitssoftware mit aktiviertem BankGuard Browserschutz erleben derzeit unter Umständen Firefox-Abstürze, in der Regel direkt bei Programmstart.

Die ersten Absturz-Statistiken zu Firefox 43.0.3 weisen einen hohen Anteil von Abstürzen auf, welche durch Sicherheitssoftware von G Data verursacht wird. Genauer ist es der BankGuard Browserschutz, welcher den ersten Zahlen nach ursächlich für 43,4 Prozent der Firefox-Abstürze ist. Bis das Problem entweder durch G Data oder durch Mozilla behoben ist, sollten Nutzer von G Data-Software den BankGuard Browserschutz in der Software über Einstellungen → AntiVirus → Webschutz deaktivieren.

Update 30.12.2015

G Data verteilt mittlerweile ein Signatur-Update zur Behebung des Problems.

Update 07.01.2016

Mit Firefox 43.0.4 sollten die Abstürze auch unabhängig von den Signatur-Updates für die Software von G Data nicht mehr auftreten.

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NVIDIA ForceWare Network Access Manager verursacht Probleme für Nutzer von Firefox 43

Nutzer von Firefox 43, welche Probleme mit der Verbindung zu Webseiten oder Abstürze haben, sollten überprüfen, ob sie den NVIDIA ForceWare Network Access Manager installiert haben. Dieser sorgt derzeit für viele Probleme bei Firefox-Nutzern.

Seit dem Erscheinen von Firefox 43 gab es vermehrt Support-Anfragen, bedingt durch den NVIDIA ForceWare Network Access Manager. In Firefox 43.0 und Firefox 43.0.1 äußerten sich die Probleme durch Abstürze von Firefox, in Firefox 43.0.2 dadurch, dass Webseiten nicht mehr laden.

In beiden Fällen führt eine Deinstallation des NVIDIA ForceWare Network Access Manager zur Lösung, die dadurch ausgelösten Probleme treten dann nicht mehr auf. In Mozillas Support Knowledge Base auf support.mozilla.org gibt es einen eigenen Artikel zu diesem Thema.

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Firefox 45 nutzt Adobe Primetime zur Wiedergabe von HTML5-Videos auf Windows Vista und N-Editionen

Firefox wird seit Version 38 mit Adobe Primetime ausgeliefert, einem Content Decryption Module zur Wiedergabe DRM-geschützter Videoinhalte, zum Beispiel auf Netflix. Ab Firefox 45 wird Adobe Primetime auch zur Wiedergabe normaler HTML5-Videos auf Windows Vista sowie auf den N-Editionen neuerer Windows-Versionen verwendet.

Damit Firefox HTML5-Videos ohne dafür vorgesehenes NPAPI-Plugin abspielen kann, ist es notwendig, dass passende Codecs auf dem Betriebssystem vorhanden sind. Auf Windows Vista ohne installiertes Platform Update Supplement-Update sowie auf den N- respektive KN-Editionen neuerer Windows-Versionen ohne installiertes Media Feature Pack ist dies nicht der Fall, dort sind keine Codecs installiert und Firefox kann keine H.264-/AAC- sowie MP3-Inhalte ohne Plugin abspielen.

Dies ändert sich ab Firefox 45. Dann nämlich nutzt Firefox auf diesen Plattformen Adobe Primetime zur Dekodierung der Medieninhalte. Windows XP wird weiterhin nicht unterstützt.

Ursprünglich wurde Adobe Primetime ausschließlich zur Unterstützung von Encrypted Media Extensions (EME) genutzt, welche Digital Rights Management (DRM) im Web ermöglichen. Dies ist unter anderem Voraussetzung, um Inhalte auf Netflix ohne Silverlight-Plugin ansehen zu können.

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Firefox 45: Temporäres Laden nicht signierter Erweiterungen

Seit Firefox 43 ist es notwendig, dass Add-on signiert sind, damit sie genutzt werden können. Ab Firefox 45 wird die Signaturpflicht nicht mehr deaktiviert werden können. Entwickler haben ab Firefox 45 die Möglichkeit, ihre nicht signierten Add-ons zu Testzwecken temporär zu laden.

Zum Schutz seiner Nutzer hat Mozilla in Firefox 43 eine Signaturpflicht für Add-ons eingeführt. Für Add-ons, welche auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) gehostet werden, ändert sich dadurch nichts, da die Signierung automatisch im Zuge des Reviews erfolgt. Wer sein Add-on auf einer anderen Webseite hostet oder ein fremdes Add-on zu privaten Zwecken selbst angepasst hat, kann dies auch weiterhin tun, muss dafür aber sein Add-on signieren lassen. Dies stellt spätestens seit Anfang Dezember keine Schwierigkeit für Entwickler dar, da die Signierung seitdem vollkommen automatisiert durchläuft und keine manuellen Reviews mehr notwendig sind, wie es vorkommen konnte. Seit November gibt es außerdem eine API zum Signieren von Add-ons, was den Entwicklungs-Prozess vereinfachen kann.

Als weitere Verbesserung für Entwickler führt Mozilla in Firefox 45 das temporäre Laden nicht signierter Erweiterungen ein. Über die Seite about:debugging kann ein nicht signiertes Add-on geladen werden, welches trotz fehlender Signatur funktioniert. Dieses wird nur für die aktuelle Browsersitzung geladen, funktioniert also nicht mehr nach einem Neustart von Firefox – kann dann aber natürlich wieder auf die gleiche Weise temporär geladen werden. Dies erlaubt es Entwicklern, ihre Erweiterungen auch mit Beta- sowie finalen Versionen von Firefox vor der Veröffentlichung ohne Signierungs-Aufwand zu testen. In diesen Versionen kann die Signaturpflicht im Gegensatz zur Nightly-Version sowie Developer Edition ab Firefox 45 nämlich nicht mehr deaktiviert werden. Voraussetzung dafür ist, dass es sich dabei um ein Add-on handelt, welches ohne Neustart des Browsers installiert werden kann.

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