Camp Firefox

Die Firefox-Community

Firefox: Zusammenlegung der integrierten Entwickler-Werkzeuge und Firebug 3

Firebug gehört zu den populärsten Erweiterungen für Firefox und ist bei Webentwicklern sehr beliebt. Seit bereits mehr als einem Jahr arbeitet das Firebug-Team am von Grund auf neu entwickelten Firebug 3, welches die Entwickler-Werkzeuge von Firefox erweitert statt sie zu ersetzen. Nun folgt der nächste logische Schritt: die vollständige Zusammenlegung.

Im November 2014 hat das Firebug-Team eine erste Alpha-Version von Firebug 3 veröffentlicht und bekannt gegeben, dass Firebug in Zukunft die direkt in Firefox integrierten Entwickler-Werkzeuge erweitern und nicht dazu in Konkurrenz treten wird. Mittlerweile ist Firebug 3 Beta 3 verfügbar.

Firebug hatte vor einigen Jahren das Leben für Webentwickler sehr viel angenehmer gemacht, als Browser noch nicht mit umfangreichen Entwickler-Werkzeugen ausgestattet waren. Mittlerweile gehören Werkzeuge für Webentwickler zum Standard-Repertoire jedes nennenswerten Browsers. Vieles, was Firebug bereits seit langer Zeit anbietet, ist mittlerweile direkt in Firefox integriert.

Da es nur wenig Sinn hat, zahlreiche Funktionen zu duplizieren, die Firefox eh schon hat, und der Aufwand, Firebug kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur von Firefox (Electrolysis / e10s) zu machen, hatte man sich dazu entschlossen, die vorhandenen Entwickler-Werkzeuge zu erweitern statt außerordentlich viel Aufwand für wenig echten Mehrwert zu betreiben.

Wie man nun verkündet, ist man bereit für den nächsten Schritt. Viele Firebug-Features sind bereits Teil von Firefox, andere Features stehen vor der Integration. Dazu zählen neben dem XHR-Inspektor und dem DOM-Panel auch das Firebug-Theme, so dass sich Firebug-Nutzer gut integriert fühlen dürften. Firebug 3 dient damit also in erster Linie als Test-Wiese, bevor Features direkt in Firefox integriert werden.

Einstige Firebug-Erweiterungen, also Firefox-Erweiterungen, welche ein installiertes Firebug vorausgesetzt hatten, wurden vom Firebug-Team mittlerweile zu Firefox-Erweiterungen portiert, welche kein Firebug mehr benötigen und kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur sind. Dazu gehören Pixel Perfect, FireQuery und HAR Export Trigger (ehemals NetExport), mit dem WebSocket Monitor gibt es noch ein neues Add-on der Firebug-Macher.

Ein über addons.mozilla.org verteiltes Update auf Firebug 3 ist nur für den Fall geplant, dass Firefox noch wichtige Features vermissen lässt, sobald die Multiprozessarchitektur standardmäßig aktiviert und Firebug 2 nicht mehr funktionieren wird. Ansonsten ist der Plan, alle wesentlichen Funktionen direkt in Firefox integriert zu haben.

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Mozilla veröffentlicht Bugfix-Release Firefox 44.0.1

Mozilla hat das erste außerplanmäßige Update für Firefox 44 veröffentlicht und behebt mit der neuen Version Firefox 44.0.1 diverse Probleme der Vorversion.

Mit dem Update auf Firefox 44.0.1 behebt Mozilla eine ganze Reihe von Problemen. So konnte es unter bestimmten Umständen nach dem Update auf Firefox 44 zum Verlust gespeicherter Passwörter kommen. Opus- und Vorbis-Audio wird mit dem Update in H.264-Videos deaktiviert, nachdem es bei einigen YouTube-Videos zu Bild-Audio-Synchronisationsproblemen kommen konnte. Auch werden mit dem Update zwei mögliche Absturzursachen bei Programmstart behoben, wovon letzterer nur Linux-Systeme betrifft.

Leerzeichen in Cookie-Namen sind ab sofort wieder erlaubt, womit ein wesentlicher Teil einer Änderung in Firefox 44 rückgängig gemacht wird, die Firefox strikter an den Standard RFC 6265 halten ließ. In der Praxis führte diese Änderung zu größeren Kompatibilitätsproblemen im Web, wo sich häufig nicht an Standards gehalten wird. Auch die Verwendung von WebSockets in Service Workers wurde in Firefox 44.0.1 korrigiert.

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Mozilla ändert Release-Zyklus von Firefox

Mehr als vier Jahre nach Einführung des Rapid-Release-Modells führt Mozilla eine Anpassung des Release-Zyklus von Firefox durch und ersetzt den bisherigen 6-Wochen-Zyklus durch einen variableren Zyklus.

Seit der Einführung des Rapid-Release-Modells, welcher Firefox nun schon mehrere Jahre begleitet, wird alle sechs Wochen ein neues Feature-Update von Firefox veröffentlicht, einzelne Verschiebungen ausgenommen. Nun hat Mozilla neue Release-Termine für 2016 bekannt gegeben, welche einen variableren Zyklus zeigen. Demnach werden neue Firefox-Versionen nicht mehr fix alle sechs Wochen veröffentlicht, sondern alle sechs bis acht Wochen. Außerdem wird im Dezember anstelle eines Feature-Updates lediglich ein Bugfix-Release mit Änderung der Versionsnummer an dritter Stelle erscheinen.

Die neuen Release-Termine Firefox 2016

8. März 2016 / 6 Wochen nach Firefox 44
Firefox 45, Firefox ESR 45

19. April 2016 / 6 Wochen nach Firefox 45
Firefox 46

7. Juni 2016 / 7 Wochen nach Firefox 46
Firefox 47

2. August 2016 / 8 Wochen nach Firefox 47
Firefox 48

13. September 2016 / 6 Wochen nach Firefox 48
Firefox 49

8. November 2016 / 8 Wochen nach Firefox 49
Firefox 50

13. Dezember 2016 / 6 Wochen nach Firefox 50, nur Bugfixes
Firefox 50.0.1

24. Januar 2017 / 6 Wochen nach Firefox 50.0.1
Firefox 51

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Mozilla macht weitere Ankündigung zur Zukunft von Firefox OS und Firefox Marketplace

Vor knapp zwei Monaten hat Mozilla angekündigt, den Fokus von Firefox OS nicht länger auf den kommerziellen Vertrieb von Smartphones zu legen, sondern stattdessen auf Firefox OS als Plattform für das sogenannte Internet of Things (IoT) sowie Connected Devices. Nun folgte eine Ankündigung mit weiteren Details zur Zukunft von Firefox OS und dem Firefox Marketplace.

Anfang Dezember hatte Mozilla angekündigt, nicht länger mit Geräteherstellern und Mobilfunkanbietern mit dem Ziel des kommerziellen Vertriebs von Smartphones zusammenzuarbeiten. Stattdessen möchte man mit dem Internet of Things (IoT) und Connected Devices einen neuen Schwerpunkt für Firefox OS finden. Nun wurden weitere Details zur Zukunft von Firefox OS und dem Firefox Marketplace bekannt gegeben.

Das erste Detail betrifft die Entwicklung von Firefox OS für Smartphones. Nachdem die bisherige Ankündigung die weitere Entwicklung für Smartphones nicht ausgeschlossen hat, zum Beispiel um Firefox OS auf Smartphones mit Android zu bringen, lässt die neue Ankündigung nur noch wenig Raum hierfür: demnach wird Mozilla die Entwicklung von Firefox OS für Smartphones nach dem Erscheinen von Firefox OS 2.6 beenden. Ab Mai 2016 wird kein bezahltes Personal mehr in die Smartphone-Entwicklung involviert sein.

Ab dem 29. März wird Mozilla im Firefox Marketplace nicht länger Apps für Android, den Desktop und für Tablets annehmen. Alle Apps, welche nicht Firefox OS unterstützen, werden dann nicht länger öffentlich zugänglich sein. Dies hängt weniger direkt mit Firefox OS zusammen als viel mehr mit der Ankündigung von Januar, die Unterstützung für die WebRuntime (WebRT) aus Firefox für den Desktop und Firefox für Android zu entfernen.

Smartphone-Apps für Firefox OS werden bis wenigstens Mitte 2017 noch im Firefox Marketplace unterstützt. Einen konkreteren Plan gibt es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Unterstützung für Bezahlfunktionen, sowohl für kostenpflichtige Apps als auch für In-App-Käufe, werden entfernt. Die speziellen Einreich-Prozesse für neue Apps sowohl für den chinesischen Markt als auch für Geräte mit nur wenig Speicher werden ebenfalls entfernt. Weiterhin aktiv arbeitet man an der Unterstützung sogenannter Progressive Web Apps, in denen Browserhersteller wie Mozilla, Google und Opera die Zukunft der Web-Apps sehen.

Mozillas neues Connected Devices-Team testet einen neuen Produkt-Innovations-Prozess, um die Produkte für 2016 zu bestimmen. Drei Produktideen hätten das erste „Gate“ („Gate 0“) in diesem Prozess passiert, einige weitere Produktideen seien in der Pipeline. Weitere Details hofft man im ersten Halbjahr kommunizieren zu können. So ist öffentlich bislang nur bekannt, dass SmartTVs mit Firefox OS weiterhin angeboten werden.

Prozess-Gates

Finale Entscheidungsträger in diesem Innovations-Prozess während der Pilot-Phase sind Ari Jaaksi, in Novemer zu Mozilla als Senior Vice President für Connected Devices gewechselt, Chief Finance Officer Jim Cook, Bob Lisbonne aus dem Mozilla Foundation Board sowie Katharina Borchert, im Januar von Spiegel Online zu Mozilla als Chief Innovation Officer gewechselt. Teile des Prozesses sollen noch im ersten Halbjahr offener gestaltet werden.

Das sogenannte „Foxfooding“-Programm wird man beibehalten, welches die Community näher mit einbezieht. Der Fokus wird dabei naheliegenderweise nicht länger auf der Verbesserung der Smartphone-Experience liegen, sondern auf den neuen Produkt-Innovationen. Weitere Details hierzu soll es Ende März geben.

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Status-Update zu WebExtensions in Firefox 46

Mit den sogenannten WebExtensions arbeitet Mozilla an einem neuen Standard für Firefox-Add-ons. Nachdem es bereits ein Status-Update zum Stand der Dinge in Firefox 45 gab, hat Mozilla nun ein Status-Update zum Stand in Firefox 46 gegeben.

Im August 2015 hatte Mozilla die WebExtensions erstmals offiziell angekündigt. WebExtensions sind kompatibel mit der kommenden Multiprozessarchitektur von Firefox und bieten viele API-Übereinstimmungen mit dem Erweiterungssystem von Google Chrome, was die browserübergreifende Entwicklung von Add-ons für Chrome, Opera, Firefox und möglicherweise in Zukunft auch Microsoft Edge deutlich vereinfachen soll. Kurz vor Weihnachten wurde bereits ein Status-Update zum Entwicklungsstand in Firefox 45 (geplante Veröffentlichung: 8. März) kommuniziert. Ehe am 19. April Firefox 46 erscheinen soll, gibt Mozilla nun einen Überblick, was sich bezüglich WebExtensions seit Firefox 45 getan hat.

WebExtensions-Neuerungen in Firefox 46

So wurden seit dem 39 Tickets geschlossen. Der Fokus lag vor allem auf Qualität, was sich darin äußert, dass der gesamte WebExtensions-Code nun die ESLint-Prüfungen besteht (ESLint ist ein Werkzeug zur statischen Quellcode-Analyse) und einige automatisierte Tests nun durchlaufen, welche dies vorher nicht taten. Es gibt aber auch wieder neue APIs für Entwickler; unterstützt werden ab Firefox 46 chrome.notifications.getAll, chrome.runtime.sendMessage, chrome.webRequest.onBeforeRedirect sowie chrome.tabs.move.

Außerdem ist es für WebExtensions nun möglich, für Menü-Schaltflächen zweite Ebenen mit beliebigen Inhalten anzulegen, sowie iFrames innerhalb von Webseiten darzustellen, welche mit dem Add-on kommunzieren. Dies macht es beispielsweise möglich, eine Toolbar auf der Seite darzustellen.

WebExtensions in Firefox 46

WebExtensions in Firefox 46

AMO (addons.mozilla.org) unterstützt nun WebExtensions

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Unterstützung von WebExtensions auf Mozillas Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org). WebExtensions können ab sofort auf AMO hochgeladen, signiert, von Mozilla überprüft und schließlich den Firefox-Nutzern wie alle anderen Add-ons auch zum Download angeboten werden.

Weitere Informationen

Im Mozilla Developer Network findet man schon einige Dokumentation sowie Beispiele, was im Laufe der kommenden Monate weiter ausgebaut wird. Außerdem gibt es eine Liste mit derzeitgen API-Unterschieden zu Chrome und Opera sowie mit arewewebextensionsyet.com eine Informationsseite über den Status der einzelnen APIs.

Eine erste stabile WebExtensions-Unterstützung ist weiterhin für Firefox 48 (voraussichtlich im Juli 2016) geplant.

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Login auf Add-on-Webseite wird durch Firefox Account ersetzt

Der Firefox Account ist nicht nur dafür da, um Daten wie Lesezeichen, Chronik und Passwörter zwischen verschiedenen Firefox-Profilen zu synchronisieren. In Zukunft wird der Firefox Account auch der Anmeldung auf Mozillas Add-on-Webseite dienen.

Mozilla wird für den Login auf der Add-on-Webseite AMO (addons.mozilla.org) in Zukunft auf den Firefox Account setzen, welchen Firefox-Nutzer unter Umständen schon für die Synchronisation von Browserdaten oder den Pocket-Login nutzen.

In wenigen Wochen soll die erste Stufe der Umstellung beginnen, bei der sich Nutzer nach wie vor mit ihren bestehenden Nutzerdaten anmelden können. Nach dem Login werden Nutzer dann gebeten, sich in ihren Firefox Account einzuloggen oder einen Firefox Account zu erstellen, um das bestehende Benutzerkonto zu migrieren.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird der Login mit dem alten AMO-Account nicht länger möglich sein. Wie Mozilla in der Ankündigung andeutet, werden in Zukunft weitere Mozilla-Produkte und -Dienste zum Firefox Account migrieren, was es einfacher machen soll, alle seine Mozilla-Accounts zu verwalten. Genauere Angaben werden in der Ankündigung nicht gemacht, aber anzunehmen ist, dass dies unter anderem Seiten betrifft, welche derzeit noch Mozilla Persona unterstützen. Mozilla wird am 30. November die Persona-Server abschalten und derzeit wird Persona noch auf einigen Mozilla-Webseiten genutzt, wie im Ticket-System Bugzilla oder im Entwickler-Wiki Mozilla Developer Network (MDN).

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Firefox 47 erhält Sidebar für synchronisierte Tabs

Nachdem Firefox 45 bereits einen neuen Button für den schnellen Zugriff auf Tabs von anderen Geräten erhalten hat, bekommt Firefox 47 eine Sidebar zur Anzeige synchronisierter Tabs.

In Firefox 45 hat Mozilla einen neuen Button implementiert, welcher Nutzern von Firefox Sync einen schnellen Zugriff auf die Tabs von anderen Geräten gewährt. Für Firefox 47 hat Mozilla nun einen weiteren Zugriffspunkt für Tabs von anderen Geräten implementiert. Damit es möglich, die synchronisierten Tabs in einer Sidebar darzustellen und von dort aus aufzurufen.

Synced Tabs Sidebar

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Multiprozess-Firefox: Mozilla weitet Beta-Test von e10s aus

Bereits während der Beta-Phase von Firefox 44 gab es per Telemetrie-Experiment erstmals einen Test der kommenden Multiprozessarchitektur Electrolysis, oder kurz: e10s, in einer Beta-Version von Firefox. In der Beta-Phase von Firefox 45 folgen zwei weitere Tests, dieses Mal mit mehr Nutzern.

Unter dem Namen Electrolysis, kurz: e10s, arbeitet Mozilla bereits seit einiger Zeit an einer Multiprozessarchitektur für Firefox. Bislang ist diese ausschließlich in der Nighly-Version sowie Developer Edition von Firefox standardmäßig aktiviert. Während der Beta-Phase von Firefox 44 gab es erstmals einen Beta-Test per Telemetrie-Experiment.

Das damalige Telemetrie-Experiment mit einer maximalen Laufzeit von 15 Tagen erreichte 15 Prozent der Beta-Nutzer, wovon die Hälfte als Kontrollgruppe mit deaktiviertem e10s zählte. Effektiv fand also eine Aktivierung von e10s für 7,5 Prozent der Beta-Nutzer statt.

Mit den Verbesserungen aus weiteren sechs Wochen Entwicklung wiederholt Mozilla nun das Telemetrie-Experiment mit der Beta-Version von Firefox 45. Dieses Mal nehmen 50 Prozent der Beta-Nutzer am Telemetrie-Experiment teil, wobei wieder die Hälfte der Nutzer zur Kontrollgruppe gehört, womit eine effektive Aktivierung von e10s für 25 Prozent der Beta-Nutzer von Firefox erreicht wird. Nutzer des Add-ons LastPass in Version 3.x werden von dem Telemetrie-Experiment ausgeschlossen.

Update 05.02.2016

Auch Nutzer des Skype Click-to-Call Add-ons werden mittlerweile im derzeitigen Telemetrie-Experiment ausgeschlossen.

Im Laufe der Beta-Phase von Firefox 45 ist noch ein zweites Telemetrie-Experiment angedacht. Im Unterschied zum ersten Telemetrie-Experiment werden bei diesem alle Nutzer mit installierten Add-ons ausgeschlossen.

Nach derzeitiger Planung soll Electrolysis erstmals mit Firefox 46 in einer finalen Version von Firefox ausgeliefert werden. Allerdings nur für Nutzer ohne Add-ons, für Nutzer ohne aktivierte a11y-Features (dazu zählen neben Screenreadern oder einer Bildschirmlupe unter anderem auch Geräte mit Touch-Bildschirmen, virtuelle Maschinen oder Anwendungen, um den Computer aus der Ferne zu steuern) und nicht für Nutzer, die Firefox in einer Sprache nutzen, in welcher von rechts nach links geschrieben wird.

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Heute ist der Europäische Datenschutztag: Helfen Sie uns, das Internet besser zu machen!

Heute ist der Europäische Datenschutztag und es stellt sich die Frage, wie wir die Privatsphäre von uns und anderen Menschen im Web verbessern können? Das sind unsere Tipps.

Aktualisieren Sie Ihre Software und teilen Sie unsere Lean Data Practices

Heute ist der Europäische Datenschutztag und es stellt sich die Frage, wie wir die Privatsphäre von uns und anderen Menschen im Web verbessern können? Das sind unsere Tipps:

  • Nutzer können ihre eigene Privatsphäre ganz einfach verbessern, indem sie ihre Software aktualisieren
  • Unternehmen können das Vertrauen in ihre Produkte erhöhen und die Privatsphäre ihrer Nutzer verbessern, indem sie die Lean Data Practices einführen und beachten. So schaffen sie Transparenz und bieten ihren Nutzern Kontrolle

Alleine mit der Umsetzung dieser beiden einfachen Tipps, können wir zusammen ein besseres Internet entwickeln.

Wieso sind Updates so wichtig?

Ihre Software zu aktualisieren ist ein einfacher, aber entscheidender Schritt um Ihre Privatsphäre und Ihre Sicherheit im Web besser schützen zu können. Veraltete Software macht es Hackern besonders leicht, online auf Ihre Daten zuzugreifen, da sie anfällig für Schwachstellen sind und Sicherheitslücken haben, die ausgenutzt werden können. Diese Schwachstellen können aber mit einem Update beseitigt werden. Software-Aktualisierungen erhöhen die Sicherheit Ihrer Freunde und Familie, da ein gehackter Computer leicht dazu verwendet werden kann, andere Geräte zu hacken. Ihre Software nicht zu aktualisieren, ist wie mit einem defekten Rücklicht zu fahren. Im ersten Moment erscheint es als ungefährlich, aber es gefährdet Ihre Sicherheit und die Ihrer Umwelt.

http://blog.mozilla.org/press-de/files/2016/01/Update-your-software.mp4
Link zum Original-Video

Bei Firefox müssen Sie sich keine Gedanken um Updates machen, weil wir sie automatisch vornehmen. Andere Software-Aktualisierungen werden unter Umständen nicht automatisch durchgeführt – sind aber genauso wichtig.

Sobald Sie Ihre Software aktualisiert haben, können Sie den „I Updated“-Badge unter dem Hashtag #DPD2016 und #PrivacyAware teilen. Unterstützen Sie Ihre Freunde und Familie ebenfalls dabei, ihre Software zu aktualisieren.

Warum sollten Unternehmen die Lean Data Practices einführen?

Ab heute bieten wir Unternehmen außerdem die Möglichkeit, durch ein einfaches System, ihre täglichen Entscheidungen in Bezug auf Daten zu bewerten und so neues Vertrauen bei ihren Nutzern zu gewinnen. Wir nennen dieses System die Lean Data Practices. Hierbei sind die drei zentralen Fragen, wie beschränke ich mich auf die wirklich wichtigen Daten, wie schütze ich sie und wie beteilige ich die Nutzer? Je mehr Unternehmen sich diese Fragen stellen, desto mehr Vertrauen kann die Wirtschaft bei den Nutzern gewinnen. Weiterführende Informationen erhalten Sie in diesem Blog Post von Jishnu Menon, Associate General Counsel bei Mozilla.

Als gemeinnützige Organisation fördern wir Offenheit, Innovation und freie Möglichkeiten im Internet. Mozilla engagiert sich dafür, dass Nutzer die Kontrolle über Ihre Online-Erlebnisse erhalten. Deshalb denken wir jeden Tag über die Privatsphäre und die Sicherheit im Web nach und haben entsprechende Prinzipien, an denen wir uns in unserer täglichen Arbeit orientieren. Jeder von uns, egal ob Nutzer oder Unternehmen, kann zu einem gesunden, sicheren und vertrauenswürdigen Web beitragen. Je mehr wir uns darauf konzentrieren dieses Ziel zu erreichen, desto leichter wird es sein, Innovationen voranzutreiben und das Web offen und für alle zugänglich zu machen. Wir wünschen Ihnen einen fröhlichen Europäischen Datenschutztag.

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Firefox 46 für Android: Unterstützung für Sync 1.1 wird entfernt

Die Sync 1.1-Server hat Mozilla bereits im Oktober abgeschaltet. Nun wurde die Unterstützung des alten Sync-Protokolls auch aus Firefox für Android entfernt. Wer einen eigenen Sync-Server betreiben möchte, muss in Zukunft also einen Sync 1.5-Server betreiben.

Im April 2014 hatte Mozilla mit dem Erscheinen von Firefox 29 Sync 1.1 durch das dazu nicht abwärtskompatible Sync 1.5 zur Synchronisation der Chronik, Lesezeichen, Passwörter und mehr ersetzt. Das alte Sync 1.1 wurde noch eine ganze Weile weiter unterstützt, ehe Mozilla am 1. Oktober 2015 die Sync 1.1-Server abgeschaltet hat. Wer einen eigenen Sync 1.1-Server betreibt, kann dies aber nach wie vor tun, da Firefox weiterhin mit Unterstützung für Sync 1.1 ausgeliefert wird.

Dies ändert sich für Nutzer der Android-Version von Firefox nach aktueller Planung am 19. April 2016 mit dem Erscheinen von Version 46. Bereits Firefox 45 für Android warnt, dass die Entfernung der Unterstützung bevorsteht, Firefox 46 für Android unterstützt Sync 1.1 nicht länger. Das Betreiben eines eigenen Sync-Servers wird auch in Zukunft möglich sein, dann muss es sich aber um einen Sync 1.5-Server handeln. Ein Zeitplan für die Desktop-Version ist noch nicht bekannt.

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